Das Kreuz mit den Katholiken ...und anderen...
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Marlene K.
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Das Kreuz mit den Katholiken ...und anderen...

Post 1 im Thema

Beitrag von Marlene K. »

Ein Artikel in der heutigen TAZ Berlin stellt die Frage von gesellschaftlichen Realitäten im Spiegel der Religionen, unseres von Vorurteilen behafteten unterschiedlichen Umgangs am Beispiel von Islam und Katholizismus und der Umgang damit von staatlichen Wissenschaftsinstitutionen in Frage.
https://taz.de/Katholische-Theologie-in ... /!5607996/
Ich würde für mich die Fragestellung auf alle Religionen erweitern, besonders die drei (in großen Einheiten gerechneten) aus dem Judentum entsprungenen Religionen, hinterfragen.
Jede*r von uns hat von den Unterschieden im Christentum zwischen Orthodoxen (russisch?/griechisch?/...), den Katholiken (Altkatholiken?/Römisch-Katholisch?/...) und den Protestanten (reformiert?/unitarisch?/angelikanisch?/pietistisch?/Zeugen Jehovas?/...) gehört. Weniger bekannt sind der Mehrheit die Unterschiede zwischen Sunniten, Shiiten, Aleviten oder gar Wahabiten und anderen im Islam. Kaum einer weiß um die Strömungen im Judentum (ortodhox?/ assimiliert?/ aschkenasisch?/ sephardisch?/ misradisch?/...).

Ein Blick über den europäisch zentrierten (leider nicht auf Europa beschränkten...) Tellerrand würde die internationalen Diskussionen versachlichen und auf allen Seiten lernen ermöglichen.

Wir basieren doch spätestens seid Sommer 2015 auf jüdisch-christlichen Werten, auch wenn es bis dahin nur christliche Werte waren...

Fragen über Fragen von der Pantheistin/ Atheistin

Marlene
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Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon

Ich bin (nur) intolerant gegenüber der Intoleranz.
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Re: Das Kreuz mit den Katholiken ...und anderen...

Post 2 im Thema

Beitrag von Ulrike-Marisa »

Moin,

...das Wissen über andere Religionen und deren Strömungen ist sicher sehr interessant und sehr umfangreich. Ich kenne selbst nur einiges Basiswissen, da müsste ich mich richtig mit beschäftigen.
Die Grundfrage für unser heutiges Leben rund den Globus ist doch die, wie mit den fundamentalistischen und radikalen Strömungen umzugehen ist, die in der Summe mehr oder weniger jeweils indoktrinär, militant, rassistisch und frauenfeindlich sind. Was sind die Ursachen für diese Radikalität? Gibt es vielleicht Dinge, die diese Ursachen auch bekämpfen könnten? Unwissenheit, Armut und Unterdrückung werden auf jeden Fall zu den Ursachen dazu gehören. Hier, denke ich, sind Lösungsansätze zu suchen und zu finden. Ausbeutung und Kriege helfen da bestimmt nicht weiter, sondern eher Freiheit, Gerechtigkeit, Selbstbestimmung und fäirer Handel weltweit. Aber daran scheint derzeit global gesehen eher weniger Interesse zu bestehen, leider...

Grüße, Ulrike-Marisa
Josii
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Re: Das Kreuz mit den Katholiken ...und anderen...

Post 3 im Thema

Beitrag von Josii »

Das Kreuz mit den Katholiken ...und anderen...


....erlegigt sich von selbst, wenn keiner mehr hingeht!

Über 400.000 Kirchenaustritte 2018 - läuft. (cof)
Wir warn geboren um zu leben
für diesen einen Augenblick
....um zu spüren wie wertvoll Leben ist! - Unheilig
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Re: Das Kreuz mit den Katholiken ...und anderen...

Post 4 im Thema

Beitrag von Nicole Fritz »

Josii hat geschrieben: Mi 24. Jul 2019, 12:17 Das Kreuz mit den Katholiken ...und anderen...

....erlegigt sich von selbst, wenn keiner mehr hingeht!
Hallo Josii,

so einfach ist das leider nicht. Es gibt einfach noch zu viele Menschen, die es nie lernen eigenständig zu denken. Und wenn dann keiner da ist, der ihnen sagt, wo es lang geht (weil er allein ja die einzige wirkliche Wahrheit von Gott, Jehova, Allah oder wem auch immer offenbart bekommen hat), verlieren die ihren Halt und verzweifeln. Und wer es gelernt hat selbst zu denken, kann an diesen selbst ernannten Propheten verzweifeln.

Liebe heidnische Grüße
Nicole

PS: Und was die genannten Religionen angeht: einen gemeinsamen Gott könnte man sich ja vielleicht teilen, eine angestrebte Weltherrschaft aber nicht.
Marlene K.
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Re: Das Kreuz mit den Katholiken ...und anderen...

Post 5 im Thema

Beitrag von Marlene K. »

Ulrike-Marisa hat geschrieben: Mi 24. Jul 2019, 10:52 ...das Wissen über andere Religionen und deren Strömungen ist sicher sehr interessant und sehr umfangreich. ...
Die Grundfrage für unser heutiges Leben rund den Globus ist doch die, wie mit den fundamentalistischen und radikalen Strömungen umzugehen ist, die in der Summe mehr oder weniger jeweils indoktrinär, militant, rassistisch und frauenfeindlich sind. Was sind die Ursachen für diese Radikalität? Gibt es vielleicht Dinge, die diese Ursachen auch bekämpfen könnten? Unwissenheit, Armut und Unterdrückung werden auf jeden Fall zu den Ursachen dazu gehören. Hier, denke ich, sind Lösungsansätze zu suchen und zu finden. Ausbeutung und Kriege helfen da bestimmt nicht weiter, sondern eher Freiheit, Gerechtigkeit, Selbstbestimmung und fäirer Handel weltweit. Aber daran scheint derzeit global gesehen eher weniger Interesse zu bestehen, leider...

Grüße, Ulrike-Marisa
Moin, liebe Ulrike-Marisa,
auch ich habe wenig Wissen über die genannten Religionen. Einiges habe ich bei Wikipedia nachgelesen.
Wie in dem Artikel geht es mir darum nicht das einseitig veröffentlichte Bild unhinterfragt stehen zu lassen. Wenn ich die Auswahl bei den Muslimen für eine Staatliche Universität hinterfrage aber die Auswahl bei den Katholiken als religionsbedingt zulässig erachte bin ich selber rassistisch.

Meine neu ergänzte und angelesene Aufzählung zeigt für mich zwei Tatsachen:

1. Die drei abrahamitischen Religionen Judentum, Christentum und Islam kommen aus der selben Denkschule und haben jede für sich freiheitliche und dogmatische Schulen.

2. Auch Muslime und Juden sind mehrheitlich nicht dogmatisch und menschenfeindlich. Die Bedrohung kommt durch einezelne, "den" Muslim oder "den" Christen als unfrei zu bezeichnen ist menschenfeindliches Vorurteil.

Menschenfeindliches Gedankengut speist sich letztendlich aus anderen Quellen als dem persönlichen Glauben.

Ich für mich kann an keine Gottheit glauben, die sagt, nur wer an mich glaubt kann sinnvoll Leben. Diese Gottheit würde in jedem Fall einen großen Teil der von Ihr geschaffenen Wesen mit Bewusstsein für ewig quälen. Was wäre dies für ein rachsüchtiger und kleinlicher Gott. Aber das ist nur meine Überzeugung.

Ansonsten teile ich Deine Analyse: Um Menschen verführbar zu halten, muss ich sie ungebildet, unwissend halten. Bildung ist zwar kein sicherer Schutz vor Menschenverachtung, aber ohne Bildung und selbstständigem Denken bin ich verführ- und betrügbar. Wichtig dabei ist aber, dass Bildung nicht nur aus Faktenwissen sondern auch aus Herzensbildung besteht.

Wenn mehr Menschen dies erkennen fordern sie Freiheit und Fairnes auch im wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Umgang. Das Zwischenstaatliche bedingt durch künstliche Grenzen erledigt sich bei klarem Denken von alleine. Staaten dienen heute nur noch dem Machterhalt der Herrschenden, auch wenn sie zu Anfang der Demokratisierung Sinn gemacht haben.
Marlene

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Re: Das Kreuz mit den Katholiken ...und anderen...

Post 6 im Thema

Beitrag von Ulrike-Marisa »

Hallo Marlene,

ich zwar christlich orientiert aber von großer religiöser Offenheit geprägt. Gott ist überall, wenn man das dann so sagen darf - in jeder Religion, nur mit anderem Namen dann. Wo kämen wir hin, wenn nur unsere christlich geprägte Sicht das einzig wahre an glauben auf der Welt sein sollte. Das ist Blödsinn. die Menschen in anderen Kulturen/Religionen haben auch ihren Gott oder im Gegensatz zur Bibel oft auch mehrere Götter, im Christentum gibt's die Engel... So hat jede Religion ihre besondere Sichtweise auf das Göttliche und was soll daran falsch sein, nur weil es nicht unsere Religion ist. Nein da müssen wir offener sein als früher üblich und den christlichen strengen und strafenden Gott haben wir glaube ich mittlerweile auch hinter uns gelassen nach der Zeit der Aufklärung. Ich denke, glauben (als Verb) ist eher ein Lebensgefühl und nicht unbedingt von irgend welcher religiöser Dogmatik abhängig. Es gibt so viel Unerklärliches in unserer Welt und in unserem Leben und dafür gibt es als Erklärung halt höhere Institutionen/Wesen, wie Gott/Götter, um für den Menschen das Unerklärliche fassbar zu machen - und das tun letztlich alle Religionen auf ihre Art und Weise.

Grüße, Ulrike-Marisa ))):s
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Re: Das Kreuz mit den Katholiken ...und anderen...

Post 7 im Thema

Beitrag von Marlene K. »

Liebe Ulrike-Marisa,
genau deswegen bewege ich mich zwischen Pantheistin, alles ist göttlich, da es aus Gott entsteht oder Atheistin, es gibt nur diese Welt und was sie umfasst ist nur das, was wir erkennen können.
Marlene

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Olivia
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Re: Das Kreuz mit den Katholiken ...und anderen...

Post 8 im Thema

Beitrag von Olivia »

Hallo,

obwohl ich ja unabänderlich Atheistin bin, schlage ich - quasi als "Friedensangebot" - den Agnostizismus als Alternative vor:

"...Agnostizismus (latinisierte Form von griechisch ἀγνωστικισμός a-gnōstikismós von altgriechisch ἀγνῶσις a-gnō̂sis, deutsch "šohne Wissen"˜, "šohne Erkenntnis"˜) ist die philosophische Ansicht, dass Annahmen — insbesondere theologische, die die Existenz oder Nichtexistenz einer höheren Instanz, beispielsweise eines Gottes, betreffen — ungeklärt oder nicht klärbar sind.[1] Vertreter des Agnostizismus werden als Agnostiker bezeichnet.

Agnostizismus ist eine Weltanschauung, die insbesondere die prinzipielle Begrenztheit menschlichen Wissens, Verstehens und Begreifens betont. Die Möglichkeit der Existenz transzendenter Wesen oder Prinzipien wird nicht bestritten. Agnostizismus ist sowohl mit Theismus als auch mit Atheismus vereinbar, da der Glaube an Gott und die Ablehnung von Gott möglich ist, selbst wenn die Gewissheit seiner Existenz oder Inexistenz fehlt. Ebenso ist die Auffassung, wonach atheistische Thesen wahrscheinlicher sind als theistische, mit dem Agnostizismus vereinbar. Die Frage "Gibt es einen Gott?" beantworten Agnostiker dementsprechend nicht mit "Ja" oder "Nein", sondern mit "Ich weiß es nicht", "Es ist nicht geklärt" oder "Es ist nicht beantwortbar". "¦"

Liebe Grüße von Olivia
Dolores59
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Re: Das Kreuz mit den Katholiken ...und anderen...

Post 9 im Thema

Beitrag von Dolores59 »

Weil ich selbstständig denke, bevorzuge ich eine persönliche Beziehung zu Gott. Den Weg zu Gott (Vaier) hat mir der Sohn (Jesus) geöffnet und ich habe das angenommen.

Dolores
Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele.
(Psalm 139,14)
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Re: Das Kreuz mit den Katholiken ...und anderen...

Post 10 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2019-11-01 »

Ralf-Marlene hat geschrieben: Mi 24. Jul 2019, 14:38 ...
Ich für mich kann an keine Gottheit glauben, die sagt, nur wer an mich glaubt kann sinnvoll Leben. Diese Gottheit würde in jedem Fall einen großen Teil der von Ihr geschaffenen Wesen mit Bewusstsein für ewig quälen. Was wäre dies für ein rachsüchtiger und kleinlicher Gott. Aber das ist nur meine Überzeugung.

Ansonsten teile ich Deine {Ulrike-Marisas} Analyse: Um Menschen verführbar zu halten, muss ich sie ungebildet, unwissend halten. Bildung ist zwar kein sicherer Schutz vor Menschenverachtung, aber ohne Bildung und selbstständigem Denken bin ich verführ- und betrügbar.
...
Dem kann ich (leider) nur vollumfänglich zustimmen.
So wichtig Gemeinschaften (z.B. eben auch Religionsgemeinschaften) sind, um gesellschaftlichen Konsens zu schaffen, so groß ist eben auch die Gefahr des Mißbrauchs (z.B. von unwissenden Mehrheiten durch "wissende" Minderheiten").

Ich weiss zwar nicht, wo die Wahrheit liegt (aber wer weiss das schon - von denen abgesehen, die unglaublich anmassend sind...), aber ich bin inzwischen vom passiven Katholizismus zum "offenen Theismus" "konvertiert" (nur für mich, ich zahle weiterhin Kirchensteuer...), weil ich annehme, daß Gott oder eben synonym ein Schöpfer den Menschen die Freiheit gegeben hat, sein Schicksal selbst zu bestimmen.

mfG
Marlene K.
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Re: Das Kreuz mit den Katholiken ...und anderen...

Post 11 im Thema

Beitrag von Marlene K. »

Olivia hat geschrieben: Mi 24. Jul 2019, 15:31 Hallo,

obwohl ich ja unabänderlich Atheistin bin, schlage ich - quasi als "Friedensangebot" - den Agnostizismus als Alternative vor:

"...Agnostizismus (latinisierte Form von griechisch ἀγνωστικισμός a-gnōstikismós von altgriechisch ἀγνῶσις a-gnō̂sis, deutsch "šohne Wissen"˜, "šohne Erkenntnis"˜) ist die philosophische Ansicht, dass Annahmen — insbesondere theologische, die die Existenz oder Nichtexistenz einer höheren Instanz, beispielsweise eines Gottes, betreffen — ungeklärt oder nicht klärbar sind.[1] Vertreter des Agnostizismus werden als Agnostiker bezeichnet.
Wunderbar, ein Wort für meine Haltung...
Marlene

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Re: Das Kreuz mit den Katholiken ...und anderen...

Post 12 im Thema

Beitrag von Marlene K. »

Hier ein anderer Beitrag zur Wertung von Religionen
https://taz.de/Forschung-zum-politische ... /!5608768/
...
Schon das Wort Islamismus wird unter Verdacht gestellt. Man möchte den Islam nicht mit negativen Dingen in Bezug bringen, fokussiert stattdessen auf Islamfeindlichkeit oder die Diskriminierung von Muslimen. Man glaubt es kaum, wie viele Projekte zur Islamfeindlichkeit finanziert werden. Ich kritisiere Totalitarismus, egal woher er kommt, egal in welcher Verkleidung er auftritt. Mein Spezialgebiet ist der islamische Totalitarismus, der politische Islam. Nicht die Religion. Mir geht es nicht um den Islam, der sehr unterschiedliche Facetten aufweist, sondern um eine politische Strömung, die ich für äußerst gefährlich halte. Die nicht nur nach außen gegen Nichtmuslime oder liberale Muslime, sondern auch nach innen und vor allem gegenüber Frauen und Mädchen extrem repressiv ist.
...
Was mich ... an der Figur des "alten weißen Mannes" am meisten stört, ist die Stigmatisierung von Personen aufgrund von Dingen, die unveränderbar und der Person inhärent sind: Geschlecht, Alter und Hautfarbe. Das ist definitiv ein Merkmal des Rassismus.
...
Frau Hübsch vertritt die Doktrin der Ahmadiyya, das Kopftuch und die Bedeckung des weiblichen Körpers seien "verpflichtend", genauso wie die absolute Geschlechtertrennung. In der Unterwerfung unter solche Regularien kann ich kein Moment der Freiheit entdecken. Und wenn Judith Butler tatsächlich meint, eine Burka tragende Frau ist diejenige, die sich der Sexualisierung des weiblichen Körpers verweigert, dann muss ich sagen, hat sie überhaupt nichts verstanden.
...
Aussagen, die für mich zeigen, ich muss meine eigenen Brüche und Vorurteile hinterfrage und es geht immer wieder um Macht und Deutungshoheit.
Marlene

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Re: Das Kreuz mit den Katholiken ...und anderen...

Post 13 im Thema

Beitrag von Marlene K. »

Es gibt aud dieser Welt kein schwarz und weiß, gut oder böse, schuldig oder Unschuldig, richtig oder falsch. Es ist immer komkliziert und hängt vom Standpunkt und Betrachtungswinkel ab.
Marlene

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Re: Das Kreuz mit den Katholiken ...und anderen...

Post 14 im Thema

Beitrag von Josii »

Ralf-Marlene hat geschrieben: Fr 26. Jul 2019, 13:54 Es gibt aud dieser Welt kein schwarz und weiß, gut oder böse, schuldig oder Unschuldig, richtig oder falsch. Es ist immer komkliziert und hängt vom Standpunkt und Betrachtungswinkel ab.
Hallo Marlene,

da möchte ich Dir doch widersprechen: Es gibt Schwarz, es gibt Weiß......es gibt falsch. Schon deshalb weil immer eine oder einer diesen Standpunkt und Betrachtungswinkel hat.

Grundlegende Information ist immer die beste Basis für eigene Argumentation.

Meine Empfehlung: Koran lesen, eigenes Bild machen. Für mich: Hochinteressant und Hochgefährlich.

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Re: Das Kreuz mit den Katholiken ...und anderen...

Post 15 im Thema

Beitrag von Marlene K. »

Josii hat geschrieben: Fr 26. Jul 2019, 15:10 Hallo Marlene,

da möchte ich Dir doch widersprechen: Es gibt Schwarz, es gibt Weiß......es gibt falsch. Schon deshalb weil immer eine oder einer diesen Standpunkt und Betrachtungswinkel hat.

Grundlegende Information ist immer die beste Basis für eigene Argumentation.

Meine Empfehlung: Koran lesen, eigenes Bild machen. Für mich: Hochinteressant und Hochgefährlich.

Josii
Liebe Josii,
Ob Du es glaubst oder nicht, den Koran in Übersetzung habe ich gelesen, ebenso die evangelische Bibel einmal komplett durch und ein katholisches Hausbuch. Alle drei Bücher waren gleichermaßen brandgefährlich, in so weit pure Dinge gefährlich sein können.

Meine Erfahrung ist, dass nicht die Dinge gefährlich sind, nicht einmal die Inhalte. Gefährlich wird es, wenn Menschen an Wahrheiten, schwarz und weiß, richtig und falsch, glauben.

Als theoretische Größen und Wertungen gibt es diese Dinge sicherlich. Lies doch einmal buddhistisches Gedankengut. Dort wird, ganz ohne religiöse Einordnung und Schuldzuweisung und Wertung ein wertbasierter Kosmos aus dem Menschen heraus, von Einzelnen her gedacht, in voller Selbstverantwortung, aufgebaut.

Darauf basiert auch meine Haltung, dass ich nicht "den Muslim" oder "den Juden" oder "den Christen" verurteile. Wenn ich Menschen negativ beurteile, versuche ich diesen in seiner Individualität und dem Bewusstsein, dass auch ich meine Vorurteile hinterfragen muss, wahrzunehmen.

In einem stimme ich Dir zu: Es gibt falsche Handlungen, wie zum Beispiel Akte gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit.
Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit sind Rassismus, Anti-Islamismus, -Ziganismus, -Semitismus und so weiter, jede Gruppenbezogene Feindlichkeit (Schwulen-F., Trans-F., Hetero-F., Frauen-F, Männer-F.,..
Alle diese Gruppen bestehen aus Individuen und jedes dieser Individuen gehört zu einer vielzahl anderer Gruppen wie zum Beispiel der Deutsche Anwalt, Vater, Onkel, Bisexuelle, der Crossdresser ist, türkischstämmige Eltern hat und Muslim ist.
Wonach be- oder verurteilst Du diesen Menschen?

Ich könnte auch sagen, jede einfache Antwort, alles schwarz-weiß-Denken, ist falsch. Mag sein, dass es dadurch ist, dass ich einen vermeintlich festen, unumstößlichen Standpunkt einnehme. Schon der ist in den meisten Fällen falsch, so wie wir alle fast überall auf der Welt Fremde, Ausländer, Menschen mit anderer Religion und Kultur sind...

Ich hoffe, ich konnte das, was ich zu sagen versuche, klarer machen, auch wenn das nicht einfach ist.
Marlene
Marlene

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