Steffi ist erst einmal wieder da
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Steffi-BLN
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Steffi ist erst einmal wieder da
Ja, wie fange ich am besten an?
Es waren lange 6 Wochen in der Psychiatrie wo ich ja per richterlichen Beschluss drin war. Ich durfte 2 Tage vorher gehen(wie toll...).
Am Samstag wo ich kurz zuhause war bei meinem Ausgang, kam aber alles wieder hoch.
Der Block mit dem ich meinen Abschiedsbrief geschrieben habe, die restlichen Katzensachen, meine Katzen wurden mir ja vom Ordnungsamt weggenommen und ich werde sie auch nicht wieder bekommen. Dann im Bad einige Utensilien worauf ich nicht genauer eingehen möchte. Musste dann schnell wieder raus aus der Wohnung. Habe ein paar Sachen beiseite gelegt, gefegt und bin dann wieder raus.
Habe dann auch wo ich wieder in der Psychiatrie war, eine Ärztin gerufen dass ich wieder starke Suizidgedanken habe und die Tabletten die ich bekomme (und dass waren eine ganze Menge hartes Zeug) nicht wirken. Ihx werde höchstens nach 2 bis 3 Stunden müde. Aber am nächsten Tag dann wieder das selbe.
Dann haben sie mir Valium gegeben, also Diazepam. Aber die haben auch nicht gewirkt. Machten mich nicht ruhiger oder dergleichen.
Dann kam der Dienstag wo ich eigentlich schon entlassen werden sollte, also Sachen gepackt, mein Zimmer wurde gereinigt usw. Und ich warte und warte. Um 15 Uhr sagte man mir dann, daß sie die Richterin nicht erreicht haben und ich um 0.01 Uhr in der Nacht gehen könnte. Habe dem erst zugestimmt, die Pflegerin meinte dann aber auch zu mir dass ich noch eine naxht ruhig hier schlafen könne. Gesagt, getan. Der nächste Morgen dann, wieder alles zusammen gepackt.
Und ich könnte entlassen werden. Habe noch das Mittagessen gegessen und dann habe ich einer guten Freundin da noch gezeigt wie es da mit der Tagesklinik abläuft. Habe sie begleitet usw.
Dann war es irgendwann 14.30 und wir beide gingen los und verabschiedeten uns fürs erste. Nummern haben wir ausgetauscht.
Dann kam ich vorgestern zuhause an und, naja wie oben beschrieben ich halte es hier kaum bis garnicht mehr aus. Habe aber derzeit keine Möglichkeit woanders unterzukommen. Da schlief ich dann den ganzen Tag und die Nacht und am nächsten Morgen, ich hasse mich dafür so sehr, steigerte ich mich wieder rein. "Bis Februar noch warten bis die DBT(für Borderline mit Fokus auf Suizidalität) losgeht. 3 Monate wieder stationär. Und dann nach dieser Therapie wohl noch eine Traumatherapie, die noch einmal 3 Monate geht. Also ein halbes Jahr stationäre Therapie. Davor habe ich auch Angst.
Und gestern Abend übermannte mich alles und ich habe mich dazu entschlossen zu den Gleisen zu fahren, wahrscheinlich nur um erstmal die Lage zu checken,
ging dann als keiner auf dem Bahnhof zu sehen war runter zu den Gleisen und bin da ein bisschen spazieren gegangen. Auf jeden Fall fahren da viele Regional ahnen und sogar manchmal ICE's. Als dann eine Regio nichtmal 1 Meter von mir entfernt vorbeifuhr, ich hatte null Angst.
Habe mir genüsslich eine Zigarette angezündet und bin weiter spaziert. Dann kam nach ein paar Minuten die Polizei die wohl erfahren haben dass sich eine Person auf den Gleisen befindet. Die haben den Gleis Verkehr gestoppt und mich dann auf den Bahnsteig zurück geholt. Ich meinte nur dass ich nur ein bisschen spazieren wolle. Das haben sie mir natürlich nicht geglaubt, müssen mir aber art einmal das Gegenteil beweisen. Die haben dann einen RTW gerufen der mich dann für eine Nacht wieder auf die geschlossene gepackt hat. Wenigstens durfte ich dieses Mal in ein Frauenzimmer, immerhin etwas...
Aber da ich freiwillig zugestimmt habe eine Nacht mindestens da zu bleiben, durfte ich um 10 Uhr heute Morgen etwa wieder nach Hause gehen. Da nochmal ein bisschen chic gemacht und dann hatte ich schon um 11.30 einen Hausarzt Termin um mir das Rezept dir die Antidepressiva(Venlafaxin) und Schlafmittel (Quetiapin) abuzuholen. Ihm habe ich auch meinen 6 seitigen Arztbrief gezeigt und trotzsem hat er mir jetzt wieder jeweils 100St Packungen verschrieben. Auch von dem Schlafmittel.
Jetzt sitze ich hier zuhause, meine Freunde sind arbeiten und ich hänge nun hier rum.
Wie die Zukunft, speziell die nächsten Tage, Wochen, Monate bis Februar aussehen weiß ich noch nicht.
In der Psychiatrie habe ich mit dem Sozialdienst einen Antrag abgeschickt für eine Therapeutische Wohngruppe. Oder halt betreutes Einzelwohnen. Auch habe ich persönlich einen Antrag für einen gesetzlichen Betreuer abgeschickt.
Ganz liebe und etwas traurige Grüße
Eure Steffi
Es waren lange 6 Wochen in der Psychiatrie wo ich ja per richterlichen Beschluss drin war. Ich durfte 2 Tage vorher gehen(wie toll...).
Am Samstag wo ich kurz zuhause war bei meinem Ausgang, kam aber alles wieder hoch.
Der Block mit dem ich meinen Abschiedsbrief geschrieben habe, die restlichen Katzensachen, meine Katzen wurden mir ja vom Ordnungsamt weggenommen und ich werde sie auch nicht wieder bekommen. Dann im Bad einige Utensilien worauf ich nicht genauer eingehen möchte. Musste dann schnell wieder raus aus der Wohnung. Habe ein paar Sachen beiseite gelegt, gefegt und bin dann wieder raus.
Habe dann auch wo ich wieder in der Psychiatrie war, eine Ärztin gerufen dass ich wieder starke Suizidgedanken habe und die Tabletten die ich bekomme (und dass waren eine ganze Menge hartes Zeug) nicht wirken. Ihx werde höchstens nach 2 bis 3 Stunden müde. Aber am nächsten Tag dann wieder das selbe.
Dann haben sie mir Valium gegeben, also Diazepam. Aber die haben auch nicht gewirkt. Machten mich nicht ruhiger oder dergleichen.
Dann kam der Dienstag wo ich eigentlich schon entlassen werden sollte, also Sachen gepackt, mein Zimmer wurde gereinigt usw. Und ich warte und warte. Um 15 Uhr sagte man mir dann, daß sie die Richterin nicht erreicht haben und ich um 0.01 Uhr in der Nacht gehen könnte. Habe dem erst zugestimmt, die Pflegerin meinte dann aber auch zu mir dass ich noch eine naxht ruhig hier schlafen könne. Gesagt, getan. Der nächste Morgen dann, wieder alles zusammen gepackt.
Und ich könnte entlassen werden. Habe noch das Mittagessen gegessen und dann habe ich einer guten Freundin da noch gezeigt wie es da mit der Tagesklinik abläuft. Habe sie begleitet usw.
Dann war es irgendwann 14.30 und wir beide gingen los und verabschiedeten uns fürs erste. Nummern haben wir ausgetauscht.
Dann kam ich vorgestern zuhause an und, naja wie oben beschrieben ich halte es hier kaum bis garnicht mehr aus. Habe aber derzeit keine Möglichkeit woanders unterzukommen. Da schlief ich dann den ganzen Tag und die Nacht und am nächsten Morgen, ich hasse mich dafür so sehr, steigerte ich mich wieder rein. "Bis Februar noch warten bis die DBT(für Borderline mit Fokus auf Suizidalität) losgeht. 3 Monate wieder stationär. Und dann nach dieser Therapie wohl noch eine Traumatherapie, die noch einmal 3 Monate geht. Also ein halbes Jahr stationäre Therapie. Davor habe ich auch Angst.
Und gestern Abend übermannte mich alles und ich habe mich dazu entschlossen zu den Gleisen zu fahren, wahrscheinlich nur um erstmal die Lage zu checken,
ging dann als keiner auf dem Bahnhof zu sehen war runter zu den Gleisen und bin da ein bisschen spazieren gegangen. Auf jeden Fall fahren da viele Regional ahnen und sogar manchmal ICE's. Als dann eine Regio nichtmal 1 Meter von mir entfernt vorbeifuhr, ich hatte null Angst.
Habe mir genüsslich eine Zigarette angezündet und bin weiter spaziert. Dann kam nach ein paar Minuten die Polizei die wohl erfahren haben dass sich eine Person auf den Gleisen befindet. Die haben den Gleis Verkehr gestoppt und mich dann auf den Bahnsteig zurück geholt. Ich meinte nur dass ich nur ein bisschen spazieren wolle. Das haben sie mir natürlich nicht geglaubt, müssen mir aber art einmal das Gegenteil beweisen. Die haben dann einen RTW gerufen der mich dann für eine Nacht wieder auf die geschlossene gepackt hat. Wenigstens durfte ich dieses Mal in ein Frauenzimmer, immerhin etwas...
Aber da ich freiwillig zugestimmt habe eine Nacht mindestens da zu bleiben, durfte ich um 10 Uhr heute Morgen etwa wieder nach Hause gehen. Da nochmal ein bisschen chic gemacht und dann hatte ich schon um 11.30 einen Hausarzt Termin um mir das Rezept dir die Antidepressiva(Venlafaxin) und Schlafmittel (Quetiapin) abuzuholen. Ihm habe ich auch meinen 6 seitigen Arztbrief gezeigt und trotzsem hat er mir jetzt wieder jeweils 100St Packungen verschrieben. Auch von dem Schlafmittel.
Jetzt sitze ich hier zuhause, meine Freunde sind arbeiten und ich hänge nun hier rum.
Wie die Zukunft, speziell die nächsten Tage, Wochen, Monate bis Februar aussehen weiß ich noch nicht.
In der Psychiatrie habe ich mit dem Sozialdienst einen Antrag abgeschickt für eine Therapeutische Wohngruppe. Oder halt betreutes Einzelwohnen. Auch habe ich persönlich einen Antrag für einen gesetzlichen Betreuer abgeschickt.
Ganz liebe und etwas traurige Grüße
Eure Steffi
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Engelchen
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Re: Steffi ist erst einmal wieder da
Liebe Steffi,
danke dir für dein offenes Geständnis.
Du weißt das du Hilfe brauchst - ich habe dir oft genug angeboten zu helfen und tue es noch immer.
Auch heute haben wir schon darüber gesprochen und dir wird noch mehr Hilfe zuteil.
Aber noch einmal in aller Deutlichkeit - DU musst dich bewegen und die Hände die man dir entgegenstreckt annehmen.
Liebe Grüße
Lisa
danke dir für dein offenes Geständnis.
Du weißt das du Hilfe brauchst - ich habe dir oft genug angeboten zu helfen und tue es noch immer.
Auch heute haben wir schon darüber gesprochen und dir wird noch mehr Hilfe zuteil.
Aber noch einmal in aller Deutlichkeit - DU musst dich bewegen und die Hände die man dir entgegenstreckt annehmen.
Liebe Grüße
Lisa
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Michaela M.
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Re: Steffi ist erst einmal wieder da
Hallo Steffi!
Schön wieder was von dir zu lesen, aber gleichzeitig bin ich geschockt was dir in den letzten Tagen wieder passiert ist.
Kenne es sehr gut das Gefühl, wenn man alleine ist, die negativen Gedanken wieder kommen und die Mühle im Kopf sich wieder
anfängt zu drehen.
Es ist wie Lisa schreibt, nimm die dir Angebotene Hilfe an.
Kannst mich auch gerne anrufen.
Mit Diazepam habe ich auch schon unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Bekomme es mit Tramadol zum betäuben des kaputten Nervs in der Leiste gespritzt.
Normal sollte die Wirkung nach einer Stunde einsetzen. Wenn das so ist, werde ich müde und bin dann mindestens 12 Stunden im Traumland. Leider passiert es aber auch,
dass das Diazepam genau das Gegenteil bewirkt. Schlaflosigkeit, bin gereitz, komme nicht zur Ruhe, renne ständig zur Toilette, warum das so ist konnte mir noch kein Schmerztherapeut erklären.
Gruß
Michaela M.
Schön wieder was von dir zu lesen, aber gleichzeitig bin ich geschockt was dir in den letzten Tagen wieder passiert ist.
Kenne es sehr gut das Gefühl, wenn man alleine ist, die negativen Gedanken wieder kommen und die Mühle im Kopf sich wieder
anfängt zu drehen.
Es ist wie Lisa schreibt, nimm die dir Angebotene Hilfe an.
Kannst mich auch gerne anrufen.
Mit Diazepam habe ich auch schon unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Bekomme es mit Tramadol zum betäuben des kaputten Nervs in der Leiste gespritzt.
Normal sollte die Wirkung nach einer Stunde einsetzen. Wenn das so ist, werde ich müde und bin dann mindestens 12 Stunden im Traumland. Leider passiert es aber auch,
dass das Diazepam genau das Gegenteil bewirkt. Schlaflosigkeit, bin gereitz, komme nicht zur Ruhe, renne ständig zur Toilette, warum das so ist konnte mir noch kein Schmerztherapeut erklären.
Gruß
Michaela M.
"Wer lächelt statt zu toben ist immer der Stärkere" japanisches Sprichwort.
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Laila-Sarah
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Re: Steffi ist erst einmal wieder da
Hallo Steffi,
du weißt ja ich bin teflonbeschichtet, wenn es um Depressionen oder Suizidgedanken geht. So etwas beliebt nicht bei mir haften. Wenn du willst können wir ja mal reden, PN schreiben oder so. Vielleicht färbt ja meine Teflonbeschichtung bei dir ab?
VlG
du weißt ja ich bin teflonbeschichtet, wenn es um Depressionen oder Suizidgedanken geht. So etwas beliebt nicht bei mir haften. Wenn du willst können wir ja mal reden, PN schreiben oder so. Vielleicht färbt ja meine Teflonbeschichtung bei dir ab?
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Florentina
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Re: Steffi ist erst einmal wieder da
Hallo Steffi ich wünsche dir ganz viel Kraft und das du bald aus deiner situation raus kommst. Und versuche die Hilfe anzunehmen die dir angeboten wird . ganz liebe grüße Florentina
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Nicole Fritz
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Re: Steffi ist erst einmal wieder da
Hallo Laila-Sarah,
so eine geniale Beschichtung hätte ich auch gerne! - Aber so etwas ist leider nicht jeder*m vergönnt. Ich praktiziere gerade wieder in den trüben und dunklen Tagen mein bewährtes Verschieben auf nächste Woche. Das hat schon als Mann viele Jahrzehnte lang gut funktioniert - auch wenn dabei der Alkohol schon mal in Strömen fließt. Allen anderen Drogen (Haschisch, LSD, ...) habe ich schon lange abgeschworen. Und das Auto kann man ja stehen lassen.
In der (geschlossenen) Psychiatrie war ich bisher immer nur zu Besuch. Und das hat mich wie ein schrecklicher Alptraum extrem abgeschreckt und letztlich dazu gebracht, das Verschieben auf nächste Woche zu praktizieren. Der "Weg vor den Zug" soll für mich niemals verstellt sein. Vielleicht gehe ich ihn einfach deshalb nicht, weil er für mich nie versperrt war. Er bleibt immer eine Option. Nur gab es bisher wohl noch keinen echten Grund sie wirklich zu nutzen. Aber Hilfe annehmen? Wozu, wenn das Leben sinnlos geworden ist? Sie führt mich doch nirgendwo mehr hin. Also kann ich davon doch niemals irgend etwas anderes als immer nur maßlos enttäuscht sein!
Deshalb warte ich einfach immer wieder darauf, dass sich irgendwann wieder etwas zeigt, das irgendwie so etwas wie Sinn ergibt. Verzweifelt nach einem Sinn zu suchen macht es aber nur noch schlimmer. Das einzige, was hilft, ist: raus gehen, unter Menschen und etwas unternehmen. Aber draußen ist es jetzt nass, kalt und dunkel - bedrohlich und abweisend wie leider auch viele Mitmenschen (vor allem auch solche, die es immer nur "gut" meinen).
@Steffi: Ich würde mich freuen, wenn Du einen Weg aus dem tiefen Loch hinaus finden würdest. Mehr bekomme ich jetzt hier nicht heraus.
LG Nicole
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Marie B
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Lavendellöwin
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Re: Steffi ist erst einmal wieder da
Da schliesse ich mich Nina an..mehr und etwas besseres kann ichNina65 hat geschrieben: Fr 13. Dez 2019, 19:24 Liebe Steffi,
ich denke an dich!
Herzliche Grüße
Deine Nina
auch nicht schreiben...
Alles Liebe Marie
Fang an. Schritt für Schritt. Denn Mut wächst im Tun. Jeder kleine Schritt zählt – auch der unperfekte.
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YvonneTV
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Re: Steffi ist erst einmal wieder da
Liebe Steffi,
es ist immer schwierig in solch unglaublich schweren Zeiten die Worte zu finden die wirklich helfen können !
Daher ich möchte Dich gern selbst zitieren:
Und auch hier hast Du selbst geschrieben:
Du kannst JETZT diese schönen Gefühle nicht spüren. Sie erscheinen Dir vielleicht sogar befremdlich.
Doch DU hattest diese wunderschönen Gefühle !
Vielleicht möchtest Du Deine Zeilen die Du hier in der Vergangenheit geschrieben hast erneut lesen, Deine positiven Erlebnisse in Deinen vielen Beiträgen - und all das auf Dich wirken lassen.
Auch wenn Du es JETZT nicht FÜHLEN kannst, es eventuelll sogar absurd erscheint - so WEISST Du dennoch, dass es so WAR.
Wenn Du es zulässt, Dir helfen lässt, nach vorne schaust und für Dich kämpfst - dann kommen sie wieder diese glücklichen Zeiten .....
Fühl Dich herzlich gedrückt !!!!
es ist immer schwierig in solch unglaublich schweren Zeiten die Worte zu finden die wirklich helfen können !
Daher ich möchte Dich gern selbst zitieren:
viewtopic.php?p=212088#p212088Steffi-BLN hat geschrieben: Do 30. Aug 2018, 23:02 Ich bin glücklich weil,
ich meinen ersten richtigen Termin bei meiner Therapeutin hatte
.....
Und auch hier hast Du selbst geschrieben:
viewtopic.php?p=210621#p210621Steffi-BLN hat geschrieben: Mo 13. Aug 2018, 11:05 Ich bin glücklich weil,
ich nun endlich nach ewigem hin und her mit der Krankenkasse meine Langzeittherapie genehmigt bekommen habe(60 Stunden).
....
Du kannst JETZT diese schönen Gefühle nicht spüren. Sie erscheinen Dir vielleicht sogar befremdlich.
Doch DU hattest diese wunderschönen Gefühle !
Vielleicht möchtest Du Deine Zeilen die Du hier in der Vergangenheit geschrieben hast erneut lesen, Deine positiven Erlebnisse in Deinen vielen Beiträgen - und all das auf Dich wirken lassen.
Auch wenn Du es JETZT nicht FÜHLEN kannst, es eventuelll sogar absurd erscheint - so WEISST Du dennoch, dass es so WAR.
Wenn Du es zulässt, Dir helfen lässt, nach vorne schaust und für Dich kämpfst - dann kommen sie wieder diese glücklichen Zeiten .....
Fühl Dich herzlich gedrückt !!!!
Ganz liebe Grüsse - Yvi
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Laila-Sarah
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Re: Steffi ist erst einmal wieder da
Hi Nicole,Nicole Doll hat geschrieben: Fr 13. Dez 2019, 16:34Hallo Laila-Sarah,
so eine geniale Beschichtung hätte ich auch gerne! - Aber so etwas ist leider nicht jeder*m vergönnt. Ich praktiziere gerade wieder in den trüben und dunklen Tagen mein bewährtes Verschieben auf nächste Woche. Das hat schon als Mann viele Jahrzehnte lang gut funktioniert - auch wenn dabei der Alkohol schon mal in Strömen fließt. Allen anderen Drogen (Haschisch, LSD, ...) habe ich schon lange abgeschworen. Und das Auto kann man ja stehen lassen.
In der (geschlossenen) Psychiatrie war ich bisher immer nur zu Besuch. Und das hat mich wie ein schrecklicher Alptraum extrem abgeschreckt und letztlich dazu gebracht, das Verschieben auf nächste Woche zu praktizieren. Der "Weg vor den Zug" soll für mich niemals verstellt sein. Vielleicht gehe ich ihn einfach deshalb nicht, weil er für mich nie versperrt war. Er bleibt immer eine Option. Nur gab es bisher wohl noch keinen echten Grund sie wirklich zu nutzen. Aber Hilfe annehmen? Wozu, wenn das Leben sinnlos geworden ist? Sie führt mich doch nirgendwo mehr hin. Also kann ich davon doch niemals irgend etwas anderes als immer nur maßlos enttäuscht sein!
Deshalb warte ich einfach immer wieder darauf, dass sich irgendwann wieder etwas zeigt, das irgendwie so etwas wie Sinn ergibt. Verzweifelt nach einem Sinn zu suchen macht es aber nur noch schlimmer. Das einzige, was hilft, ist: raus gehen, unter Menschen und etwas unternehmen. Aber draußen ist es jetzt nass, kalt und dunkel - bedrohlich und abweisend wie leider auch viele Mitmenschen (vor allem auch solche, die es immer nur "gut" meinen).
@Steffi: Ich würde mich freuen, wenn Du einen Weg aus dem tiefen Loch hinaus finden würdest. Mehr bekomme ich jetzt hier nicht heraus.
LG Nicole
wenn die Religion etwas gutes hat, dann ist es das sie den Gläubigen Dankbarkeit lehrt oder gar aufzwingt. Wir Atheisten haben diese Vorgabe nicht, aber das Gefühl Dankbarkeit zu verspüren scheint eine Art Schutzschild zu sein, was Menschen vor negativen Gedanken schützt. Hier ist ein Video was es erklärt. Leider auf englisch aber du kannst es glaube ich ja gut, oder?
VlG
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Nicole Fritz
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Re: Steffi ist erst einmal wieder da
.. Then simply let's simplify our lives! - Don't worry, be happy. - And always look on the bright side of life. - Thank you.Laila-Sarah hat geschrieben: Fr 13. Dez 2019, 22:53 Hier ist ein Video was es erklärt. Leider auf englisch aber du kannst es glaube ich ja gut, oder?
Ist schon im Prinzip richtig mit der Liste der positiven Dinge. Nur bei mir wäre da wohl meistens ein leeres Blatt heraus gekommen, weil ich das leere Leben zu leben versuchte, was meine Mutter und andere von mir erwarteten. Wem sollte ich also dankbar sein? - einem Gott, dessen Existenz ich schon als kleines Kind stark anzweifelte - oder vielleicht meiner sich in alles einmischenden Übermutter, oder meinem Vater, der sich um meine schulische oder berufliche Entwicklung nie kümmerte?
Ein schöpferisches Prinzip in den Bausteinen der Materie, so etwas wie ein mentales Netzwerk, das das gesamte Universum durchdringt - das hätte ich mir alles Vorstellen können - aber so ein eingebildetes A.., das sich heraus nimmt über uns bestimmen zu wollen, NEIN! - nichts in der Natur deutet auf so etwas hin. Und König, Kaiser, Vaterland - nein danke! Völker, hört die Signale ... . Da haue ich als überzeugte*r/e Heid*e/in mit Thors Hammer drauf!
Glaube mir, Laila-Sarah, so einfach ist das alles leider nicht.
Und sonst: Heute ist es mal sonnig. Also: Ofen angestocht, Kaffee gekocht, Suppe aufgesetzt und meinen langen Rock angezogen. Heute wird nicht im Nachthemd gefrühstückt! - Schon mal ein positiver Punkt auf den Blatt!
LG Nicole
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Laila-Sarah
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Re: Steffi ist erst einmal wieder da
Klar, dass glaube ich dir. Es ist eine Sache des Übung und der Zeit, sich da neu Auszurichten um die schönen Sachen zu sehen die uns Umgeben und dafür dankbar zu sein. Genau so, wie ein positiv denkender Mensch ja auch lernen müsste alles positive zu ignorieren und nur die negativen Sachen zu sehen. Ich habe mir als 16 Jährige qualvoll das Rauchen angewöhnt um cool genug zu sein und aufgenommen zu werden. Mit Hustenanfällen und Schwindelgefühl. Mit 32 Jahren musste ich es mir qualvoll wieder abgewöhnen, weil meine Frau schwanger war und wir eine Abmachung hatten, dass wenn Baby kommt ich damit endgültig aufhöre. Verstehst du was ich meine?Nicole Doll hat geschrieben: Sa 14. Dez 2019, 12:55 Glaube mir, Laila-Sarah, so einfach ist das alles leider nicht.
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Nicole Fritz
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Re: Steffi ist erst einmal wieder da
Ich denke, wenn es nur negative Eindrücke gibt, (bei mir die Übermutter und ein wenig an meiner Entwicklung interessierter Vater) ist es schwer irgend etwas gutes oder positives bei einem anderen Menschen zu erkennen. Und von denen, wo man gerne dazu gehören möchte, (wie bei Dir mit dem Rauchen; ich habe es mir auch wieder abgewöhnt) wird man in der Regel nur maßlos enttäuscht. Also bleibt man lieber alleine. Und so kommen einem dann Dinge wie "die Endlösung der Menschheitsfrage" in den Sinn, wenn man mit Krieg und Zerstörung der Umwelt konfrontiert wird. Das Schöne oder Gute interessiert einen nicht und wird ausgeblendet, weil es niemanden gibt, mit dem man es teilen könnte.Laila-Sarah hat geschrieben: Sa 14. Dez 2019, 17:45 Es ist eine Sache des Übung und der Zeit, sich da neu Auszurichten um die schönen Sachen zu sehen die uns Umgeben und dafür dankbar zu sein.
Vielleicht hätte ich endgültig aus dem Leben meiner Mutter verschwinden und komplett neu anfangen sollen. Pläne dazu gab es. Dazu hätte ich aber meinen Tod vortäuschen und weit weg ziehen müssen. So etwas muss man erst einmal hin bekommen.
LG Nicole
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Marlene K.
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Re: Steffi ist erst einmal wieder da
Danke, liebe Steffi, für Deine Offenheit, die ja auch erkennen lässt, dass Du die Brüche siehst und Dir selber eingestehst, Hilfe zu brauchen. Ich weiß, wie schwer es ist, sich einzugestehen, dass ich mich selber schützen muss, in dem ich mir eine unterstützte Wohnform suche.
Wenn Du empfindest, dass ein offenes, ehrliches und beiden zugewandtes Gespräch helfen könnte, stände ich für einen Versuch zur Verfügung. Wir könnten sehen, ob ich helfen kann und mich dabei nicht überfordern würde.
Ich wünsche Dir viel Kraft und Klarheit in Dir.
Marlene
Wenn Du empfindest, dass ein offenes, ehrliches und beiden zugewandtes Gespräch helfen könnte, stände ich für einen Versuch zur Verfügung. Wir könnten sehen, ob ich helfen kann und mich dabei nicht überfordern würde.
Ich wünsche Dir viel Kraft und Klarheit in Dir.
Marlene
Marlene
Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon
Ich bin (nur) intolerant gegenüber der Intoleranz.
Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon
Ich bin (nur) intolerant gegenüber der Intoleranz.