Hallo Anja,Anja hat geschrieben: Fr 13. Sep 2019, 13:01 Moinsen![]()
ich habe es mit unseren Kindern genauso gehalten, wie mit meiner Frau.
Meiner Frau erzählte ich beim zweiten oder dritten Date von meiner weiblichen Seite.
Unsere Kinder (6 und 3) sind, neben meiner Frau, die wichtigsten Menschen in meinem Leben. Während der ersten Schwangerschaft überlegten wir, wie wir mit meiner weiblichen Seite gegenüber unserem Kind umgehen sollen. Wir kamen zu dem Schluß, womit es aufwächst, empfindet es als normal. So kannte mich unser Großer von Geburt an als Mann und als Frau. 3 Monate vor der Geburt unserer Kleinen begann ich mein Leben als Frau, sie kennt mich also nur noch "so". Inzwischen dürfte bei dem Großen allerdings auch nicht viel von dem alten Bild übrig geblieben sein...
Den Kindern einen großen Teil der eigenen Persönlichkeit vorzuenthalten, empfände genauso als Betrug, wie viele Partnerinnen es als Betrug empfinden, wenn der Partner dies verheimlicht (hat).
Weil wir keine Fans von "Wortakrobatik" sind, sind wir bei der Anrede einfach bei Papa geblieben. So können unsere Kinder ganz normal sich mit anderen über Mama & Papa unterhalten.
Ich glaube, da kommt auch selten das Thema auf, was Mama & Papa denn gerne so zu Hause tragen
Grüße
die Anja
dein gewählter Weg ist toll und ich freue mich riesig für Dich und es ist schön zu lesen, dass dies möglich ist.
Danke Dir, das macht Mut
Liebe Grüße,
Nina