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Gibt es nach einer Schönheits-OP Komplikationen, müssen Patienten die folgende Behandlung zum Teil selbst zahlen. Eine Betroffene sah darin eine strukturelle Benachteiligung von Frauen und hat dagegen geklagt - vergeblich.
Logisch ist es jedenfalls, eine Schönheits OP ist ja etwas eigenes und nicht medizinisch notwendiges, das die KK dann sagt, wenn es Komplikationen gibt und nochmal operiert werden muss, sie nicht oder nicht komplett zahlt seh ich als völlig verständlich an
Schönheits-OPs werden nur nach Unfällen, Entstellungen, etc. von der KK bezahlt.
Auch hier muss der Patient der Genesung mithelfen.
Das heißt auch striktes Alkohol- und Rauchverbot.
Alles andere ist, wie schon gesagt worden ist, privat Sache.
Bin auf dem Weg. Bitte sucht mich nicht.
Melde mich demnächst wieder.
Hallo zusammen!
In einem anderen Tread hatte ich ja schon von einer Dame berichtet, die nach Komplikationen bei einer OP in Ungarn, auf der plastischen Station in Würzburg behandelt wurde und alle Kosten selbst tragen musste.
Bei einer Begutachtung durch den MDK bei mir wegen der Wunde, hätte ich eine Narbenkorrektur durch die KK bezahlt bekommen, da es sich um eine Komplikation bei der Behandlung der Wundheilungsstörung handelte. Da es aber auf dem Rücken war, sowieso noch Operationen anstanden habe ich abgelehnt.
Der Gutachter sagte das Tätowierungen und Schönheitsoperationen z. B. an Nase, Wangen, Brust usw, brutal gesagt selbst gewollte Selbstverstümmelungen seien und deshalb alle Kosten, auch bei Problemen wie Wundheilungsstörungen vom Patienten zu zahlen seien. Die KK gingen oft in Vorleistung, würden sich aber dann das Geld vom Patienten erstatten lassen. So einen Fall hat es vor kurzem in der Firma gegeben wo meine Frau arbeitet, der Kollege hat es im ganzen Werk erzählt. Beim tätowieren am Bein ging es schon bescheiden los, nach ein paar Tagen gab es eine schwere Entzündung mit Blutvergiftung. Jetzt hat Ihm die Krankenkasse eine Rechnung geschickt und er muss damit rechnen das der Arbeitgeber die Lohnfortzahlung zurückverlangt, oder er Überstunden, Urlaub für die Zeit opfern muss.
Es gibt Eingriffe die bezahlt werden z. B. Korrektur der Nase wenn man keine Luft bekommt, nach einem Unfall, Krebs usw. aber nur wenn diese medizinisch Notwendig sind. Bei Unfall und Krebs wird natürlich noch die psychische Belastung berücksichtig, was sich aber wegen Gutachten ziehen kann. Besonders schwer ist es, wenn bei einem Autounfall die gegnerische Versicherung bezahlen muss. Die versuchen alles um nicht zahlen zu müssen. Manchmal geht die eigene KK in Vorleistung, was sie aber nicht müssen. In meinen langen Krankenhausaufenthalten, auf den platischen Stationen der BG-Klinik Ludwigshafen und der Uniklinik Würzburg, habe ich einiges mitbekommen, konnte mit vielen Betroffenen reden und es ist erschreckend wie mit Unfallopfern von den gegnerischen Versicherungen umgegangen wird.
Gruß
Michaela M.
"Wer lächelt statt zu toben ist immer der Stärkere" japanisches Sprichwort.
Hallo Jasmin,
passt zwar thematisch nicht hierhin, aber ist mir soeben (erst) aufgefallen: Deine Anmerkung - die ich übrigens für ausserordentlich wichtig halte, denn diese Frage stelle ich mir bei jedem Menschen, den ich treffe, tagtäglich hunderttausende Male - Deine Haare seien echt, bringt mich zur weiteren Frage: "echt" Plastik, echt "indisch", echt "Keratin" - das solltest Du schon noch ausführlich darlegen. Man kann die Leutchen nicht erst anfüttern, und dann verhungern lassen.
Ich habe inzwischen auch echte Haare; sind zwar nicht meine eigenen, aber echt "echt". Ach wie gut, daß niemand weiss, was ich weiss....
mfG Madame "noenby"