Detransition - Help and Support
Detransition - Help and Support - # 6

Lebensplanung, Standorte
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Anne-Mette
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Re: Detransition - Help and Support

Post 76 im Thema

Beitrag von Anne-Mette » Mi 20. Feb 2019, 12:32

Guten Tag,

1. hier wird nichts verliehen
2. Zähle ich die Beiträge NOCH zur auch von den Forum-UserInnen hochgelobten "freien Meinungsäußerung"
3. Nun ist aber genug; die Entwicklung entfernt sich zu weit von den Zielen des Forums und vom Thema.

Gruß
Anne-Mette

Ralf-Marlene
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Re: Detransition - Help and Support

Post 77 im Thema

Beitrag von Ralf-Marlene » Mi 20. Feb 2019, 12:51

Das heißt also, Wallys Darstellung der AFD und der Medien muss unwidersprochen bleiben.

Ich teile diese Ansichten nicht und widerspreche der Darstellung der Mehrheitsgesellschaft als nur durch eine unfreie Presse gelenkt und nicht einsichtsfähig. Unsere Presse und Medien sind vielfältig und frei.

Das führt dazu, dass auch AFD-Anhänger ihre Meinung äußern dürfen, was gut so ist. Es heißt aber nicht, dass jede Äußerung unkommentiert bleiben sollte. Nicht immer ist es sinnvoll, scheinbar als Klügerer nachzugeben.
Marlene

Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon

Ich bin (nur) intolerant gegenüber der Intoleranz.

Keks-Marie
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Re: Detransition - Help and Support

Post 78 im Thema

Beitrag von Keks-Marie » Mi 20. Feb 2019, 13:00

Aber doch bitte nicht hier im Thread.
Es gibt einen Forenbereich hierfür: Religion, Politik und Gesellschaft
Ich bin absolut deiner Meinung, enthalte mich aber. Ich habe aktuell nicht die Nerven für sowas.

Grüße
Was wäre, wenn ein klein wenig Mut die einzige fehlende Zutat für ein glückliches Leben ist und man es nie herausfindet?

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Re: Detransition - Help and Support

Post 79 im Thema

Beitrag von Mirjam » Mi 20. Feb 2019, 13:06

Hallo Sternchen, hallo alle anderen,

ich will mal wieder etwas zum Thema zurückkommen ;) Wenn du das hier über die HET schreibst:
dunkles_sternchen hat geschrieben:
Mi 20. Feb 2019, 01:53
Das wirklich kuriose an der Sache ist, dass Ärzte gar nicht wissen können, was genau sie da machen. Die Hormontherapie ist nämlich alles andere als spezifisch. Jeder, der sich halbwegs mit Endokrinologie und Genetik auskennt, weiß, dass das ein ziemlich hilfloser Versuch ist einem Phänomen wie der Transsexualität etwas entgegenzusetzen. Eine FFS z.B. oder ein ein Brustaufbau behebt ein körperliches Problem zielgerichtet. In erster Linie sollten daher transsexuellen Personen operative Optionen zur Seite stehen, als irgendwie darauf zu hoffen, dass Hormone irgendwas verändern. Eine Freundin war in den Niederlanden, um Fett vom Bauch in die Hüfte zu transferieren. Ich kenne niemanden, der für mich erkennbar eine weibliche Figur hätte - mit sichtbarer Hüfte und einer entsprechender Fettverteilung z.B. auch an den Schenkeln. Eine OP stelle eine zielgerichtete Methoden, die dann tatsächlich auch Linderung schafft.
dann beziehst du dich dabei rein auf äußerliche Wirkungen derselben. Zumindest mir (und ich bin mir sicher noch so einigen anderen) sind aber die "innerlichen" Wirkungen, als Beispiel nenne ich mal durch die Hormone emotionaler geworden zu sein als ich es vorher ohnehin schon war, mindestens genauso wichtig. Und die bekommst du durch keine OP.

Zu den körperlichen Veränderungen, insbesondere, ob ich damit zufrieden bin, möchte ich noch nichts sagen, ich bin ja erst im 10. Monat. Ich finde, das ist eindeutig zu früh dafür )))(:

LG, Mirjam (flo)

Joe95
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Re: Detransition - Help and Support

Post 80 im Thema

Beitrag von Joe95 » Mi 20. Feb 2019, 14:29

Das alles zu lesen schaff ich nicht, zumal eh viel o.T. ist.
Was ich aber gelesen habe ist das so einige mit den Ergebnissen ihrer Ht (und wohl auch der chirurgischen Maßnahmen) zufrieden sind, ihre Erwartungen erfüllt sehen.
Obwohl ich behaupte das Erwartungen enttäuscht werden sehe ich da keinen Widerspruch, denn es kommt auf die Definition an.
Enttäuscht werden diejenigen, die erwarten von diesen Maßnahmen zur Frau gemacht zu werden.
Irgendwer sagte das nur nicht enttäuscht wird wer nichts erwartet. So ähnlich sehe ich das hier auch.
Passend zum Thema:
Das Problem liegt aus meiner Sicht darin, dass die Leute merken das die erhofften Veränderungen nicht eintreten und sie dann erst anfangen ihre Situation realistisch zu sehen.
Sei vorsichtig mit deinen Wünschen, sie könnten in Erfüllung gehen.
Natürlich ist das wahr, es steht doch im Internet!

Du hast ne Frage, brauchst Rat oder Hilfe?
Ohren verleih ich nicht, aber anschreiben darfst du mich jederzeit...

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Re: Detransition - Help and Support

Post 81 im Thema

Beitrag von Ralf-Marlene » Mi 20. Feb 2019, 14:49

Joe95 hat geschrieben:
Mi 20. Feb 2019, 14:29
Irgendwer sagte das nur nicht enttäuscht wird wer nichts erwartet. So ähnlich sehe ich das hier auch.
Passend zum Thema:
Das Problem liegt aus meiner Sicht darin, dass die Leute merken das die erhofften Veränderungen nicht eintreten und sie dann erst anfangen ihre Situation realistisch zu sehen.
Liebe* Joe
Es ist einer der einfachen Sätze, die einen wahren Kern haben. Das heißt ja nicht, dass wir nicht nach Veränderung und Verbesserung streben sollten.

Allerdings können wir nicht zu uns finden, wenn wir uns und unserem Werdegang feindseelig und ablehnend gegenüber stehen.

Ich für meinen Teil nehme den Körper, den ich habe, erst einmal so an. Es ist schade, dass ich keine Kindergebären kann, aber nicht zu ändern.
Es hat Vorteile, so groß und breitschultrig zu sein wie ich es bin, auch als Frau auftretend. Trotzdem würde ich gerne zarter wirken.
Meine pure Erscheinung lässt mich stärker und bedrohlicher wirken, als ich mich selber empfinde. Das führt oft zu Haltungen und Zuschreibungen mir gegenüber, die mich überfordern.

Ich würde mich selber unglücklich machen, wenn ich all' dies von vorn herein ablehnen würde.

Tatsache ist aber auch, dass ich meinen Körper weicher, anschmiegsamer möchte. Ich probiere dies im Augenblick mit Wissen und Begleitung meines Arztes mit Östrogen ähnlichen Pflanzenstoffen und Haarentfernung fast am ganzen Körper. Dies ist aber nur mein Weg. Letztendlich muss jede*r in sich hinein horchen, was für einen selbst richtig ist.
Marlene

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Re: Detransition - Help and Support

Post 82 im Thema

Beitrag von Wally » Mi 20. Feb 2019, 14:56

Ralf-Marlene hat geschrieben:
Mi 20. Feb 2019, 09:58
...

Schon Johann Ludwig Caspar, Karl Heinrich Ulrichs, Magnus Hirschfeld und Johanna Elberskirchen haben schon vor Ende des Kaiserreiches im Wissenschaftlich Humanitären Komitee und im Institut für Sexualwissenschaften im Tiergarten entlang dieser Linien gedacht. Das dieses Denken im dritten Reich und den darauf folgenden Staaten nicht mehr gesehn wurde gestehe ich zu.
Ich habe mit keinem Wort behauptet, dass ich das "dritte Geschlecht" erfunden hätte. Auch Hirschfeld et al. haben das übrigens nicht erfunden: drei bis fünf Geschlechter gab's schon seit Urzeiten in einer ganzen Reihe von Naturvölkern, z. B. bei den Eskimos. Ich habe diesen Gedanken nur zu einer Zeit wieder ins Spiel gebracht und beharrlich propagiert, als er sowohl gesamtgesellschaftlich als auch speziell unter Transsexuellen nahezu vergessen war - und das unbestreitbar sehr erfolgreich. Wenn Du mal nach den einschlägigen Texten aus dieser Zeit (so 1990-1994) im Internet recherchierst, wirst Du unweigerlich über meinen Namen stolpern; es gab damals im deutschen Sprachraum nicht viele außer mir, die das überhaupt öffentlich vertreten haben (die Amis waren uns da allerdings noch ein paar Jahre voraus).
Ich habe Respekt vor Deinem Lebensweg. Ich lehne Deine Arroganz und Deine einfachen Antworten auf vielfältige Zusammenhänge ab.
Wenn ich mir ansonsten Deine Antworten im Einzelnen angucke, finde ich darin leider nur wenig Substanz, dafür um so mehr Pauschalisierungen und persönliche Unterstellungen. Mich da jetzt auf ein Pingpongspiel einzulassen, bringt nix. Deshalb verzichte ich darauf, Dir solche Zuschreibungen wie "Arroganz" oder "einfache Denkstruktur" zu spiegeln, und verweise nur auf das Offensichtliche: da fehlen (bisher jedenfalls - ich habe dafür auch weiterhin gerne ein Ohr) Argumente.

Nach wie vor herzlich (weil wir's bisher immerhin geschafft haben, einander trotz unterschiedlicher Weltbilder nicht an den Kragen zu gehen :-) )
Wally

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Re: Detransition - Help and Support

Post 83 im Thema

Beitrag von Ralf-Marlene » Mi 20. Feb 2019, 15:18

Meine Antwort ist aus Respekt gegenüber Anne-Mette und den anderen hier dort zu finden: viewtopic.php?p=233518#p233518
Marlene

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Re: Detransition - Help and Support

Post 84 im Thema

Beitrag von Anne-Mette » Mi 20. Feb 2019, 16:04

Moin,

ORNUNGSRUF!

Zwei Beiträge gelöscht!

Die Beiträge bleiben bitte "über der Gürtel-Linie".

... und macht euch doch bitte nicht selbst so klein durch "Kinkerlitzchen" und Nicklichkeiten...

(arg)

Gruß
Anne-Mette

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Re: Detransition - Help and Support

Post 85 im Thema

Beitrag von Ralf-Marlene » Mi 20. Feb 2019, 19:57

Ich selber habe den Beitrag entfernt.
Marlene

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Re: Detransition - Help and Support

Post 86 im Thema

Beitrag von Cybill » Mi 20. Feb 2019, 21:47

Wally,

Ich will ganz ehrlich sein. Deine Art mit Themen und den Beiträgen der anderen Forums-Mitglieder umzugehen empfinde ich als zumindest fragwürdig, wenn nicht als unangemessen.

Ich gelte hier nicht unbedingt als die politisch Korrekteste, aber ich mache mich nicht über andere lustig. Auch missbrauche ich nicht das Recht auf freie Meinungsäußerung dazu, hier meine politische Einstellung zu skandieren.

Nachdem du uns auf den letzten Seiten eindrucksvoll gezeigt hast, von welch hoher Bildung und Weisheit Du bist, frage ich mich allen Ernstes, was du mit uns armen Legasthenikern und Dummköpfen überhaupt willst?

In meiner bescheidenen Sicht komme ich nur zu einem Schluss: spalten und Zwietracht sähen.

Vielleicht überlegst Du es dir nochmal, ob du hier richtig bist.
Bei aller Toleranz: Ich sehe das nicht. Aber ich beobachte dich.

Cybill (poli)
Scio quid nolo! - Ich weiß was ich nicht will!

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