Das Leben als Trans Frau im traurig schönen Paraguay unter Palmen!
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LolAndrea
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Das Leben als Trans Frau im traurig schönen Paraguay unter Palmen!
Dieses Thema widmet sich dem Leben als Trans Frau in Paraguay mit Fokus auf die LGBTIQ+ Rechte und das soziale Umfeld der Bevölkerung. Es ist exemplarisch für viele Länder in Latein- und Mittelamerika wie Brasilien, Bolivien, Chile, Peru, Mexiko, nicht vergleichbar ist Argentinien und insbesondere Uruguay mit einer positiven Sonderstellung in Südamerika. Weil auf den Internet Seiten der deutschen Botschaft bzw. des Auswärtigen Amtes Reisehinweise, respektive -warnungen (!) für LGBTIQ+ Reisende und Auswandernde völlig fehlen (n.m.E. verantwortungslos aber "diplomatisch") ist dieses Thema für Interessierte und Betroffene wichtig. Ich selbst bin hier im Microcentro der Hauptstadt Asunción (600T. E.) seit jetzt drei Jahren permanent wohnhaft mit kurzen Ausflügen nach Brasilien und Argentinien, besitze alle offiziellen Ausweise wie Personalausweis und Führerscheine und eine lebenslange Aufenthaltsgenehmigung hier).
Sobald man das Flughafengebäude in Asunción verlässt, merkt man dass man sich als neuen Lebensort den groessten und stärksten Elektro Backofen mit Grillfunktion der Welt ausgesucht hat und fühlt sich als "Brat Hähnlein" im Freien (zwischen 30 und 50 Grad plus an etwa 300 Tagen im Jahr, nachts zwischen 22 und 32 Grad plus Celsius). Aus allen Ecken, Autos und Häusern schallt laute Reggaetone Musik im Stile von "Despacito" einem internationalen Hit.Nach zwei Stunden fragt frau sich ob es noch oder schon wieder "Despacito" ist oder jetzt " Señorita", was sich von jetzt an 100 fach wiederholt in allen Teilen der Hauptstadt bis früh um vier Uhr an allen Tagen bis der letzte Latino ins Bett fällt. Bei 30 Grad nachts ist aber ehrlich gesagt auch schwierig in den Schlaf zu finden, besonders weil die Armen keine Klimaanlage haben, manchmal auch keinen Ventilator, weil kein Strom. An allen Strassenecken gibt es Asadito (BBQ) es werden Chorizos, Panchos (Würste) sowie costilla (Rippchen) von LatinOs (ausschliesslich Männer) gegrillt und für umgerechnet 80 EuroCent verkauft. Alles wird intensivst "gesmokt" dass ein brutaler Grill Geschmack entsteht der für manchen Feinschmecker zu derb und rauchig sein wird. Beilagen ausser trockenes "pancito" weiche kleine Weizen-Brötchen mit Pappe Geschmack gibts nirgendwo! Dazu sieht man ständig Sombrero Verkäufer, Besen Verkäufer und Eis-Verkäufer mit alten Seifenkisten und schlechter Kühlung der Eisspeisen auf den löchrigen Gehsteigen ohne Kanaldeckel (Vorsicht Salmonellen Gefahr). Im Hintergrund natürlich immer schön auf voller Lautstärke "despacito".
Es fühlt sich alles etwas an wie eine 24/7 365 dÃas public viewing party von Fussball WM und Volksfest unter Palmen und riesigen Mango Bäume. Frau bekommt auch Lust auf das Zelebrieren dieses Dauer Volksfestes und verlockt einen dazu ein frisches kaltes Bier der Marke PILSEN (Marke nacional) zu trinken in einer bogeda an jeder Strassenecke (Getränkemarkt und Kneipe in einem) wo viele einheimische Männer (niemals Frauen) trinkend vor dem Eingang an Tischen sitzen lachen und über Fussball und Frauen reden! Ab jetzt ist schon Schluss mit lustig im schönen und traurigen Paraguay. Bevor du die Einganstür erreichst enden alle Gespräche und die muntere Stimmung und alle starren dich entsetzt und feindselig an bis auf einen Latino der mir gleich ein eindeutiges Zeichen für sofortigen Sex gab! Der Verkäufer im Laden sagt dir dann in ernster Stimme er habe geschlossen und mañana ("morgen wieder"! was hier immer heisst irgendwann aber niemals morgen!). Gleichzeitig holen sich die anderen Männer neues Bier aus den vollen Kühlschränken und bezahlen dann regulär an der Kasse. Das war das unterhaltsame erste Kapitel das mit Discriminación von einer Trans Frau aus Deutschland endet. Im zweiten Kapitel später bleibts unlustig und bitter unter den süssen Bananen Stauden überall mit trügerischem Gute Laune "despacito".
Chau abrazo y besito Lola Andrea.
(perdón... ein scharfes S gibts nicht auf dieser spanischen Notebook Tastatur)
Sobald man das Flughafengebäude in Asunción verlässt, merkt man dass man sich als neuen Lebensort den groessten und stärksten Elektro Backofen mit Grillfunktion der Welt ausgesucht hat und fühlt sich als "Brat Hähnlein" im Freien (zwischen 30 und 50 Grad plus an etwa 300 Tagen im Jahr, nachts zwischen 22 und 32 Grad plus Celsius). Aus allen Ecken, Autos und Häusern schallt laute Reggaetone Musik im Stile von "Despacito" einem internationalen Hit.Nach zwei Stunden fragt frau sich ob es noch oder schon wieder "Despacito" ist oder jetzt " Señorita", was sich von jetzt an 100 fach wiederholt in allen Teilen der Hauptstadt bis früh um vier Uhr an allen Tagen bis der letzte Latino ins Bett fällt. Bei 30 Grad nachts ist aber ehrlich gesagt auch schwierig in den Schlaf zu finden, besonders weil die Armen keine Klimaanlage haben, manchmal auch keinen Ventilator, weil kein Strom. An allen Strassenecken gibt es Asadito (BBQ) es werden Chorizos, Panchos (Würste) sowie costilla (Rippchen) von LatinOs (ausschliesslich Männer) gegrillt und für umgerechnet 80 EuroCent verkauft. Alles wird intensivst "gesmokt" dass ein brutaler Grill Geschmack entsteht der für manchen Feinschmecker zu derb und rauchig sein wird. Beilagen ausser trockenes "pancito" weiche kleine Weizen-Brötchen mit Pappe Geschmack gibts nirgendwo! Dazu sieht man ständig Sombrero Verkäufer, Besen Verkäufer und Eis-Verkäufer mit alten Seifenkisten und schlechter Kühlung der Eisspeisen auf den löchrigen Gehsteigen ohne Kanaldeckel (Vorsicht Salmonellen Gefahr). Im Hintergrund natürlich immer schön auf voller Lautstärke "despacito".
Es fühlt sich alles etwas an wie eine 24/7 365 dÃas public viewing party von Fussball WM und Volksfest unter Palmen und riesigen Mango Bäume. Frau bekommt auch Lust auf das Zelebrieren dieses Dauer Volksfestes und verlockt einen dazu ein frisches kaltes Bier der Marke PILSEN (Marke nacional) zu trinken in einer bogeda an jeder Strassenecke (Getränkemarkt und Kneipe in einem) wo viele einheimische Männer (niemals Frauen) trinkend vor dem Eingang an Tischen sitzen lachen und über Fussball und Frauen reden! Ab jetzt ist schon Schluss mit lustig im schönen und traurigen Paraguay. Bevor du die Einganstür erreichst enden alle Gespräche und die muntere Stimmung und alle starren dich entsetzt und feindselig an bis auf einen Latino der mir gleich ein eindeutiges Zeichen für sofortigen Sex gab! Der Verkäufer im Laden sagt dir dann in ernster Stimme er habe geschlossen und mañana ("morgen wieder"! was hier immer heisst irgendwann aber niemals morgen!). Gleichzeitig holen sich die anderen Männer neues Bier aus den vollen Kühlschränken und bezahlen dann regulär an der Kasse. Das war das unterhaltsame erste Kapitel das mit Discriminación von einer Trans Frau aus Deutschland endet. Im zweiten Kapitel später bleibts unlustig und bitter unter den süssen Bananen Stauden überall mit trügerischem Gute Laune "despacito".
Chau abrazo y besito Lola Andrea.
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Zuletzt geändert von LolAndrea am So 8. Dez 2019, 16:39, insgesamt 2-mal geändert.
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JuLa67
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Re: Das Leben als Trans Frau im traurig schönen Paraguay unter Palmen!
Hola Lola Andrea,
vielen Dank für deine Eindrücke aus dem real life in Paraguay.
Es macht mir viel Freude deine Beiträge zu lesen, ich habe das Gefühl ich bin dabei.
Toller Schreibstil.
Bin gespannt wie es weitergeht.
LG Larissa
vielen Dank für deine Eindrücke aus dem real life in Paraguay.
Es macht mir viel Freude deine Beiträge zu lesen, ich habe das Gefühl ich bin dabei.
Toller Schreibstil.
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LG Larissa
Nach den Wolken kommt die Sonne - Alain de Lille
Glück ist, nicht mehr zu wollen als man kann, und nicht zu müssen, was man nicht will - Judy Parker
Wenn du schnell gehen willst, gehe alleine. Wenn du weit gehen willst, gehe mit anderen. -aus Afrika
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Engelchen
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Re: Das Leben als Trans Frau im traurig schönen Paraguay unter Palmen!
Ein sehr nachdenklich machender Bericht.
Ich hoffe du kommst im Moment gut klar und ich kann verstehen warum du zurück willst.
Lisa
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Liebe geben und offen sein für Neues
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LolAndrea
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Re: Das Leben als Trans Frau im traurig schönen Paraguay unter Palmen!
Danke Larissa ist lieb von dir!JuLa67 hat geschrieben: So 8. Dez 2019, 16:05 Hola Lola Andrea,
vielen Dank für deine Eindrücke aus dem real life in Paraguay.
Es macht mir viel Freude deine Beiträge zu lesen, ich habe das Gefühl ich bin dabei.![]()
Toller Schreibstil.
LG Larissa
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Jasmine
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Re: Das Leben als Trans Frau im traurig schönen Paraguay unter Palmen!
Sehr interessant dein Erfahrungsbericht.
Liebe Grüße Jasmine
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LolAndrea
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Re: Das Leben als Trans Frau im traurig schönen Paraguay unter Palmen!
Für alle die wenig Zeit haben von Euch, Kapitel 2..3....4.. zu lesen die Zusammenfassung in Kurzform mit Reisehinweisen nach Latein- und Mittelamerika für Trans, CD, DWT, intersexuelle Menschen:
Vorteile:
1. Immer warmes Klima, euer Reisekoffer bleibt leicht, nur Blusen, kurze Top Crops, T-Shirts und Mini Röcke!
2. Alle HRT Medikamente, Antibaby Pillen auch von deutschen Herstellern sowie Testo Blocker frei käuflich in allen Apotheken ohne Rezept in guter Qualität ohne Mengenbegrenzung, z.b. die Pille Microgynon 21 Stück von original BAYER für umgerechnet 2,50 Euro (genauso Schmerzmittel, Viagra, Schlafmittel etc. pp.... über Selbstmedikation muss jedex selbst entscheiden)
3. Wildes Nachtleben in der Hauptstadt Asunción ohne Sperrzeiten in speziellen Clubs, z.b. ein Feministinnen Club (NGO) mit freien Entfaltungsmöglichkeiten für alle aus der Gruppe LGBTIQ+, wie Tanzen auf der Tanzfläche im Freien, auch Manche unbekleidet, ohne Eintrittsgeld (Finanzierung aus den Niederlanden).
4. Günstige und gut gemachte Replica Produkte (gefälscht) wie Armani Sonnenbrillen, Gucchi Handtaschen, Lacoste Hemden, Samsung Handies ohne Samsung drin!
Nachteile:
1. Offene Discriminacion von allen aus der Gruppe LGBTIQ+ in etlichen Bars, Restaurantes, Shopping Center, öffentliche Parks entgegen aller internationaler Menschenrechte (entweder Zugangsverbot oder Rauswurf nach Eintritt)
2. Kein Zugang für Trans Personen zum regulären Arbeitsmarkt.
3. Bereits 62 getötete Trans Frauen aus Akten des Hasses auf Trans Personen in Paraguay.
4. Nach Tötung wurde bis jetzt nur ein Mord Delikt erstmals im Oktober 2019 gerichtlich verhandelt, alle anderen Täter (immer CIS Männer und streng katholisch) bleiben unbestraft bis heute.
5. Trans Frauen, auch AusländerInnnen, werden nach Inhaftierung im Gefängnis immer im stets überfüllten Männertrakt untergebracht (Belegung hier in Asunción 200 bis 300 % Überbelegung) und erleiden eine fürchterliche "Sonderbehandlung" der anderen männlichen Täter (möchte das hier nicht im Detail ausführen).
Wer eine gefahrlose und entspannte Südamerika Reise plant, kann sich nur in den Städten Buenos Aires, Cordoba und La Plata (Argentina) frei bewegen und entfalten sowie in ganz Uruguay, auch auf dem Land, mit einem neuen starken Anti-Diskriminierungs-Gesetz mit allen Rechten für Personen der Gruppe LGBTIQ+.
Wie "relativ gut und sicher" sich für uns in Deutschland leben lässt, wird vielleicht hier etwas deutlicher.
Chau abrazo y besito Lola Andrea. Siehe auch aktuelle LGBTI Statistik "von Verbrechen des Hasses" (übers.)
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1. Immer warmes Klima, euer Reisekoffer bleibt leicht, nur Blusen, kurze Top Crops, T-Shirts und Mini Röcke!
2. Alle HRT Medikamente, Antibaby Pillen auch von deutschen Herstellern sowie Testo Blocker frei käuflich in allen Apotheken ohne Rezept in guter Qualität ohne Mengenbegrenzung, z.b. die Pille Microgynon 21 Stück von original BAYER für umgerechnet 2,50 Euro (genauso Schmerzmittel, Viagra, Schlafmittel etc. pp.... über Selbstmedikation muss jedex selbst entscheiden)
3. Wildes Nachtleben in der Hauptstadt Asunción ohne Sperrzeiten in speziellen Clubs, z.b. ein Feministinnen Club (NGO) mit freien Entfaltungsmöglichkeiten für alle aus der Gruppe LGBTIQ+, wie Tanzen auf der Tanzfläche im Freien, auch Manche unbekleidet, ohne Eintrittsgeld (Finanzierung aus den Niederlanden).
4. Günstige und gut gemachte Replica Produkte (gefälscht) wie Armani Sonnenbrillen, Gucchi Handtaschen, Lacoste Hemden, Samsung Handies ohne Samsung drin!
Nachteile:
1. Offene Discriminacion von allen aus der Gruppe LGBTIQ+ in etlichen Bars, Restaurantes, Shopping Center, öffentliche Parks entgegen aller internationaler Menschenrechte (entweder Zugangsverbot oder Rauswurf nach Eintritt)
2. Kein Zugang für Trans Personen zum regulären Arbeitsmarkt.
3. Bereits 62 getötete Trans Frauen aus Akten des Hasses auf Trans Personen in Paraguay.
4. Nach Tötung wurde bis jetzt nur ein Mord Delikt erstmals im Oktober 2019 gerichtlich verhandelt, alle anderen Täter (immer CIS Männer und streng katholisch) bleiben unbestraft bis heute.
5. Trans Frauen, auch AusländerInnnen, werden nach Inhaftierung im Gefängnis immer im stets überfüllten Männertrakt untergebracht (Belegung hier in Asunción 200 bis 300 % Überbelegung) und erleiden eine fürchterliche "Sonderbehandlung" der anderen männlichen Täter (möchte das hier nicht im Detail ausführen).
Wer eine gefahrlose und entspannte Südamerika Reise plant, kann sich nur in den Städten Buenos Aires, Cordoba und La Plata (Argentina) frei bewegen und entfalten sowie in ganz Uruguay, auch auf dem Land, mit einem neuen starken Anti-Diskriminierungs-Gesetz mit allen Rechten für Personen der Gruppe LGBTIQ+.
Wie "relativ gut und sicher" sich für uns in Deutschland leben lässt, wird vielleicht hier etwas deutlicher.
Chau abrazo y besito Lola Andrea. Siehe auch aktuelle LGBTI Statistik "von Verbrechen des Hasses" (übers.)
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Zuletzt geändert von LolAndrea am Mo 9. Dez 2019, 04:31, insgesamt 2-mal geändert.
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Michaela M.
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Re: Das Leben als Trans Frau im traurig schönen Paraguay unter Palmen!
Hallo!
Danke für die Berichte. Bekommt man so ja bei uns nicht mit.
Gruß
Michaela M.
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"Wer lächelt statt zu toben ist immer der Stärkere" japanisches Sprichwort.
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LolAndrea
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Re: Das Leben als Trans Frau im traurig schönen Paraguay unter Palmen!
hola Michaela, danke dir und den vielen anderen die schon mit gelesen haben!!Michaela M. hat geschrieben: So 8. Dez 2019, 23:48 Danke für die Berichte. Bekommt man so ja bei uns nicht mit.
Gruß Michaela M.
Im nächsten Kapitel gehts bald weiter mit dem Thema "Zwischen Liebe und Hass im Sauseschritt unter Palmen".
GLG y besito amiga. Lola Andrea
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Michelle_Engelhardt
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Re: Das Leben als Trans Frau im traurig schönen Paraguay unter Palmen!
Hi Lola,
vielen Dank für die, leider größtenteils negativen Einblicke. Für mich wäre das Land ein echtes No Go, wie wohl für die meisten hier. Mal ganz abgesehen von der feindlichen Einstellung "uns" gegenüber würde mir auch die ständige Hitze auf den Geist gehen. Wie kommt man auf die Idee, ins "Mittelalter" auszuwandern oder ist diese Transfeindlichkeit erst seit Neuestem?
LG Michelle
vielen Dank für die, leider größtenteils negativen Einblicke. Für mich wäre das Land ein echtes No Go, wie wohl für die meisten hier. Mal ganz abgesehen von der feindlichen Einstellung "uns" gegenüber würde mir auch die ständige Hitze auf den Geist gehen. Wie kommt man auf die Idee, ins "Mittelalter" auszuwandern oder ist diese Transfeindlichkeit erst seit Neuestem?
LG Michelle
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Weihnachtsmarkt ist das Wacken für Büroangestellte!
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Vincent
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Re: Das Leben als Trans Frau im traurig schönen Paraguay unter Palmen!
Hallo Lola,
danke für Deinen Bericht.
Ich kann mir vieles darin gut vorstellen, überrascht bin ich davon leider nicht.
Ich war mittlerweile in fast allen lateinamerikanischen Ländern (außer Suriname, Guyana und Franz. Guyana) und habe erlebt wie der "machismo" hochgehalten wird, gefühlt sogar verehrt wird.
Erschreckender Weise ist mir das, was bei uns eher bei einfachen Leuten, bildungsfernen Leuten vermehrt auftritt in vielen Südamerikanischen Ländern sogar im akademischen Umfeld begegnet.
Für mich war fast durchgängig, außer in Chile, die Konsequenz meinen Enby stecken zu lassen und den braven Mann zu spielen.
Trotz alledem liebe ich Südamerika, und habe mich in den, insgesamt gut zwei Jahren dort, im übrigen sehr wohl gefühlt, bei vielen herzenswarmen Menschen.
Mein Favorit ist klar Bolivien...
danke für Deinen Bericht.
Ich kann mir vieles darin gut vorstellen, überrascht bin ich davon leider nicht.
Ich war mittlerweile in fast allen lateinamerikanischen Ländern (außer Suriname, Guyana und Franz. Guyana) und habe erlebt wie der "machismo" hochgehalten wird, gefühlt sogar verehrt wird.
Erschreckender Weise ist mir das, was bei uns eher bei einfachen Leuten, bildungsfernen Leuten vermehrt auftritt in vielen Südamerikanischen Ländern sogar im akademischen Umfeld begegnet.
Für mich war fast durchgängig, außer in Chile, die Konsequenz meinen Enby stecken zu lassen und den braven Mann zu spielen.
Trotz alledem liebe ich Südamerika, und habe mich in den, insgesamt gut zwei Jahren dort, im übrigen sehr wohl gefühlt, bei vielen herzenswarmen Menschen.
Mein Favorit ist klar Bolivien...
LG
Vincent
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Nicole Fritz
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Re: Das Leben als Trans Frau im traurig schönen Paraguay unter Palmen!
Hallo Vincent,Vincent hat geschrieben: Do 12. Dez 2019, 12:54 Erschreckender Weise ist mir das, was bei uns eher bei einfachen Leuten, bildungsfernen Leuten vermehrt auftritt in vielen Südamerikanischen Ländern sogar im akademischen Umfeld begegnet.
ich empfinde das hier in unserem Land anders. Für mich ist dieses "Herren-Denken" auch hier vor allem bei gebildeten Menschen verbreitet. Nur die reden gerne geschickt darum herum, während es eher "bildungsferne" Leute - so ähnlich wie der Präsident der USA - einfach ungefiltert von sich geben, wenn sie in dieser Art denken. Und Bildung empfinde ich hier immer wieder eher als Einbildung. Da gibt eine "Elite" mit deren Denkweise ich selbst mit Hochschulabschluss nichts anfangen kann. Da bin ich viel öfter mit einfachen Leuten konform, die sich ohne höhere Schule selbst weiter gebildet haben.
So weit scheint mir hier Südamerika gar nicht entfernt zu sein.
LG Nicole
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LolAndrea
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Re: Das Leben als Trans Frau im traurig schönen Paraguay unter Palmen!
hallo Nicole, danke dir meine Liebe für diese sinnvolle und realistische Ergänzung auch wie Deutschland "tickt".Nicole Doll hat geschrieben: Do 12. Dez 2019, 13:26Hallo Vincent,Vincent hat geschrieben: Do 12. Dez 2019, 12:54 Erschreckender Weise ist mir das, was bei uns eher bei einfachen Leuten, bildungsfernen Leuten vermehrt auftritt in vielen Südamerikanischen Ländern sogar im akademischen Umfeld begegnet.
ich empfinde das hier in unserem Land anders. Für mich ist dieses "Herren-Denken" auch hier vor allem bei gebildeten Menschen verbreitet. Nur die reden gerne geschickt darum herum, Da bin ich viel öfter mit einfachen Leuten konform, die sich ohne höhere Schule selbst weiter gebildet haben.
So weit scheint mir hier Südamerika gar nicht entfernt zu sein.
LG Nicole
Bin selbst Akademikerin, umgebe mich aber viel lieber mit Personen von mittleren oder niedrigen Berufs- und Schulabschlüssen, weil ich diese schneller analysieren kann und mir das Offene sowie Authentische am Menschen total wichtig ist!!!
Vgl. Herren Denken im Vergleich BRD / Südamerika (excepto de Uruguay): Der machismo und die Transfobie wird in Südamerika unabhängig von der Bevölkerungsscchicht und Bidung offen gelebt und ausgedrückt ohne klausurierte Sprache und ohne Sprachcodex des Anstands. Wer hier in Paraguay transfob oder en contra de LGBTIQ+ ist, zeigt und sagt es dir offen und direkt durch verbale Anfeindungen oder entsprechende Fingerzeige oder bösartige Blicke direkt vis a vis oder durch unerwünschten Körperkontakt! Das ist positiv formuliert ein "Vorteil", weil du weisst sofort ohne Kennenlernen als Trans Frau Travesti oder CD wie viel Sekunden Zeit du hast deine physische und psychische Integrität durch Flucht zu bewahren!
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LolAndrea
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Re: Das Leben als Trans Frau im traurig schönen Paraguay unter Palmen!
hallo Vicent, danke dir vielmals!!!!Vincent hat geschrieben: Do 12. Dez 2019, 12:54
Ich kann mir vieles darin gut vorstellen, überrascht bin ich davon leider nicht.
Ich war mittlerweile in fast allen lateinamerikanischen Ländern (außer Suriname, Guyana und Franz. Guyana) und habe erlebt wie der "machismo" hochgehalten wird, gefühlt sogar verehrt wird.
Erschreckender Weise ist mir das, was bei uns eher bei einfachen Leuten, bildungsfernen Leuten vermehrt auftritt in vielen Südamerikanischen Ländern sogar im akademischen Umfeld begegnet.
Für mich war fast durchgängig, außer in Chile, die Konsequenz meinen Enby stecken zu lassen und den braven Mann zu spielen.
.... Bolivien....
Also Chile ist wirklich auch kein LGBTI Paradies! Erst vor zwei Mona wurde in Valle Paraiso, einem international bekannten Touri Ort nachts in einer Kneipe eine Trans Frau von unbekannten CIS Männern mit Schaufeln attackiert, diese wollte nur etwas trinken gehen mit Freundinnenn und sass an einem Tisch der Kneipe! muahhhhh! Als Enby hattest du einen grossen Vorteil des Wechselns, als Trans Frau 24/7 so wie ich ist frau ständig exponiert und fühlt sich oft verwundbar und als Angriffsziel. Chile werde ich mir ersparen zudem dort seit einem Monat blutige Strassenkämpfe stattfinden zwischen Polizei Militär und Bevölkerung (totale Presse Zensur! das kann man schwer recherchieren, weiss es von geflüchteten Chilenos die hier nach PY kommen)! Abrazo y besito Lola Andrea.
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Vincent
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Re: Das Leben als Trans Frau im traurig schönen Paraguay unter Palmen!
Hola Lola Andrea
Viele Länder in Südamerika sind gerade im Umbruch und manche meiner Eindrücke liegen länger zurück, andere sind relativ aktuell.
Meine Erfahrungen habe ich zu Teil als mochilero, zum Teil im Rahmen von Bauprojekten eines Ingenieurbüros gesammelt. Die meiste Zeit habe ich in Guatemala, Venezuela und Bolivien verbracht und mich trotz deiner genannten Einschränkungen immer wohl gefühlt. Wenn ich irgendwo dort ankomme löst das bei mir immer ein Gefühl von "heimkommen " aus - mancherorts mehr, wo anderes etwas weniger.
LG
Vincent
Viele Länder in Südamerika sind gerade im Umbruch und manche meiner Eindrücke liegen länger zurück, andere sind relativ aktuell.
Meine Erfahrungen habe ich zu Teil als mochilero, zum Teil im Rahmen von Bauprojekten eines Ingenieurbüros gesammelt. Die meiste Zeit habe ich in Guatemala, Venezuela und Bolivien verbracht und mich trotz deiner genannten Einschränkungen immer wohl gefühlt. Wenn ich irgendwo dort ankomme löst das bei mir immer ein Gefühl von "heimkommen " aus - mancherorts mehr, wo anderes etwas weniger.
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Re: Das Leben als Trans Frau im traurig schönen Paraguay unter Palmen!
hola Vincent, super werde dich im Gedächtnis behalten als Südamerika Kennerin und liebe Person, schön dich hier kennengelernt zu haben. Dieses Gefühl von "Heimkommen" im fernsten Ausland ist ja bewundernswert bei dir!!!Vincent hat geschrieben: Do 12. Dez 2019, 22:01 Hola Lola Andrea
Wenn ich irgendwo dort ankomme löst das bei mir immer ein Gefühl von "heimkommen " aus - mancherorts mehr, wo anderes etwas weniger.
LG
Vincent