"Gemischte Toiletten UK": Mädchen haben Angst, auf die Toilette zu gehen
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Anne-Mette
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"Gemischte Toiletten UK": Mädchen haben Angst, auf die Toilette zu gehen
Moin,
ich habe keine Kenntnis davon, wie es tatsächlich in britischen Schulen mit den "gemischten Toiletten" ausschaut.
Allerdings habe ich gehört/gelesen, dass die "Gleichstellung" dort sich sehr an Trans- und Inter-Problematiken orientiert.
Ich weiß zwar nicht, wozu Jesus nun in dieser Toilettenfrage bemüht wird, aber an einigen Argumenten ist schon etwas dran.
Wer je erfahren hat, welche Nöte Schülerinnen während und wegen der Menstruation "auch sonst schon" haben, wird es verstehen, dass sie einen "sicheren Rückzugsort" brauchen.
Das könnte dann so gelöst werden, dass nicht alle Toiletten "für alle" sind. Das halte ich auch für eine generelle Umgestalltung der Toilettenfrage(n) in unserem Lande für diskussionswürdig und auch umsetzbar, gerade in größeren Gebäude mit vielen Toiletten.
Gruß
Anne-Mette
Ach ja, hier kommt der Artikel:
https://www.jesus.ch/news/international ... gehen.html
ich habe keine Kenntnis davon, wie es tatsächlich in britischen Schulen mit den "gemischten Toiletten" ausschaut.
Allerdings habe ich gehört/gelesen, dass die "Gleichstellung" dort sich sehr an Trans- und Inter-Problematiken orientiert.
Ich weiß zwar nicht, wozu Jesus nun in dieser Toilettenfrage bemüht wird, aber an einigen Argumenten ist schon etwas dran.
Wer je erfahren hat, welche Nöte Schülerinnen während und wegen der Menstruation "auch sonst schon" haben, wird es verstehen, dass sie einen "sicheren Rückzugsort" brauchen.
Das könnte dann so gelöst werden, dass nicht alle Toiletten "für alle" sind. Das halte ich auch für eine generelle Umgestalltung der Toilettenfrage(n) in unserem Lande für diskussionswürdig und auch umsetzbar, gerade in größeren Gebäude mit vielen Toiletten.
Gruß
Anne-Mette
Ach ja, hier kommt der Artikel:
https://www.jesus.ch/news/international ... gehen.html
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sbsr
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Re: "Gemischte Toiletten UK": Mädchen haben Angst, auf die Toilette zu gehen
Hallo zusammen,
so gut ich das Anliegen von Trans* und Inter* Menschen auch verstehen kann, muss ich mich klar zugunsten eines geschützten Raums aussprechen. Und zwar einem Schutz vor Jungs!
In der Turnhalle unserer Schule führte der Weg von der Jungen Umkleide zum Ausgang vorbei an der Mädchen Umkleide, und es gehörte schon zum Standard, dass jeder zweite im Vorbeigehen die Türe der Mädchen Umkleide auf stieß.
Wenn ich dieses Verhalten, zusammen mit meinem Unwohlsein mich als Außenseiter in einer Kabine mit den coolen Jungs umziehen zu müssen, übertrage auf Toiletten, dann kann ich diese Angst junger Mädchen nur zu gut nachvollziehen.
--- Nachtrag ---
Wenn man solche Artikel liest, muss man sich nicht wundern, dass die Akzeptanz und das Verständnis in der breiten Bevölkerung gegen Null geht. Dort kommt das Thema etwa in der Form an "Wegen ein paar Sonderlingen schreibt das Gesetzt jetzt gemischte Toiletten vor und unsere Mädchen müssen das ausbaden". Jemand, der sich nicht näher damit befasst oder selbst betroffen ist, versteht die Hintergründe doch gar nicht.
so gut ich das Anliegen von Trans* und Inter* Menschen auch verstehen kann, muss ich mich klar zugunsten eines geschützten Raums aussprechen. Und zwar einem Schutz vor Jungs!
In der Turnhalle unserer Schule führte der Weg von der Jungen Umkleide zum Ausgang vorbei an der Mädchen Umkleide, und es gehörte schon zum Standard, dass jeder zweite im Vorbeigehen die Türe der Mädchen Umkleide auf stieß.
Wenn ich dieses Verhalten, zusammen mit meinem Unwohlsein mich als Außenseiter in einer Kabine mit den coolen Jungs umziehen zu müssen, übertrage auf Toiletten, dann kann ich diese Angst junger Mädchen nur zu gut nachvollziehen.
--- Nachtrag ---
Wenn man solche Artikel liest, muss man sich nicht wundern, dass die Akzeptanz und das Verständnis in der breiten Bevölkerung gegen Null geht. Dort kommt das Thema etwa in der Form an "Wegen ein paar Sonderlingen schreibt das Gesetzt jetzt gemischte Toiletten vor und unsere Mädchen müssen das ausbaden". Jemand, der sich nicht näher damit befasst oder selbst betroffen ist, versteht die Hintergründe doch gar nicht.
LG, Svenja
Erinnerungen sind das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.
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Bianca D.
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Re: "Gemischte Toiletten UK": Mädchen haben Angst, auf die Toilette zu gehen
Moin,
ich halte das auch für einen völlig falschen Weg, diese Gleichmacherei. Gerade pubertierende Jugendliche benötigen einen Rückzugsort. Das heißt nicht, daß ich genderneutrale WC's verurteile. Als zusätzliches Angebot machen die durch aus Sinn. Aber eben nicht als alleiniges. Da braucht man sich dann auch nicht wundern, daß das Thema von Redaktionen wie dieser als Stimmungsmache gegen Trans benutzt wird. Man beachte da nur die Überschriften am Ende des Artikels zu den anderen Themen. Da weiß man gleich, woher der Wind da weht.
LG Bianca
ich halte das auch für einen völlig falschen Weg, diese Gleichmacherei. Gerade pubertierende Jugendliche benötigen einen Rückzugsort. Das heißt nicht, daß ich genderneutrale WC's verurteile. Als zusätzliches Angebot machen die durch aus Sinn. Aber eben nicht als alleiniges. Da braucht man sich dann auch nicht wundern, daß das Thema von Redaktionen wie dieser als Stimmungsmache gegen Trans benutzt wird. Man beachte da nur die Überschriften am Ende des Artikels zu den anderen Themen. Da weiß man gleich, woher der Wind da weht.
LG Bianca
Ick wees nüscht,kann nüscht,hab aba jede Menge Potenzial
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ExuserIn-2019-12-22
Re: "Gemischte Toiletten UK": Mädchen haben Angst, auf die Toilette zu gehen
Als ich das Jesus in der URL gelesen habe wusste ich sofort, dass ich dort nicht drauf klicken werde.
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Jasmin_35
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Re: "Gemischte Toiletten UK": Mädchen haben Angst, auf die Toilette zu gehen
Ich bin aber auch der Meinung, das man entweder auf gemischte Toiletten verzichtet, zumindestens bei Bestandsgebäuden. Wenn man einen derartigen Neubau hat, kann man sich Lösungen überlegen. Es sollte viel mehr akzeptiert sein, das man auf die Toilette geht, welches dem eigenen und dem auf der Tür abgebildeten stereotypischen Bild entspricht. Und wenn ein Transmann auf eine Herrentoilette geht, sollte es genau so selbstverständlich sein, das eine Transfrau auf die Damentoilette geht.
Jede/r der Hormone nimmt und sich in Trans* Therapie befindet und darüber hinaus ist, hat genügend andere Probleme und will wahrscheinlich auch einfach nur seine Ruhe haben, als irgendwelchen Mädchen oder Frauen auf der Toilette nachzustellen. Ich mein, die die gerne diese Argumente bringen, disqualifizieren sich selbst schon in solchen Diskusionen, denn die haben wirklich keine Ahnung wie man sich fühlt, wenn man das durchmacht oder durchgemacht hat.
Gleiche Toiletten für alle funktioniert nur auf eine Art und Weise: Jede Toilette ist ein eigener abschließbarer Raum, so wie im Flugzeug z.b. oder die "Behinderten Toilette", die oft auch ihre eigene Kabine ist, mit Waschbecken.
Aber vielleicht übersehe ich auch irgendwas bei der ganzen Thematik.
Jede/r der Hormone nimmt und sich in Trans* Therapie befindet und darüber hinaus ist, hat genügend andere Probleme und will wahrscheinlich auch einfach nur seine Ruhe haben, als irgendwelchen Mädchen oder Frauen auf der Toilette nachzustellen. Ich mein, die die gerne diese Argumente bringen, disqualifizieren sich selbst schon in solchen Diskusionen, denn die haben wirklich keine Ahnung wie man sich fühlt, wenn man das durchmacht oder durchgemacht hat.
Gleiche Toiletten für alle funktioniert nur auf eine Art und Weise: Jede Toilette ist ein eigener abschließbarer Raum, so wie im Flugzeug z.b. oder die "Behinderten Toilette", die oft auch ihre eigene Kabine ist, mit Waschbecken.
Aber vielleicht übersehe ich auch irgendwas bei der ganzen Thematik.
Liebe Grüße Jasmin
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Anne-Mette
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Re: "Gemischte Toiletten UK": Mädchen haben Angst, auf die Toilette zu gehen
Moin,
sicherlich muss den besonderen Anforderungen an Schultoiletten Rechnung getragen werden.
Das sollte in meinen Augen nicht dazu führen, dass "Toiletten für alle" vollkommen abgelehnt werden.
Für mich ist eher die Frage: "wie lassen sich Übergriffe und Störungen der Schutzbedürfnisse vermeiden?"
Solche Übergriffe erfolgen nicht nur durch (andere) Schüler, sondern durchaus auch in einigen Fällen vom Lehrern, wie ich heute - allerdings in einem ganz anderen Zusammenhang, aber durchaus glaubwürdig - vermittelt bekam.
Der Lehrer riss immer die Tür vom "Mädchen-Umkleideraum" weit auf und rief: "alle fertig?"
Die Schülerinnen trauten sich nicht, sich zu beschweren, weil sie Nachteile befürchteten.
Ich kann mich auch noch an vergangene Schulzeiten erinnern, in der ich vermieden habe (soweit es ging), die Schul-Toilette aufzusuchen; denn in den Pausen hielt sich da eine "WC-Mafia" auf, die andere SchülerInnen drangsalierten.
Viele Ansätze werden an Personal- und Raumfragen scheitern, denke ich.
Gruß
Anne-Mette
sicherlich muss den besonderen Anforderungen an Schultoiletten Rechnung getragen werden.
Das sollte in meinen Augen nicht dazu führen, dass "Toiletten für alle" vollkommen abgelehnt werden.
Für mich ist eher die Frage: "wie lassen sich Übergriffe und Störungen der Schutzbedürfnisse vermeiden?"
Solche Übergriffe erfolgen nicht nur durch (andere) Schüler, sondern durchaus auch in einigen Fällen vom Lehrern, wie ich heute - allerdings in einem ganz anderen Zusammenhang, aber durchaus glaubwürdig - vermittelt bekam.
Der Lehrer riss immer die Tür vom "Mädchen-Umkleideraum" weit auf und rief: "alle fertig?"
Die Schülerinnen trauten sich nicht, sich zu beschweren, weil sie Nachteile befürchteten.
Ich kann mich auch noch an vergangene Schulzeiten erinnern, in der ich vermieden habe (soweit es ging), die Schul-Toilette aufzusuchen; denn in den Pausen hielt sich da eine "WC-Mafia" auf, die andere SchülerInnen drangsalierten.
Viele Ansätze werden an Personal- und Raumfragen scheitern, denke ich.
Gruß
Anne-Mette
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Marielle
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Re: "Gemischte Toiletten UK": Mädchen haben Angst, auf die Toilette zu gehen
Namd zusammen,
Das grundsätzliche Problem an allen Schutzraumkonzepten ist leider, dass damit ausgerechnet die Menschen die Regeln des Zusammenlebens bestimmen, die zu einem rücksichtsvollen Sozialverhalten offensichtlich nicht in der Lage sind. Beispiel: 'Männer' sind in Zügen nicht in der Lage, ihre Finger bei sich zu behalten? Machen wir halt Sonderabteile für 'Frauen'. Das ist der falsche, allermindestens aber ein absolut unvollständiger Ansatz.
Das mein Hund quasi durchdreht, wenn irgendwo in der Nachbarschaft eine Hündin läufig ist, wird ihm wohl nicht abzugewöhnen sein. Dafür reichen die Möglichkeiten des kleinen Schaltkastens zwischen seinen Ohren einfach nicht aus. Dass man das bei Menschen aber auch einfach als gottgebenen Zustand hinnehmen soll, ist mir unverständlich. Dass man als einzige Reaktion nach Schutzräumen ruft (Anm.: In die man dann, als trans*bezügliche Besonderheit und je nach Standpunkt, auch gern selbst gehört - oder eben eindringt) ist aus meiner Sicht entweder die Kapitulation vor den sozial Unverträglichen oder aber der Versuch, aus welchen Gründen auch immer, althergebrachte Ansichten und Verhaltensmuster zu konservieren (wie bei den Jesus.ch-Leuten wohl der Fall).
Ich bin nicht gegen Schutzräume! Aber nur als temporäre Lösung für Probleme, die parallel und massiv auch an der Wurzel angepackt werden.
Wenn man Siebenjährigen beibringen kann, dass man nichts aus dem Laden mitnimmt, was man nicht bezahlt hat -das kapieren die weit überwiegend- dann kann man ihnen in den Folgejahren auch soviel Sozialverträglichkeit antrainieren, dass sie sich eben nicht unerwünscht gegenseitig anfassen; vom Intellekt her ist das bei den allermeisten kein unlösbares Problem. Das Problem liegt wohl eher darin, dass sich dann auch ein großer Teil der weit über sieben Jahre alten Menschen mit dem eigenen Geschlechterrollenverständnis und -verhalten mal kritisch auseinandersetzen müsste.
Ausserdem: Wo steht eigentlich, dass nicht auch Jungs untereinander und Mädchen untereinander ganz fürchterliche Mobbingaktionen am laufen haben können? Oder das Typen wie der erwähnte Sportlehrer nicht noch frei herumlaufen? Vernünftig gebaute Sanitäranlagen und Umkleideräume, in denen die Intimsphäre aller Menschen gegenüber allen anderen geschützt wird, sind jedenfalls ein zielführenderer Schritt, als die Fortsetzung der sanitären Geschlechterapartheit der binären Sammellatrinen.
MMH
Das ist ein guter, m.E. sogar der beste Punkt.Anne-Mette hat geschrieben: Di 22. Okt 2019, 19:49 Für mich ist eher die Frage: "wie lassen sich Übergriffe und Störungen der Schutzbedürfnisse vermeiden?"
Das grundsätzliche Problem an allen Schutzraumkonzepten ist leider, dass damit ausgerechnet die Menschen die Regeln des Zusammenlebens bestimmen, die zu einem rücksichtsvollen Sozialverhalten offensichtlich nicht in der Lage sind. Beispiel: 'Männer' sind in Zügen nicht in der Lage, ihre Finger bei sich zu behalten? Machen wir halt Sonderabteile für 'Frauen'. Das ist der falsche, allermindestens aber ein absolut unvollständiger Ansatz.
Das mein Hund quasi durchdreht, wenn irgendwo in der Nachbarschaft eine Hündin läufig ist, wird ihm wohl nicht abzugewöhnen sein. Dafür reichen die Möglichkeiten des kleinen Schaltkastens zwischen seinen Ohren einfach nicht aus. Dass man das bei Menschen aber auch einfach als gottgebenen Zustand hinnehmen soll, ist mir unverständlich. Dass man als einzige Reaktion nach Schutzräumen ruft (Anm.: In die man dann, als trans*bezügliche Besonderheit und je nach Standpunkt, auch gern selbst gehört - oder eben eindringt) ist aus meiner Sicht entweder die Kapitulation vor den sozial Unverträglichen oder aber der Versuch, aus welchen Gründen auch immer, althergebrachte Ansichten und Verhaltensmuster zu konservieren (wie bei den Jesus.ch-Leuten wohl der Fall).
Ich bin nicht gegen Schutzräume! Aber nur als temporäre Lösung für Probleme, die parallel und massiv auch an der Wurzel angepackt werden.
Wenn man Siebenjährigen beibringen kann, dass man nichts aus dem Laden mitnimmt, was man nicht bezahlt hat -das kapieren die weit überwiegend- dann kann man ihnen in den Folgejahren auch soviel Sozialverträglichkeit antrainieren, dass sie sich eben nicht unerwünscht gegenseitig anfassen; vom Intellekt her ist das bei den allermeisten kein unlösbares Problem. Das Problem liegt wohl eher darin, dass sich dann auch ein großer Teil der weit über sieben Jahre alten Menschen mit dem eigenen Geschlechterrollenverständnis und -verhalten mal kritisch auseinandersetzen müsste.
Ausserdem: Wo steht eigentlich, dass nicht auch Jungs untereinander und Mädchen untereinander ganz fürchterliche Mobbingaktionen am laufen haben können? Oder das Typen wie der erwähnte Sportlehrer nicht noch frei herumlaufen? Vernünftig gebaute Sanitäranlagen und Umkleideräume, in denen die Intimsphäre aller Menschen gegenüber allen anderen geschützt wird, sind jedenfalls ein zielführenderer Schritt, als die Fortsetzung der sanitären Geschlechterapartheit der binären Sammellatrinen.
MMH
As we go marching, marching, we bring the greater days
For the rising of the women, means the rising of the race
No more the drudge and idler ten that toil where one reposes
But the sharing of life's glories, Bread and Roses, Bread and Roses.
For the rising of the women, means the rising of the race
No more the drudge and idler ten that toil where one reposes
But the sharing of life's glories, Bread and Roses, Bread and Roses.
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Anne-Mette
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Re: "Gemischte Toiletten UK": Mädchen haben Angst, auf die Toilette zu gehen
Moin,
Die Wochenend-Beilage der Zeitung habe ich noch; da war das auch gerade Thema.
Das Lehrpersonal hat wohl so viel mit anderen Dingen zu tun, dass es froh ist, wenn die SchülerInnen überhaupt zu den angebotenen Themen arbeiten.
Auch wenn Erwachsenene über ihr früheres "Schul-Leben" sprechen, werden ungefragt viele Berichte dazu gegeben.
Allerdings sollten wir uns dem Thema stellen, bevor es andere Gruppen für sich benutzen/beschmutzen.
Gespräche mit den Schul-SozialpädagogInnen wären vielleicht ganz hilfreich.
Gruß
Anne-Mette
Natürlich gibt es auch das. Mobbing ist nicht ok - so oder so. Dabei ist es ein grundsätzliches Schulproblem.Marielle hat geschrieben: Di 22. Okt 2019, 21:03 Wo steht eigentlich, dass nicht auch Jungs untereinander und Mädchen untereinander ganz fürchterliche Mobbingaktionen am laufen haben können?
Die Wochenend-Beilage der Zeitung habe ich noch; da war das auch gerade Thema.
Das Lehrpersonal hat wohl so viel mit anderen Dingen zu tun, dass es froh ist, wenn die SchülerInnen überhaupt zu den angebotenen Themen arbeiten.
Auch wenn Erwachsenene über ihr früheres "Schul-Leben" sprechen, werden ungefragt viele Berichte dazu gegeben.
Allerdings sollten wir uns dem Thema stellen, bevor es andere Gruppen für sich benutzen/beschmutzen.
Gespräche mit den Schul-SozialpädagogInnen wären vielleicht ganz hilfreich.
Gruß
Anne-Mette