Helft der kleinen Sarah die Welt zu verstehen
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Laila-Sarah
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Helft der kleinen Sarah die Welt zu verstehen
Hallo,
ich verzichte jetzt irgendwelche Stellen im Forum zu zitieren, es passiert ziemlich oft und deshalb wird mir jeder User hier glauben.
Wir in diesem Forum sagen ja bei jeder Gelegenheit: Crossdressing ist wirklich nichts worauf die Gesellschaft so negativ blicken sollte. Menschen, die sich irgendwie anstellen wenn sie uns begegnen oder gar gehässig oder herabwertend werden, werden als falsch in ihrem Benehmen dargestellt. Crossdresser sind doch tolle Menschen. Haben nicht diese toxische Männlichkeit. Nennen wir das mal Punkt 1.
Andererseits gibt es die zahlreichen Partnerinnen Threads nach dem gleichen Muster, wo eine Partnerin von dem Crossdressing (oder mehr) ihres Partners erfährt. Hier ist immer der Tenor, dass es ein sehr großer Shock und Ekel mit verbundener Trauer war. Tagelanges weinen, es sich nicht ansehen können, an Scheidung denken. Ohnmacht, Trauer, "warum ich!" zum Himmel schreien. Dann kommen andere Partnerinnen zu dem Faden und sagen, kennen wir alles aber gib der Sache eine Chance. Es wird vielleicht besser. Nennen wir dies mal Punk 2.
Ich weiß es geht bei Punk 2 um die Beschwichtigung und der Erhalt der Beziehung etc. und ich kann die Schock, Ohnmacht Komponente wirklich sehr gut verstehen aber nicht den ausführlich dargestellten Ekel, nicht sehen können/wollen etc..
Als wissenschaftlich erzogener Mensch störe ich mich etwas daran, denn wenn ich beides kombiniere, komme ich nicht drumherum, dass wir unterm Strich doch etwas ekeliges und schockierendes sind, woran man sich erst gewöhnen und verdauen muss. Und wenn es so ist, was werfen wir eigentlich den Leuten bei Punkt 1 vor? Habe wir doppelte Standards?
VlG
p.s.: Es ist bestimmt so eine Marotte von mir, dass ich mich manchmal an solche Logikdreher aufhänge und versuche alles miteinander in Einklang zu bringen aber es belastet mich ein kleines wenig und macht auch das irgendwann kommende Outing nicht gerade einfacher. Ich will niemanden zu nahe treten und bin den Partnerinnen im Forum vom ganzen Herzen dankbar. Es ist viel mehr ein Wunsch etwas verstehen zu wollen.
ich verzichte jetzt irgendwelche Stellen im Forum zu zitieren, es passiert ziemlich oft und deshalb wird mir jeder User hier glauben.
Wir in diesem Forum sagen ja bei jeder Gelegenheit: Crossdressing ist wirklich nichts worauf die Gesellschaft so negativ blicken sollte. Menschen, die sich irgendwie anstellen wenn sie uns begegnen oder gar gehässig oder herabwertend werden, werden als falsch in ihrem Benehmen dargestellt. Crossdresser sind doch tolle Menschen. Haben nicht diese toxische Männlichkeit. Nennen wir das mal Punkt 1.
Andererseits gibt es die zahlreichen Partnerinnen Threads nach dem gleichen Muster, wo eine Partnerin von dem Crossdressing (oder mehr) ihres Partners erfährt. Hier ist immer der Tenor, dass es ein sehr großer Shock und Ekel mit verbundener Trauer war. Tagelanges weinen, es sich nicht ansehen können, an Scheidung denken. Ohnmacht, Trauer, "warum ich!" zum Himmel schreien. Dann kommen andere Partnerinnen zu dem Faden und sagen, kennen wir alles aber gib der Sache eine Chance. Es wird vielleicht besser. Nennen wir dies mal Punk 2.
Ich weiß es geht bei Punk 2 um die Beschwichtigung und der Erhalt der Beziehung etc. und ich kann die Schock, Ohnmacht Komponente wirklich sehr gut verstehen aber nicht den ausführlich dargestellten Ekel, nicht sehen können/wollen etc..
Als wissenschaftlich erzogener Mensch störe ich mich etwas daran, denn wenn ich beides kombiniere, komme ich nicht drumherum, dass wir unterm Strich doch etwas ekeliges und schockierendes sind, woran man sich erst gewöhnen und verdauen muss. Und wenn es so ist, was werfen wir eigentlich den Leuten bei Punkt 1 vor? Habe wir doppelte Standards?
VlG
p.s.: Es ist bestimmt so eine Marotte von mir, dass ich mich manchmal an solche Logikdreher aufhänge und versuche alles miteinander in Einklang zu bringen aber es belastet mich ein kleines wenig und macht auch das irgendwann kommende Outing nicht gerade einfacher. Ich will niemanden zu nahe treten und bin den Partnerinnen im Forum vom ganzen Herzen dankbar. Es ist viel mehr ein Wunsch etwas verstehen zu wollen.
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I have big dreams and a small world in between
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Engelchen
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Re: Helft der kleinen Sarah die Welt zu verstehen
Liebe Sarah,
ich versuch es mal rein subjektiv von meiner Seite.
Wir Menschen sind alle verschieden.
Was dem einen gefällt muss dem anderen noch lange nicht.
Was für den einen schlimm ist - ist für andere ein lächeln.
Ich habe es ja gerade hier im Forum erlebt wo eine Beziehung gewachsen ist und andere sich trennen mussten.
Es ist ein Lotteriespiel mit dem Outing - es kann gut gehen aber eben auch scheitern - aus welchen Gründen auch immer.
Lisa
ich versuch es mal rein subjektiv von meiner Seite.
Wir Menschen sind alle verschieden.
Was dem einen gefällt muss dem anderen noch lange nicht.
Was für den einen schlimm ist - ist für andere ein lächeln.
Ich habe es ja gerade hier im Forum erlebt wo eine Beziehung gewachsen ist und andere sich trennen mussten.
Es ist ein Lotteriespiel mit dem Outing - es kann gut gehen aber eben auch scheitern - aus welchen Gründen auch immer.
Lisa
Liebe geben und offen sein für Neues
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Nicole Fritz
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Re: Helft der kleinen Sarah die Welt zu verstehen
Hallo Laila,
die Antwort steht doch bereits in Deinem Profil. Bigender: doppeltes Geschlecht = doppelte Standards. So einfach ist das!
Und überhaupt: Es baut mich gerade richtig auf hier endlich einen ehrlichen Hilferuf und keinen Abschied für immer zu lesen. Danke dafür!
Das Problem ist hier die streng binäre Denkweise, die wir beide mindestens in Frage zu stellen wagen. Wenn es nichts anderes als Mann oder Frau gibt, erscheint irgend etwas dazwischen wohl eklig, abartig, pervers oder was auch immer. Und dagegen hat man eben etwas - manche die Gaskammer. Und dann liegt es an Menschen wie uns zu vermitteln, dass es auch lebens- und/oder liebenswertes jenseits der Gaskammer gibt.
Wir sollten zudem bedenken, dass wir es hier mit Zwischenmenschlichem zu tun haben. So etwas folgt keiner Logik. Mathematisch-naturwissenschaftliches Denken - völlig unbrauchbar. Da ist einfach nur der Schock: Ich habe doch einen MANN geheiratet! Fatal, wenn man nicht weiß, dass der neben seinem männlichen Äußeren auch noch andere Eigenschaften haben kann. Hat hier vielleicht unser Bildungssystem - wie schon bei der Rechtschreibung und dem Verständnis für die Mathematik - versagt. Ich weiß es nicht.
Soviel erst mal.
LG Nicole
PS: Und dann habe ich auch wieder so ein total ekliges Foto bei unserem Lieblings-Thread rein gestellt.
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Lavendellöwin
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Re: Helft der kleinen Sarah die Welt zu verstehen
Liebe Sarah..
seit ich hier im Forum bin, warte ich auf genau diesen Thread!
Ganz vielen lieben Dank!
Selber wollte ich so einen Thread in der Form aber nicht aufmachen,
irgendwie scheute ich davor..
ich habe die Befürchtung das den Partnerinnen manchmal etwas in den Mund
gelegt und sogar angedichtet wird. Und manchmal das solche "neuen" Threads
was geschichteerzählerisches haben...
Punkt 1
Wir sind weder ekelig noch abstossend-das habe ich nie gespiegelt bekommen,
aber vielleicht deshalb, weil ich mich selbst nicht abartig oder absonderlich finde.
Vielleicht nicht alltäglich, aber nicht mal so ungewöhnlich oder aus der Rolle gefallen.
Als mich meine jetzige Liebste das erste mal in einem Kleid gesehen hat, gabs ein
Lächeln und ab da, ein the show must go on...als ich mich als Frau bei ihr geoutet hab,
gab es zwar Tränen und auch etwas Wut-aber nie wirklich nie hat sie mir gegenüber
abschätzige Gefühle geäussert. Wenn das Konkurrenzding, wenn ich in einer
Überfrauphase festhing.
Hätte ich in irgendeiner Outingsituation durchblicken lassen das ich mich selbst
für "pervers" halte, hätte mich mein Gegenüber auch genau da einsortiert.
Stattdessen kam eher ein "warum hast du dann heute keinen Rock an?" "keine Lust!"
"alles klar!"...
Punkt 2
Sind der Ausgangspunkt davon tatsächlich die Partnerinnen oder die die sich outen
und doch nicht den A... in der Hose haben wirklich voll umfänglich zu sich zu stehen?
Die erfinden dann etwas, was das ganze völlig abstrus erscheinen lässt und schon haben
wir den Salat...
das da dann Frau einhakt, das ganze zerpflückt und das übrig gebliebene Häufchen Elend
keine Chance mehr hat ist für mich sehr plausibel...
Sorry wenn ich nun jemand auf den Schlips getreten bin-ich hab grade meine Tage..
Alles Liebe Marie
seit ich hier im Forum bin, warte ich auf genau diesen Thread!
Ganz vielen lieben Dank!
Selber wollte ich so einen Thread in der Form aber nicht aufmachen,
irgendwie scheute ich davor..
ich habe die Befürchtung das den Partnerinnen manchmal etwas in den Mund
gelegt und sogar angedichtet wird. Und manchmal das solche "neuen" Threads
was geschichteerzählerisches haben...
Punkt 1
Wir sind weder ekelig noch abstossend-das habe ich nie gespiegelt bekommen,
aber vielleicht deshalb, weil ich mich selbst nicht abartig oder absonderlich finde.
Vielleicht nicht alltäglich, aber nicht mal so ungewöhnlich oder aus der Rolle gefallen.
Als mich meine jetzige Liebste das erste mal in einem Kleid gesehen hat, gabs ein
Lächeln und ab da, ein the show must go on...als ich mich als Frau bei ihr geoutet hab,
gab es zwar Tränen und auch etwas Wut-aber nie wirklich nie hat sie mir gegenüber
abschätzige Gefühle geäussert. Wenn das Konkurrenzding, wenn ich in einer
Überfrauphase festhing.
Hätte ich in irgendeiner Outingsituation durchblicken lassen das ich mich selbst
für "pervers" halte, hätte mich mein Gegenüber auch genau da einsortiert.
Stattdessen kam eher ein "warum hast du dann heute keinen Rock an?" "keine Lust!"
"alles klar!"...
Punkt 2
Sind der Ausgangspunkt davon tatsächlich die Partnerinnen oder die die sich outen
und doch nicht den A... in der Hose haben wirklich voll umfänglich zu sich zu stehen?
Die erfinden dann etwas, was das ganze völlig abstrus erscheinen lässt und schon haben
wir den Salat...
das da dann Frau einhakt, das ganze zerpflückt und das übrig gebliebene Häufchen Elend
keine Chance mehr hat ist für mich sehr plausibel...
Sorry wenn ich nun jemand auf den Schlips getreten bin-ich hab grade meine Tage..
Alles Liebe Marie
Fang an. Schritt für Schritt. Denn Mut wächst im Tun. Jeder kleine Schritt zählt – auch der unperfekte.
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Aria
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Re: Helft der kleinen Sarah die Welt zu verstehen
Du willst also wissen, warum uns aussenstehende Leute als etwas Sonderbares, Merkwürdiges, Undeffinierbares, Ekliges oder Schockierendes erleben?
Habe ich den Kern deiner Frage richtig gedeutet? So ganz hat sich das beim Lesen deines Eingangsposts für mich nämlich nicht herausgestellt.
Worin ich mir aber sicher bin, ist deine Vermutung, dass wir genau das für das Gros der Leute nun mal sind. Für uns genommen ist das nicht so, da wir ja auch etliche Jahre damit zubringen konnten, uns daran zu gewöhnen, uns anzunehmen und schliesslich auch zu wissen, dass es nur so sein kann und nicht anders - mit letzterem meine ich die TS-Leute im Speziellen. Leute ausserhalb dieser - ich nenne es mal Blase - kennen das nun mal gar nicht, höchstens durch irgendwelche Medien, wenns hoch kommt, kennen sie jemanden über paar Ecken. Das wars dann aber auch schon. Die können sich halt nix anderes vorstellen. Schon gar nicht von nonbinären Lebensmodellen oder pansexuellen Präferenzen. Für sie gibt es das, was vornehmlich vorherrscht, und das ist nun mal das binäre System.
Und nun kommt unsereins - der/die, was das angeht, die Weisheit mit Löffel gefressen hat - und versucht diesen Menschen die trans*Welt zu erklären. Das ist ungefähr so, als wölle man einem Buschmann was von der Raumfahrt und der Mondlandung erzählen. Das sind Dinge, die man sich nur schwer vorstellen kann, wenn man sie eben nicht selbst erlebt hat und man Zeit dafür hatte, sich in sie hinein zu finden. Aus diesem Grund finde ich die meisten Beiträge in Threads, wie zuletzt den von Carry, einen kleinen Ticken übergriffig. Da kommt ein Buschmann namens Carry hierher und möchte wissen, warum in seiner Steppe die Apollo-Kapsel gelandet ist und warum sein Dorf ob dieser Begegnung nicht mehr das selbe ist. Woraufhin er erzählt bekommt, dass doch mittlerweile gar nix mehr sonderbares sei und er sich doch der neuen Welt nicht verschliessen kann.
Das kommt dann davon, wenn jeder in seiner Blase hockt und meint, seine Sicht auf die Welt sei die einzig wahre. In diesem Sinne hast du m.M.n. recht, wenn du sagst, dass wir doppelte Standards haben. Einerseits müssen wir solchen Menschen wie Carry, die Zeit geben - sofern sie den Willen dazu haben - diese Dinge zu verstehen. Und andererseits müssen wir akzeptieren, dass es Menschen gibt, die nicht verstehen, bzw. verstehen wollen, weil das eben nicht in ihr Weltbild passt. Und noch was, es hat niemand gesagt, welches das richtige Weltbild ist. Nur, weil wir durch unser Anderssein gelernt haben, über den grossen Tellerrand zu gucken, heisst das noch lange nicht, dass das die alleinige Wahrheit ist.
Habe ich den Kern deiner Frage richtig gedeutet? So ganz hat sich das beim Lesen deines Eingangsposts für mich nämlich nicht herausgestellt.
Worin ich mir aber sicher bin, ist deine Vermutung, dass wir genau das für das Gros der Leute nun mal sind. Für uns genommen ist das nicht so, da wir ja auch etliche Jahre damit zubringen konnten, uns daran zu gewöhnen, uns anzunehmen und schliesslich auch zu wissen, dass es nur so sein kann und nicht anders - mit letzterem meine ich die TS-Leute im Speziellen. Leute ausserhalb dieser - ich nenne es mal Blase - kennen das nun mal gar nicht, höchstens durch irgendwelche Medien, wenns hoch kommt, kennen sie jemanden über paar Ecken. Das wars dann aber auch schon. Die können sich halt nix anderes vorstellen. Schon gar nicht von nonbinären Lebensmodellen oder pansexuellen Präferenzen. Für sie gibt es das, was vornehmlich vorherrscht, und das ist nun mal das binäre System.
Und nun kommt unsereins - der/die, was das angeht, die Weisheit mit Löffel gefressen hat - und versucht diesen Menschen die trans*Welt zu erklären. Das ist ungefähr so, als wölle man einem Buschmann was von der Raumfahrt und der Mondlandung erzählen. Das sind Dinge, die man sich nur schwer vorstellen kann, wenn man sie eben nicht selbst erlebt hat und man Zeit dafür hatte, sich in sie hinein zu finden. Aus diesem Grund finde ich die meisten Beiträge in Threads, wie zuletzt den von Carry, einen kleinen Ticken übergriffig. Da kommt ein Buschmann namens Carry hierher und möchte wissen, warum in seiner Steppe die Apollo-Kapsel gelandet ist und warum sein Dorf ob dieser Begegnung nicht mehr das selbe ist. Woraufhin er erzählt bekommt, dass doch mittlerweile gar nix mehr sonderbares sei und er sich doch der neuen Welt nicht verschliessen kann.
Das kommt dann davon, wenn jeder in seiner Blase hockt und meint, seine Sicht auf die Welt sei die einzig wahre. In diesem Sinne hast du m.M.n. recht, wenn du sagst, dass wir doppelte Standards haben. Einerseits müssen wir solchen Menschen wie Carry, die Zeit geben - sofern sie den Willen dazu haben - diese Dinge zu verstehen. Und andererseits müssen wir akzeptieren, dass es Menschen gibt, die nicht verstehen, bzw. verstehen wollen, weil das eben nicht in ihr Weltbild passt. Und noch was, es hat niemand gesagt, welches das richtige Weltbild ist. Nur, weil wir durch unser Anderssein gelernt haben, über den grossen Tellerrand zu gucken, heisst das noch lange nicht, dass das die alleinige Wahrheit ist.
¡no lamento nada!
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NanaVistor
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Re: Helft der kleinen Sarah die Welt zu verstehen
"wir sind alle verschieden"
"ich nicht"
....
Auch Vordenker müssen nachdenken.
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AnnaJo
Re: Helft der kleinen Sarah die Welt zu verstehen
Liebe Laila
Eventuell kennst du ja meine Geschichte. Ich bin die Frau eines CD. Und ja, das was du schreibst ist schon richtig, aber Ekel? Nein. Ich und auch viele andere Frauen würden nie von Ekel schreiben/reden.
Es ist auch nichts schlimmes. Schlimm ist es nur für unsere zerplatzten Träume/Vorstellungen und Zukunftswünschen.
Das irrationale Gefühl "betrogen" (hab noch immer kein besseres Wort dafür gefunden) worden zu sein macht uns zu "hässlichen" Bio-Frauen.
Das Outing sollte euch befreien und es euch erleichtern so zu leben wie ihr es euch wünscht. Respektiert werden muss aber auch der Wunsch der Bio-Frau und ihre Träume. Ob beides kompatibel ist, müssen die Paare für sich selber abstecken und herausfinden.
Hoffe ich hab dich richtig verstanden, aber sei dir gewiss. Ekelig seid ihr in keinster Weise.
AnnaJo

Eventuell kennst du ja meine Geschichte. Ich bin die Frau eines CD. Und ja, das was du schreibst ist schon richtig, aber Ekel? Nein. Ich und auch viele andere Frauen würden nie von Ekel schreiben/reden.
Es ist auch nichts schlimmes. Schlimm ist es nur für unsere zerplatzten Träume/Vorstellungen und Zukunftswünschen.
Das irrationale Gefühl "betrogen" (hab noch immer kein besseres Wort dafür gefunden) worden zu sein macht uns zu "hässlichen" Bio-Frauen.
Das Outing sollte euch befreien und es euch erleichtern so zu leben wie ihr es euch wünscht. Respektiert werden muss aber auch der Wunsch der Bio-Frau und ihre Träume. Ob beides kompatibel ist, müssen die Paare für sich selber abstecken und herausfinden.
Hoffe ich hab dich richtig verstanden, aber sei dir gewiss. Ekelig seid ihr in keinster Weise.
AnnaJo
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Jaddy
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Re: Helft der kleinen Sarah die Welt zu verstehen
Hier werden logischerweise vor allem die Probleme diskutiert, also wenn Partner"¢in nicht damit klar kommt. In vielen anderen Vorstellungsposts steht beiläufig "und ich bin glücklich mit meiner Partner"¢in, die mich unterstützt", was in der Regel kurz überlesen wird 
Edit: Hier zum Beispiel viewtopic.php?p=259788#p259788
Edit: Hier zum Beispiel viewtopic.php?p=259788#p259788
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ExUserIn-2026-04-08
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Re: Helft der kleinen Sarah die Welt zu verstehen
Ich verstehe die Frage nicht bzw. einen Widerspruch kann ich nicht erkennen. Es ist eine Frage der Perspektive. Punkt 1 ist die Sicht von uns als Betroffene, Punkt 2 blickt von außen auf uns.
Von den Vereinfachungen einmal abgesehen, steckt der Konflikt in unterschiedlichen Bewertungen, die wiederum unterschiedlichen Voraussetzungen folgen. Der Konflikt kann durch zwei Möglichkeiten aufgehoben werden. Es werden a) auf beiden Seiten auf Bewertungen verzichtet oder b) die Bewertungen werden harmonisiert. Im Fall b) ist für uns als Betroffene natürlich besonders schwer, da wir gegen uns handeln würden, würden wir eine Bewertung von außen übernehmen. Davon wollen wir uns gerade emazipieren. Ein Bewertung von außen empfinden wir als übergriffig. Also bemühen wir uns, die Außen herrschende Meinung in unserem Sinne anzupassen.
Wo genau liegt das Verständnisproblem ?
Von den Vereinfachungen einmal abgesehen, steckt der Konflikt in unterschiedlichen Bewertungen, die wiederum unterschiedlichen Voraussetzungen folgen. Der Konflikt kann durch zwei Möglichkeiten aufgehoben werden. Es werden a) auf beiden Seiten auf Bewertungen verzichtet oder b) die Bewertungen werden harmonisiert. Im Fall b) ist für uns als Betroffene natürlich besonders schwer, da wir gegen uns handeln würden, würden wir eine Bewertung von außen übernehmen. Davon wollen wir uns gerade emazipieren. Ein Bewertung von außen empfinden wir als übergriffig. Also bemühen wir uns, die Außen herrschende Meinung in unserem Sinne anzupassen.
Wo genau liegt das Verständnisproblem ?
Viele Grüße
Vicky
Respekt ist nicht teilbar.
Vicky
Respekt ist nicht teilbar.
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Frieda
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Re: Helft der kleinen Sarah die Welt zu verstehen
Liebe Laila
Auch von mir bekommst du ein
für diesen Thread.
Deine Ausführungen liebe Laila kann ich echt verstehen, aber irgendwie ist es doch dieses hop oder top, Mann oder Frau, schwarz oder weiß - Denken, was du hier aufgezählt hast!? Und für mich, die ich hier echt schon einiges von und durch euch lernen durfte, empfinde ich dies als ein erschwerendes Denken.
Ich muss und will gar nicht darauf pochen Recht haben zu wollen, was ich aber sagen möchte ist, dass mein Denken mir selbst Frieden schenkt und mich glücklich macht, und es ebenfalls dafür sorgt, daß meine Liebsten sich dadurch gut fühlen können

Irgendwie ist für mich dein angesprochenes ablehnendes Denken, ein echt komplizierteres Denken. Für mich ist es ganz einfach, ehrlich.
Wenn man diese Situation reinweg aus dieser Ich-Position betrachtet, wird sich alles zukünftige erschweren. Bleibt man dann auch noch in seinen Träumen und Erwartungen gefangen, treibt man sich selbst immer tiefer in den Strudel der Selbstverliebtheit und man wird sich immer mehr und immer wichtiger nehmen, als seinen Partner. Man wird sich und sein entstehendes Leid, als DAS absolut schlimmste empfinden. Man kann meine vielen Worte von eben auch sehr abgekürzt aussprechen... Egoismus pur, sry.
Egal, EGAL, E G A L bei welchen Themen wir uns im Ich-Denken verlieren, erzeugen wir ganz alleine unser eigenes Leid
Die einzige Lösung die es für mich gab/gibt ist Mitgefühl. Ich brauche mich doch nur zu fragen:
- Möchte ich selbst, wegen meiner selbst, als eklig und abstoßend wahrgenommen werden?
- Möchte ich mich selbst dauerhaft verleugnen müssen um meinem Partner nur dann gefallen zu können?
Über kurz oder lang macht Egoismus Alles und Jeden kaputt. Egoismus hat so viele Visagen, wir haben uns nur daran gewöhnt und deswegen sind sie selbstverständlich geworden...leider.
Weißt du liebe Laila, es wird in vielen Partnerinnen-Thread's von der großen Liebe gesprochen. Ich für mich fühle sie dann aber manchmal nicht. Oft genug hören wir Aufzählungen, an was der andere alles denken MUSS, an was er sich alles halten MUSS, damit man ja selbst wieder zufriedener werden kann
. In meiner kleinen Welt funktioniert Liebe so nicht. Ich möchte freiwillig tun für meine Liebsten
Ganz ganz ehrlich!!! Mir tut es manches mal echt weh, wenn ich hier miterlebe wie so manche Partnerin über die Facetten des Trans-seins respektlos und egoistisch hinwegtrampelt. Und ihr gebt euch trotzdem sehr sehr oft so viel Mühe, versteht sie und zeigt Geduld, trotz das ihr auch manchmal angegriffen werdet, wofür ich euch echt bewundere. Was ich aber mit der Zeit hier auch langsam lerne, ist die Kraft von so mancher Partnerin einzuschätzen. Denn manche sind so stark, daß ich mich schon mal gefragt habe, sind sie nun nur egoistisch oder evtl auch der "männliche Part"?
Namaste
Auch von mir bekommst du ein
Deine Ausführungen liebe Laila kann ich echt verstehen, aber irgendwie ist es doch dieses hop oder top, Mann oder Frau, schwarz oder weiß - Denken, was du hier aufgezählt hast!? Und für mich, die ich hier echt schon einiges von und durch euch lernen durfte, empfinde ich dies als ein erschwerendes Denken.
Ich muss und will gar nicht darauf pochen Recht haben zu wollen, was ich aber sagen möchte ist, dass mein Denken mir selbst Frieden schenkt und mich glücklich macht, und es ebenfalls dafür sorgt, daß meine Liebsten sich dadurch gut fühlen können
Irgendwie ist für mich dein angesprochenes ablehnendes Denken, ein echt komplizierteres Denken. Für mich ist es ganz einfach, ehrlich.
Wenn man diese Situation reinweg aus dieser Ich-Position betrachtet, wird sich alles zukünftige erschweren. Bleibt man dann auch noch in seinen Träumen und Erwartungen gefangen, treibt man sich selbst immer tiefer in den Strudel der Selbstverliebtheit und man wird sich immer mehr und immer wichtiger nehmen, als seinen Partner. Man wird sich und sein entstehendes Leid, als DAS absolut schlimmste empfinden. Man kann meine vielen Worte von eben auch sehr abgekürzt aussprechen... Egoismus pur, sry.
Egal, EGAL, E G A L bei welchen Themen wir uns im Ich-Denken verlieren, erzeugen wir ganz alleine unser eigenes Leid
Die einzige Lösung die es für mich gab/gibt ist Mitgefühl. Ich brauche mich doch nur zu fragen:
- Möchte ich selbst, wegen meiner selbst, als eklig und abstoßend wahrgenommen werden?
- Möchte ich mich selbst dauerhaft verleugnen müssen um meinem Partner nur dann gefallen zu können?
Über kurz oder lang macht Egoismus Alles und Jeden kaputt. Egoismus hat so viele Visagen, wir haben uns nur daran gewöhnt und deswegen sind sie selbstverständlich geworden...leider.
Weißt du liebe Laila, es wird in vielen Partnerinnen-Thread's von der großen Liebe gesprochen. Ich für mich fühle sie dann aber manchmal nicht. Oft genug hören wir Aufzählungen, an was der andere alles denken MUSS, an was er sich alles halten MUSS, damit man ja selbst wieder zufriedener werden kann
Ganz ganz ehrlich!!! Mir tut es manches mal echt weh, wenn ich hier miterlebe wie so manche Partnerin über die Facetten des Trans-seins respektlos und egoistisch hinwegtrampelt. Und ihr gebt euch trotzdem sehr sehr oft so viel Mühe, versteht sie und zeigt Geduld, trotz das ihr auch manchmal angegriffen werdet, wofür ich euch echt bewundere. Was ich aber mit der Zeit hier auch langsam lerne, ist die Kraft von so mancher Partnerin einzuschätzen. Denn manche sind so stark, daß ich mich schon mal gefragt habe, sind sie nun nur egoistisch oder evtl auch der "männliche Part"?
Namaste
•Liebe & Mitgefühl sind die höchsten Formen von Intelligenz.
•Du musst selbst zu der Veränderung werden, die du in der Welt sehen willst. Mahatma Gandhi
•Irgendwo ist Jemand glücklich mit weniger als du hast!
*Wer mag, ich bin gerne da mit 💖,👂und📝*
•Du musst selbst zu der Veränderung werden, die du in der Welt sehen willst. Mahatma Gandhi
•Irgendwo ist Jemand glücklich mit weniger als du hast!
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Anja
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Re: Helft der kleinen Sarah die Welt zu verstehen
Moinsen
Mit Logik, wie Nicole schon sagte, kommt man hier nicht weiter. Denn reden wir Laila-Sarahs obige Aussage folgend über den Partner, dann gehts um Gefühle (wie Nicole übrigens auch schon schrieb).
Und da habe ich hier häufiger den Eindruck, das dieser Punkt auf Unverständnis stößt.
Während sich ein Trans*Mensch (welche Ausprägung auch immer) sich sein ganzes Leben lang mit seinem Geschlecht beschäftigt, weil eine Inkongruenz in irgendeiner Art und Weise besteht, ist das zu 99% beim Partner eben nicht der Fall. Wenn man sich dem Partner anvertraut, egal wann, hat man also selbst bereits einen immensen Vorsprung diesbezüglich aufgebaut.
Anscheinend können sich viele schlecht in andere Menschen hineinversetzen, denn anders kann ich es mir nicht erklären, das sie dann von der (geschockten) Reaktion der Partnerin überrascht sind...
Während man selbst sein ganzes Leben lang Zeit hatte, auf den heutigen "Stand" zu kommen, wird der Partnerin dann Druck gemacht, anstatt ihr Zeit und Raum zu geben, irgendwie "aufzuholen".
Natürlich ist es für sie ein Schock, wenn man sich nicht gleich zu Anfang offenbart. Die meisten Menschen haben sich eben nie mit ihrem Geschlecht beschäftigen müssen, für sie passt es einfach so wie es ist. Und der Partner hat einem ja dann (bis zum Outing) den (falschen) Eindruck vermittelt, es wäre beim ihm genauso. Und deswegen fühlen sich die Partnerinnen dann betrogen.
Da finde ich es unfair, der Gesellschaft gegenüber "bzw. das Gros der Leute", den Stempel der Intoleranz aufzudrücken.
Vielleicht umgibst du dich mit den falschen Leuten?
Jedenfalls sollte grundlegend zwischen der Sichtweise des Partners und der Sichtweise der Gesellschaft unterschieden werden. Der Partner bzw. die Familie haben doch einen emotionalen Bezug zu uns und reagieren mit heftigen Gefühlen, da sie einen völlig anderen Bezug zu uns haben wie alle anderen (Fremden).
Mal ein Beispiel aus meinem Bekanntenkreis.
Durch einen Rohrbruch wurde der (versteckte) Fundus des Partners einer Bekannten entdekckt. Sie kam damit überhaupt nicht klar (fühlte sich natürlich betrogen) und trennte sich von ihm.
Während sie mit mir andererseits überhaupt kein Problem hat. Denn zu dem Partner hat man nun Mal eine völlig andere Beziehung. Sie hat kein Problem mit Trans*Menschen, aber als Partner kommen sie für sie eben nicht in Frage.
Ich benutze immer gerne das Bild des Essens in diesem Zusammenhang. Ist vielleicht leichter zu verstehen.
Ich selber mag keine Rote Beete. Kann ich nicht ausstehen. Da kann und will ich mich auch nicht dran gewöhnen, ich habs probiert
Ich hab allerdings kein Problem mit roter Beete, kann ihr problemlos im Supermarkt "begegnen". Auch kann die gerne jemand neben mir am Tisch essen. Kein Problem.
Dann gibt es natürlich die Leute, die rote Beete mögen. Die kein Problem damit haben, sie gerne essen...
Ob der Partner nun rote Beete mag oder nicht, gleicht einem Lotteriespiel. Man kann Glück oder auch Pech haben.
Sagt man der Partnerin gleich zu Anfang, wie gern man rote Beete mag und das man sie häufig essen möchte, kann sie sich darauf einlassen oder auch nicht. Vielleicht mag sie selbst auch rote Beete (Treffer!) oder aber sie mag sie selbst nicht, würde sie aber für einen zubereiten (auch nicht schlecht) oder sie findet rote Beete zum
Tja
Wenn man seine Vorliebe aber für Jahre geheim gehalten hat, dann hat man seiner Partnerin der Möglichkeit beraubt, sich dafür oder dagegen zu entscheiden.
Dann braucht man sich dann aber auch nicht wundern, das sich die Partnerin betrogen fühlt, oder rote Beete zum
findet. Hätte man ja gleich zu Anfang drüber reden können...
Das finde ich dann auch nicht respektlos oder egoistisch von der Partnerin. Die darf durchaus ihren eigenen Geschmack haben
Grüße
die Anja
Laila-Sarah hat geschrieben: Mi 20. Nov 2019, 17:29 Als wissenschaftlich erzogener Mensch störe ich mich etwas daran, denn wenn ich beides kombiniere, komme ich nicht drumherum, dass wir unterm Strich doch etwas ekeliges und schockierendes sind, woran man sich erst gewöhnen und verdauen muss.
Hier wird so einiges durcheinander gewürfelt, so dass es mir schwer fällt, die eigentliche Frage zu verstehen.Nicole Doll hat geschrieben: Mi 20. Nov 2019, 18:02 Wir sollten zudem bedenken, dass wir es hier mit Zwischenmenschlichem zu tun haben. So etwas folgt keiner Logik. Mathematisch-naturwissenschaftliches Denken - völlig unbrauchbar.
Mit Logik, wie Nicole schon sagte, kommt man hier nicht weiter. Denn reden wir Laila-Sarahs obige Aussage folgend über den Partner, dann gehts um Gefühle (wie Nicole übrigens auch schon schrieb).
Und da habe ich hier häufiger den Eindruck, das dieser Punkt auf Unverständnis stößt.
Während sich ein Trans*Mensch (welche Ausprägung auch immer) sich sein ganzes Leben lang mit seinem Geschlecht beschäftigt, weil eine Inkongruenz in irgendeiner Art und Weise besteht, ist das zu 99% beim Partner eben nicht der Fall. Wenn man sich dem Partner anvertraut, egal wann, hat man also selbst bereits einen immensen Vorsprung diesbezüglich aufgebaut.
Anscheinend können sich viele schlecht in andere Menschen hineinversetzen, denn anders kann ich es mir nicht erklären, das sie dann von der (geschockten) Reaktion der Partnerin überrascht sind...
Während man selbst sein ganzes Leben lang Zeit hatte, auf den heutigen "Stand" zu kommen, wird der Partnerin dann Druck gemacht, anstatt ihr Zeit und Raum zu geben, irgendwie "aufzuholen".
Natürlich ist es für sie ein Schock, wenn man sich nicht gleich zu Anfang offenbart. Die meisten Menschen haben sich eben nie mit ihrem Geschlecht beschäftigen müssen, für sie passt es einfach so wie es ist. Und der Partner hat einem ja dann (bis zum Outing) den (falschen) Eindruck vermittelt, es wäre beim ihm genauso. Und deswegen fühlen sich die Partnerinnen dann betrogen.
Tut mir leid das du das so siehst. Ich lebe nun schon weit über 3 Jahre als Frau und kann deine Aussage in keinster Weise bestätigen. Auch die Zeit davor, als CD, hat mir niemand diesen Eindruck vermittelt. Ich hab, was meine "Frauentage" damals angeht, so eine Art kurzes Tagebuch, da reden wir auch von fast 300 Tagen, inklusive mehrerer Urlaube. Also auch nicht gerade wenig...Aria hat geschrieben: Mi 20. Nov 2019, 20:34 Du willst also wissen, warum uns aussenstehende Leute als etwas Sonderbares, Merkwürdiges, Undeffinierbares, Ekliges oder Schockierendes erleben?
Habe ich den Kern deiner Frage richtig gedeutet? So ganz hat sich das beim Lesen deines Eingangsposts für mich nämlich nicht herausgestellt.
Worin ich mir aber sicher bin, ist deine Vermutung, dass wir genau das für das Gros der Leute nun mal sind.
Da finde ich es unfair, der Gesellschaft gegenüber "bzw. das Gros der Leute", den Stempel der Intoleranz aufzudrücken.
Vielleicht umgibst du dich mit den falschen Leuten?
Jedenfalls sollte grundlegend zwischen der Sichtweise des Partners und der Sichtweise der Gesellschaft unterschieden werden. Der Partner bzw. die Familie haben doch einen emotionalen Bezug zu uns und reagieren mit heftigen Gefühlen, da sie einen völlig anderen Bezug zu uns haben wie alle anderen (Fremden).
Mal ein Beispiel aus meinem Bekanntenkreis.
Durch einen Rohrbruch wurde der (versteckte) Fundus des Partners einer Bekannten entdekckt. Sie kam damit überhaupt nicht klar (fühlte sich natürlich betrogen) und trennte sich von ihm.
Während sie mit mir andererseits überhaupt kein Problem hat. Denn zu dem Partner hat man nun Mal eine völlig andere Beziehung. Sie hat kein Problem mit Trans*Menschen, aber als Partner kommen sie für sie eben nicht in Frage.
Ich benutze immer gerne das Bild des Essens in diesem Zusammenhang. Ist vielleicht leichter zu verstehen.
Ich selber mag keine Rote Beete. Kann ich nicht ausstehen. Da kann und will ich mich auch nicht dran gewöhnen, ich habs probiert
Ich hab allerdings kein Problem mit roter Beete, kann ihr problemlos im Supermarkt "begegnen". Auch kann die gerne jemand neben mir am Tisch essen. Kein Problem.
Dann gibt es natürlich die Leute, die rote Beete mögen. Die kein Problem damit haben, sie gerne essen...
Ob der Partner nun rote Beete mag oder nicht, gleicht einem Lotteriespiel. Man kann Glück oder auch Pech haben.
Sagt man der Partnerin gleich zu Anfang, wie gern man rote Beete mag und das man sie häufig essen möchte, kann sie sich darauf einlassen oder auch nicht. Vielleicht mag sie selbst auch rote Beete (Treffer!) oder aber sie mag sie selbst nicht, würde sie aber für einen zubereiten (auch nicht schlecht) oder sie findet rote Beete zum
Tja
Wenn man seine Vorliebe aber für Jahre geheim gehalten hat, dann hat man seiner Partnerin der Möglichkeit beraubt, sich dafür oder dagegen zu entscheiden.
Dann braucht man sich dann aber auch nicht wundern, das sich die Partnerin betrogen fühlt, oder rote Beete zum
Das finde ich dann auch nicht respektlos oder egoistisch von der Partnerin. Die darf durchaus ihren eigenen Geschmack haben
Grüße
die Anja
Fällt der Apfel weit vom Stamm, kommt wenigstens mal Sonne dran!
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Re: Helft der kleinen Sarah die Welt zu verstehen
Da muss ich jetzt lachen.Aria hat geschrieben: Mi 20. Nov 2019, 20:34 Das ist ungefähr so, als wölle man einem Buschmann was von der Raumfahrt und der Mondlandung erzählen.
Jetzt im Ernst: Ein Cis-Mensch kann es eben überhaupt nicht nachfühlen, wie es uns ergeht. Wir können dann nur versuchen es irgendwie logisch oder verständlich zu erklären. Und nicht nur Cis-Menschen haben hier Probleme. Ich kann als Enby das mit dem im falschen Körper geboren sein nicht nachfühlen. Ich habe als Mann meinen Platz in der Gesellschaft nicht gefunden. Da ich mich aber auch nicht vollständig als Frau einordne, würde ich diesen Platz in der Rolle als Frau auch nicht finden. Mein Körper ist irgendwie falsch, aber als Mann UND als Frau. Und das ist jetzt richtig doof.
LG Nicole
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Re: Helft der kleinen Sarah die Welt zu verstehen
Ich bin mir ziemlich sicher, dass auf das Gros der Bevölkerung mindestens eins von o.g. Vorurteilen auf uns zutrifft. Ansonsten wären wir da schon ein gutes Stück weiter, was die gesellschaftliche Akzeptanz betrifft. Sie ist auf einem ganz guten Weg aber noch lange nicht da, um zu sagen, man könne die Aussage als falsch bewerten.Anja hat geschrieben: Do 21. Nov 2019, 10:24Tut mir leid das du das so siehst. Ich lebe nun schon weit über 3 Jahre als Frau und kann deine Aussage in keinster Weise bestätigen. Auch die Zeit davor, als CD, hat mir niemand diesen Eindruck vermittelt. Ich hab, was meine "Frauentage" damals angeht, so eine Art kurzes Tagebuch, da reden wir auch von fast 300 Tagen, inklusive mehrerer Urlaube. Also auch nicht gerade wenig...Aria hat geschrieben: Mi 20. Nov 2019, 20:34 Du willst also wissen, warum uns aussenstehende Leute als etwas Sonderbares, Merkwürdiges, Undeffinierbares, Ekliges oder Schockierendes erleben?
Habe ich den Kern deiner Frage richtig gedeutet? So ganz hat sich das beim Lesen deines Eingangsposts für mich nämlich nicht herausgestellt.
Worin ich mir aber sicher bin, ist deine Vermutung, dass wir genau das für das Gros der Leute nun mal sind.
Da finde ich es unfair, der Gesellschaft gegenüber "bzw. das Gros der Leute", den Stempel der Intoleranz aufzudrücken.
Vielleicht umgibst du dich mit den falschen Leuten?
Du berichtest von deinen Erlebnissen und nur die wertest du für dich als gegenteilig. Du hast vllt. mitbekommen, dass die Leute dich angelächelt haben, jedoch nicht, was die hinter deinem Rücken erzählt haben.
Ich umgebe mich garantiert nicht mit den falschen Leuten und ich ich würde es mir auch nicht anmassen, jemanden das zu unterstellen. Du bist in der komfortablen Lage, eine Partnerschaft vor, während und nach der Transition zu haben und kannst dir evt. deswegen auch erlauben, solche Aussagen zu tätigen. Wenn du dein Leben aber vollkommen neu ausrichten musst, weil es das ist, wonach du plötzlich strebst und dir dabei nicht sehnlicher wünschst, als eine ganz normale Beziehung zu führen, dann erlebst du ziemlich schnell, was es heisst, etwas Sonderbares zu sein.
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Re: Helft der kleinen Sarah die Welt zu verstehen
Ich kann das nicht bestätigen @ Aria
Klar haben manche Menschen ein Problem damit, ich denke so mal 10 bis 15 %.
Aber ich werde im Alltag auch angebaggert, von Männern wie von Frauen, obwohl die meist wissen das ich glücklich verheiratet bin.
Und was hinter meinem Rücken geredet wird ? Mir egal !
Es gibt im plattdeutschen ein tolles Sprichwort:
Do wat du wullt, de Lüüd snackt doch !
Wenn man dieses beherzigt macht es vieles einfacher.
Und ein gewisses Selbstbewusstsein ist da hilfreich, sei es im Alltag wie auch bei der Partnersuche.
Klar haben manche Menschen ein Problem damit, ich denke so mal 10 bis 15 %.
Aber ich werde im Alltag auch angebaggert, von Männern wie von Frauen, obwohl die meist wissen das ich glücklich verheiratet bin.
Und was hinter meinem Rücken geredet wird ? Mir egal !
Es gibt im plattdeutschen ein tolles Sprichwort:
Do wat du wullt, de Lüüd snackt doch !
Wenn man dieses beherzigt macht es vieles einfacher.
Und ein gewisses Selbstbewusstsein ist da hilfreich, sei es im Alltag wie auch bei der Partnersuche.
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Laila-Sarah
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Re: Helft der kleinen Sarah die Welt zu verstehen
Hallo ihr lieben,
VlG
Sehr schön erklärtLisa-Weber hat geschrieben: Mi 20. Nov 2019, 17:38 ich versuch es mal rein subjektiv von meiner Seite.
Wir Menschen sind alle verschieden.
Nicole liebe Nicole. Warum soll ich gehen? Wohin soll ich gehen? Davon ist doch gar nicht die Rede. Alles is gut und dein Foto ist nicht ecklig.Nicole Doll hat geschrieben: Mi 20. Nov 2019, 18:02 Und überhaupt: Es baut mich gerade richtig auf hier endlich einen ehrlichen Hilferuf und keinen Abschied für immer zu lesen. Danke dafür!
PS: Und dann habe ich auch wieder so ein total ekliges Foto bei unserem Lieblings-Thread rein gestellt.![]()
Ein sehr schöner Post. Du must dich selber schätzen, dann tut es auch deine Umwelt. Brilliant.
VlG
The trick is to keep breathing
I have big dreams and a small world in between
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