Ultraschall statt Nadelepilation?
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Marie-Elle
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Ultraschall statt Nadelepilation?

Post 1 im Thema

Beitrag von Marie-Elle »

Hallo,

ich habe in einem anderen Artikel gelesen, dass man scheinbar Ultraschall statt einer Nadelepilation benutzen kann,
um dauerhauft (?) weiße Barthaare zu entfernen.

Hat da jemand Erfahrung? Ist dies neu? Evt. eine Webseite mit mehr Infos?

Ich komme aus München. Kennt jemand eine Stelle (Arzt, Kosmetikstudio, ...), die so etwas anbietet?

Ich wünsche euch einen schönen Feiertag!

Liebe Grüße,
Marie
Lavendellöwin
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Re: Ultraschall statt Nadelepilation?

Post 2 im Thema

Beitrag von Lavendellöwin »

Marie-Elle hat geschrieben: Do 3. Okt 2019, 10:21 Evt. eine Webseite mit mehr Infos?
Ich dachte auch, oh toll etwas neues als ich in Michaelas Thread darüber gelesen habe.
Die Epilation ist ein Thema das mich auch grade sehr beschäftigt, ich mit meiner Krankenkasse
im engen Kontakt stehe und die passende Epilationsform zu finden ist auch so eine Sache.

Ich hab hier dieses Filmchen dazu auf YT gefunden



es wurde 2013 hochgeladen also ich die Technik nicht neu.
Und nachdem ich den Film gesehen hatte, würde ich für mich tatsächlich sagen, ich bleibe
bei der Nadelepi. Allein die Aussage, das das 4, 5 mal pro Haar gemacht werden muss hat mich
schon abgeschreckt. Wie lange soll das denn bitte dauern...


Es gibt inzwischen auch neue Laser wie den Lumenis Lightsheer ET der auch graue und weisse
Haare erreichen soll-da muss allerdings erst mal die Praxis oder das Institut gefunden sein,
das so einen Laser hat...

Alles Liebe Marie (flo)
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Whoopy Highfly
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Re: Ultraschall statt Nadelepilation?

Post 3 im Thema

Beitrag von Whoopy Highfly »

Ich frage mich, wie hier Ultraschall funktionieren soll.
Ultraschall ist , wie der Name schon sagt, ein Hochfrequenter Schall. Damit kann in innerere geschaut werden, wie ein Echolot.
Wie dadurch Haare entfernt werden, ist mir schleierhaft. Eiinzig, was ich mir erklären kann, das die Haarwurzeln geschädigt werden, das sie nicht mehr wachsen können.

Oder wie soll das funktionieren?
Bin auf dem Weg. Bitte sucht mich nicht.
Melde mich demnächst wieder.

Bye
Engelchen
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Re: Ultraschall statt Nadelepilation?

Post 4 im Thema

Beitrag von Engelchen »

Technischer Hintergrund zu Selectifâ„¢pro

Apllisonix`s innovativer Ansatz zu Ultraschalltechnologie, inspirierte die Entwicklung von IMRESSAâ„¢ - Sofortige, präzise und selektive Ultraschalltechnik. IMPRESAâ„¢ nutzt die Haar- und Hautmerkmale, um das Haar zu einem genauen und effizienten Ultraschallwellenleiter zu machen.
Ein spezieller Ultraschallkopf leitet die Schallwellen direkt über den Haarschaft zur Haarwurzel, wobei Schallenergie in Wärme umgewandelt wird. Das Ergebnis: In der Haarwurzel steigt die Temperatur rasch über das Level, das erforderlich ist um langfristige Schäden am Haarwachstumsmechanismus zu setzen, an. Da die Energie präzise über den Haarschaft angewandt wird, ist die umliegende Haut nicht betroffen.
IMPRESAâ„¢ ist bei allen Haarfarben und Hauttönen anwendbar, kann für nahezu alle Körperregionen sicher verwendet werden. Geringfügige Schmerzen können auftreten.
IMPRESAâ„¢ ist im Gerät Selectifâ„¢pro zur professionellen Haarentfernung eingesetzt.

Infos von hier: http://www.tmt-comed.de/impressa.html

Nach meinen Recherchen geht da aber meist nur um einzelne Haare die man mit Laser schlecht erreicht.
Ob es wirkt - keine Ahnung
Liebe geben und offen sein für Neues
Lavendellöwin
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Re: Ultraschall statt Nadelepilation?

Post 5 im Thema

Beitrag von Lavendellöwin »

Lisa-Weber hat geschrieben: Do 3. Okt 2019, 11:44 Nach meinen Recherchen geht da aber meist nur um einzelne .Haare die man mit Laser schlecht erreicht.
Ob es wirkt - keine Ahnung
Mhm...

den Eindruck hatte ich auch..für einzelne Haare ist die Technik sicher ganz in Ordnung.

Wenn man mit der "Pinzette" mehrere Haare gleichzeitig greifen kann, mag auch die
Zeit noch in einem guten Rahmen sein..

Wenn ich die Geschwindigkeit aus dem Filmchen nehme, es auf einen Standardbart mit
10000 Haaren, jedes 4 - 5 mal hochrechne bei 10 Sekunden pro Haar sind das schon
138 Stunden, dazu der Sound (gut den kann man hoffentlich abstellen) und die Ungewissheit
ob das wirklich dauerhaft ist sind mir die Techniken lieber die auch in der breiten
Masse der Praxen und Institute verwendet werden, sprich Laser und Elektroepilation.

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Michaela M.
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Re: Ultraschall statt Nadelepilation?

Post 6 im Thema

Beitrag von Michaela M. »

Hallo Marie-Elle!
Hier der Link zur Praxis wo ich gestern war: http://www.hautsache-miltenberg.de/

Bei Ultraschall wird auch das einzelne Haar behandelt wie bei der Nadelepi.. Vorne ist eine kleine Pinzette mit der das Haar gegriffen wird und dann der Ultraschallimpuls bis zum Eiweiss an der Haarwurzel geschickt wird. Je nach Hauttyp, Haarwachstum, Stärke, Beschaffenheit können einzelne Haare noch nachwachsen, sind dann in der Regel aber dünner und wachsen viel langsammer. Frau Hoffart hat mir Bilder von Patienten gezeigt, darunter auch Männer die sich nicht ständig rasieren wollten, wo einige alle 3, 6 oder 12 Monate zur Nachbehandlung kommen, viele aber gar nicht mehr kommen müssen wenn die Behandlung beendet ist.
Die Ultraschallbehandlung geht schneller wie mit der Nadel, da man sicher weiss, dass das ganze Haar behandelt wurde.
Man muss es sich aber erklären und zeigen lassen wo die Unterschiede sind, dann ist es leichter zu verstehen.
Gruß
Michaela M.
"Wer lächelt statt zu toben ist immer der Stärkere" japanisches Sprichwort.
Whoopy Highfly
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Re: Ultraschall statt Nadelepilation?

Post 7 im Thema

Beitrag von Whoopy Highfly »

Danke Lisa für deine Schnelle Antwort.
Technisch ist das alles korrekt.
Fakt ist auch, das Schall hoch energetisch ist. Durch den Schalldruck entsteht die Wärme und ist gesundheitlich bedenklich. Es wird nicht nur das Gehör geschädigt, sondern auch die Körperzellen. Der Ultraschall, der ins Körperinnere schaut, hat einen niedrigen Schalldruck.
Möchte ich die Zellen zerstören, muss ich erst die entsprechende Frequenz finden und den Schalldruck erhöhen. Dabei werden auch die Nachbarzellen geschädigt.

Wäre das alles so einfach dann frage ich mich, warum das noch nicht in der Krebstherapie eingesetzt worden ist.

Ich sehe das alles von der technischen Seite. Falls ein Mediziner mir das erklären kann, wäre ich dankbar
Bin auf dem Weg. Bitte sucht mich nicht.
Melde mich demnächst wieder.

Bye
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