Detransition - Help and Support
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ExuserIn-2020-07-10
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Detransition - Help and Support
Meine Beiträge sind recht polarisierend,
da sie eben nicht ins Transtrendhorn blasen, sondern den realistischen Blick aufs Leben lenken. Gerade die jenigen die Transition als Allerheilmittel bewerten, ist das ein Dorn im Auge. Aber sie schaden sich selbst damit. Die Detransitionszahlen gehen in den USA bereits hoch. Ein Trend der auch hier folgen wird.
Warum?
Transaktivisten haben die medizinische Versorgung sehr aufgeweicht. Damit ist es jeder Person möglich geworden recht früh mit der HRT zu beginnen. Dabei wird aber keine Körperdysphorie mehr als nötig empfunden.
Folge ist nun das vermehr Personen mit Sozialdysphorie (Leiden unter gesellschafrlichen Anpassungsdruck) eine Transition machen aber damit sehr unglücklich sind. Sie machen eine Detransition. Getrieben von Transaktivisten (meist sind es selbst welche) haben sie zu schnell mit der Transition begonnen. Dabei wurden gewisse Traumata gar nicht behandelt.
Was passiert dann?
Wenn herauskommt das die Medizin zu lax damit umgeht aber augenscheinlich viele Detransitionieren kann das zu einer Verschärfung der Gesetzeslage führen.
Das möchte ich verhindern, denn wer unter echter Körperdysphorie leidet sollte es nicht schwerer haben.
In den sozialen Medien wird die Transition sehr einseitig dargestellt. Sie wird häufig romantisiert. Plötzlich wird aus dem Holzfäller eine wunderschöne Prinzessin. Dabei werden die Veränderungen den Hormonen zugeschrieben. Dadurch erlangen die Menschen ein falsche Vorstellung von dem was eine Hormontherapy (HRT) machen kann. Sie sind dann endtäuscht und können dann depressiv werden.
Fakt ist die Veränderungen in den Transtimelines sind den folgenden Faktoren zuzuschreiben.
1. Die Person wird besser über die Jahre mit Make-up
2. Die Person wird besser mit Perspektiven
3. Die Person lässt sich die Haare lang wachsen
4. Die Person wird im Kleidungsstil sicherer
5. Die Technik mit Filter wird besser
Ein zusätzlicher Faktor den gerade US Transgender verschweigen ist die Durchführung einer Gesichtsoperation. Diese wird meist noch vor einer Genitalenangleichung gemacht und gehört dort zum Standardweg.
Fakt ist, die Wirkung der HRT sind sehr unterschiedlich. Gerade beim Gesicht darf man keine Wunder erwarten.
da sie eben nicht ins Transtrendhorn blasen, sondern den realistischen Blick aufs Leben lenken. Gerade die jenigen die Transition als Allerheilmittel bewerten, ist das ein Dorn im Auge. Aber sie schaden sich selbst damit. Die Detransitionszahlen gehen in den USA bereits hoch. Ein Trend der auch hier folgen wird.
Warum?
Transaktivisten haben die medizinische Versorgung sehr aufgeweicht. Damit ist es jeder Person möglich geworden recht früh mit der HRT zu beginnen. Dabei wird aber keine Körperdysphorie mehr als nötig empfunden.
Folge ist nun das vermehr Personen mit Sozialdysphorie (Leiden unter gesellschafrlichen Anpassungsdruck) eine Transition machen aber damit sehr unglücklich sind. Sie machen eine Detransition. Getrieben von Transaktivisten (meist sind es selbst welche) haben sie zu schnell mit der Transition begonnen. Dabei wurden gewisse Traumata gar nicht behandelt.
Was passiert dann?
Wenn herauskommt das die Medizin zu lax damit umgeht aber augenscheinlich viele Detransitionieren kann das zu einer Verschärfung der Gesetzeslage führen.
Das möchte ich verhindern, denn wer unter echter Körperdysphorie leidet sollte es nicht schwerer haben.
In den sozialen Medien wird die Transition sehr einseitig dargestellt. Sie wird häufig romantisiert. Plötzlich wird aus dem Holzfäller eine wunderschöne Prinzessin. Dabei werden die Veränderungen den Hormonen zugeschrieben. Dadurch erlangen die Menschen ein falsche Vorstellung von dem was eine Hormontherapy (HRT) machen kann. Sie sind dann endtäuscht und können dann depressiv werden.
Fakt ist die Veränderungen in den Transtimelines sind den folgenden Faktoren zuzuschreiben.
1. Die Person wird besser über die Jahre mit Make-up
2. Die Person wird besser mit Perspektiven
3. Die Person lässt sich die Haare lang wachsen
4. Die Person wird im Kleidungsstil sicherer
5. Die Technik mit Filter wird besser
Ein zusätzlicher Faktor den gerade US Transgender verschweigen ist die Durchführung einer Gesichtsoperation. Diese wird meist noch vor einer Genitalenangleichung gemacht und gehört dort zum Standardweg.
Fakt ist, die Wirkung der HRT sind sehr unterschiedlich. Gerade beim Gesicht darf man keine Wunder erwarten.
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Laila-Sarah
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Re: Detransition - Help and Support
Hallo,
es ist doch so mit allen Sachen. Z.B: Den Kindern zu verwehren ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen ist falsch. Es ihnen aber zu erlauben birgt Risken, dass sie auf die "schiefe Bahn" geraten uwm. Leider ist dies ein fundamentales Prinzip im Leben und heißt: Kein Lich ohne Schatten.
VlG
es ist doch so mit allen Sachen. Z.B: Den Kindern zu verwehren ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen ist falsch. Es ihnen aber zu erlauben birgt Risken, dass sie auf die "schiefe Bahn" geraten uwm. Leider ist dies ein fundamentales Prinzip im Leben und heißt: Kein Lich ohne Schatten.
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Katrin_F
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Re: Detransition - Help and Support
ich bin mir grad nicht sicher was mir der Beitrag sagen soll. Irgendwie alles wischiwaschi und voll vor Verallgemeinerungen.
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ExuserIn-2019-12-22
Re: Detransition - Help and Support
Polarisierend? Ich denke nicht.
Solche Beiträge sind wichtig!
Ist es nicht die Aufgabe der begleitenden Therapie, sicherzustellen das Patient/in sich ausführlich darüber Gedanken gemacht hat? Also Risiken kennen, realistische Einschätzungen haben was möglich ist, usw.
Ich bin froh, dass man kein Jahr mehr als Mann in Frauenkleidern leben muss um zu beweisen wie ernst es einem ist. Für mich persönlich ist das psychische Folter.
Aber eine Bedenkzeit halte ich dennoch für Sinnvoll, sollte aber individuell erfolgen.
Wir haben letztendlich die Entscheidungsgewalt über unseren Körper und somit auch eine gewisse Verantwortung zu tragen.
Ich habe mich die letzten Tagen intensiv mit dem Thema befasst. Blogeinträge, YT-Videos, Interviews, persönliche Gespräche. Und das auch mit Personen die im Nachhinein ihre Entscheidung bereut haben.
Ich finde das gehört einfach dazu. Aber ich habe auch noch nie Entscheidungen dieser Tragweite spontan entschieden.
Solche Beiträge sind wichtig!
Ist es nicht die Aufgabe der begleitenden Therapie, sicherzustellen das Patient/in sich ausführlich darüber Gedanken gemacht hat? Also Risiken kennen, realistische Einschätzungen haben was möglich ist, usw.
Ich bin froh, dass man kein Jahr mehr als Mann in Frauenkleidern leben muss um zu beweisen wie ernst es einem ist. Für mich persönlich ist das psychische Folter.
Aber eine Bedenkzeit halte ich dennoch für Sinnvoll, sollte aber individuell erfolgen.
Wir haben letztendlich die Entscheidungsgewalt über unseren Körper und somit auch eine gewisse Verantwortung zu tragen.
Ich habe mich die letzten Tagen intensiv mit dem Thema befasst. Blogeinträge, YT-Videos, Interviews, persönliche Gespräche. Und das auch mit Personen die im Nachhinein ihre Entscheidung bereut haben.
Ich finde das gehört einfach dazu. Aber ich habe auch noch nie Entscheidungen dieser Tragweite spontan entschieden.
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Céline
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Re: Detransition - Help and Support
Hi,
Manche Dinge sehe ich auch so.Wunder werden nicht geschehen, darüber muss Mann sich im Klaren sein es sei denn mann ist noch sehr jung.Und wichtiger als medizinische Eingriffe sind in meinen Augen zuerst das wirkliche Erkennen seiner "Persönlichkeit " und die lebbarkeit der wahren Identität!Und das ist alles andere als ein Zuckerschlecken. Damit zu leben das man angestarrt,ausgelacht und zum Gespött wird ist sehr schwer, ich selbst habe noch darunter sehr zu leiden und kämpfe ständig damit obwohl ich mit meinem Aussehen noch glücklich sein kann. Ich denke ein zu schneller Wechsel überfordert die Umwelt und nicht zuletzt einen selbst.Deswegen bin auch dafür das eine Psychologische Begleitung und der Alltagstest wichtige Bestandteile der Transition sind auch wenn es viele kritische Gegner gibt.Es muss halt wirklich jeder Fall individuell betrachtet werden und auch dementsprechend entschieden werden.
Ich selbst brauchte über von Beginn meiner Transition über 2 Jahre um mir selbst einzugestehen wer ich wirklich bin obwohl meiner Therapeutin es von Anfang an wusste.Aber ich hinterfragte mich immer wieder ob das wirklich alles so stimmt und ob das mein Weg ist.
Und ich weiß das ich noch einen weiten Weg vor mir habe aber das ist mir wichtiger als überstürzte Entscheidungen.
Denn ein Zurück ist sehr sehr schwer wenn nicht sogar unmöglich.
Ich weis das einige mit meiner Meinung nicht einverstanden sind aber dazu stehe ich
Liebe Grüße
Céline
Was ich noch schreiben wollte,vieleicht gehen manche den Weg viel zu schnell ohne sich allen Konsequenzen bewusst zu sein, sich selbst nicht erkennen und vielleicht gewisse Probleme mit "Trans" erklären aber die wahren Probleme nicht erkennen und wahr haben wollen.Aber der Prozentsatz der Menschen die du meinst ist sehr niedrig.Deswegen aber den Weg der Transition zu verteufeln ist auch der falsche Weg.
Nicht zu vergessen sind aber auch die Menschen die den Transweg aus einen Fetisch heraus gehen und denen jedes Mittel dazu recht ist, dazu gehört auch das bewusste Belügen der Psychologen und Therapeuten.Dazu muss mann auch nur sehen wieviele illegale Hormone auf dunklen Wegen gehandelt werden und irgendwann kommt das böse erwachen.
Transidente Menschen die sich wirklich über ihren Weg im klaren sind werden ihren Weg nicht zurück gehen auch wenn er mit sehr vielen Steinen gepflastert ist.
Manche Dinge sehe ich auch so.Wunder werden nicht geschehen, darüber muss Mann sich im Klaren sein es sei denn mann ist noch sehr jung.Und wichtiger als medizinische Eingriffe sind in meinen Augen zuerst das wirkliche Erkennen seiner "Persönlichkeit " und die lebbarkeit der wahren Identität!Und das ist alles andere als ein Zuckerschlecken. Damit zu leben das man angestarrt,ausgelacht und zum Gespött wird ist sehr schwer, ich selbst habe noch darunter sehr zu leiden und kämpfe ständig damit obwohl ich mit meinem Aussehen noch glücklich sein kann. Ich denke ein zu schneller Wechsel überfordert die Umwelt und nicht zuletzt einen selbst.Deswegen bin auch dafür das eine Psychologische Begleitung und der Alltagstest wichtige Bestandteile der Transition sind auch wenn es viele kritische Gegner gibt.Es muss halt wirklich jeder Fall individuell betrachtet werden und auch dementsprechend entschieden werden.
Ich selbst brauchte über von Beginn meiner Transition über 2 Jahre um mir selbst einzugestehen wer ich wirklich bin obwohl meiner Therapeutin es von Anfang an wusste.Aber ich hinterfragte mich immer wieder ob das wirklich alles so stimmt und ob das mein Weg ist.
Und ich weiß das ich noch einen weiten Weg vor mir habe aber das ist mir wichtiger als überstürzte Entscheidungen.
Denn ein Zurück ist sehr sehr schwer wenn nicht sogar unmöglich.
Ich weis das einige mit meiner Meinung nicht einverstanden sind aber dazu stehe ich
Liebe Grüße
Céline
Was ich noch schreiben wollte,vieleicht gehen manche den Weg viel zu schnell ohne sich allen Konsequenzen bewusst zu sein, sich selbst nicht erkennen und vielleicht gewisse Probleme mit "Trans" erklären aber die wahren Probleme nicht erkennen und wahr haben wollen.Aber der Prozentsatz der Menschen die du meinst ist sehr niedrig.Deswegen aber den Weg der Transition zu verteufeln ist auch der falsche Weg.
Nicht zu vergessen sind aber auch die Menschen die den Transweg aus einen Fetisch heraus gehen und denen jedes Mittel dazu recht ist, dazu gehört auch das bewusste Belügen der Psychologen und Therapeuten.Dazu muss mann auch nur sehen wieviele illegale Hormone auf dunklen Wegen gehandelt werden und irgendwann kommt das böse erwachen.
Transidente Menschen die sich wirklich über ihren Weg im klaren sind werden ihren Weg nicht zurück gehen auch wenn er mit sehr vielen Steinen gepflastert ist.
Zuletzt geändert von Céline am So 17. Feb 2019, 12:53, insgesamt 1-mal geändert.
"Sprache und Worte können mich nicht verletzten...nur der Mensch und seine Absicht dahinter"
C.B.
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Nicole Fritz
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Re: Detransition - Help and Support
Hallo Toni,
was Du hier am Beispiel von Detransitionen aufzeigst, ist ganz sicher nur der Gipfel eines ganz großen Eisbergs. In den SHG's und TG-Gruppen in Internet sehe ich immer wieder das selbe Bild: "Alles super gut und ich fühle mich total glücklich - da ist zwar unten alles blau, schmerzt grauenhaft und ich kann nicht pinkeln, aber trotzdem habe ich mich in meinem ganzen Leben noch nie so gut gefühlt." Dann diese ganzen Vor HT - nach HT - Fake?-Bilder bei Facebook. Und wie ist es, wenn die Leute alles hinter sich haben? - Dann tauchen sie meistens in der SHG nicht mehr auf. Unzufriedenheit mit den Aussehen oder Passing? gesundheitliche Probleme? Depressionen? - niemand erfährt etwas davon.
Ich habe mich mit 58 geoutet. Nachdem man mich schon quasi beim Psychotherapeuten anmelden und einen Termin beim Endokrinologen fest machen wollte, kam ich zu der Erkenntnis, dass ich nicht wirklich trans sondern nicht-binär bin. Bei mit ist es vor allem die Rolle in der Gesellschaft und nicht mein Körper. Also entschied ich, zumindest erst einmal abzuwarten, bevor ich eventuell an meinem Körper etwas irreversibel verändere. Die Haare, die ich lang wachsen gelassen habe, könnte man ja wieder abschneiden. In der SHG sehen mich jetzt einige als "Hobby-Transvestiten" an.
Was hätte ich aber gemacht, wenn ich mich mit 25 oder 30 geoutet hätte? Höchst wahrscheinlich hätte ich die Transition konsequent bis zum Ende durchgezogen. Da wäre die Hoffnung groß gewesen, dass ich als Frau endlich in die Gesellschaft hinein passe, und sich so alles zum Guten wendet. Jetzt mit der Rente als letztes berufliches Ziel ist es mir egal, ob ich meine letzten paar Jahre noch irgendwo hinein passe. Warum soll ich also eine Transition machen, wenn mein Körper bei nicht-binär als künstlich angeglichene Frau wieder nicht wirklich passt?
Bin ich da jetzt ein Einzelfall? Oder machen viele Jüngere genau aus den Gründen ihre Transition, wie ich sie angeführt habe? Wie will ein Psychotherapeut erkennen, dass sich jemand eine Körperliche Dysphorie einfach nur intensiv einredet und diese so vortäuscht um mit der Transition dem gesellschaftlichen Druck zu entkommen? Hier würde nur intensive Aufklärung helfen, die den Betroffenen selbst zur Einsicht bringt - wie bei mir mit der Erfahrung im Alter geschehen.
Für mich ist die Transition als einzig anerkannter Weg, wie leider so oft, eine einfache Lösung für ein kompliziertes Problem (So ähnlich wie Schlaftabletten bei jemandem, der aus Angst vor dem Mobbing bei seiner Arbeitsstelle nicht schlafen kann).
LG Nicole
was Du hier am Beispiel von Detransitionen aufzeigst, ist ganz sicher nur der Gipfel eines ganz großen Eisbergs. In den SHG's und TG-Gruppen in Internet sehe ich immer wieder das selbe Bild: "Alles super gut und ich fühle mich total glücklich - da ist zwar unten alles blau, schmerzt grauenhaft und ich kann nicht pinkeln, aber trotzdem habe ich mich in meinem ganzen Leben noch nie so gut gefühlt." Dann diese ganzen Vor HT - nach HT - Fake?-Bilder bei Facebook. Und wie ist es, wenn die Leute alles hinter sich haben? - Dann tauchen sie meistens in der SHG nicht mehr auf. Unzufriedenheit mit den Aussehen oder Passing? gesundheitliche Probleme? Depressionen? - niemand erfährt etwas davon.
Ich habe mich mit 58 geoutet. Nachdem man mich schon quasi beim Psychotherapeuten anmelden und einen Termin beim Endokrinologen fest machen wollte, kam ich zu der Erkenntnis, dass ich nicht wirklich trans sondern nicht-binär bin. Bei mit ist es vor allem die Rolle in der Gesellschaft und nicht mein Körper. Also entschied ich, zumindest erst einmal abzuwarten, bevor ich eventuell an meinem Körper etwas irreversibel verändere. Die Haare, die ich lang wachsen gelassen habe, könnte man ja wieder abschneiden. In der SHG sehen mich jetzt einige als "Hobby-Transvestiten" an.
Was hätte ich aber gemacht, wenn ich mich mit 25 oder 30 geoutet hätte? Höchst wahrscheinlich hätte ich die Transition konsequent bis zum Ende durchgezogen. Da wäre die Hoffnung groß gewesen, dass ich als Frau endlich in die Gesellschaft hinein passe, und sich so alles zum Guten wendet. Jetzt mit der Rente als letztes berufliches Ziel ist es mir egal, ob ich meine letzten paar Jahre noch irgendwo hinein passe. Warum soll ich also eine Transition machen, wenn mein Körper bei nicht-binär als künstlich angeglichene Frau wieder nicht wirklich passt?
Bin ich da jetzt ein Einzelfall? Oder machen viele Jüngere genau aus den Gründen ihre Transition, wie ich sie angeführt habe? Wie will ein Psychotherapeut erkennen, dass sich jemand eine Körperliche Dysphorie einfach nur intensiv einredet und diese so vortäuscht um mit der Transition dem gesellschaftlichen Druck zu entkommen? Hier würde nur intensive Aufklärung helfen, die den Betroffenen selbst zur Einsicht bringt - wie bei mir mit der Erfahrung im Alter geschehen.
Für mich ist die Transition als einzig anerkannter Weg, wie leider so oft, eine einfache Lösung für ein kompliziertes Problem (So ähnlich wie Schlaftabletten bei jemandem, der aus Angst vor dem Mobbing bei seiner Arbeitsstelle nicht schlafen kann).
LG Nicole
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Lavendellöwin
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Re: Detransition - Help and Support
Hallo Toni,
ich bin mir sicher, das für dich der Weg der Detransition genau der richtige ist und du deinen
eigenen gehen musst, um deine Art der Emanzipation zu leben.
Was mich aber stört ist, das du das teilweise als sakrosankt darstellst. Nun, das ist deine Art
die man mögen oder nicht mögen kann.
Du versuchst zu polarisieren, aber polarisieren tust du nicht wirklich-und was ist dein Ansatz
dabei ein gewisses Lager spalten zu wollen? Wo liegt da dein Gewinn?
Zudem glaube ich du hast recht wenig Anhänger für dein Lager gefunden.
Du kannst dein Leben leben und ich leb meines-alles schick, weil das ein Mittelweg ist.
Was du siehst ist, im Mittelweg gibt es sowieso schon Pole, die nicht zusätzlich beeinflusst
werden müssen.
Alles Liebe Marie
ich bin mir sicher, das für dich der Weg der Detransition genau der richtige ist und du deinen
eigenen gehen musst, um deine Art der Emanzipation zu leben.
Was mich aber stört ist, das du das teilweise als sakrosankt darstellst. Nun, das ist deine Art
die man mögen oder nicht mögen kann.
Du versuchst zu polarisieren, aber polarisieren tust du nicht wirklich-und was ist dein Ansatz
dabei ein gewisses Lager spalten zu wollen? Wo liegt da dein Gewinn?
Zudem glaube ich du hast recht wenig Anhänger für dein Lager gefunden.
Du kannst dein Leben leben und ich leb meines-alles schick, weil das ein Mittelweg ist.
Was du siehst ist, im Mittelweg gibt es sowieso schon Pole, die nicht zusätzlich beeinflusst
werden müssen.
Alles Liebe Marie
Fang an. Schritt für Schritt. Denn Mut wächst im Tun. Jeder kleine Schritt zählt – auch der unperfekte.
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ExuserIn-2019-12-22
Re: Detransition - Help and Support
Ich bin mir auch nicht sicher, ob eine detransition in einigen Fällen nur gemacht wird, weil man mit dem Ergebnis zu kämpfen hat. Und sich dann lieber weiter selbst belügt. Nach der Einstellung. Lieber äußerlich als Mann zu erkennen und unerfüllt weiter leben als klar als Transfrau erkennbar und dem Druck nicht gewachsen sein.
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Jasmine
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Re: Detransition - Help and Support
Ich wollte etwas länger dazu schreiben, mich störte schon am Anfang das Wort "Transtrend".
Einem Trend bin ich noch nie gefolgt. Was ich durchleben musste bis ich mich Outen konnte,
Wie glücklich und zufrieden ich heute mit meiner Partnerin lebe, das ist kein Trend.
Sondern der sichere Hafen einer langen, sehr langen Odyssee.
Liebe Grüße Jasmine
Einem Trend bin ich noch nie gefolgt. Was ich durchleben musste bis ich mich Outen konnte,
Wie glücklich und zufrieden ich heute mit meiner Partnerin lebe, das ist kein Trend.
Sondern der sichere Hafen einer langen, sehr langen Odyssee.
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Laila-Sarah
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Re: Detransition - Help and Support
Na, ich denke mal, dass hinter dieser etwas provokanten Schreibweise, die Information versteckt ist, dass man es den Transpersonen nicht ZU einfach machen sollte, denn es gibt da am Anfang eine sehr euphorische Stimmung bei dem Betroffenen. Das haben wir so oft in diesem Forum gesehen. Wenn man in dieser Euphorie und ohne die Risiken und Möglichkeiten zu überblicken sich kopfüber da hinein stürzt und später dann doch realisiert, dass man doch keine Baywatch Nixe geworden ist oder noch schlimmer, dass man nur das Problem invertiert hat, dann kann es sein, dass es dem Betroffenen sehr leid tut. Aber ich denke es gibt da schon genug Mechanismen, die genau dies verhindern.
Viele liebe Grüße!
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Lavendellöwin
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Re: Detransition - Help and Support
Na sicher..Laila-Sarah hat geschrieben: So 17. Feb 2019, 13:05 Na, ich denke mal, dass hinter dieser etwas provokanten Schreibweise, die Information versteckt ist, dass man es den Transpersonen nicht ZU einfach machen sollte, denn es gibt da am Anfang eine sehr euphorische Stimmung bei dem Betroffenen. Das haben wir so oft in diesem Forum gesehen. Wenn man in dieser Euphorie und ohne die Risiken und Möglichkeiten zu überblicken sich kopfüber da hinein stürzt und später dann doch realisiert, dass man doch keine Baywatch Nixe geworden ist oder noch schlimmer, dass man nur das Problem invertiert hat, dann kann es sein, dass es dem Betroffenen sehr leid tut. Aber ich denke es gibt da schon genug Mechanismen, die genau dies verhindern.
Viele liebe Grüße!
aber ist dann eine Art und Weise nötig, die zeigt, das man sich über andere stellen möchte? Ich denke nicht, das geht auch anders..
Ich glaube auch, das die meisten hier nicht zu doof sind
das auch zu kapieren und richtig umzusetzen.
Brauche ich dafür einen selbst ernannten Messias?
Nöö....
Toni hat auch schon Punkte gebracht die durchaus
richtig sind, das stelle ich gar nicht in Frage..
Alles Liebe Marie
Fang an. Schritt für Schritt. Denn Mut wächst im Tun. Jeder kleine Schritt zählt – auch der unperfekte.
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Jaddy
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Re: Detransition - Help and Support
Du scheinst dich ausführlich damit beschäftigt zu haben. Hast du auch so ausführliches Quellenmaterial? Also bspw. abgebrochene vs erfolgreiche Transitionen, Abbruchgründe wie z.B. fehlerhafte Beratung, Zufriedenheitsquoten über alles und ganz wichtig eine Aufarbeitung der sehr unterschiedlichen Gegebenheiten USA vs D, und in den USA noch mal nach den sehr unterschiedlichen Bundesstaats-Regelungen? Mir ist das alles etwas zu wolkig, was du da postulierst.
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Steffi-BLN
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Re: Detransition - Help and Support
Hmmm, ja man sollte sich vorher ganz im klaren sein sein, was da auf einem zukommt.
Und jeder Weg ist halt anders.
Die eine erarbeitet sich ihr Selbstvertrauen in dem sie ein paar Jahre immer mal wieder als Frau rausgeht. Und dann wenn sie die Therapie beginnt auch dann komplett als Frau auftritt.
Dann gibt es die(da zähle ich mich übrigens zu), die schon lange wussten was sie sind, nur es sich einfach nicht getraut haben diesen Weg zu gehen. Aber sich nun sicher sind, diesen nicht einfachen Weg zu meistern, komme was wolle. Ich wachse da jetzt auch Schritt für Schritt rein. Letztes Jahr zu Anfang meiner Therapie noch in Männerkleidung hin. Inzwischen nur noch Damenkleidung, Haare sind schon schön lang, Handtasche, Nagellack usw. Also Hals abwärts als Frau zu erkennen, dass erzählen mir auch meine Freundinnen.
Aber so wachse ich eben da rein. Und ja ich weiß dass die Hormone im Gesicht wohl nicht mehr viel bewirken werden mit meinen nun 31 Jahren. Aber da komme ich dann wieder ins Spiel und probiere mit Make Up viel rum. Da werde ich auch immer besser. Und zur Not kommt dann die FFS in Indien, die ist bezahlbar und die Ergebnisse sind einfach atemberaubend.
Was ich damit sagen möchte. Jede sollte ihren Weg gehen, so wie sie es für richtig hält und in ihrem eigenen Tempo.
Lieben Gruß
Und jeder Weg ist halt anders.
Die eine erarbeitet sich ihr Selbstvertrauen in dem sie ein paar Jahre immer mal wieder als Frau rausgeht. Und dann wenn sie die Therapie beginnt auch dann komplett als Frau auftritt.
Dann gibt es die(da zähle ich mich übrigens zu), die schon lange wussten was sie sind, nur es sich einfach nicht getraut haben diesen Weg zu gehen. Aber sich nun sicher sind, diesen nicht einfachen Weg zu meistern, komme was wolle. Ich wachse da jetzt auch Schritt für Schritt rein. Letztes Jahr zu Anfang meiner Therapie noch in Männerkleidung hin. Inzwischen nur noch Damenkleidung, Haare sind schon schön lang, Handtasche, Nagellack usw. Also Hals abwärts als Frau zu erkennen, dass erzählen mir auch meine Freundinnen.
Aber so wachse ich eben da rein. Und ja ich weiß dass die Hormone im Gesicht wohl nicht mehr viel bewirken werden mit meinen nun 31 Jahren. Aber da komme ich dann wieder ins Spiel und probiere mit Make Up viel rum. Da werde ich auch immer besser. Und zur Not kommt dann die FFS in Indien, die ist bezahlbar und die Ergebnisse sind einfach atemberaubend.
Was ich damit sagen möchte. Jede sollte ihren Weg gehen, so wie sie es für richtig hält und in ihrem eigenen Tempo.
Lieben Gruß
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Michi
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Re: Detransition - Help and Support
Ja, ungefähr so wie der "offene Brief" von diesem schlaumeierischen Lungenarzt, der Kraft seiner Wassersuppe mal eben erklärt hat, dass die vielen Wissenschaftler weltweit, die sich mit Feinstaub und Stickoxiden beschäftigen, überhaupt keine Ahnung hätten, und nur er hätte die Weitsicht, dies zu erkennen. (Dabei schaffte er seine halbgaren Beispiele noch nicht mal ohne Rechenfehler aufzuschreiben.)
Wenn dir jemand auf den Fuß tritt, schreist du "Aua" und erwartest eine Entschuldigung.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
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Christiane04
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Re: Detransition - Help and Support
Hallo Toni,
Ich finde den Post wichtig und richtig! Der Text ist mir nur zu kurz für die Allgemeinheit....rechtfertigt aber nicht den Ton a la Michi@ . Ist auch drüber, sorry.
Das Thema ist sicherlich nicht beliebt im Forum, aber Durchaus eine Diskussion wert.
Nur meine Meinung! Christiane
Ich finde den Post wichtig und richtig! Der Text ist mir nur zu kurz für die Allgemeinheit....rechtfertigt aber nicht den Ton a la Michi@ . Ist auch drüber, sorry.
Das Thema ist sicherlich nicht beliebt im Forum, aber Durchaus eine Diskussion wert.
Nur meine Meinung! Christiane
"Ein Mann kann anziehen, was er will, er bleibt doch nur ein Accessoire der Frau. " Coco Chanel