Transgender gegen Verbot von Eizellenspende und Leihmutterschaft ? (taz 17.1.2020))
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Inga
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Transgender gegen Verbot von Eizellenspende und Leihmutterschaft ? (taz 17.1.2020))
Sind Transgender gegen Verbot von Eizellenspende und Leihmutterschaft?
Auf der Wissenschaftsseite der tageszeitung (Taz) vom 17.1.2020 erschien ein Artikel zum Frauen-Netzwerk für reproduktive Gerechtigkeit. Eizellspende und Leihmutterschaft sind mit gesundheitlichen Risiken verbunden. Ein Netzwerk von Wissenschaftlerinnen und Aktivistinnen fordert EU-weites Verbot
https://taz.de/Archiv-Suche/!5654142&s= ... men=Print/
Der Artikel auf der Wissenschaftsseite behandelt ausbeuterische Formen, unter denen Eizellenspende unde Leihmutterschaft außerhalb Deutschlands praktiziert wird.
Bezogen wird sich auch auf eine Veranstaltung vom 10.1.2020 in Berlin in dem von den Frauennetzwerken eine kritische Stellungnahme zur Eizellenspende und Leihmutterschaft vorgestellt wurde. Dazu heißt es
"... "Reproduktionsfreiheit" beinhaltet aber nicht, "das Recht von Menschen mit Kinderwunsch, auf den Körper von Dritten zuzugreifen", heißt es als Schlussfolgerung dazu in dem Papier der Netzwerk-Frauen. Gefordert wird daher, dass das im Embryonenschutzgesetz formulierte Verbot von Eizellspenden und Leihmutterschaft bestehen bleiben muss. Das Verbot müsse auch in das EU-Recht mit aufgenommen werden.
Widerspruch kam in Berlin aus den Reihen der Zuhörer*innen. Eine Teilnehmer*in kritisierte, dass in dem Positionspapier gleichgeschlechtliche Paare sowie Transsexuelle, die unfruchtbar sind, überhaupt nicht berücksichtigt worden sind. "Das ist doch oftmals der einzige Weg, eigene Kinder zu bekommen".
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Auf der Wissenschaftsseite der tageszeitung (Taz) vom 17.1.2020 erschien ein Artikel zum Frauen-Netzwerk für reproduktive Gerechtigkeit. Eizellspende und Leihmutterschaft sind mit gesundheitlichen Risiken verbunden. Ein Netzwerk von Wissenschaftlerinnen und Aktivistinnen fordert EU-weites Verbot
https://taz.de/Archiv-Suche/!5654142&s= ... men=Print/
Der Artikel auf der Wissenschaftsseite behandelt ausbeuterische Formen, unter denen Eizellenspende unde Leihmutterschaft außerhalb Deutschlands praktiziert wird.
Bezogen wird sich auch auf eine Veranstaltung vom 10.1.2020 in Berlin in dem von den Frauennetzwerken eine kritische Stellungnahme zur Eizellenspende und Leihmutterschaft vorgestellt wurde. Dazu heißt es
"... "Reproduktionsfreiheit" beinhaltet aber nicht, "das Recht von Menschen mit Kinderwunsch, auf den Körper von Dritten zuzugreifen", heißt es als Schlussfolgerung dazu in dem Papier der Netzwerk-Frauen. Gefordert wird daher, dass das im Embryonenschutzgesetz formulierte Verbot von Eizellspenden und Leihmutterschaft bestehen bleiben muss. Das Verbot müsse auch in das EU-Recht mit aufgenommen werden.
Widerspruch kam in Berlin aus den Reihen der Zuhörer*innen. Eine Teilnehmer*in kritisierte, dass in dem Positionspapier gleichgeschlechtliche Paare sowie Transsexuelle, die unfruchtbar sind, überhaupt nicht berücksichtigt worden sind. "Das ist doch oftmals der einzige Weg, eigene Kinder zu bekommen".
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ExuserIn-2020-10-20
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Re: Transgender gegen Verbot von Eizellenspende und Leihmutterschaft ? (taz 17.1.2020))
Nur meine unmaßgebliche Meinung.
Es gibt viele Frauen, die sich gegen eine Abtreibung entscheiden, und nach der Geburt das Kind zur Adoption freigeben. Welche Gründe da auch immer eine Rolle spielen, so ganz emotionslos wird das für die leibliche Mutter nicht sein. Wie auch immer. Ich denke Leihmutterschaft ist purer Egoismus. Genauso Männer die Kinder jenseit der 60 zeugen, da tun mir die Kinder Leid, statt Abi-Fete Vaters After-Show-Party im Krimatorium, die vielleicht noch Jahre früher.
Petra Sofie
Es gibt viele Frauen, die sich gegen eine Abtreibung entscheiden, und nach der Geburt das Kind zur Adoption freigeben. Welche Gründe da auch immer eine Rolle spielen, so ganz emotionslos wird das für die leibliche Mutter nicht sein. Wie auch immer. Ich denke Leihmutterschaft ist purer Egoismus. Genauso Männer die Kinder jenseit der 60 zeugen, da tun mir die Kinder Leid, statt Abi-Fete Vaters After-Show-Party im Krimatorium, die vielleicht noch Jahre früher.
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gagalady
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Re: Transgender gegen Verbot von Eizellenspende und Leihmutterschaft ? (taz 17.1.2020))
Wenn eine Leihmutter entscheidet, Leihmutter zu sein, d.h. "ihr" Kind wegzugeben, dann ist das zuerst einmal ihre eigene Entscheidung, die man schlecht finden kann, aber natürlich auch nicht muß. Wenn man aber bedenkt, wieviele Frauen, die nicht einmal in der Lage sind, ihr eigenes Leben vernünftig zu gestalten, Kinder in ein z.B. spannungsgeladenes (sozial schwaches z.B.) Umfeld hineinproduzieren, ohne daß die Gesellschaft daran Anstoss nimmt (warum ist das allen egal?), warum sollte es dann nicht Leihmütter geben dürfen, die kinderlosen Paaren, gleich welcher Zusammensetzung, ermöglichen, Kinder in einem liebevollen Umfeld aufzuziehen? Sind denn alle gaga? (Ja!)
ohne Worte (sind gerade ausgegangen...)
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Inga
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Re: Transgender gegen Verbot von Eizellenspende und Leihmutterschaft ? (taz 17.1.2020))
Hallo, miteinander,
wenn eine Frau auf natürlichem Wege schwanger geworden ist, das Kind nicht abtrreibt, sonden zur Welt bringt, aber sich überfordert fühlt, es aufzuziehen und deshalb zur Pflege bzw. Adoption frei gibt, so ist dagegen meiner Meinung nichts zu sagen. Das ist aber hier mit Leihmutterschaft nicht gemeint. Auch sollte es da selbstverständlich sein, dass Transgender genauso als Pflege- oder Adoptiveltern infrage kommen wie andere Menschen auch. (Das ist für mich auch im Sinne der afrikanischen Redensart: Es braucht zwei Menschen damit ein Kind zur Welt kommt. Aber es braucht ein ganzes Dorf, damit es aufgezogen und erwachsen werden kann)
Doch bin ich dagegen, wenn Frauen ihren Körper vermieten, damit für fremde Leute ein Kind geboren werden kann. Erst recht habe ich etwas dagegen, wenn das Kind nicht einmal auf natürlichem Wege erzeugt worden ist, sondern künstlich durch Einpflanzen einer Eizelle. Das sind alles ungeheure Belastunge für die Gesundheit der Frau. Das anderen zuzumuten, auch gegen Geld, finde ich unerträglich. Da hört für mich der Spass auf. Geld kann frau auch anders verdienen oder sollte wenigstens fürs Leben ausreichende Sozialhilfe bekommen können.
Liebe Grüße
Inga
wenn eine Frau auf natürlichem Wege schwanger geworden ist, das Kind nicht abtrreibt, sonden zur Welt bringt, aber sich überfordert fühlt, es aufzuziehen und deshalb zur Pflege bzw. Adoption frei gibt, so ist dagegen meiner Meinung nichts zu sagen. Das ist aber hier mit Leihmutterschaft nicht gemeint. Auch sollte es da selbstverständlich sein, dass Transgender genauso als Pflege- oder Adoptiveltern infrage kommen wie andere Menschen auch. (Das ist für mich auch im Sinne der afrikanischen Redensart: Es braucht zwei Menschen damit ein Kind zur Welt kommt. Aber es braucht ein ganzes Dorf, damit es aufgezogen und erwachsen werden kann)
Doch bin ich dagegen, wenn Frauen ihren Körper vermieten, damit für fremde Leute ein Kind geboren werden kann. Erst recht habe ich etwas dagegen, wenn das Kind nicht einmal auf natürlichem Wege erzeugt worden ist, sondern künstlich durch Einpflanzen einer Eizelle. Das sind alles ungeheure Belastunge für die Gesundheit der Frau. Das anderen zuzumuten, auch gegen Geld, finde ich unerträglich. Da hört für mich der Spass auf. Geld kann frau auch anders verdienen oder sollte wenigstens fürs Leben ausreichende Sozialhilfe bekommen können.
Liebe Grüße
Inga
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Nicole Fritz
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Re: Transgender gegen Verbot von Eizellenspende und Leihmutterschaft ? (taz 17.1.2020))
Jetzt einmal ganz hypothetisch: Was wäre, wenn ich - was mir extrem unwahrscheinlich erscheint - meinen Platz in der Gesellschaft und eine passende Partnerin finden und so ein Stück zufrieden oder glücklich würde? Könnte ich da meine Angst vor einem Weltuntergang mit ökologischer Apokalypse überwinden und meiner biologischen Bestimmung zur Erhaltung der Art doch noch nachkommen wollen? Dann wäre es biologisch für mich mit 60 noch möglich Vater zu werden. Und wenn dann die Partnerin noch jung genug wäre ... . Wenn ein junger Vater durch einen Unfall oder wegen einer Krankheit ums Leben kommt, ist er für sein Kind auch nicht mehr da.Petra Sofie hat geschrieben: Sa 18. Jan 2020, 07:29 Es gibt viele Frauen, die sich gegen eine Abtreibung entscheiden, und nach der Geburt das Kind zur Adoption freigeben. Welche Gründe da auch immer eine Rolle spielen, so ganz emotionslos wird das für die leibliche Mutter nicht sein. Wie auch immer. Ich denke Leihmutterschaft ist purer Egoismus. Genauso Männer die Kinder jenseit der 60 zeugen, da tun mir die Kinder Leid, statt Abi-Fete Vaters After-Show-Party im Krimatorium, die vielleicht noch Jahre früher.
Diese seit der Urzeit existierende biologische Prägung ist wohl irgendwie bei allen von uns vorhanden. Und der Verstand hat es dagegen schwer. So fühlt sich eine Frau oft nutzlos, wenn sie aus gesundheitlichen Gründen keine Kinder bekommen kann oder zu lange gewartet hat - oder zum Mann transitioniert. Und die breite Masse der Gesellschaft kennt keine Alternativen bei der Lebensplanung. Wie es ist sich unnütz und überflüssig zu fühlen, kenne ich gut. Da klammert man sich leicht wie ein Ertrinkender an jeden Grashalm, wenn man glaubt einen Ausweg zu erkennen. Ist es also wirklich nur purer Egoismus?
Das mit der Leihmutter ist natürlich problematisch. Viele machen es nicht freiwillig um zu helfen, sondern aus einer Not heraus, was man nicht tolerieren sollte.
Liebe Grüße
eine nachdenkliche Nicole
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ExuserIn-2020-10-20
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Re: Transgender gegen Verbot von Eizellenspende und Leihmutterschaft ? (taz 17.1.2020))
Ich benutze den Ausdruck Egoismus nur im Bezug auf die Leihmutter, denn es ist ein Kind das sich in Ihrem Leib entwickelt. Sie hat 9 Monate lang eine Beziehung zu dem Wesen. Kaum ist das Kind da, ist alles vorbei. Bauch leer, Kind weg. Das ist eine Situation die ich keiner Frau zumuten möchte.
Das auf der anderen Seite auch eine biologische Uhr tickt, verstehe ich schon, aber Kinderlosigkeit ist ein Schicksal das man akzeptieren sollte, auch wenn es schwer fällt. Nicht alles was heute machbar ist sollte man auch tun. Hin und wieder ist Rücksichtnahme langfristig der bessere Weg. Der Zufall ist bekanntlich ein Eichhörnchen. Dem Kind wird die Sache mit der Leihmutterschaft verschwiegen, durch einen dummen Zufall kommt es trotzdem raus, was dann ???
Petra Sofie
PS Du hast Recht, das Leben ist gefährlich man kann mit 25 genauso sterben wie mit 65. Der Rest der Familie steht dann traurig da. Bis 60 ist das wie Lotto spielen, danach ist das fast schon der geplante Supergau.
Das auf der anderen Seite auch eine biologische Uhr tickt, verstehe ich schon, aber Kinderlosigkeit ist ein Schicksal das man akzeptieren sollte, auch wenn es schwer fällt. Nicht alles was heute machbar ist sollte man auch tun. Hin und wieder ist Rücksichtnahme langfristig der bessere Weg. Der Zufall ist bekanntlich ein Eichhörnchen. Dem Kind wird die Sache mit der Leihmutterschaft verschwiegen, durch einen dummen Zufall kommt es trotzdem raus, was dann ???
Petra Sofie
PS Du hast Recht, das Leben ist gefährlich man kann mit 25 genauso sterben wie mit 65. Der Rest der Familie steht dann traurig da. Bis 60 ist das wie Lotto spielen, danach ist das fast schon der geplante Supergau.
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Nicole Fritz
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Re: Transgender gegen Verbot von Eizellenspende und Leihmutterschaft ? (taz 17.1.2020))
Hallo Petra-Sofie,
wie oft durfte ich mir das anhören: "Wann übernimmst du endlich einmal Verantwortung?" - Ich fragte mich: Verantwortung? Wofür? Für eine ungewissen Zukunft, auf die ich keinen Einfluss habe? - Das kann ich nicht verantworten! Was kann ich denn meinem Kind vermitteln? Wie man unglücklich wird? Das wollte ich auf keinen Fall. Also zog ich meine Konsequenz daraus.
Und hätte ich meinem Kind Liebe schenken können? Vermutlich nicht, wie schon mein Vater mir. Und meine Partnerin? In der sah ich immer ein Stück weit meine Mutter. Und deren "Liebe" kam bei einem Kind nicht an.
Der Druck endlich meiner Pflicht als Mann nachzukommen und "Verantwortung zu übernehmen" war extrem groß. Und meine geistig-emotionale Unfähigkeit dem nachzukommen hat mein Selbstwertgefühl gänzlich zerstört. Am Ende war niemand mehr da, für den es sich irgendwie lohnte sich bei unzähligen Überstunden Abzurackern - für die ich ohne Frau und Kinder ja immer genug Zeit hatte.
Genauso zerstörerisch kann auch eine ungewollte Kinderlosigkeit sein. - Und dann wird eben das Kind bezüglich seiner Herkunft belogen - in der Hoffnung dass der dumme Zufall nie eintreten wird.
Vielen fehlt da wie mir die Einsicht oder der Mut von Anfang an mit offenen Karten zu spielen. Und dann bedingt eine Lüge die nächste.
LG Nicole
wie oft durfte ich mir das anhören: "Wann übernimmst du endlich einmal Verantwortung?" - Ich fragte mich: Verantwortung? Wofür? Für eine ungewissen Zukunft, auf die ich keinen Einfluss habe? - Das kann ich nicht verantworten! Was kann ich denn meinem Kind vermitteln? Wie man unglücklich wird? Das wollte ich auf keinen Fall. Also zog ich meine Konsequenz daraus.
Und hätte ich meinem Kind Liebe schenken können? Vermutlich nicht, wie schon mein Vater mir. Und meine Partnerin? In der sah ich immer ein Stück weit meine Mutter. Und deren "Liebe" kam bei einem Kind nicht an.
Der Druck endlich meiner Pflicht als Mann nachzukommen und "Verantwortung zu übernehmen" war extrem groß. Und meine geistig-emotionale Unfähigkeit dem nachzukommen hat mein Selbstwertgefühl gänzlich zerstört. Am Ende war niemand mehr da, für den es sich irgendwie lohnte sich bei unzähligen Überstunden Abzurackern - für die ich ohne Frau und Kinder ja immer genug Zeit hatte.
Genauso zerstörerisch kann auch eine ungewollte Kinderlosigkeit sein. - Und dann wird eben das Kind bezüglich seiner Herkunft belogen - in der Hoffnung dass der dumme Zufall nie eintreten wird.
Vielen fehlt da wie mir die Einsicht oder der Mut von Anfang an mit offenen Karten zu spielen. Und dann bedingt eine Lüge die nächste.
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Re: Transgender gegen Verbot von Eizellenspende und Leihmutterschaft ? (taz 17.1.2020))
Ich klage nicht an, ich schrieb in der Ich-Form. Ich würde das nicht tun, aber ich lasse dir jede Freiheit etwas anderes zu tun. Das darfst du ganz allein entscheiden, ich werde dich weder hindern, noch dafür verurteilen. Da steht mir nicht zu.
Petra Sofie
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Nicole Fritz
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Re: Transgender gegen Verbot von Eizellenspende und Leihmutterschaft ? (taz 17.1.2020))
Was soll ich entscheiden? Ich habe mich längst entschieden. - Das mit dem Vater werden war nur so ein Gedanken-Experiment. Könnte mich überhaupt eine Frau in die "normale" Gesellschaft zurück holen? Und welche ausreichend junge Frau mit Kinderwunsch würde auch jemals Interesse an mir zeigen?Petra Sofie hat geschrieben: Sa 18. Jan 2020, 18:50 Das darfst du ganz allein entscheiden, ich werde dich weder hindern, noch dafür verurteilen. Da steht mir nicht zu.
LG Nicole
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edeka
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Re: Transgender gegen Verbot von Eizellenspende und Leihmutterschaft ? (taz 17.1.2020))
zunächst mal ist der Titel etwas irreführend - wenn man das Fragezeichen übersieht.
So wie Inga im Eingangsbeitrag schreibt war es nur eine Zuhörerin aus dem Publikum, die gegen ein solches Verbot sich aussprach.
Das heißt, man darf daraus jetzt nicht folgern, Transgender befürworten Eizellenspende und Leihmutterschaft !
Das ist natürlich ein Thema, bei dem die Meinungen auseinander gehen, und wir werden nicht entscheiden, was gilt.
Der Artikel ist gut, weil er zeigt, daß dort wo das erlaubt ist, ein grosses Geschäft entsteht, das ist der wesentliche Aspekt. Der Kinderwunsch der betroffenen ist nur der Anreiz für das Geschäft !
Und deshalb sollte aus meiner Sicht das Verbot in D bleiben und auf ganz EU ausgeweitet werden, so wie das Frauen-Netzwerk fordert.
Ich finde es bezeichnend, daß es ausgerechnet die FDP ist, die sich in Deutschland für solche Praktiken einsetzt. Dazu noch ein Zitat aus dem Artikel:
So wie Inga im Eingangsbeitrag schreibt war es nur eine Zuhörerin aus dem Publikum, die gegen ein solches Verbot sich aussprach.
Das heißt, man darf daraus jetzt nicht folgern, Transgender befürworten Eizellenspende und Leihmutterschaft !
Das ist natürlich ein Thema, bei dem die Meinungen auseinander gehen, und wir werden nicht entscheiden, was gilt.
Der Artikel ist gut, weil er zeigt, daß dort wo das erlaubt ist, ein grosses Geschäft entsteht, das ist der wesentliche Aspekt. Der Kinderwunsch der betroffenen ist nur der Anreiz für das Geschäft !
Und deshalb sollte aus meiner Sicht das Verbot in D bleiben und auf ganz EU ausgeweitet werden, so wie das Frauen-Netzwerk fordert.
Ich finde es bezeichnend, daß es ausgerechnet die FDP ist, die sich in Deutschland für solche Praktiken einsetzt. Dazu noch ein Zitat aus dem Artikel:
"Aufwandsentschädigung" ist in -§3.26 EStG geregelt (... Einnahmen aus nebenberuflicher Tatigkeit als Übungsleiter, ... etc. ... bis zu Höhe von 2400 € im Jahr). Ich glaube aber kaum, daß die FDP diesen Geschäftszweig bei 2400 € begrenzen würde.Auch die FDP forderte wiederholt eine Liberalisierung der Reproduktionsmedizin.
Vor wenigen Tagen erst sprach sich die FDP-Bundestagsabgeordnete Katrin Helling-Plahr für die Legalisierung der nichtkommerziellen Leihmutterschaft aus. "Wir sollten die Leihmutterschaft ähnlich ausgestalten wie eine Lebendspende von Organen", sagte sie der Berliner Zeitung. Danach wäre eine Leihmutter zulässig, wenn sie den Wunscheltern nahesteht. Eine Bezahlung soll nicht erfolgen, nur eine Aufwandsentschädigung soll es geben.
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Jaddy
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Re: Transgender gegen Verbot von Eizellenspende und Leihmutterschaft ? (taz 17.1.2020))
Diese beiden Sätze, jeden einzelnen und beide zusammen, finde ich, mit Verlaub, reichlich übergriffig, fremdzuweisend und rücksichtslos. Und zwar allen Beteiligten gegenüber. D.h. den Paaren, die gerne Kinder aufziehen möchten, aber wo es biologisch nicht klappt(1) ebenso wie gegenüber denen, die Kinder austragen und anderen helfen möchten, aber eben keine eigenen.Petra Sofie hat geschrieben: Sa 18. Jan 2020, 17:54 Ich benutze den Ausdruck Egoismus nur im Bezug auf die Leihmutter, denn es ist ein Kind das sich in Ihrem Leib entwickelt. Sie hat 9 Monate lang eine Beziehung zu dem Wesen. Kaum ist das Kind da, ist alles vorbei. Bauch leer, Kind weg. Das ist eine Situation die ich keiner Frau zumuten möchte.
Das auf der anderen Seite auch eine biologische Uhr tickt, verstehe ich schon, aber Kinderlosigkeit ist ein Schicksal das man akzeptieren sollte, auch wenn es schwer fällt.
Deine Sichtweise ist deutlich "unterkomplex" und übersieht sehr viele Konstellationen an Eltern, "Leihmüttern", usw. Es gibt zum Beispiel (in anderen Ländern) "Leihmütter", die gemäß Absprache Kontakt zu den Kindern haben. Wenn Sperma und Eizelle von den Eltern kommen, ist auch keine genetische Abstammung bei der austragenden Person im Spiel, das ist einigen sehr wichtig. Wenn nur Eizellen gespendet werden, spricht da erst mal gar nichts gegen, analog zur Samenspende. Usw.
Ich habe im Bekanntenkreis sowohl Menschen/Paare, die jahrelang verzweifelt versucht haben, eigene Kinder zu zeugen, bzw auszutragen, als auch Personen, die (Selbstaussage) gerne schwanger sind und gebären, aber die folgenden Kinder nicht mehr selbst aufziehen wollen. Denen einfach mal deine Projektionen vermuteter Gefühlslagen aufzudrücken - statt sich ihre tatsächliche anzugucken - und dann von oben herab zu entscheiden, dass sie sich gefälligst damit abzufinden haben, aus keinem anderen Grund, als dass du das so findest, ist -sorry- schon reichlich neben der Spur.
---
(1) die meisten dieser Menschen gehen erst durch quälende Jahre mit vielen medizinischen Untersuchungen, Therapieversuchen, Hoffnungen, etc. Das ist sowohl psychologisch wie körperlich ein enormer Stress. Bei vielen ist ein unerfüllter Kinderwunsch Ursache starker Leiden, die an den Menschen selbst und der Beziehung manchmal bis zum zerreissen zerren.
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ExuserIn-2020-10-20
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Re: Transgender gegen Verbot von Eizellenspende und Leihmutterschaft ? (taz 17.1.2020))
Es ist einfach zwei Sätze herauszukopieren sie gegeneinander zu stellen und eine Herabsetzung anderer zu konstruieren.
Ich machte in der Ich-Form zuvor deutlich, das es meine Meinung ist, daß ich die Situation der Leihmutterschaft keiner Frau zumuten möchte. Das ist alles. Wenn dir das nicht gefällt ist es deine Angelegenheit. Ich lasse dir schließlich auch deine Meinung, die diametral anders ist, ohne dich dafür an den Pranger zustellen, oder mich abfällig darüber zu äußern. Ferner behaupte ich nicht, das meine Meinung zu dem Thema Leihmutterschaft die allein gültige zu sein hat.
Petra Sofie
Ich machte in der Ich-Form zuvor deutlich, das es meine Meinung ist, daß ich die Situation der Leihmutterschaft keiner Frau zumuten möchte. Das ist alles. Wenn dir das nicht gefällt ist es deine Angelegenheit. Ich lasse dir schließlich auch deine Meinung, die diametral anders ist, ohne dich dafür an den Pranger zustellen, oder mich abfällig darüber zu äußern. Ferner behaupte ich nicht, das meine Meinung zu dem Thema Leihmutterschaft die allein gültige zu sein hat.
Petra Sofie
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Re: Transgender gegen Verbot von Eizellenspende und Leihmutterschaft ? (taz 17.1.2020))
Brauchst du ja auch nicht, aber dann war es vielleicht schärfer formuliert, als du wolltest. Ich zeige dir mal auf, warum es so übrgriffig bei mir ankam.Petra Sofie hat geschrieben: Sa 18. Jan 2020, 20:21Ich machte in der Ich-Form zuvor deutlich, das es meine Meinung ist, daß ich die Situation der Leihmutterschaft keiner Frau zumuten möchte.
Schon mit dem Satz oben projizierst du nach meiner Wahrnehmung, nämlich deine Vermutung, wie sich eine - nein jede - "Leihmutter" fühlen wird. Es fehlt ausserdem die Möglichkeit, dass eine "Leihmutter" das gerne und freiwillig machen könnte. Subtext: Es ist erzwungen bzw. genötigt.
Das kommt mit deinen anderen Sätzen ganz anders rüber:Petra Sofie hat geschrieben: Sa 18. Jan 2020, 20:21Ich lasse dir schließlich auch deine Meinung, die diametral anders ist, ohne dich dafür an den Pranger zustellen, oder mich abfällig darüber zu äußern.
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Insinuiert für mich, dass diese Emotionen negativ sein werden.Welche Gründe da auch immer eine Rolle spielen, so ganz emotionslos wird das für die leibliche Mutter nicht sein. -
Für wen? Die "Leihmutter"? Die späteren Eltern? Projektion, Vermutung, ...Ich denke Leihmutterschaft ist purer Egoismus. -
Projektion auf die Kinder...Genauso Männer die Kinder jenseit der 60 zeugen, da tun mir die Kinder Leid -
Noch mal wie oben.Ich benutze den Ausdruck Egoismus nur im Bezug auf die Leihmutter [...] Das ist eine Situation die ich keiner Frau zumuten möchte. -
Klingt nach Fremdbestimmung, apodiktisch, "man" sollte. Keine positiven Varianten berücksichtigt oder zugelassen.[...] Kinderlosigkeit ist ein Schicksal das man akzeptieren sollte, auch wenn es schwer fällt. -
Noch ne Vermutung. Wer sagt, dass es verschwiegen wird?Dem Kind wird die Sache mit der Leihmutterschaft verschwiegen, durch einen dummen Zufall kommt es trotzdem raus, was dann ???
für mich im krassen Widerspruch zu den Aussagen, undich werde dich weder hindern, noch dafür verurteilen. Da steht mir nicht zu.
kommt dabei schon gar nicht raus.Ferner behaupte ich nicht, das meine Meinung zu dem Thema Leihmutterschaft die allein gültige zu sein hat.
Alternativen? OK. "Ich könnte mir vorstellen, dass...". "Ich würde sicherstellen wollen, dass ..." bzw. "(nicht) eintritt". "Ich sehe ein Problem wenn...".
Es wäre also etwas anderes gewesen, erst mal nach möglichen andere Sichtweisen und Gemengelagen zu fragen, bei denen alle Beteiligten glücklich sind, und wie das u.U. erreicht werden könnte, oder statt einer festen Meinung deine Vermutungen als solche zu formulieren und die Grundlagen deiner Vermutungen darzustellen.
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ExuserIn-2020-10-20
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Re: Transgender gegen Verbot von Eizellenspende und Leihmutterschaft ? (taz 17.1.2020))
Na schön, damit hast du bewiesen, das du in der Lage bist jedes Textzitat das du benutzt,
bis zur Unkenntlichkeit aus dem eigentlichen Zusammenhang zureißen.
Sollte dir diese Anmerkung auch nicht gefallen, so darfst du auch diese mit weiteren Zitaten zerpflücken.
Du darfst es, du mußt es nicht, und eine Pflicht besteht auch nicht.
Petra Sofie
bis zur Unkenntlichkeit aus dem eigentlichen Zusammenhang zureißen.
Sollte dir diese Anmerkung auch nicht gefallen, so darfst du auch diese mit weiteren Zitaten zerpflücken.
Du darfst es, du mußt es nicht, und eine Pflicht besteht auch nicht.
Petra Sofie