Cybills böse Gedanken zum Wochenende
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Cybill
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Cybills böse Gedanken zum Wochenende
Mann erlebt nunmal so einiges und da habe ich mir gedacht, ich lasse die Gemeinde an meinem Erleben und meinen Gedanken teilhaben. So einmal in der Woche mal so richtig über was oder wen herziehen. Ganz unwissenschaftlich mehr therapeuthisch (für mich). Oft geht es um neue kaiserliche Garderobe.
Wenn es amüsiert oder ärgert ist das auch gut so!
Et voila! Hier der erste Beitrag:
Herbert Grönemeyer
Herbert Grönemeyer ist ein Phänomen in der deutschen Musiklandschaft. Positiv fällt auf, dass er eine zeitlang ganz gute Musik gemacht hat, aber das ist lange her. Musik machen kann er immer noch, aber leider eher in Moll und mit hochbetroffenen Texten. Was H.G. noch nie konnte war singen. Das heißt nicht, dass er nicht den richtigen Ton trifft, dass tut er. Aber er ist wohl der einzige Mann, der Presswehen hat und dies laut - und den richtigen Ton treffend - herausschreit.
H.G. war am letzten Wochenende im Berliner Olympiastadion und hat die Bude vollbekommen im Sinne von Ausverkauft. Da frage ich mich — wer geht da hin?
Meine Sekretärin tut es und erklärt mir im Nachhinein, dass die Akustik schlecht gewesen sei, die Stimmung aber gut. Kein Wunder, das Olympiastadion ist schließlich keine Konzerthalle, sondern nur groß. Gute Stimmung haben wir schon 1936 darin gemacht.
Eine gute Freundin war auch dort — weil großer Grölemeyerfan — und ist am Montag mit dem Rettungshelikopter wegen Herzproblemen ins Krankenhaus gekommen. Ob ein Zusammenhang besteht wird derzeit noch ärztlich untersucht.
Mit Grönemeyer-Konzerten ist es wie mit dem denkwürdigen Besuch beim Lieblingsintaliener: Mann hofft immer, dass es so schön wird, wie dieses eine Mal ("¦kannst Du dich erinnern? .. hat ganz schön nachgelassen..) — Wird es nicht! sagt die Statistik und tituliert das Ganze als "Regression zum Mittelwert".
Heute hat man anlässlich des Jahrestages des "Deutschen Sommermärchens" auf Radio Eins das offizielle FußballWM-Lied von H.G. (Samba mit Moll) gespielt. So im Nachhinein gesehen ist es ein Wunder, dass wir damit überhaupt einen dritten Platz geschafft haben, wahrscheinlich haben die Brasilianer nur die Rechte an den Sambateilen unter der Bedingung hergegeben, dass sich der Rest wie ein kakophonischer Trauermarsch anhört und aktiv zum Scheitern der Nationalelf beiträgt.
Um das ganze zum Abschluss zu bringen meine Empfehlung an H.G.: Mach weiter Musik aber bitte für andere und wenn es geht, dann nimm mal ein paar Antidepressiva! Wenn Dir dein Arzt keine verschreiben will, dann sieh wenigstens zu, dass Du ausreichend Sex hast, das reguliert den Dopamin-Haushalt im Gehirn nachhaltig und sorgt für bessere Laune!
Wenn es amüsiert oder ärgert ist das auch gut so!
Et voila! Hier der erste Beitrag:
Herbert Grönemeyer
Herbert Grönemeyer ist ein Phänomen in der deutschen Musiklandschaft. Positiv fällt auf, dass er eine zeitlang ganz gute Musik gemacht hat, aber das ist lange her. Musik machen kann er immer noch, aber leider eher in Moll und mit hochbetroffenen Texten. Was H.G. noch nie konnte war singen. Das heißt nicht, dass er nicht den richtigen Ton trifft, dass tut er. Aber er ist wohl der einzige Mann, der Presswehen hat und dies laut - und den richtigen Ton treffend - herausschreit.
H.G. war am letzten Wochenende im Berliner Olympiastadion und hat die Bude vollbekommen im Sinne von Ausverkauft. Da frage ich mich — wer geht da hin?
Meine Sekretärin tut es und erklärt mir im Nachhinein, dass die Akustik schlecht gewesen sei, die Stimmung aber gut. Kein Wunder, das Olympiastadion ist schließlich keine Konzerthalle, sondern nur groß. Gute Stimmung haben wir schon 1936 darin gemacht.
Eine gute Freundin war auch dort — weil großer Grölemeyerfan — und ist am Montag mit dem Rettungshelikopter wegen Herzproblemen ins Krankenhaus gekommen. Ob ein Zusammenhang besteht wird derzeit noch ärztlich untersucht.
Mit Grönemeyer-Konzerten ist es wie mit dem denkwürdigen Besuch beim Lieblingsintaliener: Mann hofft immer, dass es so schön wird, wie dieses eine Mal ("¦kannst Du dich erinnern? .. hat ganz schön nachgelassen..) — Wird es nicht! sagt die Statistik und tituliert das Ganze als "Regression zum Mittelwert".
Heute hat man anlässlich des Jahrestages des "Deutschen Sommermärchens" auf Radio Eins das offizielle FußballWM-Lied von H.G. (Samba mit Moll) gespielt. So im Nachhinein gesehen ist es ein Wunder, dass wir damit überhaupt einen dritten Platz geschafft haben, wahrscheinlich haben die Brasilianer nur die Rechte an den Sambateilen unter der Bedingung hergegeben, dass sich der Rest wie ein kakophonischer Trauermarsch anhört und aktiv zum Scheitern der Nationalelf beiträgt.
Um das ganze zum Abschluss zu bringen meine Empfehlung an H.G.: Mach weiter Musik aber bitte für andere und wenn es geht, dann nimm mal ein paar Antidepressiva! Wenn Dir dein Arzt keine verschreiben will, dann sieh wenigstens zu, dass Du ausreichend Sex hast, das reguliert den Dopamin-Haushalt im Gehirn nachhaltig und sorgt für bessere Laune!
Scio quid nolo! - Ich weiß was ich nicht will!
Im Übrigen: Ich bin nicht hauptberuflich transsexuell!
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Anni
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Re: Cybills böse Gedanken zum Wochenende
Hallo Cybill
ich war froh " Das Wort zum Sonntag " nicht mehr hören zu müssen - und nun DAS !
frag mal CPG , ob er DAFÜR nicht ein neues Forum auf machen kann
LG Anni
ich war froh " Das Wort zum Sonntag " nicht mehr hören zu müssen - und nun DAS !
frag mal CPG , ob er DAFÜR nicht ein neues Forum auf machen kann
LG Anni
Der einzige Mensch, der sich vernünftig benimmt, ist mein Schneider. Er nimmt jedesmal neu Maß, wenn er mich trifft, während alle anderen immer die alten Maßstäbe anlegen in der Meinung, sie paßten auch heute noch. George Bernard Shaw
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Anne-Mette
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Re: Cybills böse Gedanken zum Wochenende
Moin,
Ein "Wort zum Sonntag" hatten wir hier auch schon mal , als es Stress gab...
Das angesprochene Thema ist ja auch durchaus interessant.
Die Deutschen sind in fast allem, was sie machen, sehr gründlich. NS-Zeit, "Sozialismus", Neue Deutsche Welle...
... so wird Herbert auch gründlich weiter machen, auch wenn das Material sicherlich eher schlechter wird oder er sich an vielen Stellen selbst kopiert.
Da das Wort "Depression " gefallen ist, möchte ich noch größere Gefahren für die deutschsprachige Menschheit nennen:
Wenn noch mehr Musik von Xavier Naidoo und/oder den Söhnen Mannheims gespielt wird und die beliebte Tatort-Reihe durch Filme mit Fernsehkommissarin Bella Block abgelöst wird, wird der "Bestand" an Depressiven sich massiv steigern.
Damit will ich keinen persönlich angreifen, weder die ausführenden Künstler, noch die Konsumenten
Gruß
CPG
Na, schau'n wir mal, was daraus wird.DAFÜR nicht ein neues Forum auf machen kann
Ein "Wort zum Sonntag" hatten wir hier auch schon mal , als es Stress gab...
Das angesprochene Thema ist ja auch durchaus interessant.
Die Deutschen sind in fast allem, was sie machen, sehr gründlich. NS-Zeit, "Sozialismus", Neue Deutsche Welle...
... so wird Herbert auch gründlich weiter machen, auch wenn das Material sicherlich eher schlechter wird oder er sich an vielen Stellen selbst kopiert.
Da das Wort "Depression " gefallen ist, möchte ich noch größere Gefahren für die deutschsprachige Menschheit nennen:
Wenn noch mehr Musik von Xavier Naidoo und/oder den Söhnen Mannheims gespielt wird und die beliebte Tatort-Reihe durch Filme mit Fernsehkommissarin Bella Block abgelöst wird, wird der "Bestand" an Depressiven sich massiv steigern.
Damit will ich keinen persönlich angreifen, weder die ausführenden Künstler, noch die Konsumenten
Gruß
CPG
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Bianca D.
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Re: Cybills böse Gedanken zum Wochenende
Hallöchen,Katharina hat geschrieben: aber Deine bösen Gedanken zum Wochenende, Cybill, gefallen mir: schön schwarz, sarkastisch, ein Schuss Ironie, und ich habe's gern gelesen!![]()
Als Grönemeyer Fan möchte ich mich auch nicht bezeichnen,aber ab und an höre ich ihn ganz gerne,doch dem oben gesagten kann ich mich nur anschließen!
Gruß Bianca
Ick wees nüscht,kann nüscht,hab aba jede Menge Potenzial
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Cybill
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Re: Cybills böse Gedanken zum Wochenende
Verkehr — Lektion 1: Fahrradfahren
Fahrradfahren ist gesund und schont die Umwelt. Stimmt, solange man kein Nicht-Fahradfahrer in Berlin ist. Es ist erfreulich, dass der Fahrradverkehr in den vergangenen Jahren in der Hauptstadt zugenommen hat. Weniger erfreulich ist jedoch, dass die Akzeptanz von Radwegen, Fahrradspuren oder gar VERKEHRSREGELN in gleichem Maße abgenommen hat. Der Allgemeinheit wird nicht einmal der Ausgleich durch eine sofortige Zweitverwertung verunfallter Fahrradfahrer gewährt. Im Gegenteil: in vielen Fällen werden diese noch auf das Niveau eines Süsswasserpolypen wieder aufgepäppelt und mittels moderner Gerätemedizin am vegetieren gehalten. Das kostet nicht nur Steuermittel, sondern auch Krankenkassenbeiträge.
Ob und in wie weit an der aktuellen Finanzkrise der Gesundheitsindustrie — sprich der Krankenkassen — die Berliner Fahrradfahrer schuld sind, ist bisher nicht untersucht worden. Wahrscheinlich, weil viele Statistiker und andere mathematisch Beschäftigte auch gerne den Drahtesel quälen.
Sieht man davon ab, dass sich speziell in den In-Bezirken die Radfahrer karnickelartig vermehrt haben, so ist auch das Radfahren für Gelegenheitsradfahrer zu einem der letzten Abenteuer Europas geworden. Als Gelegenheitsradfahrer nutze ich gerne Radwege, denn ich bin sonst mit Auto oder Krad unterwegs und bemühe mich, dabei auch nicht mehr als unbedingt nötig, gegen die STVO und das STVG zu verstoßen. Meist bin ich eher gemütlich unterwegs. Dabei entwickelt man eine Blick für die unterschiedlichen Radfahrertypen: Da gibt es sportlich gestylte Mittvierziger bis Mittfünfziger, die mit einem Rad im Gegenwert eines Kleinwagens versuchen, den natürlichen Alterungsprozess aufzuhalten und sich im hautengen Fahrradbody zum Affen machen. Diese Gruppe nutzt nur selten die Radwege und ist nicht selten in sehr spannende Unfälle verwickelt, womit es dem einen oder anderen auch gelingt, tatsächlich die natürliche Alterung zu beenden (s.o.).
Eine neu aufs Rad gestiegene Gruppe sind die jung-dynamisch-kreativen, die im Sektor "Irgendwas mit Medien" zu Hause sind. Meist beneidenswert schlanke- um nicht zu sagen anorexische, junge Männer, die auch gelegentlich mit Joint oder Bierflasche zweirädrig strampelnd unterwegs sind. Sie sind zu erkennen an Hopper oder Skater-Outfit, Ohrringen, die manche Stämme auf Borneo neidisch werden lassen und Tattoos verschiedenster Ethnien.(Urban Primitives). Diese Gruppe ist seit einigen Jahren vom Mountainbike auf einen Fahrradtyp umgestiegen, den man am Besten als Bahnmaschine — also ohne Schaltung mit starrem Durchtrieb - mit ultraschmalem Lenker, bezeichnen kann. Das Verkehrsverhalten ist auch eher dem von Urwaldbewohnern bei Waldbrand ähnlich.
Fahrradfahren in der Hauptstadt ist das letzte Domizil von Aufruhr und Anarchie! Regeln — wozu? Auch andere Verkehrsteilnehmer achten — ich bin schließlich umweltbewusst und habe daher grundsätzlich Vorfahrt. Kurz mit dem Erwerb eines Fahrrades betritt man hier einen rechtsfreien Raum, denn die sowieso auf dem Rückzug befindliche Berliner Polizei ist der Menge der Radler gegenüber hilflos.
Also:
Anarchisten aller Länder! Kauft Fahrräder und kommt nach Berlin!
— aber sagt uns wo ihr herkommt, dass wir dann dorthin ziehen können.
Fahrradfahren ist gesund und schont die Umwelt. Stimmt, solange man kein Nicht-Fahradfahrer in Berlin ist. Es ist erfreulich, dass der Fahrradverkehr in den vergangenen Jahren in der Hauptstadt zugenommen hat. Weniger erfreulich ist jedoch, dass die Akzeptanz von Radwegen, Fahrradspuren oder gar VERKEHRSREGELN in gleichem Maße abgenommen hat. Der Allgemeinheit wird nicht einmal der Ausgleich durch eine sofortige Zweitverwertung verunfallter Fahrradfahrer gewährt. Im Gegenteil: in vielen Fällen werden diese noch auf das Niveau eines Süsswasserpolypen wieder aufgepäppelt und mittels moderner Gerätemedizin am vegetieren gehalten. Das kostet nicht nur Steuermittel, sondern auch Krankenkassenbeiträge.
Ob und in wie weit an der aktuellen Finanzkrise der Gesundheitsindustrie — sprich der Krankenkassen — die Berliner Fahrradfahrer schuld sind, ist bisher nicht untersucht worden. Wahrscheinlich, weil viele Statistiker und andere mathematisch Beschäftigte auch gerne den Drahtesel quälen.
Sieht man davon ab, dass sich speziell in den In-Bezirken die Radfahrer karnickelartig vermehrt haben, so ist auch das Radfahren für Gelegenheitsradfahrer zu einem der letzten Abenteuer Europas geworden. Als Gelegenheitsradfahrer nutze ich gerne Radwege, denn ich bin sonst mit Auto oder Krad unterwegs und bemühe mich, dabei auch nicht mehr als unbedingt nötig, gegen die STVO und das STVG zu verstoßen. Meist bin ich eher gemütlich unterwegs. Dabei entwickelt man eine Blick für die unterschiedlichen Radfahrertypen: Da gibt es sportlich gestylte Mittvierziger bis Mittfünfziger, die mit einem Rad im Gegenwert eines Kleinwagens versuchen, den natürlichen Alterungsprozess aufzuhalten und sich im hautengen Fahrradbody zum Affen machen. Diese Gruppe nutzt nur selten die Radwege und ist nicht selten in sehr spannende Unfälle verwickelt, womit es dem einen oder anderen auch gelingt, tatsächlich die natürliche Alterung zu beenden (s.o.).
Eine neu aufs Rad gestiegene Gruppe sind die jung-dynamisch-kreativen, die im Sektor "Irgendwas mit Medien" zu Hause sind. Meist beneidenswert schlanke- um nicht zu sagen anorexische, junge Männer, die auch gelegentlich mit Joint oder Bierflasche zweirädrig strampelnd unterwegs sind. Sie sind zu erkennen an Hopper oder Skater-Outfit, Ohrringen, die manche Stämme auf Borneo neidisch werden lassen und Tattoos verschiedenster Ethnien.(Urban Primitives). Diese Gruppe ist seit einigen Jahren vom Mountainbike auf einen Fahrradtyp umgestiegen, den man am Besten als Bahnmaschine — also ohne Schaltung mit starrem Durchtrieb - mit ultraschmalem Lenker, bezeichnen kann. Das Verkehrsverhalten ist auch eher dem von Urwaldbewohnern bei Waldbrand ähnlich.
Fahrradfahren in der Hauptstadt ist das letzte Domizil von Aufruhr und Anarchie! Regeln — wozu? Auch andere Verkehrsteilnehmer achten — ich bin schließlich umweltbewusst und habe daher grundsätzlich Vorfahrt. Kurz mit dem Erwerb eines Fahrrades betritt man hier einen rechtsfreien Raum, denn die sowieso auf dem Rückzug befindliche Berliner Polizei ist der Menge der Radler gegenüber hilflos.
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Im Übrigen: Ich bin nicht hauptberuflich transsexuell!
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Lampenschirm
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Re: Cybills böse Gedanken zum Wochenende
Dankeschön,
herzerfrischende Gedanken zum Wochenende.
Bitte weiter machen!
LG Lampe
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Es ist was es ist sagt die Liebe (Erich Fried)
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Cybill
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Re: Cybills böse Gedanken zum Wochenende
Friedrichshain — Kreuzberg
In Friedrichshain - Kreuzberg kann man mit einem Steinwurf einen Sozialarbeiter, einen "irgendwas mit Medien"-Fuzzy, einen Links-Autonomen, einen Zuwanderer und einen HartzIV-Empfänger erledigen. Dabei braucht der Stein nur faustgroß und mit entsprechendem Effet geworfen zu werden. Manchmal fallen auch ein oder zwei der vorgenannten Merkmale zusammen, so dass sich die Anzahl der "Erledigten" reduziert.
Früher war Steinwerfen — vor allem die klassischen "Katzenköpfe" der Kreuzberger Nationalsport. Einmal im Jahr trafen sich die in edlem schwarz gekleideten Werfer der autonomen Szene, um sich mit der grün - gewandeten Mannschaft des Polizeipräsidenten zu messen. Traditionell fanden diese Wettbewerbe am 1. Mai auf dem Görlitzer Park statt. Jubelnde Fans sorgten auch im Umfeld für die passende Stimmung, da konnte es schon passieren, dass der eine oder andere Laden geplündert oder achtlos herumstehende Dinge wie Autos, Motorräder oder Müllcontainer angezündet wurden.
Diese schöne Tradition ist seit einigen Jahren eingeschlafen. Nur einige wenige zünden heute noch aus Nostalgie das eine oder andere Auto an. Und da der Kreuzhainer auch ein soziales Gewissen hat, immer nur die Wagen von denen die sich auch sicher ein Neues leisten können.
Ja so sind sie die Kreuzhainer: das Herz am rechten Fleck und die Pulle Bier in der Hand!
Wer bei einem Berlin-Besuch etwas erleben will, muss hierher kommen, hier sind die Nächte lang, die Tage und die Parks dreckig und das Leben echt Multikulti oder ganz einfach Kuddelmuddel.
Die Bewohner dieses Doppelbezirkes haben auch andere schöne Hobbies: Ganz vorne steht Drogenkonsum. Das macht hier jeder - vermutlich damit er die anderen aushält. Nirgends gibt es eine so breite Palette an bewusstseinsverändernden Stoffen zu kaufen wie hier: Grass, Haschisch, Koks, Extasy, Speed, alle möglichen Designerdrogen, Heroin, Opium und sogar Alkohol.
Das strengt natürlich an und will finanziert werden. Auf unterer Stufe geht das durch den Bezug von Sozialleistungen. Sind es jedoch die exquisiteren Stoffe, die das Abhängigenherz höher schlagen lassen, dann braucht man weitere Einnahmequellen. Auch hier ist das Spektrum der Möglichkeiten im In-Bezirk breit gefächert: von Fahrradklau über Kleindealerdasein, Einbrechertum und Strassengangsterei (Tokat) bis hin zum Medienmanager in Mediaspree oder Internetfreak reicht da das illegale Berufsspektrum. Oft garniert mit einem Nebenerwerb im Schleppen, Menschhandel oder illegaler Prostitution. Ja - denn auch der Kreuzberger versenkt gerne mal die Fleischwurst!
Ganze Familien, früher vorwiegend im sogenannten "fruchtbaren Halbmond" beheimatet, sorgen so für das spezielle Lokalkolorit kurz vorm Regierungsviertel.
Da ist es nicht verwunderlich, wenn des Nachts mehr auf den Strassen los ist als tagsüber. Verwunderlich ist nur, wie viel verschiedene Ausprägungen menschliches Leben hier annehmen kann: vom türkischen Familienvater über den berufsbetroffenen sozial - engagierten Gutmenschen bis hin zu grellen Punks und anderen Nachtschattengewächsen.
Obwohl in den vergangenen Jahren totgesagt, ist Friedrichshain - Kreuzberg lebendiger denn je und immer eine Reise wert. Zwei Bezirke zum Preis von einem, garantiert rechtsfrei und der kürzeste Weg in die Levante!
Buchen Sie noch heute einmal HartzIV-Arena und zurück und lassen Sie das Auto zu Hause!
P.S.: Nachtrag zum letzten Gedanken: Gestern landete ein auf der falschen Strassenseite fahrender Radfahrer auf meiner Motorhaube - er wollte vor meinem Auto vorbei. Ausser ein paar Schrammen am Radgfahrer, etwas Gummi an der Stossstange und der Erfahrung, dass es gefährlich sein kann, rechtsabbiegende Autos vorne zu passieren, ist nicht weiter passiert.
In Friedrichshain - Kreuzberg kann man mit einem Steinwurf einen Sozialarbeiter, einen "irgendwas mit Medien"-Fuzzy, einen Links-Autonomen, einen Zuwanderer und einen HartzIV-Empfänger erledigen. Dabei braucht der Stein nur faustgroß und mit entsprechendem Effet geworfen zu werden. Manchmal fallen auch ein oder zwei der vorgenannten Merkmale zusammen, so dass sich die Anzahl der "Erledigten" reduziert.
Früher war Steinwerfen — vor allem die klassischen "Katzenköpfe" der Kreuzberger Nationalsport. Einmal im Jahr trafen sich die in edlem schwarz gekleideten Werfer der autonomen Szene, um sich mit der grün - gewandeten Mannschaft des Polizeipräsidenten zu messen. Traditionell fanden diese Wettbewerbe am 1. Mai auf dem Görlitzer Park statt. Jubelnde Fans sorgten auch im Umfeld für die passende Stimmung, da konnte es schon passieren, dass der eine oder andere Laden geplündert oder achtlos herumstehende Dinge wie Autos, Motorräder oder Müllcontainer angezündet wurden.
Diese schöne Tradition ist seit einigen Jahren eingeschlafen. Nur einige wenige zünden heute noch aus Nostalgie das eine oder andere Auto an. Und da der Kreuzhainer auch ein soziales Gewissen hat, immer nur die Wagen von denen die sich auch sicher ein Neues leisten können.
Ja so sind sie die Kreuzhainer: das Herz am rechten Fleck und die Pulle Bier in der Hand!
Wer bei einem Berlin-Besuch etwas erleben will, muss hierher kommen, hier sind die Nächte lang, die Tage und die Parks dreckig und das Leben echt Multikulti oder ganz einfach Kuddelmuddel.
Die Bewohner dieses Doppelbezirkes haben auch andere schöne Hobbies: Ganz vorne steht Drogenkonsum. Das macht hier jeder - vermutlich damit er die anderen aushält. Nirgends gibt es eine so breite Palette an bewusstseinsverändernden Stoffen zu kaufen wie hier: Grass, Haschisch, Koks, Extasy, Speed, alle möglichen Designerdrogen, Heroin, Opium und sogar Alkohol.
Das strengt natürlich an und will finanziert werden. Auf unterer Stufe geht das durch den Bezug von Sozialleistungen. Sind es jedoch die exquisiteren Stoffe, die das Abhängigenherz höher schlagen lassen, dann braucht man weitere Einnahmequellen. Auch hier ist das Spektrum der Möglichkeiten im In-Bezirk breit gefächert: von Fahrradklau über Kleindealerdasein, Einbrechertum und Strassengangsterei (Tokat) bis hin zum Medienmanager in Mediaspree oder Internetfreak reicht da das illegale Berufsspektrum. Oft garniert mit einem Nebenerwerb im Schleppen, Menschhandel oder illegaler Prostitution. Ja - denn auch der Kreuzberger versenkt gerne mal die Fleischwurst!
Ganze Familien, früher vorwiegend im sogenannten "fruchtbaren Halbmond" beheimatet, sorgen so für das spezielle Lokalkolorit kurz vorm Regierungsviertel.
Da ist es nicht verwunderlich, wenn des Nachts mehr auf den Strassen los ist als tagsüber. Verwunderlich ist nur, wie viel verschiedene Ausprägungen menschliches Leben hier annehmen kann: vom türkischen Familienvater über den berufsbetroffenen sozial - engagierten Gutmenschen bis hin zu grellen Punks und anderen Nachtschattengewächsen.
Obwohl in den vergangenen Jahren totgesagt, ist Friedrichshain - Kreuzberg lebendiger denn je und immer eine Reise wert. Zwei Bezirke zum Preis von einem, garantiert rechtsfrei und der kürzeste Weg in die Levante!
Buchen Sie noch heute einmal HartzIV-Arena und zurück und lassen Sie das Auto zu Hause!
P.S.: Nachtrag zum letzten Gedanken: Gestern landete ein auf der falschen Strassenseite fahrender Radfahrer auf meiner Motorhaube - er wollte vor meinem Auto vorbei. Ausser ein paar Schrammen am Radgfahrer, etwas Gummi an der Stossstange und der Erfahrung, dass es gefährlich sein kann, rechtsabbiegende Autos vorne zu passieren, ist nicht weiter passiert.
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Im Übrigen: Ich bin nicht hauptberuflich transsexuell!
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Bianca D.
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Re: Cybills böse Gedanken zum Wochenende
Hallöchen,
Danke für die kritischen Texte!Ist eine Freude,die zu lesen.Was die Radfahrer angeht,nun ja,ich hatte das zweifelhafte Vergnügen mir den Berliner Straßenraum am Montag mit den Fahrradhazardeuren
zu teilen,mit Rücksicht auf meinen Benz habe ich denn doch öfter gebremst als es eigentlich meine Aufgabe gewesen wäre.Aber das Phänomen beschränkt sich nicht nur auf Berlin,hier in Düsseldorf
sieht es auch nicht anders aus und auf dem Land?Noch viel schlimmer,da dort der gemeine Radfahrer mit dem erscheinen eines Autos erst gar nicht rechnet!Was macht denn der hier??
LG Bianca
Danke für die kritischen Texte!Ist eine Freude,die zu lesen.Was die Radfahrer angeht,nun ja,ich hatte das zweifelhafte Vergnügen mir den Berliner Straßenraum am Montag mit den Fahrradhazardeuren
zu teilen,mit Rücksicht auf meinen Benz habe ich denn doch öfter gebremst als es eigentlich meine Aufgabe gewesen wäre.Aber das Phänomen beschränkt sich nicht nur auf Berlin,hier in Düsseldorf
sieht es auch nicht anders aus und auf dem Land?Noch viel schlimmer,da dort der gemeine Radfahrer mit dem erscheinen eines Autos erst gar nicht rechnet!Was macht denn der hier??
LG Bianca
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Anne-Mette
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Re: Cybills böse Gedanken zum Wochenende
Moin,
den heutigen Beitrag habe ich gelöscht, ebenso die Erwiderungen, die nun ins Leere laufen würden.
Ich habe im Moment schon genug Ärger und auch zu tun, sodass ich mich da nicht reinhängen will und auch nicht den Schiedsrichter spielen werde.
Gruß
CPG
den heutigen Beitrag habe ich gelöscht, ebenso die Erwiderungen, die nun ins Leere laufen würden.
Ich habe im Moment schon genug Ärger und auch zu tun, sodass ich mich da nicht reinhängen will und auch nicht den Schiedsrichter spielen werde.
Gruß
CPG
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Cybill
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Re: Cybills böse Gedanken zum Wochenende
Nur um eines klar zu stellen:
Wie im ersten Beitrag bereits erwähnt, habe ich die Beiträge dieser Rubrik aus meinem eigenem Erleben und meinen Beobachtungen heraus verfasst. Sie sind subjektiv, überspitzt, boshaft, zynisch und politisch unkorrekt. Das ist das Wesen von Satire.
Der heute von mir gepostete Artikel war - was ich gerne ich zugebe - sehr boshaft. Eben ein böser Gedanke.
Ich finde es bedauerlich, dass cpg sich - um des Forenfriedens willen - gezwungen sieht, hier regulierend eingreifen zu müssen.
Deshalb entschuldige ich mich an dieser Stelle auch für Formulierungen, die - wie man/frau mir schrieb - die Würde des Menschen angreifen. Für den Gesamtzusammenhang jedoch nicht.
Ob ich diesen Thread weiterführe, werde ich mir bis zum nächsten Donnerstag überlegen.
cpg, tut mir leid, dass ich Dir mit diesen Beitrag Ärger bereitet habe.
Wie im ersten Beitrag bereits erwähnt, habe ich die Beiträge dieser Rubrik aus meinem eigenem Erleben und meinen Beobachtungen heraus verfasst. Sie sind subjektiv, überspitzt, boshaft, zynisch und politisch unkorrekt. Das ist das Wesen von Satire.
Der heute von mir gepostete Artikel war - was ich gerne ich zugebe - sehr boshaft. Eben ein böser Gedanke.
Ich finde es bedauerlich, dass cpg sich - um des Forenfriedens willen - gezwungen sieht, hier regulierend eingreifen zu müssen.
Deshalb entschuldige ich mich an dieser Stelle auch für Formulierungen, die - wie man/frau mir schrieb - die Würde des Menschen angreifen. Für den Gesamtzusammenhang jedoch nicht.
Ob ich diesen Thread weiterführe, werde ich mir bis zum nächsten Donnerstag überlegen.
cpg, tut mir leid, dass ich Dir mit diesen Beitrag Ärger bereitet habe.
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Joe95
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Re: Cybills böse Gedanken zum Wochenende
vielleicht kann man den tread ja in einem gesperrten bereich, sozusagen auf eigenes risiko, unterbringen.
ich würde es gerne lesen und bin auch bereit etwas überzogenes hinzunehmen, auch wenn es nicht nach meinem geschmack ist.
ich würde es gerne lesen und bin auch bereit etwas überzogenes hinzunehmen, auch wenn es nicht nach meinem geschmack ist.
Sei vorsichtig mit deinen Wünschen, sie könnten in Erfüllung gehen.
Natürlich ist das wahr, es steht doch im Internet!
Du hast ne Frage, brauchst Rat oder Hilfe?
Ohren verleih ich nicht, aber anschreiben darfst du mich jederzeit...
Natürlich ist das wahr, es steht doch im Internet!
Du hast ne Frage, brauchst Rat oder Hilfe?
Ohren verleih ich nicht, aber anschreiben darfst du mich jederzeit...