Detransition - Help and Support
Detransition - Help and Support - # 5

Lebensplanung, Standorte
Laila-Sarah
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Re: Detransition - Help and Support

Post 61 im Thema

Beitrag von Laila-Sarah »

Hallo Wally,

ganz ehrlich? Als Mensch der die AfD von außen nur so kennt, wie man sie in den Medien kennen lernt, deine Aussagen zu lesen?

Wir reden über eine Partei, von dem behauptet wird einen rechten/völkischen Flügel zu haben und deshalb von Verfassungsschutz als Prüffall nominiert worden ist. Eine Partei von dem behauptet wird, eine regierungsunfähige Partei zu sein, die eigentlich nur weiß, was sie nicht möchte und auch kein Program, Expertise oder Kalkül hat jemals an die Macht zu kommen und zu regieren, sondern nur in gewissen Themen vorgeht. Man sagt sie ist gegen das Establishment, gegen Globalisierung, gegen das Miteinander auf diesem Planeten. Kurz die AfD wird als eine destruktive Macht angesehen. Eine Protestpartei eben.

Daher, bevor man überhaupt inhaltlich auf deine Punkte eingehen möchte, tut sich davor noch die generelle Frage nach deiner Motivation auf. Was du dir von all dem versprichst, als mitdenkender, vernunftbegabter Bürger dieses Landes und als LGBTI Mensch im speziellen? Wie stellst du dir eine Zukunft mit der AfD vor und was möchtest du dort erreichen?

Du wirst die schon etwas dabei denken da mitzumachen nur ich kann es beim besten Willen nicht verstehen.

VlG
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Sahara65
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Re: Detransition - Help and Support

Post 62 im Thema

Beitrag von Sahara65 »

dunkles_sternchen hat geschrieben: Mi 20. Feb 2019, 01:53 Operative Wege müssen offen stehen und für Betroffene bezahlbar sein - auch mit Hartz4.
Also Schönheits OPs verallgemeinert für jeden bezahlbar ?
Also mitunter aus meiner Tasche ?
Irgendwo ist auch mal gut ....
Eventuell noch ein Rezeptzuschuss für HRT vom Bund.

Bin gespannt wann die erste Soap auf RTL läuft.
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Re: Detransition - Help and Support

Post 63 im Thema

Beitrag von Tatjana_59 »

Anja hat geschrieben: Di 19. Feb 2019, 10:06 Moinsen (moin)
dunkles_sternchen hat geschrieben: Di 19. Feb 2019, 03:20 Wer von der HRT etwas erwartet, hat im Prinzip verloren und kann nur enttäuscht werden
Stimmt nicht.
Meine Erwartungen wurden vollumfänglich erfüllt. Ich bin sehr zufrieden mit den Auswirkungen. Und ich habe nicht gerade früh mit der HT begonnen.
Nur weil es Fälle gibt, wo die Resultate gegen Null tendieren, muss man das nicht verallgemeinern. Jeder der eine HT beginnt, weiß, alles kann - nichts muss.
Bei den meisten gibt es sehr wohl positive Auswirkungen. Und das sind keine Ausnahmen, eher die Regel.
Bei dir hat die HT nicht zu den gewünschten Ergebnissen geführt. Ich kann verstehen, das das frustriert. Deswegen muss man die HT aber nicht grundsätzlich verteufeln. Bei den meisten funktioniert sie nämlich...

Grüße
die Anja
Deinen Worten Anja kann ich mich nur anschließen.
Ich bin mit der HT vollauf zufrieden.
Die Frauen die in der HT stecken, die die ich kenne, sind alle zufrieden.
Die meisten von denen ich nur lese auch.

LG Tatjana
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Das Bauchgefühl gibt Rat.
Doch das Herz spricht, höre auf dein Herz!
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Re: Detransition - Help and Support

Post 64 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2020-07-10 »

Wally erstmal hätte die AfD untersscheiden müssen von welchen Geschlecht sie spricht. Wenn sie die Geschlechtsrollen meint dann gibt es klar mehr als Zwei. Allerding in der deutschen Gesellschaft von heute nur zwei aber das kann man ja ändern. Haben ja andere Kukturen auch. Indien und Indianer zum Beispiel.

Dann ist dir eine Behauptung auch noch falsch, wenn es um das biologidche Geschlecht geht. Da wissenschaftlich bewiesen ist, das es mehr als 2 Geschlechter in jeglicher Art gibt.

Ebenfalls wissenschaftlich bewiesen ist übrigens das Bisexualität der Mainstream ist und nicht Heterosexualität.

Die AfD ist in der Tradition des Nationalstaats und der alten Kirche. Diese benötigten nur Hetero Pärchen und Mann und Frau um genug Nachwuchs für Kriege und Produktion zu zeugen. Das uns dieses Denken in Zeiten von Überbevölkerung uns kaputt macht ist wohl klar.

Die meisten trans Personen passen sich in dieses Denken an und daher ist die AfD gegenpber denen die sich möglichst dem Geschlechtsdualismus unterwerfen nicht bös. Allerdings lähnen sie die ab, die dies nicht tun. Ein Mann der nur Zeitweise in die Rolle der Frau schlüpft oder eine Person die weder in die Rolle der Frau noch des Mannes schlüpfen will lehnen die AfD-Anhänger ab.

Gerade bei trans Frauen ködert die AfD, weil die Angst vor der Respektlosigkeit von Arabern und Türken haben. Ich mag die auch nicht aber Feuer mit Öl zu bekämpfen ist eine recht dumme Idee. Sowohl AfD als auch arabtürken muss man mit Stärke begegnen. Sonst verlieren wir unsere Freiheit die wir uns in den letzten zehn Jahren aufgebaut haben.
Jasmine
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Re: Detransition - Help and Support

Post 65 im Thema

Beitrag von Jasmine »

Tatjana_59 hat geschrieben: Mi 20. Feb 2019, 07:08 ...............
Ich bin mit der HT vollauf zufrieden.
Die Frauen die in der HT stecken, die die ich kenne, sind alle zufrieden.
Die meisten von denen ich nur lese auch.
Nun, ich nicht.
Meine Ergebnisse sind leider verschwindet gering.
Aber deswegen stecke ich nicht den Kopf in den Sand.
Liebe Grüße Jasmine
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Re: Detransition - Help and Support

Post 66 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2020-07-10 »

Wally gleich erkenne ich die biologische Grundausstattung per Geburt an und verleugne sie nicht wie es gerne trans. Personen machen, die dann anfangen ihre Vergangenheit regelrecht auszulöschen. Diese werden dann jedesmal depressiv wenn dann foch wieder der alte Name in irgend einer Datei auftaucht.

Ebenfalls erkenne ixh die Gesellschaftlichen Rollenmodelle an. Man kann nicht behaupten ein Eichhörnchen zu sein und auch so behandelt zu werden, wenn man nunmal nicht so aussieht. Wer es dennoch tut (wie socialjusticewarrior) hilft der Person nicht, sondern unterstützt sie dabei eine depressive Persönlichkeit zu entwickeln, weil es immer mal wieder vorkommen kann dass das Passing nicht stimmt und dann ist die Realität da.
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Re: Detransition - Help and Support

Post 67 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2020-07-10 »

Wally die Frühsexualisierung findet durch das Gendermarketing statt. In dem wir schon früh Kinder in eine Blaue und eine Rosa Welt unterteilen.

Frühsexualisierung ist es wenn ein Kleinkind einen Bikini trägt. Frühsexualisierung ist es wenn einem kleinen Jungen der mit einem kleinen Mädchen spielt unterstellt wird er ist ein Casanova.

Wenn ich in so einer Welt groß geworden wäre hätte ich voraussichtlich viel schneller gedacht Trans zu sein. Weil es ja nichtsein kann das ich als Junge mit Puppen spiele.

Früher konnte ich das und ich konnte auch ne Strumpfhose tragen ohne das meine Geschlechtsrolle hinterfragt wurde, weil sie jedes Kind getragen hat.

Gendermarketing gepaart mit einer hohen Transsensibilisierung führt zu mehr trans. Kindern. Dabei leiden sie nicht an Körperdysphorie (echte Transsexualität), sondern an Sozialdysphorie (Transtrender). Diese kann man einfach durch die Abschaffung des Gendermarketing behandeln.
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Re: Detransition - Help and Support

Post 68 im Thema

Beitrag von Marlene K. »

dunkles_sternchen hat geschrieben: Mi 20. Feb 2019, 01:53
Ralf-Marlene hat geschrieben: Di 19. Feb 2019, 07:54 Dies ist natürlich die zielführendere Aussage als die hier von mehreren Menschen getroffene genau zu überlegen was Du tust und möglichst viele verschiedene Fachmenschen zu fragen.
...wenn man sich auch fachlich mit Medizin beschäftigt - einschlägige Literatur gibt es käuflich zu erwerben - wird man schnell feststellen, dass die meisten alle schlichtweg nur ihren Job machen. Mehr nicht. Ich habe das zig Male erlebt. Und jemanden in einer HRT einstellen ist etwas, dass jede gebildete Mensch in kurzer Zeit allein kann.

Das wirklich kuriose an der Sache ist, dass Ärzte gar nicht wissen können, was genau sie da machen. Die Hormontherapie ist nämlich alles andere als spezifisch...

Das ganze Konzept muss überdacht werden. Operative Wege müssen offen stehen und für Betroffene bezahlbar sein - auch mit Hartz4. Die HRT kann ja gern optional gemacht werden, aber ich würde sie keineswegs als Basis für eine Transition sehen, sondern eine spezifische Behandlung in Form von Operationen. Anders wird man auch keine deutliche Annäherung an den weiblichen Körper erreichen.
Liebes Sternchen,
als Diätköch*in habe ich mich auch mit medizinischen Fragen rund um die Steuerung von Verdauung, Verbrennung und ansatzweise Wirkung von Enzymen und Hormonen beschäftigt. Ich weiß, dies ist ein sehr vielfältiges Thema. Deswegen vertraue ich da lieber einem Endrikonologen, der dies zu seinem Fachgebiet gemacht hat als Zufallsfunden in Bibliotheken oder dem Internet.
Dieser "macht ja schlichtweg nur seinen Job" und tut damit, was ich von ihm erwarte.

Deine Äußerungen, wenn Du ihnen Taten folgen lässt (Jeder gebildete Mensch kann eine HRT einstellen) sind im besten Falle dazu geeignet, Dich selber zu gefährden. Wenn andere Dir "selbsternannt gebildetem Menschen" folgen würden, wäre es auch für diese gefährlich.

Ich als Küchenmeister*in, Diätköch*in und Dozent*in an Volkshochschulen mit pädagogischer Qualifikation maße mir nicht an, die selben Fähigkeiten zu haben wie ein Gastroentorologe, Facharzt für Ernährungsmedizin. Was ich in keinem Falle kann ist die hormonellen Vorgänge in einem lebenden Körper besser beurteilen als ein Arzt, der dieses Fachgebiet täglich bearbeitet.

Über den Zugang zu Operationen entscheiden widerrum Psycholog*Innen oder Neurolog*Innen, Endrokinolog*Innen und andere Fachärzte in Abstimmung. Ich kann nicht sagen, wie dies sinnvoller abgestimmt werden kann.

Die Forderung, dass jede*r sich die Operation auswählen kann, die Mensch sich genau in diesem Augenblick wünscht und dies die Allgemeinheit trägt ist in jedem Falle keine Lösung.
Sie gefährdet das Wohl des Menschen, der seine Entscheidungen und deren bleibenden Auswirkungen vermutlich nicht einschätzen kann und verursacht nicht abzusehende Kosten.
Marlene

Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon

Ich bin (nur) intolerant gegenüber der Intoleranz.
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Re: Detransition - Help and Support

Post 69 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2020-07-10 »

dunkles_sternchen hat geschrieben: Mi 20. Feb 2019, 01:53
Ralf-Marlene hat geschrieben: Di 19. Feb 2019, 07:54 Dies ist natürlich die zielführendere Aussage als die hier von mehreren Menschen getroffene genau zu überlegen was Du tust und möglichst viele verschiedene Fachmenschen zu fragen.
Lass uns doch mal über "Fachmenschen" reden. Du meinst sicher die Leute im weißen Kittel. Davon kenne ich tatsächlich mittlerweile auch genügend. Und wenn man sich auch fachlich mit Medizin beschäftigt - einschlägige Literatur gibt es käuflich zu erwerben - wird man schnell feststellen, dass die meisten alle schlichtweg nur ihren Job machen. Mehr nicht. Ich habe das zig Male erlebt. Und jemanden in einer HRT einstellen ist etwas, dass jede gebildete Mensch in kurzer Zeit allein kann.

Das wirklich kuriose an der Sache ist, dass Ärzte gar nicht wissen können, was genau sie da machen. Die Hormontherapie ist nämlich alles andere als spezifisch. Jeder, der sich halbwegs mit Endokrinologie und Genetik auskennt, weiß, dass das ein ziemlich hilfloser Versuch ist einem Phänomen wie der Transsexualität etwas entgegenzusetzen. Eine FFS z.B. oder ein ein Brustaufbau behebt ein körperliches Problem zielgerichtet. In erster Linie sollten daher transsexuellen Personen operative Optionen zur Seite stehen, als irgendwie darauf zu hoffen, dass Hormone irgendwas verändern. Eine Freundin war in den Niederlanden, um Fett vom Bauch in die Hüfte zu transferieren. Ich kenne niemanden, der für mich erkennbar eine weibliche Figur hätte - mit sichtbarer Hüfte und einer entsprechender Fettverteilung z.B. auch an den Schenkeln. Eine OP stelle eine zielgerichtete Methoden, die dann tatsächlich auch Linderung schafft.

Das ganze Konzept muss überdacht werden. Operative Wege müssen offen stehen und für Betroffene bezahlbar sein - auch mit Hartz4. Die HRT kann ja gern optional gemacht werden, aber ich würde sie keineswegs als Basis für eine Transition sehen, sondern eine spezifische Behandlung in Form von Operationen. Anders wird man auch keine deutliche Annäherung an den weiblichen Körper erreichen.

Halte ich für den falschen Ansatz. OPs fördern meist körperdysmorphobische Störungen. Die Betroffenen sind nie zufrieden und verschulden sich durch zich OPs.

Jede soll mit seinem Körper machen was er will aber trans. in seiner vielfallt wird dadurch nur marginal behandelt.

Recht hast du was die HRT angeht. Mein Arzt hat mir gesagt, jede Trans Person wird irgendwann gescheiter was HRT angeht als der Arzt der sie behandelt. Das liegt einfach daran, dass es zu spezifisch ist und kaum Studien darüber existieren. Es ist für die Forschung nicht interessant.

Wenn man Transsexualität behandeln möchte muss man erstmal klar werden warum will ich überhaupt etwas behandeln?

Transexualität wird man nicht einfach los. Man lebt damit. Man sollte aber wissen welche Form von Transsexualität vorliegt.

Ich unterscheide dabei die Form der echten Transsexualität (Körperdysphorie). Die sich durch medizinische Angleichung ansatzweise behandeln lässt und Sozialdysphorie, die sich nur durch eine Änderung der eigenen Denkweise der Geschlechtsrollen behandeln lässt, dabei kann medizinisch zusätzlich unterstützt werden.

Ziel sollte es sein die Betroffenen einen angemessenen Umgang damit zu lehren.
Marlene K.
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Re: Detransition - Help and Support

Post 70 im Thema

Beitrag von Marlene K. »

Wally hat geschrieben: Mi 20. Feb 2019, 00:21 ...
"Demgegenüber muss aus Sicht der AfD-Fraktion an der natürlichen Geschlechterdualität festgehalten werden. Die Behauptung, es gäbe nicht nur zwei, sondern viele, mög-licherweise sogar unbegrenzt viele Geschlechter, hat mit der Lebenswirklichkeit nichts zu tun und ist auch seriös-wissenschaftlich abwegig. Sog. Abweichungen der Geschlechtsentwicklung bewegen sich zwischen den Polen der natürlich vorkommenden Geschlechter."

Man beachte da, bitte, den zuletzt mit gequoteten (von Marielle allerdings nicht markierten) Satz! Die AfD leugnet die Existenz von Transgendern keineswegs ab oder verurteilt uns als Spinner oder sowas; sie ordnet uns lediglich in ein Kontinuum zwischen den zwei Geschlechtern "männlich" und "weiblich" ein und leugnet die Existenz irgendwelcher, beliebiger Zusatzgeschlechter ("eselig" oder "grün" oder "weiß der Kuckuck" :-) ) ab.
Doch, die AFD leugnet die Existenz von Trans*Personen. Sie erkennt hier die nicht zu leugnende Tatsache der uneindeutigen Geschlechtszuordnung an.
Wally hat geschrieben: Mi 20. Feb 2019, 00:21Man sollte sich bezüglich der Geschlechter immer bewußt sein, auf welcher Ebene man gerade diskutiert. Geht es um das genetische Geschlecht als evolutionäres Grundkonzept der Fortpflanzung, dann gibt es tatsächlich nur "männlich" und "weiblich" - und sonst gar nix, auch nichts "dazwischen". Biologisch können auch TS - je nach phänotypischem Geschlecht - nur jeweils Vater ODER Mutter eines Kindes werden. Entweder/Oder - auf dieser Ebene herrscht nun mal strikte Dualität. Ein Naturgesetz - keine Erfindung der AfD :-)
Selbst diese Aussage stimmt nicht. Auch intersexuelle Menschen, also binär nicht eindeutige Menschen, können zeugen oder gebären, keine Erfindung der "systemtragenden" Parteien.
Wally hat geschrieben: Mi 20. Feb 2019, 00:21Betrachten wir dagegen sekundäre Geschlechtsmerkmale, .... Da gibt's Abstufungen, Zwischenstufen - ein ganzes Kontinuum zwischen den beiden Polen "männlich" und "weiblich", in dem sich dann eben auch Transgender und Intersexuelle finden. Trotzdem kann man auch hier noch jeden einzelnen Ist-Zustand als spezifische Mischung aus ZWEI Geschlechtern beschreiben. Ich wüßte jedenfalls nicht, dass bisher auch nur ein einziger TS oder TV zwingend eine von den Kategorien "männlich" und "weiblich" gänzlich unabhängige, dritte Kategorie benötigt hätte, um darzustellen, was er geschlechtlich tatsächlich ist. Auch "TS" oder "TV" sind ja im Grunde keine eigenständigen Kategorien, sondern bloß Abkürzungen von Beschreibungen, die sich letztlich auf die zwei dualen Geschlechter beziehen und zurückführen lassen.
Diese Diskussion ist streng von den Einteilungen der westlichen Welt nach der Abkehr vom mittelalterlichen Weltbild geprägt. Sie ist ein mögliches Denkmodell. Manchmal ein sinnvolles, hier eher nicht.
Vor allen Dingen ist sie etwas nicht: Die absolute und unumstößliche Wahrheit. Diese gibt es in dieser Welt nicht.
Wally hat geschrieben: Mi 20. Feb 2019, 00:21....Wir Transgender sind nun mal ein buntes Völkchen, da ist jeder anders; Stereotypen - oder auch "Vorbilder", neudeutsch "Ikonen" - gibt's da so gut wie nicht.
....
Daran, daß wir heute überhaupt von Geschlechtern jenseits der Dualität sprechen, habe übrigens ausgerechnet ich persönlich einen nicht unerheblichen Anteil :-)
Mit Verlaub, an Selbstüberschätzung leidest Du nicht eventuell?
Schon Johann Ludwig Caspar, Karl Heinrich Ulrichs, Magnus Hirschfeld und Johanna Elberskirchen haben schon vor Ende des Kaiserreiches im Wissenschaftlich Humanitären Komitee und im Institut für Sexualwissenschaften im Tiergarten entlang dieser Linien gedacht. Das dieses Denken im dritten Reich und den darauf folgenden Staaten nicht mehr gesehn wurde gestehe ich zu.
Wally hat geschrieben: Mi 20. Feb 2019, 00:21Ich habe mich nämlich in den späten 80er und frühen 90er Jahren intensiv in der Szene engagiert und dabei - gerade was unser heutiges Selbstbild angeht - einiges an Pionierarbeit geleistet. Die Dualität der Geschlechter war damals noch felsenfest in den Köpfen der Leute verankert, gerade auch bei uns TS selber, und natürlich auch bei den Gutachtern. Es gab nach damaliger Auffassung einfach nur Männer, Frauen - und sonst nichts. ...
An den armen Intersexuellen wurde routinemäßig schon im Kleinkindalter geschlechtsnormierend herumgeschnippelt, weil das ja keine Eigenschaft, sondern angeblich eine "Missbildung" des armen Wurms war. Dass ich mit dem Ansinnen zu den Gutachtern kam, mir die Brust aufbauen zu lassen, den Pimmel aber dran zu lassen und mit Brüsten UND Pimmel öffentlich weiter in der männlichen Rolle zu bleiben, das war damals UNERHÖRT und gegen alle Regeln der Kunst und Ethik! Dass ich das dann doch schon zu einem relativ frühen Zeitpunkt tatsächlich durchkriegte, lag teilweise daran, dass ich selber Mediziner bin und mich deshalb mit den medizinischen Gutachtern auf einer anderen Ebene verständigen konnte als die meisten Betroffenen. Vor allem aber lag es wohl daran, dass ich damals als einer der Ersten viele Jahre lang intensiv für eine Abkehr von dem starren, geschlechtlichen Dualitätsdenken und für mehr individuelle Selbstbestimmung geworben habe. Grundgedanke: "Transgender" (den Begriff gab's damals noch gar nicht) sind eben NICHT krank oder mißgebildet, sondern gehören zur Bandbreite menschlicher NORMALITÄT zwischen den beiden Geschlechtern. Sie sind den herkömmlichen zwei Geschlechtern gleichwertig und können insofern - auf dieser Bewertungsebene (!) - sogar als eigenes, drittes Geschlecht verstanden werden.
Also Trans*Person waren OK, Inter*Person mussten sich zunächst einsortieren oder sich als Trans* definieren, aber nur auf der von Dir zugestandenen Ebene?
Deinen Lebensweg und Deine Entscheidungen respektiere ich. Deine Schlussfolgerungen halte ich für widersprüchlich und für mich für vollkommen falsch.
Wally hat geschrieben: Mi 20. Feb 2019, 00:21Dieser Gedanke hat sich dann allmählich zuerst in der TS-Szene, bei den damit befaßten Gutachtern und in der einschlägigen Fachliteratur durchgesetzt. Erst deutlich später wurde er vom Feminismus - vor allem in der Lesbenszene - aufgegriffen und zum heutigen, breiten, gesellschaftlichen Konsens erweitert. Wir TS strebten damals aber eigentlich nur unsere Entpathologisierung und Individualisierung an - und das mit durchschlagendem Erfolg! Wenn wir damals - lange vor den Feministinnen - ein drittes Geschlecht für uns reklamierten, hatten wir weder ein Weltbild noch eine Evolutionstheorie im Hinterkopf, sondern lediglich unsere gesellschaftliche Anerkennung als von den bisher geltenden Normen abweichende, aber trotzdem gleichWERTIGE Menschen. Diese Anerkennung haben wir inzwischen auf breitester Basis erreicht, auch in allen politischen Parteien (inklusive AfD!) ist das heute unbestrittener Konsens. Gewisse Probleme gibt's damit allenfalls noch in Teilen der katholischen Kirche.
Auch hier setzt Du mit falschen Voraussetzungen an. Den queer-femistisch denkenden Menschen geht es eben nicht um ein "drittes Geschlecht". Es geht darum, dass Mensch erkennt, dass sowohl biologische Merkmale, sexuelles Begehren und sexuelle Identität keine einfachen, binär zu definierenden Tatsachen sind. Alle diese Zuordnungen oder Selbsteinschätzungen sind beweglich, veränderbar und nicht leicht zu definieren. Der Mensch ist halt ein vielfältiges und oft auch in sich widersprüchliches Lebewesen.
Auf Deine Querschüsse zu Feminismus und Lesbentum in ihrer herabsetzenden Art gehe ich bewusst nicht ein.
Wally hat geschrieben: Mi 20. Feb 2019, 00:21Für uns TS war damals der Gedanke eines dritten Geschlechts eigentlich nur eine Art Wortvehikel, mit dem wir einfacher gestrickten Geistern unsere Stellung im Kontinuum zwischen den beiden Geschlechtern anschaulich machen wollten. Erst der Feminismus hat das dann später mit seinen Dogmata verwoben und daraus einen unversöhnlichen, ideologischen Gegensatz zum herkömmlichen, dualen Geschlechtsbegriff konstruiert. Mit diesem ideologischen Gegensatz geht die AfD jetzt auf Kollisionskurs, wenn sie sich in auf das wissenschaftlich basierte, im Ursprung duale Geschlechterbild stützt. Uns Transgender betrifft das gar nicht, wir finden unseren Platz problemlos und höchst individuell auch im Kontinuum zwischen ZWEI Geschlechtern, und diesen Platz macht uns auch in der AfD niemand streitig. Die Zeiten, in denen wir pathologisiert oder als "pervers" moralisch verurteilt wurden, sind zum Glück schon lange vorbei.
Diese Aussagen sind falsch, spiegeln Deine Haltung und Arroganz. Ich sehe hier deutlich kein "uns TS", die den armen dummen Menschen, einfach gestrickten Geistern, eine leichte Übersetzung bieten müssen, damit sie uns höheren Intelligenzen folgen können.
Ich ziehe es vor mit Menschen auf Augenhöhe zu reden.
Hier beziehst Du Dich in Deiner Hetze auf das Kontinuum zwischen zwei Polen, deren Berechtigung Du kraft Deiner Überlegenheit festlegst. Wenn es Deiner Argumentation aber dienlicher ist, redest Du von binären Naturgesetzen im biologischen, deren Grenzen aber Du festlegst und nicht die Fortpflanzungsfähigkeit intergeschlechtlich geborener Menschen.
Wally hat geschrieben: Mi 20. Feb 2019, 00:21Ein Wort noch zu der in einem anderen Beitrag angesprochenen, grünen Bildungspolitik (Stichwort "Frühsexualisierung"): da wendet sich die AfD m. E. sehr zu Recht gegen gewisse, krasse Übertreibungen einer "Erziehung zur Toleranz", mit der Kinder bereits im Kindergarten- und Grundschulalter traktiert werden. Das ist nicht altersgerecht und vermittelt den Kindern ein unrealistisches, ideologisch gefärbtes Weltbild. Als LGBTQI o.ä. sind und bleiben wir nun mal die Ausnahme von der Regel. Als solche können und müssen wir Toleranz und Anerkennung für uns einfordern; aber wir sind nicht der gesellschaftlich normgebende Nabel der Welt. Im Übrigen möchte ich gerade auch als TS nicht in einer so genderpolitisch plattgewalzten Welt leben müssen, wie sie da schon in die Köpfe kleiner Kinder gehämmert werden soll. Die geschlechtlichen Unterschiede in all ihren Schattierungen und Verästelungen machen das Leben als geschlechtlicher Mensch doch überhaupt erst spannend und lebenswert. Was soll denn überhaupt das Gerede von drei, fünf oder 92 Geschlechtern, wenn der Feminismus dann gleichzeitig sämtliche Unterschiede zwischen diesen Geschlechtern für null und nichtig erklärt? Vive la difference!
Auch hier entscheidest Du wieder über die Fähigkeiten und die Absichten von anderen Menschen und verkündest mit etwas mehr als einem Wort absolute Wahrheiten.

Du verneinst die Fähigkeit der Kinder, Abweichungen von der Norm zu sehen und zu hinterfragen. Du sprichst den Erziehern und Eltern, den Lehrern und allen Trans*Person die Fähigkeit ab in kindgerechter Art zu antworten.

Ich beobachte, dass Kinder nicht zur Toleranz erzogen werden müssen. Ihre Neugier und Toleranz kann uns ein Vorbild sein. Das ist es, wo neue Erziehungsmodelle, die übrigens auch schon vor der Weimarer Republik entwickelt wurden, erhalten wollen.
Du und Deine Partei fordern die Festlegung der Erziehung im hergebrachten Drill und glücklicherweise auf dem Rückzug befindlichen Denken in schwarz-weiß, gut-böse oder anderen einfachen Denkmodellen.
Glücklicherweise sind da die meisten Menschen vielfältiger und intelligenter als es diese "einfache Denkstruktur" fordert.

Ich habe Respekt vor Deinem Lebensweg. Ich lehne Deine Arroganz und Deine einfachen Antworten auf vielfältige Zusammenhänge ab.
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Re: Detransition - Help and Support

Post 71 im Thema

Beitrag von Christiane04 »

Danke Ralf Marlene für die viele Arbeit und den Post!
Gut gemacht.
Dennoch finde ich das jetzt langsam sehr OT in diesem Thread. Dessen Mehrwert habe ich von Anfang an
Darin gesehen, dass Neulinge in diesem Thema, die oft sehr euphorisch u ungeduldig sind erfahren, dass
Es durchaus Transpersonen gibt die in ihr Ursprungsgeschlecht zurück kehren. Und das aus ver-
Schiedensten Gründen!
Bin gespannt ob noch gute Beiträge kommen.

Schönen Tag Christiane
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Re: Detransition - Help and Support

Post 72 im Thema

Beitrag von Laila-Sarah »

Hallo Toni,
Toni Smith hat geschrieben: Mi 20. Feb 2019, 09:05 Ich unterscheide dabei die Form der echten Transsexualität (Körperdysphorie). Die sich durch medizinische Angleichung ansatzweise behandeln lässt und Sozialdysphorie, die sich nur durch eine Änderung der eigenen Denkweise der Geschlechtsrollen behandeln lässt, dabei kann medizinisch zusätzlich unterstützt werden.
du gibst ja auch gute Denkansätze (siehe oben) und mit einem gewissen Anteil an dem was du sagst kann ich auch etwas anfangen. Zumindest bin ich gewillt darüber nachzudenken. Jedoch stört mich und so manche hier deine Art extrem zu verallgemeinern und von oben herab Sachen zu postulieren. Denn vieles davon sind nicht wissenschaftliche Fakten sondern deine Gedanken. Und niemand hier ist der Maß aller Dinge. Der Ton macht die Musik. Kannst du vielleicht anfangen so zu schreiben wie jemand der Diskutiert und nicht jemand der Postuliert ?

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Re: Detransition - Help and Support

Post 73 im Thema

Beitrag von Marlene K. »

Danke, liebe Christiane,
sehe ich durchaus ähnlich. Ich darf darauf hinweisen, wie die Politik in diese Diskussion kam. Ich finde es auch schwierig, einseitige Parteiname so stehen zu lassen.

Ich hoffe, dass unsichere Menschen hier sehen können, wie komplex nicht nur das Thema sondern jeder einzelne von uns, also auch Mensch selber ist.
Für mch verbieten sich dadurch Verallgemeinerungen, schnelle Augenblicksentscheidungen mit nicht umkehrbaren Folgen und dass verbale Überstülpen der eigenen Entscheidungen als den einen richtigen Weg.

Diesen Weg muss jede*r für sich selbst finden. Es gibt hier keine für alle gültige Wahrheit.
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Re: Detransition - Help and Support

Post 74 im Thema

Beitrag von Wally »

Laila-Sarah hat geschrieben: Mi 20. Feb 2019, 02:03
Daher, bevor man überhaupt inhaltlich auf deine Punkte eingehen möchte, tut sich davor noch die generelle Frage nach deiner Motivation auf. Was du dir von all dem versprichst, als mitdenkender, vernunftbegabter Bürger dieses Landes und als LGBTI Mensch im speziellen? Wie stellst du dir eine Zukunft mit der AfD vor und was möchtest du dort erreichen?
Liebe Laila-Sarah,

Da kommen wir eindeutig in den Bereich des Politisierens; das will ich hier erklärtermaßen nicht tun, weil das in der gegenwärtigen Atmosphäre nur Aggressionen provozieren würde, ohne zu den Themen dieses Forums hier wirklich was beizutragen. Nur so viel als Hinweis: aus unseren Leitmedien kannst Du Dir unmöglich ein realistisches Bild von der AfD machen, weil die als neue Konkurrenz von den Altparteien samt von ihnen abhängigen Medien (eine systematische Aufstellung der Kapitalbeteiligungen speziell der SPD an der Medienwelt ging ja eben erst durch die Blog-Welt) mit allen nur irgendwie verfügbaren - auch höchst unredlichen - Mitteln niedergemacht wird. Um Dich da objektiv zu informieren, mußt Du schon im Internet suchen, das Parteiprogramm im Original lesen und vielleicht auch mal vor Ort einen Stammtisch besuchen. Kritische Gäste sind da immer gerne willkommen - vorausgesetzt natürlich, sie benehmen sich zivilisiert und stänkern nicht bloß rum.

Ein bißchen Grundsätzliches noch: die AfD ist KEINE "rechte" Partei! Wir haben zwar einen rechten Flügel, was von politischen Gegnern gerne als Aufhänger benützt wird, um uns als "Nazi-Partei" zu verleumden; wir haben aber auch einen mindestens genauso starken, linken Flügel (mit Alice Weidel als bekanntester Vertreterin, die übrigens in der Partei einen deutlich stärkeren Stand hat als Höcke). Es gibt denn auch gar nicht mal so wenige Punkte, in denen wir mit Oppositionsstandpunkten der Linken konform gehen - z. B. die strikte Ablehnung des deutschen Militäreinsatzes in Afghanistan. Generell ist die AfD innerparteilich erheblich liberaler, als es sonst in der deutschen Parteienlandschaft üblich ist; wir haben deshalb - selbstverständlich innerhalb des Rahmens, den Demokratie und Grundgesetz vorgeben - ein sehr weites Spektrum. Was uns über dieses weite Spektrum hinweg verbindet, ist die Opposition gegen die real stattfindende Politik in Einzelpunkten, die uns jeweils wichtig genug erscheinen, um uns deshalb parteipolitisch zu betätigen. Bei mir persönlich ist das - beruflich bedingt - die Gesundheitspolitik, vielen geht es da um Bildungs- oder Finanzpolitik, um Umwelt- oder Verkehrspolitik, um föderalistische Prinzipien versus EU-Zentralverwaltung usw... Die Immigration ist sicher eines der Kernthemen der AfD, aber eben auch nur eines von etlichen - und vor allem wird das alles in der AfD selbstverständlich sehr viel differenzierter betrachtet und behandelt als einfach nur "Wir sind dagegen". Wir bemühen uns laufend und intensiv, politisch tragfähige Gegenkonzepte zu all dem zu erarbeiten. Die muß man im Einzelfall nicht gut finden, wir sind da genausowenig unfehlbar wie andere Parteien auch - aber ihre Existenz pauschal abzustreiten und der AfD zu unterstellen, "bloß dagegen" oder gar "Nazi" zu sein, ist einfach nur unredlich.

Herzlichen Gruß,
Wally
Herzliche Grüße
Wally
Christiane04
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Re: Detransition - Help and Support

Post 75 im Thema

Beitrag von Christiane04 »

Liebe Wally,

Hiermit verleihe ich dir den Status eines Trolles. Uneinsichtig hoch 3...... Politikgeschwafel will hier keiner Lesen, außer es geht explizit um Themen, die die T Gemeinde betreffen.
Schluss damit! Shuttle up...pssst

Sch...... Christiane
"Ein Mann kann anziehen, was er will, er bleibt doch nur ein Accessoire der Frau. " Coco Chanel
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