Seit neuestem kann der amtsoffizielle Gendermarker auf Island aber per einfacher Erklärung auf drei Optionen geändert werden. Nicht-binäre Personen bekommen dann die Endsilbe -bur. Eine schöne Lösung, finde ich, bei der sich die bei uns übliche Verwirrung ganz nebenbei aufgeklärt wird: Der Name macht automatisch klar, wie die Person anzusprechen ist.
Die Story habe ich in der taz gefunden: https://taz.de/Namensgebung-in-Island/!5605373/
P.S. Den Nachsatz im Artikel mit "-bur für alle" teile ich nicht. Wer sich einem der binären Gender zugehörig fühlt, hat das gleiche Recht auf richtige Anrede