Warum wird so selten über Transgender mit einer Behinderung geredet
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Martin-a
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Re: Warum wird so selten über Transgender mit einer Behinderung geredet
Hallo *
Interessanter Link. Ich gehöre zu den handicapierten Rock- und Kleidträgern, aber habe den "Vorteil", dass man mir mein Handicap nicht ansieht.
Die Menge der (sichtbaren) behinderten Transgender dürfte ziemlich klein sein. Wobei die Dunkelziffer der versteckten behinderten Transgender vermutlich grösser ist, als die der sichtbaren (Stichwort Vermeiden des Auffallens).
LG Martin-a
Interessanter Link. Ich gehöre zu den handicapierten Rock- und Kleidträgern, aber habe den "Vorteil", dass man mir mein Handicap nicht ansieht.
Die Menge der (sichtbaren) behinderten Transgender dürfte ziemlich klein sein. Wobei die Dunkelziffer der versteckten behinderten Transgender vermutlich grösser ist, als die der sichtbaren (Stichwort Vermeiden des Auffallens).
LG Martin-a
Eigentlich schwimme ich nicht gegen den Strom. Ich stehe am Rand des Stromes und schaue den anderen Normalos zu, wie sie der Masse hinterherschwimmen und der erste in einem Wettbewerb sein wollen, den sie nicht gewinnen können.
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Marlene K.
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Re: Warum wird so selten über Transgender mit einer Behinderung geredet
Danke, liebe *,
für den interessanten Link, der auf die Bedeutung von Kreuzdiskriminierungen und dem Gedanken der Intersektionalität beweist https://de.wikipedia.org/wiki/Intersektionalit%C3%A4t.
Meine Erfahrung aus vierzig Jahren queerem Leben als zunächst schwuler Mann haben mir gezeigt, wie schwer es für Menschen mit Behinderung oder auch anderer Herkunft ist in der queeren Welt beachtet zu werden und wie spät sie wahrgenommen werden.
für den interessanten Link, der auf die Bedeutung von Kreuzdiskriminierungen und dem Gedanken der Intersektionalität beweist https://de.wikipedia.org/wiki/Intersektionalit%C3%A4t.
Meine Erfahrung aus vierzig Jahren queerem Leben als zunächst schwuler Mann haben mir gezeigt, wie schwer es für Menschen mit Behinderung oder auch anderer Herkunft ist in der queeren Welt beachtet zu werden und wie spät sie wahrgenommen werden.
Marlene
Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon
Ich bin (nur) intolerant gegenüber der Intoleranz.
Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon
Ich bin (nur) intolerant gegenüber der Intoleranz.
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Ulrike-Marisa
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Re: Warum wird so selten über Transgender mit einer Behinderung geredet
Moin,
...auch ich habe rechtlich einen Behindertengrad, man kann es so nicht sehen, bestenfalls an Narben am Arm und wenn ich die Teekanne komisch halte...
Das Thema ist doch im Kreis der Betroffenen schon aufgrund de vermutlich geringen Zahl sichtbarer Behinderungen etwas, was zwar alle angeht, selbst vermutlich aber nur ungern erwähnt wird; ein Randthema eben. Das Thema Behinderungen in der Gesellschaft, denke ich, ist schon angekommen, siehe Medien und Anzahl der Beiträge dazu, Inklusion in der Schule und Diskriminierungsverbote in der Arbeitswelt. Die Notwendigkeit eines respektvollen und einfühlsamen Umganges mit Behinderungen und Behinderten ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und damit auch jedes Einzelnen Bürgers in diesem Lande. Da kann sich niemand vor drücken. Dass es auch Trans-Menschen mit Behinderungen gibt, ist doch keine Frage, sondern Normalität. Die Frage, ob und in wieweit betroffene Behinderte sich outen und auch wahrgenommen werden ist eine ganz andere wegen der geringeren Anzahl und erlebter auch sonstiger Schwierigkeiten, das Leben mit Behinderungen zu meistern. Die Grundfrage bleibt m.E. nach nicht klar beantwortbar.
Gruß, Ulrike-Marisa
...auch ich habe rechtlich einen Behindertengrad, man kann es so nicht sehen, bestenfalls an Narben am Arm und wenn ich die Teekanne komisch halte...
Das Thema ist doch im Kreis der Betroffenen schon aufgrund de vermutlich geringen Zahl sichtbarer Behinderungen etwas, was zwar alle angeht, selbst vermutlich aber nur ungern erwähnt wird; ein Randthema eben. Das Thema Behinderungen in der Gesellschaft, denke ich, ist schon angekommen, siehe Medien und Anzahl der Beiträge dazu, Inklusion in der Schule und Diskriminierungsverbote in der Arbeitswelt. Die Notwendigkeit eines respektvollen und einfühlsamen Umganges mit Behinderungen und Behinderten ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und damit auch jedes Einzelnen Bürgers in diesem Lande. Da kann sich niemand vor drücken. Dass es auch Trans-Menschen mit Behinderungen gibt, ist doch keine Frage, sondern Normalität. Die Frage, ob und in wieweit betroffene Behinderte sich outen und auch wahrgenommen werden ist eine ganz andere wegen der geringeren Anzahl und erlebter auch sonstiger Schwierigkeiten, das Leben mit Behinderungen zu meistern. Die Grundfrage bleibt m.E. nach nicht klar beantwortbar.
Gruß, Ulrike-Marisa
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steffiSH
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Re: Warum wird so selten über Transgender mit einer Behinderung geredet
Auch ich bin Eigentümerin einer nicht auf den ersten Blick sichtbaren Behinderung. Der Vorteil der B. ist, daß man das Crossdressertum einem Behinderten eher zugesteht, eventuell mit dem Hinergedanken: "Das ist halt Seine Befriedigung". Aber das ist nur eine Vermutung von mir.
sum sum sum - no Latein
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Svetlana L
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Re: Warum wird so selten über Transgender mit einer Behinderung geredet
Ich glaube, dass das Thema Queer und Behinderung/Alter/Pflege in den kommenden Jahren noch wesentlich mehr an Bedeutung gewinnen wird. In diesem Zusammenhang möchte ich auch auf die Camino-Studie "Que(e)rschnitt Inklusion" hinweisen, die sich genau mit diesem Thema auseinandersetzt. Darin geht es um eine Bestandsaufnahme der inklusiven queeren Infrastruktur in Berlin und die Bedarfe queerer Menschen mit Behinderung.
Download der Studie
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Hawadehre
Svetlana
As gitt halt nix Bessers wäi wos Guads!
Däi owapfölzer Bärlinerin
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