Ich bitte wirklich um Hilfe - ist tief in meinem Körper eine Frau die nicht raus darf?
Ich bitte wirklich um Hilfe - ist tief in meinem Körper eine Frau die nicht raus darf?

Wer möchte, kann sich vorstellen: bitte kurz fassen
und längere Diskussionen in den dafür vorgesehenen
Themen führen!
Mélina
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Ich bitte wirklich um Hilfe „ ist tief in meinem Körper eine Frau die nicht raus darf?

Post 1 im Thema

Beitrag von Mélina »

Hallo (moin) (smili)

Mein mir gegebener Name ist Markus und ich werde im April 37 Jahre alt.

Wie ihr sehen könnt an meiner Überschrift, bin ich sehr unsicher wie es tief in mir aussieht. Aber ich weiß natürlich das ihr mir vermutlich nur begrenzt weiter helfen könnt, denn ihr könnt mich nicht persönlich sehen. Leider bin ich jemand der schon immer sehr unsicher egal in welcher Sache, und ich war auch schon immer sehr ängstlich. Also mal bin ich mir sicherer, aber im nächsten Moment leider wieder nicht. Es reichen Dinge wie stehen im pinkeln oder breitbeinig sitzen, dass ich wieder verunsichert bin und ich mich frage ob ich mir das einbilden tue und mich einfach nur reinsteigere. Genauso werde ich verunsichert durch andere Leute, die zu mir sagen das ich mich ganz normal männlich verhalte. Ich merke an mir selber in verschiedenen Situationen, dass ich zeigen möchte dass ich ein Mann bin, dass ich Kraft habe und das ich kein Schwächling bin. Und jetzt zu einer anderen Sache, wo ich mich frage ob so etwas möglich sein kann. Wäre es möglich, dass man eine vorhandene Transsexualität unterdrückt, aber so das die betroffenen Person nichts davon wahr nimmt was passiert? Weil ich frage mich, ob es bei mir so sein könnte.

Ich denke mal bei mir fing alles vor über 1. Jahr ganz langsam an. Damals wusste ich wirklich nur, dass es eine Homosexualität und Bisexualität gibt, bis ich dann auf RTL diese Geschichte unbedingt ansehen wollte, die eine Frau über sich erzählt. Es hat mich wirklich interessiert und deshalb wollte ich mir das ansehen. Sehr interessiert habe ich dieser Frau zugehört und diese Geschichte hat mich sehr bewegt. Für mich sah sie als Jugendliche wie ein normales Mädchen aus, und zu dem sehr hübsch. Was sie über ihr Leben und ihre Vergangenheit erzählt hat, all dies konnte ich nicht verstehen. Dieses Mädchen bzw. Frau leidet und es gibt dann solche schlechte Menschen die sich richtig scheiße verhalten. Glaubt mir bitte, ich wusste sofort das ich sie sehr gerne als Partnerin hätte, weil für mich war sie eine normale Frau, die aber leider leidet. Erst ab dieser Zeit erfuhr ich, dass es auch eine Transsexualität gibt. Ein paar Tage später hatte ich diese Geschichte noch im Kopf, aber ich habe sonst nicht weiter drüber nachgedacht.

Monate später fing es dann so langsam an, denn ich hatte keine Lust mehr in Deutschland nach einer Partnerin zu suchen, weil ich kein Glück habe mit deutschen Frauen. Im Internet googelte ich welche Frauen aus welchen Ländern am besten für mich geeignet wären als Partnerin, also entscheidete ich mich für die asiatischen Länder. Da ich die nicht gut verufene App Tinder auf meinem Handy, habe ich dort einen Premium Account angelegt, und da durch hat man die Möglichkeit in anderen Ländern nach einem Partner zu suchen. Mein erstes ausgewähltes Land waren die Philippinen. Tut mir leid, denn ich muss noch erwähnen das es September 2018 war, wo ich die Suche startete. Sehr viele Likes hatte ich, kein Vergleich zu Deutschland, wo man viel Geduld braucht das sich mal etwas tut. Es waren wie gesagt viele philipinische Frauen die mir ein Like gaben und mit einigen schreibte ich. Was ich zu der Zeit wirklich noch nicht wusste, denn in Asien, besonders Thailand und auf den Philippinen gibt es viele Ladyboys bzw. Transgender Frauen. Sofort mit den ersten Likes waren auch Transgender Frauen dabei. Als ich mit der ersten Transgender Frau geschrieben habe, musste ich feststellen wie schön sie ist. Sie sahr mehr spanisch aus als asiatisch. Dieser erste Kontakt zu einer Transgender Frau war sehr schön. Wir haben geflirtet und es entstand so ein ungewohnt schönes Gefühl in mir. Sie fragte mich auch, ob ich ein Problem damit habe das sie keine gewöhnliche Frau ist. Ich sagte sofort, dass ich diesen Kontakt will und mich nicht stört, dass sie eine Transgender Frau ist. Leider aber verliefen die weiteren Tage nicht mehr so gut, und ich habe gemerkt dass etwas nicht stimmt. Aber es geht hier ja um mich, deshalb sind weitere Einzelheiten jetzt nicht so wichtig. Die weiteren Wochen und Monate habe ich immer wieder noch weitere Transgender Frauen kennengelernt. Leider hat sich keine Kontakt länger gehalten. Es waren prostituierte dabei, die finanzielle Hilfe wollten, oder wo der Kontakt einfach nachgelassen hat. Natürlich schreibte ich auch mit gewöhnlichen Frauen, aber nach und nach wollte ich später fast nur noch gerne eine Transgender Frau als Partnerin, weil ich sie so anziehend finde.

Mit der Zeit fing ich immer mehr an zu googeln, wie man sich richtig verhält um sie nicht zu verletzen. Dazwischen habe ich weitere Geschichten gelesen die Frauen über sich im Internet geschrieben haben. Nochmals eine Zeit später, es war Ende November/Anfang Dezember 2018, da fing ich auch an die ersten Youtube Transition Timelife Videos anzuschauen. Es entstand aufeinmal in mir ein intensives Gefühl, zusammen mit Traurigkeit und ich weinte ein wenig. Auch bei weiteren Geschichten im Internet, oder traurigen Beiträgen im Internet, die Transgender Frauen schreibten, entstand dieses intensive Gefühl. Ich habe ab dieser Zeit an das Gefühl, als würde ich spüren wie es Transgender Frauen geht, wie sie leiden... Ich wollte dann nur noch eins, dass ich hoffentlich eine Transgender Frau kennen lerne, und das ich zumindest 1. Frau glücklich machen möchte, sie soll spüren dass sie für mich eine Frau ist, eine Frau die ich liebe und zu der ich stehe!!!

Dan fiel mir ein das es doch diesen Film gibt, eine Real verfilmung (The Danish Girl). Ich überlegte nicht lange und kaufte ihn mir, weil ich noch mehr erfahren wollte wie es diesen Frauen geht, wie es anfängt das sie etwas bemerken an sich usw. Der Film hat mich sehr mitgenommen und ich war immer wieder am weinen, besonders zum Ende hin, es ist so schmerzhaft mit anzusehen wie Lilly Elbe merkt wie ihre ehmalige Ehefrau für sie die ganze Zeit da war bis zum Schluss, egal wie schwer es war und wie sehr sie selbst leiden musste. Ich hatte den drang Lilly zu helfen, hätte ich zu dieser Zeit gelebt. In meinem Urlaub vor Heiligabend und bis kurz nach Silvester, da musste ich die Zeit alleine verbringen, weil meine Mutter in die USA geflogen war zu meiner Schwester. In dieser Zeit habe ich mir "The Danish Girl" zum 2. Mal angesehen, und ich musste noch mehr weinen als beim 1. Mal. Bei Youtube wurde mir ein Thailändischer Film angezeigt, auch das ist eine Real verfilmung "Beautiful Boxer". Dieser Film ist natürlich wieder anders, aber genauso sehr traurig. Es gab immer wieder Szenen wo ich weinen musste, besonders wo der Junge ((im inneren ein Mädchen)) eine Erwachsene Frau als Freundin hatte, diese Frau war ein Ladyboy. Es gab dan diese Szene als der Junge ((Mädchen)) zu seiner Freundin ins Haus ging und an der ganzen Wand viele Bilder wo diese Frau ((Ladyboy)) viele Preise gewohnen hat, und die Frau sagt "Das habe ich alles für meinen Freund getan, die ganzen Operationen usw. Und die Frau sagte traurig zu dem Jungen ((Mädchen)) Bitte hasse mich nicht wie es die meisten Leute tun. Diese Szene war so schlimm, ich wäre auch zu dieser Frau ans Bett gekommen, wo sie verkümmert in der Ecke sahs, und ich hätte sagen wollen, dass ich sie auch nicht hasse. Später als Erwachsener ((Frau)) tratt die Hauptfigur einen Thai Box Club bei, und nochmals später zum Ende hin, die Hauptfigur (Frau)) steht vor dem Spiegel und tut sehr seinen Körper zu hassen, Sie liegt am Boden und weint voller Leid. Es schmerzte mich so sehr, ich wollte bei ihr sein und sie in den Arm nehmen. Zuletzt gab es dann noch 2 schlimme Szenen, ein weiblicher Fan steht vor seiner ((ihrer)) Tür und möchte dann gerne mit ihm ((ihr)) Sex haben. Die Hauptfigur ((Frau)) möchte das aber nicht. Sie steht dann plötzlich nackt vor der Hauptfigur ((ihr)) und die Hauptfigur ((sie)) geht zu dieser Frau, schaut sie an und weint bitterlich. Danach beginnt die Hauptfigur ((Parinya Charoenphol)) mit der Geschlechtsumwandlung. Am Ende sitzt sie als vollkommene Frau vor dem Spiegel und hinter ihr taucht nochmal ihr altes Ich auf als Mann. Dann will ihr altes Ich schon wieder gehen, aber sie fragt ihn, warum er schon wieder gehen will, und er sagt zu ihr, dass du mich doch jetzt nicht mehr brauchst. Eigentlich ist es ein gutes Ende, aber das Ende ist für mich nochmal schmerzhaft aus irgendeinem Grund.


Und nun schreibe ich euch einiges über mich auf, aber dies werde ich mit Stichpunkten tun, sonst wird das geschriebene viel zu viel, denn ich schreibe gerne alles sehr ausführlich.



Mutter hat mich wärend der Geburt fast verloren, weil sie gestürzt war

Kinder Untersuchungs Häftchen: Eintrag - Später möglicherweise Verhaltensgestört

Kindergarten:

Bereits auffällig.
Probleme mit anderen Kindern aber auch mit Kindergärtnerinen.

Büro eingesperrt.

1 hübsches Mädchen war mir aufgefallen und Kontakt gesucht.


Grundschulzeit:

1. Schuljahr nicht mitgekommen und wurde wiederholt.

2. Lehrer war mir symphatischer und ich kam deutlich besser mit.

Probleme mit anderen Kindern ((überwiegend Jungs)).

Wurde teils vom Schulgelände vertrieben.

Ich wurde geärgert und gehänselt so das ich alles in mich hinein gefressen habe und darauf hin Gegenstände wie z.B. Stühle warf, Tische umschmeißte oder Türen zu knallte.

Ich hatte ein paar Jungs Freundschaften eine Zeitlang, aber ich suchte auch Kontakt zu Mädchen.

Wunsch nach einer festen Freundin.

Auch mit Mädchen gespielt ((Federball, Gummi Twist, Himmel und Hölle Hüpfkästchen Spiel)).

Mädchen geküsst oder küssen wollen.

Wenn ich ausgelassen wurde bei Spielen mit Mädchen, wurde ich traurig und wütend.

Handschrift bei Mädchen abgeguckt und wurde gelobt für meine Handschrift.

Schwimm Unterricht war nicht wirklich etwas für mich ((Angst vor der Tiefe des Wassers, sehr unangenehm in der Jungen Umkleide mit anderen Jungs, unangenehm mich nackt zu zeigen und meinen Penis, und die Unterhaltungenn der Jungs wie z.B. guck mal mein Penis ist länger als deiner usw., ich empfande mich nicht dazu gehörig, denn solche Unterhaltungen passen einfach nicht zu mir)).

Erste Erfahrung mit einem Jungen gehabt ((damaliger kurzer Freund)) es war aber nur gefummel der Geschlechtsteile.

Auf dem Weg zur Schule oder Nachhauseweg merkte ich zum ersten Mal das ich mich unwohl fühle unter Menschen zu sein. Ich hatte das empfinden aufzufallen.

Schul Direktor hatte etwas gegen mich und holte Kinder Psychologen herbei, anschliesend mit 10 Jahren in Kinder Psychiatrie.

Zeit in Kinder Psychiatrie:

Mit 3 weiteren Jungs auf einem Zimmer.

1 Junge faste mir zwischen Beine und ich sagte Nein.

2 Mädchen waren auf Station und eins gefiel mir besonders ((küssen, kuscheln und gefummel hatte ich mit ihr)).

Probleme hin und wieder mit den anderen Jungs auf Station, bis hin zur Aggressivität von meiner Seite aus.

Schwimmbad Besuche waren wie schon in der Grundschule nichts für mich, dass interessanteste war für mich da nur dieses Mädchen aus meiner Station, mit der ich etwas hatte, in ihrem schönen Badeanzug anzuschauen.

Sie war wie ich auch 10 Jahre alt.

In der Männer Umkleide war es wieder sehr unangenehm für mich, und diesmal waren Pfleger mit aus der Psychiatrie dabei.

Ich wollte mich garnicht ausziehen in der Umkleide.

2. Erfahrung mit 1 Jungen aus meinem Zimmer, weil es mich erregt hat ihn in der nassen Badehose zu sehen.

Penis gesehen in der Männer Dusche von einem Pfleger und ich fande es ecklig.

Entlassung aus Psychiatrie ohne sagen zu können was mit mir nicht stimmt, nur Verhaltensgestört erwähnten sie.

Sonderschulzeit:


Ich war 11 Jahre alt als ich dort die Schule weiter machte.

Mit dem 1. Lehrer hatte ich Probleme, weil keine Sympathie.

Im Unterricht habe ich bei ihm nur bedingt mitgemacht.

Als nächstes hatte ich eine Lehrerin und die fande ich irgendwie attraktiv, besonders wenn unsere Klasse schwimmen gingen und ich sie im Badeanzug gesehen habe.

Im Freibad habe ich das schwimmen verweigert und sahs so lange auf der Wiese, mit Klamotten und nicht ausgezogen.

Beim Hallenbad habe ich mich nur bedingt ausgezogen, und es war wie immer unangenehm für mich, oder ich habe mich garnicht ausgezogen.

In Sonderschule genauso Probleme mit anderen Jungs.

Ich hatte Angst vor den älteren Jugendlichen und war froh als sie fertig mit der Schule waren und ich zu den älteren Jugendlichen gehörte.

Auch dort war ich kein einfacher Schüler und war sogar auch manchmal nicht nett zu den Lehrern, denn wenn sie mich z.B. festhielten, dann schlug ich sie auf den Arm, oder ich habe Ihnen die Türe zugehalten.

Manchmal fragten mich andere Jungs ob ich nicht mit ihnen mitrauchen will und boten mir Zigaretten an, die ich aber immer ablehnte, weil ich kein Raucher bin.

Damals habe ich ein Mädchen aus meiner Klasse angegrabscht, was mir danach total leid tat ((2 Jungs aus meiner Klasse hatten es geplannt, und ich machte da mit. Sie sagten zu mir, dass ich sie auch anfassen soll und faste sie an ihre Brüste. Sie war aber angezogen und es kam zum Glück nicht zu mehr. Ich frage mich warum ich so etwas mitmache, denn ich hasse Gewalt und Vergewaltigungen an Frauen. Zum Glück wurde ich nicht von der Schule geworfen. So etwas tat ich nie wieder))

Langsam merkte ich dass ich anders bin als andere Jungs, denn ich baute keine Scheiße, betrinke mich nicht und trinke normaler weiße auch keinen Alkohol, genauso merkte ich am reden und den Unterhaltungen dass ich anders bin als andere Jungs.

Später wurde ich gefragt ob ich einen ganz normalen Hauptschulabschluss machen möchte auf dieser Sonderschule und ich sagte Ja.

Dort hatte ich wieder einen Mann als Lehrer, aber er war an sich inordnung im Vergleich zu Andere.

Klassenfahrt 1997 ging nach Straßburg (Frankreich), alle Anderen lernten auf den Campingplatz ein Mädchen kennen, nur ich leider nicht, und ich verstand nicht warum. Bin ich häßlich oder uninteressant. So sehr habe ich mir eine Freundin gewünscht.

Ich duschte mich dort nicht, sondern putzte mir nur die Zähne.

Die letzte Klassenfahrt vor dem erfolgreich beendeten Hauptschulabschluss 1998, ging an die Ostsee.

Die ganze Zeit über war ich nie duschen, weil ich nicht dort rein wollte zu den anderen Männern oder Jungs. Ich habe gehofft das es niemanden auffällt das ich nicht duschen gehe. Nur Zähne habe ich alleine in meinem Zelt geputzt.


Pubertät:

Ich merkte das ich mich verändere.

Ich wurde ruhiger und war nicht mehr so Lebensfroh, sondern irgendwie unglücklich.

Ich habe seit der Pubertät eine Soziale Phobie und habe Angst rauszugehen. Nur zu hause fühle ich mich am wohlsten.

Ich wünschte mir so sehr eine Freundin zu haben.

Aufgeklärt über Sexuallität wurde ich nicht.

Ziehte mir Slips von meiner Schwester an oder auch von meiner Mutter, auch Badeanzüge und Strumpfhosen. Dort onanieren ich, weil mich das so erregt hat. Später kaufte ich mir selber Damenslips und auch halterlose Strümpfe und onanierte. Einmal klaute ich sogar im Geschäft eine Damenstrumpfhose. Bis letztes Jahr gab es immer mal wieder Zeiten wo ich mir einen Damenslip gekauft habe um dann zu onanieren.

Wärend der Schulzeit für 1. Tag Penis zwischen die Beine und Unterhose hochgezogen. So bin ich für 1. Tag zur Schule. Ich wollte nicht das ich eine Beule in der Hose habe.

Ich stand mehr mals nackt vor dem Spiegel um mich anzusehen, aber ich gefiel mir nicht.

Ich stand damals auch vor dem Spiegel und zog meinen Penis nach oben, damit es flach aussieht.

Ich hasste es, wenn ich unter Menschen bin und ohne Grund mein Penis steif wird. Ich wünschte mir eine Frau zu sein, weil sie nicht diese Probleme haben das man etwas sieht.

Ich wollte nicht das meine Stimme sich verändert und wollte wie meine Schwester weiterhin diese Töne machen können.

Als ich merkte das an meinem Hals etwas dickes ist, bekam ich Angst und ich wollte den Adamsapfel nicht haben. Ich drückte eine Weile als dran herum.

Ich hatte Träume wo ich eine Frau war und einen Freund hatte. Wir hatten Sex und möglicher wurde ich schwanger ((Daran kann ich mich leider nicht genau errinnern. Aber ich hatte aufjedenfall Träume mit Schwangerschaften))

Träume in denen mein Penis abgeschnittenen wurde, durch mich oder durch jemand Anderen. ((Dazu muß ich aber sagen dass ich Filme gesehen habe wo so etwas vorkommt , sei es auch durch einen Hund))

Ich hatte Parfüm von meiner Mutter in der Hand und wollte wissen wie die riechen.

Als Jugendlicher quälte ich teilweiße Tiere, was mir sehr leid tat und ich wusste nicht warum ich so etwas mache.

Meine Eltern:

Sehr schwieriges Thema...

2 Scheidungsversuche, aber nur von einem habe ich etwas mitbekommen als ich 7 Jahre alt war.

Meine Mutter musste meinen Vater einen Heiratsantrag machen, und nicht wie es sich gehört der Mann der Frau einen Antrag.

Vater (Dreck....) hat mich mit ungefähr 9 Jahren missbraucht ((Ich musste sein Geschlechtsteil anfassen und er hatte meins in der Hand. Da ich aber nicht ganz wach war, weiß ich nichg ob noch mehr passierte. Ich weiß nur dass ich es nicht verstand was da passiert. Ich behielt es Jahrelang aus Angst für mich.

Daneben hat mein Vater mich viel geärgert und gehänselt, und wenn ich helfen sollte, dann war ich ein Weichei, Waschlappen oder Jemand der nichts kann.
Es kamen Sprüche wie Waschweib, ich benehme mich wie ein Mädchen und ich sitze wie ein Mädchen, weil ich meine Beine geschlossen hielt wie eine Frau. Irgendwan später sahs ich dann breitbeinig, aber ob ich es wegen ihm so machen wollte oder ob es automatisch passierte, dass kann ich leider nicht beantworten. Wenn ich meine Augen rieb, sagte er auch wieder ich benehme mich wie ein Weib. Er ärgerte mich so ziemlich jeden Tag und zwischen durch diese dummen Sprüche. Gerne führte er mich vor, auch vor anderen Leuten. Er zeigte mir wer der Chef ist im Haus und das ich zu hören habe. Wenn ich irgendwann zu ihm sagte das er aufhören soll und ich es auch laut sagte, dann kam er mit seiner Fresse näher zu mir, fletschte die Zähne und sagte zu mir ((Ich könnte dir so manchmal eine scheuern oder in den Arsch treten)). Er klatschte mir auch gerne zwischen durch leicht auf den Hintern, was ich nicht wollte ((Das letzte Mal tat er das als ich 30 Jahre alt war)). Als ich im Auto vorne sitzen durfte, faste er mir gerne ans Bein. Wenn ich sagte, dass ich es nicht will, machte ihn das irgendwie an und tat es jedes Mal wenn ich vorne im Auto sahs. Meine Mutter bekam so manches mit, aber sie konnte es meist nicht durchsetzen das er aufhören soll. Im Bezug auf den Missbrauch, es gibt Leute die es nicht verstehen warum es mir passiert ist und nicht meiner Schwester. Denn homosexuell ist der eigentlich nicht, er beleidigt viel mehr Homosexuelle. Erst mit 18 Jahren hat es zumindest mit seinem geärgere aufgehört, seine scheiß Kommentare und Hintern geklatsche blieben.

Meine Mutter hatte eine schlechte Kindheit. Sie schreit viel und das gerne wegen jedem bisschen. Auch auf sie hatte ich zu hören. Diese Schreierei waren für mich jedes Mal Schläge. Selbst mit über 20 Jahren ging ich nach ihrer Schreierei in mein Zimmer und musste weinen, weil ich mich allein und nicht geliebt gefühlt habe. Liebe hat gefehlt in der Familie. Mit Problemen musste ich alleine klar kommen.


Sexuallität:

Mit 19 hatte ich meine erste Freundin. Bereits bei ihr hatte ich Probleme, weil mein Penis nicht mitmachte. Entweder wird er nicht richtig steif, oder er will nicht, oder ich komme zu schnell. Jedes mal fühlte ich mich nicht wohl findd mich als Versaged und kein richtiger Mann. Egal welche Frau es war, bei jeder die gleichen Schwierigkeiten. Irgendwann wollte ich mir hilfe suchen und ich war bei einem Urologen, aber er konnte so nichts feststellen. Er verschreibte mir dann ein leichtes Potenz Mittel, was aber eine längere Wirkung hat als Viagra. Es klappte dann besser, aber nur wenn Reibung da war, ansonsten bleibt er schlapp. Der Nachteil für die Frauen, es kann länger dauern bis ich komme oder der Orgasmus bleibt ganz aus. Mir ist es aber viel wichtiger dass ich lange Sex haben kann, aber die Frauen wollen das ich komme. Leider darf ich mir dan anhören ((Warum kommst du nicht mehr, findest du mich nicht mehr attraktiv. Oder hast du eine Andere, willst du mich nicht mehr)) Es verletzt mich und ich verstehe nicht was ich falsch mache. Meine letzte Freundin vor über 2 Jahren war die attraktivste von Allen. Schlank, weiblich, attraktiv und sexy. Sie erfüllte mir auch den Wunsch und hatte für mich halterlose Strümpfe an und schöne Sandaletten High Heels, so wie mir Frauenschuhe auch sehr gefallen. Wenn ich mit ihr Sex hatte, es war so intensiv zumindest für mich. Sie fragte mich was mit mir los sei, ich würde so abgehen. Besonders wenn sie auf mir sahs in Richtung zu mir, diese schöne Weiblichkeit, dieser Körper, dieses Gesicht und ihre Augen, und dazu noch das ich in ihr bin. Ich weiß nicht ob das auch ein Zeichen sein könnte das mehr dahinter steckt? Jedenfalls hatte ich einen Slip von ihr an als sie nichts davon wusste und genauso hatte ich diese Schuhe auch einmal in der Hand und schaute sie mir an. In allen Beziehungen spürte ich das ich trotzdem irgendwie unglücklich bin. Oder kommt das von meiner Depression?


Psychische Probleme:

Mit 18 Jahren, genau an Heiligabend passierte etwas mit mir und es war sehr schlimm. Ich verstande nicht was bei mir passiert, jedenfalls beim Abendessen schoss aufeinmal starke Angst und Panik in mir hoch, zusammen mit Atemnot. Ich hatte Angst sterben zu müssen, aber auf der anderen Seite wollte ich es, weil meine Mutter sagte ich spinne und soll mich nicht in irgendetwas reinsteigern. Niemand glaubte mir das mit mir etwas nicht stimmt. 2003 kam ich dann in eine Psychiatrie, also erst über 2 Jahre Jahre später. Die Diagnose Schizophrenie. Drei andere Ärzte vermuteten das Asperger Syndrom bzw. Autistische Züge, aber es wurde nicht offiziell bestätigt. 2013 wurde ich nochmal genauer beobachtet und ich habe kein schizophrenes Verhalten, sondern eine Depression und Sozialstörung. Wärend der Zeit in der Psychiatrie 2003, 2006, 2009 und 2013 habe ich immer die Schwimm Therapie verweigert, weil ich mich nicht ausziehen will und weil Schwimmbad nichts für mich ist. 2009 musste ich Decentan einnehmen bis 2013, dass war noch ein Neuroleptika. Die ersten Monate war es noch eine Depospritze, und die vertrug ich erst recht kein bisschen. Es war eine schlimme Nebenwirkung und konnte rein garnichts mehr als es auszuhalten. Es gab Momente wo ich meine doofen Blutschwämchen aufkratzen wollte und auch Momente wo ich mein Oberteil hochgezogen habe und meinen Oberkörper anstarte. Es fühlte sich so an als würde ich meinen Körper nicht mögen und als ob mich irgendetwas stört.


Seit Anfang diesen Jahres habe ich mir nun Frauen Klamotten und auch Dessou Set + Strümpfe und diese Frauenschuh Form zugelegt wie ich sie mag. Make Up habe ich mir ebenfalls zugelegt. Wenn ich alles zusammen anhabe und auch Schminke drauf habe, dann fühle ich mich hübscher. Wenn ich die Sachen wieder ausziehen und weg packen muss, genauso das Make Up entfernen muss, dann spüre ich dass ich es ungern tue. Ich sehe dann wieder so aus wie die ganzen Jahre..... Leider habe ich schon immer diese scheiß Unsicherheit, so das ich mir sicherer bin das ich nicht das bin was ich ganzen Jahre gelebt habe, dann tue ich wieder was männliches wie z.B. breitbeinig sitzen oder im stehen pinkeln, und schon denke ich das ich mir das alles nur einreden tue und ich ganz normal männlich bin. Letztens gab es wieder einen Moment wo ich Haare waschen war und ich habe meine Haare wieder so gekämmt wie sie letztes Jahr noch aussahen. Ich sah meine lang wachsenden Fingernägel angeschaut und mich gefragt warum ich sie nicht wieder kurz schneide ((Leider das einzigste an meinem Körper was weiblich ist)). Ich gefiel mir aber nicht im Spiegel mit dieser mehr männlichen Frisur, nichts gefiel mir.
Dann änderten sich meine Gedanken und ich fragte mich ((Willst du wirklich deine Fingernägel kurz schneiden und willst du wirklich die ganzen Frauen Sachen entsorgen usw. Und ich spürte, mache ich alles weg, dass wäre nicht gut. Wenn ich alles weg mache, dann ist es ein wenig vergleichbarals würde eine Beziehung zu Ende sein und ich lebe wieder so weiter Tag für Tag wie all die Jahre. Wenn ich nur diese schönen Schuhe anhabe, dann finde ich mich bis zu den Knien hübsch, und es macht Spaß zu üben mit ihnen richtig zu laufen. Selbst wenn ich nur die Schuhe anhabe und wieder ausziehen muß, es fehlt wieder ein Stück Weiblichkeit.

Mir wurde gesagt ich habe schöne Hände, schöne Füße für einen Mann, schöne Beine und weiche Haut für einen Mann.

Ich stand letztens auch mit heruntergelassener Hose vor dem Spiegel, dass letzte Mal ist schon lange her. Es wirkte für mich als baumelt zwischen meinen Beinen ein Tumor, der da nicht hingehört. Und ich tat dann das gleich nochmal wie vor langer Zeit und drückte meinen Penis nach oben, so dass es glatt aussieht und ein bisschen wie eine Vagina. So habe ich mir besser im Spiegel gefallen.


Es gab immer wieder Momente wo ich zeigen wollte das ich was kann, dass ich kraft habe, kein Weichei bin.... Dann bekomme ich aber z.B. Unterhaltungen mit von Männern über Frauen ((Die Alte würde ich gerne mal knallen, jeder will lieber eine Mu.... lecken und keinen Schw..... Bla Bla)). Ich frage mich da immer wie man solche Unterhaltungen führen kann über Frauen, so als wären sie nur Gegenstände)). Ich fühle mich da einfach nicht wie die und finde so etwas wiederlich.


Jetzt noch weitere Dinge über mich und wie ich bin:

Wenn ich weine, dann empfinde ich es so als würde dort eine Frau sitzen und weinen.

Ich mag Blumen, Regenbogen, Sonnenauf und Sonnenuntergänge, Sterne, Sternschnuppen, Polarlicht, Marienkäfer, Schmetterlinge, Hunde und Hunde Babys, Katzen und Katzen Babys, Papageien, Kerzen, Tisch und Schrank Deckchen, Romantik, Weihnachtsschmuck.

Ich bin sehr ehrlich, manchen zu ehrlich.

Sehr sensibel und zärtlich.

Ich mag kuscheln sehr gerne.


P. S. : Bitte entschuldigt meine Schreibfehler, weil ich habe alles mit dem Tablet geschrieben.

Mein Bild ist weich gezeichnet, damit man keine Bartstopel oder Pickel erkennen kann, sonst wurde nichts an meinem Gesicht verändert.

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Anne-Mette
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Re: Ich bitte wirklich um Hilfe „ ist tief in meinem Körper eine Frau die nicht raus darf?

Post 2 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Guten Tag,

... und herzlich willkommen bei uns )))(:

Vielen Dank für die ausführliche Vorstellung und die offene Darstellung von großen Teilen Deiner Lebensgeschichte.
Wir können Dir hier zuhören und die im besten Fall helfen, Antworten auf die Frage "ist tief in meinem Körper eine Frau die nicht raus darf?" zu erarbeiten.

Allerdings erlaube ich mir den Hinweis, dass bei der Vielzahl von Erlebnissen und Problemen in Deiner Vergangenheit die Aufarbeitung mit einer geschulten Fachkraft anzuraten wäre.
Das soll nicht bedeuten, dass wir Deine Fragen nicht weiter besprechen können oder wollen )))(:

Herzliche Grüße erst einmal
Anne-Mette
Karla
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Re: Ich bitte wirklich um Hilfe „ ist tief in meinem Körper eine Frau die nicht raus darf?

Post 3 im Thema

Beitrag von Karla »

Hallo Mélina,
schön, daß Du hierher gefunden hast!
Danish Girl: ging auch bei mir nicht ohne Tränen ab!
Machos: auch ich schäme mich manchmal für die "Geschlechtsgenossen" - die haben mehr als genug Unheil angerichtet!
Wenn das Mädel in uns mal da ist, ist es aussichtslos, sie zu unterdrücken zu versuchen - hat bei allen nur kurzfristig funktioniert!
Ich habe diesen Versuch daher inzwischen aufgegeben!
Ich wünsche Dir, daß Du den für Dich richtigen Weg zwischen DWT und GaOP findest!
...professionelle Hilfe schadet da sicher nicht!

LG Elly
Ein Leben ohne Möps(chen) ist möglich, aber sinnlos. (frei nach Loriot)
ExUserIn-2026-04-08
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Re: Ich bitte wirklich um Hilfe „ ist tief in meinem Körper eine Frau die nicht raus darf?

Post 4 im Thema

Beitrag von ExUserIn-2026-04-08 »

Hallo Mélna,

vielen Dak für Deine mehr als ausführliche Vorstellung. Es ist ziemlich heftig wa Du schreibst, ber was ich im Kern heraus lese ist die Frage, wer oder was bin ich ?

FÜr mich gehört diese Frage zu den schwierigsten überhaupt. Ich entdecke sehr oft Dinge oder Eigenschaften an mir, von denen ich keine Ahnung habe. So habe ich es mir zur Aufgabe erkoren, Dinge auszuprobieren, manchmal auch zur Diskussion zu stellen, um etwas über mich zu erfahren. Dabei bin ich ca. 20 Jahre älter als Du. Aus heutiger Sicht sehe ich das etwas gelassener. Ich lasse die neuen Entdeckungen zu und wehre mich viel weniger. Ich kann, oder viel mehr ich will auch nichts mehr an meinem Transirgendwas ändern. Keine Ahnung woher es kommt, aber es ist gut für mich. Du schreibst:
Mélina hat geschrieben: Mi 20. Mär 2019, 18:52 Sehr sensibel und zärtlich.

Ich mag kuscheln sehr gerne.


Ich glaube, das ist symptomaisch für Menschen die sehr gefühlvoll sind. Diese Sensibilität ist etwas sehr wertvolles und es zu leben ist für einen Mann nicht einfach in unserer Welt. Zumindest glauben wir das. Das hat nichts mit Schwäche zu tun, sondern damit, dass sensible Menschen viel mehr Informationen verarbeiten müssen als Andere. Das merkan aber andere Menschen nur selten. Für sie sind sensible Menschen seltsam. Manchmal scheint es ihnen, dass sie in die Zukunft sehen können, aber dabei nehmen sie einfach nur mehr wahr und können ihre Schlüsse daraus ziehen. Frauen leben sehr viel mehr in den Gefühlswelten. Entweder können sie mehr oder sie lernen, damit umzugehen, während Jungs und Männer genau diese Seite nicht zeigen sollen.

Das mag seinen Sinn gehabt haben, aber wir leben in einer Gessellschaft, die das nicht immer verstanden hat. Aus meiner Sicht spielt es keine Rolle, ob Du Dich als Mann oder als Frau siehst. Der erste Schritt könnte sein, dass Du akzeptierst, vielleicht sogar lernst, es positiv einzusetzen, dass Du Fähigkeiten hast, die nur wenige Menschen besitzen. Da sie sie nicht haben, kennen sie sie auch nicht. Kein Wunder, dass sie diese nicht wahr nehmen. Es liegt an Dir, Dich aus diesen Denkmustern zu befreien und Deinen eigenen Weg zu suchen. Welches Geschlecht Du dabei lebst ist mMn zunächst zweitrangig. Ich lebe z.B beide Geschlechter, wie ich es haben will. Somit bin ich frei in meinen Handlungen. Ich muss es niemanden Recht machen, außer mir selber. Darin liegt eine große Stärke, aber es ist nicht immer einfach.

Ich drücke Dir die Daumen.
Viele Grüße
Vicky

Respekt ist nicht teilbar.
Mélina
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Re: Ich bitte wirklich um Hilfe „ ist tief in meinem Körper eine Frau die nicht raus darf?

Post 5 im Thema

Beitrag von Mélina »

Hallo (smili) (flo)

Ich bedanke mich bei euch für eure Antworten.

Einen Termin bei einen Spezialisten habe ich im April. Da ich aber ungeduldig bin, wollte ich gerne Meinungen Anderer hören. Wie gesagt, ich würde ohne nachzudenken gerne Hormone einnehmen und ich habe auch keine Angst davor. Heute und auch die Tage freute ich mich bald den Termin beim Therapeuten zu haben, und ich hatte kurze Zeit ein Glücksgefühl, dass ich hoffe Hormone einnehmen zu dürfen. Ich empfinde, schon mehr aussehen zu wollen wie eine Frau und würde mein jetziges Leben gerne hinter mir lassen. Ich möchte mehr als nur schöne Frauen Klamotten zu tragen, denn ich möchte mich hübsch und attraktiv fühlen. Wenn ich meine Frauen Sachen anhabe, dann fühle ich mich aufkeinenfall unwohl. Unwohl fühle ich mich nur noch zu viel Männlichkeit zu sehen, die nicht dazu passt. Und wenn ich die Sachen wieder ausziehen muss, dann empfinde ich eine Art Traurigkeit, weil ich wieder mein übliches Leben weiter führe. Meine natürlich lang wachsenden Fingernägel, wo jetzt wieder blöderweise ein Nagel abgebrochen ist, es ist mir nicht egal. Es gibt zwar auch Frauen mit kurzen Fingernägeln, aber es ist an meinem Körper das bis jetzt einzigste Weibliche was ich an mir habe.

Hier noch weitere Dinge, die an mir zu finden sind:

Als erstes, ich stehe nicht auf Männer. Bei einer Transgender Frau ist es etwas ganz anderes, wenn sie einen weiblichen Penis hat, denn Weiblichkeit ist vorhanden, weil sie sind Frauen.

In all meinen Beziehungen spürte ich dass trotzdem irgendwie eine Unzufriedenheit vorhanden ist und ein mehr oder weniger unglückliches Gefühl. Ich fragte mich manchmal ob die Person vielleicht nicht die Richtige ist.
Meiner damals ersten Freundin bin ich fremd gegangen und ich verstand nicht warum ich das tue. Sie war meine erste Freundin und ich war froh endlich eine Freundin zu haben. Es war auch die Anfangszeit meiner Depressionen

Ich dusche immer sehr lange, um sauber zu sein und um gut zu riechen. Zähne habe ich in der Vergangenheit zu lange geputzt (ca. 20 bis 30 Minuten), deswegen Zahnfleisch, Zahnhälse liegen teilweise frei, und Zahnschmelz teilweise weggeputzt. Seit elektrischer Zahnbürste deutliche Verbesserung.

In der Pubertät fing es aufeinmal an dass ich eine meiner Schulter als zwanghaft drehte, weil ich das empfinden habe als ob mich etwas stört. Und hinten an der Hose fummel ich auch immer wieder rum.

Falls ihr fragen stellen wollt um mehr herauszufinden, dann könnt ihr das gerne tun.

Ich sende gleich nochmal 2 Bilder von mir, damit ihr euch ein Bild machen könnt.

Liebe Grüße, Markus (Mélina)
Mélina
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Re: Ich bitte wirklich um Hilfe „ ist tief in meinem Körper eine Frau die nicht raus darf?

Post 6 im Thema

Beitrag von Mélina »

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Mélina
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Re: Ich bitte wirklich um Hilfe „ ist tief in meinem Körper eine Frau die nicht raus darf?

Post 7 im Thema

Beitrag von Mélina »

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Jasmine
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Re: Ich bitte wirklich um Hilfe „ ist tief in meinem Körper eine Frau die nicht raus darf?

Post 8 im Thema

Beitrag von Jasmine »

Herzlich willkommen in diesem Forum.
LG Jasmine
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Re: Ich bitte wirklich um Hilfe „ ist tief in meinem Körper eine Frau die nicht raus darf?

Post 9 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Guten Morgen,
Mélina hat geschrieben: Do 21. Mär 2019, 02:36 Einen Termin bei einen Spezialisten habe ich im April. Da ich aber ungeduldig bin, wollte ich gerne Meinungen Anderer hören. Wie gesagt, ich würde ohne nachzudenken gerne Hormone einnehmen und ich habe auch keine Angst davor. Heute und auch die Tage freute ich mich bald den Termin beim Therapeuten zu haben
bei der "geballten Ladung" an Problemen ist hier sicherlich eine Fachkraft gefragt. Bis April ist ja nicht mehr sooooo lange.
"Andere Meinungen" können da auch für noch mehr Verunsicherung sorgen, wenn es um die Gesamtheit der Fragestellungen geht.

Allerdings können wir hier sicherlich Einzelfragen diskutieren und vielleicht sogar beantworten.

Herzliche Grüße
Anne-Mette
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Re: Ich bitte wirklich um Hilfe „ ist tief in meinem Körper eine Frau die nicht raus darf?

Post 10 im Thema

Beitrag von Cybill »

Anne-Mette hat geschrieben: Do 21. Mär 2019, 08:15 ...bei der "geballten Ladung" an Problemen ist hier sicherlich eine Fachkraft gefragt. Bis April ist ja nicht mehr sooooo lange.
"Andere Meinungen" können da auch für noch mehr Verunsicherung sorgen, wenn es um die Gesamtheit der Fragestellungen geht.

Allerdings können wir hier sicherlich Einzelfragen diskutieren und vielleicht sogar beantworten.

Herzliche Grüße
Anne-Mette
Das kann ich nur unterschreiben. Es wäre für die begutachteten Ärzte,bzw. Psychologen gut, wenn Du deine Posts, die du uns hier geschrieben hast, auch zur Verfügung hätten. Das erleichtert und beschleunigt die Bearbeitung.

Ich wünsche dir alles Glück bei deinem Weg.

Cybill
Scio quid nolo! - Ich weiß was ich nicht will!

Im Übrigen: Ich bin nicht hauptberuflich transsexuell!
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Re: Ich bitte wirklich um Hilfe „ ist tief in meinem Körper eine Frau die nicht raus darf?

Post 11 im Thema

Beitrag von Nicole Fritz »

Hallo Mélna,

auch von mir einen herzlichen Dank für die sehr ausführliche Vorstellung. Ich habe sie gerade erst einmal nur grob überflogen.

Ich muss nämlich bei einer Kanne Kaffee erst einmal so langsam wach werden. Gestern habe ich Nicoles zweiten Geburtstag gefeiert. Da war ich den ganzen Tag unterwegs - Klamotten ansehen, anprobieren, einkaufen und dann den Tag mit irgendwelchem Quatsch im Fernsehen bis tief in die Nacht ausklingen lassen.

Bei Deiner Vorstellung ist vieles, was mich an meine Lebensgeschichte erinnert. Falls die Dich interessiert, kannst Du sie hier lesen oder kostenlos als Ebook herunter laden:
https://www.bookrix.de/_ebook-nicole-do ... s-bin-ich/

Sonst möchte ich auf unsere Aktion 'Ein offenes Ohr' hinweisen. Da kannst Du mir und auch allen anderen, die sich bei dieser Aktion zur Verfügung gestellt haben, eine PN schicken, falls es so speziell wird, dass nicht jeder mitlesen soll.

Falls ich jetzt zu sehr mit der Tür ins Haus fallen sollte: Mein großes Anliegen ist es darauf hin zu weisen, dass der Trans-Weg, so wie er von Psychologen und Selbsthilfegruppen unterstützt und vertreten wird, für jemanden, der sich wie ich als nicht-binär einstuft, eventuell nur teilweise oder auch gar nicht zum Ziel führt. Wenn die Dysphorie nämlich vor allem sozial und weniger körperlich ist, ändern Hormone und Operation nicht wirklich etwas. Und wenn ich dann höre "nicht-binär zu sein ist nur eine Ausrede, weil man sich nicht entscheiden will", sehe ich rot - was (vor allem selbst ernannte Hobby-) Psychologen mit Borderline in Verbindung bringen könnten.

Liebe Grüße
Nicole
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Re: Ich bitte wirklich um Hilfe „ ist tief in meinem Körper eine Frau die nicht raus darf?

Post 12 im Thema

Beitrag von Mélina »

Hallo Nicole

Danke das du mir auch geschrieben hast, weil ich dachte jetzt, dass rein garnichts von meinem geschriebenen darauf hin deuten könnte, sondern das es auf etwas ganz anderes hindeuten wird.

Leider gibt es grobe Erinnerungen wo ich das wichtigste nicht mehr weiß wie es genau abgelaufen war. Man müsste diese Erinnerungen irgendwie wieder hervor bringen können.

Ich weiß z. B. definitiv das ich als Kind mal auf der Mädchen Toilette oder Mädchen Umkleideraum war. Es war vor oder nach dem Sport Unterricht in der Grundschule. Den genauen Grund weiß ich natürlich wieder nicht, aber irgendwas sagt mir, dass ich entweder mit einem Mädchen reden wollte, oder ich bin vor anderen Jungs dort reingeflüchtet um mich sicher zu fühlen.
Als ich ein Kind war, fand ich damals die Klamotten nicht schön die ich anziehen musste. Ab der Pubertät stand ich öfters vor dem Spiegel und fande mich nicht hübsch. Es gibt nur kurze Momente wo ich vor dem Spiegel stehe und ich es ok finde wie ich aussehe, aber später am gleichen Tag finde ich mich wieder nicht hübsch. Ich brauche morgens immer lange vor dem Spiegel und brauche oft lange für meine Haare. Ich hasse meine Haare, denn es muss bei mir alles genau sitzen und kein Härchen darf abstehen. Meine Eltern meckerten oft, weil ich so lange brauche im Bad, aber ich wollte/will gut aussehen und ich möchte das ich Frauen gefalle. Null Selbstbewusstsein habe ich, dass habe ich noch nie gehabt. Es war oder ist schlimm, wenn ich mitbekomme, dass mich eine Frau häßlich findet. Und in der Pubertät entstand bei mir ein Seborisches Ekzem im Gesicht, was mich heute noch belastet. Die Haut ist wahnsinnig fettig, schuppig und wirkt unrein. Bis heute habe ich es. Es ist vergleichbar Neurodermitis, weil auch ein ständiges Jucken statt findet. Die Hausärztin sagte mal zu mir, dass sie so eine Person auch noch nicht gesehen hat bei der es so stark ausgeprägt ist.

Seit ich denken kann, habe ich Probleme mich vor einem Pinkelbecken zu stellen. Ich habe es dann gemacht, um zu zeigen dass ich ein Mann bin, aber später bin ich nur noch in die Kabinen gegangen, weil mir das sehr unangenehm ist, wenn ein Mann neben mir stehen würde. Ausserdem wenn ich sehe wie manche Männer eine Sauerei hinterlassen, dass ist ecklig.

Nun möchte ich euch fragen. Gib es normale Männer die sich freiwillig und das mit Freude dafür entscheiden Hormone einnehmen zu wollen, und die wissen das sich der Körper verändert? Ich denke mal das dieser Mann geisteskrank sein wird, wenn er sich doch als Mann fühlt und glücklich mit seinem Leben ist. Nur ich wünsche es mir, weil ich nicht glücklich bin. Ich möchte nicht mehr der sein der ich bin, sondern ich möchte eine hübsche Frau sein. Meinen Namen will ich nicht mehr, nichts soll mehr an mich und mein altes beschissenes Leben erinnern. Dieses Herr G..... will ich nicht mehr hören. Und mit meinem Vor und Nachnamen wurde ich besonders als Kind gerne geärgert.


Liebe Grüße, Mélina
Céline
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Re: Ich bitte wirklich um Hilfe „ ist tief in meinem Körper eine Frau die nicht raus darf?

Post 13 im Thema

Beitrag von Céline »

Hi Mélina,
Erst mal Herzlich Willkommen hier bei uns.Danke für Deine ausführliche Vorstellung.Den ersten Schritt der dir helfen könnte wäre professionelle Hilfe.Die nehme ich heute immer noch in Anspruch,brauchst dir als keine Gedanken darüber zu machen.Ansonsten hast du hier sehr viele offene Ohren zum zuhören
Liebe Grüße
Céline
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C.B.
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Re: Ich bitte wirklich um Hilfe „ ist tief in meinem Körper eine Frau die nicht raus darf?

Post 14 im Thema

Beitrag von Mélina »

Danke Celine :-)

Bald habe ich meinen Termin und ich freue mich schon. Vorher habe ich noch einen Termin bei einer ganz normalen Psychologin in der psychiatrischen Ambulanz..


Liebe Grüße, Mélina
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Re: Ich bitte wirklich um Hilfe „ ist tief in meinem Körper eine Frau die nicht raus darf?

Post 15 im Thema

Beitrag von Mélina »

Übrigends, für den Therapeuten habe ich sehr viel aufgeschrieben, noch mehr als hier.

Es gibt da noch weitere Dinge:

Mein schönster Zeichentrickfilm ist "Das letzte Einhorn". Diesen Film habe ich zum ersten Mal mit 7 Jahren gesehen. Das Einhorn, es ist meine Lieblingsfigur, weil es sehr schön aussieht. Schon vor meiner Depression empfand ich eine wahrnehmbare Traurigkeit in mir, wenn ich ihn mir immer wieder anschaute. Diese zarte weibliche Frauenstimme die das Einhorn hat, und später als es verwandelt werden musste wegen des roten Stiers, wurde aus dem Einhorn eine schöne und zarte Frau die aber sehr leidet. Das Ende ist eigentlich ein gutes Ende, es ist schön mit anzusehen wie alle Einhörner aus dem Meer zurück kommen. Aber dieser Prinz tut mir sehr leid, der sich in das Einhorn verliebt hat, weil er los lassen muss. Glaubt mir, jetzt wo ich das schreibe, ich werde wieder traurig... Leider weiß ich es nicht, ob ich mir als Kind gewünscht habe dieses schöne Einhorn zu sein.

In der Pubertät als ich alleine war im Haus meiner Eltern, habe ich die Parfüm Fläschchen meiner Mutter in der Hand gehabt, weil ich wissen wollte wie sie riechen.

Bei einer ehmaligen Freundin wurde ich nach einem Video gefragt. In dem Video sollte ich masturbieren. Es war sehr unangenehm für mich, aber dann erfüllte ich ihr den Wunsch. Als ich mir das Video vorher anschaute, da wurde mir schlecht wie ecklig und wiederlich es aussah, ich mit meinen Penis in der Hand, und mein hässlicher Körper.


Liebe Grüße, Mélina
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