Anne-Mette hat geschrieben: Mi 7. Aug 2019, 21:37
Moin,
es wäre schön, wenn die in meinen Augen unnötige Ausuferung einzelner Themenbereiche eingestellt wird
Mir scheint es, dass ungebetene Interpretations"hilfen" eher nicht zur Aufklärung oder zur einer vernünftigen Diskussion beitragen, sondern eher zu einer Gruppenbildung und Zementierung von "Feindeslagern".
Gruß
Anne-Mette
Ich empfinde mich nicht als "Feind".
Ich stelle noch einmal fest, ich bin hier als einziges Beispiel für ein Problem benannt, dass ich so nicht sehe. Ich wundere mich etwas darüber, dass meine ethische Berechtigung und Haltuing,
von einer Person, die ich als stets auf dem höchsten Roß der Moral sitzend wahrnehme — für schlichtweg menschenverachtend, sofern auch Männern dieses Attribut zugebilligt wird
meine Denkfähigkeit,
Das Zitat im Eingangstext scheint mir ein sehr prägnantes Beispiel fürs Aussetzen jeglichen Verstandes zu sein (sofern ansonsten vorhanden)
meine mentale Gesundheit,
einen Verfolgungswahn spürt
ohne nennenswerten Widerspruch außer meinem eigenen und Valleries in Frage gestellt werden darf. Ich denke, dass ich Michelles, Vanessas und Maries Beiträge auch als Unterstützung lesen sollte, aber dies gelingt mir nicht ganz. Ich kriege mein Gefühl da nicht bezwungen.
Ich sehe nicht, was diese sehr persönlichen, herabsetzenden und verletzenden Aussagen zu einer bei mir per Ferndiagnose ohne weiteren Beleg ein aus dem Zusammenhang gerissenens Zitat als das ich angeblich nur Männer als Primaten bezeichne und da gleich alle über einen Kamm scheren würde.
Ich nahm an, dass hier ein Schutzraum für queere Menschen ist. Als solchen (Trans*Weiblichkeit/ androphieler, mit männlichem Körper geborener Mensch, umgangssprachlich Schwuler und Tunte) empfinde ich mich. Daher nehme ich an, dass dieser Schutz sich auch auf meine Person erstreckt.
Wenn ich also für diese Aussagen, die sich auch hier und in einer anderen Diskussion auf meine Körperlichkeit erstrecken
ein bezeichnendes Beispiel dafür, wie sehr ein gewolltes oder gespieltes Mißverstehen (in diesem Fall wieder einmal von unserer gerade in dieser Hinsicht sattsam bekannten doppel-geschlechtlich Doppelnamigen)
Belege und Gründe gibt, so bitte ich Dich/ Euch, mir diese mitzuteilen.
Das erste, zweite und vierte Zitat ist, immer ohne Namensnennung, aber mit mehr als deutlichen Bezügen zu meiner Person, in den Eröffnungen eines vorgeblich wichtigen und bedeutenden "Themas", in dem mein Vorgehen, meine Haltung schon in der Eröffnung als minderwertig gekennzeichnet werden durch die Eröffnende, Yvette,
(hier eben zur Menschenverachtung, nur weil sie Schwanzträger sind. Hier wird es für mein Dafürhalten) brandgefährlich.
gebrandmarkt. Immerhin das "brandgefährlich" ist als eigene Wetung und nicht als behaupteter "apodiktischer", nicht anzuzweifelnder Fakt gekennzeichnet.
Ich lasse die Zitate, die mich in die Nähe zu Terroristen und Islamisten bringen, weg. Ich denke, sie sind gelesen und mit hämischem Grinsen oder Kopfschütteln wahrgenommen worden.
Ich fühle mich in meiner ganz persönlichen Würde in einer Weise angegriffen, wie ich sie in Diskussionen nur von links- oder rechtsextremen Populisten kenne.
Ich sehe in diesem Forum keine Diskussion, in der ein Mensch, und ein solcher bin ich, in eigens dafür gesetzten Themen an den Pranger gestellt wird.
Ich gebe jetzt hier wieder eine weitere Schwäche zu, in der Hoffnung, dass dies mir nicht zum Nachteil ausgelegt wird: Ich leide unter einer Depression, und diese sehr persönlichen Angriffe haben es mir sehr schwer gemacht, nicht in einen aktuellen Schub dieser Krankheit zu fallen.
Sollte ich einen anderen Menschen auch nur in Ansätzen ähnlich angegangen sein, bitte ich jeden hier Mitlesenden mir dies mitzuteilen, damit versuchen kann, dafür um Vergebung zu bitten.
Sollte es in Deinen/ Euren Augen berechtigte Argumente für eine solche Zurschaustellung und Abwertung eines einzelnen Menschen und berechtigte Zweifel an der von mir bestimmten Identität geben, so würde ich diese und die Begründung gerne erfahren.
Ich für mich sehe die Mechanismen, die einem Glaubenswechsel oder einem Wechsel des Kulturraums zugrunde liegen, als etwas grundsätzlich anderes an. Ich habe mich an keinem Punkt bewusst entschieden, Männer zu lieben oder weibliche Anteile zu haben. Ich weiß nicht, wie es sich anfühlt, diese in den Augen der Gesellschaft "Makel" nicht zu haben. Ich kann mich nicht Assimilieren, gar Überassimilieren, an etwas, dass ich immer war und bin.
Mich würde interessieren, ob überhaupt eine andere Person in mir und anderen gefährliche, überassimilierte Menschen ähnlich eines Konvertiten in einer Religion sieht. Wenn ich persönlich so gesehen werde, würden mich Gründe für diese Sichtweise interessieren, also Fakten und Argumente.
Ich wäre sehr traurig und verletzt, wenn die Mehrheit dieser Gemeinschaft mir persönlich indirekt mitteilt, dass ich keinen Respekt verdiene, keine Solidarität. Es könnte mir, wenn ich nicht sehr vorsichtig bin, kurzzeitig den Boden unter den Füßen wegziehen.
Ich würde gerne zu einer Diskussion zurückkehren, wenn ich eine ernste Frage und ein Problem erkennen würde. Yvette hat mehr als deutlich gemacht, dass sie mich verachtet und aus der Gemeinschaft hinaus drängen möchte. Andere "Feindeslager" sehe ich bisher nicht.