Hallo.
Dann will ich mal als Thüringerin auch meinen "Senf" dazu geben.
Ich habe ja als direkt betroffene das Geschehen vor und nach der Wahl mehr oder weniger direkt vor der Haustür mitbekommen. Zum einen, finde ich, dass die Regierungsarbeit, die die Rot-Rot-Grüne Koalition geleistet hat nicht ganz schlecht war. Es bleibt aber doch noch einiges an Luft nach oben. Und gerade diese Luift ist das, was der AFD doch so einigen Auftrieb gegeben haben könnte, sowie auch deren "einfache Wahrheiten".
Was dann nach der Wahl gelaufen ist, ist meines Erachtens nur noch unmöglich. Gerade die thüringer CDU hat ja aus Berlin vorgeschrieben bekommen, was sie nicht machen soll. Nur keine konstruktiven Möglichkleiten und Vorschläge um eine vernünftige Landesregierung hin zu bekommen. Genau diese negative Vorgehensweise hat zum jetzigen Ergebnis geführt. Aus allen Richtungen kamen nur "Anweisungen", was nicht zu machen ist, ohne Vorschläge für Lösungen für Thüringen.
Auch vor der Wahl des Ministerpräsidenten sah das nicht besser aus.
Was mich an dem ganzen Theater hinterher nur stört, dass dann wieder die Schuld bei den falschen gesucht wird.

Thomas Kemmerich hat ja schon vor dem ersten Wahlgang angekündigt, dass er im Falle, dass ein 3. Wahlgang erforderlich wird, er sich zur Wahl stellt. Und auch die AFD hat im Vorfeld schon kund getan, das sie in diesem Fall die FDP unterstützt.
Als dann dieses Ergebnis der Wahl öffentlich wurde, tun alle darüber erstaunt? Da frage ich mich, wo die vorher alle hin gehört haben. Das ist aber alles auch nur meine Sichtweise auf das Thema.
Vor einer neuen Wahl habe ich auch meine Bedenken über Thüringens Zukunft. Gerade in Bezug auf eine noch stärkere Position von ganz Rechts.

Ich mache mir so langsam ernsthaft Sorgen um die Zukunft in Thüringen und auch von ganz Deutschland.
Nachdenlich,
Diana.
Ich bin und bleibe ich.
Und ... genieße mein neues Leben.