Detransition - Der Weg zurück - - # 6
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ExuserIn-2020-07-10
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Re: Detransition „ Der Weg zurück „
https://www.reddit.com/r/detrans/
Es gibt eine Reddit Detransitionsgruppe mit 2800 Mitgliedern.
Achtung manche Geschichten könne triggern.
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Joe95
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Re: Detransition „ Der Weg zurück „
Schade, keine Antwort...Joe95 hat geschrieben: Mo 17. Jun 2019, 15:22Wo kriegst du diese Fragen häufig gestellt? Woher hast du die Fakten um auf die Antworten zu kommen?
Es ist ja ein Unterschied ob du zu einem Schluss aufgrund erwiesener Fakten kommst oder ob das eine Meinung ist, die dir einfach so eingefallen ist.
Sei vorsichtig mit deinen Wünschen, sie könnten in Erfüllung gehen.
Natürlich ist das wahr, es steht doch im Internet!
Du hast ne Frage, brauchst Rat oder Hilfe?
Ohren verleih ich nicht, aber anschreiben darfst du mich jederzeit...
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ExuserIn-2020-07-10
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Re: Detransition „ Der Weg zurück „
Ottonormalo fragt das natürlich nicht auf der Straße. Den interessiert es ja auch weniger. Ich entnehme diese Fragen den Kommentarspalten zu Transgenderthemen. Die Fragen werden schon gestellt, natürlich werden sie nicht an mich persönlich herangetragen.Joe95 hat geschrieben: Do 20. Jun 2019, 04:49Schade, keine Antwort...Joe95 hat geschrieben: Mo 17. Jun 2019, 15:22Wo kriegst du diese Fragen häufig gestellt? Woher hast du die Fakten um auf die Antworten zu kommen?
Es ist ja ein Unterschied ob du zu einem Schluss aufgrund erwiesener Fakten kommst oder ob das eine Meinung ist, die dir einfach so eingefallen ist.
Ich habe es auch deshalb FAQ genannt damit ich gewisse Post schneller finden kann.
Deine Frage zu den Fakten sehe ich als trollen an. Du zielst damit darauf ab, dass ich Statistiken wälze, welches extrem viel Zeit beanspruchen würde. Da ich davon ausgehe, dass du weißt das es zu dem Thema Trans wenig aussagekräftige Statistiken gibt, ist es also gewollte Zeitverschwendung, ergo Getrolle.
Statistiken kannst du gerne dem Buch "Digitale Depression v. D. Ullrich und S. Diefenbach" sowie "Body Positivity von M. J. Crabbe" entnehemen. Beide Bücher erklären welche Mechanismen hinter der heutigen Industrie stecken und welche ich auch in Zusammenhang sehe mit dem momentanen deutlich stärkeren Aufkommen von Geschlechtsdysphorie.
Desweiteren sind es meine Beobachtungen. Ein großer Teil der Wissenschaft ist die Philosophie und darunter fällt auch das Beobachten der Umwelt und dann daraus Schlüsse zu ziehen. Mag sein, dass es in Zeiten von Google und des Überflusses an Informationen darauf keinen Wert mehr gelegt wird und es altbackend wirken mag aber es befähigt zum kritischen Denken.
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ExuserIn-2020-07-10
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Re: Detransition „ Der Weg zurück „
Leider ist unsere Gesellschaft sehr Schuldorientiert statt Lösungsorientiert.Pascal-S hat geschrieben: Mi 19. Jun 2019, 18:23 So Toni,
ich Frage die ich aus meiner Position heraus nun einfach an dich stellen muss.
Beiden ganzen was du anführst. die Trans Lobby hat so eine macht . Von Trans Boom usw.
Alles was du schreibt .
Müsste doch folgendes bei mir nun auslösen.
müsste nicht in meiner Situation nun der Wortlaut kommen . Ich mache die Trans Community zur Teilschuld? Also ich geben Packtisch dieser sehr offenen Community eine Mitschuld an dem was ich mir selber angetan habe?
ich wurde auch beeinflusst , schwersten von einer sehr militanten SHG. Ich fand einfach ein Lösung Ansatz in dieser Community . In die ich eigentlich gar nicht rein gehöre. ich bin war nie Trans. So . Auch nicht Non Binär . Ich bin nur ein Schwuler CIS Mann mehr nicht.
Die Frage ist eigentlich könnte ich gegen diese Community deren vorhaben mit dem was sie an ihren Körper nun verändern. Gegen die könnte ich nun los ziehen.
Aber ich tue es nicht ..
so also . Es gibt diese Fälle die es aus Zwang getan haben . Wie weit das nun von Außen durch die Trans Community beeinflusst worden ist. Naja, im Endeffekt egal, Praktisch habe ich mich ja selbst
unters Messer legen lassen.
Ne.. Schuld vergeben wir hier nicht .
Lg
Pascal
In so einer Gesellschaft wird erstmal viel Zeit damit verbracht den Schuldigen zu suchen. Wenn man dann einen Sündenbock gefunden hat, wird dieser aus dem Dorf gejagt. Damit meint man dann das Problem gelöst zu haben, hat man meist aber nicht und bald schon muss der nächste Dorfbewohner als vermeintlicher Sündenbock dran glauben. Das braucht viel Zeit und bringt nichts.
Ich suche keine Schuldigen, weil das uns von der Lösung eines Problems ablenkt.
Ich suche Lösungen.
Was ist denn das Problem?
Ich habe ein Problem mit Dysphorie die meine Transitionswunsch immer mal wieder befeuert. Das war früher nicht der Fall. Was hat sich also geändert? Es könnte sich was in der Gesellschaft verändert haben oder wird vielleicht Werbung gemacht, die mich beeinflusst?
Warum ist Transition für mich ein Problem? Transition weckt die Hoffnung auf ein anderes, besseres Leben (Warum tut es das?) bei mir.
Usw.
Also kritisches Hinterfragen der Situation und dann zu Lösungen kommen. Dabei kann dann schonmal der Eindruck entstehen, ich feinde die Medizinerschaft an oder die Trans-Community oder oder oder. Aber sie sind nun mal alle ein Teil des Problems und ein Teil der Lösung, sowie ich als Empfänger auch ein Teil des Problems und der Lösung bin. Es gibt immer Zwei.
Um auf Lösungen zu kommen hinterfrage ich also Mechanismen und dadurch bin ich auf Body Positivity und Digitalen Detox (Antwort auf Digitalen Stress) gekommen.
Beide Zeigen auf was besonders in den letzten Jahrzehnten passiert ist und anders ist als in den Jahren zuvor. Beide zeigen auf wie man sich von diesen Mechanismen lösen kann. Hat man sich von den Mechanismen gelöst, sinkt Geschlechterdysphorie wieder, dass erlebe ich zu mindest bei mir selbst.
Ein Problem ist es, dass Transition zurzeit als alleiniger Weg gehandelt wird, mit Geschlechtsdysphorie umzugehen. Oder anders mit Body Dysphorie umzugehen. Alleine sich zu sagen, ich bin nicht Transgender (also die Krankheit, man sagt ja auch nicht ich bin Grippe), sondern zu sagen ich habe Body Dysphorie, setzt einem eine andere Brille auf. Eine Identität kann oder brauch ich nicht behandeln. Eine Body Dysphorie ist aber keine Identität sondern ein Problem das ich mit meinem Körper habe. Diese kann ich beheben. Entweder durch Transition also Angleichung oder durch Änderung meiner Einstellung zu meinen Körper oder durch Änderung der gesellschaftlichen Norm zu unseren Körper. Zurzeit nutzen wir zu häufig die Transition und damit schaffen sich manche Menschen noch mehr Body Dysphorie an. Denn weder hat sich die Einstellung zum eigenen Körper geändert, noch die Einstellung der Umwelt. Man unterwirft sich stattdessen den Schönheitsidealen der Umwelt und die anscheinend auch in einem selbst gesickert sind.
Mit Body Positivity kann ich erstmals meine Einstellung zu meinem Körper ändern. Mit digitalen Detox kann man dann den die Gesellschaft zwar nicht ändern aber den Einfluss auf einem Selbst reduzieren.
Crossdressing und Drag kann auch ein Lösungsansatz sein aber dazu sollte sich erst die EInstellung zum Körper positiv geändert haben und den EInfluss der neuen Medien reduziert haben, sonst triggert das Crossdressing eher Dysphorie.
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Re: Detransition „ Der Weg zurück „
Hallo Toni,Toni Smith hat geschrieben: Do 20. Jun 2019, 08:07 Warum ist Transition für mich ein Problem? Transition weckt die Hoffnung auf ein anderes, besseres Leben (Warum tut es das?) bei mir.
ich muss zugeben, dass ich immer nur mal reinlese und nicht den ganzen Bereich durchforste. Somit kann ich der Diskussion vielleicht auch nicht ganz folgen.
Mich wundert aber immer die Vehemenz, mit der Du auf dem Thema herumreitest, auf der Suche nach "Deiner Wahrheit" bist und sie dann verteidigst, ohne sie gefunden zu haben.
Dabei geht es mir nicht um den Inhalt selbst, sondern um die Widersprüche, die ich immer wieder herauslese. Ich glaube Du suchst tatsächlich zu einseitig, wie viele andere übrigens auch, in der Gesellschaft und zu wenig in Dir selbst.
Das ist wie gesagt, nur ein Eindruck, der bei mir persönlich hängen bleibt.
Du kämpfst hier scheinbar für etwas, an das Du selber gerne glauben möchtest, weil es Dir der sicherste Strohhalm zu sein scheint.
Wie schon zuvor geschrieben, möchte ich Deine Meinungen nicht negieren, aber ich habe gelernt, dass Menschen, die so stark an etwas festhalten, nicht angekommen sind.
Und aus Deinen Worten schließe ich, dass Du noch immer auf der Suche bist und die Theorie des "Gedermarketings" nicht die befriedigende Antwort für Dich gewesen ist.
Schau weniger auf Andere, sonder eher auf Dich selbst und lasse Dein ICH zu. Dabei ist es völlig egal, welchen Weg Du am Ende gehst oder gehen möchtest und welches Geschlecht Du definierst.
Liebe Grüße
Vanessa
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Re: Detransition „ Der Weg zurück „
Bevor mir das wieder passiert und ich eine sehr gute Statistik aus Thailand verliere:
Setze ich erstmal diese hier rein: https://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q= ... 0vQUxRwwaw
Setze ich erstmal diese hier rein: https://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q= ... 0vQUxRwwaw
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Anne-Mette
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Re: Detransition „ Der Weg zurück „
Moin,
Deine Herangehensweise an das Thmea wird von einigen UserInnen zunehmend als "Feldzug" empfunden, habe ich den Eindruck.
Eine "offene Diskussion" würde den Nutzwert erhöhen.
Gruß
Anne-Mette
Ich bitte um Zurückhaltung mit dem Begriff "trollen" und missbillige Deine Äußerung. Wenn Du Statistiken nennst, dann ist wohl eine Frage nach Quellen und näheren Einzelheiten erlaubt, wenn Deine Ausführungen ernst genommen werden sollen.Toni Smith hat geschrieben: Do 20. Jun 2019, 07:55 Deine Frage zu den Fakten sehe ich als trollen an. Du zielst damit darauf ab, dass ich Statistiken wälze, welches extrem viel Zeit beanspruchen würde. Da ich davon ausgehe, dass du weißt das es zu dem Thema Trans wenig aussagekräftige Statistiken gibt, ist es also gewollte Zeitverschwendung, ergo Getrolle.
Deine Herangehensweise an das Thmea wird von einigen UserInnen zunehmend als "Feldzug" empfunden, habe ich den Eindruck.
Eine "offene Diskussion" würde den Nutzwert erhöhen.
Gruß
Anne-Mette
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Re: Detransition „ Der Weg zurück „
Ja, ich hadere halt immer wieder damit doch noch mit HRT weiter zu machen. Aber ich weiß halt was sie psychisch mit einem Macht. Ich mochte dafür die körperlichen Veränderungen.VanessaL hat geschrieben: Do 20. Jun 2019, 08:29Hallo Toni,Toni Smith hat geschrieben: Do 20. Jun 2019, 08:07 Warum ist Transition für mich ein Problem? Transition weckt die Hoffnung auf ein anderes, besseres Leben (Warum tut es das?) bei mir.
ich muss zugeben, dass ich immer nur mal reinlese und nicht den ganzen Bereich durchforste. Somit kann ich der Diskussion vielleicht auch nicht ganz folgen.
Mich wundert aber immer die Vehemenz, mit der Du auf dem Thema herumreitest, auf der Suche nach "Deiner Wahrheit" bist und sie dann verteidigst, ohne sie gefunden zu haben.
Dabei geht es mir nicht um den Inhalt selbst, sondern um die Widersprüche, die ich immer wieder herauslese. Ich glaube Du suchst tatsächlich zu einseitig, wie viele andere übrigens auch, in der Gesellschaft und zu wenig in Dir selbst.
Das ist wie gesagt, nur ein Eindruck, der bei mir persönlich hängen bleibt.
Du kämpfst hier scheinbar für etwas, an das Du selber gerne glauben möchtest, weil es Dir der sicherste Strohhalm zu sein scheint.
Wie schon zuvor geschrieben, möchte ich Deine Meinungen nicht negieren, aber ich habe gelernt, dass Menschen, die so stark an etwas festhalten, nicht angekommen sind.
Und aus Deinen Worten schließe ich, dass Du noch immer auf der Suche bist und die Theorie des "Gedermarketings" nicht die befriedigende Antwort für Dich gewesen ist.
Schau weniger auf Andere, sonder eher auf Dich selbst und lasse Dein ICH zu. Dabei ist es völlig egal, welchen Weg Du am Ende gehst oder gehen möchtest und welches Geschlecht Du definierst.
Liebe Grüße
Vanessa
Ich habe mein Problem mit der Gesellschaft. Zum Beispiel hasse ich die Diskriminierung von Männern, die unterschwellig auch besonders von Frauen praktiziert wird. Zum Beispiel bei feminineren sich zeigenden Männern. Ich weiß aber auch das Frauen dafür in anderen Bereichen unter Diskriminierung und besonders unter Sexismus zu leiden haben. Ein Grund für meine Detransition war die Angst vor sexuellen Übergriffen.
Mein tief sitzendes Problem ist es, ich fühle mich Frauen unterlegen. Als ich im Mindset Frau war, tat ich das nicht. Als ich die HRT hatte, tat ich das auch nicht. Aber ich wurde dennoch unsicher. Gerade weil die HRT psychisch sehr verändert und ich ein Problem mit der lebenslangen Nahme von Medikamenten habe (Suchtangst).
Ich bin zwar in einer Beziehung aber bin nicht wirklich glücklich mit einer schwulen Beziehung. Mit der Transition hab ich mir etwas diese Hoffnung auf ein irgendwann mal schönes Leben als Frau genommen. Denn jetzt weiß ich, was dass eigentlich wirklich heißt. Unter Östrogen fand ich meinen Körper schön aber ich kam mit den psychischen Veränderungen nicht klar. Unter Testo gehts es mir psychisch deutlich besser aber dafür find ich mich körperlich immer weniger schön. Ich denke das kann ich durch Body Positivity beheben.
Ich hab auch ein Problem damit, dass wir in einer Schlaraffenland-Gesellschaft leben. Heißt wir haben keinen groben Rahmen mehr in dem wir uns bewegen, sondern es ist alles flexibel und sich ständig am Verändern und das sogar immer schneller. Ich komme da nicht mehr mit und hab auch keine Lust mehr mitzukommen. Wir haben dazu auch noch alle Möglichkeiten der Welt und das Motto "Jeder ist seines Glückes Schmied", dass erhöht den Druck sich dieser Möglichkeiten alle zubemächtigen. Ich komme damit nicht klar und verweigere mich dem auch immer mehr.
Ob ich glücklich bin mit der Beziehung, weiß ich nicht wirklich. Ich bin zwar sehr froh in dem Momenten wo wir zusammen sind und mein Körper strahlt das auch aus aber in mir drin, weiß ich nicht wie ich damit umgehen soll. Bei dem inneren Coming out war es anders. Da war ich richtig glücklich. Da hat mich zumerstenmal so richtig die Welt umarmt und ich sie zurück. Heute frag ich mich, was das war? War es sowas wie ne bewusstseins Erweiterung? Wow, ich kann jetzt alles machen? Vielleicht einfach den Kopf endlich aus der Ohnmacht herauszuhalten und merken, mein Verstand ist her über den Körper und Gesellschaft?
Und natürlich suche ich die Bestätigung von Außen. Die Bestätigung "Ja, sie sind Transsexuell und nur eine Transition kann ihnen helfen". Aber das werde ich nicht bekommen. Denn niemand weiß was Transsexualität überhaupt ist, es sind alles Spekulationen.
In einer so defundierenden Welt, ist das Geschlecht und der Transweg etwas was einem eine Vision, ein Ziel einen Weg vorzeigt und der gibt einem einen Sinn. Dieser Sinn kann alles verschlingen was man sich vorher aufgebaut hat und dann sieht man sich nach dem Erreichen des Ziels wieder in einer Welt die inszwischen noch schwammiger geworden ist. Da ist kein Halt, keine Struktur mehr. Was vermutlich auch ein Grund ist, warum solche Gesellschaften immer zu autoritären Regierungen streben.
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Jaddy
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Re: Detransition „ Der Weg zurück „
Wenn das Problem in einer Art Überforderung durch zu viele Möglichkeiten besteht - die andere nutzen, andere zeigen, andere beschreiben - dann liegt die Lösung meiner Ansicht nach nicht darin, die anderen zu beschränken, sondern vielleicht mehr die eigene Unruhe und Unzufriedenheit zu untersuchen und aus einer für sich erworbenen Stabilität eigene Lösungen anzutesten und dabei zu bleiben.
Deine Postings kommen für mich leider häufig negativ in Richtung anderer rüber, statt konstruktiv für dich. Das mag nicht deine Absicht sein. Ich gebe nur wieder, wie es sich für mich liest. "Kreative Leistung der Empfangenden"... Ich sehe dann die anderen, die auf ihre persönliche Art glücklich werden und auf die du quasi damit eindrischt, ihre Lösungen entwertest, fast schon unterstellst, dass sie nicht "echt" seien, fremdgesteuert, etc. Es ist klar, dass dies eher Aversion bei anderen erzeugt, oder?
Es ist schade, wenn für dich bisher nichts dabei ist und ich wünsche dir sehr einen persönlichen Weg, der dich glücklich macht und den du bitte gerne als deine Variante vorstellst. Es ist meiner Meinung nach auch wichtig, Nebenwege und falsche Entscheidungen aufzuzeigen. Insbesondere auch die Ursachen für falsche Entscheidungen, z.B. einseitige Expert*innen, restriktive Regelungen (durch Medizinbetrieb, Kassen, Gesetze) usw.
Das sollte aber meiner Ansicht nach gerade nicht den "Markt der Möglichkeiten" beschränken. Du baust da aus meiner Sicht ein Paradox auf. Einerseits erwartest du quasi eine klare Ansage von anderen - Psychotherapie, peer group, whatever - wie du mit dir ins Reine kommen kannst, andererseits weisst du, dass es nur individuelle Lösungen gibt, denn mindestens du fällst aus dem Standardspektrum raus. Spoiler: Tun wir quasi alle. Unisize ist das, was für keins wirklich passt.
Mein Tipp: Konzentriere dich auf dich, nicht auf andere. Zerlege dein Unwohlsein in Komponenten, analysiere die Ursachen und Herkünfte, stell dir ein Sortiment an Werkzeugen und Hilfsmitteln zusammen. Das ist kein komplett rationaler Prozess. Ich denke, du brauchst nicht nur Texte und denken, sondern auch ein fachkundiges, empathisches Gegenüber im Sinne von Coach, Therapeutx o.ä. Und so wie ich andere und mich selbst erlebe, gibt es kein Fertigdatum, sondern es ist, wie das Leben selbst, ein fortwährender Prozess der Anpassung.
Deine Postings kommen für mich leider häufig negativ in Richtung anderer rüber, statt konstruktiv für dich. Das mag nicht deine Absicht sein. Ich gebe nur wieder, wie es sich für mich liest. "Kreative Leistung der Empfangenden"... Ich sehe dann die anderen, die auf ihre persönliche Art glücklich werden und auf die du quasi damit eindrischt, ihre Lösungen entwertest, fast schon unterstellst, dass sie nicht "echt" seien, fremdgesteuert, etc. Es ist klar, dass dies eher Aversion bei anderen erzeugt, oder?
Es ist schade, wenn für dich bisher nichts dabei ist und ich wünsche dir sehr einen persönlichen Weg, der dich glücklich macht und den du bitte gerne als deine Variante vorstellst. Es ist meiner Meinung nach auch wichtig, Nebenwege und falsche Entscheidungen aufzuzeigen. Insbesondere auch die Ursachen für falsche Entscheidungen, z.B. einseitige Expert*innen, restriktive Regelungen (durch Medizinbetrieb, Kassen, Gesetze) usw.
Das sollte aber meiner Ansicht nach gerade nicht den "Markt der Möglichkeiten" beschränken. Du baust da aus meiner Sicht ein Paradox auf. Einerseits erwartest du quasi eine klare Ansage von anderen - Psychotherapie, peer group, whatever - wie du mit dir ins Reine kommen kannst, andererseits weisst du, dass es nur individuelle Lösungen gibt, denn mindestens du fällst aus dem Standardspektrum raus. Spoiler: Tun wir quasi alle. Unisize ist das, was für keins wirklich passt.
Mein Tipp: Konzentriere dich auf dich, nicht auf andere. Zerlege dein Unwohlsein in Komponenten, analysiere die Ursachen und Herkünfte, stell dir ein Sortiment an Werkzeugen und Hilfsmitteln zusammen. Das ist kein komplett rationaler Prozess. Ich denke, du brauchst nicht nur Texte und denken, sondern auch ein fachkundiges, empathisches Gegenüber im Sinne von Coach, Therapeutx o.ä. Und so wie ich andere und mich selbst erlebe, gibt es kein Fertigdatum, sondern es ist, wie das Leben selbst, ein fortwährender Prozess der Anpassung.
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ExuserIn-2019-12-18
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Re: Detransition „ Der Weg zurück „
Hallo Toni,
ich kann Dir tatsächlich nicht folgen. Weder dem Inhalt, den Du schreibst noch in welchem Zusammenhang er mit meiner Anmerkung steht.
Ich habe das Gefühl, Du hast meine Zeilen nicht gelesen. Oder sie gelesen, aber nich wahrgenommen. Vielleicht habe ich mich auch völlig falsch ausgedrückt.
Egal wie, ich wünsche Dir zumindest, dass Du weniger woanders suchst, als mehr bei und in Dir selbst. Dein Blick erscheint mir zu sehr nach außen gerichtet, kehre ihn einfach mal ein Zeitlang um. Nur eine Idee.
Liebe Grüße
und alles Gute.
Vanessa
ich kann Dir tatsächlich nicht folgen. Weder dem Inhalt, den Du schreibst noch in welchem Zusammenhang er mit meiner Anmerkung steht.
Ich habe das Gefühl, Du hast meine Zeilen nicht gelesen. Oder sie gelesen, aber nich wahrgenommen. Vielleicht habe ich mich auch völlig falsch ausgedrückt.
Egal wie, ich wünsche Dir zumindest, dass Du weniger woanders suchst, als mehr bei und in Dir selbst. Dein Blick erscheint mir zu sehr nach außen gerichtet, kehre ihn einfach mal ein Zeitlang um. Nur eine Idee.
Liebe Grüße
und alles Gute.
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Joe95
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Re: Detransition „ Der Weg zurück „
Da fragt man jemanden nach Fakten und wird als Troll beschimpft. Ich wäre nie auf die Idee gekommen das du dir irgendwelche Statistiken durchliest, ich war einfach nur neugierig woher du all deine Erkenntnisse beziehst.Toni Smith hat geschrieben: Do 20. Jun 2019, 07:55 Deine Frage zu den Fakten sehe ich als trollen an. Du zielst damit darauf ab, dass ich Statistiken wälze, welches extrem viel Zeit beanspruchen würde. Da ich davon ausgehe, dass du weißt das es zu dem Thema Trans wenig aussagekräftige Statistiken gibt, ist es also gewollte Zeitverschwendung, ergo Getrolle.
Das du mich beschimpfst anstatt zu antworten lässt natürlich Rückschlüsse auf den Inhalt deiner Aussagen zu. Das du mich als Troll bezeichnest empfinde ich zudem als beleidigend.
Bei allen anderen würde ich mich jetzt fragen wer da wie lange wobei beobachtet wurde, aber bei dir gehe ich davon aus dass deine Beobachtungen genau so ernst zu nehmen sind wie dein übrigen Erkenntnisse.
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Jasmin_35
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Re: Detransition „ Der Weg zurück „
das ist eine irrationale Angst, wie die ständige Angst vom Auto überfahren zu werden und deswegen nicht mehr vor die Tür zu gehen. Wenn du diese Angst hast, solltest du etwas dagegen tun und nicht dein Leben einschränken, sicher ist es immer der einfachere Weg, aber manchmal oder eher sehr oft muss man für seine Sache kämpfen um voran zu kommen.Toni Smith hat geschrieben: Do 20. Jun 2019, 09:12 Ein Grund für meine Detransition war die Angst vor sexuellen Übergriffen.
Das ist eine weitere irrationale Angst, es ist eine Lebenslange nahme von Medikamenten, aber bei Östrogennahme von Sucht zu sprechen ist sicher die falsche Art und Weise, denn es macht nicht im sofortigen Moment berauscht wie Alkohol, Nikotin oder Drogen. Man muss sich aber voll bewusst sein, das man ein Lebenlang das Zeug nehmen muss, aber ich vergleich das gern mit anderen Dingen. Ich für meinen Teil habe sehr trockene Haut und muss mich jedes Mal nach dem Duschen eincremen, das werde ich auch für den Rest meines Lebens machen müssen (sofern die HRT das nicht löst) oder meine Allergiemedikamente nehmen. Sucht bedeutet ja auch das man irgendwann mehr und mehr nehmen will. Und natürlich ist das auch was, an dem man dann arbeiten muss, wenn man diese Angst hat.Toni Smith hat geschrieben: Do 20. Jun 2019, 09:12 Gerade weil die HRT psychisch sehr verändert und ich ein Problem mit der lebenslangen Nahme von Medikamenten habe (Suchtangst).
Das ist aber auch nicht erst seit gestern so oder seit 10 Jahren, das war schon so, seit ich denken kann, wenn man will, steht einem jede Tür offen, auch hier muss man dafür arbeiten und es ist gewiss nicht immer einfach.Toni Smith hat geschrieben: Do 20. Jun 2019, 09:12 Wir haben dazu auch noch alle Möglichkeiten der Welt und das Motto "Jeder ist seines Glückes Schmied"
Genau das sehe ich auch so, immer haben "die anderen" Schuld, nie man selbst, fängt man aber an, die Schuld oder die Probleme mal bei sich zu suchen und die zu beseitigen, sind die Möglichkeiten gleich ganz andere. Klar gibt es Situationen wo andere wirklich Schuld haben und man selber nichts tun kann, aber in der Regel ist man seines Glückes Schmied" und wenn man sich die Mühe gibt und an sich arbeiten will, bekommt man in der Regel auch das was man möchte.Tabea hat geschrieben: Do 20. Jun 2019, 15:26 Oft ist aber beim Scheitern der einfachste Weg anderen die Schuld zu geben, leider oft genug erlebt.
Just my 2 cents.
Liebe Grüße Jasmin
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Re: Detransition „ Der Weg zurück „
Nach dem ich im Detransitions Reddit auf eine Geschichte gestoßen bin mit OCD also Zwangsstörung,(Sich mit Transition in dem Maße wie ich es tue auseinander zu setzen gleicht einer Zwangsstörung) habe ich mir dieses Video dazu angesehen: https://www.youtube.com/watch?v=hBqswX5TDLY
Es erklärt wie man Zwangsverhalten erkennt und wie man dieses Zwangsverhalten ändern kann.
Ich habe daraufhin eine Methode zur alternativen Erinnerung verwendet um damit mein Ursprungstrauma welches ich in Verbindung mit meinen Transitionswunsch bringe (sowie weiteren mir empfundenen Störungen). Nach der Methode muss ich feststellen, dass ich mich deutlich ausgeglichener fühle und mich Transitionsgeschichten nicht mehr so triggern. Ja sogar langweilen. Ich wollte aber diese Methode hier noch erwähnen.
Es erklärt wie man Zwangsverhalten erkennt und wie man dieses Zwangsverhalten ändern kann.
Ich habe daraufhin eine Methode zur alternativen Erinnerung verwendet um damit mein Ursprungstrauma welches ich in Verbindung mit meinen Transitionswunsch bringe (sowie weiteren mir empfundenen Störungen). Nach der Methode muss ich feststellen, dass ich mich deutlich ausgeglichener fühle und mich Transitionsgeschichten nicht mehr so triggern. Ja sogar langweilen. Ich wollte aber diese Methode hier noch erwähnen.
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Re: Detransition „ Der Weg zurück „
Oh Gottchen...welche ErlösungToni Smith hat geschrieben: Fr 21. Jun 2019, 13:59 Nach der Methode muss ich feststellen, dass ich mich deutlich ausgeglichener fühle und mich Transitionsgeschichten nicht mehr so triggern. Ja sogar langweilen. Ich wollte aber diese Methode hier noch erwähnen.
hoffe ich zumindest..
Alles Liebe Marie
Fang an. Schritt für Schritt. Denn Mut wächst im Tun. Jeder kleine Schritt zählt – auch der unperfekte.
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Re: Detransition „ Der Weg zurück „
Danke liebe Joe, danke für deine WorteJoe95 hat geschrieben: Fr 21. Jun 2019, 07:25Da fragt man jemanden nach Fakten und wird als Troll beschimpft. Ich wäre nie auf die Idee gekommen das du dir irgendwelche Statistiken durchliest, ich war einfach nur neugierig woher du all deine Erkenntnisse beziehst.Toni Smith hat geschrieben: Do 20. Jun 2019, 07:55 Deine Frage zu den Fakten sehe ich als trollen an. Du zielst damit darauf ab, dass ich Statistiken wälze, welches extrem viel Zeit beanspruchen würde. Da ich davon ausgehe, dass du weißt das es zu dem Thema Trans wenig aussagekräftige Statistiken gibt, ist es also gewollte Zeitverschwendung, ergo Getrolle.
Das du mich beschimpfst anstatt zu antworten lässt natürlich Rückschlüsse auf den Inhalt deiner Aussagen zu. Das du mich als Troll bezeichnest empfinde ich zudem als beleidigend.Bei allen anderen würde ich mich jetzt fragen wer da wie lange wobei beobachtet wurde, aber bei dir gehe ich davon aus dass deine Beobachtungen genau so ernst zu nehmen sind wie dein übrigen Erkenntnisse.
LG Tatjana
Der Kopf denkt und gibt Rat.
Das Bauchgefühl gibt Rat.
Doch das Herz spricht, höre auf dein Herz!
Das Bauchgefühl gibt Rat.
Doch das Herz spricht, höre auf dein Herz!