Wertigkeit???
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Lebensplanung, Standorte
Céline
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Wertigkeit???

Post 1 im Thema

Beitrag von Céline »

Hallo, ich bin gerade über mehrere Aussagen gestoßen die Wertigkeiten zwischen CD und TS
zum Thema haben. Auch das TS schlecht drauf sind.
Wie ist eure Meinung und Erfahrung dazu, ich denke das sollte doch vernünftig diskutiert werden.
Bin gespannt, vielleicht ist ja auch von mir etwas negatives geschrieben worden das mir so nicht bewusst war.
Liebe
Céline
"Sprache und Worte können mich nicht verletzten...nur der Mensch und seine Absicht dahinter"
C.B.
Engelchen
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Re: Wertigkeit???

Post 2 im Thema

Beitrag von Engelchen »

Mir ist ein Crossdresser-Mensch genauso wichtig wie ein Transidenter-Mensch
Wir sind alle nur Menschen.
Es gibt halt nur Unterschiede in verschiedenen Bereichen.

Als Transidente Frau habe ich keine Wahl - ich kann die Rolle (die keine Rolle ist) nicht einfach mal schnell abstellen.

Crossdresser haben den Vorteil beide Seiten genießen zu dürfen - manchmal wär ich auch gern Crossdresser - aber das passt in meinen Kopf nicht rein.
Liebe geben und offen sein für Neues
Kathi87
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Re: Wertigkeit???

Post 3 im Thema

Beitrag von Kathi87 »

Liebe Celine,

da ich mich mind 15 Jahre als CD definiert habe und das irgendwie nie wirklich passte habe ich gemerkt das ich TS bin.

Als Ts gibt es nur den einen Weg wie auch immer der aus sieht, als CD kann ich mit den Stereotypen spielen wie es mir passt.

Ich glaube viele TS sind schlecht drauf weil der Weg ein vielfaches mehr von einem abverlangt wie der Weg eines CD. Klar beide Variationen ,wenn sie offen leben wollen, müssen Verluste in Kauf nehmen und oft ein dickes Fell haben.

Aber im Gegensatz zum CD springen wir TS meist nicht in den Geschlechterrollen hin und her und auch die Körperdysphorie ist ein großer Punkt bei TS welches CDs nicht haben und empfinden.

Gerade wenn man seine Transition beginnt, klappen viele Sachen nicht wie man es sich erhofft und man hat quälende Wartezeit, man hat ja schließlich lange genug gewartet und man weiß ja wer man ist, die ungeduld und der Frust macht sie dann Grisgrämig, wenn auch nicht alle.

Liebe Grüße
Kathi
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Als für das, was man nicht ist, geliebt zu werden.
Marielle
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Re: Wertigkeit???

Post 4 im Thema

Beitrag von Marielle »

Nabend Lisa,
Lisa-Weber hat geschrieben: Mi 18. Dez 2019, 22:34 Wir sind alle nur Menschen.
Ja, genau. Und damit müsste es zu Ende sein.

Es gibt halt nur Unterschiede in verschiedenen Bereichen.
Wer Unterschiede postuliert, muss sie auch defininieren können; allgemeingültig, dauerhaft und eindeutig.

Was in eines Menschen Kopf reinpasst oder nicht reinpasst, kann in einer freien, gleichen und geschwisterlichen Gesellschaft niemals Definition für andere sein, weil es durch einen einzelnen Kopf beschränkt ist.

Neulich habe ich einen interessanten Satz gehört: "Zu einer Frau gehört eine Geschichte, die mit der Geburt beginnt. Die habe ich nicht. Also bin ich eine trans* Frau." Das ist eine hinreichende, notwendige und tragfähige Definition, finde ich.

Marielle
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For the rising of the women, means the rising of the race
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But the sharing of life's glories, Bread and Roses, Bread and Roses.
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Re: Wertigkeit???

Post 5 im Thema

Beitrag von Bea Magdalena »

Wertigkeit von Mitmenschen?
Viel wert.....wenig Wert.....nichts wert???

Nein!!! Geht's noch? Das darf nicht sein!

Lebensläufe sind nun mal verschieden. Das ist gut so!
Und jeder soll glücklich und zufrieden sein, auf seine Weise.

In meiner Wahrnehmung ist es völlig egal, ob jemand TS, CD oder irgendwas ist, wichtig ist einzig und allein, dass es das richtige für den einzelnen ist.

Solchen Gedanken sollten wir uns nicht hingeben, bitte.

Liebe Grüße
Bea
ich bin keine Frau, leider
und werde bedauerlicherweise auch nie eine Frau (100%) werden können.
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Re: Wertigkeit???

Post 6 im Thema

Beitrag von Nicole Fritz »

Céline hat geschrieben: Mi 18. Dez 2019, 22:18 .. ich denke das sollte doch vernünftig diskutiert werden. ..
Wie bitte!? Über solchen Unsinn kann man nicht vernünftig diskutieren! - Die Wertigkeit oder der Wert eines Menschen? Da muss ich irgendwie an Hitler und die Juden denken.
:((a
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Re: Wertigkeit???

Post 7 im Thema

Beitrag von Laila-Sarah »

Céline hat geschrieben: Mi 18. Dez 2019, 22:18 Hallo, ich bin gerade über mehrere Aussagen gestoßen die Wertigkeiten zwischen CD und TS
zum Thema haben. Auch das TS schlecht drauf sind.
Wie ist eure Meinung und Erfahrung dazu, ich denke das sollte doch vernünftig diskutiert werden.
Bin gespannt, vielleicht ist ja auch von mir etwas negatives geschrieben worden das mir so nicht bewusst war.
Liebe
Céline
Ich denke jetzt mal wir sollen hier nicht darüber diskutieren ob TS bessere Menschen sind als CD und umgekehrt, wie manche davor es verstanden haben. Sondern nur bezogen auf Unterscheide von TS und CD als Sache (nicht die Menschen).

Hier meine Meinung;

Ich habe manchmal das Gefühl, das CD als eine sexuelle Spielart oder Fetisch und TS als ein Lebensweg dargestellt wird. Aus dieser Betrachtung kommt auch hervor, das TS etwas wichtigeres ist als CD, denn es ist ja so viel umfassender. Und somit hat/kriegt man als CD manchmal das Gefühl in der Rangordnung etwas weiter unten zu stehen. Und wenn man es wirklich so definiert und so sieht, kann man auch die gängige Meinung verstehen, denn etwas was so viele (alle) Bereiche im Leben umfasst ist wichtiger als nur eine sexuelle Spielart und das Drumherum.

Nur ich denke so einfach ist die Definition/Trennung von CD/TS nicht. Ich versuche es mal anhand meiner Situation zu erklären:

Ich mag zum großen und ganzen meinen Körper. Ich meine konzeptuell. Ich würde mir wünschen noch hübscher und kleiner und feiner zu sein aber was ich meine ist z.B., dass ich kein gestörtes Verhältnis zu meinem Penis habe. Und dass ich mir nicht wünsche eine Vagina zu haben, zu menstruieren oder Kinder kriegen zu können. Also kann ich nicht Trans* sein. Ich mag auch meine soziale Role als Mann unter gewissen Umständen und würde es vermissen wenn es nicht mehr da wäre. Noch so ein Beweis. Anderseits erregt mich weibliche Kleidung auch nicht und ich ziehe sie mir nicht für Lustgewinn an. Ich kann auch sehr authentisch weiblich wirken, weil es von tief innen kommt. Also keine Geilheit oder Rollenspiel. Also kann ich ja auch nicht ein CD sein. Wenn man mir das Mädchen wegnimmt gehe ich emotional ein. Wenn man mir den Jungen wegnimmt auch. Beides fühlt sich echt an und ich brauche beides. Ich denke manchmal wie eine Frau und manchmal wie ein Mann. Sogar gleichzeitig. Ich will nicht als Tran* bezeichnet werden weil ich zu meinem Körper stehe. Ich will nicht als CD bezeichnet werden weil ich sexuell eigentlich unCD bin. Ich denke ich bin kein Einzelfall. Ich denke die Sache ist viel zu kompliziert um nur zwei Schubladen zu haben. Ich denke bei vielen von uns geht es um ein Lebenskonzept. Es beeinflusst under tägliches Leben und Denken. Also ist es auch genau so wichtig und genau so viel Wert egal wie wir (oder andere) uns nennen.

Sind Transpersonen schlecht drauf?

Definitiv nicht schlecht aber anders. Durch die hormonelle Achterbahnfahrt sind sie viel emotional empfindlicher und manchmal auch unberechenbarer. Dies impliziert aber auch, dass man sich nicht vor einer Transperson gehen lassen darf und so mal sagen darf was einem so in den Sinn kommt. Anderseits, dadurch, dass Transpersonen so empfindsam sind, kann man ihnen auch sehr delikate Sachen anvertrauen. Man kann dann sicher gehen, dass sie sich a) nicht lustig darüber machen und b) die nötige Aufmerksamkeit aufbringen und meistens auch sehr tief und kompetente Antworten/Lösungen liefern.

Das sind so meine Erfahrungen.

VlG

p.s.: Ich finde was jetzt gerade abläuft schlimm. Wir haben alle unsere Meinungen und wir sagen sie auch für gewöhnlich. Warum jetzt so schlimme Sachen passieren nur wegen "Meinungsverschiedenheiten" ist mir nicht ersichtlich. Es ist doch schon immer so in der Demokratie. Es gibt so viele Meinungen wie Köpfe. Deshalb muss man doch nicht das Forum verlassen oder böse sein. Also liebe Freunde ... Bitte seit nett zu einander!!!
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Re: Wertigkeit???

Post 8 im Thema

Beitrag von lilijana »

Ich habe das Gefühl, das viele einfach zu sehr auf ihren jeweiligen Positionen beharren. Egal ob CD, Trans* oder sonstwas auch immer. Jeder hat irgendwie gute Argumente.

Aber wir alle, so unterschiedlich wir auch sind, wir haben doch alle zumindest eine gemeinsame Schnittmenge die uns ob wir wollen oder nicht als Gemeinschaft definiert. Anstatt das jeder auf seiner einzig richtigen Meinung beharrt, sollten wir näher aufeinander gehen und gerade unsere gemeinsame Schnittmenge stärken und hervorheben. Es bleibt dann immer noch jedem außerhalb der Schnittmenge seine Individualität erhalten.

Grüße
Lilijana
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Re: Wertigkeit???

Post 9 im Thema

Beitrag von Bea Magdalena »

Céline hat geschrieben: Mi 18. Dez 2019, 22:18
Bin gespannt, vielleicht ist ja auch von mir etwas negatives geschrieben worden das mir so nicht bewusst war.
Liebe Céline,

mir ist da nichts negatives bekannt von Dir.
Mein Post Nr. 4 ist sehr harsch geschrieben, aber nicht gegen Dich als Threaderstellerin gerichtet.

Lieben Gruß
Bea
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Re: Wertigkeit???

Post 10 im Thema

Beitrag von Jenina »

Celine,

natürlich kann man diese Themen vernünftig diskutieren. Ich weiss auch nicht was an den derzeitigen Diskussionen so "schrecklich" ist.

Wenn man diskutiert musss auch eine Meinung vertreten werden. Das muss man zuerst einmal positiv sehen und nicht gleich mimosenhaft alles gleich auf sich selbst bezogen als Angriff sehen. Es ist nur eine Meinung! Dagegen kann man seine eigene setzen. Niemand muss bekehrt werden und niemand muss sich zurückgesetzt fühlen.

Früher war ich vile radikaler. Da haben mich die "Super-TS" so auf die Palme gebracht mit ihrer herablassenden Haltung gegenüber allen anderen Lebensentwürfen. Das ist jetzt nicht mehr so und trotzdem werde ich das Gefühl nicht los, dass die Meinung von Sarah durchaus zutrifft:
Ich habe manchmal das Gefühl, das CD als eine sexuelle Spielart oder Fetisch und TS als ein Lebensweg dargestellt wird. Aus dieser Betrachtung kommt auch hervor, das TS etwas wichtigeres ist als CD, denn es ist ja so viel umfassender. Und somit hat/kriegt man als CD manchmal das Gefühl in der Rangordnung etwas weiter unten zu stehen. Und wenn man es wirklich so definiert und so sieht, kann man auch die gängige Meinung verstehen, denn etwas was so viele (alle) Bereiche im Leben umfasst ist wichtiger als nur eine sexuelle Spielart und das Drumherum.
Für mich fängt es schon bei den Begriffen an. Ich schrieb gestern:
PS: ich finde, dass zu den transidenten Menschen alle zugehörig sind, die aufgrund ihrer Psyche oder ihrer Physis nicht dem binären Geschlechtsmodell entsprechen. Ich finde es nicht gut wenn man diese Bezeichnung auf die Menschen, die man gemeinhin als "Transsexuell" (eine unschöne Bezeichnung) bezeichnet hat, beschränkt. Für mich gehören auch die intersexuellen Meschen dazu und alle trans* Menschen die sich meinetwegen als CD, Transvestit , Drag, DWT oder wie auch immer bezeichnen. Das zu dividieren stört mich immer wieder am meisten.
Für mich stellt das durchaus eine Wertigkeit dar, wenn man transidente Menschen dividiert. Wir müssen da sehr aufpassen was wir sagen. Aber wir dürfen anderseits nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen.

Und: Weglaufen ist keine Lösung!

Jenina
Zuletzt geändert von Jenina am Do 19. Dez 2019, 08:25, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wertigkeit???

Post 11 im Thema

Beitrag von Dolores59 »

Die ganze Diskussion verstehe ich nicht. Sind wir nicht alle gleich viel Wert?

Eine Rangfolge der Wertigkeit ist somit flüssiger als Wasser.

LG
Dolores
Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele.
(Psalm 139,14)
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Re: Wertigkeit???

Post 12 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Moin,
Marielle hat geschrieben: Mi 18. Dez 2019, 23:20 "Zu einer Frau gehört eine Geschichte, die mit der Geburt beginnt. Die habe ich nicht. Also bin ich eine trans* Frau." Das ist eine hinreichende, notwendige und tragfähige Definition, finde ich.
Nun ja - ist das nicht auch eine Wertigkeit?
Transsexualität bedeutet nach einigen Definitionen ein "Hinübergehen ins andere Geschlecht".
"Nach dem Gesetz" sind transsexuelle Menschen nach dem "juristischen Wechsel des Geschlechts" Mann oder Frau - ohne "Trans".
Sie können zwar immer noch "Trans-Aktivisten" sein und sich selbst als Trans(-irgendwas) bezeichnen, aber auch solche Details wie "Offenbarungsverbot" gehen eigentlich davon aus. dass "Trans" erledigt ist nach der VÄ/Pä.

Ich muss Dich nun fragen, da AutorIn hier nicht verfügbar ist: Du gehst also von einem biologischen Geburtsgeschlecht aus, das mehr oder weniger bestimmend bleibt? (Wenn Du Dir den Satz zu eigen machst)

Gruß
Anne-Mette
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Re: Wertigkeit???

Post 13 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2023-06-22 »

Diese ganze Diskussion/Streit, über Wertigkeit usw. ist ein wenig überflüssig. Genauso wie wegrennen aus dem Forum. Liegt es an der dunklen Jahreszeit oder an den Problemen, der Einsamkeit, oder oder oder? Ich lese hier viel mit aber schreibe nicht ganz soviel. Also überlegt doch mal wofür dieses Forum mit all ihren Userinnen steht. Gerade so kurz vor dem Weihnachtsfest betrübt mich die negative Stimmung. Entschuldigt meine Kritik, klar können mal falsche Worte fallen. Was glaubt ihr wie oft ich trotz das ich im Recht war die Worte meiner Jassi nicht auf die Goldwaage gelegt habe und insbesondere nicht sofort geantwortet habe? Später haben wir dann in Ruhe darüber gesprochen und Jassi hat ihren Fehler eingesehen. Im umgekehrten Fall ist es genauso. Ich mache Fehler, meine Jassi macht Fehler aber Vorwürfe und wegrennen sind unserer Meinung nach nicht zielführend. Welchen Eindruck machen die Streitereien/Meinungsverschiedenheiten auf Nicht-Userinnen?
Menalee
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Re: Wertigkeit???

Post 14 im Thema

Beitrag von Nicole Fritz »

Laila-Sarah hat geschrieben: Do 19. Dez 2019, 02:06 Bitte seit nett zu einander!!!
.. Da sind mir wohl beim Gedanken an den Wert eines Menschen mit meinem Nazi-Vergleich wieder die Gäule durch gegangen. Es gibt eben immer etwas, wo es einem leicht hoch kommt (ko) . Deine selbst-reflektierende Analyse war da genau die richtige Antwort.

Ich denke, ich empfinde weitgehend ähnlich wie Du, Laila-Sarah, aber der sexuelle Aspekt (Fetisch) ist bei mir auch präsent. Und meine Rolle als Mann empfinde ich als gescheitert. Deshalb würde es mich nur schrecklich frustrieren, sie weiter spielen zu müssen.

Was bitte ist so schwer daran zu akzeptieren, dass jeder Mensch anders ist, und damit alle Übergänge fließend sind? Mich ärgert es jedenfalls immer maßlos, wenn man mir wieder einmal unterstellt NUR sexuell orientiert zu sein.

Liebe Grüße
Nicole
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Re: Wertigkeit???

Post 15 im Thema

Beitrag von Nicole Fritz »

Anne-Mette hat geschrieben: Do 19. Dez 2019, 09:47 Sie können zwar immer noch "Trans-Aktivisten" sein und sich selbst als Trans(-irgendwas) bezeichnen, aber auch solche Details wie "Offenbarungsverbot" gehen eigentlich davon aus. dass "Trans" erledigt ist nach der VÄ/Pä.
Das ist doch wieder einmal so etwas, das in seinem Grundsatz gut gemeint ist, aber ... . Wenn ich streng binär denke, kann man den Konflikt mit der Identität durch komplettes Wechseln in die gegengeschlechtliche Rolle lösen. Dann schützt das Offenbarungsverbot die betroffenen Menschen und hilft dabei ein "ganz normales" Leben zu führen. Das ist für alle gut, die damit zurecht kommen und alles auf sich nehmen, was mit einer vollständigen Transition und einem optimalen Passing verbunden ist. Wenn ich mich aber im anderen Geschlecht auch nicht wirklich definieren kann, hilft mir das nichts. Meine Situation als trans* oder nicht-binär wird nie erledigt sein. Und so ähnlich geht es leider auch vielen, bei denen die Natur nur sehr schwer ein optimales Passing ermöglicht.

LG Nicole
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