Body Positivity
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ExuserIn-2020-07-10
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Body Positivity
Wer mal in das Thema reinkommen möchte!
"Man soll dem Leib etwas Gutes bieten, damit die Seele Lust hat, darin zu wohnen." Teresa von Ãvila
Animationsfilm zur Plastischer Chirurgie und Schönheitsidealen. 3 min.
https://www.youtube.com/watch?v=ym5UBUdvMzs
Dick und Schön. 30 min.
https://www.arte.tv/de/videos/073399-00 ... nd-schoen/
Embrace mit Nora Tschirna. 1h 30 min.
https://www.amazon.de/Embrace-Taryn-Bru ... deo&sr=1-1
Body Positivity bei Männern
https://www.20min.ch/people/schweiz/sto ... --21353483
Dazu noch ein Lied von Hailee Steinfeld, was ich ganz passend finde:
https://www.youtube.com/watch?v=qBB_QOZNEdc
Kurz angerissen was Body Positivity ist:
Body Positivity fragt "musst du deinen Körper verändern um glücklich zu sein?" und fragt "ob ein Unwohlsein mit deinen Körper von anderen kommt (Vergleiche, Schönheitsideale)?".
Akzeptiert alle Körper und begegnet sie mit Respekt.
Sagt nicht ob etwas ungesund ist oder gesund, es steht das eigene Wohlbefinden im Vordergrund.
Was Body Positivity nicht ist:
Dick als das neue Schönheitsideal zu bezeichnen. (Das widerspricht dem Prinzip von Body Positivity.)
Eine Einstellung die sich nur auf die Schönheitsideale von Frauen bezieht. (Unter Schönheitsidealen leiden alle Menschen, Alte , Junge, Kinder und alle Geschlechter)
Body Positivity ist keine Kritik an Transition.
"Man soll dem Leib etwas Gutes bieten, damit die Seele Lust hat, darin zu wohnen." Teresa von Ãvila
Animationsfilm zur Plastischer Chirurgie und Schönheitsidealen. 3 min.
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Dick und Schön. 30 min.
https://www.arte.tv/de/videos/073399-00 ... nd-schoen/
Embrace mit Nora Tschirna. 1h 30 min.
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Body Positivity bei Männern
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Dazu noch ein Lied von Hailee Steinfeld, was ich ganz passend finde:
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Kurz angerissen was Body Positivity ist:
Body Positivity fragt "musst du deinen Körper verändern um glücklich zu sein?" und fragt "ob ein Unwohlsein mit deinen Körper von anderen kommt (Vergleiche, Schönheitsideale)?".
Akzeptiert alle Körper und begegnet sie mit Respekt.
Sagt nicht ob etwas ungesund ist oder gesund, es steht das eigene Wohlbefinden im Vordergrund.
Was Body Positivity nicht ist:
Dick als das neue Schönheitsideal zu bezeichnen. (Das widerspricht dem Prinzip von Body Positivity.)
Eine Einstellung die sich nur auf die Schönheitsideale von Frauen bezieht. (Unter Schönheitsidealen leiden alle Menschen, Alte , Junge, Kinder und alle Geschlechter)
Body Positivity ist keine Kritik an Transition.
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ExuserIn-2020-07-10
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Re: Body Positivity
Body Positivity erreichen manche in dem sie ihren Körper ganz nackt zeigen.
Nackt ist der Körper ohne die schützende Kleidung und ohne verdeckendes Make-Up einfach da.
Er ist so, wie er ist, unverändert, schonungslos ehrlich.
Es ist ein befreiendes Gefühl. Einige berichten wenn sie sich allein nackt in der Wohnung bewegen geht gewisses körperliches Unwohlsein schon vorüber. (Body Dysphorie = Abzugrenzen zu Gender-/Sex Dysphorie) Ich selbst habe diese befreiende Gefühl zum ersten mal in der Sauna gespürt. Dort begegnen uns die Menschen mit all ihren Formen und keine Kleidung schafft eine Einheitsnorm. Dort fiel es dann gar nicht auf, das ich Brüste habe und eine dicke Narbe. Ein anderer Mann hatte dicke Pusteln auf den Rücken und manche Frauen Schwangerschaftsstreifen. In der Sauna wird klar, wir sind nicht perfekt. Wir zeigen uns so, wie wir sind und das schafft eine gleichwertigere Ebene als gleiche Kleidung und das streben nach dem Einheitsidealbild.
Body Dysphorie entsteht durch den Vergleich mit einem Schönheitsideal. In unserer Welt die durch soziale Medien geprägt ist, vergleichen wir viel. Denn diese Medien sind genau darauf aus. Das ist auch ein Grund dafür warum die Body Dysphorie so ansteigt. Warum Fitnesbuden so einen Zulauf haben. Die die Body Dysphorie überwunden haben, berichten davon, dass sie aufgehört haben sich zu vergleichen. Sie haben den Abstand zu Sozialen Medien gesucht.
Nackt ist der Körper ohne die schützende Kleidung und ohne verdeckendes Make-Up einfach da.
Er ist so, wie er ist, unverändert, schonungslos ehrlich.
Es ist ein befreiendes Gefühl. Einige berichten wenn sie sich allein nackt in der Wohnung bewegen geht gewisses körperliches Unwohlsein schon vorüber. (Body Dysphorie = Abzugrenzen zu Gender-/Sex Dysphorie) Ich selbst habe diese befreiende Gefühl zum ersten mal in der Sauna gespürt. Dort begegnen uns die Menschen mit all ihren Formen und keine Kleidung schafft eine Einheitsnorm. Dort fiel es dann gar nicht auf, das ich Brüste habe und eine dicke Narbe. Ein anderer Mann hatte dicke Pusteln auf den Rücken und manche Frauen Schwangerschaftsstreifen. In der Sauna wird klar, wir sind nicht perfekt. Wir zeigen uns so, wie wir sind und das schafft eine gleichwertigere Ebene als gleiche Kleidung und das streben nach dem Einheitsidealbild.
Body Dysphorie entsteht durch den Vergleich mit einem Schönheitsideal. In unserer Welt die durch soziale Medien geprägt ist, vergleichen wir viel. Denn diese Medien sind genau darauf aus. Das ist auch ein Grund dafür warum die Body Dysphorie so ansteigt. Warum Fitnesbuden so einen Zulauf haben. Die die Body Dysphorie überwunden haben, berichten davon, dass sie aufgehört haben sich zu vergleichen. Sie haben den Abstand zu Sozialen Medien gesucht.
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ExuserIn-2019-12-18
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Re: Body Positivity
Sorry....
aber bei uns geht es nicht um ein Schönheitsideal, sondern um unser gefühltes Geschlecht.
Ich fürchte, Du bist da schon wieder auf den nächsten Zug aufgesprungen, nur weil er grade vorbeigefahren ist.
Meine persönliche Meinung.
Liebe Grüße
Vanessa
aber bei uns geht es nicht um ein Schönheitsideal, sondern um unser gefühltes Geschlecht.
Ich fürchte, Du bist da schon wieder auf den nächsten Zug aufgesprungen, nur weil er grade vorbeigefahren ist.
Meine persönliche Meinung.
Liebe Grüße
Vanessa
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Anja
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Re: Body Positivity
Moinsen
Ich bin ja eh ziemlich entspannt was meinen Körper angeht und kann ihn so akzeptieren wie er ist (manchmal mehr, manchmal weniger)
Der Film hat mir gezeigt, das es doch eingentlich ne ganz vernünftige Einstellung ist.
Jeder hat Makel. Selbst Models sind mit sich unzufrieden.
Als Berufspendler (mit den Öffis) sehe ich jeden Tag sehr viele Leute. Und alles, was mich an mir nervt, hab ich bei anderen schon "schlimmer" gesehen. Also wozu aufregen?
Man selbst sieht sich immer am kritischsten.
Ich könnte jetzt auch nicht mal sagen, was ich grundsätzlich "schön" finde. Es kommt auf den Gesamteindruck ein. Bei Frauen gefallen mir aber eher die besser, die nicht dünn sind
Die Ausstrahlung eines Menschen finde ich wichtig. Und die ist vom Körper unanbhängig.
Grüße
die Anja
Ich hab mir die Doku damals noch aus der Mediathek gezogen und fand die äußerst sehenswert.
Ich bin ja eh ziemlich entspannt was meinen Körper angeht und kann ihn so akzeptieren wie er ist (manchmal mehr, manchmal weniger)
Der Film hat mir gezeigt, das es doch eingentlich ne ganz vernünftige Einstellung ist.
Jeder hat Makel. Selbst Models sind mit sich unzufrieden.
Als Berufspendler (mit den Öffis) sehe ich jeden Tag sehr viele Leute. Und alles, was mich an mir nervt, hab ich bei anderen schon "schlimmer" gesehen. Also wozu aufregen?
Man selbst sieht sich immer am kritischsten.
Ich könnte jetzt auch nicht mal sagen, was ich grundsätzlich "schön" finde. Es kommt auf den Gesamteindruck ein. Bei Frauen gefallen mir aber eher die besser, die nicht dünn sind
Die Ausstrahlung eines Menschen finde ich wichtig. Und die ist vom Körper unanbhängig.
Grüße
die Anja
Fällt der Apfel weit vom Stamm, kommt wenigstens mal Sonne dran!
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Valerie Bellegarde
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Re: Body Positivity
Ich finde Tonis Beitrag (nicht nur diesen) sehr wichtig und er passt auch gut ins Forum. Hier wird so viel geklagt und über fehlendes Selbstwertgefühl gesprochen gerade im Zusammenhang damit, was uns alle betrifft, nämlich das temporäre, spielerische Crossdressing oder der permanente, unumkehrbare Identitätswechsel, und all die damit verbundenen Fragen, Probleme werden bestimmt 100 mal vorwärts und rückwärts dekliniert und durchgekaut. Die positiven Seiten werden völlig beiseite gelassen. Nun ist Bauchnabelschau zwar auch was Schönes, aber selten bringt sie uns weiter.
Wie wäre es also damit, Tonis Vorschlag zu folgen und das Ganze vom Kopf auf die Füße zu stellen, d.h. das alles mal positiv zu betrachten und zu dem zu stehen, was wir tun (als Crossdresser) oder was wir für Menschen sind oder zu sein glauben (ich meine jetzt die real transidenten Personen unter uns).
Nur mal so eine Idee.
Besten Gruß
Valerie
Wie wäre es also damit, Tonis Vorschlag zu folgen und das Ganze vom Kopf auf die Füße zu stellen, d.h. das alles mal positiv zu betrachten und zu dem zu stehen, was wir tun (als Crossdresser) oder was wir für Menschen sind oder zu sein glauben (ich meine jetzt die real transidenten Personen unter uns).
Nur mal so eine Idee.
Besten Gruß
Valerie
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ExuserIn-2019-12-18
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Re: Body Positivity
Hallo,Valerie Bellegarde hat geschrieben: Do 18. Jul 2019, 15:15 Ich finde Tonis Beitrag (nicht nur diesen) sehr wichtig und er passt auch gut ins Forum. Hier wird so viel geklagt und über fehlendes Selbstwertgefühl gesprochen gerade im Zusammenhang damit, was uns alle betrifft, nämlich das temporäre, spielerische Crossdressing oder der permanente, unumkehrbare Identitätswechsel, und all die damit verbundenen Fragen, Probleme werden bestimmt 100 mal vorwärts und rückwärts dekliniert und durchgekaut.
Der wesentliche Unterschied besteht meiner Meinung darin, dass sich auf der einen Seite Mann mit Mann oder Frau mit Frau vergleicht. In unserem Forum vergleicht sich Mann mit Frau, TransFrau mit Frau, Frau mit Mann oder TransMann mit Mann und von den Menschen zwischen den Geschlechtern will ich mal gar nicht reden.
Wenn ich mich nackt in einer Gruppe bewege, fühle ich mich erst recht falsch, weil mein Äußeres nicht zum Inneren passt. Ob ich damit leben kann, ist eine andere Frage. Das damit zu vergleichen, dass ich mich zu dick fühle oder mein Körper einfach zu unförmig ist, halte ich persönlich für völlig fehlgeleitet.
Ich will nicht abstreiten, dass dieses Thema auch für TransMenschen relevant ist, aber unter der Historie von Tonis Beiträgen, kann das so nicht kommentarlos stehen gelassen werden.
Und ich wiederhole mich an dieser Stelle gerne! Jeder darf seine Meinung und seine Wahrheit haben, aber das gilt nur, wenn Respekt vor den anderen Menschen besteht. Toni vermittelt mir leider immer den Eindruck des Messias ohne im Grunde zu wissen, was eigentlich seine Meinung ist. Schmeißt Brocken ins Forum, die im Grunde immer wieder nur provozieren solle - so kommt es zumindest bei mir an. Und ich ärgere mich grade über mich selbst, schon wieder darauf eingestiegen zu sein. Nun, ich bin halt ne olle Kuh ..... vielleicht lerne ich es aber noch.
Liebe Grüße
Vanessa (die jetzt besser mal die Klappe hält)
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Valerie Bellegarde
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Re: Body Positivity
Hallo Vanessa, ich habe die beiden letzten Beiträge nochmals durchgelesen und mir wurde klar dass ich persönlich diese sgnt. "body positivity" in einem anderen und allgemeineren Sinn verstanden habe, nämlich als Appel, generell eher positiv zu denken, wenn man mit anderen zu tun hat, sowie zu sich und seinem Körper zu stehen (auch zu dem zu stehen was man tut). Das halte ich nach wie vor für richtig, denn es geht nicht ohne. Ansonsten halte ich ebenfalls nicht allzu viel über diese gängigen Psychotrends aus Amerika, und habe das eigentlich auch nie so ernst genommen.
Beste Grüße und ich lese gerne von dir.
Valerie
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Valerie
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Aria
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Re: Body Positivity
Ich bin ja immer schon gespannt, mit welchen Wahrheiten du uns dieses Mal wieder beehrst, wenn ich einen neuen Thread von dir entdecke. Heute geht es also um body positivity. Eine Kampagne, die den Glauben an uns selbst wieder herstellen soll, von dem behauptet wird, er sei uns abhanden gekommen, weil in social media tagtäglich der perfekte Mensch propagiert wird, und dennoch wiederum nix anderes als eine Reduzierung auf das Körperbild ist. Ich lass jetzt den von dir gesuchten Zusammenhang zu gender dysphoria aussen vor, denn das ist wieder eine andere Diskussion, die Vanessa ja bereits begonnen hat.
Ich kann es, ehrlich gesagt, langsam nicht mehr hören. Es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht eine neue Kampagne gestartet wird, in denen den Leuten erklärt wird, wie sie mit den Auswirkungen unserer "modernen" Gesellschaft umzugehen hat. Sicher, die Ansätze mögen wohl alle einen berechtigten Hintergrund haben, trotzdem frage ich mich, ob die Leute immer mehr das Denken verlernen und nur durch derartige Aktionen wieder daran erinnert werden, wie es eigentlich zu laufen hat. Ich habe selbst eine Tochter im Teenie-Alter, die von Selbstzweifeln geplagt ist und hier und da was an sich auszusetzen hat. Aber es sind wir Eltern, die ihr erklären, dass das, was sie auf Insta & co sieht, zu 95% bullshit ist und sie diesen Mist nicht glauben und immer wieder kritisch hinterfragen soll. Hinzu kommt noch, dass es heutzutage wohl sehr angesagt ist, allen und jedem nach dem Mund zureden und gelogen wird, bis sich die Balken biegen, nur, um nicht auch mal unbequeme Wahrheiten auszusprechen. Die Leute sind es einfach nicht mehr gewohnt, auch mal negatives gesagt zu bekommen und dadurch zu lernen, dass es völlig okay ist, nicht perfekt zu sein, denn das ist niemand.
Wenn du meinst, dass das alles erst auf dem social media Mist gewachsen ist, muss ich dich leider enttäuschen. Geringe Selbstliebe ist kein Produkt der letzten 10 Jahre, denn ungefähr so lange gibt es diese erst. Das gab es auch schon früher. Früher waren es halt TV und Magazine, die uns erklären wollten, wie ein perfekter Körper auszusehen hat. Klassisches Beispiel: Diät. Wie lange gibt es schon Zeitschriften, die jede Woche aufs neue, die perfekte Diät für eine Top-Strandfigur vorgestellt haben? Na, bestimmt 40 Jahre. Was das alles aber heutzutage so sehr in den Fokus rückt, ist die Tatsache, dass man es einfach an jeder Ecke um die Nase gerieben bekommt. Handy an und zack, schon wieder wird man damit konfrontiert. Alles erscheint heute sehr viel häufiger vorzukommen als früher. Alles wird schlimmer. Die Sommer werden trockener, es geben mehr Waldbrände als früher. Es geschieht dies mehr und das mehr. Wir stehen am Abgrund und keiner kann uns mehr helfen. Das ist alles Angstmacherei, die nur einen Zweck erfüllt: die Leute in die Richtung zu treiben, wo man sie hin haben möchte. Mensch, schaltet diese Dinger aus und beschäftigt euch mit euch selbst! Den guten, wie schlechten Seiten.
Ich kann es, ehrlich gesagt, langsam nicht mehr hören. Es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht eine neue Kampagne gestartet wird, in denen den Leuten erklärt wird, wie sie mit den Auswirkungen unserer "modernen" Gesellschaft umzugehen hat. Sicher, die Ansätze mögen wohl alle einen berechtigten Hintergrund haben, trotzdem frage ich mich, ob die Leute immer mehr das Denken verlernen und nur durch derartige Aktionen wieder daran erinnert werden, wie es eigentlich zu laufen hat. Ich habe selbst eine Tochter im Teenie-Alter, die von Selbstzweifeln geplagt ist und hier und da was an sich auszusetzen hat. Aber es sind wir Eltern, die ihr erklären, dass das, was sie auf Insta & co sieht, zu 95% bullshit ist und sie diesen Mist nicht glauben und immer wieder kritisch hinterfragen soll. Hinzu kommt noch, dass es heutzutage wohl sehr angesagt ist, allen und jedem nach dem Mund zureden und gelogen wird, bis sich die Balken biegen, nur, um nicht auch mal unbequeme Wahrheiten auszusprechen. Die Leute sind es einfach nicht mehr gewohnt, auch mal negatives gesagt zu bekommen und dadurch zu lernen, dass es völlig okay ist, nicht perfekt zu sein, denn das ist niemand.
Wenn du meinst, dass das alles erst auf dem social media Mist gewachsen ist, muss ich dich leider enttäuschen. Geringe Selbstliebe ist kein Produkt der letzten 10 Jahre, denn ungefähr so lange gibt es diese erst. Das gab es auch schon früher. Früher waren es halt TV und Magazine, die uns erklären wollten, wie ein perfekter Körper auszusehen hat. Klassisches Beispiel: Diät. Wie lange gibt es schon Zeitschriften, die jede Woche aufs neue, die perfekte Diät für eine Top-Strandfigur vorgestellt haben? Na, bestimmt 40 Jahre. Was das alles aber heutzutage so sehr in den Fokus rückt, ist die Tatsache, dass man es einfach an jeder Ecke um die Nase gerieben bekommt. Handy an und zack, schon wieder wird man damit konfrontiert. Alles erscheint heute sehr viel häufiger vorzukommen als früher. Alles wird schlimmer. Die Sommer werden trockener, es geben mehr Waldbrände als früher. Es geschieht dies mehr und das mehr. Wir stehen am Abgrund und keiner kann uns mehr helfen. Das ist alles Angstmacherei, die nur einen Zweck erfüllt: die Leute in die Richtung zu treiben, wo man sie hin haben möchte. Mensch, schaltet diese Dinger aus und beschäftigt euch mit euch selbst! Den guten, wie schlechten Seiten.
¡no lamento nada!
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Michi
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Re: Body Positivity
Hallo Vanessa,VanessaL hat geschrieben: Do 18. Jul 2019, 16:47 Und ich wiederhole mich an dieser Stelle gerne! Jeder darf seine Meinung und seine Wahrheit haben, aber das gilt nur, wenn Respekt vor den anderen Menschen besteht. Toni vermittelt mir leider immer den Eindruck des Messias ohne im Grunde zu wissen, was eigentlich seine Meinung ist. Schmeißt Brocken ins Forum, die im Grunde immer wieder nur provozieren solle - so kommt es zumindest bei mir an.
ich stimme dir voll und ganz zu. Den Eindruck betreffend Toni habe ich schon länger, und er konnte diesen auch nicht im direkten persönlichen Austausch zerstreuen.
Liebe Grüße
Michi
Wenn dir jemand auf den Fuß tritt, schreist du "Aua" und erwartest eine Entschuldigung.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
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Jenina
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Re: Body Positivity
Hallo,VanessaL hat geschrieben: Do 18. Jul 2019, 16:47 .... Schmeißt Brocken ins Forum, die im Grunde immer wieder nur provozieren solle - so kommt es zumindest bei mir an. Und ich ärgere mich grade über mich selbst, schon wieder darauf eingestiegen zu ...
zum provozieren gehören immer zwei: der, der provoziert, und der, der sich provozieren lässt. Und hier sehe ich doch mal wieder eine Reaktion die etwas überschäumt. Zumal der Bezug zu einer Transistion von Toni gerade mal im letzten Satz und auch noch positiv ausschließend war.
Ein altes schönes Sprichwort sagt: Betroffene Hunde bellen. Es wäre besser, mal etwas weniger auf seine eigenen Problemem mit "body positivity" zu achten und das generelle gesellschaftliche Problem zu sehen. Und das hat durch die sogeannten "social media" sehr wohl zugenommen. Dass es natürlich wieder als neuer Trend verkauft wird liegt einfach daran, dass man im Kapitalismus eben immer etwas verkaufen muss, auch wenn es alter Wein in neuen Schläuchen ist.
Und was Toni selbst anbelangt so gefallen mir die Provokationen. Vor allem die aufgeregten Reaktionen darauf. Vielleicht mal etwas entspannen, erst mal hinsetzen und was trinken bevor man sich aufregt. Das ist gut für die "psycological positivity".
Jenina
Disclaimer: Dies ist eine persönliche Meinung, sie ist möglicherweise inkompatibel mit Deinem Glauben/Lifestyle/Parteiprogramm!
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ExuserIn-2019-12-22
Re: Body Positivity
Davon abgesehen, dass es Toni's 30. Thread zu dem Thema ist, finde ich diesen ganz gut.
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ExuserIn-2019-12-18
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Re: Body Positivity
Hallo meine Liebe,Jenina hat geschrieben: Fr 19. Jul 2019, 07:50 Und was Toni selbst anbelangt so gefallen mir die Provokationen. Vor allem die aufgeregten Reaktionen darauf. Vielleicht mal etwas entspannen, erst mal hinsetzen und was trinken bevor man sich aufregt. Das ist gut für die "psycological positivity".![]()
schön, dass wir uns wenigstens in der Einordnung von Tonis Beiträgen einig sind und Du sie auch als Provokation siehst. Damit erübrigt sich für mich, den Rest Deiner Anmerkungen zu kommentieren.
Liebe Grüße
Vanessa
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ExuserIn-2019-12-22
Re: Body Positivity
Ausnahmsweise ist das mal so. Ansonsten wirft er transidenten Persönlichkeiten vor sie seien gar nicht trans* sondern können nur mit dem Druck in ihrer Geschlechterrolle nicht umgehen und sollten sich einfach so akzeptieren wie sie geboren wurden.Jenina hat geschrieben: Fr 19. Jul 2019, 07:50 zum provozieren gehören immer zwei: der, der provoziert, und der, der sich provozieren lässt. Und hier sehe ich doch mal wieder eine Reaktion die etwas überschäumt. Zumal der Bezug zu einer Transistion von Toni gerade mal im letzten Satz und auch noch positiv ausschließend war.
Das solche Bemerkungen einigen Forenmitgliedern nicht gefallen sollte auf der Hand liegen. Aber das können Außenstehende häufig nicht nachvollziehen...
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Marielle
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Re: Body Positivity
Guten Abend zusammen, Guten Abend Keks-Marie,
Marielle
Du sprichst im ersten zitierten Satz Forenmitglieder an. Das du darin quasi forderst, dass unliebsame Ansichten nicht kommuniziert werden sollten, spielt kaum eine Rolle. Aber: Was oder wen meinst du mit "Außenstehende" im zweiten Satz, der sich eindeutig auf den ersten bezieht?Keks-Marie hat geschrieben: Fr 19. Jul 2019, 13:07 Das solche Bemerkungen einigen Forenmitgliedern nicht gefallen sollte auf der Hand liegen. Aber das können Außenstehende häufig nicht nachvollziehen...
Marielle
As we go marching, marching, we bring the greater days
For the rising of the women, means the rising of the race
No more the drudge and idler ten that toil where one reposes
But the sharing of life's glories, Bread and Roses, Bread and Roses.
For the rising of the women, means the rising of the race
No more the drudge and idler ten that toil where one reposes
But the sharing of life's glories, Bread and Roses, Bread and Roses.
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ExuserIn-2019-12-22
Re: Body Positivity
Hallo Marielle,Marielle hat geschrieben: Fr 19. Jul 2019, 23:24 Guten Abend zusammen, Guten Abend Keks-Marie,
Du sprichst im ersten zitierten Satz Forenmitglieder an. Das du darin quasi forderst, dass unliebsame Ansichten nicht kommuniziert werden sollten, spielt kaum eine Rolle. Aber: Was oder wen meinst du mit "Außenstehende" im zweiten Satz, der sich eindeutig auf den ersten bezieht?Keks-Marie hat geschrieben: Fr 19. Jul 2019, 13:07 Das solche Bemerkungen einigen Forenmitgliedern nicht gefallen sollte auf der Hand liegen. Aber das können Außenstehende häufig nicht nachvollziehen...
Marielle
das bezieht sich alles auf den Satz davor, welcher von Dir nicht mit zitiert wurde.
Es sind nicht einfach nur unliebsame Ansichten, wenn man die Identität der eigenen Person auf Grundlage der anderen allgemeinen Meinung abgesprochen bekommt. Wir sind hier ein gemischter Haufen toller individueller Persönlichkeiten, welche aus den unterschiedlichsten Gründen hier angemeldet sind. Außenstehende war im Nachhinein betrachtet eine unglückliche Wortwahl. Ich will hier ja niemanden ausgrenzen. Sagen wir "Nicht betroffene".
Zu einer transidenten oder nicht binären Person zu sagen, dass sie nicht trans* / enby ist, sondern nur an einem falschen Idealbild verzweifelt ist wie wenn man zu einer depressiven Person sagt: "Lach doch einfach mal!"
Wer das Gefühl nicht kennt, weil man sich mit seinem bei der Geburt festgelegten Geschlecht identifiziert, wird nie wissen oder empfinden wie sich das anfühlt.
Und da alle Threads von Toni früher oder später darauf abzielten die eigenen Fehlentscheidungen auf andere zu Projizieren, darf man sich nicht wundern, wenn von einigen Misstrauen geäußert wird.
Liebe Grüße
Marie