Mein Weg - # 6
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ChristinaF
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Re: Mein Weg
Hallo Magdalena,
hoffentlich läßt du uns weiter an deinem Besuch bei deiner Freundin teilhaben. Ich finde es sehr schön und lese gerne deine Berichte.
LG Christina
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Magdalena
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Re: Mein Weg
Hallo,
mein Bericht zur Reise u Claudia geht weiter.
Noch sitze ich im Auto, sortiere meine Handtasche. Ich steige aus , sitzt der Rock richtig? Dann nehme ich sie wenigen Stufen bis zur Haustüre. Neben dem Namensschild ist der Klingelknopf. Kurz nach dem ich den Knopf betätigt habe, öffnet Claudia mir die Tür . Wir kannten uns ja schon von Claudias Aufenthalten in Dresden. Wir waren in der Sächsischen Schweiz oder beim Stammtisch in Dresden, wo wir uns auch das erste Mal persönlich begegneten. Immer auf neutralem Gebiet, so zu sagen.
Doch jetzt betrat ich Claudias Haus. Zunächst zeigte mir Claudia wo ich in den nächsten Tagen schlafen werde. Dann folgte der Rundgang durch Haus. Auch wo die Küche ist. Claudia hatte mir bereits mitgeteilt, dass Sie kein Hotel ist. Also ich durchaus mithelfen solle. Es zeugt von Vertrauen, das ich in Claudias Küche mitbenutzen kann und darf. Nicht jede Frau lässt so einfach eine andere Frau in ihrem Reich Hand anlegen.
Nach dem ich alles gesehen hatte, brachte ich noch mein restliches Gepäck auf mein Zimmer. Für den Abend schlug Claudia einen Bayrischen Abend vor. Im Herd wartete schon ein leckerer Leberkäse auf uns. Bayrischer Abend! Eine gut Gelegenheit schon einmal das Dirndl anzuprobieren. Passt es mir noch. Ich passte noch in mein Dirndl, auch nach dem wir von dem leckeren Leberkäse gegessen habe.
An diesem ersten Abend gab es viel zu erzählen. Claudia und ich wollen in den nächsten Tage vieles gemeinsam unternehmen. Viel davon ist auch vom Wetter abhängig. Auch brachte meine Wünsche vor, was ich unbedingt sehen wollte. An einem Tag hatte ich mir vorgenommen eine liebe Familie in Österreich zu besuchen. Es ist ein Teil der Reisen in meine Vergangenheit. Hatte ich doch gemeinsam mit meinen Eltern hier unzählige schöne Urlaube erleben dürfen. Die alles unter einen Tut zubringen war nicht einfach. die Wiesn in München wollen wir besichtigen in München sind auch einige für mich interessante Museen. Auch in den Bergen wandern nahmen wir uns vor. Dann gab es noch eine Therme die zu Baden einlädt. Und nur an bestimmten Tagen darf sie mit Textil benutzt werden. Ich kaufte mir schon in Dresden dafür einen neuen Badeanzug. Viel zu schnell ist der erste gemeinsame Abend zu Ende. Die Fahrt war doch durch die vielen Staus auf der Autobahn anstrengend gewesen. So schlief ich gleich tief und fest in dem von Claudia gemachte Bett.
Viele liebe Grüße Magdalena
mein Bericht zur Reise u Claudia geht weiter.
Noch sitze ich im Auto, sortiere meine Handtasche. Ich steige aus , sitzt der Rock richtig? Dann nehme ich sie wenigen Stufen bis zur Haustüre. Neben dem Namensschild ist der Klingelknopf. Kurz nach dem ich den Knopf betätigt habe, öffnet Claudia mir die Tür . Wir kannten uns ja schon von Claudias Aufenthalten in Dresden. Wir waren in der Sächsischen Schweiz oder beim Stammtisch in Dresden, wo wir uns auch das erste Mal persönlich begegneten. Immer auf neutralem Gebiet, so zu sagen.
Doch jetzt betrat ich Claudias Haus. Zunächst zeigte mir Claudia wo ich in den nächsten Tagen schlafen werde. Dann folgte der Rundgang durch Haus. Auch wo die Küche ist. Claudia hatte mir bereits mitgeteilt, dass Sie kein Hotel ist. Also ich durchaus mithelfen solle. Es zeugt von Vertrauen, das ich in Claudias Küche mitbenutzen kann und darf. Nicht jede Frau lässt so einfach eine andere Frau in ihrem Reich Hand anlegen.
Nach dem ich alles gesehen hatte, brachte ich noch mein restliches Gepäck auf mein Zimmer. Für den Abend schlug Claudia einen Bayrischen Abend vor. Im Herd wartete schon ein leckerer Leberkäse auf uns. Bayrischer Abend! Eine gut Gelegenheit schon einmal das Dirndl anzuprobieren. Passt es mir noch. Ich passte noch in mein Dirndl, auch nach dem wir von dem leckeren Leberkäse gegessen habe.
An diesem ersten Abend gab es viel zu erzählen. Claudia und ich wollen in den nächsten Tage vieles gemeinsam unternehmen. Viel davon ist auch vom Wetter abhängig. Auch brachte meine Wünsche vor, was ich unbedingt sehen wollte. An einem Tag hatte ich mir vorgenommen eine liebe Familie in Österreich zu besuchen. Es ist ein Teil der Reisen in meine Vergangenheit. Hatte ich doch gemeinsam mit meinen Eltern hier unzählige schöne Urlaube erleben dürfen. Die alles unter einen Tut zubringen war nicht einfach. die Wiesn in München wollen wir besichtigen in München sind auch einige für mich interessante Museen. Auch in den Bergen wandern nahmen wir uns vor. Dann gab es noch eine Therme die zu Baden einlädt. Und nur an bestimmten Tagen darf sie mit Textil benutzt werden. Ich kaufte mir schon in Dresden dafür einen neuen Badeanzug. Viel zu schnell ist der erste gemeinsame Abend zu Ende. Die Fahrt war doch durch die vielen Staus auf der Autobahn anstrengend gewesen. So schlief ich gleich tief und fest in dem von Claudia gemachte Bett.
Viele liebe Grüße Magdalena
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ChristinaF
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Magdalena
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Re: Mein Weg
Hallo.
heute möchte ich weiter von meiner Reise nach Oberbayern berichten.
Entspannt erwachte ich nach meiner ersten Nacht in Oberbayern. Der Himmel zeigte sich von seiner schönsten Seite. So nahm ich meinen Bademantel und suchte das Bad auf. Toilette, waschen, Zähne putzen und dann zurück im mein Zimmer für die nächsten Tage. Was ziehe ich an? Ja was haben wir heute vor? Eine schwierige Frage! So entschied ich mich erst einmal für ein auberginefarbenes Kleid. Jetzt Make-up auftragen, die Perücke noch einmal durchkämmen, bevor ich sie aufsetze, und Schmuck anlegen. So ging ich ins Wohnzimmer. Claudia war wenig später auch. Noch musste Claudia mir einiges zeigen, wie ihre Kaffeemaschine funktioniert und so weiter. Schnell saßen wir am Frühstückstisch. Die Sonne schien, und es wurde langsam wärmer. Auch Claudias Nachbarn waren schon auf den Beinen. Wir gingen also gemeinsam anschließend in den Garten. Hier merkte ich, Claudia wird von ihren Nachbarn voll als Claudia angenommen. So war auch ich gleich für alle die Magdalena.
Eigentlich wollt Claudia an diesem Abend im Garte grillen. Doch eben einer der Nachbarn fühlte sich nicht wohl. So verschoben wir den Grillabend. Doch was unternehmen wir denn heute , war die Frage.
Claudia schlug eine Wanderung zur Einstimmung an den Starnberger See vor. Dafür war nun ein Kleid unpassend. Es war umziehen angesagt. Ich wechselte zu einer hellen Damenhose und einem rosafarbenen Pullover Dazu meine flachen Schuhe, die ich für solche eine Wanderung mitgenommen habe. Da es im Wald kühl werden konnte noch eine leichte Jacke dazu. In meine Handtasche kam dann noch Fotoapparat und Videokamera.
Jetzt konnte die Wanderung losgehen. Claudia erwies sich als gute Wanderführerin. Zunächst liefen wie leicht bergan. Beim Blick zurück zeigte sich im Hintergrund die Kette der Bayrischen Alpen. Tief atmete ich diese herrliche Waldluft ein. Vorbei ging es an kleine Ortschaften, mit Kühen auf einer Weide. Ab und zu begegneten uns andere Wanderer, von den wie freundlich, und wie in Bayern meist üblich, mit einem freundlichen "Grüß Gott" angesprochen wurden. Wir unterquerten die Autobahn nach Garmisch und kamen, wie ich fand entspannt am Starnberger See an. Natürlich musste ich testen wie kalt oder Warm der See jetzt noch war. Also ich war jetzt nicht baden. Vorsichtig näherte ich mich dem Ufer und streckte meine Hand ins Wasser. Und ich fand, Frau hätte durchaus baden gehen können. Ja, wenn sie denn an den Badeanzug gedacht hätte. Doch der lag bei Claudia im Haus. So spazierten wir den weg am Ufer entlang zu einem Lokal in den es typisch bayrische Spezialitäten auf dem Tisch gab. Einiges kannte ich bereits von früheren Reisen in die Alpenregion. Aber alles hatte ich noch nicht probiert. So entschied ich mich Obatzter. Und ich beurteilte es als genießbar, besser, es hat mir sehr gut geschmeckt. Noch eine Weile genoss ich den Ausblick über den See. Aus der Ferne grüßte Deutschlands höchster Berg, die Zugspitze .Claudia teste mich, ob ich die Zugspitze erkenne. Da ich aber schon einmal auf der Zugspitze war, mit der Bergbahn hochgefahren und nicht erstiegen, erkannte ich das Massiv noch. Dann wurde es Zeit für den Rückweg. Gut das ich Claudia dabei hatte. Sie zeigte mir einiges, an dem ich achtlos vorbeigegangen wäre. So ein Steg, über den wir gegangen sind. Ich hätte ihn sicher nicht gefunden und hätte so einige Meter Mehr untern meinen Füßen gehabt.
Da abendliche Grillen fiel ja aus. So sind zu Essen in die nächst Stadt gefahren. Doch vorher erst ein bisschen zurecht mach. Es ist schließlich Urlaub, und Frau möchte schließlich schön aussehen.. In dem Lokal, das wir auswählten, waren dann die einzigen Damen, welchen einen Rock trugen.
Den Rest des Abend verlebten wir bei Claudia, wo wir uns überlegten was wir am Sonntag unternehmen möchten. Es sollte nach dem Wetterbericht nicht mehr so sonnig werden, wie heute. Dann kam die Zeit sich wieder der Nachtruhe zuzuwenden. Also wieder ab ins Bad und abschminken.
Viele liebe Grüße Magdalena
heute möchte ich weiter von meiner Reise nach Oberbayern berichten.
Entspannt erwachte ich nach meiner ersten Nacht in Oberbayern. Der Himmel zeigte sich von seiner schönsten Seite. So nahm ich meinen Bademantel und suchte das Bad auf. Toilette, waschen, Zähne putzen und dann zurück im mein Zimmer für die nächsten Tage. Was ziehe ich an? Ja was haben wir heute vor? Eine schwierige Frage! So entschied ich mich erst einmal für ein auberginefarbenes Kleid. Jetzt Make-up auftragen, die Perücke noch einmal durchkämmen, bevor ich sie aufsetze, und Schmuck anlegen. So ging ich ins Wohnzimmer. Claudia war wenig später auch. Noch musste Claudia mir einiges zeigen, wie ihre Kaffeemaschine funktioniert und so weiter. Schnell saßen wir am Frühstückstisch. Die Sonne schien, und es wurde langsam wärmer. Auch Claudias Nachbarn waren schon auf den Beinen. Wir gingen also gemeinsam anschließend in den Garten. Hier merkte ich, Claudia wird von ihren Nachbarn voll als Claudia angenommen. So war auch ich gleich für alle die Magdalena.
Eigentlich wollt Claudia an diesem Abend im Garte grillen. Doch eben einer der Nachbarn fühlte sich nicht wohl. So verschoben wir den Grillabend. Doch was unternehmen wir denn heute , war die Frage.
Claudia schlug eine Wanderung zur Einstimmung an den Starnberger See vor. Dafür war nun ein Kleid unpassend. Es war umziehen angesagt. Ich wechselte zu einer hellen Damenhose und einem rosafarbenen Pullover Dazu meine flachen Schuhe, die ich für solche eine Wanderung mitgenommen habe. Da es im Wald kühl werden konnte noch eine leichte Jacke dazu. In meine Handtasche kam dann noch Fotoapparat und Videokamera.
Jetzt konnte die Wanderung losgehen. Claudia erwies sich als gute Wanderführerin. Zunächst liefen wie leicht bergan. Beim Blick zurück zeigte sich im Hintergrund die Kette der Bayrischen Alpen. Tief atmete ich diese herrliche Waldluft ein. Vorbei ging es an kleine Ortschaften, mit Kühen auf einer Weide. Ab und zu begegneten uns andere Wanderer, von den wie freundlich, und wie in Bayern meist üblich, mit einem freundlichen "Grüß Gott" angesprochen wurden. Wir unterquerten die Autobahn nach Garmisch und kamen, wie ich fand entspannt am Starnberger See an. Natürlich musste ich testen wie kalt oder Warm der See jetzt noch war. Also ich war jetzt nicht baden. Vorsichtig näherte ich mich dem Ufer und streckte meine Hand ins Wasser. Und ich fand, Frau hätte durchaus baden gehen können. Ja, wenn sie denn an den Badeanzug gedacht hätte. Doch der lag bei Claudia im Haus. So spazierten wir den weg am Ufer entlang zu einem Lokal in den es typisch bayrische Spezialitäten auf dem Tisch gab. Einiges kannte ich bereits von früheren Reisen in die Alpenregion. Aber alles hatte ich noch nicht probiert. So entschied ich mich Obatzter. Und ich beurteilte es als genießbar, besser, es hat mir sehr gut geschmeckt. Noch eine Weile genoss ich den Ausblick über den See. Aus der Ferne grüßte Deutschlands höchster Berg, die Zugspitze .Claudia teste mich, ob ich die Zugspitze erkenne. Da ich aber schon einmal auf der Zugspitze war, mit der Bergbahn hochgefahren und nicht erstiegen, erkannte ich das Massiv noch. Dann wurde es Zeit für den Rückweg. Gut das ich Claudia dabei hatte. Sie zeigte mir einiges, an dem ich achtlos vorbeigegangen wäre. So ein Steg, über den wir gegangen sind. Ich hätte ihn sicher nicht gefunden und hätte so einige Meter Mehr untern meinen Füßen gehabt.
Da abendliche Grillen fiel ja aus. So sind zu Essen in die nächst Stadt gefahren. Doch vorher erst ein bisschen zurecht mach. Es ist schließlich Urlaub, und Frau möchte schließlich schön aussehen.. In dem Lokal, das wir auswählten, waren dann die einzigen Damen, welchen einen Rock trugen.
Den Rest des Abend verlebten wir bei Claudia, wo wir uns überlegten was wir am Sonntag unternehmen möchten. Es sollte nach dem Wetterbericht nicht mehr so sonnig werden, wie heute. Dann kam die Zeit sich wieder der Nachtruhe zuzuwenden. Also wieder ab ins Bad und abschminken.
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Lebe jeden Tag.
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Engelchen
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Re: Mein Weg
Ein wunderschöner Reisebericht und im übrigen gar nicht weit von mir weg.
Lisa
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Liebe geben und offen sein für Neues
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ChristinaF
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Re: Mein Weg
Schließ mich Lisa an. Wunderbar geschrieben; frau könnte meinen, sie sei mitten unter euch.
LG Christina
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Magdalena
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Re: Mein Weg
Hallo,
wieder bin ich zum Schreiben gekommen. Somit geht der Bericht über meinen Urlaub heute weiter.
Langsam konnte ich mich in Claudias Küche zurechtfinden. So beteiligte ich mich an den Aufgaben des Frühstücks bereiten. Über Oberbayern hing eine graue Wolkendecke. Ja was können wir an diesem Tag unternehmen? Ein Ausflug in die Landeshauptstadt München wäre nicht schlecht. Aber an einem Sonntag auf die Wiesen? Nein, wir entschieden uns Schloss Nymphenburg anzusehen. Ich wählte für diesen Tag ein Kleid, darüber eine leichten Mantel und passende Pumps. Letzteres erforderte mir dann einiges an den Füßen ab.
Heute war ich mit Autofahren dran. So ging es unter Claudias Führung zunächst auf der Autobahn nach München. Auf der Gegenfahrbahn herrschte großes Gedränge. Die Großstädter drängten in die nahen Alpen. Wir kamen aber zügig voran. Nur wo das Auto los werden. Doch wir konnten dann an der Anlage des Schlosses einen Parkplatz finden. Nur einige Schritte und der Eingang war erreicht. Jetzt stellte sich gleich eine neue Frage für uns auf. Was alles wollen wir besichtigen? Ja wir entschieden uns alles zu besichtigen. So kauften wir unser Eintrittskarten im Foyer des Schlosses.
Mich beeindrucken immer wieder die Schlossanlagen, dies muss ich zugeben. Obwohl ich in den damals nicht hier leben wollte. Allein wenn ich die ungemütlichen Betten gesehen habe. Manches wirkte auf mich zum gruseln, wenn ich hier hätte schlafen sollen. Aber auf vielen Gemälden ließ sich die damalige Zeit mit ihren Sitten und Bräuchen nacherleben. Bei den Damen waren einige Kleider prachtvoll. Nach dem wir die beiden Flügel des Schlosses besichtigten, ging es hinaus in den Landschaftspark. Mitten im Park konnte, wer wollte sich in einer Venezianischen Gondel befördern lassen. Wir beließen es diesmal beim Zuschauen. Bewaffnet mit einem Lageplan ginge es zunächst zur Magdalenenklause. Diese Klause hat aber nichts mit mir zu tun. Die Magdalenenklause ist eine bewohnbare künstliche Ruine. Schnell ist die Klause besichtigt. Weiter führt und nun der Weg durch den Park zur Pagodenburg. am kleinen See. Vorbei am kleinen See überqueren wie den Schloßgartenkanal und gehen weiter zur Badenburg. Welche wir nun besichtigen.
Die Amalienburg steht im Amalienburger Garten, wohin wir als nächstes unterwegs waren. Wir sind einmal um das Haus herumgegangen, nicht weil wir es so wollten. Nein, der Eingang lag genau in der anderen Richtung , als die wir gegangen sind. hier hat mich besonders ein große Spiegelsaal beeindruckt. Wer in der Mitte des Saales stand, konnte sich in jedem der Spiegel sehen.
Als letztes besichtigten wir den Marstall. Langsam merkte ich nun, das die Wahl meiner Schuhe meine Füßen nicht gut tat. Aber wer schön sein will, muss leidensfähig sein. Hier waren sie nun alle die prächtigen Kutschen und Gespanne, mit denen sich die Herrschaften durch München und Umgebung kutschieren ließen.
Als letztes war dann noch die Ausstellung von Nymphenburger Porzellan, was mich mit Bezug zu meiner Tätigkeit interessierte. Dann ging es zum Auto, wo wir uns an unsere mitgenommen Obst gütlich taten. Ich war froh sitzen zu dürfen. Claudia erzähle mir jetzt, dass am Marstall mir ein Mann nachgesehen habe soll. Ich hatte es nicht mitbekommen, leider. so machten wir uns auf den Weg zurück zu Claudias Haus. Auf der Autobahn kamen uns jetzt auf der Gegenspur die Wanderer und Bergsteiger aus München zurück.
Mit freundlichen Grüßen Magdalena
wieder bin ich zum Schreiben gekommen. Somit geht der Bericht über meinen Urlaub heute weiter.
Langsam konnte ich mich in Claudias Küche zurechtfinden. So beteiligte ich mich an den Aufgaben des Frühstücks bereiten. Über Oberbayern hing eine graue Wolkendecke. Ja was können wir an diesem Tag unternehmen? Ein Ausflug in die Landeshauptstadt München wäre nicht schlecht. Aber an einem Sonntag auf die Wiesen? Nein, wir entschieden uns Schloss Nymphenburg anzusehen. Ich wählte für diesen Tag ein Kleid, darüber eine leichten Mantel und passende Pumps. Letzteres erforderte mir dann einiges an den Füßen ab.
Heute war ich mit Autofahren dran. So ging es unter Claudias Führung zunächst auf der Autobahn nach München. Auf der Gegenfahrbahn herrschte großes Gedränge. Die Großstädter drängten in die nahen Alpen. Wir kamen aber zügig voran. Nur wo das Auto los werden. Doch wir konnten dann an der Anlage des Schlosses einen Parkplatz finden. Nur einige Schritte und der Eingang war erreicht. Jetzt stellte sich gleich eine neue Frage für uns auf. Was alles wollen wir besichtigen? Ja wir entschieden uns alles zu besichtigen. So kauften wir unser Eintrittskarten im Foyer des Schlosses.
Mich beeindrucken immer wieder die Schlossanlagen, dies muss ich zugeben. Obwohl ich in den damals nicht hier leben wollte. Allein wenn ich die ungemütlichen Betten gesehen habe. Manches wirkte auf mich zum gruseln, wenn ich hier hätte schlafen sollen. Aber auf vielen Gemälden ließ sich die damalige Zeit mit ihren Sitten und Bräuchen nacherleben. Bei den Damen waren einige Kleider prachtvoll. Nach dem wir die beiden Flügel des Schlosses besichtigten, ging es hinaus in den Landschaftspark. Mitten im Park konnte, wer wollte sich in einer Venezianischen Gondel befördern lassen. Wir beließen es diesmal beim Zuschauen. Bewaffnet mit einem Lageplan ginge es zunächst zur Magdalenenklause. Diese Klause hat aber nichts mit mir zu tun. Die Magdalenenklause ist eine bewohnbare künstliche Ruine. Schnell ist die Klause besichtigt. Weiter führt und nun der Weg durch den Park zur Pagodenburg. am kleinen See. Vorbei am kleinen See überqueren wie den Schloßgartenkanal und gehen weiter zur Badenburg. Welche wir nun besichtigen.
Die Amalienburg steht im Amalienburger Garten, wohin wir als nächstes unterwegs waren. Wir sind einmal um das Haus herumgegangen, nicht weil wir es so wollten. Nein, der Eingang lag genau in der anderen Richtung , als die wir gegangen sind. hier hat mich besonders ein große Spiegelsaal beeindruckt. Wer in der Mitte des Saales stand, konnte sich in jedem der Spiegel sehen.
Als letztes besichtigten wir den Marstall. Langsam merkte ich nun, das die Wahl meiner Schuhe meine Füßen nicht gut tat. Aber wer schön sein will, muss leidensfähig sein. Hier waren sie nun alle die prächtigen Kutschen und Gespanne, mit denen sich die Herrschaften durch München und Umgebung kutschieren ließen.
Als letztes war dann noch die Ausstellung von Nymphenburger Porzellan, was mich mit Bezug zu meiner Tätigkeit interessierte. Dann ging es zum Auto, wo wir uns an unsere mitgenommen Obst gütlich taten. Ich war froh sitzen zu dürfen. Claudia erzähle mir jetzt, dass am Marstall mir ein Mann nachgesehen habe soll. Ich hatte es nicht mitbekommen, leider. so machten wir uns auf den Weg zurück zu Claudias Haus. Auf der Autobahn kamen uns jetzt auf der Gegenspur die Wanderer und Bergsteiger aus München zurück.
Mit freundlichen Grüßen Magdalena
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Re: Mein Weg
Hallo,
weiter geht es heute mit meinem Bericht über meinen Urlaub bei Claudia.
Ob ich über diesen Tag schreibe, musste ich lange überlegen. Es ist ein für mich sehr persönlicher Tag. Es ist ein Teil der Reise in meine Vergangenheit. In eine Vergangenheit, an der an Magdalena in heutiger Form noch nicht zu denken war. Claudia informierte ich schon vor meiner Anreise, dass ich etwas sehr persönliches erledigen möchte. Etwas , das mir sehr am Herzen liegt. Vor über 13 Jahren begann eine Freundschaft zu lieben Menschen, bei denen meine Eltern und auch ich einige schöne Urlaube erleben durften. Nun sind sie nicht mehr in der Lage Urlauber bei sich aufzunehmen. Aber der Kontakt ist nie abgebrochen. Und hier von Claudia war es nicht mehr allzu weit Genauer gesagt in der österreichischen Zugspitzregion. außerdem wollte ich auch nicht jeden Tag von Claudia beanspruchen, ich wollte sie nicht bedrängen.
Der Montag war verregnet. Da wären andere Ausflüge wohl eh ins Wasser gefallen. Ideal um meine Reise in die Vergangenheit zu unternehmen. Schon vor meiner Reise erklärte ich in einem Telefonat, dass ich unter Umständen mal persönlich vorbeikomme. Jetzt kenn dies unser alten Freund Magdalena nicht. Was bedeutete, ich musst mich, wenn auch unwillig, in mein altes Ich zurück verwandeln. Claudia warnte ich schon mal vor, wenn an statt Magdalena ein komischer Kerl da in der Küche steht. Bloß gut, denn ich glaube Claudia hätte mich so nicht erkannt. Wir bereiteten gemeinsam das Frühstück. Nach dem Frühstück entließ mich Claudia vom Küchendienst. Vor mir lag eine Fahrt von fast eineinhalb Stunden.
Mein Navi brauchte ich nicht. Bin ich doch schon mehrere Male diese Strecke gefahren. Bloß gut, es regnet. Da war nicht viel Verkehr auf der Autobahn. Und auch der obligatorische Stau am Autobahnende blieb aus. Und obwohl die Wolken tief liegen und es regnet, kommt mir alles sehr vertraut vor. Als wäre ich erst gestern hier entlanggefahren. Doch es sind schon sieben Jahre vergangen, als ich auf diesen Straßen unterwegs war. Doch es sind viele schöne Erinnerungen, die ich mit dieser Gegend verbinde. Damals aber eben noch nicht Magdalena, die hier war. Ich erreiche Garmisch. Jetzt ist es nicht mehr weit bis Österreich. Ich muss jetzt nur noch um die Zugspitze herumfahren. Dann erreiche ich Ehrwald. Hier muss ich mich nach rechts einsortieren. Mich erreicht ein Gefühl der Vorfreude. Bald bin ich am Ziel der Reise. Von weitem sehe ich schon die Kirche des Ortes zu dem ich fahre. Noch ahne ich nicht, dass ich auch dem Ort hinter der Kirche eine Besuch abstatten werde. Ich verlasse die Umgehungsstraße und stehe mit meinem Auto an gewohnter Stelle. Nichts scheint sich verändert zu haben. Sicherheitshalber rufe ich mit meinem Telefon meine Freunde an. Ich hatte ja nicht den Tag genannt, an dem ich vorbeikommen wollte.
Der Herr des Hauses öffnet mir und bittet mich in sein Haus. Noch ahne ich nicht welche Wendung gleich eintreten wird. Noch freue ich mich auch die Frau des Hauses, die uns damals so gut bewirtet hatte wiederzusehen. Im Flur trifft mich ein Satz, den ich erst nicht verstehen wollte. Ich folgte in die Küche, eine sehr große Küche. Ich nehme am Küchentisch Platz. an meinem Stammplatz, wenn ich hier zu Gast war, saß ich immer auf der Eckbank. Jetzt merkte ich die Frau des Hauses ist nicht da. Und ich begriff, was die Worte die ich im Flur vernahm, wirklich bedeuteten.
Wenige Tage vorher ist die liebe gute Frau beerdigt worden. Noch immer konnte ich es nicht glauben, da ich doch erst zum Anfang des Monats mit ihr telefonierte. Gut, dass ich jetzt auf der Bank saß und nicht stand. Mir hätte es wohl glatt die Beine weggezogen. Und noch etwas war in dem Moment gut, ich bin nicht als Magdalena gekommen.
Der Mann brachte mir die Traueranzeige. Da hielt ich die schlechte Nachricht in den Händen. Die Stimmung legte sich mir auf die Blase, und ich bat die Toilette zu benutzen. Ich kannte mich ja aus in dem Haus. Und irgendwie war es mit einem Mal nicht mehr das Haus, welches ich kannte. Nur dieser eine Satz veränderte alles. Es fehlte etwas in dem Haus. Wir unterhielten uns nun eine ganze Zeit. viel ist ja in den Jahren geschehen. Doch von Magdalena wollte ich jetzt nicht erzählen. Der Mann hätte es nicht verstehen können, selbst wenn er dem Thema aufgeschlossen gegenüber stehen würde. Zu frisch sind noch die Wunden des Verlustes seiner Frau. Dann kam für mich die Zeit des Abschiede. Eine Bitte wollte ich noch los werden. Ich wollte das Grab aufsuchen, um mich zu verabschieden. Ja auch im Namen meiner Eltern, die diese Reise aus gesundheitliche Gründen nicht mehr möglich ist, nahm ich Abschied. Dabei störte es mich nicht, dass ich im strömenden Regen stand. In welcher Zeit ich da gerade lebte, kam mir unwichtig vor. Doch dann machte ich mich wieder auf meine Reise.
Ich wollte den Ort, wo ich so schöne Stunden verbrachte auch Magdalena zeigen. Wie soll dies gehen. Auch das ist eine Geschichte die ich dachte nie mehr machen zu müssen. Ich meine, sich im Auto umziehen und schminken. Ich kannte eine Ort, wo zu dieser Zeit eigentlich kein Mensch zu finden ist. Magdalena Kleidung lag neben mir auf dem Beifahrersitz. da war wieder da Gefühl aus der Zeit der Anfänge von Magdalena. nur bekam ich jetzt keinen Schrecken, wenn sich das nahe Gestrüpp bewegte. Da ich inzwischen ja geübt bin, also keine Anfängern mehr, war sehr schnell Magdalena geweckt worden. So konnte ich getrost in die nächste Stadt fahren. Ich musste noch eine Auftrag meiner Eltern erledigen. Ein Auftrag der Erinnerungen weckt. Nichts besonderes, ist es was ich erledigen muss. Als wir hier im Urlaub waren, gab es eine bestimmte Sorte Gewürzgurken und einen bestimmten Wein, die es bei uns nicht im Laden gibt. Ja und dann hatte ich mir vorgenommen noch bei einem Italiener einzukehren. Doch jetzt war mir dazu nicht zu Mute. So machte ich mich auf den Rückweg zu Claudia.
Unterwegs wollte ich aber noch an einem Geschäft für Trachtenmode vorbeifahren. Claudia hatte mir das Geschäft empfohlen. Wir wollten doch zum Oktoberfest. Und nur in meinem Dirndl ist wohl zu kühl. Ich brauchte noch eine Jacke. So richtig nach shoppen war mir aber nicht. Einer Verkäuferin, die auf mich zu kam , erklärte ich mein Anliegen. Ich probierte die erste beste Jacke an. Da mir die Jacke passte suchte ich nicht weiter. Ich bezahlte und fuhr weiter. Bald war ich dann mit meinem Auto wieder auf Claudias Grundstück.
Claudia war erstaunt darüber, dass ich schon wieder zurück bin. Sie hatte mich noch nicht erwartet. Auch sie war unterwegs gewesen und konnte ihre Anliegen erledigen. Und sie hat an etwas gedacht, was mir nicht einfiel. Beide hatten wir seit dem Frühstück nichts mehr gegessen. So Claudia leckeren Pflaumenkuchen mit. Der Kaffee war schnell gekocht. Und ich war froh mit Claudia eine gute Zuhörerin zu haben. Ich brauchte jetzt jemanden, um das heute erfahrene zu teilen. Auch wenn Claudia die Menschen nicht kennt, die mir nahe stehen. War es für mich ein Gefühl in diesen Stunden mit meiner Trauer nicht allein zu sein.
Am Abend fuhren wir noch nach Bad Tölz. Claudia musste in den nächsten Tagen hier einen Vortrag halten. Und sie wollte wissen, ob die Technik im Saal für ihren Vortrag geeignet ist. Anschließen habe wir noch gut zu Abend gegessen. Bei einem anschießenden Rundgang über den Marktplatz von Bad Tölz konnte ich langsam die Ereignisse des Tags verarbeiten.
Viele liebe Grüße Magdalena
weiter geht es heute mit meinem Bericht über meinen Urlaub bei Claudia.
Ob ich über diesen Tag schreibe, musste ich lange überlegen. Es ist ein für mich sehr persönlicher Tag. Es ist ein Teil der Reise in meine Vergangenheit. In eine Vergangenheit, an der an Magdalena in heutiger Form noch nicht zu denken war. Claudia informierte ich schon vor meiner Anreise, dass ich etwas sehr persönliches erledigen möchte. Etwas , das mir sehr am Herzen liegt. Vor über 13 Jahren begann eine Freundschaft zu lieben Menschen, bei denen meine Eltern und auch ich einige schöne Urlaube erleben durften. Nun sind sie nicht mehr in der Lage Urlauber bei sich aufzunehmen. Aber der Kontakt ist nie abgebrochen. Und hier von Claudia war es nicht mehr allzu weit Genauer gesagt in der österreichischen Zugspitzregion. außerdem wollte ich auch nicht jeden Tag von Claudia beanspruchen, ich wollte sie nicht bedrängen.
Der Montag war verregnet. Da wären andere Ausflüge wohl eh ins Wasser gefallen. Ideal um meine Reise in die Vergangenheit zu unternehmen. Schon vor meiner Reise erklärte ich in einem Telefonat, dass ich unter Umständen mal persönlich vorbeikomme. Jetzt kenn dies unser alten Freund Magdalena nicht. Was bedeutete, ich musst mich, wenn auch unwillig, in mein altes Ich zurück verwandeln. Claudia warnte ich schon mal vor, wenn an statt Magdalena ein komischer Kerl da in der Küche steht. Bloß gut, denn ich glaube Claudia hätte mich so nicht erkannt. Wir bereiteten gemeinsam das Frühstück. Nach dem Frühstück entließ mich Claudia vom Küchendienst. Vor mir lag eine Fahrt von fast eineinhalb Stunden.
Mein Navi brauchte ich nicht. Bin ich doch schon mehrere Male diese Strecke gefahren. Bloß gut, es regnet. Da war nicht viel Verkehr auf der Autobahn. Und auch der obligatorische Stau am Autobahnende blieb aus. Und obwohl die Wolken tief liegen und es regnet, kommt mir alles sehr vertraut vor. Als wäre ich erst gestern hier entlanggefahren. Doch es sind schon sieben Jahre vergangen, als ich auf diesen Straßen unterwegs war. Doch es sind viele schöne Erinnerungen, die ich mit dieser Gegend verbinde. Damals aber eben noch nicht Magdalena, die hier war. Ich erreiche Garmisch. Jetzt ist es nicht mehr weit bis Österreich. Ich muss jetzt nur noch um die Zugspitze herumfahren. Dann erreiche ich Ehrwald. Hier muss ich mich nach rechts einsortieren. Mich erreicht ein Gefühl der Vorfreude. Bald bin ich am Ziel der Reise. Von weitem sehe ich schon die Kirche des Ortes zu dem ich fahre. Noch ahne ich nicht, dass ich auch dem Ort hinter der Kirche eine Besuch abstatten werde. Ich verlasse die Umgehungsstraße und stehe mit meinem Auto an gewohnter Stelle. Nichts scheint sich verändert zu haben. Sicherheitshalber rufe ich mit meinem Telefon meine Freunde an. Ich hatte ja nicht den Tag genannt, an dem ich vorbeikommen wollte.
Der Herr des Hauses öffnet mir und bittet mich in sein Haus. Noch ahne ich nicht welche Wendung gleich eintreten wird. Noch freue ich mich auch die Frau des Hauses, die uns damals so gut bewirtet hatte wiederzusehen. Im Flur trifft mich ein Satz, den ich erst nicht verstehen wollte. Ich folgte in die Küche, eine sehr große Küche. Ich nehme am Küchentisch Platz. an meinem Stammplatz, wenn ich hier zu Gast war, saß ich immer auf der Eckbank. Jetzt merkte ich die Frau des Hauses ist nicht da. Und ich begriff, was die Worte die ich im Flur vernahm, wirklich bedeuteten.
Wenige Tage vorher ist die liebe gute Frau beerdigt worden. Noch immer konnte ich es nicht glauben, da ich doch erst zum Anfang des Monats mit ihr telefonierte. Gut, dass ich jetzt auf der Bank saß und nicht stand. Mir hätte es wohl glatt die Beine weggezogen. Und noch etwas war in dem Moment gut, ich bin nicht als Magdalena gekommen.
Der Mann brachte mir die Traueranzeige. Da hielt ich die schlechte Nachricht in den Händen. Die Stimmung legte sich mir auf die Blase, und ich bat die Toilette zu benutzen. Ich kannte mich ja aus in dem Haus. Und irgendwie war es mit einem Mal nicht mehr das Haus, welches ich kannte. Nur dieser eine Satz veränderte alles. Es fehlte etwas in dem Haus. Wir unterhielten uns nun eine ganze Zeit. viel ist ja in den Jahren geschehen. Doch von Magdalena wollte ich jetzt nicht erzählen. Der Mann hätte es nicht verstehen können, selbst wenn er dem Thema aufgeschlossen gegenüber stehen würde. Zu frisch sind noch die Wunden des Verlustes seiner Frau. Dann kam für mich die Zeit des Abschiede. Eine Bitte wollte ich noch los werden. Ich wollte das Grab aufsuchen, um mich zu verabschieden. Ja auch im Namen meiner Eltern, die diese Reise aus gesundheitliche Gründen nicht mehr möglich ist, nahm ich Abschied. Dabei störte es mich nicht, dass ich im strömenden Regen stand. In welcher Zeit ich da gerade lebte, kam mir unwichtig vor. Doch dann machte ich mich wieder auf meine Reise.
Ich wollte den Ort, wo ich so schöne Stunden verbrachte auch Magdalena zeigen. Wie soll dies gehen. Auch das ist eine Geschichte die ich dachte nie mehr machen zu müssen. Ich meine, sich im Auto umziehen und schminken. Ich kannte eine Ort, wo zu dieser Zeit eigentlich kein Mensch zu finden ist. Magdalena Kleidung lag neben mir auf dem Beifahrersitz. da war wieder da Gefühl aus der Zeit der Anfänge von Magdalena. nur bekam ich jetzt keinen Schrecken, wenn sich das nahe Gestrüpp bewegte. Da ich inzwischen ja geübt bin, also keine Anfängern mehr, war sehr schnell Magdalena geweckt worden. So konnte ich getrost in die nächste Stadt fahren. Ich musste noch eine Auftrag meiner Eltern erledigen. Ein Auftrag der Erinnerungen weckt. Nichts besonderes, ist es was ich erledigen muss. Als wir hier im Urlaub waren, gab es eine bestimmte Sorte Gewürzgurken und einen bestimmten Wein, die es bei uns nicht im Laden gibt. Ja und dann hatte ich mir vorgenommen noch bei einem Italiener einzukehren. Doch jetzt war mir dazu nicht zu Mute. So machte ich mich auf den Rückweg zu Claudia.
Unterwegs wollte ich aber noch an einem Geschäft für Trachtenmode vorbeifahren. Claudia hatte mir das Geschäft empfohlen. Wir wollten doch zum Oktoberfest. Und nur in meinem Dirndl ist wohl zu kühl. Ich brauchte noch eine Jacke. So richtig nach shoppen war mir aber nicht. Einer Verkäuferin, die auf mich zu kam , erklärte ich mein Anliegen. Ich probierte die erste beste Jacke an. Da mir die Jacke passte suchte ich nicht weiter. Ich bezahlte und fuhr weiter. Bald war ich dann mit meinem Auto wieder auf Claudias Grundstück.
Claudia war erstaunt darüber, dass ich schon wieder zurück bin. Sie hatte mich noch nicht erwartet. Auch sie war unterwegs gewesen und konnte ihre Anliegen erledigen. Und sie hat an etwas gedacht, was mir nicht einfiel. Beide hatten wir seit dem Frühstück nichts mehr gegessen. So Claudia leckeren Pflaumenkuchen mit. Der Kaffee war schnell gekocht. Und ich war froh mit Claudia eine gute Zuhörerin zu haben. Ich brauchte jetzt jemanden, um das heute erfahrene zu teilen. Auch wenn Claudia die Menschen nicht kennt, die mir nahe stehen. War es für mich ein Gefühl in diesen Stunden mit meiner Trauer nicht allein zu sein.
Am Abend fuhren wir noch nach Bad Tölz. Claudia musste in den nächsten Tagen hier einen Vortrag halten. Und sie wollte wissen, ob die Technik im Saal für ihren Vortrag geeignet ist. Anschließen habe wir noch gut zu Abend gegessen. Bei einem anschießenden Rundgang über den Marktplatz von Bad Tölz konnte ich langsam die Ereignisse des Tags verarbeiten.
Viele liebe Grüße Magdalena
Lebe jeden Tag.
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Joe95
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Re: Mein Weg
Sehr eindrucksvoll geschrieben.
Ich möchte dich jetzt gerne in den Arm nehmen.
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Sei vorsichtig mit deinen Wünschen, sie könnten in Erfüllung gehen.
Natürlich ist das wahr, es steht doch im Internet!
Du hast ne Frage, brauchst Rat oder Hilfe?
Ohren verleih ich nicht, aber anschreiben darfst du mich jederzeit...
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Magdalena
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Re: Mein Weg
Hallo,
heute möchte ich von unserem Besuch des Oktoberfestes berichten.
So richtig gut schlief ich in dieser Nacht nicht. Zu sehr beschäftigten mich noch die Geschehnisse des letzten Tages. So schlich ich mich morgens ins Bad. Beim Blick aus dem Fenster grüßte mich ein bayrischer weißblauer Himmel .Die richtige Einstimmung auf unsern heutigen Ausflug. Es soll auf das Oktoberfest, die Wiesn, gehen. So zog ich gleich schon zum Frühstück mein Dirndl an. Damit alles auch schön aussieht, Frau möchte ja zeigen, was sie hat, begann ich mit einen dafür passenden BH ein einiger maßen schönes Dekolleté hinzubekommen. auch sollte nichts Verräterisches hervor blitzen. Ich denke es ist mit gelungen. Auch Claudia machte sich für den heutigen Tag entsprechend im Dirndl fertig. Dann ging es mit Claudias Auto zunächst nach München. an einer U-Bahnstation stellte Claudia ihr Auto ab. Zum Wiesngelände ging es mit der U-Bahn weiter. hier besorgte Claudia gültige Fahrkarten. Gut wenn Frau jemanden dabei hat der sich auskennt. Von da wo wir die U-Bahn verlassen hatten, brauchten wir nur den Damen im Dirndl oder den Herrn in Lederhosen folgen.
Es war mein erster Wiesnbesuch. So saugte ich, nach dem wir die Sicherheitskotrolle passiert hatten, die ersten Eindrücke in mir auf. Da war der Duft der gebrannten Nüsse und Mandeln. Die vielen Fahrgeschäfte. Bei einigen Fahrgeschäften wurde mir schon beim zusehen mulmig in der Magengegend. So schlenderten wir erst einmal zur Bavaria die Treppen hinauf. Da konnte ich den ersten Überblick über die Größe der Theresienwiese verschaffen. Claudia und ich sahen uns weiter um. Es gab viel zu sehen. Gerade weil es mein erster Besuch der Wiesn war. sah ich mir die Damen im Dirndl und die Buben in ihren Lederhosen gerne an. Nur machten dies auch andere mit uns. Und so kam es, dass wir von einer Mitarbeiterin des Bayrischen Rundfunks angesprochen wurden. Ob wir nicht Lust hätten für einen Fernsehbeitrag mit einer Kabarettistin und einem Bauchredner mit seiner Puppe, einen Nilpferd mitzumachen. Ich sah Claudia nur an, und sie sah mich an, dann war es entschieden. Wir machen mit.
Kurz stellten wir uns vor. Dann kam die Absprache wie wir uns aufstellen sollen. Sofort legte die Kabarettistin los. Ich merkte gar nicht, dass die Kamera alles aufnimmt. Es war so entspannt und locker, mir hat es Spaß gemacht. Erst später wurde es mir richtig bewusst, du kommst vielleicht als Frau im Fernsehen. Es hätte ja noch sein können, das von den vielen Aufnahmen, wir nicht gesendet werden. Doch heute kann ich es sagen, wir kamen über den Sender. Und über die Reaktionen von Freunden, die es gesehen haben, kann ich sagen, es war richtig so.
Nach dieser Einlage ging unser Wiesnrundgang weiter. Um nicht noch einmal angesprochen zu werden. Besser gesagt Claudia wurde angesprochen. Ich war schon ein paar Meter weitergegangen und merkte plötzlich, Claudia ist weg. Bei den vielen Besucherinnen und Besuchern, wie soll ich da Claudia wiederfinden. Doch so weit weg war sie nicht. Eine Reporterin einer Zeitung sprach mit ihr. Ich ging nun zu Claudia hin. Und die Reporterin machte von uns noch ein Foto.
Auf der Theresienwiese strömten immer mehr Besucher. Für und das Signal die Wiesen zu verlassen. Mit der U-Bahn fuhren wir zum Karslplatz und Stachus. Im nahen Kaufhaus wollten wir etwas essen. Doch zuvor mussten wir mal eine Toilette aufsuchen. Die Dame der Toilettenanlage wies uns den Weg zur Damentoilette. Hier merkte ich, dass es nicht nur Vorteile hat, im Dirndl unterwegs zu sein. Ich meine, mein Petticoat der Rock des Dirndls verlangte doch einiges ab, in der engen Kabine. Schnell an das Waschbecken mit dem Spiegel, das Make-up überprüfen. Nun konnten wir das Büfett in Augenschein nehmen. Mit unseren Tablett gingen wir hinaus auf die Terrasse und setzten uns an einen der freien Tische. Bevor wir gingen, bin ich noch einmal zur Toilette. Nicht damit noch etwas von meiner Mahlzeit an den Mundwinkeln hing. auch wollte ich mit Lippenstift noch einmal meine Lippen nachziehen.
So jetzt konnte ich mich wieder sehen lassen. Claudia zeigte mir jetzt die Münchner Innenstadt. Die Namen der Straßen und Plätze waren mir durchaus geläufig. Nur bin ich jetzt zum ersten Male hier. Wir kamen so auch an der Münchner Frauenkirche vorbei. Nein, nicht vorbei sind wir gegangen. Claudia und ich mussten der Kirche einen Besuch abstatten. Anschließend liefen wir in Richtung Rathaus, wo wir dann in nördliche Richtung unterwegs waren. Den Englischen Garte streiften wir nur. Um am Ende unseres Ausfluges uns in Schwabing in einem Straßencafé einen Eisbecher zu gönnen.
Mit vielen schönen Eindrücken eines Tages in München mit dem Besuch des Oktoberfestes ging es mit der U-Bahn zurück, um mit Claudias Auto die Heimreise anzutreten. Den Abend ließen wir bei Claudia ausklingen. Von dem Leberkäse, den Claudia bei meiner Ankunft bereitet hatte, war noch etwas übrig geblieben. Es war unser Abendbrot.
Nach diesem Tag hätte ich mein Dirndl am liebsten nicht ausgezogen. Doch im Dirndl schlafen wollte ich aber auch nicht.
Viele liebe Grüße Magdalena
heute möchte ich von unserem Besuch des Oktoberfestes berichten.
So richtig gut schlief ich in dieser Nacht nicht. Zu sehr beschäftigten mich noch die Geschehnisse des letzten Tages. So schlich ich mich morgens ins Bad. Beim Blick aus dem Fenster grüßte mich ein bayrischer weißblauer Himmel .Die richtige Einstimmung auf unsern heutigen Ausflug. Es soll auf das Oktoberfest, die Wiesn, gehen. So zog ich gleich schon zum Frühstück mein Dirndl an. Damit alles auch schön aussieht, Frau möchte ja zeigen, was sie hat, begann ich mit einen dafür passenden BH ein einiger maßen schönes Dekolleté hinzubekommen. auch sollte nichts Verräterisches hervor blitzen. Ich denke es ist mit gelungen. Auch Claudia machte sich für den heutigen Tag entsprechend im Dirndl fertig. Dann ging es mit Claudias Auto zunächst nach München. an einer U-Bahnstation stellte Claudia ihr Auto ab. Zum Wiesngelände ging es mit der U-Bahn weiter. hier besorgte Claudia gültige Fahrkarten. Gut wenn Frau jemanden dabei hat der sich auskennt. Von da wo wir die U-Bahn verlassen hatten, brauchten wir nur den Damen im Dirndl oder den Herrn in Lederhosen folgen.
Es war mein erster Wiesnbesuch. So saugte ich, nach dem wir die Sicherheitskotrolle passiert hatten, die ersten Eindrücke in mir auf. Da war der Duft der gebrannten Nüsse und Mandeln. Die vielen Fahrgeschäfte. Bei einigen Fahrgeschäften wurde mir schon beim zusehen mulmig in der Magengegend. So schlenderten wir erst einmal zur Bavaria die Treppen hinauf. Da konnte ich den ersten Überblick über die Größe der Theresienwiese verschaffen. Claudia und ich sahen uns weiter um. Es gab viel zu sehen. Gerade weil es mein erster Besuch der Wiesn war. sah ich mir die Damen im Dirndl und die Buben in ihren Lederhosen gerne an. Nur machten dies auch andere mit uns. Und so kam es, dass wir von einer Mitarbeiterin des Bayrischen Rundfunks angesprochen wurden. Ob wir nicht Lust hätten für einen Fernsehbeitrag mit einer Kabarettistin und einem Bauchredner mit seiner Puppe, einen Nilpferd mitzumachen. Ich sah Claudia nur an, und sie sah mich an, dann war es entschieden. Wir machen mit.
Kurz stellten wir uns vor. Dann kam die Absprache wie wir uns aufstellen sollen. Sofort legte die Kabarettistin los. Ich merkte gar nicht, dass die Kamera alles aufnimmt. Es war so entspannt und locker, mir hat es Spaß gemacht. Erst später wurde es mir richtig bewusst, du kommst vielleicht als Frau im Fernsehen. Es hätte ja noch sein können, das von den vielen Aufnahmen, wir nicht gesendet werden. Doch heute kann ich es sagen, wir kamen über den Sender. Und über die Reaktionen von Freunden, die es gesehen haben, kann ich sagen, es war richtig so.
Nach dieser Einlage ging unser Wiesnrundgang weiter. Um nicht noch einmal angesprochen zu werden. Besser gesagt Claudia wurde angesprochen. Ich war schon ein paar Meter weitergegangen und merkte plötzlich, Claudia ist weg. Bei den vielen Besucherinnen und Besuchern, wie soll ich da Claudia wiederfinden. Doch so weit weg war sie nicht. Eine Reporterin einer Zeitung sprach mit ihr. Ich ging nun zu Claudia hin. Und die Reporterin machte von uns noch ein Foto.
Auf der Theresienwiese strömten immer mehr Besucher. Für und das Signal die Wiesen zu verlassen. Mit der U-Bahn fuhren wir zum Karslplatz und Stachus. Im nahen Kaufhaus wollten wir etwas essen. Doch zuvor mussten wir mal eine Toilette aufsuchen. Die Dame der Toilettenanlage wies uns den Weg zur Damentoilette. Hier merkte ich, dass es nicht nur Vorteile hat, im Dirndl unterwegs zu sein. Ich meine, mein Petticoat der Rock des Dirndls verlangte doch einiges ab, in der engen Kabine. Schnell an das Waschbecken mit dem Spiegel, das Make-up überprüfen. Nun konnten wir das Büfett in Augenschein nehmen. Mit unseren Tablett gingen wir hinaus auf die Terrasse und setzten uns an einen der freien Tische. Bevor wir gingen, bin ich noch einmal zur Toilette. Nicht damit noch etwas von meiner Mahlzeit an den Mundwinkeln hing. auch wollte ich mit Lippenstift noch einmal meine Lippen nachziehen.
So jetzt konnte ich mich wieder sehen lassen. Claudia zeigte mir jetzt die Münchner Innenstadt. Die Namen der Straßen und Plätze waren mir durchaus geläufig. Nur bin ich jetzt zum ersten Male hier. Wir kamen so auch an der Münchner Frauenkirche vorbei. Nein, nicht vorbei sind wir gegangen. Claudia und ich mussten der Kirche einen Besuch abstatten. Anschließend liefen wir in Richtung Rathaus, wo wir dann in nördliche Richtung unterwegs waren. Den Englischen Garte streiften wir nur. Um am Ende unseres Ausfluges uns in Schwabing in einem Straßencafé einen Eisbecher zu gönnen.
Mit vielen schönen Eindrücken eines Tages in München mit dem Besuch des Oktoberfestes ging es mit der U-Bahn zurück, um mit Claudias Auto die Heimreise anzutreten. Den Abend ließen wir bei Claudia ausklingen. Von dem Leberkäse, den Claudia bei meiner Ankunft bereitet hatte, war noch etwas übrig geblieben. Es war unser Abendbrot.
Nach diesem Tag hätte ich mein Dirndl am liebsten nicht ausgezogen. Doch im Dirndl schlafen wollte ich aber auch nicht.
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Re: Mein Weg
Wieder ein wunderschöner Bericht von einem tollen Tag.
Danke das du uns mitnimmst.
Lisa
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Liebe geben und offen sein für Neues
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Re: Mein Weg
Hier der Beitrag zum Rundgang von "Amanda" (leider nur sehr kurz, ab 32:06): https://www.br.de/mediathek/video/oktob ... 001a49bf84
Viele Grüße
Vicky
Respekt ist nicht teilbar.
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Re: Mein Weg
Hallo,
bei dem heutigen Regenwetter fand ich Zeit wieder über meinen Urlaub zu schreiben.
Nach dem Tag auf der Wiesn brauchten wir etwas Abkühlung. Es war ein Badetag angesetzt. Aber erst einmal in Ruhe frühstücken. In Claudias Küche fand ich mich immer besser zurecht. und nach dem Frühstück und dem Aufräumen hieß es Taschen packen. Was nimmt Frau alles mit. Schminkzeug für danach muss dringend mit in die Tasche. Bademantel und Badeschuhe, sind schon eingepackt. Fehlt nur noch mein neuer Badeanzug, den kaufte ich mir extra schon zu Hause. Und für alle Fälle noch einen Badeanzug zum Wechseln mit hinein in die Badetasche, dann konnten wir losfahren. Wieder fuhr Claudia, obwohl ich angeboten hatte, auch mal mit meinem Auto zu fahren. doch wie meist setzte sich Claudia durch. sie kennt sich in der Region aus. ich wäre sicher eine längere Strecke gefahren. So konnte ich die Landschaft in mich aufnehmen. Unser Ziel war Kochel am See. Die Kristall Therme Kochel am See befinden sich direkt am Ufer des Kochelsees und bieten einen atemberaubenden Ausblick auf den Herzogstand und das Loisach-Kochelsee-Moor.
https://www.kristall-trimini.de/
Da ich nicht im Bad fotografieren kann und darf, habe ich einen Link zur Kristall-Therme eingestellt. An bestimmten Tagen ist die Nutzung des Thermalbereiches auch in Textil nutzbar. Und an so einem Tag waren wir aus verständlichen Gründen in der Therme. Direkt am Kochelsee ist der Parkplatz. Da es in der Nacht geregnet hatte, waren auf dem Parkplatz sehr viele Pfützen. Claudia musst richtig suchen, wo wir einigermaßen mit trockenen Füßen aussteigen konnten. Ein kurzes Stück zu Fuß und wir waren schon in der Therme. An der Kasse kauften wir unsere Tickets. Dazu gab es ein Armband mit einem Chip. mit dem Chip öffnet sich ein Schrank zur Aufbewahrung der Kleidung und auch am Drehkreuz kommt Frau mit dem Chip vorbei. Was wir in der Therme nutzen wird auch über den Chip abgerechnet. Doch manchmal streikt die Technik. Oder ist Frau zu dämlich? In der Umkleide hatte ich mich umgezogen. Nun wollte ich meine Sachen in einem der Aufbewahrungsboxen verstauen. Soweit so gut. Nur funktionierte mein Chip nicht. Eine Mitarbeiterin im Dirndl, in welchem Bad sind die Mitarbeiterinnen im Dirndl, die schon von anderen Gästen gerufen wurde, kümmerte sich m mein Problem.
Endlich war ich dann meine Kleidung und nicht notwendige Taschen los. Vorbei ging der Weg an den Toiletten. Sicher eine gute Idee noch vor dem ersten Bad sich in der Toilette zu erleichtern. Endlich in der Therme suchten wir uns eine Liege mit Blick auf die vor uns liegenden Alpen. Noch ein Blick zur Kontrolle ehe ich den Bademantel ablege. Dann können wir auch schon in das angenehm warme Wasser. In einem der Becken ist sogar eine Bar integriert. wir testen die verschiedenen Badebecken. Ein Becken führt direkt nach draußen. Im warmen Wasser stehend genieße ich den Blick auf den Kochelsee und die Alpen. Da das Wasser Salzhaltig ist, duschen wir uns hinterher ab. Duschen sind direkt dafür in der Badelandschaft vorhanden. Sie dienen aber nicht der Körperpflege nach dem Badebesuch. Da gibt e extra Duschräume. Die wir aber nicht nutzten . Wir duschten dann zu Hause bei Claudia. Da es eine Bar in einem der Becken gibt, so gibt es in der Therme auch ein Restaurant. eine Kleinigkeit verzehrten wir hier. Anschließen wollten wir in das Schwimmbad. Unser Weg führte uns zunächst vorbei am Außenbecken. Hier merkte ich schon, dass es draußen zum Baden eigentlich zu kalt ist. Mir jedenfalls war es zu kalt. Claudia ist im Außenbecken einige Runden geschwommen. Ich bin wohl eine Frostbeule. Zum Abschluss ging es noch einmal in die Therme. Irgendwann war unsere gebuchte Zeit abgelaufen, und wir mussten uns wieder umziehen gehen. Wir waren fertig zum Gehen. Am Ausgang waren nur noch unsere in der Therme verzehrten Speisen zu bezahlen. Dafür stand ein Automat bereit. Doch der streikte mal wieder. Es stellte sich heraus, vor uns waren Gäste, welche vergessen hatten ihre Kreditkarte aus dem Automaten mitzunehmen. Ein kurzes warten bis uns eine Mitarbeiterin durch den Einlass zur Kasse führte, damit wir unsere Außenstände begleichen konnten. So machten wir uns auf den Heimweg. Im Trockenraum im Keller erst einmal den nassen Badeanzug zum Trocknen aufhängen. Danach ab unter die Dusche und gründlich das noch vorhandene Salz aus der Therme abrubbeln. Mit etwas Bodylotion pflegte ich nun noch meine Haut.
Für den Abend wollten wir schön Essen gehen. Und da stand wieder die Frage was ziehe ich an. Wir wollten zu Fuß auf einer ehemaligen Bahnstrecke, welche jetzt als Radweg ausgebaut ist, noch etwas für unsere Gesundheit tun. Ich entschied mich daher für eine Hose und meine flachen Schuhe. Weit war es nicht und Claudia kannte ja den Weg. Doch kam uns das Lokal so verlassen vor. Meist stehen davor immer einige Fahrzeuge.
Des Rätsels Lösung war, es ist Ruhetag. Claudia wusste aber noch eine Pizzeria in der Nähe. So kamen wir doch noch zu unserem verdienten Abendessen. Und ich konnte zu meiner Pizza einen leckeren italienischen Rotwein genießen. Unser Fußmarsch ging nun wieder den Radweg zurück. Mittlerweile war es dunkel geworden. Claudia holte aus ihrer Handtasche eine kleine Taschenlampe. So konnten wir selber sehen und auch von anderen gesehen werden. Doch zu allem Überfluss fing es jetzt an zu regnen. Gut wer jetzt einen Regenschirm in der Handtasche hat. Wir hatten selbstverständlich jede einen Regenschirm dabei. Und da sich ja Frauen immer viel zu erzählen haben, verging die Wegstrecke sehr schnell. Und wir erreichten Claudias Haus.
Viele liebe Grüße Magdalena
bei dem heutigen Regenwetter fand ich Zeit wieder über meinen Urlaub zu schreiben.
Nach dem Tag auf der Wiesn brauchten wir etwas Abkühlung. Es war ein Badetag angesetzt. Aber erst einmal in Ruhe frühstücken. In Claudias Küche fand ich mich immer besser zurecht. und nach dem Frühstück und dem Aufräumen hieß es Taschen packen. Was nimmt Frau alles mit. Schminkzeug für danach muss dringend mit in die Tasche. Bademantel und Badeschuhe, sind schon eingepackt. Fehlt nur noch mein neuer Badeanzug, den kaufte ich mir extra schon zu Hause. Und für alle Fälle noch einen Badeanzug zum Wechseln mit hinein in die Badetasche, dann konnten wir losfahren. Wieder fuhr Claudia, obwohl ich angeboten hatte, auch mal mit meinem Auto zu fahren. doch wie meist setzte sich Claudia durch. sie kennt sich in der Region aus. ich wäre sicher eine längere Strecke gefahren. So konnte ich die Landschaft in mich aufnehmen. Unser Ziel war Kochel am See. Die Kristall Therme Kochel am See befinden sich direkt am Ufer des Kochelsees und bieten einen atemberaubenden Ausblick auf den Herzogstand und das Loisach-Kochelsee-Moor.
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Da ich nicht im Bad fotografieren kann und darf, habe ich einen Link zur Kristall-Therme eingestellt. An bestimmten Tagen ist die Nutzung des Thermalbereiches auch in Textil nutzbar. Und an so einem Tag waren wir aus verständlichen Gründen in der Therme. Direkt am Kochelsee ist der Parkplatz. Da es in der Nacht geregnet hatte, waren auf dem Parkplatz sehr viele Pfützen. Claudia musst richtig suchen, wo wir einigermaßen mit trockenen Füßen aussteigen konnten. Ein kurzes Stück zu Fuß und wir waren schon in der Therme. An der Kasse kauften wir unsere Tickets. Dazu gab es ein Armband mit einem Chip. mit dem Chip öffnet sich ein Schrank zur Aufbewahrung der Kleidung und auch am Drehkreuz kommt Frau mit dem Chip vorbei. Was wir in der Therme nutzen wird auch über den Chip abgerechnet. Doch manchmal streikt die Technik. Oder ist Frau zu dämlich? In der Umkleide hatte ich mich umgezogen. Nun wollte ich meine Sachen in einem der Aufbewahrungsboxen verstauen. Soweit so gut. Nur funktionierte mein Chip nicht. Eine Mitarbeiterin im Dirndl, in welchem Bad sind die Mitarbeiterinnen im Dirndl, die schon von anderen Gästen gerufen wurde, kümmerte sich m mein Problem.
Endlich war ich dann meine Kleidung und nicht notwendige Taschen los. Vorbei ging der Weg an den Toiletten. Sicher eine gute Idee noch vor dem ersten Bad sich in der Toilette zu erleichtern. Endlich in der Therme suchten wir uns eine Liege mit Blick auf die vor uns liegenden Alpen. Noch ein Blick zur Kontrolle ehe ich den Bademantel ablege. Dann können wir auch schon in das angenehm warme Wasser. In einem der Becken ist sogar eine Bar integriert. wir testen die verschiedenen Badebecken. Ein Becken führt direkt nach draußen. Im warmen Wasser stehend genieße ich den Blick auf den Kochelsee und die Alpen. Da das Wasser Salzhaltig ist, duschen wir uns hinterher ab. Duschen sind direkt dafür in der Badelandschaft vorhanden. Sie dienen aber nicht der Körperpflege nach dem Badebesuch. Da gibt e extra Duschräume. Die wir aber nicht nutzten . Wir duschten dann zu Hause bei Claudia. Da es eine Bar in einem der Becken gibt, so gibt es in der Therme auch ein Restaurant. eine Kleinigkeit verzehrten wir hier. Anschließen wollten wir in das Schwimmbad. Unser Weg führte uns zunächst vorbei am Außenbecken. Hier merkte ich schon, dass es draußen zum Baden eigentlich zu kalt ist. Mir jedenfalls war es zu kalt. Claudia ist im Außenbecken einige Runden geschwommen. Ich bin wohl eine Frostbeule. Zum Abschluss ging es noch einmal in die Therme. Irgendwann war unsere gebuchte Zeit abgelaufen, und wir mussten uns wieder umziehen gehen. Wir waren fertig zum Gehen. Am Ausgang waren nur noch unsere in der Therme verzehrten Speisen zu bezahlen. Dafür stand ein Automat bereit. Doch der streikte mal wieder. Es stellte sich heraus, vor uns waren Gäste, welche vergessen hatten ihre Kreditkarte aus dem Automaten mitzunehmen. Ein kurzes warten bis uns eine Mitarbeiterin durch den Einlass zur Kasse führte, damit wir unsere Außenstände begleichen konnten. So machten wir uns auf den Heimweg. Im Trockenraum im Keller erst einmal den nassen Badeanzug zum Trocknen aufhängen. Danach ab unter die Dusche und gründlich das noch vorhandene Salz aus der Therme abrubbeln. Mit etwas Bodylotion pflegte ich nun noch meine Haut.
Für den Abend wollten wir schön Essen gehen. Und da stand wieder die Frage was ziehe ich an. Wir wollten zu Fuß auf einer ehemaligen Bahnstrecke, welche jetzt als Radweg ausgebaut ist, noch etwas für unsere Gesundheit tun. Ich entschied mich daher für eine Hose und meine flachen Schuhe. Weit war es nicht und Claudia kannte ja den Weg. Doch kam uns das Lokal so verlassen vor. Meist stehen davor immer einige Fahrzeuge.
Des Rätsels Lösung war, es ist Ruhetag. Claudia wusste aber noch eine Pizzeria in der Nähe. So kamen wir doch noch zu unserem verdienten Abendessen. Und ich konnte zu meiner Pizza einen leckeren italienischen Rotwein genießen. Unser Fußmarsch ging nun wieder den Radweg zurück. Mittlerweile war es dunkel geworden. Claudia holte aus ihrer Handtasche eine kleine Taschenlampe. So konnten wir selber sehen und auch von anderen gesehen werden. Doch zu allem Überfluss fing es jetzt an zu regnen. Gut wer jetzt einen Regenschirm in der Handtasche hat. Wir hatten selbstverständlich jede einen Regenschirm dabei. Und da sich ja Frauen immer viel zu erzählen haben, verging die Wegstrecke sehr schnell. Und wir erreichten Claudias Haus.
Viele liebe Grüße Magdalena
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Re: Mein Weg
Hallo,
weiter geht mein Bericht über meinen Urlaub bei Claudia.
Das Wetter des heutigen Tages war sehr unberechenbar. In den Bergen hingen die Wolken. In Richtung München lockerte die Wolkendecke auf. Ja was unternehmen wir an diesem Tag, war unsere Frage. Claudia wollte mit mir in die Berge gehen. An Claudias PC schauten wir uns die Wettervorhersagen an. Dann über die Webcam des Brauneck bei Lengries die Wetterbilder. die Wolken schienen sich zu verziehen. So planten wir mit der Bergbahn auf den Brauneck zu fahren. wir zogen uns etwas wärmer an. An dieser Stelle muss ich zugeben, nicht die passende Wanderbekleidung im Gepäck zu haben. Doch wir waren optimistisch.
So starteten wir unser Fahrt nach Lengries. An der Bergbahnwaren wir wohl die einzigen Gäste. So ging es zügig auf den Berg. Oben angekommen, ging es die letzten Meter zum Gipfelkreuz. Schnell ein paar Bilder geschossen.
Der Wind war nicht gerade angenehm. So setzten wir schnell unseren Weg fort. Doch die Wolken wurden immer dichter. Noch aber ließen wir uns nicht entmutigen. Aber am Ende entschieden wir uns doch noch die Wanderung abzubrechen. Es brachte nichts. Die Sicht wurde zunehmend schlechter. Sich dann noch in den Bergen nicht auskennend, war besonders für mich die Sache nicht wert. Es fing zu allem Überfluss auch noch zu regnen an. so ging es zurück zur Bergstation der Seilbahn. Was an so einem Tag noch anfangen. wir fuhren zurück zu Claudias Haus. Nicht aber um unterwegs bei einem Bäcker anzuhalten und uns etwas zum Kaffee mitzunehmen.
Nachdem wir nun wieder zurück waren, legten wir erst einmal unser feucht gewordene Kleidung ab. Der Kaffee und der leckere Kuchen taten jetzt richtig gut. Jede von uns nutzte den Nachmittag auf seine Weise. Mir war bei einer Jacke ein Knopf lose geworden. Jetzt war Zeit ihn wieder richtig anzunähen. Claudia ging noch einmal ihren Vortrag durch, den sie am nächsten Abend hallten wird. Ich beantwortete weiter noch einige E-Mails, die mich erreicht hatten.
Wenigstens wollten wir aber am Abend noch zum Essen gehen. Wir fuhren diesmal wegen des noch immer anhaltenden Regens mit Claudias Auto zu dem Restaurant, welches am Vortag geschlossen war.
Viele liebe Grüße Magdalena
weiter geht mein Bericht über meinen Urlaub bei Claudia.
Das Wetter des heutigen Tages war sehr unberechenbar. In den Bergen hingen die Wolken. In Richtung München lockerte die Wolkendecke auf. Ja was unternehmen wir an diesem Tag, war unsere Frage. Claudia wollte mit mir in die Berge gehen. An Claudias PC schauten wir uns die Wettervorhersagen an. Dann über die Webcam des Brauneck bei Lengries die Wetterbilder. die Wolken schienen sich zu verziehen. So planten wir mit der Bergbahn auf den Brauneck zu fahren. wir zogen uns etwas wärmer an. An dieser Stelle muss ich zugeben, nicht die passende Wanderbekleidung im Gepäck zu haben. Doch wir waren optimistisch.
So starteten wir unser Fahrt nach Lengries. An der Bergbahnwaren wir wohl die einzigen Gäste. So ging es zügig auf den Berg. Oben angekommen, ging es die letzten Meter zum Gipfelkreuz. Schnell ein paar Bilder geschossen.
Der Wind war nicht gerade angenehm. So setzten wir schnell unseren Weg fort. Doch die Wolken wurden immer dichter. Noch aber ließen wir uns nicht entmutigen. Aber am Ende entschieden wir uns doch noch die Wanderung abzubrechen. Es brachte nichts. Die Sicht wurde zunehmend schlechter. Sich dann noch in den Bergen nicht auskennend, war besonders für mich die Sache nicht wert. Es fing zu allem Überfluss auch noch zu regnen an. so ging es zurück zur Bergstation der Seilbahn. Was an so einem Tag noch anfangen. wir fuhren zurück zu Claudias Haus. Nicht aber um unterwegs bei einem Bäcker anzuhalten und uns etwas zum Kaffee mitzunehmen.
Nachdem wir nun wieder zurück waren, legten wir erst einmal unser feucht gewordene Kleidung ab. Der Kaffee und der leckere Kuchen taten jetzt richtig gut. Jede von uns nutzte den Nachmittag auf seine Weise. Mir war bei einer Jacke ein Knopf lose geworden. Jetzt war Zeit ihn wieder richtig anzunähen. Claudia ging noch einmal ihren Vortrag durch, den sie am nächsten Abend hallten wird. Ich beantwortete weiter noch einige E-Mails, die mich erreicht hatten.
Wenigstens wollten wir aber am Abend noch zum Essen gehen. Wir fuhren diesmal wegen des noch immer anhaltenden Regens mit Claudias Auto zu dem Restaurant, welches am Vortag geschlossen war.
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Re: Mein Weg
Hallo,
wieder habe ich es geschafft, einen weitern Teil des Berichtes von meinem Urlaub bei Claudia zu schreiben.
Der Regen verschwand in der Nacht. Und der Himmel war klar und die Sonne hatte leichte Spiel sich zu zeigen. Eigentlich ideal um die verkorkste Bergwanderung von gestern nachzuholen. Nur ich fühlte mich nicht gut. Ich spürte ein Kratzen im Hals und fühlte mich schlapp. So sehr ich auch eine Bergwanderung wollte, so sehr wollte ich mich eigentlich schonen. Vor allem, weil wir am Abend noch nach Bad Tölz wollten. Da stand Claudias Vortrag auf dem Programm. Und gern wollte ich bei Claudia dabei sein. Ich erklärte Claudia also schweren Herzens meine gesundheitliche Situation. doch zunächst machten wir unser Frühstück. dabei wählte ich den leckeren Honig, den Claudia von eine r Nachbarin hatte. Es wurde wärmer. Und so entschieden wir uns doch für die Bergwanderung. Ich bat aber, wenn ich merkte es nicht mehr schaffen zu können, rechtzeitig umzukehren. Damit war die Wanderung besiegelt. Ich zog mich nach Zwiebelmusterprinzip sehr warm an. Was sich dann als richtig erwies. Claudia war wieder die Fahrerin. Es ging in Richtung Kochelsee. Nur ein Stückchen weiter. Zwischen Kochelsee und Walchensee stellte Claudia ihr Auto ab. Von nun an ging es zu Fuß Berg an. Unser Ziel ist die Hütte zum Herzogenstand.
Ja ich gebe zu, es war anstrengend für mich. So legten wir immer wieder kurze Pausen ein. Aber es ergaben sich immer wieder schöne Ausblicke auf das Alpenland. Und mir wurde richtig warm, und dies tat mir in einer Weise sehr gut. Ich hätte es nicht geglaubt. Der weg zog sich für mich unfassbar in die Länge. Aber vor lauter schauen empfand ich es zwar anstrengend aber zugleich schön. Selbst Kühe auf einer Bergweide fehlten nicht. Es wirkte fast schon kitschig. Dann erreichten wir die Hütte. Ich freute mich auf einen Heißen Tee und eine kräftige Suppe mit verschiedenen Knödeln. So wie sie nur hier in den Alpen zu bekommen sind. Wir waren zum Essen aber in der Hütte und nicht auf der Sonnenterrasse. Zu sehr war nicht nur ich ins Schwitzen gekommen. Nach dem Essen musste ich für kleine Mädchen. Und es hieß anstellen an der Toilette.
Jetzt war auch noch Zeit den Blick über die vor uns liegenden Alpen zu genießen. Dafür hatte sich der Weg gelohnt. Gestärkt gingen wir noch einige Meter weiter um die verschiedenen Ausblicke einzufangen. Dann mussten wir den gleichen Weg wieder zurück gehen. Also von nun an ging es ständig Berg ab. Und noch immer konnte ich mich nicht satt sehen. Gleichzeitig genoss ich die Stille. Pausen mussten wir jetzt aber nicht mehr so viele einlegen. Wir kamen recht zügig zurück zu Claudias Auto. Und was ich an dieser Stelle noch unbedingt schreiben möchte, weder auf der Berghütte noch bei uns begegneten anderen Wandern und Wanderinnen wurden wir weiter beachtet.
So erreichten wir Claudias Auto. Auf der Landstraße geben sich die Motorradfahrer ein Stelldichein. Sie fuhren den ganzen Tag die Straße mit ihren Kurven auf und ab.
Was nach dieser Wanderung nötig tat war, eine gründliche Dusche. Doch als wir bei Claudias Haus ankamen, merkte ich schon die Anstrengungen der Wanderung. Ich kam kaum aus dem Auto. So bemerkte ich zu Claudia, ich muss mich kurz hinlegen und meine Beine recht hoch legen. Etwa eine viertel Stunde lag ich nun so da. Dann war ich in der Lage mich unter die Dusche zu begeben. Und dann plagte mich die Wahl. Was ziehe ich nur an. Claudia hielt ihren Vortrag. Ich bin ja dabei eigentlich nur zu Gast. Ich entschied mich für meine Plisseerock und einem dazu passenden Oberteil. Mittlerweile war es Zeit nach Bad Tölz zu fahren.
Im Hotel an der Rezeption erkannte man uns wieder. So wurde uns, besser Claudia der Saal aufgeschlossen. Claudia war nun damit beschäftigt ihren Laptop anzuschließen und die vorhandenen Technik auszuprobieren. Hier konnte ich ihr nicht wirklich helfen. So fragte ich sie, ob ich noch einmal auf dem Marktplatz bummeln kann. War mir doch bei dem letzten Besuch am Abend in Bad Tölz ein Juwelier aufgefallen, der sehr schöne Ohrhänger in der Auslage hatte. Dazu waren sie noch deutlich im Preis gesenkt. so fand ich den Juwelier wieder. Es war auch noch geöffnet. Nur die Ohrhänger sah ich nicht mehr. So sprach ich die Verkäuferin einfach an. Sie fand was ich suche. Die Auslage ist in den letzten Tage umgestaltet worden. So fand ich zu den Ohrhängern auch noch die passende Kette mit Anhänger, ebenfalls reduziert.
Langsam wurde es Zeit zurück zu Claudia in den Saal zu gehen. Ein bestelltes Getränk stand schon bereit. Ein wenig Zeit blieb noch um etwas zu essen. Damit es schnell ging, bestellten wir das Gleiche, was wir bei unserem letzten Besuch gegessen hatten.
Langsam füllte sich der Saal mit interessierten Gästen. Viel schienen sich zu kennen. an unseren Tisch gesellte sich auch die Veranstalterin des Abends. Mit ihr führten wir am Schluss noch einige interessante Gespräche. Und es kam auch das Thema Transgender zur Sprache. Und was soll ich schreiben. Ohne es zu wollen, konnte vor allem Claudia und ein bisschen auch ich zeigen, wie normal wir eigentlich sind. Und habe dafür auch Anerkennung erhalten. Mit diesem schönen Gefühl und einem gelungenen Vortrag von Claudia ging es zurück.
Viele liebe Grüße Magdalena
wieder habe ich es geschafft, einen weitern Teil des Berichtes von meinem Urlaub bei Claudia zu schreiben.
Der Regen verschwand in der Nacht. Und der Himmel war klar und die Sonne hatte leichte Spiel sich zu zeigen. Eigentlich ideal um die verkorkste Bergwanderung von gestern nachzuholen. Nur ich fühlte mich nicht gut. Ich spürte ein Kratzen im Hals und fühlte mich schlapp. So sehr ich auch eine Bergwanderung wollte, so sehr wollte ich mich eigentlich schonen. Vor allem, weil wir am Abend noch nach Bad Tölz wollten. Da stand Claudias Vortrag auf dem Programm. Und gern wollte ich bei Claudia dabei sein. Ich erklärte Claudia also schweren Herzens meine gesundheitliche Situation. doch zunächst machten wir unser Frühstück. dabei wählte ich den leckeren Honig, den Claudia von eine r Nachbarin hatte. Es wurde wärmer. Und so entschieden wir uns doch für die Bergwanderung. Ich bat aber, wenn ich merkte es nicht mehr schaffen zu können, rechtzeitig umzukehren. Damit war die Wanderung besiegelt. Ich zog mich nach Zwiebelmusterprinzip sehr warm an. Was sich dann als richtig erwies. Claudia war wieder die Fahrerin. Es ging in Richtung Kochelsee. Nur ein Stückchen weiter. Zwischen Kochelsee und Walchensee stellte Claudia ihr Auto ab. Von nun an ging es zu Fuß Berg an. Unser Ziel ist die Hütte zum Herzogenstand.
Ja ich gebe zu, es war anstrengend für mich. So legten wir immer wieder kurze Pausen ein. Aber es ergaben sich immer wieder schöne Ausblicke auf das Alpenland. Und mir wurde richtig warm, und dies tat mir in einer Weise sehr gut. Ich hätte es nicht geglaubt. Der weg zog sich für mich unfassbar in die Länge. Aber vor lauter schauen empfand ich es zwar anstrengend aber zugleich schön. Selbst Kühe auf einer Bergweide fehlten nicht. Es wirkte fast schon kitschig. Dann erreichten wir die Hütte. Ich freute mich auf einen Heißen Tee und eine kräftige Suppe mit verschiedenen Knödeln. So wie sie nur hier in den Alpen zu bekommen sind. Wir waren zum Essen aber in der Hütte und nicht auf der Sonnenterrasse. Zu sehr war nicht nur ich ins Schwitzen gekommen. Nach dem Essen musste ich für kleine Mädchen. Und es hieß anstellen an der Toilette.
Jetzt war auch noch Zeit den Blick über die vor uns liegenden Alpen zu genießen. Dafür hatte sich der Weg gelohnt. Gestärkt gingen wir noch einige Meter weiter um die verschiedenen Ausblicke einzufangen. Dann mussten wir den gleichen Weg wieder zurück gehen. Also von nun an ging es ständig Berg ab. Und noch immer konnte ich mich nicht satt sehen. Gleichzeitig genoss ich die Stille. Pausen mussten wir jetzt aber nicht mehr so viele einlegen. Wir kamen recht zügig zurück zu Claudias Auto. Und was ich an dieser Stelle noch unbedingt schreiben möchte, weder auf der Berghütte noch bei uns begegneten anderen Wandern und Wanderinnen wurden wir weiter beachtet.
So erreichten wir Claudias Auto. Auf der Landstraße geben sich die Motorradfahrer ein Stelldichein. Sie fuhren den ganzen Tag die Straße mit ihren Kurven auf und ab.
Was nach dieser Wanderung nötig tat war, eine gründliche Dusche. Doch als wir bei Claudias Haus ankamen, merkte ich schon die Anstrengungen der Wanderung. Ich kam kaum aus dem Auto. So bemerkte ich zu Claudia, ich muss mich kurz hinlegen und meine Beine recht hoch legen. Etwa eine viertel Stunde lag ich nun so da. Dann war ich in der Lage mich unter die Dusche zu begeben. Und dann plagte mich die Wahl. Was ziehe ich nur an. Claudia hielt ihren Vortrag. Ich bin ja dabei eigentlich nur zu Gast. Ich entschied mich für meine Plisseerock und einem dazu passenden Oberteil. Mittlerweile war es Zeit nach Bad Tölz zu fahren.
Im Hotel an der Rezeption erkannte man uns wieder. So wurde uns, besser Claudia der Saal aufgeschlossen. Claudia war nun damit beschäftigt ihren Laptop anzuschließen und die vorhandenen Technik auszuprobieren. Hier konnte ich ihr nicht wirklich helfen. So fragte ich sie, ob ich noch einmal auf dem Marktplatz bummeln kann. War mir doch bei dem letzten Besuch am Abend in Bad Tölz ein Juwelier aufgefallen, der sehr schöne Ohrhänger in der Auslage hatte. Dazu waren sie noch deutlich im Preis gesenkt. so fand ich den Juwelier wieder. Es war auch noch geöffnet. Nur die Ohrhänger sah ich nicht mehr. So sprach ich die Verkäuferin einfach an. Sie fand was ich suche. Die Auslage ist in den letzten Tage umgestaltet worden. So fand ich zu den Ohrhängern auch noch die passende Kette mit Anhänger, ebenfalls reduziert.
Langsam wurde es Zeit zurück zu Claudia in den Saal zu gehen. Ein bestelltes Getränk stand schon bereit. Ein wenig Zeit blieb noch um etwas zu essen. Damit es schnell ging, bestellten wir das Gleiche, was wir bei unserem letzten Besuch gegessen hatten.
Langsam füllte sich der Saal mit interessierten Gästen. Viel schienen sich zu kennen. an unseren Tisch gesellte sich auch die Veranstalterin des Abends. Mit ihr führten wir am Schluss noch einige interessante Gespräche. Und es kam auch das Thema Transgender zur Sprache. Und was soll ich schreiben. Ohne es zu wollen, konnte vor allem Claudia und ein bisschen auch ich zeigen, wie normal wir eigentlich sind. Und habe dafür auch Anerkennung erhalten. Mit diesem schönen Gefühl und einem gelungenen Vortrag von Claudia ging es zurück.
Viele liebe Grüße Magdalena
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Lebe jeden Tag.