Steffi-BLN hat geschrieben: So 14. Apr 2019, 15:37
Im privaten läuft es alles so gut, Schule läuft, dann habe ich wohl auch eine Ausbildung ab September. Für alle bin ich nur noch Steffi und stelle mich neuen Personen auch nur noch mit Steffi vor. Das macht mich so glücklich.
Dann kommen von irgendwelchen Assis hier auf der Straße dumme Kommentare und auch Beleidigungen.
Werde ich je als Frau wahrgenommen?
Von mir aus auch "nur" als Transfrau.
Liebe Steffi,
Ich hatte mir fest vorgenommen, in diesem Forum nicht zu politisieren; aber an diesem Punkt muß es ich es nun doch mal tun.
Es ist kein Zufall, dass es "Assis" waren, die Dich dumm angequatscht haben - genauer:
muslimische Asylanten, bestimmt keine Vietnamesen oder Buddhisten oder Hindus aus Indien. Hab ich recht?
Ich selber genieße jetzt auf meine alten Tage in vollen Zügen die goldene Freiheit für uns trans-Menschen; ich hab's ja selber in jungen Jahren noch ganz anders erlebt, als ich mich grundsätzlich nur nachts im Outfit auf die Straße traute und mir schier in die Hose gemacht habe vor Angst, dass man mich wegen "Erregung öffentlichen Ärgernisses" hops nimmt und "erkennungsdienstlich behandelt". Diese Gefahr war damals durchaus real...
Dass wir heute - abgesehen von Gottseidank NOCH wenigen Ausreissern meist mit Asylanten - die goldene Freiheit genießen, ist nicht selbstverständlich: das hat meine und die nachfolgende Generation in Jahrzehnten mühsam erkämpft. Leider sind wir gerade dabei, (unter anderem) diesen Fortschritt bereits in der nächsten Generation leichtfertig wieder zu verspielen.
Zur Zeit haben wir in Deutschland einen muslimischen Bevölkerungsanteil von 5 bis 7 Prozent (die 7% stammen nicht etwa von der AfD, sondern von der Islam-Konferenz: die Muslime SELBER schätzen ihre Zahl so ein!). Klingt eigentlich nicht so dramatisch. Aber um das richtig einzuordnen, muß man ein paar zusätzliche Faktoren kennen:
1. Die 5-7% sind die
offiziellen Zahlen - also die Anzahl der
gemeldeten Muslime. Angesichts der nach wie vor offenen Grenzen gibt es eine nicht unerhebliche Dunkelziffer illegal in Deutschland lebender Muslime. Wie groß diese Zahl ist, wissen wir nicht.
2. Die Alterspyramide ist bei den Immigranten eine völlig andere als bei den angestammten Deutschen. Die zahlenmäßig am meisten ins Gewicht fallende, deutsche "Baby-Boomer"-Generation stirbt die nächsten 30 Jahre schön langsam aus. Dann kommt eine junge Generation nach, in der wir heute schon (!) einen Anteil von annähernd 20 % Muslimen haben. Und gerade in diese schon heute heftig islamisierte Altersgruppe hinein importieren wir weiterhin jedes Jahr Hunderttausende junger Menschen - weit überwiegend islamischen Glaubens. Neuerdings wieder stetig steigend - der Immigrationsdruck speziell aus Afrika mit seinen horrenden Geburtenraten (3 mal so viele, als die ernähren könnnen...) wächst ständig weiter.
3. Die jungen Frauen unter den Immigranten haben grob geschätzt eine doppelt so hohe Geburtenrate im Vergleich zu deutschen Frauen. Speziell bei den schwarzafrikanischen (nahezu ausschließlich muslimischen) Immigranten liegt sie teilweise bis zu viermal so hoch wie die ca. 1,4 Kinder, die deutsche Frauen im Durchschnitt haben. In der Folge haben wir heute schon in ein paar Bundesländern (z. B. Rheinland-Pfalz) unter Kindern und Jugendlichen bis 15 Jahre einen Anteil von über einem Drittel "mit Migrationshintergrund" (hier allerdings Nicht-Muslime mitgezählt). Tendenz stetig steigend...
Was ist daran so schlimm? Eigentlich nichts - solange wir es schaffen, all diese Wirtschaftsmigranten (die wenigsten davon sind echte Flüchtlinge) zu integrieren. Aber das schaffen wir schon seit Jahrzehnten immer weniger, es bilden sich jetzt schon überall die wohlbekannten Parallelgesellschaften. Der Islam ist nicht nur eine Religion wie das Christentum, sondern gleichzeitig auch eine politische Ideologie; Muslime unterscheiden nicht zwischen Staat und Religion, für die ist das eins. Und in der Diaspora neigen Muslime wegen der identitätsstiftenden Funktion ihrer Religion eher noch dazu, sich politisch/religiös zu radikalisieren, als sich der Gastgesellschaft anzupassen. Aus ihrer Sicht verständlich - für unsere moderne, tolerante Gesellschaft aber eine Zeitbombe. Spätestens, wenn Muslime hierzulande die Mehrheit bilden (die Frage ist schon seit längerer Zeit nicht mehr "ob", sondern "wann"), ist es ratzeputz aus mit unserer ganzen, schönen, modernen Freiheit und Toleranz. Nennt mir, bitte, einen einzigen, mehrheitlich muslimischen Staat auf dieser Welt, der LSBTusw auch nur halb so viel Toleranz und Gleichberechtigung zugesteht wie Deutschland im Jahr 2019...
Mir altem Zausel kann es ja eigentlich egal sein, weil's so schnell nun auch wieder nicht geht. Bis die richtig brutalen Umwälzungen in so 20 bis 30 Jahren spürbar werden (dann aber auch schon längst nicht mehr abgewendet werden können), lebe ich nicht mehr. Ich verstehe aber nicht, dass die heute junge Generation in Deutschland, die diese Entwicklung bereits voll treffen wird, da nicht endlich mal aufwacht und sich dagegen stemmt. Wenn Ihr Jungen Euch um dieses Problem (und noch ein paar andere: Bildung, Sozialpolitik, demokratische Kultur, Rechtsstaat, innere Sicherheit...) nicht kümmert, dann seit Ihr schon selber schuld, wenn Ihr in der Mitte Eures Erwachsenenlebens Eure Heimat, Eueren Wohlstand, Eure Freiheit und überhaupt alles, was Euch lieb und teuer ist, an einen modernisierungsresistenten Gottesstaat verlieren werdet.
So, nun zerreißt mich meinetwegen in der Luft. Ich erwarte nicht unbedingt Zustimmung, angesichts der in diesem Forum üblicherweise vorherrschenden Meinungen. Aber tut mir, bitte, um des ernsten Themas willen wenigstens einen Gefallen: versucht, redlich und sachlich zu argumentieren. Dass obige Warnungen rrräächts oder "Nazi" oder irgendwie rassistisch seien, ist KEIN Argument.
Herzliche Grüße
Wally