Eine Traum-Urlaubsgeschichte
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Inga
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Eine Traum„Urlaubsgeschichte
Vor einigen Tagen bin ich über Urlaubspläne eingenickt und möchte euch den Traum nicht vorenthalten:
Urlaubszeit ist die Zeit, in fremde Länder zu reisen, fremde Städten zu besichtigen, aber auch eine Zeit zu neuen Horizonten aufzubrechen und zu sich selbst zu finden. Wir hatten eine mehrwöchige Studienreise gebucht. Sie führte meine Liebste und mich in die Hauptstadt eines fernen von Krisen geschütteltes Land. Wir wussten damals wenig über das Land. Doch sagte man uns, das Land sei nicht nur kulturhistorisch interessant, sondern man könnte sich als Tourist recht frei bewegen und die Bevölkerung wäre ausgesprochen gastfreundlich.
Meine Liebste und ich fanden uns in einer überschaubar kleinen Reisegruppe wieder. Schnell hatten wir die üblichen Sehenswürdigkeiten besucht. Während die anderen am Strand das schöne Wetter genossen, nutzten wir die Tage ohne Programm, mal gemeinsam, mal alleine in der Stadt herum zu stromern.
Da passierte es. Ich ging eines Tages vor mich hin und gelangte in Stadtteile in denen ich vorher noch nie war. Auf einmal bemerkte ich, dass ich die Orientierung verloren hatte. Ich hatte mich in der fremden Stadt mit breiten Straßen und vielen kleinen Gassen — so hübsch anzusehen — verlaufen und fand mich auf einmal in einem unruhigen Gebiet wieder. Erregte Menschen, die etwas in der unbekannter Sprache riefen, kamen aus den kleinen Gassen und sammelten sich auf den breiteren Straßen. Große Polizeipräsenz in den Seitenstraßen ließen nichts Gutes vermuten. Ich verstand zwar nicht, worum es ging. Ich befürchtete aber, es könnte brenzlig werden, verdammt brenzlig. Was sollte ich tun? Wo sollte ich hin?
Eine einheimische Frau in meinem Alter griff mich am Arm und zerrte mich in eine Hausnische. "Ich dir helfen" sagte sie im gebrochenen Englisch. Sie hatte meine missliche Lage erkannt und schob mich in einen Hauseingang. Sie geleitete mich über mehrere Treppen und Gänge, die offensichtlich mehrere Häuser verbanden. Wir fanden uns in den Hinterräumen eines Ladens wieder. Sie drückte mich in einen Sessel, zog Vorhänge vor und bedeutete mir, ruhig zu sein. "Kein Wort, sonst Probleme." Ich schwieg und lauschte. Ich hörte in der Ferne die Menschen aufgeregt rufen. Ich fühlte mich irgendwie sicher und schaute mich um. Mir gegenüber war ein großer Spiegel und auf einem Tisch davor diverse Friseurutensilien. Handtücher und diverse Kosmetika waren in einem Regal gestapelt. Auch an den Wänden sah ich in mannsgroße Spiegel. Nur die Fenster waren hinter den zugezogenen Gardinen versteckt. Ich war wohl in einem improvisierten Haar- und Kosmetiksalon geführt worden.
"Du sitzen. Lange sitzen. Nicht aufstehen. Nicht herum gehen. Still sein." Schweigend nahm ich ihre Instruktionen entgegen. Was wird mir jetzt passieren? Ich saß still im Sessel. Sie verschwand und kam nach einer Weile mit Kaffee und einen Stück trockener Kuchen wieder. "Iß. Dauert lang." Der Kuchen schmeckte nach glasiertem Honig. Der Kaffee war sehr stark. Sie holte ein Glas Wasser. Ich saß da, nippte am Glas und schwieg. Sie beobachtete mich aufmerksam . Ich rutsche auf dem Sessel und wollte aufstehen. "Du sitzenbleiben." Ich rutschte zurück in den Sessel, der eine gut gepolsterte Kreuzung aus Zahnarztstuhl und Bürosessel zu sein schien. "Du Locken?" Ich nickte verlegen. Locken mochte ich wohl angucken. "Du Locken." Sie legte mir einen großen Umhang über die Brust und schoss ihn im Nacken. Locken? Ich? Ich schüttelte etwas mit dem Kopf. Meine Haare waren glatt und zottelig wie sie waren, reichten mir die Fransen in den Kragen. Sie wiederholte bestimmt: "Du Locken. Alle Frauen Locken." "Ich bin doch ein Mann."- protestierte ich. "Du jetzt Frau. Fremde Frau sicher. Fremder Mann Spitzel." und sie machte dazu ein Zeichen von durchschnittener Kehle. Ich hörte wieder die lebhaften Stimmen von draußen und dachte: Dann halt Frau, wenn es mir jetzt hilft. Sie machte sich an die Arbeit, kämmte mir die Haare, wusch sie mir einmal durch mit einem betörenden Shampoo, spülte sie aus und drehte sie dann sorgfältig nach und nach in fingerdünne Lockenwickler ein. Bald war damit mein ganzer Kopf mit Wicklern bedeckt wie mit einer Kappe. Sie mixte eine Flüssigkeit, verteilte sie auf die eingedrehten Haare und ließ sie einziehen. Ich wollte aufstehen. Sie rief entschieden "Nein! Gefahr!" holte einen Sicherheitsgurt, legte ihn um meinen Bauch und schloss ihn hinter der Sessellehne. Ebenso befestigte sie gleich meine Handgelenke an den Armlehnen. "Du still sein" sagte sie und holte einen extra großen Umhang hervor, den sie mir umlegte und mir hinter der Lehne schloss. Der Umhang bedeckte den ganzen Sessel bis zum Boden und wurde durch eine weitere Kordel um den Sesselfuß geschlossen. Ich kam mir eingepackt vor wie in einer Tüte. Nur der Kopf war außerhalb der Verpackung. Nach einer schierlosen Ewigkeit griff sie sich auf meinem Kopf einen Wickler und wickelte meine Haarsträhne ab. Meine Haarsträhne zeigte schaumige Blasen und war in starke spiralförmige Wellen geformt. Sie nickte und wickelte die Strähne wieder ein. Nach einigen Minuten schob sie den Sessel wieder durch den Raum, lehnte meinen Kopf über ein Waschbecken und spülte ausgiebig die Flüssigkeit aus den eingewickelten Haaren. Sie schob mich wieder zurück und mixte wieder etwas in einer Schale. Sie pappte mir jetzt Schaum so ähnlich wie Rasierschaum auf die eingewickelten Haare, bis alle Wickler von dem weißen zähen Schaum bedeckt waren. Dann ließ sie mich wieder allein. Ich spürte eine angenehme Kühle auf dem Kopf, wagte mich aber nicht zu rühren, was durch die Gurte eh kaum ging. Sie kam wieder, ließ mich an Kaffee, Wasser und Kuchen nippen. Dann schob sie mich im Sessel wieder zum Waschbecken, spülte den Schaum ab, entfernte die Lockenwickler aus meinen Haaren und spülte Wickler und Haare abwechselnd noch einmal ausgiebig durch. Sie drückte Wasser aus den Haaren, richtete mich mit der Lehne auf, bestrich die Haare mit etwas Geleeartigem und wickelte die feucht gehaltenen Haare in einem Handtuch wie einen Turban um meinen Kopf. Ich guckte irritiert in den Spiegel. Sie lockerte die Lehne des Sessels und senkte sie wieder, so das ich fast lag und in den Spiegeln um mich herum nur noch die Decke sah. Sie verteilte einen anderen geleehaltigen Schaum im Gesicht und bearbeitete es dann mit einem Rasiermesser. Sie trocknete mein Gesicht mit Papiertüchern und rieb eine andere Creme in mein Gesicht. Sie verteilte es sorgfältig über die ganze Haut bis hinter die Ohren. Es fühlte sich kühl an und roch etwas nach Lavendel. Sie puderte mein Gesicht ausgiebig und zupfte mit einer Pinzette an den Augenbrauen. Sie malte sie mit einem Stift nach und bestrich daraufhin sorgfältig die Augenlider mit mehreren Wattestäbchen. Sie murmelte "eine Frau." bemalte die Augenbrauen und bestrich meine Lippen mit Lippenstift. Sie zog mir Schuhe und Strümpfe von den Füßen, beschnitt und feilte die Zehennägel, die sie dann mit einem roten Nagellack bemalte. Sie verschwand im Nachbarzimmer und kam nach einer Weile mit einem Paar Sandalen, die eine keilförmige Sohle hatten, wieder. Sie zog mir die Sandalen über die Füße und befestigte die schmalen Riemchen. Ob ich auf so abschüssig schrägen Absätzen stehen kann oder gar laufen kann?- fragte ich mich. Sie griff wieder nach der Lehne und richtete sie auf. Ich erschaute im Spiegel attraktives sorgfältig geschminktes Gesicht einer zehn Jahr jünger wirkenden Frau mit einem Handtuchturban um den Kopf. "Oh" entwich es mir und mit einer Mischung aus Erstaunen und Bewundern begriff ich: Das bin ich! Sie zog meine Hände unter dem Umhang hervor, bearbeitete die Fingernägel mit Einweichen und Feilen.. Dann bestrich sie sie wie die Zehennägel langsam mit dunkelroten Nagellack, und wiegte dabei selbstkritisch ihren Kopf hin und her. Jetzt endlich griff sie zum Handtuchturban, lockerte ihn und drückte das Handtuch erneut auf die noch immer feuchten Haare. Ich sehe im Spiegel ein frauliches Gesicht wie bei einem Engel mit vielen Locken umrahmt und bin nach dem ersten Erstaunen hin und weg von der Lockenpracht. Ich war mir sicher, so könnte es bleiben. Sie zupfte mit den Fingerspitzen mal hier, mal da in die Locken und griff dann zu einen großen Kamm mit wenigen groben Zinken und Schere, hob mit dem Kamm einige Locken und schnitt mit wenigen Schnitten gekonnt die Spitzen nach. Die abgeschnittenen Enden fielen satt mir in den Schoß. Die Locken am Kopf rollten sich noch mehr. Mit ein paar geübten Schnitten gab sie der Lockenpracht eine gefällige Form, legte an den Seiten die Ohrläppchen frei und ließ mir die Locken im Nacken knapp über den Kragen fallen. Ein paar Locken tänzelnden mir über der Stirn in die Augen, die sie mir ebenfalls mit Kamm und Schere gekonnt zu einem wohl gefällig lockigen Pony kürzte. Auf dem Umhang und am Boden sammelten sich die abgeschnittenen Reste. Sie griff sich eine Dose Haarspray und überzog die Haarpracht mit einem leichten Nebel, der sehr angenehm nach Rosenwasser duftete. Wie ein leichter Tau überzog das Spray die Haare und gab den Locken eine feine frischen Duft und sanft-seidigen Glanz. Wie lange das wohl halten wird? Ich konnte mich in den Spiegeln gar nicht satt sehen. Sie griff mit einer Art Kneifzange mir an die Ohrläppchen, stach gezielt ein paar Löcher hinein, und setzte einfache silberne Ohrstecker ein. Sie nickte ganz zufrieden: "Wird Frau." Sie merkte wohl auch, dass ich einfach hin und weg war, und schmunzelte. Sie entfernte die Umhänge und Gurte und hieß mich aufzustehen. Ich balancierte in den Sandalen mit dem abschüssigen Gefälle, schaute verlegen bewundernd in die Spiegel. Auch wenn ich gerade nur Jeans und ein weißes Baumwollhemd trug, ich war unglücklich über die männliche Kleidung die so gar nicht zu dem weiblich gepflegten Kopf und den femininen Füßen passen wollte. Auch die wenig passende schwache Brust irritierte mich.Sie half mir, Jeans und Hemd auszuziehen und mich der männlichen Unterwäsche zu entledigen. Sie gab mir einen damenhaften Slip, bedeutete mir ihn anzuziehen und musterte mich. Sie bedeutete mich, mich auf eine Liege im Raum zu legen, und fing an, mir mit einem scharfen Handrasiergerät die Haare von der Brust, Armen und Beinen zu entfernen. Dann rieb sie meinen Körper mit einem wohlriechenden Öl ein und ließ es einige Minuten einziehen. Sorgfältig strich sie mit einem flauschig-weichem Handtuch über die behandelte Haut. Sie hieß mich wieder aufstehen und ließ mich einige BHs anprobieren, bis wir einen angenehm sitzenden gefunden hatten. Sie schob mir unter die Ausbeulungen zwei passende Silikonbusen, die sich sogleich an meine glatte Brust schmiegten. Sodann zog sie mir ein weißes mit Spitzen besetztes Hemdchen über den vorbereiteten Oberkörper.
Nun half sie mich verschiedene Kleider anzuprobieren: Gemusterte und geblümte, unifarbene, mit langen Ärmeln und Ärmellose. Auch Kombinationen mit Rock und Bluse waren dabei. Aber nichts schien sie zufrieden zu stellen. Sie entschied sich dann für ein ärmelloses sandfabenes Leinenkleid, das mir gut über die Knie reichte. Mir gefiel es sofort. Sie legte mir als Kette ein schlichtes schwarzes Band mit einem Bernstein-Anhänger um den Hals, reichte mir ein altweißes gehäkeltes Dreiecktuch über die Schulter und eine Handtasche, die ich über die Schulter hängen konnte. Darin verstaute ich meine Siebensachen, die ich sonst in den Hosentaschen hatte. Nach so viel An- und Ausziehen zupfte sie noch einmal die gelockten Haare in Form, sprühte noch etwas nach dem guten Rosenwasser duftendes Haarspray nach und rief: "Fertig. Frau fertig." Ich stand auf, ging langsam durch den Raum, drehte mich etwas und schaute mich dabei von allen Seiten in den Spiegeln. Ich kam mir vor wie im siebten Himmel. Ich setzte mich, lehnte mich zurück und atmete zufrieden durch. Erst jetzt wurden mir die entfernten unruhigen Stimmen wieder bewusst. Auch wenn ich mir wie im Paradies vor kam, ich musste doch hier raus!
Sie reichte mir noch einen kleinen Imbiss mit Saft und einem halben Vollkornbrötchen. Sodann geleitete sie mich durch die unendlich vielen Gänge zum Hauseingang und auf die Straße. Mir schlug das Herz. Steine lagen herum. Es roch nach verbrannten Autoreifen. Außer uns beiden waren keine Menschen zu sehen. Durch nur eine Ecke weiter schien die lärmende Menge zu sein. Polizeisirenen und Schreie vermischten sich. Doch sie zog mich in die andere Richtung. Es waren nur vereinzelte Menschen unterwegs, die uns kaum eines Blickes würdigten. Sie hakte mich unter und brachte mich so einige Straßen weiter, wo Taxen vergeblich auf Kundschaft warteten. Sie sprach mit einem der Fahrer, ließ mich in sein Auto steigen, und steckte mir eine abgegriffene Visitenkarte zu: "Ladies Wellness bei Arnika", Adresse und Telefonnummer. "Komm wieder" flüsterte sie zum Abschied. Ich sagte dem Fahrer noch einmal den Namen des Hotels. Der Taxifahrer startete das Auto und fuhr mich durch die halbe Stadt, bevor er am Hotel hielt. Ich griff zur Handtasche, holöte meinen Geldbeutel hervor, bezahlte dem Fahrer die Rechnung und und stieg aus dem Taxi. Es war schon Abend, als ich auf das Gebäude zuging und durch die Eingangstür, die mir ein Pförtner freundlich lächelnd auf hielt, in die großzügige Eingangshalle gelangte. Es fröstelte mich etwas, was wohl an der Klimaanlage gelegen haben mag.
Mir aber schwirrten auf einmal tausend Fragen durch den Kopf und ließen mich fast die Balance auf den abschüssigen Sandalen verlieren. Sicherlich hat sich meine Liebste schon Sorgen um mich gemacht. Was würde sie sagen zu meinem späten Kommen? Was sollte ich ihr erzählen? Die Wahrheit? Würde sie meine Erlebnisse glauben? Würde sie mich mit den Locken noch mögen? Würde sie mich als Frau, so wich ich bin, auch mögen? So mögen wie bisher als Mann? Würde sie mich überhaupt erkennen? Immer nachdenklicher schlich ich langsam durch die große kühle Halle, zog mir leicht fröstelnd das Dreieckstuch enger um Schultern und hielt mich mit einer Hand an den Riemen der Handtasche wie an einen Talismann.
Auf einmal drückte und umarmte mich etwas, ließ mich los und gab mir einen Kuss. Meine Liebste stand mir gegenüber, sah mich einige Sekunden sprachlos an und dann quoll es aus ihr heraus. "Wie schön, dass du da bist!" und "Wie gut siehst du aus!". Sie überschlug sich. "Ich habe im Fernsehen Bilder von Unruhen in dieser Stadt gesehen und machte mir Sorgen, ob du da hinein geraten bist. - Aber zeige dich doch." und sie trat noch einen Schritt zurück. "Super siehst du aus. Wie hast du das gemacht! So gefällst du mir noch viel mehr." Sie gab mir einen dicken Kuss und kuschelte sich in meine offenen Arme an die aufgepolsterte Brust. Ich errötete unter dem Makeup und wusste ob des Empfangs selbst nichts mehr zu sagen.
"Lass uns noch etwas zum Abendbrot essen."- sagte ich schließlich. " Ich habe Hunger. Und danach erzähle ich dir alles von meinem heutigen Tag ganz in Ruhe." "Aber werde erst wieder salonwürdig." sagte sie. Sie zog mich zur Damentoilette, kramte einen Lippenstift aus ihrer Handtasche und zog mir damit die Lippen nach. Dann zupfte sie mir mit ihren Fingerspitzen die lockigen Frisur wieder in Form. Ich guckte noch einmal in den Spiegel. Sie sagte "Auf geht's". Ich lächelte. Wir verließen wie zwei gute Freundinnen die Toilette und betraten den Speiseaal. Wir gingen am Buffet vorbei zu unseren Plätzen am Fenster, von denen wir einen guten Blick über das Meer und die Stadt hatten. Über dem Meer kündigte sich ein schöner Sonnenuntergang an. Hier und da sah man ein Licht aufleuchten. Am Horizont am Stadtrand schienen Rauchschwaden aufzuziehen. Die Unruhen, dachten wir gleichzeitig. Wir setzten uns auf die beiden freien Plätze am gemeinsamen Tisch unserer Reisegruppe. Ein älteres Ehepaar stand demonstrativ auf und verließ den Raum. Ansonsten ernteten wir einige erstaunte Blicke, bewundernde Bemerkungen und ein paar freundlich zurückhaltende Kommentare zu meiner Veränderung. "Die zwei ungleiche Schwestern" wurden wir spontan von unseren Mitreisenden getauft. Nur ein Mitreisender blieb sehr hartnäckig neugierig und wollte wissen, was ich heute getrieben habe. Mir war in der Runde nicht nach Reden zumute und so aßen wir still die Kleinigkeiten, die der Kellner uns servierte und tranken den Tee, der uns zum Nachtisch gereicht wurde. Bald standen wir auf, entschuldigten uns und wir "zwei ungleichen Schwestern" entwichen auf unser Zimmer.
Meine Liebste schloss die Tür hinter uns und kicherte "zwei ungleiche Schwestern." Sie gewann schnell ihre Ernsthaftigkeit wieder und sagte: "Nun lass dich aber genau angucken". Ich stellte die Handtasche ab, setzte mich auf die Bettkante und zog mir wieder das Tuch über die Schultern. Sie kuschelte sich an meine Seite, griff mir in die Haare und ließ immer wieder meine Locken durch ihre Finger gleiten. Sie betastete ausgiebig die aufgepolsterte Brust, strich mir über die haarlosen Beine, und griff mir unter das Kleid in den Schritt. Aufatmend zufriedend hauchte sie ein "Ist noch dran." und strich mir wieder die Beine. Sie befühlte die haarlosen Arme, die gepflegten Fingernägel, und spielte wieder ausgiebig mit meinen Locken. Ich sagte nichts, saß einfach da und ließ sie mich neu entdecken. Sie setzte sich wieder auf, schaute mir in die Augen "Du siehst großartig aus. Du bist genauso, wie ich es mir immer erträumt habe." Ich errötete wieder bis zu den Haarwurzeln und irgendwie kam ich mir wie nach einem Befreiungsschlag vor. Es wurde dunkel draußen. Sie sagte "Jetzt aber erzähl mal, wie du heute zur Frau geworden bist." Ich begann vom Ausflug zu erzählen, vom Spaziergang, vom Verloren gehen, von der einheimischen Frau, die mir helfen wollte, von dem Wellness-Salon hinter den vielen Gängen, den vielen Spiegeln. "Stopp! " sagte sie. "Mir wird kalt. Erzähl mir mehr unter der Bettdecke". Sie zog mir das Leinenkleid vom Körper und hängte es sorgfältig über einen Bügel, damit es über Nacht nicht knittere. Sie nahm mir die Sandalen von den Füßen und zog mir die Unterwäsche aus. Sie öffnete den BH, nahm kichernd die beiden falschen Brüste in die Hand und legte sie zur Seite. Dann ging sie an ihre Fächer des Kleiderschrankes und legte für mich eins ihrer Nachthemden bereit. Wir kuschelten unter der Decke und erlebten noch eine tolle Nacht miteinander.
Vielleicht geht der Traum noch weiter ....
Urlaubszeit ist die Zeit, in fremde Länder zu reisen, fremde Städten zu besichtigen, aber auch eine Zeit zu neuen Horizonten aufzubrechen und zu sich selbst zu finden. Wir hatten eine mehrwöchige Studienreise gebucht. Sie führte meine Liebste und mich in die Hauptstadt eines fernen von Krisen geschütteltes Land. Wir wussten damals wenig über das Land. Doch sagte man uns, das Land sei nicht nur kulturhistorisch interessant, sondern man könnte sich als Tourist recht frei bewegen und die Bevölkerung wäre ausgesprochen gastfreundlich.
Meine Liebste und ich fanden uns in einer überschaubar kleinen Reisegruppe wieder. Schnell hatten wir die üblichen Sehenswürdigkeiten besucht. Während die anderen am Strand das schöne Wetter genossen, nutzten wir die Tage ohne Programm, mal gemeinsam, mal alleine in der Stadt herum zu stromern.
Da passierte es. Ich ging eines Tages vor mich hin und gelangte in Stadtteile in denen ich vorher noch nie war. Auf einmal bemerkte ich, dass ich die Orientierung verloren hatte. Ich hatte mich in der fremden Stadt mit breiten Straßen und vielen kleinen Gassen — so hübsch anzusehen — verlaufen und fand mich auf einmal in einem unruhigen Gebiet wieder. Erregte Menschen, die etwas in der unbekannter Sprache riefen, kamen aus den kleinen Gassen und sammelten sich auf den breiteren Straßen. Große Polizeipräsenz in den Seitenstraßen ließen nichts Gutes vermuten. Ich verstand zwar nicht, worum es ging. Ich befürchtete aber, es könnte brenzlig werden, verdammt brenzlig. Was sollte ich tun? Wo sollte ich hin?
Eine einheimische Frau in meinem Alter griff mich am Arm und zerrte mich in eine Hausnische. "Ich dir helfen" sagte sie im gebrochenen Englisch. Sie hatte meine missliche Lage erkannt und schob mich in einen Hauseingang. Sie geleitete mich über mehrere Treppen und Gänge, die offensichtlich mehrere Häuser verbanden. Wir fanden uns in den Hinterräumen eines Ladens wieder. Sie drückte mich in einen Sessel, zog Vorhänge vor und bedeutete mir, ruhig zu sein. "Kein Wort, sonst Probleme." Ich schwieg und lauschte. Ich hörte in der Ferne die Menschen aufgeregt rufen. Ich fühlte mich irgendwie sicher und schaute mich um. Mir gegenüber war ein großer Spiegel und auf einem Tisch davor diverse Friseurutensilien. Handtücher und diverse Kosmetika waren in einem Regal gestapelt. Auch an den Wänden sah ich in mannsgroße Spiegel. Nur die Fenster waren hinter den zugezogenen Gardinen versteckt. Ich war wohl in einem improvisierten Haar- und Kosmetiksalon geführt worden.
"Du sitzen. Lange sitzen. Nicht aufstehen. Nicht herum gehen. Still sein." Schweigend nahm ich ihre Instruktionen entgegen. Was wird mir jetzt passieren? Ich saß still im Sessel. Sie verschwand und kam nach einer Weile mit Kaffee und einen Stück trockener Kuchen wieder. "Iß. Dauert lang." Der Kuchen schmeckte nach glasiertem Honig. Der Kaffee war sehr stark. Sie holte ein Glas Wasser. Ich saß da, nippte am Glas und schwieg. Sie beobachtete mich aufmerksam . Ich rutsche auf dem Sessel und wollte aufstehen. "Du sitzenbleiben." Ich rutschte zurück in den Sessel, der eine gut gepolsterte Kreuzung aus Zahnarztstuhl und Bürosessel zu sein schien. "Du Locken?" Ich nickte verlegen. Locken mochte ich wohl angucken. "Du Locken." Sie legte mir einen großen Umhang über die Brust und schoss ihn im Nacken. Locken? Ich? Ich schüttelte etwas mit dem Kopf. Meine Haare waren glatt und zottelig wie sie waren, reichten mir die Fransen in den Kragen. Sie wiederholte bestimmt: "Du Locken. Alle Frauen Locken." "Ich bin doch ein Mann."- protestierte ich. "Du jetzt Frau. Fremde Frau sicher. Fremder Mann Spitzel." und sie machte dazu ein Zeichen von durchschnittener Kehle. Ich hörte wieder die lebhaften Stimmen von draußen und dachte: Dann halt Frau, wenn es mir jetzt hilft. Sie machte sich an die Arbeit, kämmte mir die Haare, wusch sie mir einmal durch mit einem betörenden Shampoo, spülte sie aus und drehte sie dann sorgfältig nach und nach in fingerdünne Lockenwickler ein. Bald war damit mein ganzer Kopf mit Wicklern bedeckt wie mit einer Kappe. Sie mixte eine Flüssigkeit, verteilte sie auf die eingedrehten Haare und ließ sie einziehen. Ich wollte aufstehen. Sie rief entschieden "Nein! Gefahr!" holte einen Sicherheitsgurt, legte ihn um meinen Bauch und schloss ihn hinter der Sessellehne. Ebenso befestigte sie gleich meine Handgelenke an den Armlehnen. "Du still sein" sagte sie und holte einen extra großen Umhang hervor, den sie mir umlegte und mir hinter der Lehne schloss. Der Umhang bedeckte den ganzen Sessel bis zum Boden und wurde durch eine weitere Kordel um den Sesselfuß geschlossen. Ich kam mir eingepackt vor wie in einer Tüte. Nur der Kopf war außerhalb der Verpackung. Nach einer schierlosen Ewigkeit griff sie sich auf meinem Kopf einen Wickler und wickelte meine Haarsträhne ab. Meine Haarsträhne zeigte schaumige Blasen und war in starke spiralförmige Wellen geformt. Sie nickte und wickelte die Strähne wieder ein. Nach einigen Minuten schob sie den Sessel wieder durch den Raum, lehnte meinen Kopf über ein Waschbecken und spülte ausgiebig die Flüssigkeit aus den eingewickelten Haaren. Sie schob mich wieder zurück und mixte wieder etwas in einer Schale. Sie pappte mir jetzt Schaum so ähnlich wie Rasierschaum auf die eingewickelten Haare, bis alle Wickler von dem weißen zähen Schaum bedeckt waren. Dann ließ sie mich wieder allein. Ich spürte eine angenehme Kühle auf dem Kopf, wagte mich aber nicht zu rühren, was durch die Gurte eh kaum ging. Sie kam wieder, ließ mich an Kaffee, Wasser und Kuchen nippen. Dann schob sie mich im Sessel wieder zum Waschbecken, spülte den Schaum ab, entfernte die Lockenwickler aus meinen Haaren und spülte Wickler und Haare abwechselnd noch einmal ausgiebig durch. Sie drückte Wasser aus den Haaren, richtete mich mit der Lehne auf, bestrich die Haare mit etwas Geleeartigem und wickelte die feucht gehaltenen Haare in einem Handtuch wie einen Turban um meinen Kopf. Ich guckte irritiert in den Spiegel. Sie lockerte die Lehne des Sessels und senkte sie wieder, so das ich fast lag und in den Spiegeln um mich herum nur noch die Decke sah. Sie verteilte einen anderen geleehaltigen Schaum im Gesicht und bearbeitete es dann mit einem Rasiermesser. Sie trocknete mein Gesicht mit Papiertüchern und rieb eine andere Creme in mein Gesicht. Sie verteilte es sorgfältig über die ganze Haut bis hinter die Ohren. Es fühlte sich kühl an und roch etwas nach Lavendel. Sie puderte mein Gesicht ausgiebig und zupfte mit einer Pinzette an den Augenbrauen. Sie malte sie mit einem Stift nach und bestrich daraufhin sorgfältig die Augenlider mit mehreren Wattestäbchen. Sie murmelte "eine Frau." bemalte die Augenbrauen und bestrich meine Lippen mit Lippenstift. Sie zog mir Schuhe und Strümpfe von den Füßen, beschnitt und feilte die Zehennägel, die sie dann mit einem roten Nagellack bemalte. Sie verschwand im Nachbarzimmer und kam nach einer Weile mit einem Paar Sandalen, die eine keilförmige Sohle hatten, wieder. Sie zog mir die Sandalen über die Füße und befestigte die schmalen Riemchen. Ob ich auf so abschüssig schrägen Absätzen stehen kann oder gar laufen kann?- fragte ich mich. Sie griff wieder nach der Lehne und richtete sie auf. Ich erschaute im Spiegel attraktives sorgfältig geschminktes Gesicht einer zehn Jahr jünger wirkenden Frau mit einem Handtuchturban um den Kopf. "Oh" entwich es mir und mit einer Mischung aus Erstaunen und Bewundern begriff ich: Das bin ich! Sie zog meine Hände unter dem Umhang hervor, bearbeitete die Fingernägel mit Einweichen und Feilen.. Dann bestrich sie sie wie die Zehennägel langsam mit dunkelroten Nagellack, und wiegte dabei selbstkritisch ihren Kopf hin und her. Jetzt endlich griff sie zum Handtuchturban, lockerte ihn und drückte das Handtuch erneut auf die noch immer feuchten Haare. Ich sehe im Spiegel ein frauliches Gesicht wie bei einem Engel mit vielen Locken umrahmt und bin nach dem ersten Erstaunen hin und weg von der Lockenpracht. Ich war mir sicher, so könnte es bleiben. Sie zupfte mit den Fingerspitzen mal hier, mal da in die Locken und griff dann zu einen großen Kamm mit wenigen groben Zinken und Schere, hob mit dem Kamm einige Locken und schnitt mit wenigen Schnitten gekonnt die Spitzen nach. Die abgeschnittenen Enden fielen satt mir in den Schoß. Die Locken am Kopf rollten sich noch mehr. Mit ein paar geübten Schnitten gab sie der Lockenpracht eine gefällige Form, legte an den Seiten die Ohrläppchen frei und ließ mir die Locken im Nacken knapp über den Kragen fallen. Ein paar Locken tänzelnden mir über der Stirn in die Augen, die sie mir ebenfalls mit Kamm und Schere gekonnt zu einem wohl gefällig lockigen Pony kürzte. Auf dem Umhang und am Boden sammelten sich die abgeschnittenen Reste. Sie griff sich eine Dose Haarspray und überzog die Haarpracht mit einem leichten Nebel, der sehr angenehm nach Rosenwasser duftete. Wie ein leichter Tau überzog das Spray die Haare und gab den Locken eine feine frischen Duft und sanft-seidigen Glanz. Wie lange das wohl halten wird? Ich konnte mich in den Spiegeln gar nicht satt sehen. Sie griff mit einer Art Kneifzange mir an die Ohrläppchen, stach gezielt ein paar Löcher hinein, und setzte einfache silberne Ohrstecker ein. Sie nickte ganz zufrieden: "Wird Frau." Sie merkte wohl auch, dass ich einfach hin und weg war, und schmunzelte. Sie entfernte die Umhänge und Gurte und hieß mich aufzustehen. Ich balancierte in den Sandalen mit dem abschüssigen Gefälle, schaute verlegen bewundernd in die Spiegel. Auch wenn ich gerade nur Jeans und ein weißes Baumwollhemd trug, ich war unglücklich über die männliche Kleidung die so gar nicht zu dem weiblich gepflegten Kopf und den femininen Füßen passen wollte. Auch die wenig passende schwache Brust irritierte mich.Sie half mir, Jeans und Hemd auszuziehen und mich der männlichen Unterwäsche zu entledigen. Sie gab mir einen damenhaften Slip, bedeutete mir ihn anzuziehen und musterte mich. Sie bedeutete mich, mich auf eine Liege im Raum zu legen, und fing an, mir mit einem scharfen Handrasiergerät die Haare von der Brust, Armen und Beinen zu entfernen. Dann rieb sie meinen Körper mit einem wohlriechenden Öl ein und ließ es einige Minuten einziehen. Sorgfältig strich sie mit einem flauschig-weichem Handtuch über die behandelte Haut. Sie hieß mich wieder aufstehen und ließ mich einige BHs anprobieren, bis wir einen angenehm sitzenden gefunden hatten. Sie schob mir unter die Ausbeulungen zwei passende Silikonbusen, die sich sogleich an meine glatte Brust schmiegten. Sodann zog sie mir ein weißes mit Spitzen besetztes Hemdchen über den vorbereiteten Oberkörper.
Nun half sie mich verschiedene Kleider anzuprobieren: Gemusterte und geblümte, unifarbene, mit langen Ärmeln und Ärmellose. Auch Kombinationen mit Rock und Bluse waren dabei. Aber nichts schien sie zufrieden zu stellen. Sie entschied sich dann für ein ärmelloses sandfabenes Leinenkleid, das mir gut über die Knie reichte. Mir gefiel es sofort. Sie legte mir als Kette ein schlichtes schwarzes Band mit einem Bernstein-Anhänger um den Hals, reichte mir ein altweißes gehäkeltes Dreiecktuch über die Schulter und eine Handtasche, die ich über die Schulter hängen konnte. Darin verstaute ich meine Siebensachen, die ich sonst in den Hosentaschen hatte. Nach so viel An- und Ausziehen zupfte sie noch einmal die gelockten Haare in Form, sprühte noch etwas nach dem guten Rosenwasser duftendes Haarspray nach und rief: "Fertig. Frau fertig." Ich stand auf, ging langsam durch den Raum, drehte mich etwas und schaute mich dabei von allen Seiten in den Spiegeln. Ich kam mir vor wie im siebten Himmel. Ich setzte mich, lehnte mich zurück und atmete zufrieden durch. Erst jetzt wurden mir die entfernten unruhigen Stimmen wieder bewusst. Auch wenn ich mir wie im Paradies vor kam, ich musste doch hier raus!
Sie reichte mir noch einen kleinen Imbiss mit Saft und einem halben Vollkornbrötchen. Sodann geleitete sie mich durch die unendlich vielen Gänge zum Hauseingang und auf die Straße. Mir schlug das Herz. Steine lagen herum. Es roch nach verbrannten Autoreifen. Außer uns beiden waren keine Menschen zu sehen. Durch nur eine Ecke weiter schien die lärmende Menge zu sein. Polizeisirenen und Schreie vermischten sich. Doch sie zog mich in die andere Richtung. Es waren nur vereinzelte Menschen unterwegs, die uns kaum eines Blickes würdigten. Sie hakte mich unter und brachte mich so einige Straßen weiter, wo Taxen vergeblich auf Kundschaft warteten. Sie sprach mit einem der Fahrer, ließ mich in sein Auto steigen, und steckte mir eine abgegriffene Visitenkarte zu: "Ladies Wellness bei Arnika", Adresse und Telefonnummer. "Komm wieder" flüsterte sie zum Abschied. Ich sagte dem Fahrer noch einmal den Namen des Hotels. Der Taxifahrer startete das Auto und fuhr mich durch die halbe Stadt, bevor er am Hotel hielt. Ich griff zur Handtasche, holöte meinen Geldbeutel hervor, bezahlte dem Fahrer die Rechnung und und stieg aus dem Taxi. Es war schon Abend, als ich auf das Gebäude zuging und durch die Eingangstür, die mir ein Pförtner freundlich lächelnd auf hielt, in die großzügige Eingangshalle gelangte. Es fröstelte mich etwas, was wohl an der Klimaanlage gelegen haben mag.
Mir aber schwirrten auf einmal tausend Fragen durch den Kopf und ließen mich fast die Balance auf den abschüssigen Sandalen verlieren. Sicherlich hat sich meine Liebste schon Sorgen um mich gemacht. Was würde sie sagen zu meinem späten Kommen? Was sollte ich ihr erzählen? Die Wahrheit? Würde sie meine Erlebnisse glauben? Würde sie mich mit den Locken noch mögen? Würde sie mich als Frau, so wich ich bin, auch mögen? So mögen wie bisher als Mann? Würde sie mich überhaupt erkennen? Immer nachdenklicher schlich ich langsam durch die große kühle Halle, zog mir leicht fröstelnd das Dreieckstuch enger um Schultern und hielt mich mit einer Hand an den Riemen der Handtasche wie an einen Talismann.
Auf einmal drückte und umarmte mich etwas, ließ mich los und gab mir einen Kuss. Meine Liebste stand mir gegenüber, sah mich einige Sekunden sprachlos an und dann quoll es aus ihr heraus. "Wie schön, dass du da bist!" und "Wie gut siehst du aus!". Sie überschlug sich. "Ich habe im Fernsehen Bilder von Unruhen in dieser Stadt gesehen und machte mir Sorgen, ob du da hinein geraten bist. - Aber zeige dich doch." und sie trat noch einen Schritt zurück. "Super siehst du aus. Wie hast du das gemacht! So gefällst du mir noch viel mehr." Sie gab mir einen dicken Kuss und kuschelte sich in meine offenen Arme an die aufgepolsterte Brust. Ich errötete unter dem Makeup und wusste ob des Empfangs selbst nichts mehr zu sagen.
"Lass uns noch etwas zum Abendbrot essen."- sagte ich schließlich. " Ich habe Hunger. Und danach erzähle ich dir alles von meinem heutigen Tag ganz in Ruhe." "Aber werde erst wieder salonwürdig." sagte sie. Sie zog mich zur Damentoilette, kramte einen Lippenstift aus ihrer Handtasche und zog mir damit die Lippen nach. Dann zupfte sie mir mit ihren Fingerspitzen die lockigen Frisur wieder in Form. Ich guckte noch einmal in den Spiegel. Sie sagte "Auf geht's". Ich lächelte. Wir verließen wie zwei gute Freundinnen die Toilette und betraten den Speiseaal. Wir gingen am Buffet vorbei zu unseren Plätzen am Fenster, von denen wir einen guten Blick über das Meer und die Stadt hatten. Über dem Meer kündigte sich ein schöner Sonnenuntergang an. Hier und da sah man ein Licht aufleuchten. Am Horizont am Stadtrand schienen Rauchschwaden aufzuziehen. Die Unruhen, dachten wir gleichzeitig. Wir setzten uns auf die beiden freien Plätze am gemeinsamen Tisch unserer Reisegruppe. Ein älteres Ehepaar stand demonstrativ auf und verließ den Raum. Ansonsten ernteten wir einige erstaunte Blicke, bewundernde Bemerkungen und ein paar freundlich zurückhaltende Kommentare zu meiner Veränderung. "Die zwei ungleiche Schwestern" wurden wir spontan von unseren Mitreisenden getauft. Nur ein Mitreisender blieb sehr hartnäckig neugierig und wollte wissen, was ich heute getrieben habe. Mir war in der Runde nicht nach Reden zumute und so aßen wir still die Kleinigkeiten, die der Kellner uns servierte und tranken den Tee, der uns zum Nachtisch gereicht wurde. Bald standen wir auf, entschuldigten uns und wir "zwei ungleichen Schwestern" entwichen auf unser Zimmer.
Meine Liebste schloss die Tür hinter uns und kicherte "zwei ungleiche Schwestern." Sie gewann schnell ihre Ernsthaftigkeit wieder und sagte: "Nun lass dich aber genau angucken". Ich stellte die Handtasche ab, setzte mich auf die Bettkante und zog mir wieder das Tuch über die Schultern. Sie kuschelte sich an meine Seite, griff mir in die Haare und ließ immer wieder meine Locken durch ihre Finger gleiten. Sie betastete ausgiebig die aufgepolsterte Brust, strich mir über die haarlosen Beine, und griff mir unter das Kleid in den Schritt. Aufatmend zufriedend hauchte sie ein "Ist noch dran." und strich mir wieder die Beine. Sie befühlte die haarlosen Arme, die gepflegten Fingernägel, und spielte wieder ausgiebig mit meinen Locken. Ich sagte nichts, saß einfach da und ließ sie mich neu entdecken. Sie setzte sich wieder auf, schaute mir in die Augen "Du siehst großartig aus. Du bist genauso, wie ich es mir immer erträumt habe." Ich errötete wieder bis zu den Haarwurzeln und irgendwie kam ich mir wie nach einem Befreiungsschlag vor. Es wurde dunkel draußen. Sie sagte "Jetzt aber erzähl mal, wie du heute zur Frau geworden bist." Ich begann vom Ausflug zu erzählen, vom Spaziergang, vom Verloren gehen, von der einheimischen Frau, die mir helfen wollte, von dem Wellness-Salon hinter den vielen Gängen, den vielen Spiegeln. "Stopp! " sagte sie. "Mir wird kalt. Erzähl mir mehr unter der Bettdecke". Sie zog mir das Leinenkleid vom Körper und hängte es sorgfältig über einen Bügel, damit es über Nacht nicht knittere. Sie nahm mir die Sandalen von den Füßen und zog mir die Unterwäsche aus. Sie öffnete den BH, nahm kichernd die beiden falschen Brüste in die Hand und legte sie zur Seite. Dann ging sie an ihre Fächer des Kleiderschrankes und legte für mich eins ihrer Nachthemden bereit. Wir kuschelten unter der Decke und erlebten noch eine tolle Nacht miteinander.
Vielleicht geht der Traum noch weiter ....
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Nicoletta
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Re: Eine Traum„Urlaubsgeschichte
Schöne Geschichte, macht Lust auf eine Fortsetzung.
Nicoletta
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Bianca D.
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Re: Eine Traum„Urlaubsgeschichte
Hallöchen,
Der Traum eines jeden CD'lers schön in Worte gefaßt.
Gruß Bianca
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Re: Eine Traum„Urlaubsgeschichte
Hallo Robin, eine ganz tolle Geschichte. Mal etwas anders und spannend geschrieben.
Willfried
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Lone Warrior
Re: Eine Traum„Urlaubsgeschichte
Hab deine Geschichte gelesen, auch andere Geschichten.
Ich kann dem nichts abgewinnen. Echt, ich weiß nicht warum. Es ließt sich alles so nach- wunschdenken. Ich denke auch das es kein Traum von dir war........ sondern einfach nur eine Geschichte die dir eingefallen ist.
Bitte nicht böse sein ..... bin nur ehrlich...und hab mein Herz auf der Zunge.
Vielleicht sollte ich das nicht schreiben......ich weiß es nicht ? Aber wie du selbst geschrieben hast ......war es nur ein Traum.
Wobei mir da die nächste Frage einfällt ! Wem nutzt so was ?
Ich möchte nicht, das wer denkt das ich Ärger machen möchte ! Ist nur meine Meinung . Bin ehrlich genug um es kund zu tun. Ich denke auch das, andere ähnlich denken, nur schreibt es keiner.
Sorry und ich verspreche das ich nie mehr ein Kommi zu solchen Geschichten schreiben werde!
Doch einmal mußte ich das tun !
Ich entschuldige mich dafür, das es bei dieser Geschichte ist. Ich kenne dich nicht, also gehe davon aus das es nichts persönliches ist !
Ich wünsche mir das man mir meine Ehrlichkeit nicht zum Vorwurf macht und euch, denen diese Geschichte gefällt eine gut unterhaltung habt .
L.G. Lone Warrior
Ich kann dem nichts abgewinnen. Echt, ich weiß nicht warum. Es ließt sich alles so nach- wunschdenken. Ich denke auch das es kein Traum von dir war........ sondern einfach nur eine Geschichte die dir eingefallen ist.
Bitte nicht böse sein ..... bin nur ehrlich...und hab mein Herz auf der Zunge.
Vielleicht sollte ich das nicht schreiben......ich weiß es nicht ? Aber wie du selbst geschrieben hast ......war es nur ein Traum.
Wobei mir da die nächste Frage einfällt ! Wem nutzt so was ?
Ich möchte nicht, das wer denkt das ich Ärger machen möchte ! Ist nur meine Meinung . Bin ehrlich genug um es kund zu tun. Ich denke auch das, andere ähnlich denken, nur schreibt es keiner.
Sorry und ich verspreche das ich nie mehr ein Kommi zu solchen Geschichten schreiben werde!
Doch einmal mußte ich das tun !
Ich entschuldige mich dafür, das es bei dieser Geschichte ist. Ich kenne dich nicht, also gehe davon aus das es nichts persönliches ist !
Ich wünsche mir das man mir meine Ehrlichkeit nicht zum Vorwurf macht und euch, denen diese Geschichte gefällt eine gut unterhaltung habt .
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Nicoletta
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Re: Eine Traum„Urlaubsgeschichte
Hallo, Lone Warrior,
ich glaube nicht, dass Dir jemand böse ist. Und natürlich hast Du recht, dass es ein Traum ist, aber ein Traum, den viele von uns träumen. Aber Träume sind ein wesentlicher Bestandteil unseres Seins. Diese grobe, materielle Wirklichkeit ist doch nicht das ganze Sein. Es gibt Leute, die das glauben, aber die tun mir leid. Die Wirklichkeit ist multidimensional, und da können manchmal Träume mehr Bedeutung gewinnen als sog. Realitäten. Ich habe in meinem Leben einige (wenige) Male Träume gehabt, die richtungsweisend für mein weiteres Leben wurden, auch wenn ich mich inzwischen wieder entfernt habe, aber ich möchte sie nicht missen. Eigene Träume sind natürlich wichtiger als Geschichten anderer, aber auch die können inspirieren. Was hast Du gegen Geschichten oder Träum, die jemandem ein gutes Gefühl vermitteln? Entschuldige, wenn ich so persönlich werde, aber ich finde "Lone Warrior" einen traurigen Namen, vielleicht wärst Du weniger einsam, wenn Du Dich auf Träume einließest. Ich will Dich nicht belehren, aber versuch einfach mal loszulassen, und vielleicht kommt die nächste schöne Geschichte, die zum Träumen einlädt, dann von Dir Liebe Grüße,
Nicoletta
ich glaube nicht, dass Dir jemand böse ist. Und natürlich hast Du recht, dass es ein Traum ist, aber ein Traum, den viele von uns träumen. Aber Träume sind ein wesentlicher Bestandteil unseres Seins. Diese grobe, materielle Wirklichkeit ist doch nicht das ganze Sein. Es gibt Leute, die das glauben, aber die tun mir leid. Die Wirklichkeit ist multidimensional, und da können manchmal Träume mehr Bedeutung gewinnen als sog. Realitäten. Ich habe in meinem Leben einige (wenige) Male Träume gehabt, die richtungsweisend für mein weiteres Leben wurden, auch wenn ich mich inzwischen wieder entfernt habe, aber ich möchte sie nicht missen. Eigene Träume sind natürlich wichtiger als Geschichten anderer, aber auch die können inspirieren. Was hast Du gegen Geschichten oder Träum, die jemandem ein gutes Gefühl vermitteln? Entschuldige, wenn ich so persönlich werde, aber ich finde "Lone Warrior" einen traurigen Namen, vielleicht wärst Du weniger einsam, wenn Du Dich auf Träume einließest. Ich will Dich nicht belehren, aber versuch einfach mal loszulassen, und vielleicht kommt die nächste schöne Geschichte, die zum Träumen einlädt, dann von Dir Liebe Grüße,
Nicoletta
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Bianca D.
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Re: Eine Traum„Urlaubsgeschichte
Moin,
Ich verweise mal auf meine Signatur,wenn ich diesen Traum nicht vor 2 Jahren begonnen hätte zu realisieren,wäre ich heute wohl immer noch unglücklich in meinem Männerdasein.
Der zweite Traum,den ich schon seit 18 Jahre lebe,ist mein Benz.Auch damit ergaben sich viele schöne Erlebnisse,positive Wendungen des Lebens durch neue Freundschaften usw.
Von daher ist es auch einfach mal schön,sich durch das Lesen solcher Geschichten aus der Realität auszuklinken und die Gedanken schweifen zu lassen.Vielleicht inspiriert einen
das ja zu neuen Ideen...
Gruß Bianca
Ich verweise mal auf meine Signatur,wenn ich diesen Traum nicht vor 2 Jahren begonnen hätte zu realisieren,wäre ich heute wohl immer noch unglücklich in meinem Männerdasein.
Der zweite Traum,den ich schon seit 18 Jahre lebe,ist mein Benz.Auch damit ergaben sich viele schöne Erlebnisse,positive Wendungen des Lebens durch neue Freundschaften usw.
Von daher ist es auch einfach mal schön,sich durch das Lesen solcher Geschichten aus der Realität auszuklinken und die Gedanken schweifen zu lassen.Vielleicht inspiriert einen
das ja zu neuen Ideen...
Gruß Bianca
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Inga
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Re: Eine Traum„Urlaubsgeschichte
Hallo in die Runde,
danke für das erste Echo. Ich finde spannend , was man so doch anstösst.
Meine Geschichte hier ist reine Fantasie. Sie ist angeregt durch einen Traum, der mir beim Aufwachen noch im Sinn wahr und den ich stichwortartig aufgeschrieben habe. Wenn die Fantasie reicht, wird es vielleicht eine Fortsetzung geben.
Wie so üblich kann ein Traumdeuter Elemente der Realität aber auch der Sehnsüchte darin finden. Andere mögen den Unterhaltungswert mit mir teilen.
Liebe Grüße
Robin
danke für das erste Echo. Ich finde spannend , was man so doch anstösst.
Meine Geschichte hier ist reine Fantasie. Sie ist angeregt durch einen Traum, der mir beim Aufwachen noch im Sinn wahr und den ich stichwortartig aufgeschrieben habe. Wenn die Fantasie reicht, wird es vielleicht eine Fortsetzung geben.
Wie so üblich kann ein Traumdeuter Elemente der Realität aber auch der Sehnsüchte darin finden. Andere mögen den Unterhaltungswert mit mir teilen.
Liebe Grüße
Robin
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Joe95
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Re: Eine Traum„Urlaubsgeschichte
ich finde es ist eine schöne geschichte... 
Sei vorsichtig mit deinen Wünschen, sie könnten in Erfüllung gehen.
Natürlich ist das wahr, es steht doch im Internet!
Du hast ne Frage, brauchst Rat oder Hilfe?
Ohren verleih ich nicht, aber anschreiben darfst du mich jederzeit...
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