Das ist eben genau der Knackpunkt, wie ich weiter oben schon mal geschrieben hatte. Der Markt ist ziemlich umkämpft, da wird kaum einer der Niedrigpreis Versandhändler ein Wagnis eingehen wollen, extra eine Kollektion zu entwerfen und am Ende drauf sitzen zu bleiben. Die Kosten für eine neue Entwicklung, sei es nur vorhandene Schnitte figurmäßig anzupassen, sind extrem hoch. Dazu dann noch das Marketing, wo mindestens Fotoshootings zu Buche schlagen.Stephanie hat geschrieben: Mi 13. Mär 2019, 09:38 Entweder es toppt oder es floppt.
Ein weiterer Ansatz dieser These "Crossdresser Kollektion" ist, das nicht stumpf Damenbekleidung für Männer angeboten wird, sondern die Bekleidung auf die etwas andere Anatomie der Herren angepasst wird.
Die Margen im Onlinehandel sind nicht so riesig, wenn man die ganze Logistik mit einrechnet. Da rechnen sich die erwähnten Investitionen nur, wenn nachher eine größere Stückzahl umgesetzt wird.
Schon klar, wenn es der Reißer wird, gewinnt der, der das Wagnis eingegangen ist. Nur wird das keiner machen, ohne nicht wenigstens durch Umfragen oder sonstige Anzeichen eine Chance zu wittern.
Und da wären wir zurück bei meinem gestrigen Gedanken. Wenn man mehr oder weniger unauffällig Damenkleidung auch in der Herrenabteilung anbietet, kostet das erstmal nichts. Man könnte statistische Erhebungen machen, wie oft das Produkt in der Herrenkategorie aufgerufen und letztlich auch gekauft wurde. Das wird ja jetzt auch schon gemacht, um Trends zu erkennen. Daraus kann man ableiten, ob es sich lohnen würde mehr in diese Richtung zu investieren.