Was sind eigentlich die Beweggründe für Männer, Frau sein zu wollen? - # 5
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exuserin-2017-01-24
Re: Was sind eigentlich die Beweggründe für Männer, Frau sein zu wollen?
Der Beweggrund für mich Frau sein zu wollen, ist ganz einfach nur Weiblichkeit zu spüren, letztendlich mich - kurzum, die Identifikation mit der Weiblichkeit. Männer, zumindest die ungebildeten, latent frauenfeindlichen Fußballfans mag ich überhaupt nicht. Ich bin komplett auf Frauen eingestellt, wobei ich offen für jede Art von Transfrauen bin, da Sie für mich auch über die nötige Weiblichkeit verfügen. Das Geschlecht mache ich nicht von den Genitalien abhängig.
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ExuserIn-2020-07-10
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Re: Was sind eigentlich die Beweggründe für Männer, Frau sein zu wollen?
Für mich ist es die Ästhetik. Schönheit verbinde ich mit Femininität und bushikoser Weiblichkeit. Für mich ist es aber auch eine Romantisierung von Mädchen/Frausein. Meine Transition hat mir etwas die Romantisierung genommen und ich konnte es mit der Realität abgleichen.
Aber vor allem ist für mich Frausein mit Freiheit verbunden. Als Frau darf ich Dinge tun, die ich als Mann, ohne dumme Kommentare, eben nicht tun kann.
Als Frau darf ich verspielt sein. Als Frau darf ich tolpatschig sein. Als Frau darf ich Dinge Süß finden. Ich darf mich zurück nehmen und Männer den ersten Schritt machen lassen.
Als Frau kann ich viel besser mit Frauen reden und flirte automatisch mit Männern. Als Frau sehen mich die anderen Frauen nicht mehr als potenzieller Partner und das erleichtert das Gespräch ungemein. Als Frau sind Männer höflicher. Sie drohen einem nicht, sondern sind zuvorkommend.
Als Frau darf ich kochen und muss nicht schwere Arbeit machen. Ich mach sie aber viel lieber als Frau als als Mann.
ALs Frau kann ich alles tragen, weil mir gerade auch durch die HRT die Sachen viel besser stehen.
Als Frau darf ich alles tragen, aber muss es nicht mehr und ziehe mich bewusst bushikos an.
Aber vor allem ist für mich Frausein mit Freiheit verbunden. Als Frau darf ich Dinge tun, die ich als Mann, ohne dumme Kommentare, eben nicht tun kann.
Als Frau darf ich verspielt sein. Als Frau darf ich tolpatschig sein. Als Frau darf ich Dinge Süß finden. Ich darf mich zurück nehmen und Männer den ersten Schritt machen lassen.
Als Frau kann ich viel besser mit Frauen reden und flirte automatisch mit Männern. Als Frau sehen mich die anderen Frauen nicht mehr als potenzieller Partner und das erleichtert das Gespräch ungemein. Als Frau sind Männer höflicher. Sie drohen einem nicht, sondern sind zuvorkommend.
Als Frau darf ich kochen und muss nicht schwere Arbeit machen. Ich mach sie aber viel lieber als Frau als als Mann.
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ExuserIn-2020-07-10
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Re: Was sind eigentlich die Beweggründe für Männer, Frau sein zu wollen?
Aber als Frau ist es auch nervig.
Die Haare zu pflegen und zu bürsten.
Das ständige vor dem Schrank stehen und nicht zu wissen was man anziehen soll.
Ob man auffällt, ob das zu weiblich ist und das zu männlich.
Ob man den Bartschatten sieht.
Die ständigen Stimmungsschwankungen.
Die geringe Stresstoleranz.
Die geringe Körperkraft und die wenige Ausdauer.
Und als Trans ist es schwer, nie zu wissen ob man auch den Arbeitsplatz behält und gute Chancen auf einen Neuen hat.
Ob man Homophie oder Sexmismus ausgesetzt ist.
Ob man beim Arzt vernünftig Untersucht wird.
Ob man richtig Angesprochen wird.
Ob man von Dritten als Frau gelesen wird.
Ob man die HRT und die ganzen OPs verkraftet.
Die Haare zu pflegen und zu bürsten.
Das ständige vor dem Schrank stehen und nicht zu wissen was man anziehen soll.
Ob man auffällt, ob das zu weiblich ist und das zu männlich.
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Die geringe Stresstoleranz.
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Und als Trans ist es schwer, nie zu wissen ob man auch den Arbeitsplatz behält und gute Chancen auf einen Neuen hat.
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Re: Was sind eigentlich die Beweggründe für Männer, Frau sein zu wollen?
"Was sind eigentlich die Beweggründe für Männer, Frau sein zu wollen?"
Seit etwa drei Wochen wird mir zu dieser Frage ein Muster als Antwort geliefert, eigentlich absolut simpel aber auch doch so kompliziert. Es dürfte nicht mit "Männer" zu beantworten sein. Wir haben es mit verschiedenen Typen zu tun. Heute meldete sich bei mir (per FB-Messi) wieder ein Mann, den ich als Fetischisten bezeichnen würde. Er kleidet sich klar beschrieben mit Damentextilien, weil ihm das erst den Lustgewinn für "Sex" mit einer anderen Frau gibt. (ich habe ihn freundlich in die Wüste geschickt!)
Wie hier auch schon zu lesen war, ist das Feeling in Damenkleidung so etwas wie eine Befreiung aus den Zwängen der Mönnerrolle. Dass sich in der gesellschaftlichen Rollenerwartung an "Frau" bzw, "Mann" tatsächlich sehr seltsame Stereotype manifestiert haben, ist ja durchaus klar. Den meisten(?) Menschen gelingt es, sich mit diesen da und dort nicht zum Individuum passenden Erwartungen einzurichten. Und es gibt die anderen die jeder auf seine Weise "Grenzüberschreitugen" wagen. Das muss noch lange kein "Frau-Sein"-Wollen zum Ausdruck bringen...
Seit einigen Jahren erlebe ich es immer wieder, dass ich auf meine Position angesprochen werden, nahezu ausschließlich mit der freundlichen Absicht, selbst verstehen zu wollen.
Und dabei gibt es immer wieder auch die Frage, wann ich denn dann eine richtige Frau geworden bin, auch die Frage nach der GA-OP gehört irgendwie zu den Standards...
"Aber Sie tragen doch Frauenkleidung und auch sonst ist ihr Körper weiblich!?" - "Wollen Sie keine Frau sein?!"
Ich muss eigentlich bei jedem dieser Gespräche mehrmals sagen: "Ich möchte gar keine Frau sein, aber ich bin auch viel zu wenig Mann". daraus entwickeln sich dann ganz langsam eigenes Verständnis.
Kürzlich sagte ein solcher Gesprächspartner wie ein AHA "Aber für mich sind Sie doch eine Frau!"
Stellen wir uns mal vor, mein Wunsch würde Erfüllung finden: Es gibt an keinem der Handlungsorte die Einteilung der Bekleidung nach den Rubriken "Damen" bzw. "Herren". - Ich denke HIER liegt das Problem. Irgendjemand behauptet für den Markt: Das ist für "Frau" und das für "Mann" vorgesehen. Es blieben nach meine Einschätzung nur noch die Hemmnisse für die Menschen bei denen seelisches und biologisches Geschleckt im Widerstreit stehen.
Seit etwa drei Wochen wird mir zu dieser Frage ein Muster als Antwort geliefert, eigentlich absolut simpel aber auch doch so kompliziert. Es dürfte nicht mit "Männer" zu beantworten sein. Wir haben es mit verschiedenen Typen zu tun. Heute meldete sich bei mir (per FB-Messi) wieder ein Mann, den ich als Fetischisten bezeichnen würde. Er kleidet sich klar beschrieben mit Damentextilien, weil ihm das erst den Lustgewinn für "Sex" mit einer anderen Frau gibt. (ich habe ihn freundlich in die Wüste geschickt!)
Wie hier auch schon zu lesen war, ist das Feeling in Damenkleidung so etwas wie eine Befreiung aus den Zwängen der Mönnerrolle. Dass sich in der gesellschaftlichen Rollenerwartung an "Frau" bzw, "Mann" tatsächlich sehr seltsame Stereotype manifestiert haben, ist ja durchaus klar. Den meisten(?) Menschen gelingt es, sich mit diesen da und dort nicht zum Individuum passenden Erwartungen einzurichten. Und es gibt die anderen die jeder auf seine Weise "Grenzüberschreitugen" wagen. Das muss noch lange kein "Frau-Sein"-Wollen zum Ausdruck bringen...
Seit einigen Jahren erlebe ich es immer wieder, dass ich auf meine Position angesprochen werden, nahezu ausschließlich mit der freundlichen Absicht, selbst verstehen zu wollen.
Und dabei gibt es immer wieder auch die Frage, wann ich denn dann eine richtige Frau geworden bin, auch die Frage nach der GA-OP gehört irgendwie zu den Standards...
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Ich muss eigentlich bei jedem dieser Gespräche mehrmals sagen: "Ich möchte gar keine Frau sein, aber ich bin auch viel zu wenig Mann". daraus entwickeln sich dann ganz langsam eigenes Verständnis.
Kürzlich sagte ein solcher Gesprächspartner wie ein AHA "Aber für mich sind Sie doch eine Frau!"
Stellen wir uns mal vor, mein Wunsch würde Erfüllung finden: Es gibt an keinem der Handlungsorte die Einteilung der Bekleidung nach den Rubriken "Damen" bzw. "Herren". - Ich denke HIER liegt das Problem. Irgendjemand behauptet für den Markt: Das ist für "Frau" und das für "Mann" vorgesehen. Es blieben nach meine Einschätzung nur noch die Hemmnisse für die Menschen bei denen seelisches und biologisches Geschleckt im Widerstreit stehen.
Mein Sein ist mein Leben und warum sollte ich an meinem Leben etwas ändern, damit ich das bin, was anderen von mir erwarten - Das Ergebnis könnte nur sein, dass ich eine schlechte Rolle spiele! - ICH BIN ICH!
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Re: Was sind eigentlich die Beweggründe für Männer, Frau sein zu wollen?
Geht das in verschiedenen Schattierungen nicht allen Menschen so, und macht durchaus positiv unser Leben aus, wir sind uns damit selbst Konkurrenten und auch wieder Bestätigung. Das Gegenteil wäre doch "sich gehen lassen" - Selbst das mit einer OP kennen Menschen, die in medizinischen Krisen sich wieder finden und sich vor eine Entscheidung gestellt sehen (ich weiß, wovon ich rede!) auch da gibt es kein Falsch oder Richtig und auch nicht die Verantwortung der anderen. Geredet wird auch dann - nicht immer mit mir, sondern über mich.Toni Smith hat geschrieben: Di 5. Feb 2019, 22:44
Ob man auffällt, ob das zu weiblich ist und das zu männlich.
Ob man den Bartschatten sieht.
Die ständigen Stimmungsschwankungen.
Die geringe Stresstoleranz.
Die geringe Körperkraft und die wenige Ausdauer.
Frau oder Mann sind da nur scheinbar Ausschlag gebend - Ich nenne es gerne: sich ein Dickes Fell wachsen lassen und das auch immer gut pflegen.
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Re: Was sind eigentlich die Beweggründe für Männer, Frau sein zu wollen?
Es gibt mehr Parkplätze
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ExuserIn-2020-07-10
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Re: Was sind eigentlich die Beweggründe für Männer, Frau sein zu wollen?
AndroSern hat geschrieben: Mi 6. Feb 2019, 21:11
Und dabei gibt es immer wieder auch die Frage, wann ich denn dann eine richtige Frau geworden bin, auch die Frage nach der GA-OP gehört irgendwie zu den Standards...
"Aber Sie tragen doch Frauenkleidung und auch sonst ist ihr Körper weiblich!?" - "Wollen Sie keine Frau sein?!"
Ich muss eigentlich bei jedem dieser Gespräche mehrmals sagen: "Ich möchte gar keine Frau sein, aber ich bin auch viel zu wenig Mann". daraus entwickeln sich dann ganz langsam eigenes Verständnis.
Kürzlich sagte ein solcher Gesprächspartner wie ein AHA "Aber für mich sind Sie doch eine Frau!"
Stellen wir uns mal vor, mein Wunsch würde Erfüllung finden: Es gibt an keinem der Handlungsorte die Einteilung der Bekleidung nach den Rubriken "Damen" bzw. "Herren". - Ich denke HIER liegt das Problem. Irgendjemand behauptet für den Markt: Das ist für "Frau" und das für "Mann" vorgesehen. Es blieben nach meine Einschätzung nur noch die Hemmnisse für die Menschen bei denen seelisches und biologisches Geschleckt im Widerstreit stehen.
Ivh hoffe ja, dass es nicht zu einem Trsnstrend kommt, wo es quasi für die binärdenkenden Menschen sich immer um trans handelt sobalf man mal aus der Reihe tanzt.
In den USA ist das wohl schon so, was dazu für dass sich besonder jüngere Mädchen als Transmänner sehen, weil sie sich nur etwas bushikoser kleiden oder auf Frauen stehen. Sie werden dann meist von der Community auch zur Transition gepusht. Da es sich aber eben nicht um richtige Transexuelle handelt, detransitionieren sie häufiger.
Bei MtF gibt es auch einen Trend zu mehr Detransition aber der scheint nicht ganz so krass zu sein.
Ich denke dass liegt daran das die HRT viel langsamer wirkt und daher erst nach Jahren wirklich auswrkungen zu erkennen sind und bei FtMs gehts innerhalb des ersten Jahres schon sehr zur Sache.
Was natürlich bei MTFs dazu führt das sie häufiger in der Transition schon weit fortgeschritten sind mit VÄPÄ und vielleicht auch OPs, dass macht es dann schwerer umzukehren. Zumal mal auch eine Transfrau eine Detransition auch als Scheitern bezeichnet hat.
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FallenMycraft
Re: Was sind eigentlich die Beweggründe für Männer, Frau sein zu wollen?
"Warum ich heute crossdresse? Sonst finde ich in der Innenstadt einfach keinen Parkplatz!"
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Ronda_PTL
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Re: Was sind eigentlich die Beweggründe für Männer, Frau sein zu wollen?
Hi Mädels, sowohl die TZF / PTL, als auch die TG / TI!Toni Smith hat geschrieben: Di 5. Feb 2019, 22:38 Für mich ist es die Ästhetik. Schönheit verbinde ich mit Femininität und bushikoser Weiblichkeit. Für mich ist es aber auch eine Romantisierung von Mädchen/Frausein. Meine Transition hat mir etwas die Romantisierung genommen und ich konnte es mit der Realität abgleichen.
Aber vor allem ist für mich Frausein mit Freiheit verbunden. Als Frau darf ich Dinge tun, die ich als Mann, ohne dumme Kommentare, eben nicht tun kann.
Als Frau darf ich verspielt sein. Als Frau darf ich tolpatschig sein. Als Frau darf ich Dinge Süß finden. Ich darf mich zurück nehmen und Männer den ersten Schritt machen lassen.
Als Frau kann ich viel besser mit Frauen reden und flirte automatisch mit Männern. Als Frau sehen mich die anderen Frauen nicht mehr als potenzieller Partner und das erleichtert das Gespräch ungemein. Als Frau sind Männer höflicher. Sie drohen einem nicht, sondern sind zuvorkommend.
Als Frau darf ich kochen und muss nicht schwere Arbeit machen. Ich mach sie aber viel lieber als Frau als als Mann.
ALs Frau kann ich alles tragen, weil mir gerade auch durch die HRT die Sachen viel besser stehen.
Als Frau darf ich alles tragen, aber muss es nicht mehr und ziehe mich bewusst bushikos an.
Wieviel Zeit und Lust habt Ihr zum lesen?
Nein, im Ernst ich versuche mich auf einige wichtig Aspekte zu beschränken, denn für mich ist es eine komplexe Frage, die viele Facetten der Antworten beinhaltet. Kein Wunder, ich mache mir ja auch schon ein paar Jahrzehnte Gedanken dazu, warum und was mich antreibt ...
Einiges haben die VorrednerInnen ja auch schon genannt. Auch bei mir ist es in aller erster Linie die Bewunderung für das Weibliche im besten Sine des Wortes. In der Tat glaube ich, dass Frauen in aller Regel das buntere, vielschichtigere und spannendere Spektrum des Lebens für sich erobern können, wenn sie es denn wollen. Während uns biologischen Männern weitaus engere Rolenmodelle vorbehalten sind, die die meisten Kerle förmlich kastrieren, in enge Käfige sperren.
Wenn ich dran denke, was Jungs oder Männer schlicht nicht machen oder gar dürfen, dann wird die Liste lang. Angefangen von der Art und Weise wie Darstellungskonventionen und Rollen Vorgaben uns Jungs allein in Äußerlichkeiten einschränken, aufgehört bei allen möglichen Emotionen, die als unangemessen, weibisch, schwul oder verweichlicht gelten.
Auch als Kind hatte ich schon immer den Ruf besonders empathisch zu sein, gut zuhören zu können, konnte die Problem von anderen intuitiv gut nachvollziehen und oft helfen. Meine besten Freunde waren nur wenige Jungs, später Männer, aber weitaus mehr Mädchen und Frauen, allein schon weil ich mit Frauen über weit mehr wirklich wichtige Themen des Lebens unterhalten konnte, als bei den typischen Männergesprächen, die meist an der Oberfläche bleiben, selten den ganzen Menschen offenbaren.
Am CD reizt mich vor allem das temporäre Rollenspiel, das Schlüpfen in eine bewunderte und geliebte für mich vollständigere Form des Daseins, mit vielen bunten Ausdrucksformen, aber eben auch mit dem erweiterten Spektrum an Emotionen, wie Verletzlichkeit, Verspieltsein, Albern, Weinen oder auch mal schwach sein zu dürfen. Oder nehmen wir das alltägliche Begrüßungsritual zwischen Menschen, die sich Freunde nennen, da bist du schon der Exot wenn du einen Typ mal etwas länger oder fester umarmst, vor allem in Nordeuropa. Mädels sind da viel offener und natürlicher im Umgang miteinander. Ihr wißt wohl, was ich meine.
Ich will aber auch nicht verhehlen, dass ich im Lauf der "Praxisjahre" als PTL die negativen Seiten des Frauseins durchaus auch empfunden und erlebt habe. Allein der große Aufwand, den die meisten Mädels darauf verwenden (müssen), um sich hübsch und präsentabel zu fühlen, wenigstens halbwegs den Schönheitsidealen in der RL, stammend aus der surrealen Hochglanzwelt der Fashion- und Kosmetikbranche, um unter Menschen zu gehen. Auch die immernoch nicht vollständige Gleichstellung der Frau in der Gesellschaft ist eine offene Wunde, die ich in meinem männlichen Leben nicht vermisse. Wir sind zwar dank Emanzipationsbewegung über mehrer Generationen ein gutes Stück voran gekommen, aber längst noch nicht am Ziel.
Für"˜s Erste will ich es hierbei belassen. Fortsetzung folgt bei Nachfragen.
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Re: Was sind eigentlich die Beweggründe für Männer, Frau sein zu wollen?
You must be kidding! But a great answer, indeed sister in crime.
Cheers!
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Re: Was sind eigentlich die Beweggründe für Männer, Frau sein zu wollen?
Hallöchen
Ich habe mich schon früh in die weibliche Rolle gewünscht. Es gibt so viele sehr schöne Varianten der weiblichen Kleidung die zudem auch noch angenehmer zu tragen ist. Als Frau hat man viel mehr Möglichkeiten etwas aus sich zu machen mit Makeup, Frisur, Schmuck, Nägel und Kleidungsstil. Eine Frau darf Gefühle zeigen sie darf schwach sein sie möchte beschützt werden usw als Mann bekommt man meist gesagt, sei stark, zeige keine schwächen, ein Mann heult nicht usw. Frauen sind für mich fastzinierende und irgendwie vollkommende Wesen und ich beneide sie.
Ich währe gern wie sie, eine richtige Frau.
Ich habe mich schon früh in die weibliche Rolle gewünscht. Es gibt so viele sehr schöne Varianten der weiblichen Kleidung die zudem auch noch angenehmer zu tragen ist. Als Frau hat man viel mehr Möglichkeiten etwas aus sich zu machen mit Makeup, Frisur, Schmuck, Nägel und Kleidungsstil. Eine Frau darf Gefühle zeigen sie darf schwach sein sie möchte beschützt werden usw als Mann bekommt man meist gesagt, sei stark, zeige keine schwächen, ein Mann heult nicht usw. Frauen sind für mich fastzinierende und irgendwie vollkommende Wesen und ich beneide sie.
Ich währe gern wie sie, eine richtige Frau.
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Re: Was sind eigentlich die Beweggründe für Männer, Frau sein zu wollen?
Frankly ... It is the only reason we are all doing this CD stuffRonda_PTL hat geschrieben: Do 7. Feb 2019, 20:01You must be kidding! But a great answer, indeed sister in crime.
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Re: Was sind eigentlich die Beweggründe für Männer, Frau sein zu wollen?
Now you got me, damn!Laila-Sarah hat geschrieben: Do 7. Feb 2019, 22:17Frankly ... It is the only reason we are all doing this CD stuffRonda_PTL hat geschrieben: Do 7. Feb 2019, 20:01You must be kidding! But a great answer, indeed sister in crime.
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Re: Was sind eigentlich die Beweggründe für Männer, Frau sein zu wollen?
FallenMycraft hat geschrieben: Do 7. Feb 2019, 08:06![]()
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Danke Laila, you made my day.
"Warum ich heute crossdresse? Sonst finde ich in der Innenstadt einfach keinen Parkplatz!"
was quatsch ist. Es sind Familienparkplätze. Also für Eltern mit Kinderwagen. Wer da ohne Kinderwagen rausgeht, den kann man genauso belangen wie ohne Behindertenausweis auf dem selbigen Parkplatz.
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FallenMycraft
Re: Was sind eigentlich die Beweggründe für Männer, Frau sein zu wollen?
Ich glaube wir haben da auf die Frauenparkplätze angespielt, nicht auf die Familienparkplätze. War aber sowieso als Scherz gemeint. Ich parke nach der Philosophie, jeder Gang macht schlank. Hab eh noch so einige Kilos zu vielToni Smith hat geschrieben: Fr 8. Feb 2019, 11:45FallenMycraft hat geschrieben: Do 7. Feb 2019, 08:06![]()
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Danke Laila, you made my day.
"Warum ich heute crossdresse? Sonst finde ich in der Innenstadt einfach keinen Parkplatz!"
was quatsch ist. Es sind Familienparkplätze. Also für Eltern mit Kinderwagen. Wer da ohne Kinderwagen rausgeht, den kann man genauso belangen wie ohne Behindertenausweis auf dem selbigen Parkplatz.
LG Daniela