Mona hat geschrieben: Mi 28. Aug 2019, 11:46
Danke dir Mina,und auch du bist in meinen Augen starke Persölichkeit.Und Ich nehme mir deine Vorschläge ans Herz... Ich Denke Auch deine Beiträge kenn Ich alle bis auf paar
Ich Fühle mich so in etwas wie du es geschreibst ähnlich,bin jeden tag nachdenklich mit mir und meinen Gedanken beschäftigt.Ich überlege mir jeden tag wie irgendwann DIESER gespräch verlaufen wird und viele andere sachen was die Beziehung angeht.
Ob Sie sich mit der Transthematik wirklich auskennt....Hmmm.: Ich Denke etwas sicher schon.
Da fällt mir ein.: Als GNTM lief da war auch die Alexandra dabei,auch auch da habe Ich was zu hören bekommen...: Willst du auch so werden? Und was mir gar nicht gefallen hat.: Würdest du mit Ihr ... haben wollen?
Keine ahnung ehrlich was Sie Über Transfrauen Denkt,es ist schwer zu sagen.Ich versuche es jeden Tag irgendwie schlau aus Ihr zu werden bzw. genau aus solchen aussagen welche Sie mir an den Kopf geworfen hatte.Vor glaube Ich 1 oder 2 Monaten hat Sie erfahren das eine Bekannte von Ihr sich von Ihren Ehemann getrennt hat,weil meine Partnerin Sie angesprochen hat was da los ist.
Sie sieht die beiden nicht mehr zusammen,nur die Bekannt alleine....Da meinte die Bekannte..: Ja er will eine Frau werden,und das nach 15J Ehe....Ich habe es mitbekommen,weil sich meine Parterin mit Ihrer Mutter darüber Unterhalten haben.Ich Dachte mir..: Ok,Ich habs mir schon gedacht.
Ja und was mich überascht hat die beiden haben sich in keinster weise irgenwie abwerted darüber Unterhalten.Auch die Mutter sagte das es schon früher gabs,und ja ( wo Ich etwas grinsen müsste ) Frauen die bessere Ehemänner sind,und das Beziehungen mit einer Frau einfacher wären.
Ok dachte Ich mir,wo mache Ich mir solche sorgen verdammt...Warum muß Ich nur solche Blockade haben!!
Aber Ich habe das Gefühl das sich in mir was rührt,ist ganz kommisch zu erklären.Und das seid gestern.
Für mich ist auch kla das es nichts über Tag/Nacht passieren wird,und das werde Ich es Ihr oder auch jedem anderen betonen.Es ist ein Prozess welcher seine Zeit braucht.
Nein Sie weis nicht wie Ich als Frau aussehe,aber Sie weis das Ich Make Up/Mascara nutze was Ihr natürlich nicht passt.Auch Klamotten kennt Sie keine bis aus eine Caprihose,und Keinlabsatz sneaker.
Darf Ich von dir erfahren..: Wie hat deine Freundin darauf reagiert,wie ist Sie damit umgegangen?
Ich mein es spielt für mich ein rolle es zu wissen wie ein Cis-Frau mit sowas umgeht.Habe schon mit Rasine von Les-Visagistes darüber geredet.Sie konnte mir es nicht sagen wie Sie darauf reagiern würde,wenn Ihr Freund mit sowas kommen würde.
Sie meinte um sowas zubeantworten reicht es nicht sich in die Situatin zuversätzen,diese mußte man erleben.
Danke für die Blumen, auch für mich ist es manchmal schwer oder sehr schwer stark zu sein und bei manchen Situationen heißt es nur Augen zu und durch und man darf sich keine unsicherheit anmerken lassen, dann klappt das schon.. ich weiß, leichter gesagt als getan
Deine Freundin scheint zumindestens entweder was zu ahnen und/oder hat tatsächlich keine Probleme damit und könnte es sogar recht normal aufnehmen. die frage ist aber immer, wie jemand damit umgeht, der emotional verbunden bzw betroffen ist. "Es passiert ja immer nur den anderen, aber nicht bei uns", die Mentalität haben leider auch viele und wenn es sie selber trifft ist dann der Schock um so größer. Daher ist es insbesondere von hier schwer abzuschätzen.
Darf Ich von dir erfahren..: Wie hat deine Freundin darauf reagiert,wie ist Sie damit umgegangen?
Dazu muss ich etwas ausholen. Es war eher eine Evolution der Dinge, als ein Überraschen nach dem Motto: hier bin ich jetzt

Ich bin zu Hause schon lange nach Feierabend als Frau angezogen rumgelaufen, meine Freundin hatte damit nie Probleme. Eines Tages fing meine Freundin nachzubohren, wie weit es geht, weil sie auch gemerkt hat, das ich mich "umgezogen" deutlich besser fühle und "angenehmer" bin. Ich habe natürlich (die 5 Stufen der Verarbeitung) alles abgelehnt, nachgedacht hab ich dennoch. So wurden die Tage das ich nach Feierabend und am Wochenende immer öfter als Frau zu Hause aufgetreten bin (nerviges Umziehen bei Türklingeln inbegriffen) und dann gab es wieder Tage und Wochen, wo ich keine Lust mehr drauf hatte, weil es soviel Energie und Arbeit gekostet hat, das hat mich dann aber mehr und mehr runtergezogen.
Naja nach weiterem nachbohren, meiner Freundin fällt es natürlich mehr auf als mir, (ich hab mich in der Zwischenzeit viel informiert und mir viele weitere gedanken gemacht) ist es irgendwann dazu gekommen, das ich uns eingestehen musste, das da was dran sein könnte, ich es aber noch weiter herausfinden muss. Meine Freundin hat mich immer unterstützt, hat mich nicht als "Mann" oder "Frau" gesehen, sondern als Mensch. Ich hab auch noch bei Beginn der Hormontherapie gesagt: Wenn ich merke, das es nicht das richtige für mich ist, breche ich ab und das hab ich ernst gemeint. Jetzt 4,5 Monate später kann ich mit Fug und Recht sagen: Es gibt keinen Weg zurück und meine Freundin ist froh darüber, weil ich es sehr entspannter und angenehmer Mensch geworden bin, so wie ich mich früher mal gesehen hab, so wie ich mich aus meiner Vorjugend in Erinnerung hatte.
Auch eine GAOP ist da kein Problem, sie hat eingesehen (ohne das ich das verlangt habe), das es nicht nur darum geht, womit sie bequem ist, sondern insbesondere womit ich mich auch glücklich fühle. Allerdings ist natürlich jeder Mensch anders und soviele Menschen wie es gibt, soviele Meinungen und Ansichten gibt es auch.
und wie schon geschrieben wurde, es ist auch wichtig, das du für dich erkennst, was du in deinem Leben für wichtig erachtest und worüber du dich in Jahren oder Jahrzehnten ärgern könntest. Mir hat auch mal jemande gesagt (ich glaub es war mein Opa, der 1956 auch alles aufgegeben hat, für ein besseres Leben), "Mach dein Glück nicht von anderen Menschen abhängig, sondern nimm es selbst in die Hand". Das hat mich auch sehr geprägt und auch im Nachhinein, ich habe viele Menschen in meinem Leben gehen lassen, weil die mir nicht gut taten und auch war ich zu dem Zeitpunkt teils sehr traurig darüber. In der langen Sicht gesehen, vermisse ich nur eine Person (bei der hat sich der Kontakt aber eher verloren, über die Jahre, als das wir uns aktiv "getrennt" haben), ansonsten lebe ich glücklicher heute. Das Verrückte ist, die guten werden immer bleiben, egal was kommt oder geht. Ich war damals auch mental bereit mich von allen und jeden zu verabschieden und bin natürlich umso glücklicher das so gut wie alle geblieben sind, ich hatte das Glück, zu vermuten, das meine Freundin mich egal wie unterstützen wird, da sie mit dem Thema immer recht locker und offen umgegangen ist und auch keine wirklichen Ängste hatte.
Früher oder später wirst du dich dir, ihr und dem Gespräch stellen müssen und zumindestens meine Erfahrung sagt, je früher desto besser.
Ich habe mir auch immer gesagt, egal was im Leben passiert, ich werde weiterhin mit mir leben müssen und egal wo ich lande, ich werde glücklich sein, weil ich mein Leben so leben darf, wie ich es möchte und das macht mich zu einem freien Menschen und macht mich auch glücklich. Es wird nie wieder so schwer und anstrengend, wie die letzten 20-25 Jahre. Diese Worte kann ich dir Stand jetzt und heute mitgeben, es war eine riesen befreiung, a) endlich was sagen zu können und darüber reden zu können und b) ich sein zu dürfen.