Was bekannt ist: auch eineiige Zwillinge sind genetisch nicht vollständig identisch. Das liegt in der Natur der Zellteilung. Insgesamt kann man das Ganze ein bißchen damit vergleichen, dass Kopien von Kopien von Kopien usw... gemacht werden.
Was vermutet wird, und als Theorie noch erhärtet werden muss, ist, dass es tatsächlich genetische Marker (=bestimmte Sequenzen) gibt, die für gewisse Verhaltensweisen verantwortlich sind. Bei den rund 3 Milliarden Basenpaaren ist das nicht unwahrscheinlich.
In dem einen Punkt hast Du allerdings Recht: es gibt im Moment kein klar definiertes Gen für Trans- Homo- oder Sonstwie-Sexualität.
Interessant, wie sich so ein Thema entwickelt: von Kathoey zu Gentheorien.
