Valeries Welt - # 48
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Dwt-Lilo-SL
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Re: Valeries Welt
Moin Valerie,
Leider kein Sprach-Unterricht in Französisch.
Aber sonst perfekt in Französisch,
so wie unsere Valerie, es eben gelernt hatte,
hatte deine Anleitung +über den Michael mal umgesetzt klappe danach wunderbar bei Deep Troat.
lieben Gruß von LILO-GINA
Leider kein Sprach-Unterricht in Französisch.
Aber sonst perfekt in Französisch,
so wie unsere Valerie, es eben gelernt hatte,
hatte deine Anleitung +über den Michael mal umgesetzt klappe danach wunderbar bei Deep Troat.
lieben Gruß von LILO-GINA
Seufzer gleiten die Seiten des Herbstes entlang,
Treffen mein Herz mit einem Schmerz dumpf und bang
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Valerie Bellegarde
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Re: Valeries Welt
Na also. Man hilft sich dochDwt-Lilo-SL hat geschrieben: Mo 7. Okt 2019, 10:37 hatte deine Anleitung +über den Michael mal umgesetzt klappe danach wunderbar bei Deep Troat.
lieben Gruß von LILO-GINA
L.G. Valerie
P.S. Kuck mal in deine PN
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Valerie Bellegarde
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Re: Valeries Welt
Teil 2 Kapitel 67
Geborene Frauen und andere.
Im Restaurant aß sie aber dann doch nur eine Portion grünen Salat. Frauen achten instinktiv auf ihre Linie. Aber es war nicht nur grüner Salat, sondern ein Salat Gésier, das ist so etwas ähnliches wie ein Caesars Salat, allerdings ohne Käse aber mit kaltem Fleisch, also kräftig angereichert mit Hühner- und Gänsefleisch-Stückchen, dazu gab es Brot, Weißwein aus dem Fitou und dazu Mineralwasser ("Perrier? Badoit? San Pellegrino?), ohne das in Frankreich kein Essen serviert wird.
Die Stimmung am Tisch war gelöst, sie bemerkte sein Interesse an ihrer Person, und beantwortete gerne und ausführlich seine Fragen, aber später redeten sie beide doch die meiste Zeit nur noch über ihre Arbeit, wie es eigentlich fast zu erwarten ist, wenn zwei Immobilienprofis am Tisch sitzen.
Das heikle Thema "Transe" schnitt er überhaupt nicht mehr an, wofür sie ihm sehr dankbar war, denn es hätte sie wieder in gewisse Erklärungsnöte gebracht und damit die Harmonie des Nachmittags gestört. Als die Flasche Fitou geleert war und der anschließende Kaffee getrunken, drängte Valerie zum Aufbruch, so wollte noch ein wenig spazieren gehen, denn draußen herrschte inzwischen schönster Sonnenschein, und das Geschäftszentrum von Perpignan kannte sie bisher noch nicht.. Beim Verlassen des Restaurants bemerkte sie wieder seine ausgezeichneten Manieren, wie er ihr beim Aufstehen den Stuhl rückte und ihr nach dem Bezahlen in ihr Jäckchen half, sie empfand sine Fürsorglichkeit als ungewohnt, aber durchaus angenehm.
Die Rückfahrt kam ihr kurz vor, rechts sah man im späten Nachmittagslicht das Meer und die weiten sandigen Badestrände von Leucate und Barcarès, aber sie nahm sie kaum wahr, denn ein paar Gedanken gingen ihr durch den Kopf. Sie war es eigentlich nicht gewohnt, von einem Mann ausgeführt zu werden, schon gar nicht von einem Mann wie Thierry.
Es war halb sechs am Abend, als er vor ihrer Wohnung anhielt. Sie war immer noch unentschlossen, wie sie sich verhalten sollte. Sollte sie ihn zu einem Kaffee in ihre Wohnung einladen? Irgendwie schien ihr das alles unpassend, wahrscheinlich würde er sie missverstehen, und dazuhin war ihre kleine Wohnung bestimmt unaufgeräumt, also was tun? Die Unentschlossenheit blieb.
Er nahm ihr die Entscheidung ab, indem er zum Abschied um das Auto herumkam um sich bei ihr für den schönen Tag zu bedanken. Franzosen nehmen sich bei solchen Anlässen in den Arm, eine schöne Landessitte. Die zwei obligatorischen Wangenküsschen schienen ihr länger auszufallen als sonst, dann noch ein letztes Lächeln und Winken, und schon war sein sein Auto um die nächste Straßenecke verschwunden, und Valerie allein.
Oben in ihrer Wohnung setzte sie sich erst mal auf ihre Couch und schalt sich eine Eselin. Warum hatte sie ihn nicht heraufgebeten? Hätte sie das tun sollen? Oder hatte er das eventuell sogar erwartet? Sie machte sich erst mal einen Kaffee, Kaffee hilft immer.
Noch während der Kaffee langsam durch den Filter lief, verbreitete sich angenehmer Kaffeeduft in der kleinen Wohnung, und sie kuschelte sich tief in ihren plüschigen alten Sessel und schickte ihre Gedanken auf Reisen, aber eigentlich kreisten die Gedanken nur um ihn, um Thierry. Sie hatte die Augen geschlossen Es kam ihr so vor, als spüre sie ein Ziehen in den Brüsten, genauer gesagt handelte es sich um ein leichtes Ziehen oder Kitzeln, und es war genau in den Spitzen ihrer Brüste zu lokalisieren, schon seit ihrer Operation waren diese sehr sensibel geworden. Bei einer geborenen Frau würde man sich wohl kaum wundern, wenn die Brustwarzen erogene Zonen sind, aber obwohl Valerie nicht als Frau geboren war, spürte sie dieses Gefühl dort ebenso, dort in ihren Brustwarzen. Und wie eine geborene Frau reagierte sie auch instinktiv auf dieses erotische Gefühl, sie lehnte sich im Sessel zurück und begann, beide Brüste mit ihren Händen zu streicheln.
Bald war der Kaffee vergessen und Valerie versank in ihren erotischen Träumen. Mit zwei, drei Handgriffen hatte sie im Rücken den Reißverschluss ihres Kleids halb heruntergezogen und war aus dem Oberteil heraus. Mit geübtem Griff war dann schnell den BH-Verschluss hinten aufgehakt und sie konnte ihre kleinen Pads herausnehmen.
Wie warm diese kleinen Kunststoffkissen doch waren, ebenso warm wie ihre Brüste, die sie jetzt schön massieren konnte. Ein wunderbares Glücksgefühl breitete sich in ihr aus, aber das Zentrum der Lust war eindeutig in den Brustspitzen zu lokalisieren, sie hatte immer noch die Augen geschlossen und mit halb geöffnetem Mund atmete sie tief und schwer, und während die Finger beider Hände ihre Brustwarzen umspielten, steigerte sich ihre Lust immer mehr.
Soviel für diese Woche, Fortsetzung bei nächster Gelegenheit, hiermit versprochen.
Likes werden gerne gesehen.
Lieben Gruß,
Valerie
Geborene Frauen und andere.
Im Restaurant aß sie aber dann doch nur eine Portion grünen Salat. Frauen achten instinktiv auf ihre Linie. Aber es war nicht nur grüner Salat, sondern ein Salat Gésier, das ist so etwas ähnliches wie ein Caesars Salat, allerdings ohne Käse aber mit kaltem Fleisch, also kräftig angereichert mit Hühner- und Gänsefleisch-Stückchen, dazu gab es Brot, Weißwein aus dem Fitou und dazu Mineralwasser ("Perrier? Badoit? San Pellegrino?), ohne das in Frankreich kein Essen serviert wird.
Die Stimmung am Tisch war gelöst, sie bemerkte sein Interesse an ihrer Person, und beantwortete gerne und ausführlich seine Fragen, aber später redeten sie beide doch die meiste Zeit nur noch über ihre Arbeit, wie es eigentlich fast zu erwarten ist, wenn zwei Immobilienprofis am Tisch sitzen.
Das heikle Thema "Transe" schnitt er überhaupt nicht mehr an, wofür sie ihm sehr dankbar war, denn es hätte sie wieder in gewisse Erklärungsnöte gebracht und damit die Harmonie des Nachmittags gestört. Als die Flasche Fitou geleert war und der anschließende Kaffee getrunken, drängte Valerie zum Aufbruch, so wollte noch ein wenig spazieren gehen, denn draußen herrschte inzwischen schönster Sonnenschein, und das Geschäftszentrum von Perpignan kannte sie bisher noch nicht.. Beim Verlassen des Restaurants bemerkte sie wieder seine ausgezeichneten Manieren, wie er ihr beim Aufstehen den Stuhl rückte und ihr nach dem Bezahlen in ihr Jäckchen half, sie empfand sine Fürsorglichkeit als ungewohnt, aber durchaus angenehm.
Die Rückfahrt kam ihr kurz vor, rechts sah man im späten Nachmittagslicht das Meer und die weiten sandigen Badestrände von Leucate und Barcarès, aber sie nahm sie kaum wahr, denn ein paar Gedanken gingen ihr durch den Kopf. Sie war es eigentlich nicht gewohnt, von einem Mann ausgeführt zu werden, schon gar nicht von einem Mann wie Thierry.
Es war halb sechs am Abend, als er vor ihrer Wohnung anhielt. Sie war immer noch unentschlossen, wie sie sich verhalten sollte. Sollte sie ihn zu einem Kaffee in ihre Wohnung einladen? Irgendwie schien ihr das alles unpassend, wahrscheinlich würde er sie missverstehen, und dazuhin war ihre kleine Wohnung bestimmt unaufgeräumt, also was tun? Die Unentschlossenheit blieb.
Er nahm ihr die Entscheidung ab, indem er zum Abschied um das Auto herumkam um sich bei ihr für den schönen Tag zu bedanken. Franzosen nehmen sich bei solchen Anlässen in den Arm, eine schöne Landessitte. Die zwei obligatorischen Wangenküsschen schienen ihr länger auszufallen als sonst, dann noch ein letztes Lächeln und Winken, und schon war sein sein Auto um die nächste Straßenecke verschwunden, und Valerie allein.
Oben in ihrer Wohnung setzte sie sich erst mal auf ihre Couch und schalt sich eine Eselin. Warum hatte sie ihn nicht heraufgebeten? Hätte sie das tun sollen? Oder hatte er das eventuell sogar erwartet? Sie machte sich erst mal einen Kaffee, Kaffee hilft immer.
Noch während der Kaffee langsam durch den Filter lief, verbreitete sich angenehmer Kaffeeduft in der kleinen Wohnung, und sie kuschelte sich tief in ihren plüschigen alten Sessel und schickte ihre Gedanken auf Reisen, aber eigentlich kreisten die Gedanken nur um ihn, um Thierry. Sie hatte die Augen geschlossen Es kam ihr so vor, als spüre sie ein Ziehen in den Brüsten, genauer gesagt handelte es sich um ein leichtes Ziehen oder Kitzeln, und es war genau in den Spitzen ihrer Brüste zu lokalisieren, schon seit ihrer Operation waren diese sehr sensibel geworden. Bei einer geborenen Frau würde man sich wohl kaum wundern, wenn die Brustwarzen erogene Zonen sind, aber obwohl Valerie nicht als Frau geboren war, spürte sie dieses Gefühl dort ebenso, dort in ihren Brustwarzen. Und wie eine geborene Frau reagierte sie auch instinktiv auf dieses erotische Gefühl, sie lehnte sich im Sessel zurück und begann, beide Brüste mit ihren Händen zu streicheln.
Bald war der Kaffee vergessen und Valerie versank in ihren erotischen Träumen. Mit zwei, drei Handgriffen hatte sie im Rücken den Reißverschluss ihres Kleids halb heruntergezogen und war aus dem Oberteil heraus. Mit geübtem Griff war dann schnell den BH-Verschluss hinten aufgehakt und sie konnte ihre kleinen Pads herausnehmen.
Wie warm diese kleinen Kunststoffkissen doch waren, ebenso warm wie ihre Brüste, die sie jetzt schön massieren konnte. Ein wunderbares Glücksgefühl breitete sich in ihr aus, aber das Zentrum der Lust war eindeutig in den Brustspitzen zu lokalisieren, sie hatte immer noch die Augen geschlossen und mit halb geöffnetem Mund atmete sie tief und schwer, und während die Finger beider Hände ihre Brustwarzen umspielten, steigerte sich ihre Lust immer mehr.
Soviel für diese Woche, Fortsetzung bei nächster Gelegenheit, hiermit versprochen.
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Lieben Gruß,
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Dunja
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Re: Valeries Welt
Hallo Valerie,
Du schreibst immer so schön und kurzweilig. Bei Deiner Geschichte macht es mir immer Freude zu lesen, auch wenn ich die letzten 4 Folgen erst heute angegangen bin.
Französisch kann ich nicht, aber glücklicherweise lieferst Du ja meist die dt. Übersetzung gleich mit.
Mach weiter so.
LG Dunja
Du schreibst immer so schön und kurzweilig. Bei Deiner Geschichte macht es mir immer Freude zu lesen, auch wenn ich die letzten 4 Folgen erst heute angegangen bin.
Französisch kann ich nicht, aber glücklicherweise lieferst Du ja meist die dt. Übersetzung gleich mit.
Mach weiter so.
LG Dunja
Mut ist nicht die Abwesenheit von Angst, sondern vielmehr die Erkenntnis, dass etwas anderes wichtiger ist als Angst.
(Zitat aus dem Film "Plötzlich Prinzessin")
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Valerie Bellegarde
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Valerie Bellegarde
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Re: Valeries Welt
Teil 2 Kapitel 68
Das Leben geht weiter
Natürlich geht es weiter, was sollte es auch anderes tun. Wir haben es selten oder nie in der Hand seinen Gang wirklich zu beeinflussen und es ist fast sicher, dass jeden Morgen die Sonne aufgeht, auch wenn wir sie manchmal nicht sehen können, weil sie sich hinter Wolken versteckt, das kann man auch gerne im übertragenen Sinne verstehen.
In der letzten Episode habe ich euch geschildert wie es Valerie erging als sie es nicht wagte, Thierry nach einem Rendezvous zu sich auf ihr Zimmer zu bitten, warum, ist ihr selbst nicht ganz klar, irgendwie fehlte ihr der Mut im entscheidenden Moment den Mund aufzumachen. Aber egal was der Grund war, auch von ihm ging in diesem Moment, als sie sich voneinander verabschiedeten, ebenfalls keine Initiative für eine Fortsetzung ihres Rendezvous im Bett aus, und so endete das Ganze später auch wieder dort, wo es bei Valerie oft endet, nämlich in irgendwelchen autoerotischen Ersatzhandlungen, so würde es ein Psychologe wohl nennen.
Aber sagen wir es ruhig was los war, es gibt ein gebräuchliches deutsches Wort dafür, sie hat sich an diesem Spätnachmittag dort in ihrer kleinen Wohnung wieder einmal selbst befriedigt, womit wir beim Thema wären.
Eigentlich eine traurige Sache, dabei allein zu sein, und kein ganz angenehmes Thema, über das man so leicht daherreden kann, aber es soll hier schon angesprochen werden, immerhin ist sie zweiunddreißig Jahre alt und gesund, also sollte sie auch das Recht haben, ihre Sexualität auszuleben und niemand sollte sich moralisch darüber erheben oder sie deshalb verurteilen.
Blöderweise war es aber sie selbst, die genau dieses negative Urteil über sich fällte, sie fühlte sich schlecht dabei, besser gesagt, nachdem das Hochgefühl der momentanen sexuellen Lust vorbei war, fühlte sie sich gar nicht mehr gut, sondern irgendwie schmutzig, und viel lieber wäre es ihr gewesen, es wäre Thierry gewesen, der seine Hände auf ihrem Busen gehabt und diesen so geknetet und manipuliert und ihr dieses gute Gefühl beschert hatte, diese Geilheit, die sie so liebte.
Ja so kann man es nennen, sie mochte es wirklich, an ihrem Busen gestreichelt zu werden, es machte sie geil.
Ein Wort muss dazu noch gesagt werden. Sie hatte ja vor Jahren diese Operation in Böblingen, wo ihr diese beiden Silikonkissen implantiert wurden, aber schon lange vorher waren ihr die eigenen Brustwarzen eine stete Quelle der Lust gewesen. Die Brüste und besonders die Warzen oder Nippel, wie man wohl auch sagt, waren schon seit der Pubertät mit ihre stärksten erogenen Zonen gewesen, die OP und das Einsetzen der Silikonkissen hatte diese Sensibilität nicht beeinträchtigt. Das Gegenteil schien zu stimmen, so schien es ihr manchmal, als sei sie jetzt öfters mal erregt. Das Gefühl kündigte sich immer durch ein leichtes Ziehen in den Brüsten an, und es konnte auch mal entstehen, wenn es überhaupt nicht passte, zum Beispiel wenn sie tagsüber im Büro arbeitete oder wenn sie draußen bei Kunden war und plötzlich bemerkte, Ihre Nippel rieben sich in den Körbchen, weil die BH —Schalen etwas zu groß waren, dann baute es sich langsam auf, dieses Gefühl der Geilheit.
Das mit ihren empfindlichen Brüsten ist die eine Sache, aber damit konnte sie leben, darauf konnte sie sich einstellen, das störte sie eigentlich nicht weiter.
Eine andere Sache, die ihr wirkliches Kopfzerbrechen bereitete war, dass sie mit Thierry einfach nicht über dieses verdammte Transen-Thema sprechen konnte, so schien es ihr wenigstens. Davor fürchtete sie sich wirklich, dass dieses Thema auf den Tisch käme. Denn eines war ja wohl vorauszusehen, irgendwann würde er mit Sicherheit kommen, der Moment, wo sie die Kleidung fallen lassen musste, und auch ihr Höschen wäre dann weg und dann, was wäre dann? Dann würde er alles sehen, ihren kleinen Rest-Penis, und damit wäre das Thema nicht mehr zu verleugnen, alles wäre auf dem Tisch sozusagen, und was würde dann geschehen? Sie wollte nicht weiterdenken an diesem Punkt, sie konnte es nicht, sie wagte es nicht.
Eigentlich und auf Deutsch gesagt eine wirklich saudumme Einstellung, die Valerie da entwickelt hatte, und im Grunde völlig unverständlich. Ein richtiger doofer Popanz, wenn man es richtig betrachtet. Denn Thierry wäre ja nun wirklich nicht der erste Mann gewesen, der sie nackt sehen würde, sie dachte an all die Männer, die sie vor ihm schon hatte und kam schon auf einige, und keiner von ihnen war in Ohnmacht gefallen, als er sie unten herum nackt gesehen hatte.
Sie dachte an Michael, mit dem sie ja nun nächtelang in diversen Hotels wirklich fast jede Sex-Position ausprobiert hatte. Oder sie dachte an Gunnar, mit dem sie fast ein ganzes Jahr lang zusammen war und sie beiden hatten doch wirklich viel experimentiert und ein angeregtes Sexleben gehabt in dieser Zeit. Oder was war mit ihrem ersten Mann, diesem Karl-Heinz damals in diesem Frankfurter Hotel? Der war doch regelrecht abgefahren auf sie, obwohl es damals noch ganz am Anfang ihrer Entwicklung stand, und es eigentlich offensichtlich war, dass sie keine echte, d.h. keine geborene und keine biologische Frau war?
Insgesamt kam sie schon auf ein paar Männer in diesen 6 Jahren, in denen sie nun als Frau durchs Leben ging. 6 Jahre und 6 Männer, stimmte das? Oder waren es vielleicht sogar mehr gewesen? Und keiner von diesen Männern war vor ihr erschrocken oder hatte sich hinterher beklagt.
Weshalb dann diese Ängstlichkeit vor Thierry? War es mit Thierry etwas anderes? Vielleicht sogar "etwas Ernstes"? Sie dachte wieder nach aber kam niicht gleich auf eine Antwort. Ihre Gedanken schwirrten.
Sie stand vor dem Telefon. Ohne nachzudenken griff sie zum Hörer, sie wusste nicht warum sie das tat, es geschah einfach. Ganz spontan und ohne nachzudenken wählte sie seine Privatnummer. Er meldet sich sofort, als habe er auf den Anruf gewartet.
"C"™est Valerie. Je te ne dérange pas?"
(Valerie hier, Ich hoffe ich störe dich nicht?)
Er lachte, nein keinesfalls, sie störe nie.
Sie entschuldigte sich nochmals dafür, ihn so abrupt vor ihrer Haustüre verabschiedet zu haben. Es wäre doch so ein schöner Nachmittag gewesen in Perpignan. Aber klar, das müsse er schon verstehen, ihre Wohnung sei nicht aufgeräumt gewesen, und dann sei sie natürlich im Moment überhaupt nicht eingerichtet für Besuch, kein Wein, keine Knabbereien, kaum Kaffee im Haus"¦
Er wiegelte ab. Aber klar doch, überhaupt kein Problem, alles sei o.k. Er hatte eine angenehme warme Stimme am Telefon.
Es entstand eine kleine Pause, keiner wusste was er sagen sollte. Danach kam sie aber doch von seiner Seite, die Frage, auf die Valerie gewartet hatte.
"Tu veux parler sur cette chose? "¦.Tu sais donc ..."
(Willst du über diese Sache reden? "¦ du weißt schon "¦")
Er redete nicht weiter, aber sie hatte ihn schon verstanden.
Soviel für diese Woche. Fortsetzung demnächst, wie immer hier in diesem Theater
Lieben Gruß
Valerie
Das Leben geht weiter
Natürlich geht es weiter, was sollte es auch anderes tun. Wir haben es selten oder nie in der Hand seinen Gang wirklich zu beeinflussen und es ist fast sicher, dass jeden Morgen die Sonne aufgeht, auch wenn wir sie manchmal nicht sehen können, weil sie sich hinter Wolken versteckt, das kann man auch gerne im übertragenen Sinne verstehen.
In der letzten Episode habe ich euch geschildert wie es Valerie erging als sie es nicht wagte, Thierry nach einem Rendezvous zu sich auf ihr Zimmer zu bitten, warum, ist ihr selbst nicht ganz klar, irgendwie fehlte ihr der Mut im entscheidenden Moment den Mund aufzumachen. Aber egal was der Grund war, auch von ihm ging in diesem Moment, als sie sich voneinander verabschiedeten, ebenfalls keine Initiative für eine Fortsetzung ihres Rendezvous im Bett aus, und so endete das Ganze später auch wieder dort, wo es bei Valerie oft endet, nämlich in irgendwelchen autoerotischen Ersatzhandlungen, so würde es ein Psychologe wohl nennen.
Aber sagen wir es ruhig was los war, es gibt ein gebräuchliches deutsches Wort dafür, sie hat sich an diesem Spätnachmittag dort in ihrer kleinen Wohnung wieder einmal selbst befriedigt, womit wir beim Thema wären.
Eigentlich eine traurige Sache, dabei allein zu sein, und kein ganz angenehmes Thema, über das man so leicht daherreden kann, aber es soll hier schon angesprochen werden, immerhin ist sie zweiunddreißig Jahre alt und gesund, also sollte sie auch das Recht haben, ihre Sexualität auszuleben und niemand sollte sich moralisch darüber erheben oder sie deshalb verurteilen.
Blöderweise war es aber sie selbst, die genau dieses negative Urteil über sich fällte, sie fühlte sich schlecht dabei, besser gesagt, nachdem das Hochgefühl der momentanen sexuellen Lust vorbei war, fühlte sie sich gar nicht mehr gut, sondern irgendwie schmutzig, und viel lieber wäre es ihr gewesen, es wäre Thierry gewesen, der seine Hände auf ihrem Busen gehabt und diesen so geknetet und manipuliert und ihr dieses gute Gefühl beschert hatte, diese Geilheit, die sie so liebte.
Ja so kann man es nennen, sie mochte es wirklich, an ihrem Busen gestreichelt zu werden, es machte sie geil.
Ein Wort muss dazu noch gesagt werden. Sie hatte ja vor Jahren diese Operation in Böblingen, wo ihr diese beiden Silikonkissen implantiert wurden, aber schon lange vorher waren ihr die eigenen Brustwarzen eine stete Quelle der Lust gewesen. Die Brüste und besonders die Warzen oder Nippel, wie man wohl auch sagt, waren schon seit der Pubertät mit ihre stärksten erogenen Zonen gewesen, die OP und das Einsetzen der Silikonkissen hatte diese Sensibilität nicht beeinträchtigt. Das Gegenteil schien zu stimmen, so schien es ihr manchmal, als sei sie jetzt öfters mal erregt. Das Gefühl kündigte sich immer durch ein leichtes Ziehen in den Brüsten an, und es konnte auch mal entstehen, wenn es überhaupt nicht passte, zum Beispiel wenn sie tagsüber im Büro arbeitete oder wenn sie draußen bei Kunden war und plötzlich bemerkte, Ihre Nippel rieben sich in den Körbchen, weil die BH —Schalen etwas zu groß waren, dann baute es sich langsam auf, dieses Gefühl der Geilheit.
Das mit ihren empfindlichen Brüsten ist die eine Sache, aber damit konnte sie leben, darauf konnte sie sich einstellen, das störte sie eigentlich nicht weiter.
Eine andere Sache, die ihr wirkliches Kopfzerbrechen bereitete war, dass sie mit Thierry einfach nicht über dieses verdammte Transen-Thema sprechen konnte, so schien es ihr wenigstens. Davor fürchtete sie sich wirklich, dass dieses Thema auf den Tisch käme. Denn eines war ja wohl vorauszusehen, irgendwann würde er mit Sicherheit kommen, der Moment, wo sie die Kleidung fallen lassen musste, und auch ihr Höschen wäre dann weg und dann, was wäre dann? Dann würde er alles sehen, ihren kleinen Rest-Penis, und damit wäre das Thema nicht mehr zu verleugnen, alles wäre auf dem Tisch sozusagen, und was würde dann geschehen? Sie wollte nicht weiterdenken an diesem Punkt, sie konnte es nicht, sie wagte es nicht.
Eigentlich und auf Deutsch gesagt eine wirklich saudumme Einstellung, die Valerie da entwickelt hatte, und im Grunde völlig unverständlich. Ein richtiger doofer Popanz, wenn man es richtig betrachtet. Denn Thierry wäre ja nun wirklich nicht der erste Mann gewesen, der sie nackt sehen würde, sie dachte an all die Männer, die sie vor ihm schon hatte und kam schon auf einige, und keiner von ihnen war in Ohnmacht gefallen, als er sie unten herum nackt gesehen hatte.
Sie dachte an Michael, mit dem sie ja nun nächtelang in diversen Hotels wirklich fast jede Sex-Position ausprobiert hatte. Oder sie dachte an Gunnar, mit dem sie fast ein ganzes Jahr lang zusammen war und sie beiden hatten doch wirklich viel experimentiert und ein angeregtes Sexleben gehabt in dieser Zeit. Oder was war mit ihrem ersten Mann, diesem Karl-Heinz damals in diesem Frankfurter Hotel? Der war doch regelrecht abgefahren auf sie, obwohl es damals noch ganz am Anfang ihrer Entwicklung stand, und es eigentlich offensichtlich war, dass sie keine echte, d.h. keine geborene und keine biologische Frau war?
Insgesamt kam sie schon auf ein paar Männer in diesen 6 Jahren, in denen sie nun als Frau durchs Leben ging. 6 Jahre und 6 Männer, stimmte das? Oder waren es vielleicht sogar mehr gewesen? Und keiner von diesen Männern war vor ihr erschrocken oder hatte sich hinterher beklagt.
Weshalb dann diese Ängstlichkeit vor Thierry? War es mit Thierry etwas anderes? Vielleicht sogar "etwas Ernstes"? Sie dachte wieder nach aber kam niicht gleich auf eine Antwort. Ihre Gedanken schwirrten.
Sie stand vor dem Telefon. Ohne nachzudenken griff sie zum Hörer, sie wusste nicht warum sie das tat, es geschah einfach. Ganz spontan und ohne nachzudenken wählte sie seine Privatnummer. Er meldet sich sofort, als habe er auf den Anruf gewartet.
"C"™est Valerie. Je te ne dérange pas?"
(Valerie hier, Ich hoffe ich störe dich nicht?)
Er lachte, nein keinesfalls, sie störe nie.
Sie entschuldigte sich nochmals dafür, ihn so abrupt vor ihrer Haustüre verabschiedet zu haben. Es wäre doch so ein schöner Nachmittag gewesen in Perpignan. Aber klar, das müsse er schon verstehen, ihre Wohnung sei nicht aufgeräumt gewesen, und dann sei sie natürlich im Moment überhaupt nicht eingerichtet für Besuch, kein Wein, keine Knabbereien, kaum Kaffee im Haus"¦
Er wiegelte ab. Aber klar doch, überhaupt kein Problem, alles sei o.k. Er hatte eine angenehme warme Stimme am Telefon.
Es entstand eine kleine Pause, keiner wusste was er sagen sollte. Danach kam sie aber doch von seiner Seite, die Frage, auf die Valerie gewartet hatte.
"Tu veux parler sur cette chose? "¦.Tu sais donc ..."
(Willst du über diese Sache reden? "¦ du weißt schon "¦")
Er redete nicht weiter, aber sie hatte ihn schon verstanden.
Soviel für diese Woche. Fortsetzung demnächst, wie immer hier in diesem Theater
Lieben Gruß
Valerie
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Re: Valeries Welt
Hallo Valerie,
Danke der Nachfrage
Klar ist im Moment alles gut, könnte, wie immer, besser sein aber was soll's...
Zum Text, bin gespannt auf das vielleicht doch unvermeidliche Gespräch.
Was das Thema nicht in die Wohnung gebeten betrifft denke ich das Valerie vielleicht mehr als nur die Nummer will, kommt unbewusst zumindest so rüber
LG Maria
Danke der Nachfrage
Klar ist im Moment alles gut, könnte, wie immer, besser sein aber was soll's...
Zum Text, bin gespannt auf das vielleicht doch unvermeidliche Gespräch.
Was das Thema nicht in die Wohnung gebeten betrifft denke ich das Valerie vielleicht mehr als nur die Nummer will, kommt unbewusst zumindest so rüber
LG Maria
Einfach ist am schwersten.
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Re: Valeries Welt
Eine "schnelle Nummer" könnte sie von jedem Mann kriegen. Hatte sie ja auch schon ein paar, wenn du aufmerksam gelesen hast, auch im ersten Teil. Ich denke nicht, dass sie mehr davon will. Bei Thierry ist das aber etwas anderes. Von Thierry erwartet sie mehr, und möglicherweise wird das auch noch eine richtige feste Beziehung? Mal sehen...Maria T hat geschrieben: Di 15. Okt 2019, 16:37
... denke ich das Valerie vielleicht mehr als nur die Nummer will, kommt unbewusst zumindest so rüber
LG Maria
L.G. Valerie
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Re: Valeries Welt
Das meinte ich ja.Valerie Bellegarde hat geschrieben: Di 15. Okt 2019, 22:57Eine "schnelle Nummer" könnte sie von jedem Mann kriegen. Hatte sie ja auch schon ein paar, wenn du aufmerksam gelesen hast, auch im ersten Teil. Ich denke nicht, dass sie mehr davon will. Bei Thierry ist das aber etwas anderes. Von Thierry erwartet sie mehr, und möglicherweise wird das auch noch eine richtige feste Beziehung? Mal sehen...Maria T hat geschrieben: Di 15. Okt 2019, 16:37
... denke ich das Valerie vielleicht mehr als nur die Nummer will, kommt unbewusst zumindest so rüber
LG Maria
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Freu mich jedenfalls sehr zu lesen wie es weiter geht.
LG Maria
Einfach ist am schwersten.
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Re: Valeries Welt
Teil 2 Kapitel 69
Das Gespräch (1)
Sie hatte ihn schon verstanden, und eigentlich lag ihr ein schnelles spontanes "ja" auf der Zunge, sie wollte schon über "dieses Thema" sprechen, und zwar jetzt, und mit ihm und niemand anderem, aber sie wusste nicht so recht, wie sie weiterreden sollte, womit sie beginnen sollte, also sagte sie erstmal gar nichts.
"C"™est inconvenable au téléphone, ce sujet, je pense" (das ist wohl unpassend am Telefon, so ein Thema zu bereden, ja?) sagte er dann, mit ganz warmer Stimme und voller Empathie, und sie nickte unwillkürlich, natürlich hatte er Recht damit, so eine Sache beredet man nicht am Telefon. Zu einer Antwort reichte es wieder nicht, sie brachte nur so etwas wie ein "öhhmmm" heraus, und schwieg weiter. Er nahm es als Aufforderung, weiterzureden.
"Ca te va que je vienne à toi? (ist"™s dir Recht wenn ich kurz bei dir vorbeikomme?)
"juste maintenant?" ("jetzt gleich?"),
fuhr er fort. Er gab noch nicht nach, und sie widersprach auch nicht.
Zehn Minuten später klingelte er an ihrer Türe. Er war tatsächlich gekommen und hatte auch noch eine Flasche Wein in der Hand.
"Un bouteille de rosé de notre vigne, il est bien buvable, on dit" sagte er und hielt die Flasche in die Höhe.
("Ein Roséwein von unserem Weinberg, man sagt, er sei genießbar")
Der Wein löste die Stimmung, sie hatte tatsächlich noch etwas Knabberzeug im Küchenschrank gefunden und auf den Tisch gestellt, beide saßen sich im Sessel gegenüber, sie hatte immer noch ihr Sommerkleid vom Nachmittag an und schlug die Beine übereinander, er bemerkte es, sein Blick blieb gewissermaßen auf ihren Beinen haften, dann lächelte er breit.
Dazu habe er ihr noch kein Kompliment gemacht, zu ihren Beinen, sagte er dann, was er hiermit nachhole, ehrlich und ohne Übertreibung.
Das gefiel ihr, und das Gespräch plätscherte weiter dahin, man tauschte ein paar Belanglosigkeiten aus, dann aber nahm sie auf einmal ihren Mut zusammen und wurde ernst.
"Deshalb bist du aber nicht hergekommen, um mir das mitzuteilen" sagte sie dann, um sofort danach weiterzusprechen.
Ja, richtig. Es sei nun wohl an ihr, Valerie, etwas Klarheit reinzubringen in ihr gegenseitiges Verhältnis. Und sie nehme an, er wisse in etwa, wie es um sie stehe. Was sie eigentlich "für eine sei", was für eine Frau.
In etwa ja, sagte er, man sage so unter der Hand, unter Freunden gewissermaßen, erzähle man sich, sie sei etwas Besonderes, sie sei transsexuell. Er sagte das Wort ohne Stocken, so nebenbei gewissermaßen, als sei ihm die Sache nicht so bedeutsam.
Dann setzte er etwas hinzu, was ihr wirklich Freunde, aber auch kurz einen roten Kopf machte:
"Valerie, écoute, pour moi, personellemant, tu es n"˜pas seulement une femme belle, et intelligente, mais gentille et aimable. Crois-le-moi, s.t.p. Simplement dit: J"™aime ta présence, je me sens bien chez toi"
(Valerie, hör zu, für mich persönlich, bist du nicht nur eine schöne und kluge, sondern auch eine freundliche und liebenswerte Frau. Glaube mir das bitte. Ich fühle mich einfach wohl, wenn du da bist)
Das erneute Kompliment zusammen mit seiner ruhigen und gefühlvollen Art, über das Thema zu reden, führte dazu, dass sich auch Valeries Gemütszustand schnell wieder beruhigte.
Es ist draußen bekannt, dass du transsexuell bist, dass du vorher ein Mann warst, Valerie, aber das ist o.k. so.
Sie lehnte sich zurück und schaute ihm in die Augen. Erst mal entspannend, das zu wissen, sie war also noch kein richtig aufregendes Gesprächsthema in seinen Kreisen. Immerhin beruhigend.
Sie nippte ab und zu am Weinglas und erzählte dann alles über sich. Wie es angefangen habe vor Jahrzenten mit dem Tragen von Frauenkleidern, wie es später dann immer mehr geworden sei. Und dann dieses Schlüsselerlebnis, als sie herausgefunden hatte, dass sie jetzt auf der richtigen, nämlich weiblichen Seite stehen würde, nach dieser Woche im Hostessen-Einsatz auf der Frankfurter Automobilmesse. Ab dann hatte sie in der Firma nur noch weibliche Kleidung getragen, mit Unterstützung der Chefs und Kollegen, aber auch gegen manche Widerstände.
"Ca arrive, la malcompréhension. Ce sujet-la, il n"™est pas facile à comprende, pas pour chacun" sagte sie.
(das bleibt nicht aus, es gibt Missverständnisse und nicht jeder versteht das alles gleich sofort ganz richtig")
Er nickte und nahm vom Rosé. Sie tat es ihm gleich und merkte, wie ihr der Wein die Zunge lockerte. Sie redete weiter über ihr Leben, über die letzten Jahre.
"Et après Mercedes, je suis demenagée à Narbonne, pour la gestion de la firme immobilière, c"™était au début une succursale de la firme de mon ancien chef" sagte sie nach einer Pause. (und nach Mercedes, bin ich dann nach Narbonne umgezogen, um diese Immofirma hier zu managen, zuerst als Filialbetrieb der Firma meines alten Chefs).
"Ahhh"¦ oui, bien compris" antwortete er (ahh"¦ gut, schon verstanden).
"Mais tu es indépendet mainteant?, tu es propriétaire? fragte er noch. (Aber jetzt bist du unabhängig, und Inhaberin?
Sie nickte. Aber ja, sie sei eine Chefin mit einem sechsstelligen Bankkredit, den sie noch würde abzahlen müssen, irgendwann. Aber es liefe gut, sie sei von niemandem abhängig, nicht geschäftlich, und auch nicht, was ihre Beziehungen angehe.
"Moi non plus" sagte er. (ich auch nicht). Sie schauten sich eine Weile an, sie blickte in ein offenes Gesicht und in zwei lachende Augen.
Schönes Wochenende wünscht
Valerie
Das Gespräch (1)
Sie hatte ihn schon verstanden, und eigentlich lag ihr ein schnelles spontanes "ja" auf der Zunge, sie wollte schon über "dieses Thema" sprechen, und zwar jetzt, und mit ihm und niemand anderem, aber sie wusste nicht so recht, wie sie weiterreden sollte, womit sie beginnen sollte, also sagte sie erstmal gar nichts.
"C"™est inconvenable au téléphone, ce sujet, je pense" (das ist wohl unpassend am Telefon, so ein Thema zu bereden, ja?) sagte er dann, mit ganz warmer Stimme und voller Empathie, und sie nickte unwillkürlich, natürlich hatte er Recht damit, so eine Sache beredet man nicht am Telefon. Zu einer Antwort reichte es wieder nicht, sie brachte nur so etwas wie ein "öhhmmm" heraus, und schwieg weiter. Er nahm es als Aufforderung, weiterzureden.
"Ca te va que je vienne à toi? (ist"™s dir Recht wenn ich kurz bei dir vorbeikomme?)
"juste maintenant?" ("jetzt gleich?"),
fuhr er fort. Er gab noch nicht nach, und sie widersprach auch nicht.
Zehn Minuten später klingelte er an ihrer Türe. Er war tatsächlich gekommen und hatte auch noch eine Flasche Wein in der Hand.
"Un bouteille de rosé de notre vigne, il est bien buvable, on dit" sagte er und hielt die Flasche in die Höhe.
("Ein Roséwein von unserem Weinberg, man sagt, er sei genießbar")
Der Wein löste die Stimmung, sie hatte tatsächlich noch etwas Knabberzeug im Küchenschrank gefunden und auf den Tisch gestellt, beide saßen sich im Sessel gegenüber, sie hatte immer noch ihr Sommerkleid vom Nachmittag an und schlug die Beine übereinander, er bemerkte es, sein Blick blieb gewissermaßen auf ihren Beinen haften, dann lächelte er breit.
Dazu habe er ihr noch kein Kompliment gemacht, zu ihren Beinen, sagte er dann, was er hiermit nachhole, ehrlich und ohne Übertreibung.
Das gefiel ihr, und das Gespräch plätscherte weiter dahin, man tauschte ein paar Belanglosigkeiten aus, dann aber nahm sie auf einmal ihren Mut zusammen und wurde ernst.
"Deshalb bist du aber nicht hergekommen, um mir das mitzuteilen" sagte sie dann, um sofort danach weiterzusprechen.
Ja, richtig. Es sei nun wohl an ihr, Valerie, etwas Klarheit reinzubringen in ihr gegenseitiges Verhältnis. Und sie nehme an, er wisse in etwa, wie es um sie stehe. Was sie eigentlich "für eine sei", was für eine Frau.
In etwa ja, sagte er, man sage so unter der Hand, unter Freunden gewissermaßen, erzähle man sich, sie sei etwas Besonderes, sie sei transsexuell. Er sagte das Wort ohne Stocken, so nebenbei gewissermaßen, als sei ihm die Sache nicht so bedeutsam.
Dann setzte er etwas hinzu, was ihr wirklich Freunde, aber auch kurz einen roten Kopf machte:
"Valerie, écoute, pour moi, personellemant, tu es n"˜pas seulement une femme belle, et intelligente, mais gentille et aimable. Crois-le-moi, s.t.p. Simplement dit: J"™aime ta présence, je me sens bien chez toi"
(Valerie, hör zu, für mich persönlich, bist du nicht nur eine schöne und kluge, sondern auch eine freundliche und liebenswerte Frau. Glaube mir das bitte. Ich fühle mich einfach wohl, wenn du da bist)
Das erneute Kompliment zusammen mit seiner ruhigen und gefühlvollen Art, über das Thema zu reden, führte dazu, dass sich auch Valeries Gemütszustand schnell wieder beruhigte.
Es ist draußen bekannt, dass du transsexuell bist, dass du vorher ein Mann warst, Valerie, aber das ist o.k. so.
Sie lehnte sich zurück und schaute ihm in die Augen. Erst mal entspannend, das zu wissen, sie war also noch kein richtig aufregendes Gesprächsthema in seinen Kreisen. Immerhin beruhigend.
Sie nippte ab und zu am Weinglas und erzählte dann alles über sich. Wie es angefangen habe vor Jahrzenten mit dem Tragen von Frauenkleidern, wie es später dann immer mehr geworden sei. Und dann dieses Schlüsselerlebnis, als sie herausgefunden hatte, dass sie jetzt auf der richtigen, nämlich weiblichen Seite stehen würde, nach dieser Woche im Hostessen-Einsatz auf der Frankfurter Automobilmesse. Ab dann hatte sie in der Firma nur noch weibliche Kleidung getragen, mit Unterstützung der Chefs und Kollegen, aber auch gegen manche Widerstände.
"Ca arrive, la malcompréhension. Ce sujet-la, il n"™est pas facile à comprende, pas pour chacun" sagte sie.
(das bleibt nicht aus, es gibt Missverständnisse und nicht jeder versteht das alles gleich sofort ganz richtig")
Er nickte und nahm vom Rosé. Sie tat es ihm gleich und merkte, wie ihr der Wein die Zunge lockerte. Sie redete weiter über ihr Leben, über die letzten Jahre.
"Et après Mercedes, je suis demenagée à Narbonne, pour la gestion de la firme immobilière, c"™était au début une succursale de la firme de mon ancien chef" sagte sie nach einer Pause. (und nach Mercedes, bin ich dann nach Narbonne umgezogen, um diese Immofirma hier zu managen, zuerst als Filialbetrieb der Firma meines alten Chefs).
"Ahhh"¦ oui, bien compris" antwortete er (ahh"¦ gut, schon verstanden).
"Mais tu es indépendet mainteant?, tu es propriétaire? fragte er noch. (Aber jetzt bist du unabhängig, und Inhaberin?
Sie nickte. Aber ja, sie sei eine Chefin mit einem sechsstelligen Bankkredit, den sie noch würde abzahlen müssen, irgendwann. Aber es liefe gut, sie sei von niemandem abhängig, nicht geschäftlich, und auch nicht, was ihre Beziehungen angehe.
"Moi non plus" sagte er. (ich auch nicht). Sie schauten sich eine Weile an, sie blickte in ein offenes Gesicht und in zwei lachende Augen.
Schönes Wochenende wünscht
Valerie
Zuletzt geändert von Valerie Bellegarde am Fr 18. Okt 2019, 22:21, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Valeries Welt
ich habe die letzte Episode nochmals durchgelesen und hoffe nur, es ist für die Leserinnen und Leser nicht "zuviel französisch" geworden. Falls doch, bitte sagen, dann mache ich das in Zukunft anders bzw. weniger.
L.G. Valerie
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Astrid_M
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Re: Valeries Welt
Hallo Valerie,
Solange da eine Übersetzung dabei ist, ist das Französische für mich kein Problem. Irgendwie wirkt es dadurch authentisch auf mich.
Nur leider verstehe ich das meiste nicht und ich denke nicht, daß ich es jetzt noch lerne. Weiter so.
Liebe Grüße,
Astrid
Solange da eine Übersetzung dabei ist, ist das Französische für mich kein Problem. Irgendwie wirkt es dadurch authentisch auf mich.
Nur leider verstehe ich das meiste nicht und ich denke nicht, daß ich es jetzt noch lerne. Weiter so.
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Astrid
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Valerie Bellegarde
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Re: Valeries Welt
Hallo Astrid,
Sehe ich auch so, Authentizität und Lokalkolorit, darauf kommt es mir an. Aber ich mache die frz. Passagen zukünfig ein wenig kürzer, liest sich leichter dann.
Sehe ich auch so, Authentizität und Lokalkolorit, darauf kommt es mir an. Aber ich mache die frz. Passagen zukünfig ein wenig kürzer, liest sich leichter dann.
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Valerie Bellegarde
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Re: Valeries Welt
Hör mal, man soll doch nie "nie" sagen, o.k.?Astrid_M hat geschrieben: Fr 18. Okt 2019, 23:37 Hallo Valerie,
Solange da eine Übersetzung dabei ist, ist das Französische für mich kein Problem. Irgendwie wirkt es dadurch authentisch auf mich.
Nur leider verstehe ich das meiste nicht und ich denke nicht, daß ich es jetzt noch lerne. Weiter so.
Liebe Grüße,
Astrid
L.G. Valerie