Heute: Sich selber richtig einschätzen ...
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Laila-Sarah
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Heute: Sich selber richtig einschätzen ...
Hallo liebes Forum,
in letzter Zeit hatte ich sooo viel um die Ohren, dass ich im Forum nur sporadisch mitlesen konnte. Es ist mir bestimmt vieles entgangen aber so ist das Leben. Aber wenn ich nur ein wenig Zeit habe, mache ich einfach da weiter wo ich geblieben war und stelle hier mal einen neuen Faden herein.
Also, es geht darum, dass wir als nicht CIS-XX/CIS-XY ein wenig das Problem haben könnten uns richtig einzuschätzen. Einzuschätzen wie man so bei den anderen herüberkommt? Dabei meine ich das ganze Spektrum: Z.B. wie Souverän der Auftritt ist, wie gut das Passing bis hin zu was die Leute empfinden. Für diejenigen unter uns die auch darauf Wert legen meinetwegen auch wie hübsch wir sind oder wie Attraktiv wir für welche Menschen sind.
Uns fehlt halt die lange Erfahrung und das Urvertrauen der CIS-Personen und da wir ja zweifelsohne "speziell" sind, haben wir manchmal auch ein wenig das Problem, dass wir nicht wissen können ob die lobenden Worte oder die negativen Worte eben halt wegen dem "speziell" kommen. Sprich lobt mich da gerade jemand zum Himmel, weil diese Person besonders offen für Diversität sein möchte oder kommt dieser komische Blick wegen einer Transphobie oder ist es wirklich wegen mir?
Gerade hier im Forum loben und ermutigen wir uns. Bei Freunden und Bekannten ist es wohl auch so. Anderseits sind bestimmte Schichten pauschal negativ eingestellt. Wie kann man das filtern? Dies triff besonders die Teilzeit-Fraktion weil sie halt noch weniger Zeit im Wunschgeschlecht verbringen.
Und dazu kommt noch hinzu, dass wir ja auch eine Art von Narzismus besitzen, was sehr oft im Forum angedeutet wurde. Kann man sich so stylen und geben wie man sich innerlich fühlt, kommt man sich sehr gelungen und traumhaft vor. Dann gibt es die berühmten Augenblicke des Zweifels (auch sehr oft im Forum angesprochen), wo man einfach nur das Ursprungsgeschlecht im Spiegel seht und den Kopf schüttelt.
Ich bin mir sicher viel von uns haben da Strategien entwickelt, wie man den Kern der Information extrahiert und somit sich selbst in Bezug auf andere besser einschätzen kann und somit ein wenig das Urvertrauen an das neue ich festigen kann. Oder zumindest sich selbst besser einschätzen kann.
Und ich natürlich habe ich auch einige Strategien aber ich mach es diesmal anders und lasse euch mal erzählen*)
VlG
*) ein typische Laila-Thread kommt mit einer Feststellung oder Erklärung gleich am Anfangsbetrag und dann wir es eine sehr kurze Diskussion xD
in letzter Zeit hatte ich sooo viel um die Ohren, dass ich im Forum nur sporadisch mitlesen konnte. Es ist mir bestimmt vieles entgangen aber so ist das Leben. Aber wenn ich nur ein wenig Zeit habe, mache ich einfach da weiter wo ich geblieben war und stelle hier mal einen neuen Faden herein.
Also, es geht darum, dass wir als nicht CIS-XX/CIS-XY ein wenig das Problem haben könnten uns richtig einzuschätzen. Einzuschätzen wie man so bei den anderen herüberkommt? Dabei meine ich das ganze Spektrum: Z.B. wie Souverän der Auftritt ist, wie gut das Passing bis hin zu was die Leute empfinden. Für diejenigen unter uns die auch darauf Wert legen meinetwegen auch wie hübsch wir sind oder wie Attraktiv wir für welche Menschen sind.
Uns fehlt halt die lange Erfahrung und das Urvertrauen der CIS-Personen und da wir ja zweifelsohne "speziell" sind, haben wir manchmal auch ein wenig das Problem, dass wir nicht wissen können ob die lobenden Worte oder die negativen Worte eben halt wegen dem "speziell" kommen. Sprich lobt mich da gerade jemand zum Himmel, weil diese Person besonders offen für Diversität sein möchte oder kommt dieser komische Blick wegen einer Transphobie oder ist es wirklich wegen mir?
Gerade hier im Forum loben und ermutigen wir uns. Bei Freunden und Bekannten ist es wohl auch so. Anderseits sind bestimmte Schichten pauschal negativ eingestellt. Wie kann man das filtern? Dies triff besonders die Teilzeit-Fraktion weil sie halt noch weniger Zeit im Wunschgeschlecht verbringen.
Und dazu kommt noch hinzu, dass wir ja auch eine Art von Narzismus besitzen, was sehr oft im Forum angedeutet wurde. Kann man sich so stylen und geben wie man sich innerlich fühlt, kommt man sich sehr gelungen und traumhaft vor. Dann gibt es die berühmten Augenblicke des Zweifels (auch sehr oft im Forum angesprochen), wo man einfach nur das Ursprungsgeschlecht im Spiegel seht und den Kopf schüttelt.
Ich bin mir sicher viel von uns haben da Strategien entwickelt, wie man den Kern der Information extrahiert und somit sich selbst in Bezug auf andere besser einschätzen kann und somit ein wenig das Urvertrauen an das neue ich festigen kann. Oder zumindest sich selbst besser einschätzen kann.
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ExUserIn-2026-04-08
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Re: Heute: Sich selber richtig einschätzen ...
Hi Laila,
Du sprichst in Deinem Beitrag verschiedene Ebenen an. Was das Äußerliche betrifft, ist es für mich in der Tat sehr schwer einzuschätzen, wie ich wirke. Vor dem Spiegel bin ich fasziniert von mir im Frauenoutfit. Aber da stehe ich quasi "unter Drogen". Ich will Frau sein und sehe mich auch so. Da habe ich keine Chance, mich "von außen" zu betrachten. Deshalb mach ich viele Fotos von mir. Nach einiger Zeit habe ich etwas mehr Abstand, mich selber zu betrachten. Jedoch frage ich mich, schaut mich da gerade jemand an, der äußerlich wie eine Frau wirkt ? Diese Frage kann ich nicht beantworten. Jemand, der mich als Mann kennt, wird immer unterschwellig den Mann sehen. Auch er ist in dieser Frage keine Hilfe. Nur Menschen, denen ich unbedarft begegne, also z.B. Passanten auf der Straße, geben mir ein ehrliches Feedback. Sie können ihre spontanen Reaktionen nicht verbergen. Reagieren sie und zeigen Erstaunen, Überraschung oder Abneigung, weiß ich, dass sie zumindest sich widersprechende Informationen von meinem Äußeren wahrnehmen.
Meine Schlussfolgerung: Ist es für mich wichtig, dass ich ein perfektes Passing habe ? Und nach vielen Jahren Kampf mit dieser Frage stelle ich fest, dass es nicht wirklich wichtig ist. Wichtig ist, dass ich mich in meiner Haut und meiner Darstellung wohl fühle. Warum soll ich es anderen Recht machen ? Ich bin mir selber bewusst und das zeige ich.
Gedankenspiel: Lassen wir das "speziell" einmal weg. Es ist ganz "normal", dass wir, wenn wenn wir uns danach fühlen, weiblich oder männlich darstellen. Es ist nichts besonderes. Würden wir uns in gleicher Weise Gedanken um unser Aussehen als Frau machen ? Ich vermute, wir würden uns kaum Gedanken machen, ob wir als Frau ankommen, sondern eher an Wetter oder Anlass denken.
Speziell an uns ist mMn in erster Linie, dass wir uns Gedanken darum machen, ob wir im Wunschgeschlecht ankommen, statt es einfach zu leben. Wir könnten freier leben, wenn wir auf diese Gedanken einfach verzichten.
Übrigens, mit der Verwendung des Begriffs "Narzissmus" wäre ich vorsichtig, denn er stellt häufig auch eine Wertung dar. Und sich selber mit dieser Wertung zu belegen, halte ich für kontraproduktiv. Ich bin vor dem Spiegel selbstverliebt, aber das macht mich noch lange nicht zu einem Narzissten.
Du sprichst in Deinem Beitrag verschiedene Ebenen an. Was das Äußerliche betrifft, ist es für mich in der Tat sehr schwer einzuschätzen, wie ich wirke. Vor dem Spiegel bin ich fasziniert von mir im Frauenoutfit. Aber da stehe ich quasi "unter Drogen". Ich will Frau sein und sehe mich auch so. Da habe ich keine Chance, mich "von außen" zu betrachten. Deshalb mach ich viele Fotos von mir. Nach einiger Zeit habe ich etwas mehr Abstand, mich selber zu betrachten. Jedoch frage ich mich, schaut mich da gerade jemand an, der äußerlich wie eine Frau wirkt ? Diese Frage kann ich nicht beantworten. Jemand, der mich als Mann kennt, wird immer unterschwellig den Mann sehen. Auch er ist in dieser Frage keine Hilfe. Nur Menschen, denen ich unbedarft begegne, also z.B. Passanten auf der Straße, geben mir ein ehrliches Feedback. Sie können ihre spontanen Reaktionen nicht verbergen. Reagieren sie und zeigen Erstaunen, Überraschung oder Abneigung, weiß ich, dass sie zumindest sich widersprechende Informationen von meinem Äußeren wahrnehmen.
Meine Schlussfolgerung: Ist es für mich wichtig, dass ich ein perfektes Passing habe ? Und nach vielen Jahren Kampf mit dieser Frage stelle ich fest, dass es nicht wirklich wichtig ist. Wichtig ist, dass ich mich in meiner Haut und meiner Darstellung wohl fühle. Warum soll ich es anderen Recht machen ? Ich bin mir selber bewusst und das zeige ich.
Und fehlen tatsächlich wichtige Entwicklungsschritte. Dessen bin ich mir bewusst. Das ist ja auch ein Grund, weshalb ich mich so intensiv mit dem Thema beschäftige. Aber müssen wir uns als "speziell" sehen ? Stehen wir uns damit selber nicht im Weg ?Laila-Sarah hat geschrieben: Di 15. Okt 2019, 23:46 Uns fehlt halt die lange Erfahrung und das Urvertrauen der CIS-Personen und da wir ja zweifelsohne "speziell" sind, haben wir manchmal auch ein wenig das Problem, dass wir nicht wissen können ob die lobenden Worte oder die negativen Worte eben halt wegen dem "speziell" kommen. Sprich lobt mich da gerade jemand zum Himmel, weil diese Person besonders offen für Diversität sein möchte oder kommt dieser komische Blick wegen einer Transphobie oder ist es wirklich wegen mir?
Gedankenspiel: Lassen wir das "speziell" einmal weg. Es ist ganz "normal", dass wir, wenn wenn wir uns danach fühlen, weiblich oder männlich darstellen. Es ist nichts besonderes. Würden wir uns in gleicher Weise Gedanken um unser Aussehen als Frau machen ? Ich vermute, wir würden uns kaum Gedanken machen, ob wir als Frau ankommen, sondern eher an Wetter oder Anlass denken.
Speziell an uns ist mMn in erster Linie, dass wir uns Gedanken darum machen, ob wir im Wunschgeschlecht ankommen, statt es einfach zu leben. Wir könnten freier leben, wenn wir auf diese Gedanken einfach verzichten.
Übrigens, mit der Verwendung des Begriffs "Narzissmus" wäre ich vorsichtig, denn er stellt häufig auch eine Wertung dar. Und sich selber mit dieser Wertung zu belegen, halte ich für kontraproduktiv. Ich bin vor dem Spiegel selbstverliebt, aber das macht mich noch lange nicht zu einem Narzissten.
Viele Grüße
Vicky
Respekt ist nicht teilbar.
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Vincent
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Re: Heute: Sich selber richtig einschätzen ...
Hallo Laila,
ist es wirklich wichtig, was fremde Menschen in ihrem Inneren denken?
Für mich zählt primär mein Wohlbefinden
Mein Wohlbefinden in der der Art wie ich mich gebe und dem, was ich von aussen an an Reaktionen zurück erhalte.
Da ist es für mich nicht relevant warum ich positives oder negatives Feedback erhalte.
Das hat sich nicht geändert seit ich anders auftrete, sieht man davon ab, dass die Häufigkeit zugenommen hat - nur was positive Rückmeldungen betrifft.
ist es wirklich wichtig, was fremde Menschen in ihrem Inneren denken?
Für mich zählt primär mein Wohlbefinden
Mein Wohlbefinden in der der Art wie ich mich gebe und dem, was ich von aussen an an Reaktionen zurück erhalte.
Da ist es für mich nicht relevant warum ich positives oder negatives Feedback erhalte.
Das hat sich nicht geändert seit ich anders auftrete, sieht man davon ab, dass die Häufigkeit zugenommen hat - nur was positive Rückmeldungen betrifft.
LG
Vincent
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Anja
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Re: Heute: Sich selber richtig einschätzen ...
Moinsen
Allerdings hat sich das "Bild" mit der Zeit immer mehr nach innen verlagert.
Heute achte ich darauf das ich mich wohl fühle und das Spiegelbild ist stark in den Hintergrund gerückt.
Wie du schon sagst, man kann ja eh nie wissen was andere wirklich denken bzw. vielleicht wollen sie ja auch nur nett sein...
Aber lohnt es dann überhaupt drüber nachzudenken?
Grüße
die Anja
Zu der Zeit, als ich meine ersten Erfahrungen als Frau sammelte, musste das Spiegelbild für mich immer möglichst weiblich sein, damit ich es selbst als für mich passend empfand. Ich wollte, wenn andere mich anschauen als Frau gesehen werden, mich selbst natürlich eingeschlossen.Laila-Sarah hat geschrieben: Di 15. Okt 2019, 23:46 Also, es geht darum, dass wir als nicht CIS-XX/CIS-XY ein wenig das Problem haben könnten uns richtig einzuschätzen. Einzuschätzen wie man so bei den anderen herüberkommt? Dabei meine ich das ganze Spektrum: Z.B. wie Souverän der Auftritt ist, wie gut das Passing bis hin zu was die Leute empfinden. Für diejenigen unter uns die auch darauf Wert legen meinetwegen auch wie hübsch wir sind oder wie Attraktiv wir für welche Menschen sind.
Allerdings hat sich das "Bild" mit der Zeit immer mehr nach innen verlagert.
Heute achte ich darauf das ich mich wohl fühle und das Spiegelbild ist stark in den Hintergrund gerückt.
Wie du schon sagst, man kann ja eh nie wissen was andere wirklich denken bzw. vielleicht wollen sie ja auch nur nett sein...
Aber lohnt es dann überhaupt drüber nachzudenken?
Grüße
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Fällt der Apfel weit vom Stamm, kommt wenigstens mal Sonne dran!
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Re: Heute: Sich selber richtig einschätzen ...
Ich denke ja, es lohnt sich. Zum Einen sind viele noch auf dem Weg und das Aufzeigen der Erkenntnisse derer, die in der Frage weiter sind, liefert Denkanstöße, die einen Prozess beschleunigen können. Zum Anderen ist die Auseinandersetzung mit mir als reflektierende Schreiberin ebenfalls hilfreich, um eigene Gedanken zu strukturieren und selber neue Denkanstöße zu generieren. Für mich ein wesentlicher Grund hier schreibend aktiv zu sein. Vieles habe ich erst wirklich verstanden als ich es aufgeschrieben und einer kritischen Diskussion zur Verfügung gestellt habe. Nehme ich dann meine Gedanken ernst, ist es der Anstoß, mein Leben darauf hin zu verändern und ehrlicher mit mir umzugehen.
Außerdem macht es Mut, wenn man merkt, dass man nicht alleine mit seinen Gedanken ist.
Viele Grüße
Vicky
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Ulrike-Marisa
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Re: Heute: Sich selber richtig einschätzen ...
Moin,
...ich denke, das ist gar nicht so einfach so ein Vorhaben, da die eigenen Einschätzung immer eine ganz persönliche ist. Am Anfang nach dem Outing begann für mich ein Weg, auf dem ich Unzulänglichkeiten und unmöglich machbare Dinge in Hinblick auf meine persönliche weibliche Empfindung und Wirkung auf andere Menschen festgestellt habe. Mein Selbstbewusstsein ist groß geworden und ich lebe so, wie es mir möglich ist und wie ich mich wohlfühle. Modetrends mache ich nicht mit. Ich trage nur Sachen, die mir gefallen und meine ich auch stehen. Ich stehe zu mir als Ulrike und versuche das mit aktivem Leben in vielerlei Hinsicht zu gestalten. Das klappt mal besser mal weniger gut, wie das halt so im Leben ist. Nein, auf die Meinung anderer zu meiner Erscheinung oder meinem Sein lege ich keinen großen Wert, wohl aber freue ich mich natürlich über gute und intensive Gespräche und mal auch ein lobendes Wort, wie ich es doch öfters schon erfahren habe du es auch in einem anderen Thema schon geschrieben habe.
Grüße, Ulrike-Marisa
...ich bin, was ich bin und nicht das, was andere in mir zu sehen glauben...
...ich denke, das ist gar nicht so einfach so ein Vorhaben, da die eigenen Einschätzung immer eine ganz persönliche ist. Am Anfang nach dem Outing begann für mich ein Weg, auf dem ich Unzulänglichkeiten und unmöglich machbare Dinge in Hinblick auf meine persönliche weibliche Empfindung und Wirkung auf andere Menschen festgestellt habe. Mein Selbstbewusstsein ist groß geworden und ich lebe so, wie es mir möglich ist und wie ich mich wohlfühle. Modetrends mache ich nicht mit. Ich trage nur Sachen, die mir gefallen und meine ich auch stehen. Ich stehe zu mir als Ulrike und versuche das mit aktivem Leben in vielerlei Hinsicht zu gestalten. Das klappt mal besser mal weniger gut, wie das halt so im Leben ist. Nein, auf die Meinung anderer zu meiner Erscheinung oder meinem Sein lege ich keinen großen Wert, wohl aber freue ich mich natürlich über gute und intensive Gespräche und mal auch ein lobendes Wort, wie ich es doch öfters schon erfahren habe du es auch in einem anderen Thema schon geschrieben habe.
Grüße, Ulrike-Marisa
...ich bin, was ich bin und nicht das, was andere in mir zu sehen glauben...
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Nicole Fritz
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Re: Heute: Sich selber richtig einschätzen ...
Hallo Laila,
ich muss jetzt erst einmal in der Zeit zurück reflektieren. Ich gehöre ja nun mal seit etwa 2 1/2 Jahren nicht mehr zur Teilzeit-Fraktion. Davor waren es aber über 40 Jahre heimlich und etwa ein halbes Jahr öffentlich geoutet.
In meiner Rolle als Mann war immer der einzige Zweck meiner Erscheinung den Anforderungen dieser Rolle zu genügen. Mir selbst war es aber völlig egal, wie ich aussah. Also war immer nur die Reaktion der Anderen wichtig, wenn es um meine Erscheinung und mein Auftreten ging. Als Fetisch sollte mich die Frau im Spiegel einfach nur aufgeilen. Wenn ich aber - zunächst nur selten beim Karneval oder bei Partys - in die Öffentlichkeit ging, war es mir wieder wie in der Rolle als Mann sehr wichtig, wie ich bei den Anderen ankam.
Kurz nach dem Outing war es so extrem, dass ich mich en femme nicht ungeschminkt zur Mülltonne traute. Was könnten die Nachbarn sagen? - Und heute? - barfuß im Nachthemd mit Stoppelbart - kein Problem. Die Nachbarn kennen mich so und schauen gar nicht mehr hin.
Wenn ich raus gehe, sieht es etwas anders aus. Da möchte ich zum einen Sachen tragen, die mir gut gefallen, zum anderen aber auch nicht sofort als Trans* auffallen. Ich möchte mich eigentlich nur wohl fühlen. Dazu gehört aber auch des Gefühl nicht angestarrt zu werden. Gegenüber meinem Fetisch ist es also ein Kompromiss. Also trage ich beispielsweise meinen Bikini nur noch zuhause im Garten und nicht mehr im Freibad. Damit fühlte ich mich angestarrt und entsprechend nicht wohl.
Mit dem Loben ist das so eine Sache. Wenn ich wieder einmal bei "was macht / tragt ihr heute .." herum stöbere, weiß ich oft nicht, ob ich jemandem für seinen Mut ein "Danke" geben soll, auch wenn es jetzt nicht so wirklich auf meiner Linie ist. Ich weiß ja, wie sehr wir alle Zustimmung brauchen. Und jemanden in einem Kommentar loben oder kritisieren, ist etwas, dass ich nicht wirklich gerne mache. Aber wenn es nach meinem Geschmack nicht wirklich stimmt, reicht ein einfaches "Danke" eben nicht aus. Und ich denke, draußen bei anderen ist die Situation ähnlich.
LG Nicole
ich muss jetzt erst einmal in der Zeit zurück reflektieren. Ich gehöre ja nun mal seit etwa 2 1/2 Jahren nicht mehr zur Teilzeit-Fraktion. Davor waren es aber über 40 Jahre heimlich und etwa ein halbes Jahr öffentlich geoutet.
In meiner Rolle als Mann war immer der einzige Zweck meiner Erscheinung den Anforderungen dieser Rolle zu genügen. Mir selbst war es aber völlig egal, wie ich aussah. Also war immer nur die Reaktion der Anderen wichtig, wenn es um meine Erscheinung und mein Auftreten ging. Als Fetisch sollte mich die Frau im Spiegel einfach nur aufgeilen. Wenn ich aber - zunächst nur selten beim Karneval oder bei Partys - in die Öffentlichkeit ging, war es mir wieder wie in der Rolle als Mann sehr wichtig, wie ich bei den Anderen ankam.
Kurz nach dem Outing war es so extrem, dass ich mich en femme nicht ungeschminkt zur Mülltonne traute. Was könnten die Nachbarn sagen? - Und heute? - barfuß im Nachthemd mit Stoppelbart - kein Problem. Die Nachbarn kennen mich so und schauen gar nicht mehr hin.
Wenn ich raus gehe, sieht es etwas anders aus. Da möchte ich zum einen Sachen tragen, die mir gut gefallen, zum anderen aber auch nicht sofort als Trans* auffallen. Ich möchte mich eigentlich nur wohl fühlen. Dazu gehört aber auch des Gefühl nicht angestarrt zu werden. Gegenüber meinem Fetisch ist es also ein Kompromiss. Also trage ich beispielsweise meinen Bikini nur noch zuhause im Garten und nicht mehr im Freibad. Damit fühlte ich mich angestarrt und entsprechend nicht wohl.
Mit dem Loben ist das so eine Sache. Wenn ich wieder einmal bei "was macht / tragt ihr heute .." herum stöbere, weiß ich oft nicht, ob ich jemandem für seinen Mut ein "Danke" geben soll, auch wenn es jetzt nicht so wirklich auf meiner Linie ist. Ich weiß ja, wie sehr wir alle Zustimmung brauchen. Und jemanden in einem Kommentar loben oder kritisieren, ist etwas, dass ich nicht wirklich gerne mache. Aber wenn es nach meinem Geschmack nicht wirklich stimmt, reicht ein einfaches "Danke" eben nicht aus. Und ich denke, draußen bei anderen ist die Situation ähnlich.
LG Nicole
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Laila-Sarah
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Re: Heute: Sich selber richtig einschätzen ...
Ich höre sehr gute Punkte. Und mit fast allem bin ich einverstanden. Aber ich habe auch eine allgemeine Gegenfrage:
Hat den jenes was andere von uns halten wirklich keinen Einfluss auf unsere Empfindungen? Und ist das innere Empfinden nicht mit der äußeren Ausstrahlung verbunden? Ich habe manchmal das Gefühl, all diese Sachen sind verwoben wie ein komplexes Netzwerk. Wie wir uns innerlich fühlen trägt zur unseren äußeren Erscheinung mit bei und wirkt somit explizit auf die anderen (in unserem Umfeld). Und genau so sind die Reaktionen der anderen auch eine Rückkopplung in das System und beeinflussen uns sogar so weit bis hin zu wie wir uns im inneren fühlen.
Aber (und ich gebe zu Narzismus ist das falsche Wort) unsere rosa rote Brille vs. die besagten Selbstzweifel sowie unser "nicht heteronormativer Lebensweg" verfälschen zum Teil die Objektivität der eintreffenden Daten. Weil entweder wir oder unsere Kontakte meist polarisiert sind/sein können.
Damit vielleicht auch ein wenig zur initialen Frage: Was sind eure Strategien in diesem Chaos die Daten zu filtern und den inneren Kompass zu eichen ?
Hat den jenes was andere von uns halten wirklich keinen Einfluss auf unsere Empfindungen? Und ist das innere Empfinden nicht mit der äußeren Ausstrahlung verbunden? Ich habe manchmal das Gefühl, all diese Sachen sind verwoben wie ein komplexes Netzwerk. Wie wir uns innerlich fühlen trägt zur unseren äußeren Erscheinung mit bei und wirkt somit explizit auf die anderen (in unserem Umfeld). Und genau so sind die Reaktionen der anderen auch eine Rückkopplung in das System und beeinflussen uns sogar so weit bis hin zu wie wir uns im inneren fühlen.
Aber (und ich gebe zu Narzismus ist das falsche Wort) unsere rosa rote Brille vs. die besagten Selbstzweifel sowie unser "nicht heteronormativer Lebensweg" verfälschen zum Teil die Objektivität der eintreffenden Daten. Weil entweder wir oder unsere Kontakte meist polarisiert sind/sein können.
Damit vielleicht auch ein wenig zur initialen Frage: Was sind eure Strategien in diesem Chaos die Daten zu filtern und den inneren Kompass zu eichen ?
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Nicole Fritz
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Re: Heute: Sich selber richtig einschätzen ...
Genauso ist es.Laila-Sarah hat geschrieben: Mi 16. Okt 2019, 14:05 Ich habe manchmal das Gefühl, all diese Sachen sind verwoben wie ein komplexes Netzwerk.
Ich probiere es einfach aus und folge meinem Gefühl - wie mit Bikini oder einteiligem Badeanzug im Freibad.Laila-Sarah hat geschrieben: Mi 16. Okt 2019, 14:05 Was sind eure Strategien in diesem Chaos die Daten zu filtern und den inneren Kompass zu eichen ?
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sbsr
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Re: Heute: Sich selber richtig einschätzen ...
Hallo Laila,Laila-Sarah hat geschrieben: Mi 16. Okt 2019, 14:05 Hat den jenes was andere von uns halten wirklich keinen Einfluss auf unsere Empfindungen?
ich glaube, jeder der das von sich behauptet, belügt sich selbst.
Wenn ich mir ein Kleid raus suche, nehme ich das, was mir gerade besten gefällt. Wenn ich mich schminke, dann so, dass ich das Bild im Spiegel mag, so gut es eben geht. Und trotzdem achte ich beim Kleiderkauf darauf, dass mir die Sachen stehen, was nichts anderes bedeutet als, dass auch andere die Kleider an mir hoffentlich ansehnlich finden.
Wer genießt es nicht, ein Kompliment oder einen Klick auf den Daumen zu bekommen?! Wir brauchen eine überwiegend positive Rückmeldung aus unserem Umfeld, damit wir uns selbst wohl fühlen können. Wer immer nur negatives Feedback bekommt, ob bewusst oder unbewusst, oder auch nur denkt jegliches Feedback wäre negativ, stumpft ab und zieht sich zurück.
Eine Geschichte zu dem Thema möchte ich an dieser Stelle erzählen, die mir im Sommer mit einer Freundin passiert ist. Sie cremt schon seit einiger Zeit Hormone, trägt körpereigene lange Haare und hat inzwischen die Personenstandsänderung durch. Wir waren gemeinsam auf einem Volksfest und gerade auf dem Weg zurück, als uns auf einer Fußgängerbrücke zwei cis Mädels Mitte 20 entgegen kamen. Sie waren kaum an uns vorbei, platzte eine der beiden deutlich hörbar heraus "Das war doch jetzt ein Mann?!". Den weiteren Gesprächsverlauf haben wir dann nicht mehr mitbekommen. Ich dachte sofort, sie hatte sicher mich gemeint, und musste etwas schmunzeln. Doch keine drei Schritte weiter fragte meine Freundin, wie das Mädel jetzt wohl geschaut hätte, hätte sie ihr den neuen Ausweis mit eindeutig weiblichem Vornamen unter die Nase gehalten. Offensichtlich hatte meine Freundin die Aussage also auf sich bezogen.
In letzter Zeit liest man hier ja öfter, dass vielen klar ist, als biologisch Mann erkennbar zu sein. Auch ich denke das von mir und seitdem ich mich damit abgefunden habe, geht es mir viel besser und ich komme über negative Rückmeldungen in Form fragender Blicke oder doch hörbar ausgesprochener Kommentare leichter hinweg. Trotzdem braucht es hin und wieder ein lobendes Wort oder einen freundlichen Blick, um den Akku wieder aufzuladen, wohl wissend, dass ein Foto hier in der Galerie oder in der CD Facebook Gruppe überdurchschnittlich besser beurteilt wird, als in der rauen Realität der Fall wäre.
LG, Svenja
Erinnerungen sind das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.
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Anja
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Re: Heute: Sich selber richtig einschätzen ...
Moinsen
Mir ist durchaus wichtig, das ich als Mensch so akzeptiert werde, aber das beziehe ich auf meine inneren Werte. Natürlich habe ich das Kompliment am Montag von der fremden Frau genossen, aber das bezog sich ja eher auf mein Aussehenbzw. auf den Weg vom Mann zur Frau.. Meine inneren Werte kann sie ja auch garnicht beurteilen.
Also wenn sich die positive Rückmeldung, die du meinst, auf unsere Optik bezieht, dann kann ich das von mir nicht behaupten. Wenn du das allgemeiner meinst, also eben positiv auf uns als Mensch, dann bin ich bei dir.
Ich genieße es z.B. sehr, Zeit mit geborenen Frauen zu verbringen. Z.B. die Mittagspause mit einer meiner Lieblingskolleginnen. Und das beruht offensichtlich auf Gegenseitigkeit. Dadurch fühle ich mich wertgeschätzt. Und in dieser Zeit kann ich wieder einen männlichen Teil meiner Software durch einen weiblichen überschreiben
Also als Frau, als Mensch gesehen ist mir das schon wichtig, das andere Menschen keinen Bogen um mich machen. Und das sie (im besonderen geborene Frauen) gemeinsam Zeit mit mir verbringen (wollen) nehme ich als positive Rückmeldung, die ich auch brauche.
Aber Komplimente bezüglich meines Aussehens nehme ich auch gerne an, aber sind mir nicht wirklich wichtig...
Grüße
die Anja
Hm. Genießen? Ja. Aber brauchen um sich wohl zu fühlen? Ich denke nicht so.sbsr hat geschrieben: Do 17. Okt 2019, 10:41 Wer genießt es nicht, ein Kompliment oder einen Klick auf den Daumen zu bekommen?! Wir brauchen eine überwiegend positive Rückmeldung aus unserem Umfeld, damit wir uns selbst wohl fühlen können.
Mir ist durchaus wichtig, das ich als Mensch so akzeptiert werde, aber das beziehe ich auf meine inneren Werte. Natürlich habe ich das Kompliment am Montag von der fremden Frau genossen, aber das bezog sich ja eher auf mein Aussehenbzw. auf den Weg vom Mann zur Frau.. Meine inneren Werte kann sie ja auch garnicht beurteilen.
Also wenn sich die positive Rückmeldung, die du meinst, auf unsere Optik bezieht, dann kann ich das von mir nicht behaupten. Wenn du das allgemeiner meinst, also eben positiv auf uns als Mensch, dann bin ich bei dir.
Ich genieße es z.B. sehr, Zeit mit geborenen Frauen zu verbringen. Z.B. die Mittagspause mit einer meiner Lieblingskolleginnen. Und das beruht offensichtlich auf Gegenseitigkeit. Dadurch fühle ich mich wertgeschätzt. Und in dieser Zeit kann ich wieder einen männlichen Teil meiner Software durch einen weiblichen überschreiben
Also als Frau, als Mensch gesehen ist mir das schon wichtig, das andere Menschen keinen Bogen um mich machen. Und das sie (im besonderen geborene Frauen) gemeinsam Zeit mit mir verbringen (wollen) nehme ich als positive Rückmeldung, die ich auch brauche.
Aber Komplimente bezüglich meines Aussehens nehme ich auch gerne an, aber sind mir nicht wirklich wichtig...
Grüße
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sbsr
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Re: Heute: Sich selber richtig einschätzen ...
Hallo Anja,
Andere interpretieren das Fehlen positiven Feedbacks bereits als negativ. Niemand hat etwas zu meiner neuen Frisur gesagt, scheinbar gefällt sie ihnen nicht.
Wo die Grenze liegt, ist natürlich wie so vieles individuell und eine Frage der Selbstsicherheit.
Ned gschimpft is gnua globt, sagen die Bayern, zu deutsch: nicht geschimpft ist genug gelobt. Keine negativen Reaktionen zu bekommen (oder wahrzunehmen) kann reichen, dass man sich selbst ausreichend bestätigt fühlt.Wir brauchen eine überwiegend positive Rückmeldung aus unserem Umfeld, damit wir uns selbst wohl fühlen können.
Andere interpretieren das Fehlen positiven Feedbacks bereits als negativ. Niemand hat etwas zu meiner neuen Frisur gesagt, scheinbar gefällt sie ihnen nicht.
Solange keiner was sagt, ist die Welt für Dich in Ordnung. Aber was wäre, wenn Dich jeder Zweite schief anschaut oder Du mitbekommst, dass hinter Deinem Rücken ständig über Deine Klamotten gelästert wird. Dann werden positive Bestärkungen von anderer Seite umso wichtiger, damit es sich die Waage hält.Anja hat geschrieben: Do 17. Okt 2019, 11:37 Komplimente bezüglich meines Aussehens nehme ich auch gerne an, aber sind mir nicht wirklich wichtig...
Wo die Grenze liegt, ist natürlich wie so vieles individuell und eine Frage der Selbstsicherheit.
LG, Svenja
Erinnerungen sind das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.
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Anja
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Re: Heute: Sich selber richtig einschätzen ...
Moinsen
Nee, mal im Ernst, ich hatte ja eine Phase zu Beginn (sagen wir mal Pubertät) in der ich schon sehr aufreizend rumgelaufen bin. Da gabs natürlich schon Blicke.
Das kann man aber beliebig anpassen, jede wie sie will.
Wenn man schiefe Blicke und lästern hinterm Rücken nicht verträgt, müsste man schauen, warum man so auffällt gegenüber anderen Frauen in der Umgebung. Entweder passe ich meiner Kleidung den anderen Frauen an (und falle dann nicht mehr auf) oder ich mache "mein Ding" und nehm dann halt auch in Kauf das ich auffalle.
Wenn ich 2,04m groß bin und meine ich müsste noch High Heels tragen, brauche ich mich auch nicht wundern, das ich angeschaut werde...
Das hab ich doch selbst in der Hand?
Meinen Selbstwert mache ich jedenfalls nicht an Äußerlichkeiten fest. Mache ich übrigens auch nicht bei anderen.
Grüße
die Anja
Da würde ich mich dann fragen, was stimmt nicht mit denen?sbsr hat geschrieben: Do 17. Okt 2019, 13:32 Aber was wäre, wenn Dich jeder Zweite schief anschaut oder Du mitbekommst, dass hinter Deinem Rücken ständig über Deine Klamotten gelästert wird.
Nee, mal im Ernst, ich hatte ja eine Phase zu Beginn (sagen wir mal Pubertät) in der ich schon sehr aufreizend rumgelaufen bin. Da gabs natürlich schon Blicke.
Das kann man aber beliebig anpassen, jede wie sie will.
Wenn man schiefe Blicke und lästern hinterm Rücken nicht verträgt, müsste man schauen, warum man so auffällt gegenüber anderen Frauen in der Umgebung. Entweder passe ich meiner Kleidung den anderen Frauen an (und falle dann nicht mehr auf) oder ich mache "mein Ding" und nehm dann halt auch in Kauf das ich auffalle.
Wenn ich 2,04m groß bin und meine ich müsste noch High Heels tragen, brauche ich mich auch nicht wundern, das ich angeschaut werde...
Das hab ich doch selbst in der Hand?
Meinen Selbstwert mache ich jedenfalls nicht an Äußerlichkeiten fest. Mache ich übrigens auch nicht bei anderen.
Grüße
die Anja
Fällt der Apfel weit vom Stamm, kommt wenigstens mal Sonne dran!