taz: Nach Protesten zurückgezogener Entwurf - Queerpolitisches Gestolpere
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Anne-Mette
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Inga
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Re: taz: Nach Protesten zurückgezogener Entwurf „ Queerpolitisches Gestolpere
Hallo, Anne-Mette,
danke dir gerade dafür, dass du diesen Artikel hier im Forum verlinkt hast. Jetzt begreife ich erst so recht, was diese Bundesregierung in der Woche versucht hat, als Gesetz auf den Weg zu bringen und nur dank von aufmerksamen und schnell handelnden Leuten in der Community noch mal zurück gezogen und verhindert worden ist.
Es war und ist einfach dreist, was die Leute aus der Bundesregierung hier handstreichartig versucht haben.
Warum tun sich diese Herrschaften nur so schwer?
Liebe Grüße
Inga
danke dir gerade dafür, dass du diesen Artikel hier im Forum verlinkt hast. Jetzt begreife ich erst so recht, was diese Bundesregierung in der Woche versucht hat, als Gesetz auf den Weg zu bringen und nur dank von aufmerksamen und schnell handelnden Leuten in der Community noch mal zurück gezogen und verhindert worden ist.
Es war und ist einfach dreist, was die Leute aus der Bundesregierung hier handstreichartig versucht haben.
Warum tun sich diese Herrschaften nur so schwer?
Liebe Grüße
Inga
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Diva
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Re: taz: Nach Protesten zurückgezogener Entwurf „ Queerpolitisches Gestolpere
Die tun sich keineswegs schwer, sondern haben offensichtlich klar definierte 'Feindbilder' gegen die sie - wie du sehr treffend schreibst - handstreichartig vorgehen. Bislang dachte ich, dass die Minderheiten-Politik eher von Desinteresse geprägt wäre. Es erweckte den Anschein, lästig und unangenehm zu sein. Diese Auffassung war wohl viel zu harmlos und zu kurz gegriffen - und das macht mir Angst.Inga hat geschrieben: Sa 18. Mai 2019, 08:02 Es war und ist einfach dreist, was die Leute aus der Bundesregierung hier handstreichartig versucht haben.
Warum tun sich diese Herrschaften nur so schwer?
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Eisfee
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Re: taz: Nach Protesten zurückgezogener Entwurf „ Queerpolitisches Gestolpere
Hey, den haben sie haben schnell veröffentlicht dort meinen Leserkommentar.
Unter dem Artikel unter "Trans Katze" zu finden.

Unter dem Artikel unter "Trans Katze" zu finden.
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Simone 65
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Re: taz: Nach Protesten zurückgezogener Entwurf „ Queerpolitisches Gestolpere
Ich habe gerade gelesen, auch deinen Kommentar,, Trans Katze ".
Auf FB hatte ich gelesen, es sind doch nur so wenige.
Ab wieviel Menschen ist eine Minderheit wichtig.
Jeder Mensch ist wichtig.
Die Freiheit des Einzelnen, ist die Freiheit Aller.
LG Simone
Auf FB hatte ich gelesen, es sind doch nur so wenige.
Ab wieviel Menschen ist eine Minderheit wichtig.
Jeder Mensch ist wichtig.
Die Freiheit des Einzelnen, ist die Freiheit Aller.
LG Simone
Ich weiss ,ich bin ein Mensch und nur Das zählt.
Ich bin nur ein kleines Licht , aber ich leuchte .
Alle Menschen sollen mich sehen .
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ab08
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Re: taz: Nach Protesten zurückgezogener Entwurf „ Queerpolitisches Gestolpere
Hallo meine Lieben,
vielleicht interessant in dem Zusammenhang.
Gestern am 17. Mai war ich Rednerin auf der Demo: "Keine Bühne für Homophobie — auch nicht im Orchestergraben" um 16 Uhr in Bayreuth
(veranstaltet von der Linken, mut und den Grünen) - Wir waren auf dem zentralen großen La Spezia Platz in Bayreuth (vgl google)
Eine Reporterin von der Bayreuther Zeitung, mit der ich vorher sprach, war vor Ort. - Sie machte sich eifrig Notizen und ich gab ihr mein Manuskript.
Zum Reden standen wir auf der rechten Treppe, hatten Mikrofon + Lautsprecher (War ganz gemütlich - Regenbogenfahnen, bunte Plakate gegen Homophobie /Transphobie) -- Polizei war keine da. -- Außenrum sind da Straßencafés, gut besucht - Die Leute hörten interessiert zu. (Vorher war ich mit dem Bezirksvorsitzenden von mut-Oberfranken, der mich ja eingeladen hatte im Café - Insgesamt waren wir von mut zu Dritt, dann 3-4 Linke, Grüne. - Die Mehrzahl war Zuhörer. Es standen 30 - 40 rum, aber die Leute, die dort auf der anderen Seite zum Kaffee trinken draußen saßen (In der Mitte vom Platz ist da ein offener Kanal /vgl google) hörten sicher auch zu /Wir hatten ja einen Lautsprecher. Ich redete circa 15 Minuten, insgesamt dauerte die Veranstaltung im Kern (Reden etc.)circa eine Stunde. Es folgten intensive Einzelgespräche.
Hier der Redeentwurf, allerdings fügte ich (in freier Rede), während ich dort auf der Treppe stand, einiges hinzu. - Natürlich erwähnte ich z.B., dass Dank der Einsatzes der Grünen, die Sache gerade verschoben wurde. etc. -- Hinterher gratulierten mir viele und stellten Fragen. Ich lud sie zu meinem Vortrag im Oktober bei QueerArt2019 in Nürnberg im Rahmen von N2025 ein (Als Lehrerin freut man sich, wenn Leute zuhören und sich für die Sache interessieren...) - Die Atmosphäre war, trotz des ernsten Themas, Regenbogenfahne, der Plakate usw. eher wie bei einer "Stadtführung"
17. Mai 2019 Protestveranstaltung Bayreuth --> Redetext
Herzlich willkommen und danke, dass Ihr alle da seid.
Ich bin Andrea Bullmer aus Nürnberg, Jahrgang 1950, Gymnasiallehrerin a.D. , Fächer Mathematik /Physik. Für #mut war ich bei der Landtagswahl Direktkandidatin in Nürnberg Ost dem Stimmkreis von MP Söder, transsexuell.
In den Nürnberger Prozessen nach dem Krieg wurden neben anderen Personen leider Mediziner und Juristen vergessen. - Sie arbeiteten ungehindert weiter. - So entstand 1950 in Hamburg- Eppendorf die Deutsche Gesellschaft für Sexualforschung (DGfS). — Statt Eugenik gab es nun also eine "Sexuologen" Lobby, die das Gedankengut der Rassenlehre vertrat.
1978 forderte das Bundesverfassungsgericht ein Gesetz für Transsexuelle. Der Gesetzgeber stützte sich nun auf den Rat, - die "Expertise" -, dieser Sexuologen. — Das neue, schlimme, ausgrenzende TSG, das 1981 in Kraft trat, zeigte daher den Geist von "vor 45".
Man zwingt Antragsteller in ein "besonderes" Gerichtsverfahren. - Verlangt zunächst mindestens zwei Gutachten. - Der Willkür mancher Gutachter sind dabei keinerlei Grenzen gesetzt. — Dort müssen Antragsteller detailliert intimste Fragen beantworten und es wird für sie teuer.
Die extremsten Teile des TSG wurden bis heute vom Bundesverfassungsgericht gestrichen. Z.B. bei Ehepartnern der Zwang zur Scheidung - Am 11. Januar 2011 wurde der Paragraph zur Zwangssterilisation für verfassungswidrig erklärt. (--> Ich erinnere an die Mitarbeit der Sexuologen und das "Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses-« vom 14. Juli 1933" .)
Trotz der aller Eingriffe des Verfassungsgerichtes erhält man in Deutschland erst nach einem langen Spießrutenlauf eine Geburtsurkunde, die der Realität entspricht. -- In Dänemark, Argentinien usw. geht es formlos, per Antrag. -- Zum Glück griff bei einigen menschenverachtenden Bestimmungen das Gericht ein und so wurde das schlimme Sondergesetz für transsexuelle Menschen inzwischen zum Torso.
Transsexualität ist eine Form von Intersexualität. —> Im Dezember 2018 beschloss der Bundestag ein ziemlich vermurkstes Gesetz. - Im Volksmund "3.Option" - Das Gesetz spricht von "Varianten der Geschlechtsentwicklung" und verlangt eine ärztliche Bescheinigung. — Dieses Gesetz nahmen Betroffene jetzt in Anspruch. - änderten so ihre Geburtsurkunde und entgingen damit dem Spießrutenlauf des Transsexuellengesetzes.
Man hätte nun normal mit Transsexualität umgehen können, und uns wie normale Menschen behandeln können, wie es andere Länder machen.
Man hätte also das menschenverachtende TSG einfach aufheben können"¦
--------------------------
Stattdessen legte der Gesetzgeber am 8.Mai einen 31-seitigen Entwurf vor.
Gegen jede naturwissenschaftlicher Erkenntnis, unterscheidet man zwischen Intersexualität und Transsexualität.
Es geht um kleinere, scharf begrenzte Gruppen, um die Zahl, um Aussonderung!
Man will trennen, also werden bei Menschen Kategorien eingeführt, die faktisch, aus Sicht der Biologie, nicht existieren.
Für jede Gruppe gibt es ein Sondergesetz. - - Der Geist der Apartheid, der klassischen Rassenlehre, ist hier deutlich spürbar.
Nur 48 Stunden bekamen Interessenvertretungen Zeit zur Stellungnahme. Das passt ins Bild. — Kompetenter Widerspruch ist unerwünscht.
Trotz dieser Frist schafften es Der Paritätische Wohlfahrtsverband, das Deutsche Institut für Menschenrechte und andere Organisationen. - Alle lehnen diesen menschenverachtenden Gesetzentwurf ab.
--------------------------
Die bevormundende Begutachtungspflicht bleibt! - Sie heißt jetzt "Beratung" und wird von handverlesenen, psychologischen Gatekeepern betrieben.
Zusätzlich sollen nun künftig Ehepartner "angehört" werden. Die Partner sollen also mitentscheiden. Sie werden gefragt, ob sie einverstanden sind.
Die 3-Jahres-Sperrfrist nach Ablehnung ist als zusätzliche Schikane im Grunde lebensgefährlich. -- Die extreme Suizidrate dürfte dadurch noch steigen.
Wenn der Ehepartner widerspricht. —> Also 3 Jahre Wartezeit, bevor man überhaupt wieder fragen darf —> Das ist doch blanker Horror für Betroffene!!
Die künstliche Unterscheidung zwischen Transsexualität und Intersexualität die der Gesetzentwurf entgegen jeder wissenschaftlichen Erkenntnis macht, soll verhindern, dass Menschen mit Transsexualität den neuen Pararaf 45b des Personenstandsgesetz in Anspruch nehmen können. --> Dieses schlampig gemachte Gesetz, hatte — trotz aller Schwächen - zumindest den Vorteil, dass ein Attest, wo "Variante der Geschlechtsentwicklung" drinsteht, reicht.
Ab 1794 galt in Preussen der Zwitterparagraf. - Damals genügte die Aussage der Person und ein simpler Verwaltungsakt um den Personenstand zu ändern.
Auch heute könnte man der Aussage eines Menschen über sein eigenes Geschlecht einfach glauben. Man könnte das TSG jetzt streichen"¦
Was aber in anderen Ländern problemlos möglich ist, soll in Deutschland unbedingt verhindert werden. - Menschen mit Transsexualität billigt man in Deutschland eben nicht zu, dass sie über ihr Geschlecht Bescheid wissen.
Nein, man fragt sie nicht, denn sie sind Menschen 2.Klasse. - Wie in den vergangenen Jahrzehnten werden sie ausgegrenzt. — Man übergeht die Einwände aus Wissenschaft und vom Bundesverfassungsgericht, verschärft stattdessen die Schikanen und macht ein menschenfeindliches Gesetz.
Forderung:
Jeder Mensch hat das Recht, seinen Geschlechtseintrag selbstständig zu korrigieren/ändern zu lassen. - Ein einfaches Formular auszufüllen, sollte reichen. - Unterschrift darunter und fertig.
Menschenrechte für alle Menschen!!
Keine "Sondergesetze" für Menschengruppen / Streichung des TSG
Körperliche Unversehrheit für alle, also VERBOT der Operationen an gesunden Intersexuellen, wenn Betroffene nicht vorher zustimmen
Bestrafung der Täter
Keine Verjährung der Taten
Geschichtliche Aufarbeitung
- Es ist ein Skandal, dass der Staat — an Menschen, die einen korrekten Geschlechtseintrag wollen, solche lächerlichen und anmaßenden Forderungen stellt.
- Dass der Staat uns derart unsinnig bevormundet, lehnen wir ab!
- Wir brauchen keine "TSG Reform", sondern ein menschenrechtskonformes Personenstandsgesetz.
- ((Aus einer Genital-Denkweise entstehen Genital-Gesetze. Es wäre wirklich an der Zeit, Biologie weiter zu denken.)
- "Sondergesetze" passen nicht zur Demokratie!
- Jeder Mensch hat Menschenwürde, gleiche Rechte und Pflichten! - Die Einführung und Abgrenzung von Gruppen, also "Kasten von Menschen", die mehr oder weniger Rechte haben, widerspricht dem demokratischen Prinzip.
vielleicht interessant in dem Zusammenhang.
Gestern am 17. Mai war ich Rednerin auf der Demo: "Keine Bühne für Homophobie — auch nicht im Orchestergraben" um 16 Uhr in Bayreuth
(veranstaltet von der Linken, mut und den Grünen) - Wir waren auf dem zentralen großen La Spezia Platz in Bayreuth (vgl google)
Eine Reporterin von der Bayreuther Zeitung, mit der ich vorher sprach, war vor Ort. - Sie machte sich eifrig Notizen und ich gab ihr mein Manuskript.
Zum Reden standen wir auf der rechten Treppe, hatten Mikrofon + Lautsprecher (War ganz gemütlich - Regenbogenfahnen, bunte Plakate gegen Homophobie /Transphobie) -- Polizei war keine da. -- Außenrum sind da Straßencafés, gut besucht - Die Leute hörten interessiert zu. (Vorher war ich mit dem Bezirksvorsitzenden von mut-Oberfranken, der mich ja eingeladen hatte im Café - Insgesamt waren wir von mut zu Dritt, dann 3-4 Linke, Grüne. - Die Mehrzahl war Zuhörer. Es standen 30 - 40 rum, aber die Leute, die dort auf der anderen Seite zum Kaffee trinken draußen saßen (In der Mitte vom Platz ist da ein offener Kanal /vgl google) hörten sicher auch zu /Wir hatten ja einen Lautsprecher. Ich redete circa 15 Minuten, insgesamt dauerte die Veranstaltung im Kern (Reden etc.)circa eine Stunde. Es folgten intensive Einzelgespräche.
Hier der Redeentwurf, allerdings fügte ich (in freier Rede), während ich dort auf der Treppe stand, einiges hinzu. - Natürlich erwähnte ich z.B., dass Dank der Einsatzes der Grünen, die Sache gerade verschoben wurde. etc. -- Hinterher gratulierten mir viele und stellten Fragen. Ich lud sie zu meinem Vortrag im Oktober bei QueerArt2019 in Nürnberg im Rahmen von N2025 ein (Als Lehrerin freut man sich, wenn Leute zuhören und sich für die Sache interessieren...) - Die Atmosphäre war, trotz des ernsten Themas, Regenbogenfahne, der Plakate usw. eher wie bei einer "Stadtführung"
17. Mai 2019 Protestveranstaltung Bayreuth --> Redetext
Herzlich willkommen und danke, dass Ihr alle da seid.
Ich bin Andrea Bullmer aus Nürnberg, Jahrgang 1950, Gymnasiallehrerin a.D. , Fächer Mathematik /Physik. Für #mut war ich bei der Landtagswahl Direktkandidatin in Nürnberg Ost dem Stimmkreis von MP Söder, transsexuell.
In den Nürnberger Prozessen nach dem Krieg wurden neben anderen Personen leider Mediziner und Juristen vergessen. - Sie arbeiteten ungehindert weiter. - So entstand 1950 in Hamburg- Eppendorf die Deutsche Gesellschaft für Sexualforschung (DGfS). — Statt Eugenik gab es nun also eine "Sexuologen" Lobby, die das Gedankengut der Rassenlehre vertrat.
1978 forderte das Bundesverfassungsgericht ein Gesetz für Transsexuelle. Der Gesetzgeber stützte sich nun auf den Rat, - die "Expertise" -, dieser Sexuologen. — Das neue, schlimme, ausgrenzende TSG, das 1981 in Kraft trat, zeigte daher den Geist von "vor 45".
Man zwingt Antragsteller in ein "besonderes" Gerichtsverfahren. - Verlangt zunächst mindestens zwei Gutachten. - Der Willkür mancher Gutachter sind dabei keinerlei Grenzen gesetzt. — Dort müssen Antragsteller detailliert intimste Fragen beantworten und es wird für sie teuer.
Die extremsten Teile des TSG wurden bis heute vom Bundesverfassungsgericht gestrichen. Z.B. bei Ehepartnern der Zwang zur Scheidung - Am 11. Januar 2011 wurde der Paragraph zur Zwangssterilisation für verfassungswidrig erklärt. (--> Ich erinnere an die Mitarbeit der Sexuologen und das "Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses-« vom 14. Juli 1933" .)
Trotz der aller Eingriffe des Verfassungsgerichtes erhält man in Deutschland erst nach einem langen Spießrutenlauf eine Geburtsurkunde, die der Realität entspricht. -- In Dänemark, Argentinien usw. geht es formlos, per Antrag. -- Zum Glück griff bei einigen menschenverachtenden Bestimmungen das Gericht ein und so wurde das schlimme Sondergesetz für transsexuelle Menschen inzwischen zum Torso.
Transsexualität ist eine Form von Intersexualität. —> Im Dezember 2018 beschloss der Bundestag ein ziemlich vermurkstes Gesetz. - Im Volksmund "3.Option" - Das Gesetz spricht von "Varianten der Geschlechtsentwicklung" und verlangt eine ärztliche Bescheinigung. — Dieses Gesetz nahmen Betroffene jetzt in Anspruch. - änderten so ihre Geburtsurkunde und entgingen damit dem Spießrutenlauf des Transsexuellengesetzes.
Man hätte nun normal mit Transsexualität umgehen können, und uns wie normale Menschen behandeln können, wie es andere Länder machen.
Man hätte also das menschenverachtende TSG einfach aufheben können"¦
--------------------------
Stattdessen legte der Gesetzgeber am 8.Mai einen 31-seitigen Entwurf vor.
Gegen jede naturwissenschaftlicher Erkenntnis, unterscheidet man zwischen Intersexualität und Transsexualität.
Es geht um kleinere, scharf begrenzte Gruppen, um die Zahl, um Aussonderung!
Man will trennen, also werden bei Menschen Kategorien eingeführt, die faktisch, aus Sicht der Biologie, nicht existieren.
Für jede Gruppe gibt es ein Sondergesetz. - - Der Geist der Apartheid, der klassischen Rassenlehre, ist hier deutlich spürbar.
Nur 48 Stunden bekamen Interessenvertretungen Zeit zur Stellungnahme. Das passt ins Bild. — Kompetenter Widerspruch ist unerwünscht.
Trotz dieser Frist schafften es Der Paritätische Wohlfahrtsverband, das Deutsche Institut für Menschenrechte und andere Organisationen. - Alle lehnen diesen menschenverachtenden Gesetzentwurf ab.
--------------------------
Die bevormundende Begutachtungspflicht bleibt! - Sie heißt jetzt "Beratung" und wird von handverlesenen, psychologischen Gatekeepern betrieben.
Zusätzlich sollen nun künftig Ehepartner "angehört" werden. Die Partner sollen also mitentscheiden. Sie werden gefragt, ob sie einverstanden sind.
Die 3-Jahres-Sperrfrist nach Ablehnung ist als zusätzliche Schikane im Grunde lebensgefährlich. -- Die extreme Suizidrate dürfte dadurch noch steigen.
Wenn der Ehepartner widerspricht. —> Also 3 Jahre Wartezeit, bevor man überhaupt wieder fragen darf —> Das ist doch blanker Horror für Betroffene!!
Die künstliche Unterscheidung zwischen Transsexualität und Intersexualität die der Gesetzentwurf entgegen jeder wissenschaftlichen Erkenntnis macht, soll verhindern, dass Menschen mit Transsexualität den neuen Pararaf 45b des Personenstandsgesetz in Anspruch nehmen können. --> Dieses schlampig gemachte Gesetz, hatte — trotz aller Schwächen - zumindest den Vorteil, dass ein Attest, wo "Variante der Geschlechtsentwicklung" drinsteht, reicht.
Ab 1794 galt in Preussen der Zwitterparagraf. - Damals genügte die Aussage der Person und ein simpler Verwaltungsakt um den Personenstand zu ändern.
Auch heute könnte man der Aussage eines Menschen über sein eigenes Geschlecht einfach glauben. Man könnte das TSG jetzt streichen"¦
Was aber in anderen Ländern problemlos möglich ist, soll in Deutschland unbedingt verhindert werden. - Menschen mit Transsexualität billigt man in Deutschland eben nicht zu, dass sie über ihr Geschlecht Bescheid wissen.
Nein, man fragt sie nicht, denn sie sind Menschen 2.Klasse. - Wie in den vergangenen Jahrzehnten werden sie ausgegrenzt. — Man übergeht die Einwände aus Wissenschaft und vom Bundesverfassungsgericht, verschärft stattdessen die Schikanen und macht ein menschenfeindliches Gesetz.
Forderung:
Jeder Mensch hat das Recht, seinen Geschlechtseintrag selbstständig zu korrigieren/ändern zu lassen. - Ein einfaches Formular auszufüllen, sollte reichen. - Unterschrift darunter und fertig.
Menschenrechte für alle Menschen!!
Keine "Sondergesetze" für Menschengruppen / Streichung des TSG
Körperliche Unversehrheit für alle, also VERBOT der Operationen an gesunden Intersexuellen, wenn Betroffene nicht vorher zustimmen
Bestrafung der Täter
Keine Verjährung der Taten
Geschichtliche Aufarbeitung
- Es ist ein Skandal, dass der Staat — an Menschen, die einen korrekten Geschlechtseintrag wollen, solche lächerlichen und anmaßenden Forderungen stellt.
- Dass der Staat uns derart unsinnig bevormundet, lehnen wir ab!
- Wir brauchen keine "TSG Reform", sondern ein menschenrechtskonformes Personenstandsgesetz.
- ((Aus einer Genital-Denkweise entstehen Genital-Gesetze. Es wäre wirklich an der Zeit, Biologie weiter zu denken.)
- "Sondergesetze" passen nicht zur Demokratie!
- Jeder Mensch hat Menschenwürde, gleiche Rechte und Pflichten! - Die Einführung und Abgrenzung von Gruppen, also "Kasten von Menschen", die mehr oder weniger Rechte haben, widerspricht dem demokratischen Prinzip.
FÜR: Respekt, Menschenrechte und eine gelebte, demokratische Zivilgesellschaft, die Minderheiten schützt
ERGO: Umfassende Bildung für alle, effektive Regeln in Alltag und Netz, eine gut ausgestattete Polizei/Justiz
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Michi
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Re: taz: Nach Protesten zurückgezogener Entwurf „ Queerpolitisches Gestolpere
Hallo Andrea,
vielen Dank für deinen Einsatz und diese gute Rede.
Vielleicht kannst du uns auf dem Laufenden halten, welche Reaktionen es darauf in der Presse gibt. Ich würde mich freuen.
Liebe Grüße
Michi
vielen Dank für deinen Einsatz und diese gute Rede.
Vielleicht kannst du uns auf dem Laufenden halten, welche Reaktionen es darauf in der Presse gibt. Ich würde mich freuen.
Liebe Grüße
Michi
Wenn dir jemand auf den Fuß tritt, schreist du "Aua" und erwartest eine Entschuldigung.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
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ab08
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Re: taz: Nach Protesten zurückgezogener Entwurf „ Queerpolitisches Gestolpere
Liebe Michi,
da es in Bayreuth war, bekam ich bis jetzt nichts mit, denn ich lese morgens nur die Nürnberger Nachrichten.
Ich teilte es auf FB, die Rede stand auch auf der FB-Seite von #mutOberfranken. Ob und wie über mich berichtet wird, ist mir im Grunde egal. Bevor Blödsinn geschrieben wird, ist mir kein Bericht lieber. Daher gehe ich Presse, TV eher aus dem Weg.
Wenn mich jemand fragt, antworte ich, wenn ich öffentlich auftrete, dürfen sie mich filmen usw.
Mir ist wichtig, dass ich, wo nötig, korrekt Stellung nehme. Was aber irgendwo über mich steht, interessiert mich eigentlich nicht. - Gut zugegeben, es freut mich, wenn die Leute informiert werden und später dann nachfragen. Vielleicht kommen dann mehr zu meinem Vortrag im Herbst.
Liebe Grüße
Andrea
P.S. Das schrieb ich gestern (öffentlich lesbar bei FB)
Eine Bemerkung zum Begriff -- "geschlechtliche Identität" ---
der in politischen Forderungen oft verwendet wird, den ich aber für höchst gefährlich halte und strikt ablehne.
Es gibt Zusammenhänge mit Konversionstherapien etc. In meinem Vortrag bei QueerArt2019 im Herbst gehe ich auf die Geschichte ein -- Hier als Teaser der betreffende Abschnitt:
.....
"Andere Quellen führen diese Zentimetermaßregel auf John William Money (* 1921 in Neuseeland; " 2006 in Maryland, USA) zurück. Der Fall der Zwillinge Reimer erlangte traurige Berühmtheit. Nach einer schiefgelaufenen Beschneidung wurde Bruce von John Money 1967 operiert. Ab 12 bekam er weibliche Hormone. Durch diese Zwillingsstudie wollte man herausfinden, ob sich "Brenda", wie Bruce nun genannt wurde, anders entwickelt, als sein Zwillingsbruder Brian. - Das Kind nahm die zugewiesene Rolle nie an. - 2002 starb Brian an einer Medikamentenüberdosis, Im Frühjahr 2004 beging Bruce "Brenda" Reimer Suizid. -> Der einflussreiche Sexologe Money führte die Begriffe "Geschlechtsidentität" (engl. gender identity) und "Geschlechterrolle" (engl. gender role) ein. Seine Vorstellungen sind heute leider sehr verbreitet und richten Schaden an. Money vertrat auch die Ansicht, dass diese "sexuellen Fehlorientierungen" auf Erziehungsfehler in der Kindheit zurückgehen."
....
In unserem #GG steht "Geschlecht" und dabei sollte es bleiben:
Art.3(3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.
Hier steht "Geschlecht" und genau darum geht es nämlich auch.
da es in Bayreuth war, bekam ich bis jetzt nichts mit, denn ich lese morgens nur die Nürnberger Nachrichten.
Ich teilte es auf FB, die Rede stand auch auf der FB-Seite von #mutOberfranken. Ob und wie über mich berichtet wird, ist mir im Grunde egal. Bevor Blödsinn geschrieben wird, ist mir kein Bericht lieber. Daher gehe ich Presse, TV eher aus dem Weg.
Wenn mich jemand fragt, antworte ich, wenn ich öffentlich auftrete, dürfen sie mich filmen usw.
Mir ist wichtig, dass ich, wo nötig, korrekt Stellung nehme. Was aber irgendwo über mich steht, interessiert mich eigentlich nicht. - Gut zugegeben, es freut mich, wenn die Leute informiert werden und später dann nachfragen. Vielleicht kommen dann mehr zu meinem Vortrag im Herbst.
Liebe Grüße
Andrea
P.S. Das schrieb ich gestern (öffentlich lesbar bei FB)
Eine Bemerkung zum Begriff -- "geschlechtliche Identität" ---
der in politischen Forderungen oft verwendet wird, den ich aber für höchst gefährlich halte und strikt ablehne.
Es gibt Zusammenhänge mit Konversionstherapien etc. In meinem Vortrag bei QueerArt2019 im Herbst gehe ich auf die Geschichte ein -- Hier als Teaser der betreffende Abschnitt:
.....
"Andere Quellen führen diese Zentimetermaßregel auf John William Money (* 1921 in Neuseeland; " 2006 in Maryland, USA) zurück. Der Fall der Zwillinge Reimer erlangte traurige Berühmtheit. Nach einer schiefgelaufenen Beschneidung wurde Bruce von John Money 1967 operiert. Ab 12 bekam er weibliche Hormone. Durch diese Zwillingsstudie wollte man herausfinden, ob sich "Brenda", wie Bruce nun genannt wurde, anders entwickelt, als sein Zwillingsbruder Brian. - Das Kind nahm die zugewiesene Rolle nie an. - 2002 starb Brian an einer Medikamentenüberdosis, Im Frühjahr 2004 beging Bruce "Brenda" Reimer Suizid. -> Der einflussreiche Sexologe Money führte die Begriffe "Geschlechtsidentität" (engl. gender identity) und "Geschlechterrolle" (engl. gender role) ein. Seine Vorstellungen sind heute leider sehr verbreitet und richten Schaden an. Money vertrat auch die Ansicht, dass diese "sexuellen Fehlorientierungen" auf Erziehungsfehler in der Kindheit zurückgehen."
....
In unserem #GG steht "Geschlecht" und dabei sollte es bleiben:
Art.3(3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.
Hier steht "Geschlecht" und genau darum geht es nämlich auch.
FÜR: Respekt, Menschenrechte und eine gelebte, demokratische Zivilgesellschaft, die Minderheiten schützt
ERGO: Umfassende Bildung für alle, effektive Regeln in Alltag und Netz, eine gut ausgestattete Polizei/Justiz
ERGO: Umfassende Bildung für alle, effektive Regeln in Alltag und Netz, eine gut ausgestattete Polizei/Justiz
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Marielle
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Re: taz: Nach Protesten zurückgezogener Entwurf „ Queerpolitisches Gestolpere
Namd zusammen,
Btw: Moneys Verbrechen war nicht die Idee einer geschlechtlichen Identität. Sein widerliches Verbrechen war der Versuch, seine Annahme anhand eines Individuums, anhand eines einzelnen Menschen, zu beweisen. Nämlich das diese Identität anerziehbar sei.
Think!
Marielle
Dann ist doch alles in bester Ordnung. Exakt dasselbe sagen die Leute von der CDU/CSU und die einer weiteren Partei auch. Es geht um's Geschlecht.ab08 hat geschrieben: Sa 25. Mai 2019, 12:35Hier steht "Geschlecht" und genau darum geht es nämlich auch.
Btw: Moneys Verbrechen war nicht die Idee einer geschlechtlichen Identität. Sein widerliches Verbrechen war der Versuch, seine Annahme anhand eines Individuums, anhand eines einzelnen Menschen, zu beweisen. Nämlich das diese Identität anerziehbar sei.
Think!
Marielle
As we go marching, marching, we bring the greater days
For the rising of the women, means the rising of the race
No more the drudge and idler ten that toil where one reposes
But the sharing of life's glories, Bread and Roses, Bread and Roses.
For the rising of the women, means the rising of the race
No more the drudge and idler ten that toil where one reposes
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Re: taz: Nach Protesten zurückgezogener Entwurf „ Queerpolitisches Gestolpere
Hallo Marielle,Marielle hat geschrieben: So 26. Mai 2019, 00:50 Moneys Verbrechen war nicht die Idee einer geschlechtlichen Identität. ...
Money ist wie erwähnt, für Verbrechen verantwortlich. Er nutze aber diese Begriffe und gewisse Personen, die auch in Deutschland tätig sind, verbreiteten die Begriffe.
An den Daten für meinen Vortrag arbeite ich seit letztem Sommer und tausche mich mit kompetenten Persönlichkeiten aus. (Lasse sie meine Unterlagen z.B. durchlesen)
Ich werde hier im CD-Forum sicher nicht mehr mit Dir diskutieren.
(Heute meldete mich nur an, weil ich zufällig sah, dass manche schrieben, dass sie mit der Anmeldung zum Forum Schwierigkeiten hätten.
-- DANN, zugegeben -- dann las ich Deinen Beitrag und lies mich zu dieser Antwort provozieren. - Was ich inzwischen schon wieder bereue.)
Allerdings registriere ich, dass Du Deinen Umgangston "Think!", den ich als ruppig bzw. beleidigend (bisweilen sogar als hetzerisch "CDU/CSU") betrachte, bis heute beibehalten hast. Dass ich für #mut kandidierte, einer Partei, die eher links von den Grünen einzuordnen ist, sollte übrigens eigentlich sogar Dir bekannt sein...
(Wobei ich Anhänger aller demokratischen(!) Parteien von "Die Linke" bis zur CDU/CSU respektiere und mit Ihnen in der Regel gewisse Gemeinsamkeiten finde. - Nur mit populistischen, extrem rechten, Weltanschauungen habe ich weiterhin heftige Probleme.)
Liebe Grüße
Andrea
P.S. In meinem Vortrag (insgesamt 90 Minuten, aktuell 10 Seiten) geht es um meine Person (Lebenslauf etc. circa 15 Minuten) - Biologie(ebenfalls circa 15 Minuten)
und im Hauptteil (circa 60 Minuten) um gesetzliche Regelungen ( beginnend mit dem Zwitterparagraf) und dann um circa 10 Täter. - Obiger Abschnitt über Money ist also nur ein kleiner Teil. - Es geht auch immer um den Bezug zur heutigen Zeit. - Bei lebenden Personen, über die ich inzwischen recht viel weiß ((+ selbstverständlich belegen kann
Nachtrag:
Ich bin übrigens stolz darauf, dass ich mich hier im Forum bei mehr Leuten bedankte, als umgekehrt.
FÜR: Respekt, Menschenrechte und eine gelebte, demokratische Zivilgesellschaft, die Minderheiten schützt
ERGO: Umfassende Bildung für alle, effektive Regeln in Alltag und Netz, eine gut ausgestattete Polizei/Justiz
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Michi
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Re: taz: Nach Protesten zurückgezogener Entwurf „ Queerpolitisches Gestolpere
Liebe Andrea,ab08 hat geschrieben: Mo 27. Mai 2019, 21:14Hallo Marielle,Marielle hat geschrieben: So 26. Mai 2019, 00:50 Moneys Verbrechen war nicht die Idee einer geschlechtlichen Identität. ...
Money ist wie erwähnt, für Verbrechen verantwortlich. Er nutze aber diese Begriffe und gewisse Personen, die auch in Deutschland tätig sind, verbreiteten die Begriffe.
ich gehe prinzipiell mit deinen Aussagen betreffend Money konform.
Jedoch halte ich das von dir angebrachte Zitat von Marielle für in unzulässiger und sinnentstellender Weise gekürzt, wie auch deine obige Argumentation für falsch. Du kannst doch nicht den Gebrauch des Begriffs "geschlechtlichen Identität" bei Money in Abrede stellen, nur weil er der .. zugegeben .. irrigen Ansicht war, man könne Kindern eben diese einfach anerziehen. Damit steht er letztlich nur in einer Reihe mit Konservativen unterschiedlicher Strömungen und Religionen, die ebenfalls der falschen Ansicht sind, man dürfe Kinder einfach nicht wissen lassen, dass es sowas wie Homosexualität und Transidentität gibt, und dann würden diese schon auf den "richtigen" Weg finden, und nicht schwul oder Frau "werden wollen".
Liebe Grüße
Michi
Wenn dir jemand auf den Fuß tritt, schreist du "Aua" und erwartest eine Entschuldigung.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
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ab08
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Re: taz: Nach Protesten zurückgezogener Entwurf „ Queerpolitisches Gestolpere
Liebe Michi,
zur Zeit habe ich viel zu tun.
--> Wenn jemand konkret Hilfe braucht, bin ich da.
In diesem Forum bin ich, um Betroffene zu informieren.
Damals über den Ablauf meiner GAOP... Heute, wenn ich Zeit habe, über Reden und andere Aktivitäten.
Inhaltliche Diskussionen mache ich hier nicht mehr. - Ich stelle auch meine Formulierungen hier sicher nicht öffentlich zur Diskussion. Ich schrieb bereits, dass ich Dinge, bevor ich öffentlich rede, prüfen lasse. Ich bin inzwischen mit einigen Fachwissenschaftlern vernetzt, deren Urteil ich auf den Gebieten vertraue, wo ich weniger verstehe. Bei meinem Vortrag werden z.B. sicher Kollegen, ehemalige Schüler usw. anwesend sein (also Personen, die mich schon Jahrzehnte kennen), da muss die Qualität stimmen...
Das ist aber wirklich meine letzte Antwort in dieser Sache. Hab bitte Verständnis, dass ich auf Deinen Beitrag, liebe Michi, inhaltlich jetzt nicht eingehe. (Ich erläuterte meine Haltung ja ausführlich)
Liebe Grüße
Andrea
P.S. Ich ging davon aus, dass meine Informationen erwünscht sind.
Diskutieren müsst Ihr hier allein, mir fehlen dazu Kraft und Zeit.
Nachtrag:
Bei Dir steht "Brauchst Du Hilfe oder einfach jemanden zum quatschen? Schick mir 'ne PN!"
Das finde ich toll! - Ich finde prima, dass Du das machst!
"Brauchst Du Hilfe?" --> Da bin ich, wenn ich es schaffe, dabei.
Beim Rest bitte ich für Verständnis, dass ich da nicht mitmache. - Ob FB oder Twitter geh ich "smalltalk" aus dem Weg,
zur Zeit habe ich viel zu tun.
--> Wenn jemand konkret Hilfe braucht, bin ich da.
In diesem Forum bin ich, um Betroffene zu informieren.
Damals über den Ablauf meiner GAOP... Heute, wenn ich Zeit habe, über Reden und andere Aktivitäten.
Inhaltliche Diskussionen mache ich hier nicht mehr. - Ich stelle auch meine Formulierungen hier sicher nicht öffentlich zur Diskussion. Ich schrieb bereits, dass ich Dinge, bevor ich öffentlich rede, prüfen lasse. Ich bin inzwischen mit einigen Fachwissenschaftlern vernetzt, deren Urteil ich auf den Gebieten vertraue, wo ich weniger verstehe. Bei meinem Vortrag werden z.B. sicher Kollegen, ehemalige Schüler usw. anwesend sein (also Personen, die mich schon Jahrzehnte kennen), da muss die Qualität stimmen...
Das ist aber wirklich meine letzte Antwort in dieser Sache. Hab bitte Verständnis, dass ich auf Deinen Beitrag, liebe Michi, inhaltlich jetzt nicht eingehe. (Ich erläuterte meine Haltung ja ausführlich)
Liebe Grüße
Andrea
P.S. Ich ging davon aus, dass meine Informationen erwünscht sind.
Diskutieren müsst Ihr hier allein, mir fehlen dazu Kraft und Zeit.
Nachtrag:
Bei Dir steht "Brauchst Du Hilfe oder einfach jemanden zum quatschen? Schick mir 'ne PN!"
Das finde ich toll! - Ich finde prima, dass Du das machst!
"Brauchst Du Hilfe?" --> Da bin ich, wenn ich es schaffe, dabei.
Beim Rest bitte ich für Verständnis, dass ich da nicht mitmache. - Ob FB oder Twitter geh ich "smalltalk" aus dem Weg,
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Marielle
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Re: taz: Nach Protesten zurückgezogener Entwurf „ Queerpolitisches Gestolpere
Guten Abend zusammen, Hallo Michi,
lieben Dank für deinen Beitrag. Zur inhaltlichen Diskussion möchte ich folgendes beitragen.
Es geht bei der ganzen Sache (auch der zwischen Andrea und mir) um eine immer wieder auftauchende Frage: Darf man 'Geschlechtsidentität' sagen, wenn man über 'Trans*' spricht oder ist nur 'Transsexualität', in einem streng biologischen Sinn und als vorgeburtlich endgültig festgelegtes Phänomen, eben als etwas im Sinne von 'Geschlecht', der korrekte Begriff zur definitorischen Abgrenzung gegenüber Transvestiten und anderen?
Money wird von manchen nicht nur angelastet, dass er einen -unbestritten widerwärtigen- Menschenversuch durchgeführt hat, sondern auch, dass er den Gedanken, es könne soetwas wie eine 'Geschlechtsidentität' geben, überhaupt in die Welt gesetzt hat.
Die Kritik daran lässt sich vielleicht so zusammenfassen: Eine 'Identität' sei etwas, was nicht allein biologisch-vorgeburtlich festgelegt ist und zu einer eindeutigen und zwangsläufigen, quasi alternativlosen, Reaktion führen muss, sondern sich durch Interaktion eines Menschen mit sich selbst und allen möglichen äusseren Einflüssen mehr oder weniger dynamisch verhalten könnte (das wäre so in etwa das engl. Gender).
Diese mögliche Dynamik würde natürlich zu individuell unterschiedlichen Entscheidungen und zu unterschiedlichem Verhalten der -im Grunde von ein und demselben Phänomen- betroffenen Menschen im Umgang mit sich selbst und ihren Eigenschaften führen können. Dies widerspricht allerdings einem zwangsläufigen, durch den einzelnen Menschen in keinster Weise beeinflussbaren Prozess, der sich aus einem endgültig und eindeutig determinierten 'Geschlecht' (etwa wie engl. Sex) ergeben würde, wie es von Vertretern der 'originären Transsexualität' oder des 'Neurogenitalen Syndroms'* postuliert wird.
Meine Kritik (Beitrag So, 26.5) bezog sich u.a. darauf, dass 'Geschlecht' im Sinne des Art. 3 GG von der weit überwiegenden Zahl der Menschen auch als etwas eindeutiges und -einschliesslich der damit verknüpften Zuweisungen- endgültig festgelegtes verstanden wird. Nur meinen diese Menschen (eben auch die Mehrheit der CDU/CSU) die Festlegung anhand des Blickes zwischen die Beine.
Gemeinsam haben beide Geschlechtskonzepte, dass sie keine Abweichungen von ihren deterministischen Vorlagen als normal zulassen. Das Identitätskonzept ist diesbezüglich wesentlich offener und damit inklusiver, weil darin die Individualität die Normalität ist. Es ist allerdings auch nicht mehr das Identitätskonzept von Money, der annahm / beweisen wollte, dass es nur äussere Einflüsse sind, die die geschlechtliche Identität bestimmen.
Wissenschaftlich eindeutig bewiesen ist nichts von alledem. Ausser, dass es zwei Menschen mit bestimmten, unterschiedlichen Eigenschaften braucht, um neue Menschen hervorzubringen (und selbst diese Gewissheit bröckelt schon). Und solange man nichts genaues weiss, finde ich das Identitätskonzept und das inkludierende Sternchen (*) die beste Basis für den rechtlichen und sozialen Umgang mit dem, was die Menschen landläufig so 'Geschlecht' nennen. Für sich selbst soll jeder Mensch daraus machen, was er will; von mir aus auch Smalltalk.
Hab es gut
Marielle
*) ein Syndrom, das in keiner ICD-Fassung je aufgetaucht ist und nur in einzelnen Köpfen sowie in den Kommentarspalten unterhalb von Artikeln existiert, in denen Sternchen oder die Worte Gender oder Identität auftauchen und die sich irgendwie mit Geschlecht befassen
PS: Falls du Andrea begegnest, richte ihr bitte aus, dass ich ihr politisches Engagement schätze und ich MUT im politischen Spektrum richtig einordnen kann. Beim Thema Geschlecht_s_identität werde ich meine Diskussionsbeiträge aber weiterhin beisteuern wollen, wenn ich befürchte, dass aus irgendwelchen Statements irgendwelche Normierungen resultieren können.
lieben Dank für deinen Beitrag. Zur inhaltlichen Diskussion möchte ich folgendes beitragen.
Es geht bei der ganzen Sache (auch der zwischen Andrea und mir) um eine immer wieder auftauchende Frage: Darf man 'Geschlechtsidentität' sagen, wenn man über 'Trans*' spricht oder ist nur 'Transsexualität', in einem streng biologischen Sinn und als vorgeburtlich endgültig festgelegtes Phänomen, eben als etwas im Sinne von 'Geschlecht', der korrekte Begriff zur definitorischen Abgrenzung gegenüber Transvestiten und anderen?
Money wird von manchen nicht nur angelastet, dass er einen -unbestritten widerwärtigen- Menschenversuch durchgeführt hat, sondern auch, dass er den Gedanken, es könne soetwas wie eine 'Geschlechtsidentität' geben, überhaupt in die Welt gesetzt hat.
Die Kritik daran lässt sich vielleicht so zusammenfassen: Eine 'Identität' sei etwas, was nicht allein biologisch-vorgeburtlich festgelegt ist und zu einer eindeutigen und zwangsläufigen, quasi alternativlosen, Reaktion führen muss, sondern sich durch Interaktion eines Menschen mit sich selbst und allen möglichen äusseren Einflüssen mehr oder weniger dynamisch verhalten könnte (das wäre so in etwa das engl. Gender).
Diese mögliche Dynamik würde natürlich zu individuell unterschiedlichen Entscheidungen und zu unterschiedlichem Verhalten der -im Grunde von ein und demselben Phänomen- betroffenen Menschen im Umgang mit sich selbst und ihren Eigenschaften führen können. Dies widerspricht allerdings einem zwangsläufigen, durch den einzelnen Menschen in keinster Weise beeinflussbaren Prozess, der sich aus einem endgültig und eindeutig determinierten 'Geschlecht' (etwa wie engl. Sex) ergeben würde, wie es von Vertretern der 'originären Transsexualität' oder des 'Neurogenitalen Syndroms'* postuliert wird.
Meine Kritik (Beitrag So, 26.5) bezog sich u.a. darauf, dass 'Geschlecht' im Sinne des Art. 3 GG von der weit überwiegenden Zahl der Menschen auch als etwas eindeutiges und -einschliesslich der damit verknüpften Zuweisungen- endgültig festgelegtes verstanden wird. Nur meinen diese Menschen (eben auch die Mehrheit der CDU/CSU) die Festlegung anhand des Blickes zwischen die Beine.
Gemeinsam haben beide Geschlechtskonzepte, dass sie keine Abweichungen von ihren deterministischen Vorlagen als normal zulassen. Das Identitätskonzept ist diesbezüglich wesentlich offener und damit inklusiver, weil darin die Individualität die Normalität ist. Es ist allerdings auch nicht mehr das Identitätskonzept von Money, der annahm / beweisen wollte, dass es nur äussere Einflüsse sind, die die geschlechtliche Identität bestimmen.
Wissenschaftlich eindeutig bewiesen ist nichts von alledem. Ausser, dass es zwei Menschen mit bestimmten, unterschiedlichen Eigenschaften braucht, um neue Menschen hervorzubringen (und selbst diese Gewissheit bröckelt schon). Und solange man nichts genaues weiss, finde ich das Identitätskonzept und das inkludierende Sternchen (*) die beste Basis für den rechtlichen und sozialen Umgang mit dem, was die Menschen landläufig so 'Geschlecht' nennen. Für sich selbst soll jeder Mensch daraus machen, was er will; von mir aus auch Smalltalk.
Hab es gut
Marielle
*) ein Syndrom, das in keiner ICD-Fassung je aufgetaucht ist und nur in einzelnen Köpfen sowie in den Kommentarspalten unterhalb von Artikeln existiert, in denen Sternchen oder die Worte Gender oder Identität auftauchen und die sich irgendwie mit Geschlecht befassen
PS: Falls du Andrea begegnest, richte ihr bitte aus, dass ich ihr politisches Engagement schätze und ich MUT im politischen Spektrum richtig einordnen kann. Beim Thema Geschlecht_s_identität werde ich meine Diskussionsbeiträge aber weiterhin beisteuern wollen, wenn ich befürchte, dass aus irgendwelchen Statements irgendwelche Normierungen resultieren können.
As we go marching, marching, we bring the greater days
For the rising of the women, means the rising of the race
No more the drudge and idler ten that toil where one reposes
But the sharing of life's glories, Bread and Roses, Bread and Roses.
For the rising of the women, means the rising of the race
No more the drudge and idler ten that toil where one reposes
But the sharing of life's glories, Bread and Roses, Bread and Roses.
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ab08
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Re: taz: Nach Protesten zurückgezogener Entwurf „ Queerpolitisches Gestolpere
Hallo Marielle,
wollte mich nur bedanken, dass wir uns offenbar verstanden haben.
Selbstverständlich kannst Du Stellung zu meinen Beiträgen nehmen - das finde ich sogar ausdrücklich gut
- nur gehe ich im allgemeinen nicht darauf ein, denn ich möchte nicht über meine Darstellung diskutieren.
-----------------------------------------------
Zum Begriff "Identität", damit kann ich z.B. durchaus sehr viel anfangen und äußerte mich dazu ausführlich mal auf FB.
Aber meine "Identität" beschreibt meine Persönlichkeit aus einer völlig anderen Sicht...
In Kempten geboren -> Allgäuerin
Verwandtschaft in Elsaß, Paris und Belgien -> Ergo fühle ich mich auch dort "zu Hause" - Es ist etwas wie Heimat.
Ein Leben lang am Gymnasium -> Pädagogin
Mathematik/ Physik -> vertraut, auch irgendwie "Heimat" für mich
Das alles und vieles mehr (Literatur, Philosophie, Lebensanschauung usw. usw.) gehört zu meiner "Identität"
Im übrigen habe ich ein Geschlecht, aber das hat mit Identität nichts zu tun.
Das Geschlecht habe ich einfach, damit brauche ich mich nicht zu identifizieren.
Ich habe auch Hände und Füße, mit denen identifiziere ich mich auch nicht. Es sind meine Hände und Füße.
-----------------------------------------------
Liebe Grüße
Andrea
wollte mich nur bedanken, dass wir uns offenbar verstanden haben.
Selbstverständlich kannst Du Stellung zu meinen Beiträgen nehmen - das finde ich sogar ausdrücklich gut
- nur gehe ich im allgemeinen nicht darauf ein, denn ich möchte nicht über meine Darstellung diskutieren.
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Zum Begriff "Identität", damit kann ich z.B. durchaus sehr viel anfangen und äußerte mich dazu ausführlich mal auf FB.
Aber meine "Identität" beschreibt meine Persönlichkeit aus einer völlig anderen Sicht...
In Kempten geboren -> Allgäuerin
Verwandtschaft in Elsaß, Paris und Belgien -> Ergo fühle ich mich auch dort "zu Hause" - Es ist etwas wie Heimat.
Ein Leben lang am Gymnasium -> Pädagogin
Mathematik/ Physik -> vertraut, auch irgendwie "Heimat" für mich
Das alles und vieles mehr (Literatur, Philosophie, Lebensanschauung usw. usw.) gehört zu meiner "Identität"
Im übrigen habe ich ein Geschlecht, aber das hat mit Identität nichts zu tun.
Das Geschlecht habe ich einfach, damit brauche ich mich nicht zu identifizieren.
Ich habe auch Hände und Füße, mit denen identifiziere ich mich auch nicht. Es sind meine Hände und Füße.
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Liebe Grüße
Andrea
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