Liebe Anja das stimmt absolut, deswegen fragte ich danach ob es evtl Gespräche mit den Eltern gegeben hat, wo Eine von euch erfahren durfte/konnte, welche Gedanken die Elternteile so beschäftigen.
Ich möchte nicht unhöflich zu euch sprechen, denn ich danke euch ehrlich sehr für eure Antworten, nur schildern eure Worte (in meiner Wahrnehmung), den Umgang mit dem Thema Trans in den Familien.
Was mich interessiert sind die ganz eigenen Gedanken die in Mutter und Vater zu diesem Thema dann arbeiten.
Natürlich weiß ich auch, dass es Familien gibt, wo die Elternteile nicht mehr leben. Und ich weiß auch, dass nicht jedes Wesen sich ehrlich und tiefgründig vor anderen (in dem Falle das eigene Kind) öffnen kann.
Es war mir trotzdem ein Versuch wert euch fragen zu wollen, denn es interessiert mich zB sehr, was Michi's Eltern so für Gedanken beschäftigen.
Und ich kenne mich, es wird irgendwann der Tag - der Moment kommen, wo ich solch ein tiefgründiges Gespräch mit einen von Michi's Eltern, oder vielleicht sogar auch mit dem anderen Elternteil führen kann.
Ihr redet hier im Forum sehr viel über die Partnerinnen und ihre Gefühle und Gedanken zum Thema Trans. Natürlich auch sehr viel über eure eigenen Gedanken und Gefühle. Aber ich frage mich welche Gedanken in euren Eltern arbeiten!? Ob Sie sich Sorgen machen um Euch.. Eure Zukunft zB bzgl der Gesellschaft, Sorgen um eurer Glück, oder ob Sie Fragen haben zum "Entstehen des Transsein" (Entschuldigung bitte, ich konnte es nicht besser formulieren) und ich möchte es sogar sehr krass formulieren, ob die Eltern sich selbst mit Vorwürfen plagen "was Sie Euch angetan, oder zugemutet haben...mit eurem" Anderssein"?
Sry ich frage mich ehrlich "Fragt sich denn keiner von Euch einmal, mit welchen Gedanken sich Eure Eltern seitdem Outing sich beschäftigen"?
Eure Eltern gehören in dieser Geschichte doch dazu, sie sind ein wichtiger Baustein...so empfinde ich es jedenfalls. Und wenn sie sich im geheimen mit Vorwürfen plagen, vielleicht könnte das eine oder andere Gespräch Ihnen Frieden schenken!?
Ich weiß dafür brauch es die Möglichkeit, die Chance um mit den Eltern so tiefgründig reden zu können.
Ich sprach ganz ganz freundlich und geduldig zu dir liebe Anja und zu Euch allen hier
Namaste