Natürlich ist es ein Hohn von einem Menschen zu verlangen seine hormonelle Situation unter Zwang zu verändern
Aber ( mit sicher leuchtenden Ausnahmen ) IN DER REGEL sind Männer die leistungsfähigeren Individuen ( im Vergleich zu einer Frau von gleichem Alter / Körperbau / Größe / Gesundheitszustand etc.. )
Wenn jetzt eine Dame ( mit männlichen. Vergangenheit ) in ihrer Sportart konsequent Siege feiert ( und ich meine das losgelöst vom aktuellen Fall, erinnere mich da eine Kugelstoßerin ) => dann ist zumindest der Unmut aller Mitbewerberinnen ( die eben auch hart trainieren und deren beruflicher Erfolg auch daran hängt ) sicher nachvollziehbar.
Natürlich wird in einem kompetitiven Geschehen am Ende JEDER Sieg einfach auf die Hormone geschoben, das macht einem das Verlieren leichter. Man sollte nicht vergessen das Menschen generell sehr unterschiedlich leistungsfähig sind .. auch alles cis-Mädels untereinander .. man erinnere sich mal an den Schulsport
Das Urteil ist für die Einzelperson eine himmelschreiende Ungerechtigkeit.
Und natürlich kann / soll / darf / muss sie sich KEINEN neuen Job suchen, wie das weiter oben als sinnvolle Option vorgeschlagen wurde
Aber im Sinne einer demokratischen Entscheidung kann ich den zugrunde liegenden Tenor verstehen.
Eine Person fordert korrekt ihre Rechte ein, mehrere andere habe dadurch aber evtl. einen signifikanten und persönlich-nicht-verantworteten Nachteil in ihrem Beruf / ihrer Kariere ... nennt es wie Ihr wollt.
Ich heisse das Urteil nicht gut , habe aber auch keine andere Idee.
Medizinische Gleichschaltung ist sicher nicht die Lösung.
Und eine extra Sparte "Trans" schon gar nicht. Vergesst nicht wie drastisch unterschiedlich die persönliche Leistungen, in Abhängigkeit vom Zeitpunkt der Therapie, ausfallen werden.
Eine Transition in / kurz nach der Pubertät wird mit Sicherheit eine sehr viel "realitätsnähere" Sportlerin produzieren als eine Transition nach vollständiger ( Testosteron-gepushter ) Ausbildung von Muskulatur und Skelett. Selbst wenn die Muskeln später eine Umformung erfahren, so werden die skelettalen Maße doch gleich bleiben. Dann müsste es also für jede "Sparte von Trans" eine eigene "Sparte von Sportarten" geben.
Das hätte aber sicher einen charmanten Vorteil : Es gäbe seeeehr viele Sparten aber in jedem Bereich so weniger Sportlerinnen und Sportler das quasi alle IMMER gewinnen würden :-
Bin gespannt was da noch kommt.
