Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?
Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein? - # 20

Crossdressing und selbst Erlebtes... Erdachtes
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Maximiliana
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

Post 286 im Thema

Beitrag von Maximiliana »

christine44 hat geschrieben: Mi 8. Apr 2020, 08:57
Hier wird auch schon wieder diskutiert, wie man der Wirtschaft zu Liebe die Auflagen wieder lockern könnte. :roll:
Obwohl die Zahlen weiter steigen.
Ich kann darüber nur noch den Kopf schütteln.
Ich habe beim Hackathon der auch von der Bundesregierung unterstützt wurde zum Thema Wirtschaftsförderung mitgemacht. Wenn dort einer der Mentoren, ein Prof. der für die Wirtschaftsweisen tätig war, sagt man muss damit rechnen das es eine Wirtschaftskrise a la 20er Jahre des letzten Jahrhunderts geben könnte dann macht mir das mehr Sorgen als der Virus. Wir wissen alle was daraus entstand!
Guten Morgen,

Dass ,ist eigentlich das einzige was mir Sorgen bereitet, die Folgen für Wirtschaft und Pokitik, das Virus selber beunruhigt mich gar nicht bis kaum ...

liebe Grüße Maxime
Wo die Angst ist, da geht es lang .
(Günter Ammon )
SusaneB
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

Post 287 im Thema

Beitrag von SusaneB »

Mich schrängt es nur im privaten Umfeld ein, auf die Arbeit darf ich ja als Elektriker noch, komischer Weise rennen da auch immer locker 100 Leute über so eine Großbaustelle, da gibt es dann Pausenräume wo 20 Leute auf 12 qm zusammen sitzen. Ich hocke mich dann alleine ins Auto weil mir das eh zu viel Gerede ist.
Ich habe zum Glück einen 900 qm Schrebergarten, wo ich jetzt die Abende alleine verbringe, wen die Corona Sache in den Herbst oder Winte gefallen wäre, würde ich sicher an meiner Depressionserkrankung eingehen, deswegen bin ich froh das es nun passiert ist.
Dar ich sonst auch eher alleine bin wundert es mich das ich nun den Kontakt zu anderen Menschen anfange zu vermissen.
Marlene K.
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

Post 288 im Thema

Beitrag von Marlene K. »

MichiWell hat geschrieben: Mi 8. Apr 2020, 08:02 Hallo Ralf-Marlene,

ich finde, dass das von dir ausgewählte Zitat in keinster Weise den verlinkten Artikel widerspiegelt. Er bietet viel mehr als dieses dystopische Zerrbild der aktuellen Situation. Ich habe schon vor Tagen nur den Kopf geschüttelt, z.B. ob des eifrigen Herbeiredens der quasi schicksalhaften Zunahme häuslicher Gewalt verbunden mit als gefällige Rechtfertigungen anmutenden Erklärungen. Nein! Man muss nicht den Teufel in allen nur denkbaren Farben an die Wand malen. Auch wenn Statistiker gerne damit um die Ecke kommen, dass die meisten Beziehungen zu Weihnachten und im Urlaub kaputt gehen. Tatsächlich waren die aber schon vorher kaputt. Klar, die ungewohnte Nähe erzeugt eine Krise, aber sie muss nicht zwangsläufig das Aus bedeuten, sondern kann auch neue Chancen eröffnen.


Liebe Grüße
Michi
Liebe Michi,
wenn Du mich zitierst, kann ich mehr als zufällig antworten, weil ich dann Deine ja direkte Ansprache nicht nur durch Zufall entdecke.

Ich finde das gewählte Zitat nicht als rein dystophisch, ein Schreckensszenario entwerfend. Dieses Zitat ist wie der gesammte Kommentar ein Aufzeigen der Gefahren und der Chancen die sich aus den neuen Standpunkten, die sich aus den Gegebenheiten ergeben. Auch das gewählte Zitat weist uns auf unsere eigene Entscheidungsfreiheit und damit Verantwortung hin. Eine ansicht, die ich nur teilen kann.

PS: Ich unterzeichne hier mit Marlene, auch wenn der Profilname immer noch Ralf-Marlene lautet. Ich habe in verschiedenen meiner Antworten etwas zickig nicht nur bei Dir die Anrede "Liebe*r" verwendet, um darauf aufmerksam zu machen. Ich gehe davon aus, dass dies nicht wahregenommen wird. Ich fände es aber schön, wenn in der Ansprache dann mein gewählter Name benutzt wird. Ihr fändet es ja auch seltsam wenn ich "Hallo MichiWell" oder ähnlich schreiben würde.
Nein, ich fühle mich nicht zutiefst verletzt, es ist nur einer von vielen Nadelstichen, der, so denke ich, nicht beabsichtigt, aber vermeidbar ist.

Mit wirklich wertschätzenden Grüßen an Dich und Frieda, Deine
Marlene

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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

Post 289 im Thema

Beitrag von Marlene K. »

Ich finde es mehr als bedenklich, wenn die Gefahren für die Wirtschaft, die ganz real da sind wichtiger sein sollten als die Gefahr für eine große Zahl an Menschenleben.

Ich finde es auch mehr als bedenklich, wenn Einzelne, und hier meine ich nicht den sehr vorsichtigen Beitrag des Ethikrats https://www.zdf.de/nachrichten/panorama ... e-100.html, aber die Herausforderung der Polizei bei Versammlungen zum Beispiel dieser Tage in Berlin. Das es auch andere Möglichkeiten der öffentlichen Äußerung gibt, zeigte die Mietendemo und zeigen Fridays for Future Aktionen im Internet und den sozialen Medien.

Ich denke, es keine keine Denkverbote. Es darf aber auch keine Diskussionsverbote geben. Das hier die Polizei und andere Akteure auch in einer herausfordernden Zeit auch über das Ziel hinausschießen zeigen in meinen Augen zwei Artikel der TAZ.
https://taz.de/Demoverbot-im-oeffentlic ... 51&s=demo/
Mittlerweile haben weitere politische Aktionen stattgefunden, die nicht genehmigt waren und von der Polizei aufgelöst wurden. Eine Aktion zur Flüchtlingspolitik, bei der letztlich nur Schuhe aufgestellt wurden, erscheint auf den ersten Blick unschädlich. Im Fall der Schuhdemo hat das Gericht das Verbot bestätigt. Doch die rechtliche Gemengelage wird sicher bald das Bundesverfassungsgericht beschäftigen.
https://taz.de/Adbusting-gegen-Corona/!5674669&s=demo/
Oftmals verfremden Aktivist:innen Werbeplakate auf humorvolle Weise, um auf Missstände aufmerksam zu machen. Adbusting richtet sich gegen Sexismus, Bundeswehr und Exekutive. Jetzt widmen sich in Berlin Aktivist:innen der Beschneidung der Freiheitsrechte und der Frage, inwiefern die Pandemie soziale Ungleichheiten verschärft.

Als Grundlage dafür diente ein Bauzaun der U5-Baustelle vor dem Roten Rathaus, auf dem eine etwa 50 Meter lange BVG-Werbung angebracht ist: eine im Comic-Stil gezeichnete U-Bahn mitsamt Fahrgästen. Ihnen haben die Adbuster:innen in Sprechblasen Kommentare in den Mund gelegt. Die Aktion wirkte so wie eine Versammlung vor dem Rathaus.
...
Blöd nur, dass die BVG mittlerweile sämtliche Sprechblasen wieder entfernen ließ. Die Bekämpfung von Adbusting ist also scheinbar doch systemrelevant.
Marlene

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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

Post 290 im Thema

Beitrag von Bibi Melina »

hallo ihr lieben

ich ahbe mich noch fast aus dem thema raus gehalten aber nu muss ich auch was dazu schreiben
gestern kam ein brief von der kk wo die schreiben das zur aktuellen lage auch der mdk überlastet sei so das ich mit einer antwort erst am 26.4 rechnen kann
heisst der brustaufbau den ich so schön geplant habe wird warscheinlich auf den august oder noch später fallen wer weiss des weiteren fällt mir hier die decke auf den kopf ich hoffe und bete das am 20.04 ich wieder in den betrieb kann und ganz normal wieder arbeiten aber so wie ich das sehe und mitbekomme wird daraus wahrscheinlich nix
ich hasse es
war ich vor 2 wochen bei mir in der stadt unterwegs an einem freitag nachmittag normalwerweise ein trubel hoch 16 diesmal glich meine stadt einer geisterstadt nix los alles menschenleer usw
ich frage mich allerernstes ob nach dem ganzen die welt so wieder wird wie sie mal war

mit Hexischen gruss eure Hexemelina
Glaube an Wunder, Liebe und Glück! Schaue nach vorn und niemals zurück! Tu was du willst, und steh dazu, denn dieses Leben lebst nur du
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

Post 291 im Thema

Beitrag von Marlene K. »

Hexemelina hat geschrieben: Mi 8. Apr 2020, 11:59 hallo ihr lieben
...
ich frage mich allerernstes ob nach dem ganzen die welt so wieder wird wie sie mal war

mit Hexischen gruss eure Hexemelina
Liebe Hexemelina,
Du musst durchhalten, so wie wir alle. Fühl Dich in den Arm genommen.

Ich denke, die Welt wird sich verändern, so wie wir uns alle verändern. Wir haben nur in der Hand ob zum Guten oder zum Schlechten.

Ganz doll liebe Grüße
Marlene

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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

Post 292 im Thema

Beitrag von Laila-Sarah »

Hexemelina hat geschrieben: Mi 8. Apr 2020, 11:59
ich frage mich allerernstes ob nach dem ganzen die welt so wieder wird wie sie mal war
Meinst du etwas ob wir überhaupt wieder mal sozial sein und/oder feiern dürfen?

Definitiv. Wenn sich erstmal 70% der Bevölkerung angesteckt hat ist die Herdenimmunität erreicht. Man muss nur dafür sorgen, dass nicht alle auf einmal Krank werden und deshalb die Quarantäne. Irgendwann kommt sogar eine Impfung/Heilmittel aber definitiv später als die Pandemie wegen der Herdenimmunität besiegt wird.

Wenn du andere Belänge des Lebens meinst:

Mit Sicherheit kann man dies nicht sagen. Abgesehen, dass sich die Welt eh immer weiter verändert. Viele kleine und mittelständische und große Unternehmen sind schon oder werden pleite gehen. Keine Einnahmen und die Ausgaben laufen munter weiter. Wie lange kann dies gut gehen? Damit zusammenhängend geht man auch davon aus, dass es ein, wie auch immer geartetes, Börsencrash geben wird. Und einige malen sogar Bilder über eine handfeste Wirtschaftskrise. Viele kleine und große Kriege sind nach Wirtschaftskrisen entstanden. Da gibt es also auch reelle Gefahr für Konflikte. Und Datenschützer befürchten: Die Freiheiten, die sich die Regierungen nehmen um uns zu überwachen, könnten nicht wieder abgeschafft werden.

Solange es aber nicht zur Wirtschaftskrise oder einem Krieg kommt sollte alles andere schon "leicht zu überwinden" sein.
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Jaqueline
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

Post 293 im Thema

Beitrag von Jaqueline »

Laila-Sarah hat geschrieben: Mi 8. Apr 2020, 17:45 Wenn sich erstmal 70% der Bevölkerung angesteckt hat ist die Herdenimmunität erreicht. Man muss nur dafür sorgen, dass nicht alle auf einmal Krank werden und deshalb die Quarantäne. Irgendwann kommt sogar eine Impfung/Heilmittel aber definitiv später als die Pandemie wegen der Herdenimmunität besiegt wird.
Wenn wir auf eine Herdenimmunität setzen dauert es Jahre bis wir die kritische Mark in Deutschland erreicht haben. Ich würde auf keinen Fall auf das Pferd setzen. Eh wir die Herdenimmunität in Deutschland haben, wird es einen Impfstoff geben. Ich weiss ja nicht wie es gesteuert werden soll, dass unser Gesundheitssystem nicht überlastet wird. Es wird trotz dosierter Erkrankung zu viele Tote geben.
Genieße jeden Tag, als sei es dein letzter :-)

Seit dem 01.01.2024 findet man mich an einer kleinen Klinik in München.

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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

Post 294 im Thema

Beitrag von Lavendellöwin »

Hexemelina hat geschrieben: Mi 8. Apr 2020, 11:59 ich frage mich allerernstes ob nach dem ganzen die welt so wieder wird wie sie mal war

Hi Melina...

ich mag es ja lieber positiv und so gar keine Verschwörungstheorien...

aber ich glaube nicht das die Welt wieder so wird wie zuvor und auf der anderen
Seite ist auch klar-es muss sich massiv etwas ändern...

aber mal für alle die es interessiert-bereits in der Bundesdrucksache "Drucksache 17/12051"
aus dem Januar 2013 wurde der Verlauf einer sehr ähnlichen Pandemie durchgespielt..
die Vorbereitung hätte somit gegeben sein MÜSSEN.
Hypothetisch zwar und sehr hoch gegriffen..trotzdem...

https://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/120/1712051.pdf

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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

Post 295 im Thema

Beitrag von Jasmine »

1.
20 Tage Ausgangsbeschränkung, Kein shoppen gehen mit Freundinnen - ja das blöde Virus schränkt mich ein. Mein Fingernagelstudio hat zu. Immer wenn ich beim Einkaufen daran vorbeikomme bin ich versucht an der Scheibe zu kratzen - aber die Gefahr das meine Fingernägel dann abbrechen könnten ist zu hoch. Aber ich weiß ja das die Ausgangsbeschränkung notwendig ist.
2.
Gerade habe ich interessante Berichte gelesen das die Polizei in Bayern die Ausgangsbeschränkungen unterschiedlich auslegt. Ich meine hier u.a. die Diskussion ob ich auf einer Parkbank sitzen darf oder nicht. Gerade wenn es um die Auslegung von "längerem Aufenthalt im Freien" ist mir persönlich zu schwammig. Hier bin ich dann davon abhängig wie die Polizei es einschätzt. Darf ich nun 1 km joggen oder 10 km joggen oder mal schnell mit dem Fahrrad eine Stunde biken oder 2,5 Stunden durch die Natur zu radeln. Darf ich mich auf halber Strecke nicht mal auf eine Bank setzen um ein wenig zu verschnaufen? Ich wohne sehr ländlich, aber mir begegnet ab und zu die Polizei und da entstehen bei mir Fragen. Die schwammige Erklärung seitens des Gesetzgebers schränkt mich meiner Meinung nach ein. Die Unsicherheit ob ich mich im Rahmen des Erlaubten bewege ist für mich eine vermeidbare Belastung.
3.
Klar wirken laut den Experten die Maßnahmen so langsam, aber die Ideen die die Politiker so entwickeln lassen mich aufhorchen. Die von Herrn Laschet versuchte Verpflichtung von Medizinern und Pflegern ließ mich aufhorchen. Die Arbeitszeitaufweichungen sehe ich auch ein wenig kritisch. Ich bin jetzt nur gespannt wie Herr Söder in meinem Bundesland weiterregiert.
4.
Die permanente Diskussion ob selbstgemachte Masken helfen oder nicht, ob chirurgische Masken helfen oder nicht sehe ich als weiteren Unsichertheitsfaktor. Wenn ich im Frühstücksfernsehen sehe mit welchen Masken die Personen in China rumlaufen nach Öffnung der Beschränkungen in Wuhan, entstehen bei mir auch wieder Fragen.
5.
https://www.pnp.de/nachrichten/politik/ ... 56453.html
Berlin: Weltärztepräsident Montgomery hat das Corona-Krisenmanagement von Bayerns Ministerpräsident Söder harsch kritisiert. Dessen Politik der harten Hand führe offensichtlich nicht zum Erfolg, sagte Montgomery dem "Münchner Merkur". Der Freistaat habe deutschlandweit die höchste Sterbequote und die niedrigste Verdopplungszeit bei den Infektionen. Dramatische Aktionen würden da nicht helfen, so der Mediziner. Im neuen BR-Bayerntrend hatten sich zuvor jedoch 94 Prozent der Befragten zufrieden mit Söders Arbeit geäußert.
Zitat aus: https://www.br.de/nachrichten/meldung/w ... ,3002b4fff
Daher mache ich mir als Bayerin Sorgen. Warum bei vorliegenden schlechten Zahlen Herr Söder eine so hohe Zufriedenheit bei den Bürgern erzeugt erschließt sich mir nicht. Warum schnellen die Zahlen in Bayern so hoch? Die Krankenhausschließungen -verkäufe in meinem Landkreis empfand ich als bedenklich. Aber wer war dafür veranwortlich? Ja die CSU. Auch hier erlebe ich wie die Menschen darüber schimpfen, aber bei den Wahlen ihr Kreuzchen wieder bei der CSU machen.

Liebe Grüße Jasmine
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

Post 296 im Thema

Beitrag von Laila-Sarah »

Jaqueline hat geschrieben: Mi 8. Apr 2020, 18:48
Laila-Sarah hat geschrieben: Mi 8. Apr 2020, 17:45 Wenn sich erstmal 70% der Bevölkerung angesteckt hat ist die Herdenimmunität erreicht. Man muss nur dafür sorgen, dass nicht alle auf einmal Krank werden und deshalb die Quarantäne. Irgendwann kommt sogar eine Impfung/Heilmittel aber definitiv später als die Pandemie wegen der Herdenimmunität besiegt wird.
Wenn wir auf eine Herdenimmunität setzen dauert es Jahre bis wir die kritische Mark in Deutschland erreicht haben. Ich würde auf keinen Fall auf das Pferd setzen. Eh wir die Herdenimmunität in Deutschland haben, wird es einen Impfstoff geben. Ich weiss ja nicht wie es gesteuert werden soll, dass unser Gesundheitssystem nicht überlastet wird. Es wird trotz dosierter Erkrankung zu viele Tote geben.
Impfstoff dauert aber noch einige Zeit. Erfahrungsgemäß 2 Jahre. Fakt ist, dass die Dunkelziffer der Infizierungen viel höher sein sollte als was getestet wird. Viele Kriegen es ja gar nicht mal mit oder sitzen es einfach aus. Irgendwann werden wir feststellen, dass die Zahl der getesteten neu infizierten konstant bleibt oder zurückgeht. Hoffentlich VOR 2 Jahren :)

Viele liebe Grüße!
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

Post 297 im Thema

Beitrag von Michi »

Hier mal was zu Infektionsrate, Herdenimmunität, Pandemie und Gegenmaßnahmen .. gut verständlich erklärt:

Wenn dir jemand auf den Fuß tritt, schreist du "Aua" und erwartest eine Entschuldigung.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

Post 298 im Thema

Beitrag von Laila-Sarah »

Huhu,

ja ich kenne die gute.

Also die Frau geht ja davon aus, dass alle Infizierten getestet und erfasst sind. Ich gehe davon aus, dass die Dunkelzahl der Infizierten weitaus viel höher liegt aber die Symptome bei gerade diesen Leuten sehr mild bzw. gar nicht auftreten, so dass diese Leute erst gar nicht zum Arzt gehen. Daher abwarten und nicht so pessimistisch sein. Impfstoff ist wirklich so eine Sache: Bis bereit, genug getestet und verteilt wird es noch dauern.

Dieses Video ist psychologisch viel erbauender und auch simpler zu verstehen:



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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

Post 299 im Thema

Beitrag von Jaqueline »

Laila-Sarah hat geschrieben: Do 9. Apr 2020, 14:23 Impfstoff dauert aber noch einige Zeit. Erfahrungsgemäß 2 Jahre. Fakt ist, dass die Dunkelziffer der Infizierungen viel höher sein sollte als was getestet wird. Viele Kriegen es ja gar nicht mal mit oder sitzen es einfach aus. Irgendwann werden wir feststellen, dass die Zahl der getesteten neu infizierten konstant bleibt oder zurückgeht. Hoffentlich VOR 2 Jahren :)
Dem muss ich widersprechen. Es wir bei Corona keine zwei Jahre dauern bis es einen Impfstoff gibt. Es werden bereits heute Probanden in verschiedenen Ländern getestet. Es gibt aber bereits Medikamente, die die Vermehrung im Körper eines Menschen unterbinden. Wenn du für die Immunisierung der Menschen durch Ansteckung bist, dann stelle dich bitte auf die ITS und versorge die Notfälle, denen es wirklich schlecht geht.
Die es nicht mitbekommen, dass sie es haben können froh sein. Sie können aber genau wie die, die es merken weitere infizieren und da muss es nicht positiv verlaufen. Merken tun es all die nicht, die keine Vorerkrankungen haben. Es gibt genug Risikogruppen und da rede ich nicht nur von alten Menschen.
Die Zahlen gehen beim Aussitzen erst zurück, wenn es die Risikopatienten überlebt haben oder eben nicht. Ich kann dein Spiel mit dem Feuer nicht gut heißen. Also geh ans Krankenbett der Corona-Patienten und versorge sie. Ich hoffe das du dann anders denkst.

Ich bin nicht depressiv aber ich bin froh, wenn meine Quarantäne vorbei ist.


Mit freundlichen Grüssen
Jaqueline
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

Post 300 im Thema

Beitrag von Laila-Sarah »

Jaqueline hat geschrieben: Do 9. Apr 2020, 23:54
Laila-Sarah hat geschrieben: Do 9. Apr 2020, 14:23 Impfstoff dauert aber noch einige Zeit. Erfahrungsgemäß 2 Jahre. Fakt ist, dass die Dunkelziffer der Infizierungen viel höher sein sollte als was getestet wird. Viele Kriegen es ja gar nicht mal mit oder sitzen es einfach aus. Irgendwann werden wir feststellen, dass die Zahl der getesteten neu infizierten konstant bleibt oder zurückgeht. Hoffentlich VOR 2 Jahren :)
Dem muss ich widersprechen. Es wir bei Corona keine zwei Jahre dauern bis es einen Impfstoff gibt. Es werden bereits heute Probanden in verschiedenen Ländern getestet. Es gibt aber bereits Medikamente, die die Vermehrung im Körper eines Menschen unterbinden. Wenn du für die Immunisierung der Menschen durch Ansteckung bist, dann stelle dich bitte auf die ITS und versorge die Notfälle, denen es wirklich schlecht geht.
Die es nicht mitbekommen, dass sie es haben können froh sein. Sie können aber genau wie die, die es merken weitere infizieren und da muss es nicht positiv verlaufen. Merken tun es all die nicht, die keine Vorerkrankungen haben. Es gibt genug Risikogruppen und da rede ich nicht nur von alten Menschen.
Die Zahlen gehen beim Aussitzen erst zurück, wenn es die Risikopatienten überlebt haben oder eben nicht. Ich kann dein Spiel mit dem Feuer nicht gut heißen. Also geh ans Krankenbett der Corona-Patienten und versorge sie. Ich hoffe das du dann anders denkst.

Ich bin nicht depressiv aber ich bin froh, wenn meine Quarantäne vorbei ist.


Mit freundlichen Grüssen
Jaqueline
Hallo,

Ich verzögere die Entwicklung des Impfstoffes nicht. Ich bin auch nicht für den Virus verantwortlich und habe es auch nicht verbreitet. Ich bin weder für oder gegen etwas. Ich habe Schätzungen über Dunkelziffer der Infizierten und darüber wie lange Impfstoffe von A-Z dauern abgegeben. Deshalb spiele ich auch nicht mit dem Feuer und bin auch nicht für die vielen Corona Patienten verantwortlich. Ich finde es aber etwas armselig und gehässig wie du versuchst mich zu für den Leid der Leute zu beschuldigen und in eine Ecke zu stellen :((a

VlG
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