Ein ganz normales Mädchen?!
Ein ganz normales Mädchen?!

Lebensplanung, Standorte
Lavendellöwin
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 3224
Registriert: Do 6. Sep 2018, 15:56
Geschlecht: weiblich
Pronomen:
Hat sich bedankt: 485 Mal
Danksagung erhalten: 796 Mal
Gender:
Kontaktdaten:

Ein ganz normales Mädchen?!

Post 1 im Thema

Beitrag von Lavendellöwin »

Hi...

puh, wo fang ich jetzt schon wieder an?

Erst einmal, ich habe die letzten 2 Nächte nicht sonderlich gut geschlafen und wenn
hab ich ziemlich wilde Sachen geträumt-das nur als kleine Warnung..

die letzte Zeit war ich auch leicht reizbar-so hab ich eine Freundin rausgeworfen,
der ein er rausgerutscht ist-allerdings ganz unbedacht zum wiederholten Male..ja, klar,
kann sie ihrer Oma erzählen!

Als ich im April '18 das erste mal bei meiner Begleittherapeutin sass, habe ich mich selber
als trans* gelabelt.
In der Zwischenzeit habe ich mich festgelegt, dieses Label nach der GaOP nächstes Jahr
vollkommen abzulegen-so als Ziel quasi.

...leb doch einfach...

bei Diskussionen hier im Forum, ausserhalb in Discord und per whatsapp, aber auch im privaten
Umfeld begleitet mich immer mehr dieser Satz "leb doch einfach".
Oder erweitert "leb doch einfach was du bist, ohne ständig dieses trans* bei dir zu haben"
Das ist MEIN Leben, aber mein Leben ist nicht trans* - trans* ist ein Begriff, den ich dafür angenommen habe.

Ist dieses Label nicht zu mächtig? Für was brauche ich es für mein tatsächliches, alltägliches Leben?
Ich bin ein ganz normales Mädchen, eine Frau und trans* steht meinem tatsächlichen Leben im Weg.
Es nimmt mir langsam die gedankliche Freiheit, die es mir mal gab.

Ich bin nicht erst nach der GaOP eine vollwertige Frau, ich bin es jetzt, ich war es vorher-nur
das bei der Geburt zugewiesene biologische Geschlecht war leider aus der anderen "Abteilung".
Ich muss nicht warten, oder mir ein Ziel setzen, ich tue was ich tue weil ich bin was ich bin.

Ich für mich werde trans* jetzt die Macht nehmen, weil es zwischen mir und dem Frau-Sein steht.

Euch allen wünsche ich einen Guten Rutsch und wirklich alles, was ihr euch selbst für 2020,
für das neue Jahrzehnt, wünscht!

Feiert schön (fwe3)

Alles Liebe Marie (flo)
Fang an. Schritt für Schritt. Denn Mut wächst im Tun. Jeder kleine Schritt zählt – auch der unperfekte.
Kathi87
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 252
Registriert: Fr 13. Dez 2019, 06:43
Geschlecht: weiblich
Pronomen: sie
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 0
Gender:
Kontaktdaten:

Re: Ein ganz normales Mädchen?!

Post 2 im Thema

Beitrag von Kathi87 »

Liebe Marie,

ich kann dich komplett verstehen, auch ich unterlag dem Wort Trans.
Ich versuche dem ganzen auch die Macht zu nehmen, denn jedes mal wenn das voran steht macht das aus mir etwas besonderes, ich bin dann keine Frau wie viele anderen, sondern eine Transfrau die anders ist und das will ich gar nicht sein.

Ich beschreibe mich verbal als Frau und wenn es drauf ankommt bin ich eine Frau mit Transidenten hintergrund/Geschichte/Vergangenheit.

Einfach leben.... und sein wer man ist, das andere ist ein Zustand der einem angedichtet wird.

Guten rutsch auch dir liebe Marie

Grüße
Kathi
Es ist besser, für das was man ist, gehasst,
Als für das, was man nicht ist, geliebt zu werden.
ExuserIn-2020-03-10
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 153
Registriert: So 30. Dez 2018, 12:16
Pronomen:
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 0
Kontaktdaten:

Re: Ein ganz normales Mädchen?!

Post 3 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2020-03-10 »

...ich wünsch uns allen dass wir dieses 'binäre Denken' möglichst bald mal hinter uns lassen können.
In diesem Sinne.. feiert schön, genießt den Tag.. ist ja noch ein Tag bis zum nächsten Jahr!

LG,
Ute
Lavendellöwin
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 3224
Registriert: Do 6. Sep 2018, 15:56
Geschlecht: weiblich
Pronomen:
Hat sich bedankt: 485 Mal
Danksagung erhalten: 796 Mal
Gender:
Kontaktdaten:

Re: Ein ganz normales Mädchen?!

Post 4 im Thema

Beitrag von Lavendellöwin »

Ute2506 hat geschrieben: Mo 30. Dez 2019, 16:32 ...ich wünsch uns allen dass wir dieses 'binäre Denken' möglichst bald mal hinter uns lassen können.
Mhm,

es sind auch nicht mehr die übrig gebliebenen "männlichen" Anteile die mich massiv stören..
einige gehören (noch) einfach zu mir, wie bei anderen Frauen auch. Ich sagte ja schon an
anderen Stellen-irgendwo sind alle Menschen "Mischwesen" und ein 100% gibt es nicht...

aber trans* als Label brauche ich nicht mehr..

Alles Liebe Marie (flo)
Fang an. Schritt für Schritt. Denn Mut wächst im Tun. Jeder kleine Schritt zählt – auch der unperfekte.
ExuserIn-2020-03-10
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 153
Registriert: So 30. Dez 2018, 12:16
Pronomen:
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 0
Kontaktdaten:

Re: Ein ganz normales Mädchen?!

Post 5 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2020-03-10 »

!EmmiMarie! hat geschrieben: Mo 30. Dez 2019, 16:55
Ute2506 hat geschrieben: Mo 30. Dez 2019, 16:32 ...ich wünsch uns allen dass wir dieses 'binäre Denken' möglichst bald mal hinter uns lassen können.
Mhm,

...Ich sagte ja schon an
anderen Stellen-irgendwo sind alle Menschen "Mischwesen" und ein 100% gibt es nicht...

aber trans* als Label brauche ich nicht mehr..

Alles Liebe Marie (flo)
Da hast du sooo recht, Marie, das mit den "alle sind irgendwie Mischwesen" sehe ich genauso, und auf Labels zu verzichten macht einen erst wirklich frei.

Liebe Grüße
Ute
Jasmine
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 6443
Registriert: Di 16. Jul 2013, 08:25
Pronomen: sie
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 3 Mal
Gender:
Kontaktdaten:

Re: Ein ganz normales Mädchen?!

Post 6 im Thema

Beitrag von Jasmine »

Kathi87 hat geschrieben: Mo 30. Dez 2019, 16:26 ..........
Ich beschreibe mich verbal als Frau und wenn es drauf ankommt bin ich eine Frau mit Transidenten hintergrund/Geschichte/Vergangenheit.

Einfach leben.... und sein wer man ist, das andere ist ein Zustand der einem angedichtet wird.
.............
Auch ich bin eine Frau, meine Partnerin und Freunde sehen in mir "Jasmine die selbstbewußt "Ihr" Leben lebt.
Die Fremdbestimmtheit und/oder Schubladen-Denken habe ich lange hinter mir gelassen, ich lebe meine Freiheit und genieße das Leben.
Liebe Grüße Jasmine
JuLa67
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 596
Registriert: So 1. Dez 2019, 13:29
Geschlecht: Transfrau
Pronomen: sie
Wohnort (Name): Reichshof
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 0
Gender:
Kontaktdaten:

Re: Ein ganz normales Mädchen?!

Post 7 im Thema

Beitrag von JuLa67 »

Hallo zusammen,
ich bin gerade ein wenig wortlos, erlebe mich grübelnd.........

Das mit dem verletzt sein, weil mensch zum x-ten mal falsch gegendert wurde, kann ich sehr gut nachvollziehen.
Andererseits hätte ich in meinem alten Leben vielleicht auch Probleme damit gehabt, bei anderen korrekt zu sein.
Vielleicht hätte ich auch gedacht, warum mein gegenüber nicht einfach die A....backen zusammen kneift und seine Rolle so annimmt, wie sie uns in den Schoß gelegt wurde?!
Jetzt, da ich meinem wahren ich den Raum gebe den es braucht, bin ich meiner Umwelt dankbar, dass sie mich so akzeptiert.
Ja, mit der GAOP bin ich noch mehr in mir angekommen und ich bin meiner Umwelt gegenüber noch ein bisschen toleranter bzw. großherziger geworden. Zusammenleben sollte doch geprägt sein von geben und nehmen. Ich kann mich heute selber lieben und damit auch meine Umwelt. Macht das nicht gerade das Leben aus?

In meinem Profil habe ich bewusst Transfrau geschrieben, nach der GAOP. Irgendwie war mir das Label wichtig. Warum frage ich mich heute?
Weil wir alle Mischwesen sind? Weil ich vermutlich nie zu 100% als Frau wahrgenommen werden würde?
Natürlich empfinde ich mich selber als Frau. Aber was ist mit denen, die das nicht so empfinden? Denen möchte ich das Trans vor die Nase halten können. Warum? Aus Angst sonst angefeindet werden zu können, als Mischwesen ohne Lobby?
Ja, ich muss sagen, dass mir die Transgemeinschaft eine gewisse Sicherheit verschafft, ohne die ich vermutlich nicht so selbstsicher wäre. Vielleicht habe ich mich auch noch nicht ausreichend mit den Mischwesen beschäftigt um mich als solches zu empfinden?
Fakt ist, dass ich mich als Frau mit transidentem Hintergrund (Danke Kathi) zur Zeit sehr wohl fühle.

Und jetzt wünsche ich euch allen, dass ihr eurem Wohlfühlstatus noch näher kommt. Außerdem Zufriedenheit und Offenheit für ein bisschen Glück 🍀!

Liebe Grüße
Larissa (cow)
Nach den Wolken kommt die Sonne - Alain de Lille
Glück ist, nicht mehr zu wollen als man kann, und nicht zu müssen, was man nicht will - Judy Parker
Wenn du schnell gehen willst, gehe alleine. Wenn du weit gehen willst, gehe mit anderen. -aus Afrika
Joe95
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 3425
Registriert: Fr 22. Jan 2010, 14:27
Geschlecht: Frau
Pronomen: sie
Wohnort (Name): Gummersbach - Niederseßmar
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 3 Mal
Gender:
Kontaktdaten:

Re: Ein ganz normales Mädchen?!

Post 8 im Thema

Beitrag von Joe95 »

Normal bin ich nicht, das kann mir wirklich keiner vorwerfen.
Ein Mädchen?
Ich weiß nicht so recht...
Ich bin Trans, damit komm ich klar, damit fühle ich mich beschrieben.
Viele sehen Trans als einschränkung, wären lieber einfach nur ein Mädchen.
Kann ich verstehen. Wenn ich sehe was es so an weiblichen Körpern gibt packt einen schon der Neid. Verständlich auch das viele mit ihrer ungeliebten Vergangenheit abschließen möchten, eventuell auch mit der schwierigen Gegenwart, denn längst nicht jeder hat es einfach als Trans.
Ich schon. Ich darf das nämlich.
Ich sehe Trans als Erweiterung. Joe2.0 sozusagen. Eine Verbesserte Ausführung.
Natürlich habe ich mich schon gefragt ob Trans (hätte ich da jetzt eigentlich immer ein Sternchen bei machen sollen?) für mich richtig ist. Dabei bin ich zu dem Schluß gekommen das es zumindest genau so richtig wäre "Enby" zu sagen.
Aber mit dem Begriff hab ich so meine Probleme. Enby beutet nicht binär. Nach meiner Weltanschauung sind alle Menschen nicht binär, da Mann und Frau ja nur gewisse Bereiche auf einer unendlichen Skala sind. Damit umfasst Enby die gesamte Skala.
Ich hab mal versucht mich mit Enby als Bezeichnung anzufreunden, hab aber dann festgestellt das es dabei in der Hauptsache darum ging das richtige Pronomen für jeden zu finden.
Nix für ungut, jeder hat das Recht auf sein Pronomen. Auch wenn ich persönlich nicht so recht damit klar komme weiß ich doch wie es quälen kann wenn man so missachtet wird.
Leider bin ich wohl sowas wie ein Pronomen-Legastheniker. Ich komm ja bei mir selber nicht immer klar, obwohl es nur zwei in Frage kommende gibt, "sie" wäre richtig und "er" dunkle Vergangenheit. Trotzdem rutscht mir auch schon mal ein "ich bin der..." raus.
In den diversen Enby-Gruppen habe ich Pronomen gesehen, da war ich mir teilweise nicht sicher ob ich die mit meiner Tastatur hinkriege und wenn ja, wie man die Benutzt. Von Aussprechen will ich garnicht erst reden...
Anfangs dachte ich mal das wäre übertrieben, aber es stimmt, die Leute haben wirklich ein Recht darauf.
Wie es dann kommen kann das wir nur so wenige Pronomen im Sprachgebrauch haben? Ok, erklär mal einem Eskimo warum wir nur ein Wort für Schnee haben...

Na, ich fürchte ich schweife etwas ab...
Was ich sagen wollte:
"Nur" Frau zu sein würde mir wohl garnicht - oder nur mit extremen Aufwand - gelingen, aber es wäre für mich in vielem nur eine Einschränkung. Wozu das?
Selbst wenn da mal ein schiefer Blick oder ein dummer Spruch kommt ist Trans sein für mich wesentlich mehr Lebensqualität als der Versuch nur Frau zu sein.
Sei vorsichtig mit deinen Wünschen, sie könnten in Erfüllung gehen.
Natürlich ist das wahr, es steht doch im Internet!

Du hast ne Frage, brauchst Rat oder Hilfe?
Ohren verleih ich nicht, aber anschreiben darfst du mich jederzeit...
Anja
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 1788
Registriert: Di 26. Jan 2016, 09:45
Geschlecht: weiblich
Pronomen: Sie
Wohnort (Name): Buchholz in der Nordheide
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 0
Gender:
Kontaktdaten:

Re: Ein ganz normales Mädchen?!

Post 9 im Thema

Beitrag von Anja »

Moinsen (moin)
!EmmiMarie! hat geschrieben: Mo 30. Dez 2019, 16:00 In der Zwischenzeit habe ich mich festgelegt, dieses Label nach der GaOP nächstes Jahr
vollkommen abzulegen-so als Ziel quasi.
Das klingt für mich ziemlich merkwürdig. Wie will man denn bitte seine Vergangenheit "ablegen"?
Aber das muss ja jede selbst wissen.
Ich bin nun mal keine geborene Frau, das wird sich auch zeitlebens nicht mehr ändern.
Trotzdem bin ich eine Frau. Mein Wesen ist weiblich. Völlig unabhängig, wie "passend" mein Körper dazu ist.
Deswegen kann ich auch ziemlich selbstsicher durchs Leben gehen, egal ob andere meine Vergangenheit wahrnehmen oder nicht. Ich weiß ja wer ich bin.

Und, so weit ich das beurteilen kann, nehmen mich die, die mich kennen auch als Frau wahr. Dabei fällt meine maskuline Stimme überhaupt nicht ins Gewicht.
Denn die Äußerlichkeiten spielen für geborene Frauen nur eine untergeordente Rolle. Sie "erkennen" andere Frauen einfach vom Gefühl her.
Ich habe nun mit mehren Partnerinnen (von Trans*) Kontakt und stolpere in Gesprächen immer wieder darüber.
Wenn eine geborene Frau das Gefühl hat, das ihr gegenüber auch eine Frau ist, dann ist man im Kreis der Schwestern akzeptiert. Egal ob man operiert ist oder nicht. Ob man mit maskuliner oder femininer Stimme spricht. Die Äußerlichkeiten mögen für uns äußerst wichtig sein, aber für unser "Zielgeschlecht", hab ich die Erfahrung gemacht, ist das Wesen ausschlaggebend.

Deswegen komme ich bei dieser Label-Metapher nicht hinterher. Entweder man ist eine Frau oder eben nicht. Der Körper ist doch davon unabhängig?
Was kann man da ablegen?

Grüße
die Anja
Fällt der Apfel weit vom Stamm, kommt wenigstens mal Sonne dran!
Lavendellöwin
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 3224
Registriert: Do 6. Sep 2018, 15:56
Geschlecht: weiblich
Pronomen:
Hat sich bedankt: 485 Mal
Danksagung erhalten: 796 Mal
Gender:
Kontaktdaten:

Re: Ein ganz normales Mädchen?!

Post 10 im Thema

Beitrag von Lavendellöwin »

Anja hat geschrieben: Do 2. Jan 2020, 12:16 Deswegen komme ich bei dieser Label-Metapher nicht hinterher. Entweder man ist eine Frau oder eben nicht. Der Körper ist doch davon unabhängig?

Liebe Anja,

der Körper ist je nach Einstellung davon unabhängig-in Grunde sogar das Aussehen!
Frau ist auch Frau mit Bart-meinetwegen...

es geht ja auch um das Wort, Label trans* und nicht darum ob ich oder du eine Frau bin/bist.
Es geht auch nicht um meine Vergangenheit, obwohl ich das mit der GaOP verbunden hatte.
Die Vergangenheit ist äusserlich mehr oder weniger männlich.

Wenn ich nun sage, ich möchte für mich das Label trans* nicht mehr nutzen ist es für mich
ein befreiender Schritt-ob das für dich merkwürdig ist oder nicht. Es geht auch nicht darum,
wie mich wer erkennt...sondern einzig um mein Selbstbefinden.

Meine Begleittherapeutin fand es auch gar nicht so merkwürdig, sondern für einen verständlichen
Schritt am Ende der TRANSition.
Das ist aber auch etwas was in meinem Gefühl nun so auftauchte und verankert wurde...
dann nehme ich das so an.

Alles Liebe Marie (flo)
Fang an. Schritt für Schritt. Denn Mut wächst im Tun. Jeder kleine Schritt zählt – auch der unperfekte.
Anja
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 1788
Registriert: Di 26. Jan 2016, 09:45
Geschlecht: weiblich
Pronomen: Sie
Wohnort (Name): Buchholz in der Nordheide
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 0
Gender:
Kontaktdaten:

Re: Ein ganz normales Mädchen?!

Post 11 im Thema

Beitrag von Anja »

Moinsen (moin)
!EmmiMarie! hat geschrieben: Do 2. Jan 2020, 12:52 Das ist aber auch etwas was in meinem Gefühl nun so auftauchte und verankert wurde...
dann nehme ich das so an.
Es sei dir gegönnt :wink:
Deswegen schrieb ich ja auch, muss bzw. (darf ja auch) jede für sich selbst wissen.
Hauptsache du fühlst dich damit bzw. dann ohne wohl.

Ich kann damit nicht so wirklich was anfangen, ich empfinde mich als ganz "normal", so oder so.

Grüße
die Anja
Fällt der Apfel weit vom Stamm, kommt wenigstens mal Sonne dran!
Lavendellöwin
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 3224
Registriert: Do 6. Sep 2018, 15:56
Geschlecht: weiblich
Pronomen:
Hat sich bedankt: 485 Mal
Danksagung erhalten: 796 Mal
Gender:
Kontaktdaten:

Re: Ein ganz normales Mädchen?!

Post 12 im Thema

Beitrag von Lavendellöwin »

Anja hat geschrieben: Do 2. Jan 2020, 14:24 Es sei dir gegönnt
Deswegen schrieb ich ja auch, muss bzw. (darf ja auch) jede für sich selbst wissen.
Hauptsache du fühlst dich damit bzw. dann ohne wohl.
Danke (dr)

ja das macht ich! Also wohl fühlen halt..

Wir hatten es gestern in kleiner Frauen(Runde) zu dritt darüber, das es ganz viele verschiedene
Welten und Konzepte oder sogar Nicht-Konzepte gibt, schön ist es dann, wenn alle in Ihrem
Gefühl bleiben dürfen..und das gönne ich dir ja auch

(ki)

Alles Liebe Marie (flo)
Fang an. Schritt für Schritt. Denn Mut wächst im Tun. Jeder kleine Schritt zählt – auch der unperfekte.
Lavendellöwin
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 3224
Registriert: Do 6. Sep 2018, 15:56
Geschlecht: weiblich
Pronomen:
Hat sich bedankt: 485 Mal
Danksagung erhalten: 796 Mal
Gender:
Kontaktdaten:

Re: Ein ganz normales Mädchen?!

Post 13 im Thema

Beitrag von Lavendellöwin »

Hi...


jetzt bin ich wirklich baff, aber so richtig...

die letzte Zeit war ich voll mit Selbstzweifel und hab mich innerlich fast selbst
jeden Tag runtergezogen..

dazu kamen auch ein paar proktologische Probleme, die den Energiefluss, besonders im
Unterleib empfindlich gestört haben-aber das ist auf dem Weg der Besserung...

und, naja der Winterblues, den kennen sicherlich auch einige.

hmm heute war ich in der Phoniatrie, weil meine allerliebste Logopädin wollte, das sich
der Arzt dort die Stimmlippen anschaut und einfach nochmal nach dem Rechten sieht.
Ich sollte ja schon letzten Monat zum Start der 4ten Verordnung dort gewesen sein-da hab
ich mich aber im Elend gesuhlt und wollte nicht wirklich das Haus verlassen.

Auch heute früh hielt sich meine Lust wieder sehr in Grenzen-oh die Sonne kommt grade raus-
und ich musste mir selbst eine Motivationsrede halten um um 5 aufzustehen.

Totales Kopfkino, was wenn was nicht stimmt oder so?
Und das obwohl ich ja selbst fühle und spüre das da physisch alles gut ist.
Nun die Stimmlippen sind in Ordnung-ich fragte "wollen wir nicht noch den Frequenzgang messen?"
sagt der Arzt "brauchen wir nicht, ich höre ja selbst das die Stimme so perfekt passt und im übrigen
auch die Mimik und Gestik-das Gesamtpaket muss ja stimmen und da habe ich genug schlechte
Ergebnisse gesehen!" "Messen müssen wir jetzt gar nichts..."

? Ich habe mich heute früh gefühlt wie der letzte Mensch-als allerletztes hätte ich mit so einem
Kompliment gerechnet (he)

Auch wenn du nicht mitliest Christel-ich danke dir für die Arbeit, die du dir mit mir gemacht hast..
vielen vielen Dank, beste Logopädin der Welt!

Weil ich im Anschluss noch einen Friseurtermin hatte, hab ich mich noch etwas in einem Einkaufszentrum
treiben lassen-die Entspannung tat wirklich gut.

Und nochmal ein Kompliment-oder 3, eins für den Glanz der Haare, eins das ich wohl alles richtig gemacht hab
um die Struktur der Haare zu verbessern und für meine Nägel-"lässt du die machen?" "nein, mach ich selber"
"tolle Nagelform, die passt genau zu deinen Händen, lass dir das von einem Profi gesagt sein"..
es war auch total schön mit Sabine zu reden, sie ist eine Macherin und hat es geschafft, das ich mit einem Lächeln
bei ihr raus bin...

Noch heute früh hätte ich Schwierigkeiten gehabt überhaupt ins Einkaufzentrum zu gehen, weil alles was
von aussen kommt, grade ohne Filter in mir ankommt-sprich alle Leute alle Geräusche, nehme ich wahr,
das sehr sehr anstrengend..

aber ich bin glücklich (na) weil mir heute neue Kraft geschenkt wurde

Alles Liebe Marie (flo)
Fang an. Schritt für Schritt. Denn Mut wächst im Tun. Jeder kleine Schritt zählt – auch der unperfekte.
Sahara65
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 251
Registriert: Di 19. Feb 2019, 08:03
Geschlecht: trans feminin
Pronomen: sie *jmd mit ding
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 0
Kontaktdaten:

Re: Ein ganz normales Mädchen?!

Post 14 im Thema

Beitrag von Sahara65 »

Du schreibst so schön und frei von der Seele weg das es mir immer wieder ein Genuss ist deine Zeilen zu lesen.
Und ich bin die Frau die dich immer beneidet wie weit du schon voran gekommen bist.

Deine Audiofiles klingen mir heute noch nach in meinen Ohren.

LG
Sara
Engelchen
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 3098
Registriert: Fr 7. Jun 2019, 17:03
Geschlecht: Weiblich
Pronomen: Sie
Wohnort (Name): München
Hat sich bedankt: 17 Mal
Danksagung erhalten: 13 Mal
Gender:
Kontaktdaten:

Re: Ein ganz normales Mädchen?!

Post 15 im Thema

Beitrag von Engelchen »

!EmmiMarie! hat geschrieben: Di 11. Feb 2020, 13:46 jetzt bin ich wirklich baff, aber so richtig...

die letzte Zeit war ich voll mit Selbstzweifel und hab mich innerlich fast selbst
jeden Tag runtergezogen..
Schön das du es geschafft hast dich heute raus zu bewegen.
Noch schöner die vielen Komplimente zu erhaschen.
Arbeite weiter daran und du wirst noch mehr bekommen, alles was du tun musst raus ins Leben.
Ich weiß aus eigener Erfahrung wie schwer das ist.
Ich glaube an dich
Liebe Grüße
Lisa
Liebe geben und offen sein für Neues
Antworten

Zurück zu „Körper - Gefühle - Empfindungen“