Lisa-Weber hat geschrieben: Fr 6. Mär 2020, 20:57
Liege im Dreibettzimmer statt auf Privatstation - KH überbelegt.
Die Betten nicht zu verstellen, bzw. nur manuell....
Boden sauber.... reden wir nicht drüber.
Zimmer ohne Dusche....
Hallo Lisa!
Das hört sich ja schlimm an. In unserem Kreiskrankenhaus wurden bei Umbau und Erweiterung alle 3- und 6- Bettzimmer abgeschafft. Jedes Zimmer hat eine Dusch-/WC Einheit, jeder Patient einen TV am Bett der kostenlos ist. Betten sind elektrisch. War auch in Würzburg in der Uniklinik so. Da war 2015 leider kein WLAN und TV musste man sich teilen mit dem Zimmernachbar.
Wünsche dir gute Besserung, viel Kraft auf deinem weiteren Weg. Habe dir ja in der PN geschrieben das du dich gerne bei mir melden kannst.
Ich habe Heute erfahren das ich eine Schilddrüsenunterfunktion habe. Die Ärztin von der Endo in Würzburg, besteht jetzt drauf das mein Doc, bis zum Mai jede Woche und dann alle 4 Wochen, Blut abnimmt, nur für den Wert zu prüfen. Darum gab es Heute auch kein Rezept für die Hormone. Das ich 4 Wochen auf der Nase lag im Januar und vorher immer alles gepasst hat interessiert nicht.
Ich hasse Spritzen und Blutabnehmen, seit meinem 3. Lebensjahr, ist aber eine andere Geschichte.
Die älteste Schwester von meinem Vater, meine Patentante, hat schon so lange Zucker wie ich auf der Welt bin. Bei ihr verschlechterte die Gesundheit wegen dem Zucker immer in Schüben. Augen waren das Erste wo ich mich erinnere, wo sie Probleme bekommen hatte. Später dann die Nieren, 2 schwere Schlaganfälle innerhalb von 48 Stunden und 2009 bekam sie eine Niere von ihrer Tochter transplantatiert. Tut richtig weh, wenn man das alles mitbekommt und nicht helfen kann damit sich die Gesundheit verbessert. Aber sie konnte sich darauf verlassen, dass sie von unserer Familieseite Hilfe bekommt, wenn es um so Dinge wie Einkaufen, Wohnung renovieren, Schrank aufbauen, fahrten in die Klinik usw..
Aber was besonders wichtig war und Heute auch noch ist, sie hat immer gekämpft, nicht aufgegeben und sich Ziele gesetzt. So macht sie wieder mit Freundinen Ausflüge z. B. Busfahrten in den Schwarzwald, keine Kaffeefahrten, war vor ein paar Jahren sogar auf einem Konzert von Helene Fischer, ich weiss aber nicht mehr ob es das in Wien war, da damals 3 Orte zur Auswahl standen. Der weiteste Trip war vor 4 Jahren. Sie besuchte zum ersten mal ihre Schwester, die seit 1983 in der Nähe von Seattle wohnt. Es ist toll wie sie das alles trotz ihrer Krankheiten alles geschafft hat. Sie scheißt mich aber auch mal zusammen, wenn ich ihr helfen will, obwohl ich gesundheitlich eigentlich nicht kann, die Drogen auf Rezept es aber möglich machen. Aber da ist sie genauso, darum lachen wir dann darüber.
Deshalb Lisa gib nicht auf, setze dir Ziele, denk an positives, lass dich auch mal bemuttern, wenn dir Hilfe angeboten wird und nimm sie auch an.
Du schaffst das, meine Tante ist das beste Beispiel dafür.
Schreibe dir wieder über PN oder ruf mal bei mir an, wenn du aus der Klinik raus bist.
Viele Grüße aus dem Odenwald, wo es ist immer kalt.
Michaela M.
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"Wer lächelt statt zu toben ist immer der Stärkere" japanisches Sprichwort.