Mein Weg - # 7
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Magdalena
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Re: Mein Weg
Hallo,
langsam neigt sich mein Urlaub bei Claudia dem Ende entgegen. So kommt heute aber noch einmal ein Bericht über meinen Aufenthalt.
Es war Sonnabend. Der letzte Tag, den wir gemeinsam etwas unternehmen. Ja und ich hatte dafür einen Wunsch. Schon zu Hause habe ich von Kolleginnen und Kollegen Tipps bekommen, was ich mir unbedingt ansehen sollte. Dazu gehörte das Deutsche Museum in München. Und ich teilte dies so auch Claudia mit. Ich spürte aber das Claudia wohl schon öfter in dieses Museum musste. Dennoch erfüllte sie mir diesen Wunsch. Und auch hier sollte ich etwas aus meiner ostdeutschen Vergangenheit finden.
Doch zunächst frühstückten wir gemeinsam. Der Tag schien ein schöner und warmer Tag zu werden. Ich wählte daher für die Stadt einen hellen Rock und meinen roten Blazer. Schnelle war unser Frühstückstisch abgeräumt und wir konnten unseren Ausflug beginnen. So fuhr Claudia zum nächsten S-Bahnhof. Zu unserem Glück war noch ein Parkplatz frei. Claudia kümmerte sich wieder um unsere Fahrkarten. Auf dem Bahnsteig warteten schon viele Fahrgäste. An deren Kleidung ließ sich unschwer erkennen, was deren Ziel war. noch immer war Oktoberfest in München. So sah ich viele Damen im Dirndl und Herren in Lederhose gekleidet.
Unterwegs kamen wir an Orten vorbei, von denen ich bisher nur gehört hatte. Darunter befand sich auch der Ort des Bundesnachrichtendienstes. Auch ein Ortsteil von München passierten wir, an denen einige von uns sich ihrem Ziel zur Frau sehr nahe sind.
Doch nun, ehe ich zu weit abschweife, zu unserem Tag . An der Station, an der die Wiesnbesucher ausstiegen, wurde der Zug recht leer. Wir aber mussten noch einige Stationen weiterfahren. Dank Claudia brauchte ich nicht darauf zu achten, wo wir aussteigen müssen.
Dann war es soweit. Da jetzt die S-Bahn unterirdisch fährt, praktisch wie eine U-Bahn, brachte uns eine Rolltreppe zurück ans Tageslicht. Wir liefen noch weiter über eine Brücke der Isar, dann waren wir auch schon am Deutschen Museum. Die Eintrittskarten gab es vor dem Museum.
Das Museum ist sehr umfangreich. So war es unmöglich alles sich anzusehen. Das deutsche Museum ist vor allem ein technisches Museum. Wir begannen unseren Rundgang bei den Dampfmaschinen. Riesige Ungetüme, die der Anfang unsere heutigen Antriebstechnik sind. Einiges war mir noch aus meiner Schulzeit, lange ist es schon wieder her, bekannt. Der Wirkungsgrad und so weiter. Doch richtig gesehen habe ich es erst hier. Wie schwer muss die Arbeit gewesen sein.
Die nächste Abteilung, die wir besichtigten, befasste sich mit Seefahrt. Hier wurde deutlich, dass aller technischer Fortschritt auch militärisch genutzt wurde. Hier war es ein U-Boot, welches aufgeschnitten ausgestellt ist. Eng war es auf dem U-Boot. Es kamen in mir Erinnerungen an den Film, "Das Boot " wieder vor Augen. Auch waren verschiedene Taucheranzüge und weiter U-Boote zur Erforschung des Meeres zu bestaunen. Wir standen auf der Brücke eines Schiffes.
Doch dann ging es in die Unterwelt. Genauer gesagt ging es hier um Bergbau. Einiges kannte ich schon aus meiner Heimat. Liegt da ja das Erzgebirge vor meiner Haustür. Wir liefen durch enge Stollen. Alles wirke so echt, dass ich fast vergas, in einem Museum in München zu sein. Es gab Erzbergwerke wie ich sie vom Erzgebirge kannte. Dann standen wir in einem Salzstollen, wie ich sie bei einem Besuch eines Salzbergwerkes bei Bad Reichenhall in Erinnerung hatte. Es war wie in einem Labyrinth. Es folgte noch der Kohleabbau unter Tage, sowie die riesigen Tagebaue. Langsam musste ich auch mal für kleine Mädchen.
Und ich war erleichtert, als wir aus den Bergwerken heraus waren. Schnell nun auf die Damentoilette. Jetzt hatten wir uns eine Pause verdient. Im Restaurant des Museums gönnten wir uns Kaffee und Kuchen. Aber etwas wollten wir uns noch ansehen. Es ging zur Physik und Elektronik. So entdeckte ich einen Rechenmaschine von Konrad Zuse, dem Urvater unserer heutigen Rechner. So kamen wir zur Physik. Hier luden viele Apparate zum Mitmachen ein. So endete unser Rundgang dann beim Kaffee. Ja im Kaffee und nicht im Café. Hier ging es um Kaffeeanbau und die verschiedenen Kaffeesorten. Dann folgte die Kaffeezubereitung. Kaffeeautomaten aus verschiedenen Zeitepochen waren ausgestellt. Und hier fand ich etwa wieder, was mich in meine ostdeutsche Vergangenheit zurückversetzte. Eine Packung Kaffee-Mix. Zur Erklärung, es herrschte in der damaligen DDR Kaffeemangel. Da kam man auf die Idee Bohnenkaffe mit Malzkaffee zu strecken. Selber habe ich diesen Kaffee damals nicht getrunken. Aber Spötter behaupten, nicht die Demonstrationen in Leipzig und anderswo hätten zum Fall der Mauer geführt, sondern die Einführung dieses Kaffeegemisches brachten die DDR zu Fall. Aber wie es auch sei, ohne den Fall der Mauer hätte ich so viele nette Menschen nie kennen gelernt.
Nun war es Zeit das Museum und München zu verlassen. Wir nahmen wieder die S-Bahn und erreichten so Claudias Auto. Nun trug ich noch eine Bitte vor. Ich wollte noch etwas einkaufen. Nichts besonderes eigentlich. Nur gab es hier einiges, was ich in meinem Supermarkt nicht finde . Es waren regionale Dinge, die mir bei unserem ersten gemeinsamen Einkaufen in meinen Blickwinkel geraten sind. Davon wollte ich etwas mit in meine Heimat nehmen. Etwas kulinarisches aus Bayern für zu Hause.. Schnell war es erledigt. so folgte nun unser letztes Abendessen. Ich schlug dafür das Lokal vor, wo wir schon einmal gemeinsam waren.
Dann fuhren wir zu Claudia, wo wir diesen Abend ausklingen lassen wollten. Zum Grillen mir den Nachbarn sind wir nicht mehr gekommen. Gerade saßen wir am Stubentisch, als das Telefon bei Claudia klingelte. Wer stört uns jetzt, dachte ich noch. Es waren Claudias Nachbarn, welche das Licht im Haus gesehen hatten. Sie luden uns ein, zu ihnen herüber zu kommen.
Da konnte ich mich überzeugen, wie gut Claudia von ihren Nachbarn angenommen wird. Ich brauche hier nicht zu schreiben, dass es noch ein langer Abend wurde. Und wieder zeigte es sich, es spielt keine Rolle, wo Mann oder Frau herkommt. Ich vertrat hier den Osten. Oder ob man in einer neuen Geschlechtsidentität lebt. Wir fanden viele Gemeinsamkeiten, die uns eher verbinden als trennen.
Viele liebe Grüße Magdalena
langsam neigt sich mein Urlaub bei Claudia dem Ende entgegen. So kommt heute aber noch einmal ein Bericht über meinen Aufenthalt.
Es war Sonnabend. Der letzte Tag, den wir gemeinsam etwas unternehmen. Ja und ich hatte dafür einen Wunsch. Schon zu Hause habe ich von Kolleginnen und Kollegen Tipps bekommen, was ich mir unbedingt ansehen sollte. Dazu gehörte das Deutsche Museum in München. Und ich teilte dies so auch Claudia mit. Ich spürte aber das Claudia wohl schon öfter in dieses Museum musste. Dennoch erfüllte sie mir diesen Wunsch. Und auch hier sollte ich etwas aus meiner ostdeutschen Vergangenheit finden.
Doch zunächst frühstückten wir gemeinsam. Der Tag schien ein schöner und warmer Tag zu werden. Ich wählte daher für die Stadt einen hellen Rock und meinen roten Blazer. Schnelle war unser Frühstückstisch abgeräumt und wir konnten unseren Ausflug beginnen. So fuhr Claudia zum nächsten S-Bahnhof. Zu unserem Glück war noch ein Parkplatz frei. Claudia kümmerte sich wieder um unsere Fahrkarten. Auf dem Bahnsteig warteten schon viele Fahrgäste. An deren Kleidung ließ sich unschwer erkennen, was deren Ziel war. noch immer war Oktoberfest in München. So sah ich viele Damen im Dirndl und Herren in Lederhose gekleidet.
Unterwegs kamen wir an Orten vorbei, von denen ich bisher nur gehört hatte. Darunter befand sich auch der Ort des Bundesnachrichtendienstes. Auch ein Ortsteil von München passierten wir, an denen einige von uns sich ihrem Ziel zur Frau sehr nahe sind.
Doch nun, ehe ich zu weit abschweife, zu unserem Tag . An der Station, an der die Wiesnbesucher ausstiegen, wurde der Zug recht leer. Wir aber mussten noch einige Stationen weiterfahren. Dank Claudia brauchte ich nicht darauf zu achten, wo wir aussteigen müssen.
Dann war es soweit. Da jetzt die S-Bahn unterirdisch fährt, praktisch wie eine U-Bahn, brachte uns eine Rolltreppe zurück ans Tageslicht. Wir liefen noch weiter über eine Brücke der Isar, dann waren wir auch schon am Deutschen Museum. Die Eintrittskarten gab es vor dem Museum.
Das Museum ist sehr umfangreich. So war es unmöglich alles sich anzusehen. Das deutsche Museum ist vor allem ein technisches Museum. Wir begannen unseren Rundgang bei den Dampfmaschinen. Riesige Ungetüme, die der Anfang unsere heutigen Antriebstechnik sind. Einiges war mir noch aus meiner Schulzeit, lange ist es schon wieder her, bekannt. Der Wirkungsgrad und so weiter. Doch richtig gesehen habe ich es erst hier. Wie schwer muss die Arbeit gewesen sein.
Die nächste Abteilung, die wir besichtigten, befasste sich mit Seefahrt. Hier wurde deutlich, dass aller technischer Fortschritt auch militärisch genutzt wurde. Hier war es ein U-Boot, welches aufgeschnitten ausgestellt ist. Eng war es auf dem U-Boot. Es kamen in mir Erinnerungen an den Film, "Das Boot " wieder vor Augen. Auch waren verschiedene Taucheranzüge und weiter U-Boote zur Erforschung des Meeres zu bestaunen. Wir standen auf der Brücke eines Schiffes.
Doch dann ging es in die Unterwelt. Genauer gesagt ging es hier um Bergbau. Einiges kannte ich schon aus meiner Heimat. Liegt da ja das Erzgebirge vor meiner Haustür. Wir liefen durch enge Stollen. Alles wirke so echt, dass ich fast vergas, in einem Museum in München zu sein. Es gab Erzbergwerke wie ich sie vom Erzgebirge kannte. Dann standen wir in einem Salzstollen, wie ich sie bei einem Besuch eines Salzbergwerkes bei Bad Reichenhall in Erinnerung hatte. Es war wie in einem Labyrinth. Es folgte noch der Kohleabbau unter Tage, sowie die riesigen Tagebaue. Langsam musste ich auch mal für kleine Mädchen.
Und ich war erleichtert, als wir aus den Bergwerken heraus waren. Schnell nun auf die Damentoilette. Jetzt hatten wir uns eine Pause verdient. Im Restaurant des Museums gönnten wir uns Kaffee und Kuchen. Aber etwas wollten wir uns noch ansehen. Es ging zur Physik und Elektronik. So entdeckte ich einen Rechenmaschine von Konrad Zuse, dem Urvater unserer heutigen Rechner. So kamen wir zur Physik. Hier luden viele Apparate zum Mitmachen ein. So endete unser Rundgang dann beim Kaffee. Ja im Kaffee und nicht im Café. Hier ging es um Kaffeeanbau und die verschiedenen Kaffeesorten. Dann folgte die Kaffeezubereitung. Kaffeeautomaten aus verschiedenen Zeitepochen waren ausgestellt. Und hier fand ich etwa wieder, was mich in meine ostdeutsche Vergangenheit zurückversetzte. Eine Packung Kaffee-Mix. Zur Erklärung, es herrschte in der damaligen DDR Kaffeemangel. Da kam man auf die Idee Bohnenkaffe mit Malzkaffee zu strecken. Selber habe ich diesen Kaffee damals nicht getrunken. Aber Spötter behaupten, nicht die Demonstrationen in Leipzig und anderswo hätten zum Fall der Mauer geführt, sondern die Einführung dieses Kaffeegemisches brachten die DDR zu Fall. Aber wie es auch sei, ohne den Fall der Mauer hätte ich so viele nette Menschen nie kennen gelernt.
Nun war es Zeit das Museum und München zu verlassen. Wir nahmen wieder die S-Bahn und erreichten so Claudias Auto. Nun trug ich noch eine Bitte vor. Ich wollte noch etwas einkaufen. Nichts besonderes eigentlich. Nur gab es hier einiges, was ich in meinem Supermarkt nicht finde . Es waren regionale Dinge, die mir bei unserem ersten gemeinsamen Einkaufen in meinen Blickwinkel geraten sind. Davon wollte ich etwas mit in meine Heimat nehmen. Etwas kulinarisches aus Bayern für zu Hause.. Schnell war es erledigt. so folgte nun unser letztes Abendessen. Ich schlug dafür das Lokal vor, wo wir schon einmal gemeinsam waren.
Dann fuhren wir zu Claudia, wo wir diesen Abend ausklingen lassen wollten. Zum Grillen mir den Nachbarn sind wir nicht mehr gekommen. Gerade saßen wir am Stubentisch, als das Telefon bei Claudia klingelte. Wer stört uns jetzt, dachte ich noch. Es waren Claudias Nachbarn, welche das Licht im Haus gesehen hatten. Sie luden uns ein, zu ihnen herüber zu kommen.
Da konnte ich mich überzeugen, wie gut Claudia von ihren Nachbarn angenommen wird. Ich brauche hier nicht zu schreiben, dass es noch ein langer Abend wurde. Und wieder zeigte es sich, es spielt keine Rolle, wo Mann oder Frau herkommt. Ich vertrat hier den Osten. Oder ob man in einer neuen Geschlechtsidentität lebt. Wir fanden viele Gemeinsamkeiten, die uns eher verbinden als trennen.
Viele liebe Grüße Magdalena
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Lebe jeden Tag.
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Magdalena
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Re: Mein Weg
Hallo,
Nun ist der letzte Tag angebrochen. Noch einmal gemeinsam Frühstücken, bevor ich mich auf die Heimreise begebe. Diesmal war ich wieder vom Küchendienst befreit. Denn
ich bin noch nicht zum Packen meines Koffers gekommen. Gestern Abend war dann doch zu spät geworden.
Für die Heimfahrt wählte ich ein leichtes Kleid. Der Rest musste irgendwie in den Koffer. Doch ich hatte immer das Gefühl etwas vergessen zu haben. So teilte ich Claudia mit, falls sie noch etwas von mir findet, es ist nicht schlimm. Wir werden uns sicher irgendwann wieder treffen.
Ich bin keine Freundin von großen Abschieden. So kam es nur zu einem kurzen "Auf Wiedersehen".
Die Heimreise verlief schneller als die Anreise. Unterwegs legte ich noch in der Oberpfalz eine Rast ein.
Inzwischen bin ich schon wieder einige Tage zu Hause. Und ich bin jetzt nicht gerade in einer glücklichen Situation. Ein Kunde der Firma in der ich beschäftigt bin muss Stellen abbauen. Und auch bei den Dienstleistern wird gespart werden müssen. So begebe ich mich neben meiner Nocharbeit auf Stellensuche.
Viele liebe Grüße Magdalena
Nun ist der letzte Tag angebrochen. Noch einmal gemeinsam Frühstücken, bevor ich mich auf die Heimreise begebe. Diesmal war ich wieder vom Küchendienst befreit. Denn
ich bin noch nicht zum Packen meines Koffers gekommen. Gestern Abend war dann doch zu spät geworden.
Für die Heimfahrt wählte ich ein leichtes Kleid. Der Rest musste irgendwie in den Koffer. Doch ich hatte immer das Gefühl etwas vergessen zu haben. So teilte ich Claudia mit, falls sie noch etwas von mir findet, es ist nicht schlimm. Wir werden uns sicher irgendwann wieder treffen.
Ich bin keine Freundin von großen Abschieden. So kam es nur zu einem kurzen "Auf Wiedersehen".
Die Heimreise verlief schneller als die Anreise. Unterwegs legte ich noch in der Oberpfalz eine Rast ein.
Inzwischen bin ich schon wieder einige Tage zu Hause. Und ich bin jetzt nicht gerade in einer glücklichen Situation. Ein Kunde der Firma in der ich beschäftigt bin muss Stellen abbauen. Und auch bei den Dienstleistern wird gespart werden müssen. So begebe ich mich neben meiner Nocharbeit auf Stellensuche.
Viele liebe Grüße Magdalena
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Re: Mein Weg
Oh, das sind aber keine tollen Nachrichten.Magdalena hat geschrieben: Mi 27. Nov 2019, 16:53 Inzwischen bin ich schon wieder einige Tage zu Hause. Und ich bin jetzt nicht gerade in einer glücklichen Situation. Ein Kunde der Firma in der ich beschäftigt bin muss Stellen abbauen. Und auch bei den Dienstleistern wird gespart werden müssen. So begebe ich mich neben meiner Nocharbeit auf Stellensuche.
Ich hoffe du bist in einem Berufsfeld unterwegs wo es leicht ist wieder einen Job zu bekommen.
Ich drücke dir alle Daumen - toitoitoi
Liebe Grüße
Lisa
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Magdalena
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Re: Mein Weg
Hallo,
'nun ist 2. Advent. Und so richtig weihnachtlich ist mir nicht zu Mute. Die Stimmung auf meiner Arbeitsstelle ist angespannt. Keiner kann sagen, wie es im kommenden Jahr weitergeht. Noch habe ich meinen Job. Doch ob ich ihn im Januar noch habe, und zu welchen Konditionen steht noch immer in den Sternen.
So fange ich an Bewerbungen abzusenden. Und es gab auch schon ein Vorstellungsgespräch, um nachher doch eine Absage zu bekommen. Da dort aber fast nur Frauen beschäftigt waren, treibt mich der Gedanke um, mich in meiner weiblichen Form um einen Job zu bewerben. Nur sind meine Papier eben auf meine männliche Identität ausgestellt. Und eine Transition habe ich noch nicht begonnen. Was aber nicht bedeutet, eines Tages doch den Schritt zu wagen.
Jetzt geht es mir zuerst einmal darum etwas zu finden um meinen Lebensunterhalt zu sichern. Aber ich möchte auch mit der Arbeit und dem Ergebnis meiner Arbeit zufrieden sein.
Viele Gedanken beschäftigen mich indem Zusammenhang. Wie und in welcher Identität bewerbe ich mich. Was ist, wenn ich erwähne den Weg der Transition gehen zu wollen. Es folgen Arzttermine und Krankenhausaufenthalte . Alles Dinge, die ein Unternehmer nicht gern bei seinen Arbeitnehmerinnen haben möchte. Noch kann ich nicht sicher sagen, wohin die Reise geht.
Viele liebe Grüße Magdalena
'nun ist 2. Advent. Und so richtig weihnachtlich ist mir nicht zu Mute. Die Stimmung auf meiner Arbeitsstelle ist angespannt. Keiner kann sagen, wie es im kommenden Jahr weitergeht. Noch habe ich meinen Job. Doch ob ich ihn im Januar noch habe, und zu welchen Konditionen steht noch immer in den Sternen.
So fange ich an Bewerbungen abzusenden. Und es gab auch schon ein Vorstellungsgespräch, um nachher doch eine Absage zu bekommen. Da dort aber fast nur Frauen beschäftigt waren, treibt mich der Gedanke um, mich in meiner weiblichen Form um einen Job zu bewerben. Nur sind meine Papier eben auf meine männliche Identität ausgestellt. Und eine Transition habe ich noch nicht begonnen. Was aber nicht bedeutet, eines Tages doch den Schritt zu wagen.
Jetzt geht es mir zuerst einmal darum etwas zu finden um meinen Lebensunterhalt zu sichern. Aber ich möchte auch mit der Arbeit und dem Ergebnis meiner Arbeit zufrieden sein.
Viele Gedanken beschäftigen mich indem Zusammenhang. Wie und in welcher Identität bewerbe ich mich. Was ist, wenn ich erwähne den Weg der Transition gehen zu wollen. Es folgen Arzttermine und Krankenhausaufenthalte . Alles Dinge, die ein Unternehmer nicht gern bei seinen Arbeitnehmerinnen haben möchte. Noch kann ich nicht sicher sagen, wohin die Reise geht.
Viele liebe Grüße Magdalena
Lebe jeden Tag.
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Engelchen
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Re: Mein Weg
Solange du es selber noch nicht weißt würde ich es dabei belassen.Magdalena hat geschrieben: So 8. Dez 2019, 10:41 Noch kann ich nicht sicher sagen, wohin die Reise geht.
Viele liebe Grüße Magdalena
Die Gründe hast du ja schon selber genannt.
Liebe Grüße
Lisa
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Re: Mein Weg
.
das klingt ja nicht sehr verheißungsvoll! Falls es mit deiner derzeitigen Arbeitsstelle nicht weitergeht, hoffe ich natürlich sehr, dass du bald einen Neuanfang findest.
Da du die Möglichkeit, einmal komplett als Frau zu leben, offenbar nicht mehr ausschließt, böte das natürlich die Chance, gleich in der "richtigen" Rolle neu anzufangen. Das ginge sogar ohne amtliche VÄ/PÄ. Zumindest bei mir hat es seinerzeit so geklappt.
Solltest du diesen Weg einschlagen (wollen), musst du dir natürlich im Klaren sein, dass es dann so gut wie keinen Weg zurück mehr gibt. Da solltest du dir schon sicher sein, dass du das wirklich willst.
Hallo Magdalena,Magdalena hat geschrieben: So 8. Dez 2019, 10:41 Die Stimmung auf meiner Arbeitsstelle ist angespannt. Keiner kann sagen, wie es im kommenden Jahr weitergeht.
das klingt ja nicht sehr verheißungsvoll! Falls es mit deiner derzeitigen Arbeitsstelle nicht weitergeht, hoffe ich natürlich sehr, dass du bald einen Neuanfang findest.
Da du die Möglichkeit, einmal komplett als Frau zu leben, offenbar nicht mehr ausschließt, böte das natürlich die Chance, gleich in der "richtigen" Rolle neu anzufangen. Das ginge sogar ohne amtliche VÄ/PÄ. Zumindest bei mir hat es seinerzeit so geklappt.
Solltest du diesen Weg einschlagen (wollen), musst du dir natürlich im Klaren sein, dass es dann so gut wie keinen Weg zurück mehr gibt. Da solltest du dir schon sicher sein, dass du das wirklich willst.
Viele Grüße
Andrea aus Sachsen
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Magdalena
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Re: Mein Weg
Liebe Lisa und liebe Andrea,
vielen Dank für eure Antworten. Nein ausschließen kann ich wohl nicht mehr. Doch wie es Lisa auch anmerkt, ganz einfach ist es nicht. Obwohl ich es mir eigentlich wünsche. Andrea, Du kennst es ja selber, wie schwer es für Dich war in der nun richtigen Rolle einen Job zu finden. Das Leben geht weiter, und auch die Kosten, die damit anfallen. Dennoch lohnt es sich. Vor allem wenn ich merke, in der neuen Rolle, um es mal so zu schreiben, fühlt es sich besser an.
Andrea, Du schreibst von sicher sein. so einfach wie die frage auch ist, so kompliziert ist die Antwort. Bei meinen Reisen war ich immer 24 Stunden am Tag als Frau unterwegs. Und ich habe nichts vermisst. Ich wurde immer als Frau wahrgenommen und behandelt. Ja ich war in diesen Tagen glücklich. Wie aber ist der Alltag als Frau mit Beruf und so weiter. Ich kann nur in mich hineinhören. Herausfinden kann ich diesen Alltag bestehen? Kann ich als Frau den Alltag bestehen? Darauf habe ich noch keine Antwort. Aber ich denke, irgendwie führt kein Weg daran vorbei. Es ist wie der Sprung ins kalte Wasser. Schwimmen lernt man auch nicht an Land auf dem Trockenen sondern im Wasser. Jetzt mal sehen was sich ergibt. Jetzt liegt es an mir.
Viele liebe Grüße Magdalena
vielen Dank für eure Antworten. Nein ausschließen kann ich wohl nicht mehr. Doch wie es Lisa auch anmerkt, ganz einfach ist es nicht. Obwohl ich es mir eigentlich wünsche. Andrea, Du kennst es ja selber, wie schwer es für Dich war in der nun richtigen Rolle einen Job zu finden. Das Leben geht weiter, und auch die Kosten, die damit anfallen. Dennoch lohnt es sich. Vor allem wenn ich merke, in der neuen Rolle, um es mal so zu schreiben, fühlt es sich besser an.
Andrea, Du schreibst von sicher sein. so einfach wie die frage auch ist, so kompliziert ist die Antwort. Bei meinen Reisen war ich immer 24 Stunden am Tag als Frau unterwegs. Und ich habe nichts vermisst. Ich wurde immer als Frau wahrgenommen und behandelt. Ja ich war in diesen Tagen glücklich. Wie aber ist der Alltag als Frau mit Beruf und so weiter. Ich kann nur in mich hineinhören. Herausfinden kann ich diesen Alltag bestehen? Kann ich als Frau den Alltag bestehen? Darauf habe ich noch keine Antwort. Aber ich denke, irgendwie führt kein Weg daran vorbei. Es ist wie der Sprung ins kalte Wasser. Schwimmen lernt man auch nicht an Land auf dem Trockenen sondern im Wasser. Jetzt mal sehen was sich ergibt. Jetzt liegt es an mir.
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Re: Mein Weg
Das stimmt allerdings.Magdalena hat geschrieben: So 15. Dez 2019, 13:31 Es ist wie der Sprung ins kalte Wasser. Schwimmen lernt man auch nicht an Land auf dem Trockenen sondern im Wasser. Jetzt mal sehen was sich ergibt. Jetzt liegt es an mir.
Viele liebe Grüße Magdalena
Wenn du dich in der Rolle als Frau mehr zuhause fühlst als du es als Mann fühlst, wird dir kein anderer Weg mehr übrigbleiben.
Ich drück dir alle Daumen und denke es wird für dich eine schwerwiegende aber ich glaube auch befreiende Entscheidung sein.
toitoitoi
Alles Liebe
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Re: Mein Weg
Hallo.
nach dem ich nun ausführlich über meine berufliche Situation geschrieben habe, möchte ich nun mal wieder etwas aus meinen Erlebnissen der letzten Tage berichten. Auch wenn es sich nicht immer strickt trennen lässt.
Wie jedes Jahr in der Adventszeit versuche ich es zu schaffen den "Dresdner Striezelmarkt " zu besuchen. Nach dem gemeinsamen Mittagessen mit meinen Eltern bereitete ich mich vor. Wie immer zuerst, was ziehe ich an. Der Kleiderschrank ist zwar gut gefüllt. Doch dies macht die Auswahl nicht leichter. Am Ende wählte ich ein schwarz-weiß gemustertes Kleid, welches über das Knie reichte. Schwarze Strumpfhosen und Stiefeletten und mein langer Mantel, dann war ich ausgehfertig. Mein Auto hatte heute frei bekommen. So fuhr ich mit der Straßenbahn ins Zentrum.
Zunächst ging es bis zum Pirnaschen Platz. Hier lief ich in Richtung Frauenkirche. In der Kirche wollte ich im Gedenken an mir liebe und leider nicht mehr unter uns Weilende eine Kerze anzünden. Doch ich hätte vorher mal im Internet nach den Öffnungszeiten schauen sollen. In der Kirche war eine Veranstaltung. Und ich stand vor verschlossener Türe. Doch der kleine Markt vor der Frauenkirche wartete jetzt auf mich. Er gefällt mit besser als der eigentliche Striezelmarkt, wo meist Busladungen von Touristen ausgeladen werden. Anschließend ging ich aber doch noch auf den bekannten Markt. Doch ein Geschiebe und Gedränge ließen mich nicht lange bleiben. So besuchte ich die nahe gelegene Altmarktgalerie. An dem Schaufenstern einiger Geschäfte waren Stellenangebote ausgehangen. Die Meisten suchten Aushilfen über die Adventszeit. Doch eine Damenmodekette sucht Verkäuferinnen für länger. Fragen kostet nichts, dachte ich mir und ging hinein. Erst einmal an die Kleiderständer und schauen. Nicht lange war ich so mit mir allein. Eine Verkäuferin kam auch mich zu, ob sie mir helfen könne. Nein ich wollte erst einmal nur schauen. Welche Größen sind hier verfügbar, und wie gefällt mir das Angebot. Bis zu meiner Größe ging es gerade so. So probierte ich ein Kostüm. Da alles im Baukastensystem gestaltet war, passte sowohl der Rock als auch die Jacke. Beides dennoch in der gleichen Größe. Wieder kam die Verkäuferin auf mich zu. Ja hier wird Beratung großgeschrieben. Sie bestätigte mit den guten Sitz der von mit probierten Sachen und reichte mir ein Tuch, was gut zu mir und dem Outfit passen würde. Hier war der Punkt, die Katze aus dem Sack zu lassen. Ich hatte Fragen zu der ausgeschriebenen Stelle.
Auch jetzt gab mir die Verkäuferin bereitwillig alle von mir erfragten Informationen. Keine Anzeichen, da ich nun nicht mehr nur Kundin war, das Zweifel an meiner Person vorhanden waren. Ich habe die probierten Sachen dann doch nicht gekauft. Da ich nur an den eigentlichen Informationen interessiert war.
Später kam ich aber noch zu einem andern Geschäft mit italienischer Mode. Da konnte ich bei einem Kleid nicht widerstehen. Dieses Kleid habe ich dann käuflich erworben, auch wenn hier kein Job zu vergeben war. Viele liebe Grüße Magdalena
nach dem ich nun ausführlich über meine berufliche Situation geschrieben habe, möchte ich nun mal wieder etwas aus meinen Erlebnissen der letzten Tage berichten. Auch wenn es sich nicht immer strickt trennen lässt.
Wie jedes Jahr in der Adventszeit versuche ich es zu schaffen den "Dresdner Striezelmarkt " zu besuchen. Nach dem gemeinsamen Mittagessen mit meinen Eltern bereitete ich mich vor. Wie immer zuerst, was ziehe ich an. Der Kleiderschrank ist zwar gut gefüllt. Doch dies macht die Auswahl nicht leichter. Am Ende wählte ich ein schwarz-weiß gemustertes Kleid, welches über das Knie reichte. Schwarze Strumpfhosen und Stiefeletten und mein langer Mantel, dann war ich ausgehfertig. Mein Auto hatte heute frei bekommen. So fuhr ich mit der Straßenbahn ins Zentrum.
Zunächst ging es bis zum Pirnaschen Platz. Hier lief ich in Richtung Frauenkirche. In der Kirche wollte ich im Gedenken an mir liebe und leider nicht mehr unter uns Weilende eine Kerze anzünden. Doch ich hätte vorher mal im Internet nach den Öffnungszeiten schauen sollen. In der Kirche war eine Veranstaltung. Und ich stand vor verschlossener Türe. Doch der kleine Markt vor der Frauenkirche wartete jetzt auf mich. Er gefällt mit besser als der eigentliche Striezelmarkt, wo meist Busladungen von Touristen ausgeladen werden. Anschließend ging ich aber doch noch auf den bekannten Markt. Doch ein Geschiebe und Gedränge ließen mich nicht lange bleiben. So besuchte ich die nahe gelegene Altmarktgalerie. An dem Schaufenstern einiger Geschäfte waren Stellenangebote ausgehangen. Die Meisten suchten Aushilfen über die Adventszeit. Doch eine Damenmodekette sucht Verkäuferinnen für länger. Fragen kostet nichts, dachte ich mir und ging hinein. Erst einmal an die Kleiderständer und schauen. Nicht lange war ich so mit mir allein. Eine Verkäuferin kam auch mich zu, ob sie mir helfen könne. Nein ich wollte erst einmal nur schauen. Welche Größen sind hier verfügbar, und wie gefällt mir das Angebot. Bis zu meiner Größe ging es gerade so. So probierte ich ein Kostüm. Da alles im Baukastensystem gestaltet war, passte sowohl der Rock als auch die Jacke. Beides dennoch in der gleichen Größe. Wieder kam die Verkäuferin auf mich zu. Ja hier wird Beratung großgeschrieben. Sie bestätigte mit den guten Sitz der von mit probierten Sachen und reichte mir ein Tuch, was gut zu mir und dem Outfit passen würde. Hier war der Punkt, die Katze aus dem Sack zu lassen. Ich hatte Fragen zu der ausgeschriebenen Stelle.
Auch jetzt gab mir die Verkäuferin bereitwillig alle von mir erfragten Informationen. Keine Anzeichen, da ich nun nicht mehr nur Kundin war, das Zweifel an meiner Person vorhanden waren. Ich habe die probierten Sachen dann doch nicht gekauft. Da ich nur an den eigentlichen Informationen interessiert war.
Später kam ich aber noch zu einem andern Geschäft mit italienischer Mode. Da konnte ich bei einem Kleid nicht widerstehen. Dieses Kleid habe ich dann käuflich erworben, auch wenn hier kein Job zu vergeben war. Viele liebe Grüße Magdalena
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Re: Mein Weg
Hallo,
ich möchte mich entschuldigen, weil ich lange nichts mehr geschrieben habe. Doch ich musste mehrere Baustellen bearbeiten. Die wichtigste war die Jobsuche. Denn es sah nicht rosig aus, was meine Arbeit betraf. Der Kunde der Firma für die ich angestellt bin ist in Schwierigkeiten. Keiner konnte verlässlich sage wohin die Reise geht. Es kursierten viele Gerüchte. So begab ich mich weithin auf Jobsuche. Und nach einigen Absagen und einem vielversprechenden Vorstellungsgespräch kam nicht viel dabei heraus. Auch der Versuch gleich mich mit weiblichen Profil zu bewerben war leider nicht sehr vielversprechend, da es sich dabei meist um Teilzeitstellen handelte. Was mir nicht wirklich weiterhalf. So blieb ich erst einmal in meinem alten Job.
Dann wurde es bei unserem Kunden konkreter. Und wie vorhergesehen gibt es Einschnitte, deutliche Einschnitte. Ich hatte mir eine Schmerzgrenze gesetzt, unter die ich nicht gehen wollte. Meine Kosten reduzieren sich ja auch nicht. Und dann erfolgte eine Belegschaftsversammlung. Da kam alles auf den Tisch. Und es gab etwas positives, ein Angebot meines Arbeitgebers.
Bei weiteren Kunden sind firmenintern Stellen zu besetzen. Wer interessiert ist, sollte sich innerhalb weniger Tage bei seinem Bereichsleiter melden. Zu verlieren hatte ich nichts. Und so nahm ich das Angebot zu einem Gespräch erst einmal an. Schon einige Tage später war es soweit. Inder Firma kennt man sich. Dennoch habe ich zu Beginn des Gespräches auf meine Situation der Betreuung meiner Eltern, meine zweite Baustelle, hingewiesen. Das Gespräch dauerte nicht lange. Mir wurde eine Aufgabe in Dresden, meine Heimatstadt, angeboten. Arbeitszeiten, und es ist ein Vollzeitjob, haben mich überzeugt. So wechsle ich ab Februar nach Dresden. Und noch etwas, ich kann Urlaubsansprüche und Betriebszugehörigkeit mitnehmen. Denn ich bleibe in der Firma und werde nur bei einem anderen Kunden eingesetzt.
Nun war am vergangenen Freitag mein letzter Arbeitstag in Meißen. Es war ein sehr bewegender Abschied. Bei vielen Kolleginnen und Kollegen bin ich geoutet. Sie sahen vor allem Bilder von mir und auch die Aufnahme des Bayrischen Rundfunks, wo ich im Dirndl auf der Wiesn war. Es sind auf beiden Seiten Tränen geflossen. Ja ich gebe es zu, leicht fiel mir der Schritt nicht. Was mein Outing angeht, fange ich wieder von vorne an. doch noch einmal zurück. Vor allen zwei mir sehr ans Herz gewachsene Kolleginnen bedauern meinen Weggang sehr. Doch ich habe versprochen, uns in regelmäßigen Abständen zu treffen. Mal gemeinsam in Meißen schön Essen gehen. Vielleich wird es ein Mädelsabend?
Nun zu meiner zweiten Baustelle, der Betreuung meiner Eltern. Da lag es vor allem an den verschiedenen Verordnungen, welche ich benötigte, damit der eingesetzte Pflegedienst arbeiten kann. Auch muss meine Vati oft mit einem Taxi zu verschiedenen Ärzten fahren. Und da er hochgradig Gehbehindert ist und einen entsprechenden Pflegegrad besitzt, steht ihm die Leistung der Beförderung mit einem Taxi zu Arztbesuchen zu. Doch wir wären nicht in Deutschland, wenn dafür nicht Unmengen an Formularen notwendig sind. Und oft sind die Mitarbeiterinnen in der Praxis nicht immer auf dem Laufenden. Dafür lief ich, immer zwischen Kranken- und Pflegekasse und der Arztpraxis hin und her. So hatte ich meinen Sport, was wenigstens für meine Figur gut war. Nur blieb dabei viel Zeit auf der Strecke, welche mir für anderes fehlte.
Wenigstens schaffte ich es im Januar mal wieder beim Stammtisch in Dresden vorbei zu schauen. Es tat mir sehr gut, für einige Stunden meinen Alltag zu vergessen. Sich mit lieb gewordenen Freundinnen zu treffen ist immer wieder schön. Ob ich aber auch bei meinem jetzigen Job am Stammtisch teilnehmen kann bleibt offen, da sich die Zeiten überschneiden.
Wenn dann wieder etwas Ruhe eingekehrt ist, hoffe ich wenigstens wieder öfters hier im Forum aktiv zu werden.
Viele liebe Grüße Magdalena
ich möchte mich entschuldigen, weil ich lange nichts mehr geschrieben habe. Doch ich musste mehrere Baustellen bearbeiten. Die wichtigste war die Jobsuche. Denn es sah nicht rosig aus, was meine Arbeit betraf. Der Kunde der Firma für die ich angestellt bin ist in Schwierigkeiten. Keiner konnte verlässlich sage wohin die Reise geht. Es kursierten viele Gerüchte. So begab ich mich weithin auf Jobsuche. Und nach einigen Absagen und einem vielversprechenden Vorstellungsgespräch kam nicht viel dabei heraus. Auch der Versuch gleich mich mit weiblichen Profil zu bewerben war leider nicht sehr vielversprechend, da es sich dabei meist um Teilzeitstellen handelte. Was mir nicht wirklich weiterhalf. So blieb ich erst einmal in meinem alten Job.
Dann wurde es bei unserem Kunden konkreter. Und wie vorhergesehen gibt es Einschnitte, deutliche Einschnitte. Ich hatte mir eine Schmerzgrenze gesetzt, unter die ich nicht gehen wollte. Meine Kosten reduzieren sich ja auch nicht. Und dann erfolgte eine Belegschaftsversammlung. Da kam alles auf den Tisch. Und es gab etwas positives, ein Angebot meines Arbeitgebers.
Bei weiteren Kunden sind firmenintern Stellen zu besetzen. Wer interessiert ist, sollte sich innerhalb weniger Tage bei seinem Bereichsleiter melden. Zu verlieren hatte ich nichts. Und so nahm ich das Angebot zu einem Gespräch erst einmal an. Schon einige Tage später war es soweit. Inder Firma kennt man sich. Dennoch habe ich zu Beginn des Gespräches auf meine Situation der Betreuung meiner Eltern, meine zweite Baustelle, hingewiesen. Das Gespräch dauerte nicht lange. Mir wurde eine Aufgabe in Dresden, meine Heimatstadt, angeboten. Arbeitszeiten, und es ist ein Vollzeitjob, haben mich überzeugt. So wechsle ich ab Februar nach Dresden. Und noch etwas, ich kann Urlaubsansprüche und Betriebszugehörigkeit mitnehmen. Denn ich bleibe in der Firma und werde nur bei einem anderen Kunden eingesetzt.
Nun war am vergangenen Freitag mein letzter Arbeitstag in Meißen. Es war ein sehr bewegender Abschied. Bei vielen Kolleginnen und Kollegen bin ich geoutet. Sie sahen vor allem Bilder von mir und auch die Aufnahme des Bayrischen Rundfunks, wo ich im Dirndl auf der Wiesn war. Es sind auf beiden Seiten Tränen geflossen. Ja ich gebe es zu, leicht fiel mir der Schritt nicht. Was mein Outing angeht, fange ich wieder von vorne an. doch noch einmal zurück. Vor allen zwei mir sehr ans Herz gewachsene Kolleginnen bedauern meinen Weggang sehr. Doch ich habe versprochen, uns in regelmäßigen Abständen zu treffen. Mal gemeinsam in Meißen schön Essen gehen. Vielleich wird es ein Mädelsabend?
Nun zu meiner zweiten Baustelle, der Betreuung meiner Eltern. Da lag es vor allem an den verschiedenen Verordnungen, welche ich benötigte, damit der eingesetzte Pflegedienst arbeiten kann. Auch muss meine Vati oft mit einem Taxi zu verschiedenen Ärzten fahren. Und da er hochgradig Gehbehindert ist und einen entsprechenden Pflegegrad besitzt, steht ihm die Leistung der Beförderung mit einem Taxi zu Arztbesuchen zu. Doch wir wären nicht in Deutschland, wenn dafür nicht Unmengen an Formularen notwendig sind. Und oft sind die Mitarbeiterinnen in der Praxis nicht immer auf dem Laufenden. Dafür lief ich, immer zwischen Kranken- und Pflegekasse und der Arztpraxis hin und her. So hatte ich meinen Sport, was wenigstens für meine Figur gut war. Nur blieb dabei viel Zeit auf der Strecke, welche mir für anderes fehlte.
Wenigstens schaffte ich es im Januar mal wieder beim Stammtisch in Dresden vorbei zu schauen. Es tat mir sehr gut, für einige Stunden meinen Alltag zu vergessen. Sich mit lieb gewordenen Freundinnen zu treffen ist immer wieder schön. Ob ich aber auch bei meinem jetzigen Job am Stammtisch teilnehmen kann bleibt offen, da sich die Zeiten überschneiden.
Wenn dann wieder etwas Ruhe eingekehrt ist, hoffe ich wenigstens wieder öfters hier im Forum aktiv zu werden.
Viele liebe Grüße Magdalena
Lebe jeden Tag.
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JuLa67
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Re: Mein Weg
Liebe Magdalena,
schön, dass das so geschmeidig geklappt hat mit deinem Job.
Ich wünsche dir angenehme Outinggespräche!
Alles Gute für deine Eltern.
Alles Liebe
Larissa
schön, dass das so geschmeidig geklappt hat mit deinem Job.
Ich wünsche dir angenehme Outinggespräche!
Alles Gute für deine Eltern.
Alles Liebe
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Nach den Wolken kommt die Sonne - Alain de Lille
Glück ist, nicht mehr zu wollen als man kann, und nicht zu müssen, was man nicht will - Judy Parker
Wenn du schnell gehen willst, gehe alleine. Wenn du weit gehen willst, gehe mit anderen. -aus Afrika
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Magdalena
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Re: Mein Weg
Hallo,
ja, dass mit dem im Forum aktiv werden, hat sich doch etwas verzögert. viel unvorhergesehenes ist mal wieder passiert. Da ich meine Eltern betreue, haben sie mich mehr benötigt als ich eingeplante. Beide, also meine Mutti und mein Vati, sind durch akute Krankheitsfälle in ein Krankenhaus eingewiesen worden. Nur eben nicht am Tage, sondern an späten Abend oder gar in der tiefen Nacht. Da war an ein aktives Forumleben nicht zu denken. Auch bei meiner neuen Arbeitsstelle gab es Aufgaben, die mich noch in meiner Freizeit beschäftigten. Denn eine gute Vorbereitung auf den Job kann von Vorteil sein. Dann ist da noch der Urlaub für dieses Jahr. Da ich nur die Stelle innerhalb der Firma gewechselt habe, so musste ich mich doch wieder sehen, wann ich Urlaub nehmen kann. Die schon länger hier arbeiteten Kolleginnen habe schon ihren Urlaub vergangenes Jahr eingereicht und bestätigt bekommen. Zum Glück waren aber noch einige zusammenhängende Termine frei. So konnte ich mich im Juni und September eintragen. Die Bestätigung erfolgte auf dem Fuße.
Nun möchte gern eine Freundin einige Tage mit mir verreisen. Nur ist schwer in so kurzer Zeit zwei Einzelzimmer in einem von uns ausgesuchten Hotel zu bekommen. Hier war meine Freundin aber am Ende erfolgreich. An dieser Stelle gilt ihr hier mein Dank. Wir sind ständig in Kontakt geblieben. So konnte ich mir die ausgesuchten Hotels an meinem PC ansehen. Oder auch selber suchen. Doch meine Freundin schaffte das Unmögliche.
Dann war vergangenen Freitag wieder Stammtisch. Darauf freute ich mich sehr. Einfach mal abschalten. Und dann war da noch etwas. Eine Dame am Stammtisch arbeitet zufällig bei dem Kunden, für denn ich jetzt arbeite. Wir sind uns da auch schon über den Weg gelaufen. Ja nur sind wir dann auf "unser Thema" nicht eingegangen. Denn es könnte zu unangenehmen Situationen führen. Und es muss ja nicht sein.
Der Abend war dann wieder ein schönes Erlebnis. Einige Damen kamen kostümiert. Es ist ja Faschingszeit. Und der Wirt sorgte für tanzbare Musik. So schwangen viele von uns auch das Tanzbein. Lange ist her gewesen, seit ich um letzten Mal getanzt habe. Doch es ist ja noch keine Meisterin vom Himmel gefallen und es ging hier mehr um die Freude an der Bewegung. Ein Tanzlehrer war weit und breit nicht zu sehen, der etwas auszusetzen gabt hätte. Aber jeder noch so schöne Abend geht einmal zu ende.
Viele liebe Grüße Magdalena
ja, dass mit dem im Forum aktiv werden, hat sich doch etwas verzögert. viel unvorhergesehenes ist mal wieder passiert. Da ich meine Eltern betreue, haben sie mich mehr benötigt als ich eingeplante. Beide, also meine Mutti und mein Vati, sind durch akute Krankheitsfälle in ein Krankenhaus eingewiesen worden. Nur eben nicht am Tage, sondern an späten Abend oder gar in der tiefen Nacht. Da war an ein aktives Forumleben nicht zu denken. Auch bei meiner neuen Arbeitsstelle gab es Aufgaben, die mich noch in meiner Freizeit beschäftigten. Denn eine gute Vorbereitung auf den Job kann von Vorteil sein. Dann ist da noch der Urlaub für dieses Jahr. Da ich nur die Stelle innerhalb der Firma gewechselt habe, so musste ich mich doch wieder sehen, wann ich Urlaub nehmen kann. Die schon länger hier arbeiteten Kolleginnen habe schon ihren Urlaub vergangenes Jahr eingereicht und bestätigt bekommen. Zum Glück waren aber noch einige zusammenhängende Termine frei. So konnte ich mich im Juni und September eintragen. Die Bestätigung erfolgte auf dem Fuße.
Nun möchte gern eine Freundin einige Tage mit mir verreisen. Nur ist schwer in so kurzer Zeit zwei Einzelzimmer in einem von uns ausgesuchten Hotel zu bekommen. Hier war meine Freundin aber am Ende erfolgreich. An dieser Stelle gilt ihr hier mein Dank. Wir sind ständig in Kontakt geblieben. So konnte ich mir die ausgesuchten Hotels an meinem PC ansehen. Oder auch selber suchen. Doch meine Freundin schaffte das Unmögliche.
Dann war vergangenen Freitag wieder Stammtisch. Darauf freute ich mich sehr. Einfach mal abschalten. Und dann war da noch etwas. Eine Dame am Stammtisch arbeitet zufällig bei dem Kunden, für denn ich jetzt arbeite. Wir sind uns da auch schon über den Weg gelaufen. Ja nur sind wir dann auf "unser Thema" nicht eingegangen. Denn es könnte zu unangenehmen Situationen führen. Und es muss ja nicht sein.
Der Abend war dann wieder ein schönes Erlebnis. Einige Damen kamen kostümiert. Es ist ja Faschingszeit. Und der Wirt sorgte für tanzbare Musik. So schwangen viele von uns auch das Tanzbein. Lange ist her gewesen, seit ich um letzten Mal getanzt habe. Doch es ist ja noch keine Meisterin vom Himmel gefallen und es ging hier mehr um die Freude an der Bewegung. Ein Tanzlehrer war weit und breit nicht zu sehen, der etwas auszusetzen gabt hätte. Aber jeder noch so schöne Abend geht einmal zu ende.
Viele liebe Grüße Magdalena
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Andrea aus Sachsen
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Re: Mein Weg
.
Hallo Magdalena,
ich freue mich, dass es mit der Arbeit bei dir so gut läuft. So hast du zumindest ein Problem weniger.
Zu Stammtisch wollte ich schon lange mal wieder, habe es aber immer wieder nur vor mir her und an anderen Terminen vorbeigeschoben. Dass in dem Lokal neuerdings auch getanzt werden kann, ist ja interessant. Ob ich mit meinen bescheidenen Discofox-Kenntnissen da mitmischen könnte?
Waren bei der Tanzparty eigentlich die Trans-Menschen unter sich oder haben die sicher zahlreich anwesenden Männer euch da tatkräftig unterstützt?
Hallo Magdalena,
ich freue mich, dass es mit der Arbeit bei dir so gut läuft. So hast du zumindest ein Problem weniger.
Zu Stammtisch wollte ich schon lange mal wieder, habe es aber immer wieder nur vor mir her und an anderen Terminen vorbeigeschoben. Dass in dem Lokal neuerdings auch getanzt werden kann, ist ja interessant. Ob ich mit meinen bescheidenen Discofox-Kenntnissen da mitmischen könnte?
Waren bei der Tanzparty eigentlich die Trans-Menschen unter sich oder haben die sicher zahlreich anwesenden Männer euch da tatkräftig unterstützt?
Viele Grüße
Andrea aus Sachsen
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Magdalena
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Re: Mein Weg
Hallo Andrea,
um gleich auf Deine Frage zu antworten, wir waren unter uns. Was aber der Stimmung nicht abträglich war. Es ist auch eine Partnerin mit von der Partie gewesen.
Anwesende Männer, Fehlanzeige. Ich glaube auch, die wären in diesem Falle eher störend gewesen. Weil wir fast familiär unter uns gefeiert haben.
Alles in allem ist es mal wieder ein gelungener Abend gewesen.
Viele liebe Grüße Magdalena
um gleich auf Deine Frage zu antworten, wir waren unter uns. Was aber der Stimmung nicht abträglich war. Es ist auch eine Partnerin mit von der Partie gewesen.
Anwesende Männer, Fehlanzeige. Ich glaube auch, die wären in diesem Falle eher störend gewesen. Weil wir fast familiär unter uns gefeiert haben.
Alles in allem ist es mal wieder ein gelungener Abend gewesen.
Viele liebe Grüße Magdalena
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Re: Mein Weg
Hallo,
ich möchte heute vom Tuntenball am vergangenen Wochenende berichten. Schon lange freute ich mich auf diesen Tag, denn es war die Gelegenheit liebe Freundinnen wiederzusehen. Freundinnen, welche nicht gleich bei mir um die Ecke wohnen. Für eine Freundin besorgte ich gleich die Eintrittskarte mit. Welche ich Ihr aber schon bei ihrem letzten Besuch in Dresden mitgab.
Dann war dann noch die Wahl der Kleider. Stand dieses Mal der Ball unter dem Motto Märchen. Was einige Ballgäste auch richtig zu kreativen Kostümen verleitete. Ich wählte dann doch eher ein schlichtes Abendkleid. Viel tauschten wir uns vorher aus, was wir wohl anziehen werden. Ich dachte auch schon daran mein Dirndl wieder aus dem Schrank zu holen. Vor dem Ball verabredete ich mich mit Claudia, der Freundin, bei der ich im September vergangenen Jahres im Urlaub war. Sie bot mir an, mich in ihrem Hotelzimmer umziehen zu können. Claudia buchte ein Zimmer in dem Hotel, in dem auch der Ball stattfand. Somit war mir das Dirndl mitzunehmen doch zu umfangreich. Wir trafen uns an der Altmarktgalerie am Nachmittag. Ja, es gab vieles zu erzählen. Und da Claudia noch etwas essen wollte, gingen wir in ein Café. Und trotz Corona war es schwer einen freien Platz zu bekommen. Alle Tische besetzt. Doch wir hatten Glück, als gerade andere Gäste einen Tisch verließen.
Da ich noch zu Hause mit meinen Eltern zu Mittag gegessen hatte, reichte mir als Kaffeesächsin ein Kännchen Kaffee. Dann wurde es Zeit aufzubrechen und in Claudias Hotel zu kommen.
Claudia zeigte mit dann was sie alles schönes in Dresdens Kaufhäusern erstanden hatte. Langsam mussten wir uns auf den Abend vorbereiten. Also das Make-up erneuern. Mein Kleid, welches ich heute trug, wechselte ich gegen mein Abendkleid und aus den Stiefeln wurden Pumps mit Pfennigabsatz. Claudia war mit einem Prinzessinnenkleid angereist. Es sah sehr schön aus. Nur leider war die Verarbeitung schlecht. Und Claudia wechselte zu einem Ersatzkleid. Dann wurde es höchste Zeit auf den Ball zu gehen. Unsere anderen Freundinnen und Mädels vom Stammtisch saßen schon längst an unserem Tisch. Hier war dann auch Gina, welche ich seit über eineinhalb Jahren nicht gesehen hatte. Gina sah ich einmal, als sie in Meißen ihren Urlaub verbrachte. Damals kannten wir uns noch nicht. Erst bei meinem Urlaub in Kassel durfte ich Gina kennen lernen. Und aus dem Kennenlernen ist eine Freundschaft entstanden. Umso schöner war das Wiedersehen.
ttps://www.tuntenball-dresden.com/
Damit war das Programm nur schönes Beiwerk. Aber diese Beiwerk hatte es in sich. In Dresden ist mit dem Carte Blanche ein Travestie-Theater. Und viele der Künstlerinnen sind da auch schon aufgetreten. In der Pause war Gelegenheit sich von einem Profi der Fotografie ablichten zu lassen. Außerdem konnte Frau Lose zu Gunsten der Aidshilfe erwerben. Der Gewinn ist dabei Nebensache, obwohl ich dieses mal etwas gewonnen hatte. Doch darauf kam es mir nicht an. Doch freuen durfte ich mich dann schon. So wurde es ein gelungener Abend, der leider viel zu schnell sein Ende fand. da ich auch leider nicht bis zum Ende bleiben konnte. Am Morgen des schon angebrochenen Tages galt es wieder sich um meine Eltern zu kümmern. Auch das ist mit immer wieder wichtig. Nicht zu vergessen, Verantwortung für meine pflegebedürftigen Eltern zu übernehmen. Doch ich hoffe, das Corona uns nicht weiter in die Knie zwingt, und ich bei meinen Reisen auch meine Freundinnen wieder gesund wiedersehen kann.
Viele liebe Grüße Magdalena
ich möchte heute vom Tuntenball am vergangenen Wochenende berichten. Schon lange freute ich mich auf diesen Tag, denn es war die Gelegenheit liebe Freundinnen wiederzusehen. Freundinnen, welche nicht gleich bei mir um die Ecke wohnen. Für eine Freundin besorgte ich gleich die Eintrittskarte mit. Welche ich Ihr aber schon bei ihrem letzten Besuch in Dresden mitgab.
Dann war dann noch die Wahl der Kleider. Stand dieses Mal der Ball unter dem Motto Märchen. Was einige Ballgäste auch richtig zu kreativen Kostümen verleitete. Ich wählte dann doch eher ein schlichtes Abendkleid. Viel tauschten wir uns vorher aus, was wir wohl anziehen werden. Ich dachte auch schon daran mein Dirndl wieder aus dem Schrank zu holen. Vor dem Ball verabredete ich mich mit Claudia, der Freundin, bei der ich im September vergangenen Jahres im Urlaub war. Sie bot mir an, mich in ihrem Hotelzimmer umziehen zu können. Claudia buchte ein Zimmer in dem Hotel, in dem auch der Ball stattfand. Somit war mir das Dirndl mitzunehmen doch zu umfangreich. Wir trafen uns an der Altmarktgalerie am Nachmittag. Ja, es gab vieles zu erzählen. Und da Claudia noch etwas essen wollte, gingen wir in ein Café. Und trotz Corona war es schwer einen freien Platz zu bekommen. Alle Tische besetzt. Doch wir hatten Glück, als gerade andere Gäste einen Tisch verließen.
Da ich noch zu Hause mit meinen Eltern zu Mittag gegessen hatte, reichte mir als Kaffeesächsin ein Kännchen Kaffee. Dann wurde es Zeit aufzubrechen und in Claudias Hotel zu kommen.
Claudia zeigte mit dann was sie alles schönes in Dresdens Kaufhäusern erstanden hatte. Langsam mussten wir uns auf den Abend vorbereiten. Also das Make-up erneuern. Mein Kleid, welches ich heute trug, wechselte ich gegen mein Abendkleid und aus den Stiefeln wurden Pumps mit Pfennigabsatz. Claudia war mit einem Prinzessinnenkleid angereist. Es sah sehr schön aus. Nur leider war die Verarbeitung schlecht. Und Claudia wechselte zu einem Ersatzkleid. Dann wurde es höchste Zeit auf den Ball zu gehen. Unsere anderen Freundinnen und Mädels vom Stammtisch saßen schon längst an unserem Tisch. Hier war dann auch Gina, welche ich seit über eineinhalb Jahren nicht gesehen hatte. Gina sah ich einmal, als sie in Meißen ihren Urlaub verbrachte. Damals kannten wir uns noch nicht. Erst bei meinem Urlaub in Kassel durfte ich Gina kennen lernen. Und aus dem Kennenlernen ist eine Freundschaft entstanden. Umso schöner war das Wiedersehen.
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Damit war das Programm nur schönes Beiwerk. Aber diese Beiwerk hatte es in sich. In Dresden ist mit dem Carte Blanche ein Travestie-Theater. Und viele der Künstlerinnen sind da auch schon aufgetreten. In der Pause war Gelegenheit sich von einem Profi der Fotografie ablichten zu lassen. Außerdem konnte Frau Lose zu Gunsten der Aidshilfe erwerben. Der Gewinn ist dabei Nebensache, obwohl ich dieses mal etwas gewonnen hatte. Doch darauf kam es mir nicht an. Doch freuen durfte ich mich dann schon. So wurde es ein gelungener Abend, der leider viel zu schnell sein Ende fand. da ich auch leider nicht bis zum Ende bleiben konnte. Am Morgen des schon angebrochenen Tages galt es wieder sich um meine Eltern zu kümmern. Auch das ist mit immer wieder wichtig. Nicht zu vergessen, Verantwortung für meine pflegebedürftigen Eltern zu übernehmen. Doch ich hoffe, das Corona uns nicht weiter in die Knie zwingt, und ich bei meinen Reisen auch meine Freundinnen wieder gesund wiedersehen kann.
Viele liebe Grüße Magdalena
Lebe jeden Tag.