Geschlechtertrennung im Unterricht: Mädchen brauchen keinen Schutzraum
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Anne-Mette
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Geschlechtertrennung im Unterricht: Mädchen brauchen keinen Schutzraum
Moin,
hier ist kein Schutzraum in der Toilettenfrage gemeint, sondern im Unterricht, wie die Überschrift schon sagt:
https://www.spiegel.de/panorama/gesells ... 304d6d9877
Gruß
Anne-Mette
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Anne-Mette
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ExuserIn-2020-07-10
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Re: Geschlechtertrennung im Unterricht: Mädchen brauchen keinen Schutzraum
"In Laufe einer langen Schullaufbahn vertiefen sich diese Gräben noch weiter. Gerade in Naturwissenschaften, so berichten es Lehrkräfte immer wieder, würden Jungen gern vorpreschen. Sie hätten das Tüfteln und Werkeln, das Ausprobieren und Experimentieren mit ihren Vätern von klein auf trainiert, so das Argument. Gleichzeitig seien Mädchen oft zurückhaltend, überlegter. Einfach mal machen, auch wenn"™s knallt, das käme ihnen seltener in den Sinn. Manche fühlten sich auch vom Tatendrang der Jungen eingeschüchtert. Kein Wunder, könnte man denken, dass junge Frauen deshalb später deutlich seltener naturwissenschaftlich-technische Berufe ergreifen als Männer."
Das ist halt dieses typische Schubladendenken. Das gab es auch schon zu meiner Schulzeit und was denkt ein Junge dann, wenn er da eher den Mädchen näher kommt, von der Beschreibung. ... Genau es entsteht der Eindruck man ist als Junge nicht richtig, es wäre besser ein Mädchen zu sein. Ja auch so entsteht ein Transitionwunsch. Das hat nicht alles was mit vorgeburtlichen Gehirnprägung zu tun.
"Die Ergebnisse von Pisa und zahlreichen anderen Bildungsstudien zeigen also: Mädchen brauchen keine Extraförderung, sondern, wenn überhaupt, Nachhilfe in Selbstbewusstsein. Doch wer Schülerinnen in einen Schutzraum steckt, suggeriert ihnen vor allem, dass sie dem Wettbewerb mit ihren männlichen Mitschülern nicht gewachsen seien."
Es zeigt doch eigentlich, es braucht mehr Förderung für Jungen aber so entsteht halt der Eindruck Mädchen und Frauen werden bevorzugt behandelt. Es gibt ja auch kein Familienministerium für Männer die sind da ausgeschlossen von. Es gibt auch keine Vaterschaftszeit, was zu einer Gleichbehandlung auch in Lohnfragen führen würde. Auch von häußlicher Gewalt gegenüber Männern wird wenig berichtet (Johnny Depp). Die Gesundheitsvorsorge für Männer startet mit 35. Die bei Frauen ist lückenlos von der Pubertät an, bis ins Alter. Der Fokus der Gesellschaft liegt auf der Frau. Gefördert werden Frauen und Mädchen. Männer und Jungs brauchen das anscheinend nicht. Ich denke da sollte mal so langsam nach 20 Jahren Gendermainstreaming ein umdenken stattfinden, sonst wird das nie was mit der Gleichberechtigung.
Das ist halt dieses typische Schubladendenken. Das gab es auch schon zu meiner Schulzeit und was denkt ein Junge dann, wenn er da eher den Mädchen näher kommt, von der Beschreibung. ... Genau es entsteht der Eindruck man ist als Junge nicht richtig, es wäre besser ein Mädchen zu sein. Ja auch so entsteht ein Transitionwunsch. Das hat nicht alles was mit vorgeburtlichen Gehirnprägung zu tun.
"Die Ergebnisse von Pisa und zahlreichen anderen Bildungsstudien zeigen also: Mädchen brauchen keine Extraförderung, sondern, wenn überhaupt, Nachhilfe in Selbstbewusstsein. Doch wer Schülerinnen in einen Schutzraum steckt, suggeriert ihnen vor allem, dass sie dem Wettbewerb mit ihren männlichen Mitschülern nicht gewachsen seien."
Es zeigt doch eigentlich, es braucht mehr Förderung für Jungen aber so entsteht halt der Eindruck Mädchen und Frauen werden bevorzugt behandelt. Es gibt ja auch kein Familienministerium für Männer die sind da ausgeschlossen von. Es gibt auch keine Vaterschaftszeit, was zu einer Gleichbehandlung auch in Lohnfragen führen würde. Auch von häußlicher Gewalt gegenüber Männern wird wenig berichtet (Johnny Depp). Die Gesundheitsvorsorge für Männer startet mit 35. Die bei Frauen ist lückenlos von der Pubertät an, bis ins Alter. Der Fokus der Gesellschaft liegt auf der Frau. Gefördert werden Frauen und Mädchen. Männer und Jungs brauchen das anscheinend nicht. Ich denke da sollte mal so langsam nach 20 Jahren Gendermainstreaming ein umdenken stattfinden, sonst wird das nie was mit der Gleichberechtigung.
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Mirjam
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Re: Geschlechtertrennung im Unterricht: Mädchen brauchen keinen Schutzraum
Sorry Toni, aber das mit dem daraus entstehenden Transitionswunsch halte ich jetzt doch für deutlich übertrieben. Es wäre eben Sache der Lehrer_innen, auf der einen Seite die Mädchen zu unterstützen, wenn es um ihr Selbstbewusstsein geht, wie ja auch im zweiten Zitat steht (sind die aus dem Spiegel-Text? Ich kann den leider nicht lesen, irgendwas passt da bei meinem Werbeblocker wohl nicht ... -- Es wäre schön, das auch so zu kennzeichnen ...), auf der anderen Seite die Jungs auch mal im passenden Moment zu bremsen, oder den nicht ganz so naturwissenschaftlich begabten zu vermitteln, dass auch das so wie es eben ist ok ist.Toni Smith hat geschrieben: Do 20. Feb 2020, 19:28 Das ist halt dieses typische Schubladendenken. Das gab es auch schon zu meiner Schulzeit und was denkt ein Junge dann, wenn er da eher den Mädchen näher kommt, von der Beschreibung. ... Genau es entsteht der Eindruck man ist als Junge nicht richtig, es wäre besser ein Mädchen zu sein. Ja auch so entsteht ein Transitionwunsch. Das hat nicht alles was mit vorgeburtlichen Gehirnprägung zu tun.
Und nein, so lange Frauen immer noch gerade in leitenden Positionen deutlich unterrepräsentiert sind, ist es bestimmt nicht angebracht die Jungs und Männer stärker zu fördern als die Mädchen -- anders allerdings durchaus ...
Vielleicht mal ein Beispiel: Ich war ja selber einige Jahre im Schuldienst tätig. In der 6. Klasse stand irgendwann die Wahl an, welchen Zweig die Schüer_innen vom nächsten Schuljahr besuchen wollen (es gab den technischen, den wirtschaftlichen, den hauswirtschaftlichen und den sprachlichen). In der Klasse waren die Jungs deutlich in der Überzahl, die genauen Zahlen weiß ich nimmer, ist schließlich schon ein paar Jahre her. Aber was ich noch weiß: Von den Mädels haben etwa die Hälfte den technischen Zweig gewählt, bei den Jungs war der Anteil kleiner. Ja klar, statistisch aussagekräftig ist es jetzt nicht wirklich, dafür sind es einfach zu wenige. Trotzdem fand ich es gut und hatte irgendwie das Gefühl, da was richtig gemacht zu haben.
LG, Mirjam
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LolAndrea
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Re: Geschlechtertrennung im Unterricht: Mädchen brauchen keinen Schutzraum
Totaler Rückschritt für Deutschland hab es hier im Ausland zufällig gelesen! in BRD sind inklusive Klassen fest installiert worden aber die Mädchen werden jetzt separiert. Unglaublich bin entsetzt! Dieser Kultusminister ist vermutlich ein ultra konservativer und homotransfober Kirchen Fuzzi, der seine Ehefrau separat in der Küche installiert hat, die er "aus Angst und Unsicherheit vor den furchterregenden Küchen Werkzeugen" nie betreten würde! Sorry das sind so meine ersten Gedanken dazu und wenig diplomatisch verblümisiert! LG abrazo y besito Lola Andrea.
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ExuserIn-2020-10-20
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Re: Geschlechtertrennung im Unterricht: Mädchen brauchen keinen Schutzraum
Was in den Klassenräumen fehlt ist die Vermittlung der sozialen Kompetenz. Es darf keine Rolle spielen wie, bzw. von wem das Wissen weitergegeben wird, sonndern das es weitergegben wird. Das heißt auch die Schüler:innen haben die Verpflichtung sich am Lern,- und Lehrprozeß gleichermaßen zu beteiligen. Nur gemeinsam kommt man durch das Ziel, wie die Klasse zusammengewürfelt ist hat keine Rolle zu spielen.
LG
Petra Sofie
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Petra Sofie
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Whoopy Highfly
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Re: Geschlechtertrennung im Unterricht: Mädchen brauchen keinen Schutzraum
Wenn ich das lese, geht mir der Hut hoch.
Andererseits ist es auch gut. Warum?
Die Jungs, durch Erziehung vom Umfeld ist immer noch so erzogen, behaupten von sich, das sie eine hohe naturwissenschaftliche Kompetenz haben. Das ist absoluter Unsinn.
Wenn das so der Fall wäre, warum gibt es denn mehr weibliche Wissenschaftler und MFAs als männliche.
Ok, in manchen Bereichen ist die Trennung der Geschlechter gravierend. Was ich jetzt nicht ausführen möchte.
Besser ist es, im privaten Umfeld anzufangen. Dazu gehört auch die Werbung, die einiges dazu beiträgt.
Andererseits ist es auch gut. Warum?
Die Jungs, durch Erziehung vom Umfeld ist immer noch so erzogen, behaupten von sich, das sie eine hohe naturwissenschaftliche Kompetenz haben. Das ist absoluter Unsinn.
Wenn das so der Fall wäre, warum gibt es denn mehr weibliche Wissenschaftler und MFAs als männliche.
Ok, in manchen Bereichen ist die Trennung der Geschlechter gravierend. Was ich jetzt nicht ausführen möchte.
Besser ist es, im privaten Umfeld anzufangen. Dazu gehört auch die Werbung, die einiges dazu beiträgt.
Bin auf dem Weg. Bitte sucht mich nicht.
Melde mich demnächst wieder.
Bye
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ExUserIn-2026-04-08
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Re: Geschlechtertrennung im Unterricht: Mädchen brauchen keinen Schutzraum
Ich denke, es ist unbestreitbar, dass es zwischen Mädchen und Jungs im Mittel deutliche Unterschiede gibt. Die Entwicklungsphasen sind unterschiedlich und auch die Frage der Hormonspiegel. das macht sich definitiv im Unterschied bemerkbar. Jungs verhalten sich anders. Da dies zu signifikanten Unterschieden in den schulischen Leistungen führt, muss dem Rechnung getragen werden.
Auf der anderen Seite gibt es auch eine deutliche Bewertung von Erwachsenen hinsichtlich des geschlechtsbezogenen Verhaltens. Ich habe fürher eine Jungengruppe geleitet, in der ca. 11 bis 12-jährige vertreten waren. Da gab es gewaltige Unterschiede im Verhalten der einzelnen Jungs. Von zart bis hart war alles vertreten. Ich denke, man darf gerade in Schulzeit Geschlechtsdifferenzen und persönliche Ausprägungen nicht miteinander verdrängen. Ziel müsste es sein, die Wertigkeit des einzelnen Menschen zu betonen. Hier kann die Schule sicherlich einen Beitrag leisten. Entscheidend sind aber die Eltern und das gesellschaftliche Bild. MMn ist nicht die Förderung oder Separierung eines Geschlechts zielführend, sondern ein allgemeines Umdenken.
Wettkampf mag ja hilfreich sein, aber viel wichtiger ist Solidarität. Solange in der Gesellschaft der Wettkampfgedanke vorherrscht, bleibt die Solidarität auf der Strecke. Die Folgen des Wettbewerbs, z.B. die klaffende Schere zwischen arm und reich, lässt die Solidarität verkümmern und findet sich in der Schule wieder. Durchsetzungsvermögen ist ein höherer Wert als Empathie. da sind Jungs mit ihrer Aggressivität im Vorteil. Mädchen lernen leichter, weil das Schulsystem auf stillsitzen eingestellt ist. Sportunterricht auf englisch, warum nicht ? Das Jungs in Mathe besser sind, hat auch viel damit zu tun, dass es ihnen so vermittelt wird.
Das setzt sich übrigens in der Erwachsenenbildung fort. In einem Führungslehrgang habe ich einmal in einer Kleingruppe mit 3 Personen gearbeitet. Wir drei waren alls Häuptlingstypen, die sich durchsetzen wollten. Das Ergebnis war gleich Null. Wir haben nichts erreicht und musssten das auch zugeben. Für mich war das ein Schlüsselerlebnis. Auf der anderen Seite, wenn keiner da ist, der das Heft in die Hand nimmt und organisiert, kommt auch nur wenig dabei raus. Das Problem ist, dass ein "Häuptling" mehr wert ist, als ein "Indianer". Er bekommt signifikant mehr Geld, Reputation und Achtung. Warum soll das dann in der Schule anders sein ?
Mädchen sind die besseren Indianer, weil sie weniger Aggressivität besitzen. Sie lernen eben, wie es Aufgabe ist. Aber dafür werden sie nicht mehr geachtet als der Rabauke auf dem Schulhof, der die Versetzung gerade so schafft. Beide haben ihren Wert, aber den muss man auch vermitteln. Noten alleine genügen nicht.
Auf der anderen Seite gibt es auch eine deutliche Bewertung von Erwachsenen hinsichtlich des geschlechtsbezogenen Verhaltens. Ich habe fürher eine Jungengruppe geleitet, in der ca. 11 bis 12-jährige vertreten waren. Da gab es gewaltige Unterschiede im Verhalten der einzelnen Jungs. Von zart bis hart war alles vertreten. Ich denke, man darf gerade in Schulzeit Geschlechtsdifferenzen und persönliche Ausprägungen nicht miteinander verdrängen. Ziel müsste es sein, die Wertigkeit des einzelnen Menschen zu betonen. Hier kann die Schule sicherlich einen Beitrag leisten. Entscheidend sind aber die Eltern und das gesellschaftliche Bild. MMn ist nicht die Förderung oder Separierung eines Geschlechts zielführend, sondern ein allgemeines Umdenken.
Wettkampf mag ja hilfreich sein, aber viel wichtiger ist Solidarität. Solange in der Gesellschaft der Wettkampfgedanke vorherrscht, bleibt die Solidarität auf der Strecke. Die Folgen des Wettbewerbs, z.B. die klaffende Schere zwischen arm und reich, lässt die Solidarität verkümmern und findet sich in der Schule wieder. Durchsetzungsvermögen ist ein höherer Wert als Empathie. da sind Jungs mit ihrer Aggressivität im Vorteil. Mädchen lernen leichter, weil das Schulsystem auf stillsitzen eingestellt ist. Sportunterricht auf englisch, warum nicht ? Das Jungs in Mathe besser sind, hat auch viel damit zu tun, dass es ihnen so vermittelt wird.
Das setzt sich übrigens in der Erwachsenenbildung fort. In einem Führungslehrgang habe ich einmal in einer Kleingruppe mit 3 Personen gearbeitet. Wir drei waren alls Häuptlingstypen, die sich durchsetzen wollten. Das Ergebnis war gleich Null. Wir haben nichts erreicht und musssten das auch zugeben. Für mich war das ein Schlüsselerlebnis. Auf der anderen Seite, wenn keiner da ist, der das Heft in die Hand nimmt und organisiert, kommt auch nur wenig dabei raus. Das Problem ist, dass ein "Häuptling" mehr wert ist, als ein "Indianer". Er bekommt signifikant mehr Geld, Reputation und Achtung. Warum soll das dann in der Schule anders sein ?
Mädchen sind die besseren Indianer, weil sie weniger Aggressivität besitzen. Sie lernen eben, wie es Aufgabe ist. Aber dafür werden sie nicht mehr geachtet als der Rabauke auf dem Schulhof, der die Versetzung gerade so schafft. Beide haben ihren Wert, aber den muss man auch vermitteln. Noten alleine genügen nicht.
Viele Grüße
Vicky
Respekt ist nicht teilbar.
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Whoopy Highfly
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Re: Geschlechtertrennung im Unterricht: Mädchen brauchen keinen Schutzraum
Hallo Vicky,
Da gebe ich dir zu 75% recht.
Ein Häuptling, sprich Chef, muss vor allem führen können und den Überblick behalten.
Das lässt sich nicht mit Gehalt ausdrücken.
Wer hierfür geeignet ist (m, w, d) lässt sich so nicht sagen.
Eins weiss ich, das viele Chefposten durch "Ellbogenleute" fehlbesetzt sind.
Es kommt mir noch eine These aus meiner Jugend in den Sinn:
Warum ist der "xy" General, wobei "ich" besser schießen kann als er. Ganz einfach, er kann besser führen.
Darauf kommt es an.
Da gebe ich dir zu 75% recht.
Ein Häuptling, sprich Chef, muss vor allem führen können und den Überblick behalten.
Das lässt sich nicht mit Gehalt ausdrücken.
Wer hierfür geeignet ist (m, w, d) lässt sich so nicht sagen.
Eins weiss ich, das viele Chefposten durch "Ellbogenleute" fehlbesetzt sind.
Es kommt mir noch eine These aus meiner Jugend in den Sinn:
Warum ist der "xy" General, wobei "ich" besser schießen kann als er. Ganz einfach, er kann besser führen.
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ExUserIn-2026-04-08
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Re: Geschlechtertrennung im Unterricht: Mädchen brauchen keinen Schutzraum
Sehe ich auch so, aber wie Du schon sagst, es gibt Fehlbesetzungen. Die Art der Führung hängt auch von der Aufgabe, dem Team und dem Ort ab. Ich arbeite in einem Team, in dem es eher "flach" zugeht. Entsprechend wäre eine dominante Person eine Fehlbesetzung. Genau so einen Fall hatten wir einmal. Der hat mit seiner Art mehr Probleme erzeugt als wir vorher hatten. Anders herum sind flache Strukturen effizienter und kreativer. Manchmal ist aber auch eine klare Ansage sinnvoll.Whoopy Highfly hat geschrieben: Fr 21. Feb 2020, 08:08 Ein Häuptling, sprich Chef, muss vor allem führen können und den Überblick behalten.
Das lässt sich nicht mit Gehalt ausdrücken.
Wer hierfür geeignet ist (m, w, d) lässt sich so nicht sagen.
Eins weiss ich, das viele Chefposten durch "Ellbogenleute" fehlbesetzt sind.
Edit: Die Ellbogentypen haben noch einen entscheidenden Nachteil: Es fällt ihnen schwerer, Fehler und Hilflosigkeit einzugestehen. Man frage die Frauen, die einen "Macker" zuhause haben.
Viele Grüße
Vicky
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Anja
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Re: Geschlechtertrennung im Unterricht: Mädchen brauchen keinen Schutzraum
Moinsen
Jeder Mensch hat doch bestimmte Interessen, bestimmte Stärken und bestimmte Schwächen.
Und wenn jemand in bestimmten Fächern besonders schwach ist, dann hlft es da auch nicht, irgendwas wecken zu wollen. Man kann denjenigen fördern, so dass er den Anschluss an den Rest der Klasse nicht verliert.
Das was mir Spaß macht, gelingt mir meist gut. Liegt in der Natur der Sache. Und was mir keinen Spaß macht, da tue ich mich schwer mit...
Aber wem was Spaß macht, lässt sich doch nicht von außen enthusiastisch wecken? Entweder ich hab an etwas Spaß oder eben nicht.
Aber, muss ich auch dazu sagen, kommt es manchmal auch darauf an wie etwas an ein Kind herangetragen wird. Da sind dann Eltern und Lehrer gefragt, auf das Kind entsprechend seiner Bedürfnisse einzugehen. Und das ist der Punkt, wo spätenstens die Schule, versagt. In der Kita werden die Bedürfnisse einzelner Kinder noch weitestgehend berücksichtigt, aber in der Schule wird plötzlich erwartet, das alle gleich sind. Und das meine ich wortwörtlich so. Plötzlich! In der Kita gibt es zu Anfang ja erstmal eine Eingewöhnungszeit, das Kind darf ankommen. In der Schule hatten wir in der zweiten Woche nach der Einschulung schon das erste Elterngespräch wegen auffälligem Verhalten...
Es ist alles neu, das Gebäude, die Mitschüler, die Lehrer, der Tagesablauf. Dem Kind wird überhaupt keine Zeit eingeräumt, anzukommen und in die neue Routine zu finden.
Da bringt es dann überhaupt nichts, nur auf das Geschlecht zu gucken, man muss auf das jeweilige Kind gucken und auf dieses eingehen. Nicht geschlechtergetrennter Unterricht.
Sondern kleinere Klassen, wo die Lehrer die Möglichkeit haben, individuellen Bedürfnissen gerecht zu werden (was ja z.B. in Klassen mit behinderten Kindern, mal als Extrembeispiel, gut umgesetzt wird).
Aber bei Kindern mit Behinderung hat man auch den Anspruch, den Willen.
"Normale" Kinder sollen bitte schön auch alle genau gleich funktionieren.
Grüße
die Anja
Finde ich ja geil, Enthusiasmus wecken?Sollte Schule also nicht viel eher versuchen, den Enthusiasmus der Mädchen für Schaltkreise und Kohlenstoffverbindungen zu wecken? Und umgekehrt: Sollte sie nicht auch die Jungen ermutigen, dass es Spaß machen kann, sich im Deutschunterricht bei der Interpretation eines Liebesgedichts so richtig reinzuhängen?
Jeder Mensch hat doch bestimmte Interessen, bestimmte Stärken und bestimmte Schwächen.
Und wenn jemand in bestimmten Fächern besonders schwach ist, dann hlft es da auch nicht, irgendwas wecken zu wollen. Man kann denjenigen fördern, so dass er den Anschluss an den Rest der Klasse nicht verliert.
Das was mir Spaß macht, gelingt mir meist gut. Liegt in der Natur der Sache. Und was mir keinen Spaß macht, da tue ich mich schwer mit...
Aber wem was Spaß macht, lässt sich doch nicht von außen enthusiastisch wecken? Entweder ich hab an etwas Spaß oder eben nicht.
Aber, muss ich auch dazu sagen, kommt es manchmal auch darauf an wie etwas an ein Kind herangetragen wird. Da sind dann Eltern und Lehrer gefragt, auf das Kind entsprechend seiner Bedürfnisse einzugehen. Und das ist der Punkt, wo spätenstens die Schule, versagt. In der Kita werden die Bedürfnisse einzelner Kinder noch weitestgehend berücksichtigt, aber in der Schule wird plötzlich erwartet, das alle gleich sind. Und das meine ich wortwörtlich so. Plötzlich! In der Kita gibt es zu Anfang ja erstmal eine Eingewöhnungszeit, das Kind darf ankommen. In der Schule hatten wir in der zweiten Woche nach der Einschulung schon das erste Elterngespräch wegen auffälligem Verhalten...
Es ist alles neu, das Gebäude, die Mitschüler, die Lehrer, der Tagesablauf. Dem Kind wird überhaupt keine Zeit eingeräumt, anzukommen und in die neue Routine zu finden.
Da bringt es dann überhaupt nichts, nur auf das Geschlecht zu gucken, man muss auf das jeweilige Kind gucken und auf dieses eingehen. Nicht geschlechtergetrennter Unterricht.
Sondern kleinere Klassen, wo die Lehrer die Möglichkeit haben, individuellen Bedürfnissen gerecht zu werden (was ja z.B. in Klassen mit behinderten Kindern, mal als Extrembeispiel, gut umgesetzt wird).
Aber bei Kindern mit Behinderung hat man auch den Anspruch, den Willen.
"Normale" Kinder sollen bitte schön auch alle genau gleich funktionieren.
Grüße
die Anja
Fällt der Apfel weit vom Stamm, kommt wenigstens mal Sonne dran!
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Re: Geschlechtertrennung im Unterricht: Mädchen brauchen keinen Schutzraum
Statt getrenntem Unterricht würde es wahrscheinlich schon reichen, den Kindern nicht vorher einzureden, in welchen Fächern sie später gut und schlecht sein werden.
"Mädchen sind schlecht in Mathe" ist ein Freibrief für Mädchen schlecht in Mathe zu sein, d.h. sich erst gar nicht anzustrengen, und außerdem, was noch viel schlimmer ist, ein Motivationskiller für die, die sich vielleicht Mühe hätten geben wollen.
"Mädchen sind schlecht in Mathe" ist ein Freibrief für Mädchen schlecht in Mathe zu sein, d.h. sich erst gar nicht anzustrengen, und außerdem, was noch viel schlimmer ist, ein Motivationskiller für die, die sich vielleicht Mühe hätten geben wollen.
LG, Svenja
Erinnerungen sind das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.
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Mirjam
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Re: Geschlechtertrennung im Unterricht: Mädchen brauchen keinen Schutzraum
Hallo Anja,

Beim Rest geb ich dir ja Recht, deswegen auch das "Dankeschön"
LG, Mirjam
Doch, das ist möglich, bestimmt nicht immer, aber manchmal schon. Sinngemäßes Zitat einer meiner Nachhilfeschülerinnen: "Bei Ihnen macht Mathe ja Spaß"Anja hat geschrieben: Fr 21. Feb 2020, 11:16 Finde ich ja geil, Enthusiasmus wecken?
Jeder Mensch hat doch bestimmte Interessen, bestimmte Stärken und bestimmte Schwächen.
Und wenn jemand in bestimmten Fächern besonders schwach ist, dann hlft es da auch nicht, irgendwas wecken zu wollen. Man kann denjenigen fördern, so dass er den Anschluss an den Rest der Klasse nicht verliert.
Das was mir Spaß macht, gelingt mir meist gut. Liegt in der Natur der Sache. Und was mir keinen Spaß macht, da tue ich mich schwer mit...
Aber wem was Spaß macht, lässt sich doch nicht von außen enthusiastisch wecken? Entweder ich hab an etwas Spaß oder eben nicht.
Beim Rest geb ich dir ja Recht, deswegen auch das "Dankeschön"
LG, Mirjam
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Re: Geschlechtertrennung im Unterricht: Mädchen brauchen keinen Schutzraum
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Übrigens, genau deinem Beispiel folgend, als wir damals in der Schule einen neuen Mathelehrer bekamen, verbesserte sich plötzlich meine Note von 4 auf 2. Aber nicht weil ich plötzlich Spaß an Mathe entwickelte, schon gar kein Enthusiasmus. Nee, der konnte die Rechenwege einfach für mich nachvollziehbar(er) erklären. So hab ich dann Rechenwege verstanden wo vorher noch ein Bahnhof stand.
Grüße
die Anja
Das wollte ich damit eigentlich ausdrücken:Mirjam hat geschrieben: Fr 21. Feb 2020, 12:29 Doch, das ist möglich, bestimmt nicht immer, aber manchmal schon. Sinngemäßes Zitat einer meiner Nachhilfeschülerinnen: "Bei Ihnen macht Mathe ja Spaß"
Man kann einem Kind ja auch Stoff "beibringen" ohne das jeglicher Spaß dabei aufkommt. Und unter Spaß versteht nun jedes Kind auch noch etwas anderes.Anja hat geschrieben: Fr 21. Feb 2020, 11:16 Aber, muss ich auch dazu sagen, kommt es manchmal auch darauf an wie etwas an ein Kind herangetragen wird. Da sind dann Eltern und Lehrer gefragt, auf das Kind entsprechend seiner Bedürfnisse einzugehen.
Übrigens, genau deinem Beispiel folgend, als wir damals in der Schule einen neuen Mathelehrer bekamen, verbesserte sich plötzlich meine Note von 4 auf 2. Aber nicht weil ich plötzlich Spaß an Mathe entwickelte, schon gar kein Enthusiasmus. Nee, der konnte die Rechenwege einfach für mich nachvollziehbar(er) erklären. So hab ich dann Rechenwege verstanden wo vorher noch ein Bahnhof stand.
Grüße
die Anja
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