Es wird das übliche erzählt, viele Fettnäpfchen mal wieder durchstapft, deadnaming inklusive und wenn ich mir die angeblichen Fachleute aus Wien anhöre, kriege ich Aggressionsschübe. Ein Gremium, dessen Sprechperson ziemlich viel nur zu glauben scheint, statt gesichertes Wissen zu haben und anregt, es wäre doch besser, wenn trans Personen ohne angleichende Maßnahmen mit ihrem Körper zurecht kämen ist ...Luana und Mia sind durch und durch Mädchen, zumindest im Kopf. Geboren wurden die beiden zwar als Jungen, doch ihre körperlichen Geschlechtsmerkmale passen nicht zu ihrer empfundenen Geschlechterrolle. Die Diagnose: Gender Dysphorie.
Das Unwohlsein mit dem angeborenen Geschlecht wird immer öfter und immer früher festgestellt, oft auch mit weitreichenden Konsequenzen. Die Pubertät wird blockiert, der Körper mit gegengeschlechtlichen Hormonen behandelt, um möglichst männlich oder weiblich zu werden. Weltweit verzeichnen Genderzentren explodierende Zahlen an sogenannten Transkindern. Eine Tatsache, die Fragen aufwirft. Wie entsteht Transidentität? Wie soll sie behandelt werden? Oder gibt es gar einen Transtrend? Ein -«NZZ Format-» über Geschlechterrollen, den Wunschkörper und die Verantwortung der Gesellschaft.
Immerhin gibt es ein gewisses Gegengewicht durch Stimmen aus dem UKE in Hamburg.
Insgesamt ist die NZZ seit einiger Zeit mit Vorsicht zu geniessen, weil sie zunehmend rechts-rechtfertigende Schreibe liefert. Ob das bei den Filmbeiträgen auch so ist, kann ich nicht generell beurteilen.
Beitrags-URL: https://www.srf.ch/play/tv/nzz-format/v ... c1fa4143a5 - ich hab den Film wie üblich in meinen Fundus gespeichert.