Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein? - # 2
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Viktoria-TV
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?
Die Einschränkungen sind noch relativ gering. Die Geschäfte haben ja noch auf.
Allerdings ist es schon krass, wenn keine Schule mehr ist und die Kids den ganzen Tag zu Hause betreut werden müssen. Wie meine Frau und ich das auf Arbeit regeln, müssen wir noch klären. Das ist meiner Ansicht nach das größte Problem. Gerade jetzt am Wochenende merken wir die Einschränkungen. Wir waren heute mal kurz am See spazieren, aber es reicht nicht wirklich um den Bewegungsdrang zu befriedigen.
Alle Frauentage fallen natürlich auf absehbare Zeit ins Wasser. Ich wüsste unter den gegebenen Bedingungen nicht, was ich enfemme machen sollte.
Allerdings ist es schon krass, wenn keine Schule mehr ist und die Kids den ganzen Tag zu Hause betreut werden müssen. Wie meine Frau und ich das auf Arbeit regeln, müssen wir noch klären. Das ist meiner Ansicht nach das größte Problem. Gerade jetzt am Wochenende merken wir die Einschränkungen. Wir waren heute mal kurz am See spazieren, aber es reicht nicht wirklich um den Bewegungsdrang zu befriedigen.
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I`m not ashamed to dress "like a woman" because I don`t think it's shameful to be a woman. - Iggy Pop -
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LolAndrea
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?
hallo meine Liebe, verstehe dich bestens! für mich genauso krass als Open Air Konzert Liebhaberin! Normalerweise besuche ich pro Woche zwei bis drei Rock- Pop- und Blues Konzerte und kann jetzt stattdessen Haus Musik mit der Western Gitarre machen!Andrea aus Sachsen hat geschrieben: Sa 14. Mär 2020, 14:24 Ganz anders im Freizeitbereich: Wenn der gesamte Kulturbetrieb zum Erliegen kommt, ist das für mich als Opernliebhaberin schon krass. Vier Aufführungen und einige andere kulturelle Einrichtungen hatte ich mir für diesen Monat noch vorgenommen — alles abgesagt bzw. geschlossen!
Ich hoffe nur, dass all die einschränkenden Maßnahmen dazu beitragen, dass es irgendwann mal wieder normal weitergehen kann. Ich glaube allerdings nicht, dass das, wie vielerorts angekündigt, bereits nach Ostern der Fall sein wird.
Denke genauso dass die öffentlichen Einschränkungen wesentlich verlängert werden bis in den Spätsommer hinein!
PS: Generell bin ich immer für wenig staatliche Einmischung sowie Bevormundung aber viel Eigenverantwortung mündiger Bürger mit allen Konsequenzen! Sozialkontakte staatlich zu begrenzen mit zweifelhaftem Erfolg halte ich für ein sehr sehr fragwürdiges und grenzwertiges Instrument!
LG abrazo y besito Lola Andrea.
Zuletzt geändert von LolAndrea am Sa 14. Mär 2020, 15:46, insgesamt 1-mal geändert.
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Marlene K.
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?
Ich schließe mich Andrea an. Die größte Einschränkung ist die Absage aller kulturellen Veranstaltungen. Vorgestern saß ich noch im Tipi am Kanzleramt bei Dominique Horowitz mit seiner Interpretation der "Beggar's Opera" und habe mich mit interessanten Menschen unterhalten...
Morgen leite ich meine Wandergruppe. Meine vier oder fünf "Alten Herren" kommen mit. Die sagen auch, dass wir ja nicht aufhören können zu leben und jeder ganz normal vorsichtig mit sich und den anderen umgehen muss. Heute spaziere ich n och mit einem Freund die Wuhle entlang.
PS: Hier sind die Regale in den Läden seid gestern leer, am Dienstag gab es allerdings bei der Tafel eher mehr als weniger...
Morgen leite ich meine Wandergruppe. Meine vier oder fünf "Alten Herren" kommen mit. Die sagen auch, dass wir ja nicht aufhören können zu leben und jeder ganz normal vorsichtig mit sich und den anderen umgehen muss. Heute spaziere ich n och mit einem Freund die Wuhle entlang.
PS: Hier sind die Regale in den Läden seid gestern leer, am Dienstag gab es allerdings bei der Tafel eher mehr als weniger...
Marlene
Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon
Ich bin (nur) intolerant gegenüber der Intoleranz.
Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon
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Momo58
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?
Ich halte mich da an die Empfehlungen des RKI. Großveranstaltungen besuche ich sowieso nie. Kleinere Meetings wie z.B. eine Eigentümerversammlung können auch virtuell in Form eines Web-Meetings stattfinden und Familienfeiern sind bis auf weiteres abgesagt. Soziale Kontakte sind ja jederzeit über Internet oder Telefon möglich.
Falls die von der Regierung eingeleiteten Maßnahmen gegen den Coronavirus nicht greifen, fürchte ich nur eine Einschränkung der Bewegungsfreiheit gem. Art. 11 GG.
Falls die von der Regierung eingeleiteten Maßnahmen gegen den Coronavirus nicht greifen, fürchte ich nur eine Einschränkung der Bewegungsfreiheit gem. Art. 11 GG.
Wir alle sind nur ein unbedeutendes Staubkorn im Universum
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rika
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?
Naja, wir hatten heute die Aktion "Sauberes Braunfels" und ein paar Ortsbeiräte sagten gestern Abend ab. Das Ganze findet aber sehr weiträumig im Freien statt, da der Müll nicht konzentriert abgelegt wird. Ich war hoch erfolgreich: 2 Autoreifen, 1 Stuhl, 3 Säcke Müll und die Erkenntnis, dass zumindest hier der Trend von Wodka zu Doppelkorn geht.
Toilettenpapier habe ich genug - kalkulatorisch reichen 12 Rollen á 135 Blatt bei einem Tagesverbrauch von 10 Blatt ca. 162 Tage außer Montezuma`s Rache tritt auf
Die Barillanudeln waren heute im Rewe ziemlich alle - kein Wunder bei 75 ct/Packung. Aber Globus bietet sie ab Montag zum gleichen Preis an und außerdem habe ich ca. 4 kg sowieso im Regal. Grenzwertig würde ein Versorgungsengpass von Grauburgunder aus dem Badischen, aber da könnte ich zur Not noch selbst hinfahren
Meine größte Sorge sind die Möbelhäuser! Umzugsbedingt brauche ich eine neue Küche und so hoffe ich, dass Blau-Gelb nicht in der kommenden Woche dicht gemacht wird.
Zwei Kunden haben in der letzten Woche geschrieben, dass sie bis auf Weiteres keine Besucher mehr empfangen; das ist gut. Andere erwarten, dass ich liefere und das ist auch gut, denn sie wollen/müssen arbeiten und ich Geld verdienen.
rika
Toilettenpapier habe ich genug - kalkulatorisch reichen 12 Rollen á 135 Blatt bei einem Tagesverbrauch von 10 Blatt ca. 162 Tage außer Montezuma`s Rache tritt auf
Die Barillanudeln waren heute im Rewe ziemlich alle - kein Wunder bei 75 ct/Packung. Aber Globus bietet sie ab Montag zum gleichen Preis an und außerdem habe ich ca. 4 kg sowieso im Regal. Grenzwertig würde ein Versorgungsengpass von Grauburgunder aus dem Badischen, aber da könnte ich zur Not noch selbst hinfahren
Meine größte Sorge sind die Möbelhäuser! Umzugsbedingt brauche ich eine neue Küche und so hoffe ich, dass Blau-Gelb nicht in der kommenden Woche dicht gemacht wird.
Zwei Kunden haben in der letzten Woche geschrieben, dass sie bis auf Weiteres keine Besucher mehr empfangen; das ist gut. Andere erwarten, dass ich liefere und das ist auch gut, denn sie wollen/müssen arbeiten und ich Geld verdienen.
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Franka
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?
Wir hatten über Ostern ein Haus in Dänemark gebucht für den alljährlichen großen Familienurlaub, mit meinen 3 Schwestern und Anhang, meinen Eltern und meiner Frau.
Leider bleibt die Grenze bis dahin geschlossen und wir mussten das Ferienhaus stornieren. Bekommen wenigstens aus Kulanz 70 % der schon gezahlten Miete zurück.
Schade ist es trotzdem ich habe mich sehr auf 1 Woche Großfamilie gefreut.
Leider bleibt die Grenze bis dahin geschlossen und wir mussten das Ferienhaus stornieren. Bekommen wenigstens aus Kulanz 70 % der schon gezahlten Miete zurück.
Schade ist es trotzdem ich habe mich sehr auf 1 Woche Großfamilie gefreut.
Wir bekommen mit unserer Geburt das Leben geschenkt, doch viele von uns haben noch nicht einmal das Geschenkpapier abgemacht.
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Dolores59
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?
Wenn Du die Rückseite verwendest, reicht es für die doppelte Zeit, Rika.Toilettenpapier habe ich genug - kalkulatorisch reichen 12 Rollen á 135 Blatt bei einem Tagesverbrauch von 10 Blatt ca. 162 Tage außer Montezuma`s Rache tritt auf
Duckunwech!
Dolores
Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele.
(Psalm 139,14)
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Bibi Melina
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?
lach oder wenn es dreilagig ist haste noch mehr davonDolores59 hat geschrieben: Sa 14. Mär 2020, 21:53 Wenn Du die Rückseite verwendest, reicht es für die doppelte Zeit, Rika.
Glaube an Wunder, Liebe und Glück! Schaue nach vorn und niemals zurück! Tu was du willst, und steh dazu, denn dieses Leben lebst nur du
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Michi
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?
Wer Toilettenpapier beidseitig verwendet, hat den Erfolg auf der Hand.Dolores59 hat geschrieben: Sa 14. Mär 2020, 21:53Wenn Du die Rückseite verwendest, reicht es für die doppelte Zeit, RikaToilettenpapier habe ich genug - kalkulatorisch reichen 12 Rollen á 135 Blatt bei einem Tagesverbrauch von 10 Blatt ca. 162 Tage außer Montezuma`s Rache tritt auf
Wenn dir jemand auf den Fuß tritt, schreist du "Aua" und erwartest eine Entschuldigung.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
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Inga
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?
Hi,
Bei der Arbeit gibt es ein spürbares Tal. Es gibt für die Teams weniger Arbeitseinsätze, und pro Einsatz weniger Kunden. Die Disposition erfolgt eh per Internet, da ändert auch Corona nichts mehr. Die eigentlichen Sorgen sind neben der Ansteckung und möglicher Krankheitsverlauf die Verdienstausfälle.
Da ich bei der Arbeit schon mit vielen Leuten zusammen komme, versuche ich private Treffen zu reduzieren. Meine Kontakte inden zunehmend per Emauil und Telefon statt. Auch um die CD-TS-Stammtische mache ich jetzt erst mal einen Bogen. Denn auch wenn ich mich selber recht fit fühle, meinen Freundinnen und Bekannten möchte ich den Virus nicht unbedarft weiter geben. So trifft es sich ganz gut, dass diverse kulturelle Veranstaltungen und kleinere Treffen ausfallen bzw. auf irgendwann später verschoben werden.
Zuhause habe ich mehr Zeit für Inga. So kann ich den lieben langen Tag bei Hausarbeit und in der freien Zeit Kleidung ausprobieren und Schuhe im längeren Tagesgebrauch testen. Die Winterkleidung kann weg geräumt werden und die Sommerkleidung in den Schränken Platz finden. Eine neue Perücke kann ich eintragen und überlegen, ob und wie ich sie nachschneide. Außerdem muss ich unbedingt noch mit den High Heels mehr Runden durch die Wohnung drehen.
Von Versorgungsengpässen oder Leiden durch Hamsterkäufe kann ich nicht berichten. Die Speise- und Kühlschränke sind wie immer gut gefüllt. Toilettenpapier habe ich genug. Und eine neues Stück Seife habe ich auch bekommen. Sehe ich beim Discounter halbleere Regale, ist für mich immer noch genug da,um die Einkaufskörbe zu füllen und den Geldbeutel zu leeren. Außrdem ist die Leere bald wieder aufgefüllt.
Bei der Bücherei habe ich mich noch eingedeckt, bevor sie die Ausleihe und den Publikumsverkehr schloss. Ich verbringe viel Zeit mit den Zeitungen und im Internet, auch um handfeste Infos rund um Corona zu sammeln. Manches ist durchaus nachdenklich, etwa eine Reportage der taz aus dem roten Bereich in Italien.
Manchmal frage ich mich, ob uns nicht wochenlang die Brisanz verheimlicht wurde, damit die Lücken im Gesundheitswesen und mangelhafte Vorbereitung im Umgang mit solchen Katastrophen vertuscht werden.
Jdenfalls bin ich gespannt, was die nächsten Wochen bringen und ob dann bei uns alles auch noch so harmlos ist, wie es vor zwei Wochen landauf landab hieß, ob wir dann noch über den Abfalll der Börsenkurse jammern, den Stillstand von Sportveranstaltungen nachtrauern und darüber diskutieren, ob Kinder zuhause digital lernen können - oder ob dann wie südlich der Alpen auch bei uns die statisktiken gar nicht mehr alle Erkrankten zählen, Notaufnahmen und Krankenhäuser überlaufen und viele auch mit anderen ernsthaften Krankheiten gar nicht mehr sachgerecht behandelt werden können.
So, morgen am Sonntag muss ich weider früh arbeiten.
Gute Nacht und liebe Grüße
Inga
Bei der Arbeit gibt es ein spürbares Tal. Es gibt für die Teams weniger Arbeitseinsätze, und pro Einsatz weniger Kunden. Die Disposition erfolgt eh per Internet, da ändert auch Corona nichts mehr. Die eigentlichen Sorgen sind neben der Ansteckung und möglicher Krankheitsverlauf die Verdienstausfälle.
Da ich bei der Arbeit schon mit vielen Leuten zusammen komme, versuche ich private Treffen zu reduzieren. Meine Kontakte inden zunehmend per Emauil und Telefon statt. Auch um die CD-TS-Stammtische mache ich jetzt erst mal einen Bogen. Denn auch wenn ich mich selber recht fit fühle, meinen Freundinnen und Bekannten möchte ich den Virus nicht unbedarft weiter geben. So trifft es sich ganz gut, dass diverse kulturelle Veranstaltungen und kleinere Treffen ausfallen bzw. auf irgendwann später verschoben werden.
Zuhause habe ich mehr Zeit für Inga. So kann ich den lieben langen Tag bei Hausarbeit und in der freien Zeit Kleidung ausprobieren und Schuhe im längeren Tagesgebrauch testen. Die Winterkleidung kann weg geräumt werden und die Sommerkleidung in den Schränken Platz finden. Eine neue Perücke kann ich eintragen und überlegen, ob und wie ich sie nachschneide. Außerdem muss ich unbedingt noch mit den High Heels mehr Runden durch die Wohnung drehen.
Von Versorgungsengpässen oder Leiden durch Hamsterkäufe kann ich nicht berichten. Die Speise- und Kühlschränke sind wie immer gut gefüllt. Toilettenpapier habe ich genug. Und eine neues Stück Seife habe ich auch bekommen. Sehe ich beim Discounter halbleere Regale, ist für mich immer noch genug da,um die Einkaufskörbe zu füllen und den Geldbeutel zu leeren. Außrdem ist die Leere bald wieder aufgefüllt.
Bei der Bücherei habe ich mich noch eingedeckt, bevor sie die Ausleihe und den Publikumsverkehr schloss. Ich verbringe viel Zeit mit den Zeitungen und im Internet, auch um handfeste Infos rund um Corona zu sammeln. Manches ist durchaus nachdenklich, etwa eine Reportage der taz aus dem roten Bereich in Italien.
Manchmal frage ich mich, ob uns nicht wochenlang die Brisanz verheimlicht wurde, damit die Lücken im Gesundheitswesen und mangelhafte Vorbereitung im Umgang mit solchen Katastrophen vertuscht werden.
Jdenfalls bin ich gespannt, was die nächsten Wochen bringen und ob dann bei uns alles auch noch so harmlos ist, wie es vor zwei Wochen landauf landab hieß, ob wir dann noch über den Abfalll der Börsenkurse jammern, den Stillstand von Sportveranstaltungen nachtrauern und darüber diskutieren, ob Kinder zuhause digital lernen können - oder ob dann wie südlich der Alpen auch bei uns die statisktiken gar nicht mehr alle Erkrankten zählen, Notaufnahmen und Krankenhäuser überlaufen und viele auch mit anderen ernsthaften Krankheiten gar nicht mehr sachgerecht behandelt werden können.
So, morgen am Sonntag muss ich weider früh arbeiten.
Gute Nacht und liebe Grüße
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Jaddy
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?
Da brauchst du nichts zu verheimlichen, sondern einfach an potenziell verantwortlicher Stelle alles ignorieren, weil Tagesgeschäft oder so wichtiger erscheint und für Störungen keine Zeit, keine Kapazität, usw.Inga hat geschrieben: Sa 14. Mär 2020, 22:52Manchmal frage ich mich, ob uns nicht wochenlang die Brisanz verheimlicht wurde, damit die Lücken im Gesundheitswesen und mangelhafte Vorbereitung im Umgang mit solchen Katastrophen vertuscht werden.
Hanlons Rasiermesser reicht.
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Momo58
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?
Es ist nicht zu fassen. Ich benutze eine Camouflage eines französischen Herstellers. Seit Beginn der Coronakrise und der Einstufung von Elsass und Lothringen als Risikogebiet gibt es in sämtlichen Drogeriemärkten in der Umgebung genau diese Camouflage nicht mehr.
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Jasmine
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?
Ich habe heute morgen meine Schminksachen kontrolliert, reicht für mich für einen Monat. Meine Menalee und meine Katze sind hier, also bin ich nicht allein. Fazit: keine Einschränkungen für mich.
Liebe Grüße Jasmine
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Michi
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?
Hallo Jaddy,Jaddy hat geschrieben: So 15. Mär 2020, 00:32Da brauchst du nichts zu verheimlichen, sondern einfach an potenziell verantwortlicher Stelle alles ignorieren, weil Tagesgeschäft oder so wichtiger erscheint und für Störungen keine Zeit, keine Kapazität, usw.Inga hat geschrieben: Sa 14. Mär 2020, 22:52Manchmal frage ich mich, ob uns nicht wochenlang die Brisanz verheimlicht wurde, damit die Lücken im Gesundheitswesen und mangelhafte Vorbereitung im Umgang mit solchen Katastrophen vertuscht werden.
Hanlons Rasiermesser reicht.
ich stimme dir zu, dass man keine Verschwörungstheorien konstruieren sollte.
Und zu Hanlons Rasiermesser:
Es ist zwar irgendwie zeitgemäß, aber alles immer nur auf menschliche Dummheit zurückzuführen finde ich zu kurz gesprungen. Einstein hat mal gesagt: "So einfach wie möglich, aber nicht einfacher." Daher finde ich Ockhams Rasiermesser als den geeigneteren Ansatz von beiden.
Aus den Äußerungen mehrerer Politiker war (und ist immer noch)in den vergangenen Tagen und Wochen herauszuhören, dass die größte Sorge immer noch der Wirtschaft gilt. Und so lange Entscheidungen vorrangig von ökonomischen Erwägungen getragen werden, werden kostenintensive Maßnahmen eher aufgeschoben. Kein Politiker trifft gerne Entscheidungen, die die Wirtschaft belasten. Und unser Förderalismus begünstigt dies in der aktuellen Situation noch, weil die Entscheidungsebene in dem Falle bei den Ländern liegt. Der Bund kann nur Empfehlungen ausgeben, und auf der Landesebene will niemand gerne der Erste sein, der eine unbequeme Entscheidung treffen muss. Das hat man gerade bei den Schulschließungen gut beobachten können. Sobald einer anfängt, ziehen die anderen nach.
Nicht gut finde ich übrigens den Ansatz in Thüringen, die Schüler am Montag nochmals in die Schule zu beordern. Dadurch gehen wegen des dazwischen liegenden Wochenendes 3 Tage verloren, durch die Schulschließungen der Ausbreitung wirksam zu begegnen.
Um die Ausbreitung möglichst erfolgreich zu begrenzen gilt nun mal: Je früher, desto besser.
Beste Grüße
Michi
Wenn dir jemand auf den Fuß tritt, schreist du "Aua" und erwartest eine Entschuldigung.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
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Jasmine
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?
Heute ist ja die Kommunalwahl in Bayern, bin schon gespannt ob danach die Zahlen in die Höhe springen. In einem so dicht bevölkerten Land wie Deutschland bin ich gespannt wann es eine Ausgangssperre gibt https://www.br.de/nachrichten/deutschla ... ne,RtHN8hK . So wie im Moment die Infektionen ansteigen, mache ich mir Sorgen. Auf der anderen Seite ist ja die Polizei so stark zusammengespart worden. Ob die Krankenhäuser an ihre Grenzen stoßen?MichiWell hat geschrieben: So 15. Mär 2020, 09:43 ...................
Aus den Äußerungen mehrerer Politiker war (und ist immer noch)in den vergangenen Tagen und Wochen herauszuhören, dass die größte Sorge immer noch der Wirtschaft gilt. Und so lange Entscheidungen vorrangig von ökonomischen Erwägungen getragen werden, werden kostenintensive Maßnahmen eher aufgeschoben. Kein Politiker trifft gerne Entscheidungen, die die Wirtschaft belasten. Und unser Förderalismus begünstigt dies in der aktuellen Situation noch, weil die Entscheidungsebene in dem Falle bei den Ländern liegt. Der Bund kann nur Empfehlungen ausgeben, und auf der Landesebene will niemand gerne der Erste sein, der eine unbequeme Entscheidung treffen muss. Das hat man gerade bei den Schulschließungen gut beobachten können. Sobald einer anfängt, ziehen die anderen nach.
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Liebe Grüße Jasmine