#sagteslaut
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Svetlana L
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#sagteslaut
Der bvt* hat eine neue Kampagne gestartet, in der alle Interessierten ein kurzes Selfie-Video aufnehmen und ihre Meinung zum Stichwort TSG sagen können. Hintergrund ist der, dass ein Entwurf, wie er im Frühjahr vorgelegt wurde, nicht noch mal auf den Tisch kommen darf.
Weitere Informationen gibt es auf der Kampagnenseite des bvt*
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Hawadehre
Svetlana
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Re: #sagteslaut
#Rechtwitzig - so lange es selbst innerhalb der Trans*Community Fürsprech*Innen der bisherigen überholten Praxis gibt (auch hier im Forum) ... Ich bin bis ans (hoffentlich baldige) Ende meiner Tage u.a. durch diesen Schwachsinn "pathologisiert". Es interessiert innerhalb der Community niemanden - warum sollte das außerhalb jemanden interessieren? Dort fehlt zudem (logischer Weise) jegliches Verständnis oder die Bereitschaft, sich in so eine besch... Situation hineinzuversetzen.
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Re: #sagteslaut
Ich bring es mal wieder auf die erste Seite , denk es ist eine Chance
mit lieben Grüssen Astrid
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Svetlana L
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Re: #sagteslaut
@ Astrid
Danke fürs Hochholen - ich sehe es ebenfalls als Chance
@ Diva
Ich denke, die Befürworter_innen der bisherigen Praxis sind in der absoluten Minderheit. Wenn der Rest - also die überwiegende Mehrheit - nicht sichtbar wird, dann wird sich erst recht nichts ändern, zumindest werden unsere Interessen dann nicht gehört werden. Da darf sich dann aber auch niemand hinterher beschweren, dass wieder so ein Murks auf die politische Tagesordnung kommt, wie kürzlich geschehen.
Danke fürs Hochholen - ich sehe es ebenfalls als Chance
@ Diva
Ich denke, die Befürworter_innen der bisherigen Praxis sind in der absoluten Minderheit. Wenn der Rest - also die überwiegende Mehrheit - nicht sichtbar wird, dann wird sich erst recht nichts ändern, zumindest werden unsere Interessen dann nicht gehört werden. Da darf sich dann aber auch niemand hinterher beschweren, dass wieder so ein Murks auf die politische Tagesordnung kommt, wie kürzlich geschehen.
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Re: #sagteslaut
@ Svetlana
Der bvt* hat gerade letztens bei der unseriösen Fristsetzung im Rahmen des Gesetzesentwurfs zum TSG-Ersatz bewiesen, dass er nicht nur schnell, sondern vor allem 100% kompetent handlungsfähig ist. Dort wird die Lage der Betroffenen* m.E. klarer und kompromissloser gesehen, als von vielen selbst dargestellt.
Insoweit bedarf es m.E. keiner weiteren Versorgung des bvt* mit Informationen über Einzelschicksale, denn der Verband ist mehr als gut informiert. Ob die dortige Website nun hunderte Video-Statements enthält oder nicht - die Entscheider*Innen über den nächsten Gesetzesentwurf wird es wohl kaum beeindrucken.
Was die politischen Entscheider*Innen für einen hinterhältigen und vorsätzlich benachteiligenden Kurs gegenTrans* verfolgen, wurde bei der letzten Vorlage mehr als deutlich. Und ob man sich beschweren darf, wenn die sehr dehnbaren Vorschriften für Gesetzesvorlagen derart schikanös in die Praxis umgesetzt werden wie beim letzten Mal. Da spielt unsere Sichtbarkeit absolut keine Rolle - leider.
Außerdem halte ich die Aktion bzgl. der Internet-Präsenz und der zusätzlichen unkontrollierbaren Verbreitung auf allen möglichen anderen Kanälen für bedenklich. Wer sein Video einsendet, sollte das "Kleingedruckte" lesen und genau hinterfragen, ob alle ev. Folgen, die dadurch eintreten können, ebenfalls gewollt sind:
Das ist mein ganz persönlicher Kampf, mit dem Wahnsinn fertig zu werden - jeden Tag, jede Nacht. Das trete ich nicht auf Social Media breit. Es reicht mir bereits, im realen Leben die Erfahrung gemacht haben zu dürfen, dass z.B. das AGG ein stumpfes Schwert ist und am Ende das Opfer zum Täter stempelt. Und das geht virtuell im Web noch viel, viel schneller.
Es geht mir um den Denkanstoß einer Abwägung, ob Nutzen und tatsächlicher Effekt sowie die Risiken für den / die Einzelne(n) wirklich in einem vernünftigen Verhältnis zueinander stehen. Nicht umsonst sind sehr viele Trans* bewusst nicht präsent auf Social-Media-Kanälen. Hasskommentare und Morddrohungen sind nun mal nicht jederfraus / jedermanns Sache.
Es ist immer leicht, alle angemeldeten Bedenken mit der polemischen Pauschalkeule totzuschlagen: Wenn ihr (Bösen) euch nicht auf allen Kanälen hübsch outet, dann beschwert euch nicht, wenn die Politiker wieder Murks machen. Solche undifferenzierten Sprüche entbehren m.E. jeder Logik und gehen an den Realitäten von Internet und Gesellschaft komplett vorbei - sorry.
Der bvt* hat gerade letztens bei der unseriösen Fristsetzung im Rahmen des Gesetzesentwurfs zum TSG-Ersatz bewiesen, dass er nicht nur schnell, sondern vor allem 100% kompetent handlungsfähig ist. Dort wird die Lage der Betroffenen* m.E. klarer und kompromissloser gesehen, als von vielen selbst dargestellt.
Insoweit bedarf es m.E. keiner weiteren Versorgung des bvt* mit Informationen über Einzelschicksale, denn der Verband ist mehr als gut informiert. Ob die dortige Website nun hunderte Video-Statements enthält oder nicht - die Entscheider*Innen über den nächsten Gesetzesentwurf wird es wohl kaum beeindrucken.
Was die politischen Entscheider*Innen für einen hinterhältigen und vorsätzlich benachteiligenden Kurs gegenTrans* verfolgen, wurde bei der letzten Vorlage mehr als deutlich. Und ob man sich beschweren darf, wenn die sehr dehnbaren Vorschriften für Gesetzesvorlagen derart schikanös in die Praxis umgesetzt werden wie beim letzten Mal. Da spielt unsere Sichtbarkeit absolut keine Rolle - leider.
Außerdem halte ich die Aktion bzgl. der Internet-Präsenz und der zusätzlichen unkontrollierbaren Verbreitung auf allen möglichen anderen Kanälen für bedenklich. Wer sein Video einsendet, sollte das "Kleingedruckte" lesen und genau hinterfragen, ob alle ev. Folgen, die dadurch eintreten können, ebenfalls gewollt sind:
Dazu kommt, dass die persönlichen Statements durchaus brisant sein könnten. Ich müsste mich - wäre ich ehrlich - hinstellen und sagen: "Ich bin im Namen der geltenden Vorschriften des MDK und des Gesetzgebers von mehreren Ärzten seelisch und körperlich misshandelt worden, sodass ich wohl lebenslang daran zu knabbern habe. Deshalb lehne ich die derzeitige Praxis ab, da sie die Menschen kränker macht, als sie zuvor waren - und das im Namen der Gesundheit. Was für ein Hohn!"Mit der Zusendung erteilt ihr eure Zustimmung zur Veröffentlichung eurer Videos auf unserer Webseite und in unseren Social-Media-Kanälen auf Facebook, Instagram und Youtube.
Das ist mein ganz persönlicher Kampf, mit dem Wahnsinn fertig zu werden - jeden Tag, jede Nacht. Das trete ich nicht auf Social Media breit. Es reicht mir bereits, im realen Leben die Erfahrung gemacht haben zu dürfen, dass z.B. das AGG ein stumpfes Schwert ist und am Ende das Opfer zum Täter stempelt. Und das geht virtuell im Web noch viel, viel schneller.
Es geht mir um den Denkanstoß einer Abwägung, ob Nutzen und tatsächlicher Effekt sowie die Risiken für den / die Einzelne(n) wirklich in einem vernünftigen Verhältnis zueinander stehen. Nicht umsonst sind sehr viele Trans* bewusst nicht präsent auf Social-Media-Kanälen. Hasskommentare und Morddrohungen sind nun mal nicht jederfraus / jedermanns Sache.
Es ist immer leicht, alle angemeldeten Bedenken mit der polemischen Pauschalkeule totzuschlagen: Wenn ihr (Bösen) euch nicht auf allen Kanälen hübsch outet, dann beschwert euch nicht, wenn die Politiker wieder Murks machen. Solche undifferenzierten Sprüche entbehren m.E. jeder Logik und gehen an den Realitäten von Internet und Gesellschaft komplett vorbei - sorry.
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Marielle
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Re: #sagteslaut
Liebe Diva, Guten Abend zusammen,
erstmal vielen Dank für das große Lob an den BVT*. Danke, ehrlich.
Zur Frage nach dem "Kleingedruckten": Wir fordern Selbstbestimmung in wesentlichen Fragen, bis hin zu massiven medizinischen Massnahmen. Da sollte man den Menschen auch zubilligen, dass sie entscheiden können, ob sie ein Video machen oder nicht. Es ist ein Aufruf, die Entscheidung liegt allein bei den Menschen; no need to grumble.
Zur Sache insgesamt: Es beeindruckt politische Entscheider_innen durchaus, wenn wir sichtbar sind. Besonders dann, wenn sie erkennen (müssen), dass wir, vielleicht abgesehen von dem Trans*-Thema, ganz gewöhnliche Leute, 'gute' Bürger_innen sind. Gute Statements normalisieren uns. Das ist wichtig, um vom Image der 'Schrägen' oder 'Beschädigten' wegzukommen, dass uns beim Gesetzgebungsthema erhebliche Schwierigkeiten macht. Nur wenig anders formuliert, würde auch dein Statement einen wichtigen Beitrag dazu leisten. Du hast es oben doch selbst gesagt: Wir haben es mit unseren Allies geschafft, unter widrigen Bedingungen ein Gesetz zu verhindern, dass vom BMJV und vom BMI gewollt war. Wir haben sie beeindruckt, sonst gäbe es dieses Gesetz schon.
Aber, was immer irgendwann als Gesetz herauskommen mag: Ein Gesetz wird niemals, egal wie gut es ist, persönliches Leid lindern oder vergessen machen können. Das ist traurig, aber das können Gesetze nicht. Wir müssen verstehen, dass Gesetze eben nicht individuell schikanös sind (jedenfalls nicht jetzt und hier) und nicht für oder gegen uns gemacht werden, sondern dass sie das Zusammenleben von 80 Millionen Menschen regeln, die sehr unterschiedliche Interessen und Weltbilder haben. Und wir sollten verstehen, dass wir eine Stimme haben, die nicht mehr zu überhören ist, wenn wir laut sind. Die sollten diejenigen nutzen die es können, um zu guten Gesetzen zu kommen, die den Menschen nach uns Leid ersparen. Unseres muss (unsere) Geschichte sein, damit es besser wird.
Hab es gut
Marielle
erstmal vielen Dank für das große Lob an den BVT*. Danke, ehrlich.
Zur Frage nach dem "Kleingedruckten": Wir fordern Selbstbestimmung in wesentlichen Fragen, bis hin zu massiven medizinischen Massnahmen. Da sollte man den Menschen auch zubilligen, dass sie entscheiden können, ob sie ein Video machen oder nicht. Es ist ein Aufruf, die Entscheidung liegt allein bei den Menschen; no need to grumble.
Zur Sache insgesamt: Es beeindruckt politische Entscheider_innen durchaus, wenn wir sichtbar sind. Besonders dann, wenn sie erkennen (müssen), dass wir, vielleicht abgesehen von dem Trans*-Thema, ganz gewöhnliche Leute, 'gute' Bürger_innen sind. Gute Statements normalisieren uns. Das ist wichtig, um vom Image der 'Schrägen' oder 'Beschädigten' wegzukommen, dass uns beim Gesetzgebungsthema erhebliche Schwierigkeiten macht. Nur wenig anders formuliert, würde auch dein Statement einen wichtigen Beitrag dazu leisten. Du hast es oben doch selbst gesagt: Wir haben es mit unseren Allies geschafft, unter widrigen Bedingungen ein Gesetz zu verhindern, dass vom BMJV und vom BMI gewollt war. Wir haben sie beeindruckt, sonst gäbe es dieses Gesetz schon.
Aber, was immer irgendwann als Gesetz herauskommen mag: Ein Gesetz wird niemals, egal wie gut es ist, persönliches Leid lindern oder vergessen machen können. Das ist traurig, aber das können Gesetze nicht. Wir müssen verstehen, dass Gesetze eben nicht individuell schikanös sind (jedenfalls nicht jetzt und hier) und nicht für oder gegen uns gemacht werden, sondern dass sie das Zusammenleben von 80 Millionen Menschen regeln, die sehr unterschiedliche Interessen und Weltbilder haben. Und wir sollten verstehen, dass wir eine Stimme haben, die nicht mehr zu überhören ist, wenn wir laut sind. Die sollten diejenigen nutzen die es können, um zu guten Gesetzen zu kommen, die den Menschen nach uns Leid ersparen. Unseres muss (unsere) Geschichte sein, damit es besser wird.
Hab es gut
Marielle
As we go marching, marching, we bring the greater days
For the rising of the women, means the rising of the race
No more the drudge and idler ten that toil where one reposes
But the sharing of life's glories, Bread and Roses, Bread and Roses.
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Svetlana L
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Re: #sagteslaut
Gut informiert ist die eine Sache, Unterstützung aus der Community heraus die andere. Ich war gestern im Schwulen Museum, wo es im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Queer Kitchen" um die TSG-Reform ging. Arn Sauer vom bvt* hat hier nochmal etwas zur 3. Option und zum Gesetzentwurf vom Mai erzählt. Außerdem hat er auch gesagt, dass der bvt* - weil noch relativ jung - ein eher kleiner Verband ist und nicht vergleichbar mit den großen Playern, wie beispielsweise dem LSVD, ist. Aus meiner Sicht ist er damit umso mehr auf Unterstützung aus der Community angewiesen, Marielle hat dazu ja auch schon etwas geschrieben. Im Übrigen sollen sich auch die nächsten beiden "Queer Kitchen"-Veranstaltungen um trans*-Themen drehen.Diva hat geschrieben: Fr 6. Sep 2019, 10:55 Insoweit bedarf es m.E. keiner weiteren Versorgung des bvt* mit Informationen über Einzelschicksale, denn der Verband ist mehr als gut informiert.
Das sollte m. E. grundsätzlich gelten, wenn man sich im www bewegt. Außerdem wird niemand gezwungen brisante Details preiszugeben.Diva hat geschrieben: Fr 6. Sep 2019, 10:55 Außerdem halte ich die Aktion bzgl. der Internet-Präsenz und der zusätzlichen unkontrollierbaren Verbreitung auf allen möglichen anderen Kanälen für bedenklich. Wer sein Video einsendet, sollte das "Kleingedruckte" lesen und genau hinterfragen, ob alle ev. Folgen, die dadurch eintreten können, ebenfalls gewollt sind:
Dazu kommt, dass die persönlichen Statements durchaus brisant sein könnten.Mit der Zusendung erteilt ihr eure Zustimmung zur Veröffentlichung eurer Videos auf unserer Webseite und in unseren Social-Media-Kanälen auf Facebook, Instagram und Youtube.
Da fällt mir bloß noch der alte Gewerkschaftsspruch ein: "Wer kämpft kann verlieren. Wer nicht kämpft hat schon verloren."Diva hat geschrieben: Fr 6. Sep 2019, 10:55 Es ist immer leicht, alle angemeldeten Bedenken mit der polemischen Pauschalkeule totzuschlagen: Wenn ihr (Bösen) euch nicht auf allen Kanälen hübsch outet, dann beschwert euch nicht, wenn die Politiker wieder Murks machen. Solche undifferenzierten Sprüche entbehren m.E. jeder Logik und gehen an den Realitäten von Internet und Gesellschaft komplett vorbei - sorry.
Wenn du dich an der Kampagne nicht beteiligen willst, ist das vollkommen in Ordnung, denn die Sache ist ja gänzlich freiwillig. Dann mach' anderen aber bitte nicht ihr Engagement für die Sache madig.
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Re: #sagteslaut
Es kostet mich ganz schön Mut hier jetzt zu schreiben, weil ich mich selbst freiwillig in meiner Wahrnehmung auf dünnes Eis begebe.
Ein herzliches Hallo von mir hier her.
Ich habe diesen Thread nun 2x gelesen und mir ist klar, dass ich nicht so in der Materie stehe wie ihr.
Svetlana, Diva und Marielle für mich habt ihr alle drei Recht
Es gibt für mich aber einen klitzekleinen Punkt den ich mich gerne trauen möchte auszusprechen. Alle drei besitzt ihr die Empathie und nehmt euer Gegenüber respektvoll wahr. In meiner Wahrnehmung könnte allerdings evtl eine entscheidende Zutat fehlen - das Mitgefühl.
Ich möchte bitte euch beiden Svetlana und Marielle (ruhig und höflich) sagen dürfen, dass man in Diva's Situation eine düsterer Sicht der Dinge hat. Und man sie auch berechtigt hat, weil die eigene Vergangenheit ist, wie sie nun mal ist. Man kann so einen Fakt nicht einfach ohne Mitgefühl übergehen. Man wird nur schwer diesen Schritt über die Schwelle hinüber in die Ungewissheit gehen, wenn einem anstatt der helfenden Hand, zB der erhobene Zeigefinger gezeigt wird. Ich will damit sagen, dass ich vor allem Marielle's Worte absolut richtig, wichtig und sehr gut finde.. Danke dafür
. Ich aber auch denke Diva zu verstehen, weil ich etwas nachvollziehen kann, wie schwer dieser eine wichtige Schritt über die Schwelle ist.
Für so eine Sache sich stark zu machen braucht nicht nur Hirn (und dieses besitzt ihr alle drei, und das sage ich bewundernd und respektvoll zu euch
), sondern auch die Kraft um dem Gegenwind sich entgegen stellen zu wollen und zu können. Diva besitzt auch solch ein Kämpferherz wie ihr Svetlana und Marielle, aber Diva besitzt aktuell eine andere Wahrnehmung über sich selbst, als wir.
Natürlich kann man sagen, warum schreibt Sie dann in diesem Thread, wenn Sie eh nix positives zur Sache beitragen kann? Vielleicht können wir da auch wieder mit Mitgefühl eine mögliche Antwort finden? Vielleicht ist das mit ein wichtiger Teil Ihrer Arbeit an und mit sich selbst!? Gerade der Austausch mit jemandem wie euch beiden, auf dieser Ebene, sich so niveauvoll auszutauschen, kann für Menschen die in solchen Situationen wie Diva waren/sind, sehr sehr wichtig sein, auch wenn wir es selbst nicht so wahrnehmen und/oder miterleben. Wie ihr Diva mit diesem kompetenten Wissen argumentiert, ist für mich super
. Jemand wie ich könnte das nicht.
Auf der anderen Seite können Menschen wie wir liebe Diva (ich stelle mich jetzt einfach mal zu dir
), dankbar sein und uns auch dankbar äußern, weil es Menschen wie Svetlana und Marielle gibt die das Wissen, den Antrieb und das Herz für solch eine Sache haben!!! Denn schließlich können am Ende wir doch alle davon profitieren


Entschuldigt bitte, weil ich jetzt einfach hier so rein geplatzt bin und meine Sicht der Dinge zum besten geben wollte, was aber so gar nix mit der Sache zu tun hat. Mir war es nur ein Bedürfnis die Fahne des Mitgefühls hoch zu halten
Namaste
Ein herzliches Hallo von mir hier her.
Ich habe diesen Thread nun 2x gelesen und mir ist klar, dass ich nicht so in der Materie stehe wie ihr.
Svetlana, Diva und Marielle für mich habt ihr alle drei Recht
Es gibt für mich aber einen klitzekleinen Punkt den ich mich gerne trauen möchte auszusprechen. Alle drei besitzt ihr die Empathie und nehmt euer Gegenüber respektvoll wahr. In meiner Wahrnehmung könnte allerdings evtl eine entscheidende Zutat fehlen - das Mitgefühl.
Ich möchte bitte euch beiden Svetlana und Marielle (ruhig und höflich) sagen dürfen, dass man in Diva's Situation eine düsterer Sicht der Dinge hat. Und man sie auch berechtigt hat, weil die eigene Vergangenheit ist, wie sie nun mal ist. Man kann so einen Fakt nicht einfach ohne Mitgefühl übergehen. Man wird nur schwer diesen Schritt über die Schwelle hinüber in die Ungewissheit gehen, wenn einem anstatt der helfenden Hand, zB der erhobene Zeigefinger gezeigt wird. Ich will damit sagen, dass ich vor allem Marielle's Worte absolut richtig, wichtig und sehr gut finde.. Danke dafür
Für so eine Sache sich stark zu machen braucht nicht nur Hirn (und dieses besitzt ihr alle drei, und das sage ich bewundernd und respektvoll zu euch
Natürlich kann man sagen, warum schreibt Sie dann in diesem Thread, wenn Sie eh nix positives zur Sache beitragen kann? Vielleicht können wir da auch wieder mit Mitgefühl eine mögliche Antwort finden? Vielleicht ist das mit ein wichtiger Teil Ihrer Arbeit an und mit sich selbst!? Gerade der Austausch mit jemandem wie euch beiden, auf dieser Ebene, sich so niveauvoll auszutauschen, kann für Menschen die in solchen Situationen wie Diva waren/sind, sehr sehr wichtig sein, auch wenn wir es selbst nicht so wahrnehmen und/oder miterleben. Wie ihr Diva mit diesem kompetenten Wissen argumentiert, ist für mich super
Auf der anderen Seite können Menschen wie wir liebe Diva (ich stelle mich jetzt einfach mal zu dir
Entschuldigt bitte, weil ich jetzt einfach hier so rein geplatzt bin und meine Sicht der Dinge zum besten geben wollte, was aber so gar nix mit der Sache zu tun hat. Mir war es nur ein Bedürfnis die Fahne des Mitgefühls hoch zu halten
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•Du musst selbst zu der Veränderung werden, die du in der Welt sehen willst. Mahatma Gandhi
•Irgendwo ist Jemand glücklich mit weniger als du hast!
*Wer mag, ich bin gerne da mit 💖,👂und📝*
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Re: #sagteslaut
Ich mache nichts "madig" (was für eine unappetitliche Metapher), sondern erlaube mir lediglich, auf das 'Kleingedruckte' hinzuweisen. Das ist wertungsfrei und nimmt keinerlei Entscheidung vorweg, ob jemand teilnehmen mag oder nicht. Mehr braucht nicht rein interpretiert zu werden.Svetlana L hat geschrieben: Mo 9. Sep 2019, 08:14 Dann mach' anderen aber bitte nicht ihr Engagement für die Sache madig.
Also Marielle hat's verstanden ...
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Svetlana L
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Re: #sagteslaut
Es interessiert innerhalb der Community niemanden - warum sollte das außerhalb jemanden interessieren?
Diva hat geschrieben: Fr 6. Sep 2019, 10:55 Ob die dortige Website nun hunderte Video-Statements enthält oder nicht - die Entscheider*Innen über den nächsten Gesetzesentwurf wird es wohl kaum beeindrucken.
Damit sagst du doch, dass persönliches Engagement überflüssig ist und Sichtbarkeit niemanden interessiert.Da spielt unsere Sichtbarkeit absolut keine Rolle - leider.
Genau, dass Sichtbarkeit eben doch wichtig ist - wie ich übrigens weiter oben auch schon geschrieben habe.
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Re: #sagteslaut
GÄHN - das wird ja immer besser ... du willst mich missverstehen, wirklich ermüdend. Dann versteh' mich miss, wenn du meinst, 'deiner Sache' mit so einer Einstellung zu dienen - viel Spass dabei.Svetlana L hat geschrieben: Di 10. Sep 2019, 08:22Es interessiert innerhalb der Community niemanden - warum sollte das außerhalb jemanden interessieren?Diva hat geschrieben: Fr 6. Sep 2019, 10:55 Ob die dortige Website nun hunderte Video-Statements enthält oder nicht - die Entscheider*Innen über den nächsten Gesetzesentwurf wird es wohl kaum beeindrucken.Damit sagst du doch, dass persönliches Engagement überflüssig ist und Sichtbarkeit niemanden interessiert.Da spielt unsere Sichtbarkeit absolut keine Rolle - leider.
Genau, dass Sichtbarkeit eben doch wichtig ist - wie ich übrigens weiter oben auch schon geschrieben habe.
Ich hab keine Lust zum Sinnlos-Diskutieren und bin momentan viel zu glücklich, um mich hier rumzustreiten.
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Re: #sagteslaut
Hallo Svetlana,
ich habe zu diesem Thema bereits eine PN formuliert, aber ich möchte den Kern darin jetzt doch öffentlich diskutieren.
Im Moment habe ich andere Sorgen als ein Video zu drehen. Mehr dazu möchte nicht öffentlich äußern. Einfach vor der Kamera irgend etwas zu erzählen ist zudem auch nicht mein Ding. Und dann würde ich mein Video auch gerne selbst bearbeiten und mir von niemandem da rein pfuschen lassen. Also lade ich es lieber bei Youtube, FB, usw. selbst hoch. Ganz konkret: ich befürchte, dass Teile zum Thema Enby heraus geschnitten werden. Ich weiß, wie die Trans-Community da tickt. Und wieder aufregen mag ich mich jetzt gar nicht. Damit bleibt also nur meine Anerkennung für alle, die sich hier einbringen.
Meine Einschätzung: Unsere an sozialen Fragen nicht wirklich interessierten Politiker wird es nicht beeinflussen. Da habe ich mit meinem Einsatz bei der Petition bereits mehr erreicht. Wie viele potentielle Wähler wir damit erreichen, kann ich nicht abschätzen. Aber ich denke, es erreicht wieder nur diejenigen, die sich sowieso schon mit unserem Thema beschäftigen. Da muss ich jetzt Diva zustimmen.
Liebe Grüße
Nicole
ich habe zu diesem Thema bereits eine PN formuliert, aber ich möchte den Kern darin jetzt doch öffentlich diskutieren.
Im Moment habe ich andere Sorgen als ein Video zu drehen. Mehr dazu möchte nicht öffentlich äußern. Einfach vor der Kamera irgend etwas zu erzählen ist zudem auch nicht mein Ding. Und dann würde ich mein Video auch gerne selbst bearbeiten und mir von niemandem da rein pfuschen lassen. Also lade ich es lieber bei Youtube, FB, usw. selbst hoch. Ganz konkret: ich befürchte, dass Teile zum Thema Enby heraus geschnitten werden. Ich weiß, wie die Trans-Community da tickt. Und wieder aufregen mag ich mich jetzt gar nicht. Damit bleibt also nur meine Anerkennung für alle, die sich hier einbringen.
Meine Einschätzung: Unsere an sozialen Fragen nicht wirklich interessierten Politiker wird es nicht beeinflussen. Da habe ich mit meinem Einsatz bei der Petition bereits mehr erreicht. Wie viele potentielle Wähler wir damit erreichen, kann ich nicht abschätzen. Aber ich denke, es erreicht wieder nur diejenigen, die sich sowieso schon mit unserem Thema beschäftigen. Da muss ich jetzt Diva zustimmen.
Liebe Grüße
Nicole