Kontroverse FAZ-Artikel
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Dara
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Kontroverse FAZ„Artikel
Hallo liebe Gemeinde!
Ich weiß, daß ich hier selten mal etwas schreibe, aber eine Autorin der FAZ ist mir jetzt mehrfach mit Themen aufgefallen, die meiner Meinung nach nicht gerade positiv über Transmenschen berichten. Leider handelt es sich nicht um frei zugängliche Artikel.
Die letzten beiden berichten über den angeblichen "Transgender-Hype" und über Transmänner, die angeblich zuhauf ins alte Geschlecht "zurückwechseln".
Mir stoßen beide Artikel ziemlich sauer auf, weil sie wenig ausgewogen sind und meiner Meinung nach zu einseitig formuliert sind:
https://www.faz.net/aktuell/gesellschaf ... 71774.html
https://www.faz.net/aktuell/gesellschaf ... 24494.html
Und in diesem Artikel von Frau Hummel muß die FAZ nachträglich klarstellen, daß in einer früheren Version von "Geschlechtsumwandlung" die Rede war:
https://www.faz.net/aktuell/gesellschaf ... ageIndex_2
Ich denke, daß die Frau ein Problem mit Transmenschen und speziell Transmännern zu haben scheint!
Hier noch Links zum Facebook- und FAZ-Profil:
https://de-de.facebook.com/katrin.hummel.texte/
https://www.faz.net/redaktion/katrin-hu ... 23692.html
Was haltet ihr davon?
Möge die Debatte beginnen!
Liebe Grüße Greta
Ich weiß, daß ich hier selten mal etwas schreibe, aber eine Autorin der FAZ ist mir jetzt mehrfach mit Themen aufgefallen, die meiner Meinung nach nicht gerade positiv über Transmenschen berichten. Leider handelt es sich nicht um frei zugängliche Artikel.
Die letzten beiden berichten über den angeblichen "Transgender-Hype" und über Transmänner, die angeblich zuhauf ins alte Geschlecht "zurückwechseln".
Mir stoßen beide Artikel ziemlich sauer auf, weil sie wenig ausgewogen sind und meiner Meinung nach zu einseitig formuliert sind:
https://www.faz.net/aktuell/gesellschaf ... 71774.html
https://www.faz.net/aktuell/gesellschaf ... 24494.html
Und in diesem Artikel von Frau Hummel muß die FAZ nachträglich klarstellen, daß in einer früheren Version von "Geschlechtsumwandlung" die Rede war:
https://www.faz.net/aktuell/gesellschaf ... ageIndex_2
Ich denke, daß die Frau ein Problem mit Transmenschen und speziell Transmännern zu haben scheint!
Hier noch Links zum Facebook- und FAZ-Profil:
https://de-de.facebook.com/katrin.hummel.texte/
https://www.faz.net/redaktion/katrin-hu ... 23692.html
Was haltet ihr davon?
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Liebe Grüße Greta
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Anne-Mette
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Re: Kontroverse FAZ„Artikel
Moin,
es ist schwierig, sich kritisch gegenüber einer vorherrschenden "Trans-Community" zu äußern, ohne gleich in eine (rechte) Ecke gestellt zu werden.
(aber ich bin Gegenwind gewohnt)
Eines mal vorab: da die Artikel nicht für alle UserInnen vollständig lesbar sind, können wir eigentlich kaum seriös darüber diskutieren.
Dabei erheben gerade wir immer wieder Anspruch auf Seriosität?!
Über "Knackpunkte" kann aber sicherlich ein Austausch stattfinden.
Einige Thesen der Autorin sind nicht ganz von der Hand zu weisen. Sie stehen jedenfalls im Einklang mit Erfahrungen, die ich während eines Zeitraumes von 12 Jahren machen konnte.
In diesen 12 Jahren erlebte ich einige Transitionen "aus näherer Nähe" (kenne diese FreundInnen persönlich) und habe zahlreiche (hunderte) ärztliche Bescheinigungen und Gutachten gelesen.
Weiterhin konnte ich in diesen Jahren Schicksale transsexueller Menschen begleiten oder zumindest verfolgen.
Ich hatte persönlichen und telefonischen Kontakt zu vielen Betroffenen, aber auch Angehörigen wie Eltern und pädagogischen MitarbeiterInnen von Einrichtungen (Kindergarten/Schule).
"Hype" ist zwar unschön und vielleicht sogar manipulierend negativ ausgedrückt, aber eine Zunahme von "Fällen von Transsexualität" ist tatsächlich festzustellen.
Auf der dgti-Seite https://www.dgti.org/?id=166
werden zwar einige Zahlen genannt (leider viele veraltet), aber es wird recht gut beschrieben, warum es so schwierig ist, an seriöse Zahlen zu kommen.
Hierbei müssen wir allerdings unterscheiden: "gemeldete Personenstandsänderungen nach dem TSG" sind leichter zu erfassen als "medizinische Maßnahmen/geschlechtsangleichende Operationen". Dabei sind Personenstandsänderungen für mich auszuklammern von dem Gedanken, andere Menschen vor "falschen Entscheidungen" bewahren zu wollen.
Eine freie Wahl des Namens und des Personenstandes sollte JEDEM MENSCHEN ohne Zwangsgutachterei ermöglicht werden!
Viele Fallzahlen und "Einstufungen, was als Transsexualität zu sehen ist", beziehen sich auf das TSG, z.B. auch die Studie zu rLebenssituation von Transsexuellen in Nordrhein Westfalen
Ein gewisser Nachahmungseffekt könnte durchaus bei jungen Menschen eine Rolle spielen. Deshalb zeige ich in Erstgesprächen immer sehr deutlich auf, auf was sich (möglicherweise) Betroffene einlassen, wenn sie sich zu medizinischen Maßnahmen entschließen. Ich verweise auf fachlich geschulte Einrichtungen, die zwar von einigen Menschen als bevormundend empfunden werden, aber mit einer ausführlichen Diagnostik eine Entscheidung "für"™s Leben" untermauern können.
Junge Menschen in ihrem Empfinden ernst nehmen, aber keinesfalls bestärken dass sie etwas unternehmen "müssen", nur um gesellschaftlich geprägte Rollen zu leben!
Weiterhin sage ich recht deutlich, dass medizinische Maßnahmen im Rahmen einer vermutlichen Transsexualität keine andere Probleme "heilen".
Die Frage ist: warum werden solche Artikel wie zuletzt in der FAZ oder IDEA geschrieben?
Geschrieben und veröffentlich wird, was sich verkauft! Dabei haben einige AutorInnen allerdings den Anspruch, nicht neutral zu schreiben, sondern sich auf eine (Gegen)Seite zu stellen und Ungenauigkeiten und Vermutungen so zu platzieren, dass sie ihre manipulierende Wirkung nicht verfehlen.
Das ist schädlich; denn durchaus richtige Informationen und Thesen werden in einer "Generalabrechnung" gleich mit entsorgt.
Dabei beschädigen diese AutorInnen sich selbst ebenso wie die Menschen, denen sie mit ihrem Artikel Gutes tun wollen, indem sie sie "vor falschen Wegen bewahren wollen".
Das wird aber niemandem gelingen!
Es ist die Frage, warum die AutorInnen das machen.
Ich bin fast geneigt, dieser Frage einmal während eines Workshops/Forumtreffens nachzugehen.
Eine Podiumsdiskussion wäre sicherlich interessant(?)
Gruß
Anne-Mette
es ist schwierig, sich kritisch gegenüber einer vorherrschenden "Trans-Community" zu äußern, ohne gleich in eine (rechte) Ecke gestellt zu werden.
(aber ich bin Gegenwind gewohnt)
Eines mal vorab: da die Artikel nicht für alle UserInnen vollständig lesbar sind, können wir eigentlich kaum seriös darüber diskutieren.
Dabei erheben gerade wir immer wieder Anspruch auf Seriosität?!
Über "Knackpunkte" kann aber sicherlich ein Austausch stattfinden.
Einige Thesen der Autorin sind nicht ganz von der Hand zu weisen. Sie stehen jedenfalls im Einklang mit Erfahrungen, die ich während eines Zeitraumes von 12 Jahren machen konnte.
In diesen 12 Jahren erlebte ich einige Transitionen "aus näherer Nähe" (kenne diese FreundInnen persönlich) und habe zahlreiche (hunderte) ärztliche Bescheinigungen und Gutachten gelesen.
Weiterhin konnte ich in diesen Jahren Schicksale transsexueller Menschen begleiten oder zumindest verfolgen.
Ich hatte persönlichen und telefonischen Kontakt zu vielen Betroffenen, aber auch Angehörigen wie Eltern und pädagogischen MitarbeiterInnen von Einrichtungen (Kindergarten/Schule).
"Hype" ist zwar unschön und vielleicht sogar manipulierend negativ ausgedrückt, aber eine Zunahme von "Fällen von Transsexualität" ist tatsächlich festzustellen.
Auf der dgti-Seite https://www.dgti.org/?id=166
werden zwar einige Zahlen genannt (leider viele veraltet), aber es wird recht gut beschrieben, warum es so schwierig ist, an seriöse Zahlen zu kommen.
Hierbei müssen wir allerdings unterscheiden: "gemeldete Personenstandsänderungen nach dem TSG" sind leichter zu erfassen als "medizinische Maßnahmen/geschlechtsangleichende Operationen". Dabei sind Personenstandsänderungen für mich auszuklammern von dem Gedanken, andere Menschen vor "falschen Entscheidungen" bewahren zu wollen.
Eine freie Wahl des Namens und des Personenstandes sollte JEDEM MENSCHEN ohne Zwangsgutachterei ermöglicht werden!
Viele Fallzahlen und "Einstufungen, was als Transsexualität zu sehen ist", beziehen sich auf das TSG, z.B. auch die Studie zu rLebenssituation von Transsexuellen in Nordrhein Westfalen
Ein gewisser Nachahmungseffekt könnte durchaus bei jungen Menschen eine Rolle spielen. Deshalb zeige ich in Erstgesprächen immer sehr deutlich auf, auf was sich (möglicherweise) Betroffene einlassen, wenn sie sich zu medizinischen Maßnahmen entschließen. Ich verweise auf fachlich geschulte Einrichtungen, die zwar von einigen Menschen als bevormundend empfunden werden, aber mit einer ausführlichen Diagnostik eine Entscheidung "für"™s Leben" untermauern können.
Junge Menschen in ihrem Empfinden ernst nehmen, aber keinesfalls bestärken dass sie etwas unternehmen "müssen", nur um gesellschaftlich geprägte Rollen zu leben!
Weiterhin sage ich recht deutlich, dass medizinische Maßnahmen im Rahmen einer vermutlichen Transsexualität keine andere Probleme "heilen".
Die Frage ist: warum werden solche Artikel wie zuletzt in der FAZ oder IDEA geschrieben?
Geschrieben und veröffentlich wird, was sich verkauft! Dabei haben einige AutorInnen allerdings den Anspruch, nicht neutral zu schreiben, sondern sich auf eine (Gegen)Seite zu stellen und Ungenauigkeiten und Vermutungen so zu platzieren, dass sie ihre manipulierende Wirkung nicht verfehlen.
Das ist schädlich; denn durchaus richtige Informationen und Thesen werden in einer "Generalabrechnung" gleich mit entsorgt.
Dabei beschädigen diese AutorInnen sich selbst ebenso wie die Menschen, denen sie mit ihrem Artikel Gutes tun wollen, indem sie sie "vor falschen Wegen bewahren wollen".
Das wird aber niemandem gelingen!
Es ist die Frage, warum die AutorInnen das machen.
Ich bin fast geneigt, dieser Frage einmal während eines Workshops/Forumtreffens nachzugehen.
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BiancaC
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Re: Kontroverse FAZ„Artikel
Hallo zusammen,
anbei der Artikel aus der FAZ zum nachlesen.
Wie anderer Stelle bemerkt habe ich mich mit Frau Hummel auseinandergesetzt. (Twitter)
Ich werde ihr noch ein paar Takte schreiben. Für mich war der Artikel "reiserisch und nicht belegt" !
VlG Bianca
anbei der Artikel aus der FAZ zum nachlesen.
Wie anderer Stelle bemerkt habe ich mich mit Frau Hummel auseinandergesetzt. (Twitter)
Ich werde ihr noch ein paar Takte schreiben. Für mich war der Artikel "reiserisch und nicht belegt" !
VlG Bianca
wer rächtschreibfeler findet darf sie behalten !
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Anne-Mette
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Re: Kontroverse FAZ„Artikel
Guten Abend,
wenn Du das Risiko auf Dich nimmst, kannst Du den Artikel gerne auf eine andere Weise geneigten InteressentInnen zur Verfügung stellen.
Über das Forum geht es jedenfalls nicht.
Gruß
Anne-Mette
wenn Du das Risiko auf Dich nimmst, kannst Du den Artikel gerne auf eine andere Weise geneigten InteressentInnen zur Verfügung stellen.
Über das Forum geht es jedenfalls nicht.
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Anne-Mette
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BiancaC
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Re: Kontroverse FAZ„Artikel
@Anne-Mette
das hatte ich mir fast gedacht .
Kein böser Wille Anne-Mette !
Hier der neue Link :
Der Link für das Dokument kann bei mir erfragt werden (https://www.urheberrecht.de/zeitungsartikel/)
VlG Bianca
p.s.: @ Anne-Mette In Zukunft schick dir so was ,das du entscheiden kannst ob es geht.
pps: @ Anne-Mette Ist glaube ich besser so ! @ all sie oben
edit pps eingefügt
das hatte ich mir fast gedacht .
Kein böser Wille Anne-Mette !
Hier der neue Link :
Der Link für das Dokument kann bei mir erfragt werden (https://www.urheberrecht.de/zeitungsartikel/)
VlG Bianca
p.s.: @ Anne-Mette In Zukunft schick dir so was ,das du entscheiden kannst ob es geht.
pps: @ Anne-Mette Ist glaube ich besser so ! @ all sie oben
edit pps eingefügt
Zuletzt geändert von BiancaC am Mi 11. Dez 2019, 22:16, insgesamt 1-mal geändert.
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Marion-Vanessa
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Re: Kontroverse FAZ„Artikel
Hallo zusammen,
also mich hat der Artikel (pdf) komplett "überfahren" aber vielen Dank das ich ihn hier lesen durfte.
Ich werde mir mal meine Gedanken dazu machen und ggf. noch zu einem späteren Zeitpunkt etwas schreiben.
Viele Grüße
Marion
also mich hat der Artikel (pdf) komplett "überfahren" aber vielen Dank das ich ihn hier lesen durfte.
Ich werde mir mal meine Gedanken dazu machen und ggf. noch zu einem späteren Zeitpunkt etwas schreiben.
Viele Grüße
Marion
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Anne-Mette
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Re: Kontroverse FAZ„Artikel
Guten Abend,
Ich würde Dir raten, den Link zu entfernen.
Du gehst sonst damit ein hohes und vielleicht teures Risiko ein.
Interessierten UserInnen wird es reichen, dass Du den Artikel hast. Es werden sich dann Wege für einen Austausch ergeben, die niemanden in Gefahr bringt
Gruß
Anne-Mette
Ich würde Dir raten, den Link zu entfernen.
Du gehst sonst damit ein hohes und vielleicht teures Risiko ein.
Interessierten UserInnen wird es reichen, dass Du den Artikel hast. Es werden sich dann Wege für einen Austausch ergeben, die niemanden in Gefahr bringt
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Anne-Mette
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Re: Kontroverse FAZ„Artikel
Moin,
ich möchte noch einmal zurückkommen auf die "Twitter-Auseinandersetzung".
Dabei habe ich den Eindruck, dass ein "Rumgezicke" dort nicht zielführend ist. Außer dass ein paar Leute vielleicht in die gleiche Kerbe hauen, passiert nichts - und ich kann nicht entdecken, dass die kritisch gemeinten Anmerkungen vom Niveau her über dem des Artikels liegen.
Solche und ähnliche Beiträge wie in der FAZ wird es weiter geben - und eine Leserschaft, die nicht über Kenntnisse zum Thema Transsexualität verfügt, wird den AutorInnen erst einmal glauben, wenn "unsere" Kritik an solchen Artikeln nicht in einer Sprache geführt wird, die mindestens in groben Zügen verstanden wird.
Wir sollten lernen, dass "kurzfristige Zornentladung" nichts bringt.
Dagegen soillten wir daran arbeiten, dass "uns" zugehört wird und dass "wir" im besten Fall auch Artikel schreiben, die "unsere" Sicht darstellt.
Zumindest sollten wir den Eindruck vermitteln, dass mit "uns" sachlich diskutiert werden kann.
Dabei müssen auch Kompromisse eingegangen werden, die z.B. die Form einer Auseinandersetzung angehen.
Gruß
Anne-Mette
ich möchte noch einmal zurückkommen auf die "Twitter-Auseinandersetzung".
Dabei habe ich den Eindruck, dass ein "Rumgezicke" dort nicht zielführend ist. Außer dass ein paar Leute vielleicht in die gleiche Kerbe hauen, passiert nichts - und ich kann nicht entdecken, dass die kritisch gemeinten Anmerkungen vom Niveau her über dem des Artikels liegen.
Solche und ähnliche Beiträge wie in der FAZ wird es weiter geben - und eine Leserschaft, die nicht über Kenntnisse zum Thema Transsexualität verfügt, wird den AutorInnen erst einmal glauben, wenn "unsere" Kritik an solchen Artikeln nicht in einer Sprache geführt wird, die mindestens in groben Zügen verstanden wird.
Wir sollten lernen, dass "kurzfristige Zornentladung" nichts bringt.
Dagegen soillten wir daran arbeiten, dass "uns" zugehört wird und dass "wir" im besten Fall auch Artikel schreiben, die "unsere" Sicht darstellt.
Zumindest sollten wir den Eindruck vermitteln, dass mit "uns" sachlich diskutiert werden kann.
Dabei müssen auch Kompromisse eingegangen werden, die z.B. die Form einer Auseinandersetzung angehen.
Gruß
Anne-Mette
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Jenina
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Re: Kontroverse FAZ„Artikel
Vielen lieben Dank für diese Worte, liebe Anne-Mette. Du sprichst mir aus der Seele.Anne-Mette hat geschrieben: Do 12. Dez 2019, 09:13 ...
Wir sollten lernen, dass "kurzfristige Zornentladung" nichts bringt.
Dagegen soillten wir daran arbeiten, dass "uns" zugehört wird und dass "wir" im besten Fall auch Artikel schreiben, die "unsere" Sicht darstellt.
Zumindest sollten wir den Eindruck vermitteln, dass mit "uns" sachlich diskutiert werden kann.
Dabei müssen auch Kompromisse eingegangen werden, die z.B. die Form einer Auseinandersetzung angehen.
...
Wir müssen wirklich anders mit kritischen Stimmen umgehen. Diese werden, zumal wenn sie in so einem einflussreichen konservativen Blatt wie der FAZ eröffentlicht werden, eben auch von vielen gerne aufgenommen, weil sie ihre unsichere eigene Haltung in eine Richtung lenken, die ihnen wohler ist als sich mit der unbekannten Welt der trans* Menschen bewusst auseinander zu setzen.
Wir müssen wirklich sachlich bleiben, auch das müssen wir uns gegenseitig sagen können, auch wenn es mal eine "alte" und gute Freundin betrifft (ist alles gut übrigens).
Schwierig und mein großer Traum ist es dann schon beim im besten Fall auch Artikel schreiben. Wie kriegt man das hin, was haben wir für Ideen dazu. Vielleicht können wir das mal versuchen zu diskutieren (in einem neuen Thread?)
Jenina
Disclaimer: Dies ist eine persönliche Meinung, sie ist möglicherweise inkompatibel mit Deinem Glauben/Lifestyle/Parteiprogramm!
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BiancaC
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Re: Kontroverse FAZ„Artikel
@ Anne-Mette Vielen Dank für deine klaren Worte !
Für mich war der Artikel in der Hauptsache, meiner Meinung nach, sehr schlecht recherchiert. Für mich gehören nachvollziehbare Quellen dazu. Des Weiteren wurden meiner Meinung nach die Hintergründe nicht dargelegt oder wurden nicht aufgearbeitet. Ich hätte es schön gefunden wenn sie auch mit den Verbänden und Vereinen gesprochen hätte. Des Weiteren sind natürlich die Namen einiger Ärzte aus unserer Sicht der Dinge nicht förderlich.
Nochmals Danke ! und Viele Grüße
Bianca
Für mich war der Artikel in der Hauptsache, meiner Meinung nach, sehr schlecht recherchiert. Für mich gehören nachvollziehbare Quellen dazu. Des Weiteren wurden meiner Meinung nach die Hintergründe nicht dargelegt oder wurden nicht aufgearbeitet. Ich hätte es schön gefunden wenn sie auch mit den Verbänden und Vereinen gesprochen hätte. Des Weiteren sind natürlich die Namen einiger Ärzte aus unserer Sicht der Dinge nicht förderlich.
Nochmals Danke ! und Viele Grüße
Bianca
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Kleine Ketzerin
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Re: Kontroverse FAZ„Artikel
Ach herrje... Nach Borderline-Hype, Anorexie-/Bulimie-Hype, AD(H)S-Hype, Asperger-Autismus-Hype und Wasauchimmerichvergessenhabe-Hype nun also ein Transgender-Hype. Tut mir wirklich leid, aber ich fange bei diesem paranoid-hysterisch anmutenden Hype-Hype (*hüstel*) langsam aber sicher wirklich an, mir ernsthafte Sorgen zu machen. Wie viele dieser halluzinierten Hypes braucht es eigentlich noch, bis endlich mal jemand auf die Idee kommt, das Problem in den Köpfen derer zu suchen, die diese Hypes postulieren? Das passende Stichwort für diese Suche steht weiter oben und lautet "paranoid". Und so sarkastisch das jetzt vielleicht auch klingen mag, ich meine das vollkommen ernst. Mir werden Leute wie Frau Brummer - äh - Hummel einfach langsam unheimlich und ich sehe da großen (Be-)Handlungsbedarf. Und um dem Störungsbild auch gleich einen Namen zu geben, schlage ich vor, es frei nach Sigi Freud "paranoid-konservative Hysterie" zu nennen. Alternativ ginge auch: "Anpassungsstörung, paranoid-konservativer Typus".
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Kleine Ketzerin
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Re: Kontroverse FAZ„Artikel
Gestatte mir dazu bitte eine Frage: Worüber genau würde man denn Artikel schreiben oder sachlich diskutieren wollen?Anne-Mette hat geschrieben: Do 12. Dez 2019, 09:13 Dagegen soillten wir daran arbeiten, dass "uns" zugehört wird und dass "wir" im besten Fall auch Artikel schreiben, die "unsere" Sicht darstellt.
Zumindest sollten wir den Eindruck vermitteln, dass mit "uns" sachlich diskutiert werden kann.
Fakt ist: Die Gegenseite hat immer redselige "Expert*Innen" an der Hand, die nur allzu gerne über ihre subjektive klinische Erfahrung plaudern und dabei oft vor lauter Betriebsblindheit gar nicht merken, dass sie von Medien tendenziös instrumentalisiert werden. Oder diese "Expert*Innen" begrüßen und unterstützen eine solche Instrumentalisierung aufgrund ihrer eigenen ideologischen Phantasien (siehe z.B. Korte, Beier und Co.). Die Gegenseite hat Studien, die zwar nur kaum oder gar nicht zwischen Kausalität und Korrelation unterscheiden (also formvollendeter Mumpitz sind), aber dramatische Zahlen liefern, die die gepredigte Hysterie bestätigend untermalen. Und sie hat immer passende anekdotische Evidenz in Form von Fallbeispielen, die zwar niemand jemals überprüfen kann, die sich aber regelmäßig dramaturgisch wertvoll inszenieren lässt.
Mal ehrlich: Wer wäre denn nicht aus dem Häuschen, wenn er von Steigerungsraten von mehr als 5000 Prozent innerhalb von 10 Jahren in einer britischen Klinik liest? Wer wäre denn nicht schockiert, wenn er die "schweren Schicksale" von Menschen wie "Mary" oder "Patrick" präsentiert bekommt? Wer würde nach der Lektüre des Artikels nicht glauben, dass sich "Sarah" auf einem "Irrweg" befindet und sich in eine "Transidentität" hineinsteigert?
Der Artikel von Frau Hummel folgt einer ziemlich schlichten, aber hocheffektiven rhetorischen Taktik. Und diese Taktik geht so: Verstecke die eigentlich angestrebte Emotionalisierung und Dramatisierung in deinem Artikel hinter ein paar banalen "Fakten" und "Expert*Innen"-Aussagen, schmücke sie mit dramaturgisch wertvoll inszenierter anekdotischer Evidenz und - voila - die Leser*Innen werden Dir kritiklos auf den emotionalisierenden (Sch)Leim gehen und dir glauben.
Was genau will man dem nun "sachlich" entgegensetzen? Welche Argumente auf Basis von welchem Wissen und mit welcher Rhetorik? Und das alles möglichst schnell, denn der Zeiger der Uhr steht schon länger nicht mehr nur auf fünf vor zwölf. An "neuen" Alternativen zur "Behandlung" von "Geschlechtsdysphorie" wird hier in Deutschland längst gearbeitet. Alles, was es zu deren künftiger Anwendung noch braucht, ist ein gesellschaftliches Klima, das solche "Behandlungen" toleriert. Und genau dieses Klima erschaffen Leute wie Katrin Hummel mit solchen hysterischen Artikeln. Was setzen "wir" dem nun entgegen?
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Svetlana L
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Re: Kontroverse FAZ„Artikel
Passend dazu schreibt die NZZ heute: "Dann reisst man halt die Pissoirs raus, und fertig!"
Darin bestätigt die Psychiaterin Dagmar Pauli, dass die Zahlen in den letzten zehn Jahren markant gestiegen sind, bezweifelt aber, dass dies einem Trend (oder Hype) geschuldet ist.
Darin bestätigt die Psychiaterin Dagmar Pauli, dass die Zahlen in den letzten zehn Jahren markant gestiegen sind, bezweifelt aber, dass dies einem Trend (oder Hype) geschuldet ist.
Hawadehre
Svetlana
As gitt halt nix Bessers wäi wos Guads!
Däi owapfölzer Bärlinerin
Svetlana
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Re: Kontroverse FAZ„Artikel
Was schlägst Du vor ?
Worin besteht denn das eigentliche Problem, in den Artikeln, in den Menschen, die die Artikel lesen und adaptieren ? Oder vielleicht an ganz anderer Stelle ?
Für mich liegt das Kernproblem darin, dass es eine Haltung gibt, die Menschen nicht so leben lassen will, wie es die Menschen möchten. Es ist eine Art Kontrollzwang. Man findet ihn bei den Menschen, die das schreiben und auch bei denen, die diese Artikel adaptieren. Wenn der Kontrollzwang auf einer Phobie basiert, kann man die nicht wegdiskutieren. Also sind "Gegenschriften" wenig hilfreich.
Was hilft ist Präsenz, um zu zeigen, dass man gar kein Grund für eine Phobie darstellt. Manchmal habe ich den Eindruck, dass wir selber eine Phobie gegenüber den "Normalos" haben. Die meisten dieser Menschen beißen nicht. Bei vielen gibt es sogar Akzeptanz, zumindest aber Nachdenken. Aber wir postulieren oftmals "ungeschriebene Regeln der Gesellschaft", die es in dieser Form nicht gibt. Das Andere wird so lange bestaunt, so lange es besonders ist. Aber das muss keine Ablehnung sein.
Könnte es also sein, dass in unseren Kreisen mehr Angst vor der Gesellschaft herrscht als in der Gesellschaft vor uns ? Wenn einige in der Nacht pfeifen, heißt das noch lange nicht, dass die ganze Gesellschaft so tickt. Aber wenn wir uns verstecken, vielleicht sogar mit Scham- und Schuldgefühlen, bleiben nur die Pfeiffer in der Nacht, die man hört und sieht. Die gleichgeschlechtliche Liebe ist heute auch kein großer Aufreger mehr. Warum ? Weil sie präsent ist und die meisten Menschen begriffen haben, dass diese Form des menschlichen Miteinander gar keine Gefahr darstellt. Man hat sich daran gewöhnt.
Was nützt es uns, wenn wir diffamierende Sichtweisen durch unsere Aufmerksamkeit Beachtung schenken und sie dadurch aufwerten. Sind sie es wirklich wert, darauf zu reagieren ?
Edit:
Nach meinem Eindruck liegt das daran, dass heute mehr Informationen über die "Normalität" des Transseins berichtet wird. Infos sind massiv verfügbarer als noch vor 20 oder 30 Jahren, als Transsein für Betroffene noch viel mehr angstbehaftet war. Deswegen glaube ich nicht, dass die Zahlen von Transmenschen gestiegen sind, sondern nur die Sichtbarkeit gewachsen ist.Svetlana L hat geschrieben: Fr 13. Dez 2019, 08:04 Darin bestätigt die Psychiaterin Dagmar Pauli, dass die Zahlen in den letzten zehn Jahren markant gestiegen sind, bezweifelt aber, dass dies einem Trend (oder Hype) geschuldet ist.
Viele Grüße
Vicky
Respekt ist nicht teilbar.
Vicky
Respekt ist nicht teilbar.
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Re: Kontroverse FAZ„Artikel
Was den für alternative Methoden zur Behandlung von Dysphorie? Hast du dazu Quellen?Kleine Ketzerin hat geschrieben: Fr 13. Dez 2019, 00:37 Ach herrje... Nach Borderline-Hype, Anorexie-/Bulimie-Hype, AD(H)S-Hype, Asperger-Autismus-Hype und Wasauchimmerichvergessenhabe-Hype nun also ein Transgender-Hype. Tut mir wirklich leid, aber ich fange bei diesem paranoid-hysterisch anmutenden Hype-Hype (*hüstel*) langsam aber sicher wirklich an, mir ernsthafte Sorgen zu machen. Wie viele dieser halluzinierten Hypes braucht es eigentlich noch, bis endlich mal jemand auf die Idee kommt, das Problem in den Köpfen derer zu suchen, die diese Hypes postulieren? Das passende Stichwort für diese Suche steht weiter oben und lautet "paranoid". Und so sarkastisch das jetzt vielleicht auch klingen mag, ich meine das vollkommen ernst. Mir werden Leute wie Frau Brummer - äh - Hummel einfach langsam unheimlich und ich sehe da großen (Be-)Handlungsbedarf. Und um dem Störungsbild auch gleich einen Namen zu geben, schlage ich vor, es frei nach Sigi Freud "paranoid-konservative Hysterie" zu nennen. Alternativ ginge auch: "Anpassungsstörung, paranoid-konservativer Typus".
Trans ist ein riesen Markt. Ich kann mir nicht vorstellen warum kapitalistische geprägte Länder groß dagegen sein sollten die Transition zu vereinfachen.