Randale bei Events oder Sportveranstaltungen
Randale bei Events oder Sportveranstaltungen - # 4

Crossdresser, Transgender DWT... Plauderecke - was sonst nirgendwo passt
Michelle_Engelhardt
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Re: Randale bei Events oder Sportveranstaltungen

Post 46 im Thema

Beitrag von Michelle_Engelhardt »

Eure Ideen beängstigen mich
Brauchst Du Hilfe oder einfach jemanden zum quatschen? Schick mir 'ne PN!

Weihnachtsmarkt ist das Wacken für Büroangestellte!
Michi
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Re: Randale bei Events oder Sportveranstaltungen

Post 47 im Thema

Beitrag von Michi »

Liebe Michelle,

du musst doch nicht dort hin gehen. Alles sollte auf Freiwilligkeit basieren. Aber die Bekloppten, die nur darauf aus sind, Randale zu machen, denen sollte man durchaus die Möglichkeit einräumen, ihre Dummheit am eigenen Leib zu spüren, ohne dass dabei Unbeteiligte drunter leiden müssen.

Liebe Grüße
Michi
Wenn dir jemand auf den Fuß tritt, schreist du "Aua" und erwartest eine Entschuldigung.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
Jaddy
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Re: Randale bei Events oder Sportveranstaltungen

Post 48 im Thema

Beitrag von Jaddy »

DWT_Josi hat geschrieben: Sa 10. Aug 2019, 17:54Jeder der Regelmäßig ins Stadion geht, egal was für ein Typ Mensch Er/Sie/Es... ist, weiß Bescheid wie man sich bewegen sollte, damit es zu keinen Konflikten kommt.
Das impliziert erstens, dass es vom persönlichen Verhalten abhängt - was bestimmt nicht der einzige Grund ist. Wer attackiert wird oder so nebenbei was abkriegt - Feuerwerk, Wurfgeschosse - wird das kaum provoziert haben. Das ist das "hätte sie eben nicht so einen kurzen Rock angezogen"-Argument. Victim blamig auf Neudeutsch.

Zweitens impliziert es, dass es normal sei, dass anders aussehende / sich (friedlich) anders verhaltende Menschen Probleme bekommen - was eigentlich auch nicht so sein sollte.
DWT_Josi hat geschrieben: Sa 10. Aug 2019, 17:54Menschen, die von ihrem Erscheinungsbild auffallen oder die Merkmale besitzen die Du aufgeführt hast, können Abends/Nachts draußen wohl eher Schwierigkeiten bekommen und werden deshalb eher nicht alleine Unterwegs sein.
Auch das sollte nicht so sein.

Ja, ich weiss, dass es so ist. Die Wahrscheinlichkeit ist faktisch recht gering (in Stadien und -Umfeld auch tendenziell höher). Ich halte aber überhaupt die Tatsache, dass Menschen andere belästigen oder verletzen wegen ihres Aussehens, ihre Kleidung, etc. für nicht normal, nicht vernachlässigbar und nicht für hinnehmbar. Trotzdem schränkt es mich zum Beispiel ein. Ich kann nicht einfach so durch alle eigentlich friedlichen Wohnstrassen gehen.
Meldung1.png
Meldung2.png
stadion.jpg
Sowas. Sowas halte ich nicht für hinnehmbar. Ich denke auch, dass der Polizist "sich zu benehmen" wusste. Und dass die Autos nicht provoziert haben. Die Karte als Beispiel, dass das nicht Stadion, sondern Wohngebiet war. Tatsächlich ist zu Spielzeiten der ganze Weg zwischen Hauptbahnhof und Stadion tendenziell unsicheres Terrain für alle Menschen. Heisst: Es sind wohl nicht die anderen, die sich nicht zu benehmen wissen, sondern diejenigen, die unter dem Vorwand "Sport" Gewalttaten verüben.
DWT_Josi hat geschrieben: Sa 10. Aug 2019, 17:54Genau das ist gemeint mit cis-hetero-weiss-männlichen Privilegien: Sich jedenfalls wegen sowas keine Gedanken machen zu müssen. <-- Unsinn hoch drei, jedenfalls auf mich bezogen. Wenn jemand wie ich, seit vielen Jahren schon Unterwegs war, dann habe ich schon einiges Erlebt und Verhält sich auch dementsprechend, mich dann aber als Gedankenloser anderen gegenüber zu bezeichnen ist schlicht weg falsch.
Ich bitte um Verzeihung, wenn ich das falsch interpretiert habe. Deine Formulierung - "Ich hatte noch nie Angst" - kam bei mir jedenfalls so an, als ob sich niemand bei einem Stadionbesuch Sorgen machen oder Angst haben müsste. Da es aber, wie Du oben schriebst, wohl zum Beispiel vom eigenen Verhalten abhängt, sind die Sorgen vielleicht nicht in allen Fällen unbegründet - auch wenn Du aufgrund Deiner Erfahrung angeblich keine zu haben brauchst.

Angeblich, denn auch du schränkst dich ein:
Zum Fußball fahre ich ausschließlich als Mann. ...mich für die verschiedenen Arten der Fansubkulturen beschäftigt und ich denke ich weiß, gerade in der Fremde, mich unauffällig zu bewegen. ... schaue ich mir ein Auswärtsspiel auch schonmal in neutraler Kleidung aus dem Heimbereich des jeweiligen Gegners an. Das hat auch letztendlich den Vorteil, dass ich nach Spielende recht Problemlos zum Bahnhof gelange um wieder Heimzufahren.
Du versteckst eine Teil deines Seins, machst dich unauffällig, unsichtbar, vermeidest Schwächen zu zeigen. Sprich: Du nutzt alle verfügbaren Privilegien, um das zu erreichen.
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(Quelle)

tl;dr: Ich bitte einfach darum, die Sorgen und Ängste anderer nicht einfach damit abzuwerten, dass 1 selbst meint, davon noch nie tangiert gewesen zu sein.
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