Bereits wenige Tage nach meiner VÄ/PÄ erhielt ich ein Schreiben vom Landeseinwohneramt. Darin wurde ich darüber informiert, dass aufgrund einer Meldung meines Geburtsstandesamts mein Vorname nach den Bestimmungen des TSG geändert wurde. Ach so? Das wüsste ich aber!
Heute hatte ich Post von der Deutschen Rentenversicherung im Briefkasten. Meine Frau hatte sich schon beim Rausholen gewundert, warum ich von denen Post bekomme
In dem Schreiben wird mit mitgeteilt, dass meine bisher gültige Sozialversicherungsnummer falsche Angaben enthielt und durch die genannte neue Nummer ersetzt wird sowie alle bislang gespeicherten Daten auf die neue Nummer übertragen worden sind. Hä? Ich habe noch nie eine Sozialversicherungsnummer gehabt und kann mich auch nicht erinnern, diese jemals irgendwo benötigt geschweige denn angegeben zu haben.
Was ich außerdem festgestellt habe: Das Ändern von Daten ist manchmal gar nicht so einfach. Zum Beispiel habe ich einen Packstation-Account, bei dem ich den Namen ändern lassen wollte. Also habe ich kurzerhand meinen neuen Personalausweis gescannt und mit der Bitte um Änderung meiner Daten hingeschickt. Die Antwort kam prompt, ich solle doch eine Kopie der standesamtlichen Bescheinigung schicken aus der der Namenswechsel hervorginge. Anscheinend ist ein Personalausweis als Legitimationsmittel außer Mode gekommen. Meine Frau hatte dann die Idee, dass ich mich doch einfach neu anmelden solle. Gesagt, getan - dafür ist weder ein Personalausweis, noch eine Geburtsurkunde, Lebensbescheinigung oder was auch immer erforderlich. Bei Paypal erwartet mich anscheinend das gleiche Spielchen. Ebay ist auch noch offen. Bei Amazon hingegen konnte ich die Daten in den Kontoeinstellungen selbst ändern.