Kultur Wer hat Angst vorm Genderwahn?
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ChristinaF
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Re: Kultur Wer hat Angst vorm Genderwahn?
Danke, Lisa, für den Hinweis.
Habs mir angesehen und bin teilweise über die schrecklichen Dialoge entsetzt. Besonders die der AFD. Was sich hier auftut und wie hier die Vertreterin "argumentiert", erinnert mich mehr und mehr an die furchtbare Zeit im letzten Jahrhundert.
Liebe Grüße
Christina
Habs mir angesehen und bin teilweise über die schrecklichen Dialoge entsetzt. Besonders die der AFD. Was sich hier auftut und wie hier die Vertreterin "argumentiert", erinnert mich mehr und mehr an die furchtbare Zeit im letzten Jahrhundert.
Liebe Grüße
Christina
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Engelchen
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Re: Kultur Wer hat Angst vorm Genderwahn?
Ja, davon war ich auch entsetzt.
Hoffe die kommen nie an die Macht
Lisa
PS: Mein Fazit war aber auch gemischt - es ist nicht einfach allen Gerecht zu werden. Ich bin 62 Jahre alt und manches klingt für mich, naja - exotisch
Liebe geben und offen sein für Neues
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Marlene K.
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Re: Kultur Wer hat Angst vorm Genderwahn?
Danke, ich bin erst bei der Gendergerechten Sprache in Minute sechs und das wichtigste ist schon gesagt. Ich liebe Pinkstinks...
Dazu passend:
https://www.fr.de/panorama/alice-schwar ... 6TOWk8dTQA
Dazu passend:
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Marlene
Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon
Ich bin (nur) intolerant gegenüber der Intoleranz.
Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon
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Svetlana L
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Re: Kultur Wer hat Angst vorm Genderwahn?
Das gab's ja noch nie! Den Tätern die Verantwortung für sexualisierte Gewalt unterschieben bedeutet ja eine völlige Umkehrung der Tatsachen... Ja, wie absurd ist das denn!?Oder mal ein ganz radikaler Vorschlag: Wie wäre es denn, den Tätern einfach die volle Verantwortung für sexualisierte Verbrechen zu geben, anstatt Frauen zu erklären, sie hätten mit ihrem Outfit Signale gesendet.
(Vorsicht, der vorstehende Beitrag könnte Spuren von Ironie enthalten)
Hawadehre
Svetlana
As gitt halt nix Bessers wäi wos Guads!
Däi owapfölzer Bärlinerin
Svetlana
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Nicole Fritz
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Re: Kultur Wer hat Angst vorm Genderwahn?
Moinsen,
das ist ja jetzt das ultimative Thema für mich als nicht-binäre_r/s Autor*in.
Genderneutrale Sprache ist also völlig Gaga! - Gender-gaga, Gender-Wahn? Und wie ist es mit Mager-Model-Wahn, ungebremstem Konsumrausch, unendlichem Wachstum mit grenzenloser Ausbeutung aller Ressourcen, Zerstörung der Umwelt, Gewalt und Krieg? Ich das alles etwa nicht ebenfalls völlig Gaga oder einfach nur Wahnsinn? Nachfolgend wage ich also einmal so etwas wie eine sprachliche und gesellschaftliche Analyse:
Die klassische Ehe und Familie als einzig gültiges Lebensmodell? - Das ist doch schon lange nicht mehr praktikabel. Wo führt es denn hin? - doch letztlich zu immer mehr "überflüssigen Fresser*innen", die nur unsere begrenzten Ressourcen immer schneller aufbrauchen. Wer außer einer stetig sinnlos wachsenden Wirtschaft braucht die? Also warum soll es keine alternativen Konzepte - zu denen auch die Gender-Vielfalt gehört - geben. Die Jugend begreift es nun so langsam. Und was ist mit den Alten, die sich nicht mehr neu orientieren wollen oder können? - Wenn wir sie nicht tot schlagen wollen, müssen wir eben warten, bis sie auf natürliche Weise sterben. Oder sollten wir vielleicht dem alten, rechts-konservativen Zeitgeist einfach "den Stecker ziehen" - also konkret alle systematisch bekämpfen, die sich dort einordnen? Das wäre ja wohl umgedreht etwa das, was die Rechtsradikalen für uns fordern.
Ist nun die Gender-Vielfalt einfach nur Zeitgeist? - Von mir aus könnte es so sein. Es ist doch letztlich egal, welchen Namen das Kind hat. Und was bedeutet eigentlich Zeitgeist? Es ist doch der Geist oder das Gedankengut, das eine Zeit oder ein Zeitalter prägt. Also steuern wir jetzt auf ein Multi-Gender-Zeitalter oder vielleicht besser genderfreies (nicht-binäres) Zeitalter zu. Und so wie sich die Entwicklung schon lange darstellt, wird sich das nicht aufhalten lassen - egal wie stark sich die konservative Herren-Gesellschaft (mit dem Papst an ihrer Spitze) dagegen wehrt - und auch dann, wenn es wieder Rückschläge mit vielen Opfern wie mit den Nazis und dem zweiten Weltkrieg geben wird.
Und ganz nebenbei: Sollte einmal jemand aus dem transphoben Herren-Club auf mich ein schlagen, weiß ich vom Karate-Training, wo ich bei meiner Notwehr hin zielen könnte. Wenn dieser eine Schlag also - selbstverständlich nur aus Versehen - richtig trifft, schlägt der nie wieder irgend jemanden - analog zu unserem ungeschriebenen Bundeswehr-Gesetz im Kalten Krieg: Wenn die DDR angreift, machen wir keine Gefangenen! (wenn mein Bruder auf mich schießt, ist er ein dreckiger Verräter und nicht mehr mein Bruder - und wer zuerst schießt, lebt länger) - Also kann ich nur hoffen, das sich dieses Thema genauso friedlich erledigt, wie das mit der DDR (hier war die Bindung unter Brüdern und Schwestern am Ende stärker als die Feindschaft der beiden Systeme).
Was die Sprache angeht, sehe ich die Sache mit Gendersternchen/Schräg-/Unterstrich vor allem als Aufruf einen praktikablen und dem Anspruch der Literatur als Kunstform gerechten Wandel der Sprache anzustreben. Es müssen anstelle des generischen Maskulinums letztlich andere oder neue Wörter gefunden werden - wie schon bei Zuhörende oder Publikum anstelle von Zuhörern, Studierenden statt Studenten, und ähnlichem. Sonst könnte ich mir als Signal auch vorstellen ganz einfach statt des generischen Maskulinums die weibliche Form ohne Gender-Lücke zu verwenden: "Ich muss noch eben zur Bäckerin Brötchen holen". Und wenn die Bäckerin jetzt ein Mann ist, merkt er vielleicht einmal, wie schön es sich anfühlt missgendert zu werden - einfach mal den Spieß umdrehen!
Abschließend noch kurz zum "Reizthema" Transition: Für mich ist sie wie auch Cholesterin-Diät, Blutdruck senken und vieles mehr in der Medizin nur ein herum Doktern an Symptomen. Nur wenn die Ursache der Krankheiten - bei Cholesterin und hohen Blutdruck wohl vor allem Stress im Beruf - nicht bekämpft wird, bleibt eben letztlich nur die Symptome zu behandeln. Dann wird eben jemand zur Frau, wenn er sich nicht als Mann einordnen kann, oder umgekehrt eine Frau zum Mann. Dumm ist dann nur, wenn sich diese Person wie ich als nicht-binär einordnet und damit das andere Geschlecht auch nicht wirklich passt.
LG Nicole
das ist ja jetzt das ultimative Thema für mich als nicht-binäre_r/s Autor*in.
Genderneutrale Sprache ist also völlig Gaga! - Gender-gaga, Gender-Wahn? Und wie ist es mit Mager-Model-Wahn, ungebremstem Konsumrausch, unendlichem Wachstum mit grenzenloser Ausbeutung aller Ressourcen, Zerstörung der Umwelt, Gewalt und Krieg? Ich das alles etwa nicht ebenfalls völlig Gaga oder einfach nur Wahnsinn? Nachfolgend wage ich also einmal so etwas wie eine sprachliche und gesellschaftliche Analyse:
Die klassische Ehe und Familie als einzig gültiges Lebensmodell? - Das ist doch schon lange nicht mehr praktikabel. Wo führt es denn hin? - doch letztlich zu immer mehr "überflüssigen Fresser*innen", die nur unsere begrenzten Ressourcen immer schneller aufbrauchen. Wer außer einer stetig sinnlos wachsenden Wirtschaft braucht die? Also warum soll es keine alternativen Konzepte - zu denen auch die Gender-Vielfalt gehört - geben. Die Jugend begreift es nun so langsam. Und was ist mit den Alten, die sich nicht mehr neu orientieren wollen oder können? - Wenn wir sie nicht tot schlagen wollen, müssen wir eben warten, bis sie auf natürliche Weise sterben. Oder sollten wir vielleicht dem alten, rechts-konservativen Zeitgeist einfach "den Stecker ziehen" - also konkret alle systematisch bekämpfen, die sich dort einordnen? Das wäre ja wohl umgedreht etwa das, was die Rechtsradikalen für uns fordern.
Ist nun die Gender-Vielfalt einfach nur Zeitgeist? - Von mir aus könnte es so sein. Es ist doch letztlich egal, welchen Namen das Kind hat. Und was bedeutet eigentlich Zeitgeist? Es ist doch der Geist oder das Gedankengut, das eine Zeit oder ein Zeitalter prägt. Also steuern wir jetzt auf ein Multi-Gender-Zeitalter oder vielleicht besser genderfreies (nicht-binäres) Zeitalter zu. Und so wie sich die Entwicklung schon lange darstellt, wird sich das nicht aufhalten lassen - egal wie stark sich die konservative Herren-Gesellschaft (mit dem Papst an ihrer Spitze) dagegen wehrt - und auch dann, wenn es wieder Rückschläge mit vielen Opfern wie mit den Nazis und dem zweiten Weltkrieg geben wird.
Und ganz nebenbei: Sollte einmal jemand aus dem transphoben Herren-Club auf mich ein schlagen, weiß ich vom Karate-Training, wo ich bei meiner Notwehr hin zielen könnte. Wenn dieser eine Schlag also - selbstverständlich nur aus Versehen - richtig trifft, schlägt der nie wieder irgend jemanden - analog zu unserem ungeschriebenen Bundeswehr-Gesetz im Kalten Krieg: Wenn die DDR angreift, machen wir keine Gefangenen! (wenn mein Bruder auf mich schießt, ist er ein dreckiger Verräter und nicht mehr mein Bruder - und wer zuerst schießt, lebt länger) - Also kann ich nur hoffen, das sich dieses Thema genauso friedlich erledigt, wie das mit der DDR (hier war die Bindung unter Brüdern und Schwestern am Ende stärker als die Feindschaft der beiden Systeme).
Was die Sprache angeht, sehe ich die Sache mit Gendersternchen/Schräg-/Unterstrich vor allem als Aufruf einen praktikablen und dem Anspruch der Literatur als Kunstform gerechten Wandel der Sprache anzustreben. Es müssen anstelle des generischen Maskulinums letztlich andere oder neue Wörter gefunden werden - wie schon bei Zuhörende oder Publikum anstelle von Zuhörern, Studierenden statt Studenten, und ähnlichem. Sonst könnte ich mir als Signal auch vorstellen ganz einfach statt des generischen Maskulinums die weibliche Form ohne Gender-Lücke zu verwenden: "Ich muss noch eben zur Bäckerin Brötchen holen". Und wenn die Bäckerin jetzt ein Mann ist, merkt er vielleicht einmal, wie schön es sich anfühlt missgendert zu werden - einfach mal den Spieß umdrehen!
Abschließend noch kurz zum "Reizthema" Transition: Für mich ist sie wie auch Cholesterin-Diät, Blutdruck senken und vieles mehr in der Medizin nur ein herum Doktern an Symptomen. Nur wenn die Ursache der Krankheiten - bei Cholesterin und hohen Blutdruck wohl vor allem Stress im Beruf - nicht bekämpft wird, bleibt eben letztlich nur die Symptome zu behandeln. Dann wird eben jemand zur Frau, wenn er sich nicht als Mann einordnen kann, oder umgekehrt eine Frau zum Mann. Dumm ist dann nur, wenn sich diese Person wie ich als nicht-binär einordnet und damit das andere Geschlecht auch nicht wirklich passt.
LG Nicole
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Marlene K.
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Re: Kultur Wer hat Angst vorm Genderwahn?
Zugespitzt auf den Punkt gebracht. Danke dafürNicole Doll hat geschrieben: So 1. Dez 2019, 17:12 ...
Abschließend noch kurz zum "Reizthema" Transition: Für mich ist sie wie auch Cholesterin-Diät, Blutdruck senken und vieles mehr in der Medizin nur ein herum Doktern an Symptomen. Nur wenn die Ursache der Krankheiten - bei Cholesterin und hohen Blutdruck wohl vor allem Stress im Beruf - nicht bekämpft wird, bleibt eben letztlich nur die Symptome zu behandeln. Dann wird eben jemand zur Frau, wenn er sich nicht als Mann einordnen kann, oder umgekehrt eine Frau zum Mann. Dumm ist dann nur, wenn sich diese Person wie ich als nicht-binär einordnet und damit das andere Geschlecht auch nicht wirklich passt.
LG Nicole
Marlene
Marlene
Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon
Ich bin (nur) intolerant gegenüber der Intoleranz.
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Ich bin (nur) intolerant gegenüber der Intoleranz.