Jeder findet es befremdlich, wenn sich ein Mann lüstern in Kartoffelchips räkelt
Jeder findet es befremdlich, wenn sich ein Mann lüstern in Kartoffelchips räkelt

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Anja
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Jeder findet es befremdlich, wenn sich ein Mann lüstern in Kartoffelchips räkelt

Post 1 im Thema

Beitrag von Anja »

Moinsen (moin)

noch etwas von Edition F:
Hersteller von Kinderkleidung oder Spielzeug haben wohl gegrübelt, wie sie ihre Umsätze trotz schrumpfender Geburtenraten weiter steigern können. Ihre Strategie: die Zielgruppen nach Geschlecht aufzuspalten und in der Werbung den altbekannten Stereotypen gemäß zu adressieren. Angeblich werden nur angeborene Unterschiede angesprochen. Alles klar, weibliche Babys haben selbstverständlich einen ganz natürlichen Hang zu rosafarbenen und männliche Babys zu hellblauen Stramplern und Lätzchen — was für ein himmelschreiender Unfug! Selbst ob sich Fernsehwerbespots an Jungen oder Mädchen als Zielgruppe richten, kann man eindeutig an der Farbe unterscheiden: Rot und Blau dominieren in den Spots für die Jungen, die Bonbonfarben Pink, Rosa und Hellgrün bei den Mädchen. Im Mädchenspot dudelt dazu softe Kindermusik oder bestenfalls Pop, bei den Jungs gibt"™s die härtere Gangart: Rock, Metal oder Filmmusik. Jungenspots spielen überwiegend draußen, Mädchenspots in der häuslichen Umgebung. Geht es noch ein bisschen stereotyper?
Hier gehts zum Artikel.

Grüße
die Anja
Fällt der Apfel weit vom Stamm, kommt wenigstens mal Sonne dran!
lexes
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Re: Jeder findet es befremdlich, wenn sich ein Mann lüstern in Kartoffelchips räkelt

Post 2 im Thema

Beitrag von lexes »

Anja hat geschrieben: Mo 17. Feb 2020, 13:13 Moinsen (moin)

noch etwas von Edition F:
Hersteller von Kinderkleidung oder Spielzeug haben wohl gegrübelt, wie sie ihre Umsätze trotz schrumpfender Geburtenraten weiter steigern können. Ihre Strategie: die Zielgruppen nach Geschlecht aufzuspalten und in der Werbung den altbekannten Stereotypen gemäß zu adressieren. Angeblich werden nur angeborene Unterschiede angesprochen. Alles klar, weibliche Babys haben selbstverständlich einen ganz natürlichen Hang zu rosafarbenen und männliche Babys zu hellblauen Stramplern und Lätzchen — was für ein himmelschreiender Unfug! Selbst ob sich Fernsehwerbespots an Jungen oder Mädchen als Zielgruppe richten, kann man eindeutig an der Farbe unterscheiden: Rot und Blau dominieren in den Spots für die Jungen, die Bonbonfarben Pink, Rosa und Hellgrün bei den Mädchen. Im Mädchenspot dudelt dazu softe Kindermusik oder bestenfalls Pop, bei den Jungs gibt"™s die härtere Gangart: Rock, Metal oder Filmmusik. Jungenspots spielen überwiegend draußen, Mädchenspots in der häuslichen Umgebung. Geht es noch ein bisschen stereotyper?
Hier gehts zum Artikel.

Grüße
die Anja

Das ist so albern ... wirtschaftlich nachvollziehbar ... dennoch völlig albern



Mein Kurzer ( 5 ) war gestern mit uns beim Kinderkarneval ...

Das rote Ninja-Kostüm und das teure lizensierte LEGO-Batman-Kostüm lagen zur Wahl auf dem Bett.

Vater ging klassisch als Pirat mit Augenklappe ( das Kostüm ist eines von vielen im Fundus )

Meine Frau wollte was Einfaches. Ein bunter Kopfschmuck und Paar Stoff-Schmetterlingsflügel.

Nach ewigem hin- und her beim Spross dann die Frage : Kann ich auch als Schmetterling gehen ?

Die Gattin zögert nicht lange , malt sich bunte Herzchen ins Gesicht und gibt ihr Kostüm ab.

Mein Sohn war der zufriedenste Schmetterling unter all den Ninjas , Polizisten , Superhelden, Piraten , Cowboys etc etc ..
( er musste dann natürlich später meinen Krummsäbel haben weil eben alle Jungs irgendwie bewaffnet waren .. aber auch da muss man dann tolerant sein )

Dann ändern wir den alten Spruch von Muhammad Ali eben in : Float like a butterfly , sting like a butterfly

Kindern Geschlechterattribute aus monetären Motiven heraus mit der Gesellschaftskeule einprügeln .... Menschen können so schrecklich schön doof sein..
Nicole Fritz
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Re: Jeder findet es befremdlich, wenn sich ein Mann lüstern in Kartoffelchips räkelt

Post 3 im Thema

Beitrag von Nicole Fritz »

Hallo Anja,

das Buch sollte ich vielleicht einem Mitglied einer Transgender-Gruppe bei Facebook empfehlen. (buch) (cow) - Oder vielleicht besser doch nicht? :? - Solchen "Scheiß" schmeißt sie aber bestimmt nur wütend in die Ecke, wie sie auch von dem ganzen "Enby-Scheiß" nichts wissen will. Und überhaupt bin ich ja als Enby nicht trans*. Wir sind ja nur unangenehm laut. Unsere Forderungen sind wie die Emanzipation der Frau nichts anderes als Politik und haben mit trans* nichts zu tun - in Ewigkeit Amen. (ap) Aber wenn sie jetzt meint, ich sei mit meinen Identitätskonflikt bescheuert, gebe ich das "bescheuert" dankend zurück. :mrgreen: Da war mal wieder jeder Kommentar zwecklos. Ich beließ es also dabei, auf "traurig" :( zu klicken.

Jedenfalls weiß ich jetzt, für welche Art von Cis- UND :cry: Trans*-Menschen diese bescheuerte Werbung zugeschnitten ist - welche, die nach dem Motto leben: lieber einsam und fremdbestimmt (im anderen Geschlecht) glücklich als in der Gemeinschaft als eigenständig handelndes Individuum selbstbewusst stark!

Liebe Grüße
die wieder einmal genervte
Nicole
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