1.
20 Tage Ausgangsbeschränkung, Kein shoppen gehen mit Freundinnen - ja das blöde Virus schränkt mich ein. Mein Fingernagelstudio hat zu. Immer wenn ich beim Einkaufen daran vorbeikomme bin ich versucht an der Scheibe zu kratzen - aber die Gefahr das meine Fingernägel dann abbrechen könnten ist zu hoch. Aber ich weiß ja das die Ausgangsbeschränkung notwendig ist.
2.
Gerade habe ich interessante Berichte gelesen das die Polizei in Bayern die Ausgangsbeschränkungen unterschiedlich auslegt. Ich meine hier u.a. die Diskussion ob ich auf einer Parkbank sitzen darf oder nicht. Gerade wenn es um die Auslegung von "längerem Aufenthalt im Freien" ist mir persönlich zu schwammig. Hier bin ich dann davon abhängig wie die Polizei es einschätzt. Darf ich nun 1 km joggen oder 10 km joggen oder mal schnell mit dem Fahrrad eine Stunde biken oder 2,5 Stunden durch die Natur zu radeln. Darf ich mich auf halber Strecke nicht mal auf eine Bank setzen um ein wenig zu verschnaufen? Ich wohne sehr ländlich, aber mir begegnet ab und zu die Polizei und da entstehen bei mir Fragen. Die schwammige Erklärung seitens des Gesetzgebers schränkt mich meiner Meinung nach ein. Die Unsicherheit ob ich mich im Rahmen des Erlaubten bewege ist für mich eine vermeidbare Belastung.
3.
Klar wirken laut den Experten die Maßnahmen so langsam, aber die Ideen die die Politiker so entwickeln lassen mich aufhorchen. Die von Herrn Laschet versuchte Verpflichtung von Medizinern und Pflegern ließ mich aufhorchen. Die Arbeitszeitaufweichungen sehe ich auch ein wenig kritisch. Ich bin jetzt nur gespannt wie Herr Söder in meinem Bundesland weiterregiert.
4.
Die permanente Diskussion ob selbstgemachte Masken helfen oder nicht, ob chirurgische Masken helfen oder nicht sehe ich als weiteren Unsichertheitsfaktor. Wenn ich im Frühstücksfernsehen sehe mit welchen Masken die Personen in China rumlaufen nach Öffnung der Beschränkungen in Wuhan, entstehen bei mir auch wieder Fragen.
5.
https://www.pnp.de/nachrichten/politik/ ... 56453.html
Berlin: Weltärztepräsident Montgomery hat das Corona-Krisenmanagement von Bayerns Ministerpräsident Söder harsch kritisiert. Dessen Politik der harten Hand führe offensichtlich nicht zum Erfolg, sagte Montgomery dem "Münchner Merkur". Der Freistaat habe deutschlandweit die höchste Sterbequote und die niedrigste Verdopplungszeit bei den Infektionen. Dramatische Aktionen würden da nicht helfen, so der Mediziner. Im neuen BR-Bayerntrend hatten sich zuvor jedoch 94 Prozent der Befragten zufrieden mit Söders Arbeit geäußert.
Zitat aus:
https://www.br.de/nachrichten/meldung/w ... ,3002b4fff
Daher mache ich mir als Bayerin Sorgen. Warum bei vorliegenden schlechten Zahlen Herr Söder eine so hohe Zufriedenheit bei den Bürgern erzeugt erschließt sich mir nicht. Warum schnellen die Zahlen in Bayern so hoch? Die Krankenhausschließungen -verkäufe in meinem Landkreis empfand ich als bedenklich. Aber wer war dafür veranwortlich? Ja die CSU. Auch hier erlebe ich wie die Menschen darüber schimpfen, aber bei den Wahlen ihr Kreuzchen wieder bei der CSU machen.
Liebe Grüße Jasmine