Vorbild für die Gesellschaft sein - # 2
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ChristinaF
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Re: Vorbild für die Gesellschaft sein
Sehe das genauso wie Jasmine. Ich lebe wie ich lebe ohne Ausschweifungen; also ein fast schon ganz normales Frauenleben. Mit Arbeit die mir Spaß macht und mit Freizeit die ich genieße. Als Vorbild würde ich mich nie und nimmer sehen und auch nicht angesehen werden.
Und 90% der Reaktionen meiner Umwelt fallen bezüglich meiner Person positiv aus.
LG Christina
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Laila-Sarah
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Re: Vorbild für die Gesellschaft sein
Hallo,
Ein Vorbild für die Gesellschaft?
Vorbilder, Helden, Anführer: Das sind für mich ein Sachen was man nicht so nebenbei machen kann, sondern sein Leben danach leben muss und große Opfer bringen muss. Ich fühle mich dazu ehrlich gesagt nicht berufen. Denkt von mir was ihr wollt, aber ich will mein Leben nicht für meine Ideale völlig aufopfern. Selbst wenn, würde ich mir die frage stellen ob der TS Anteil hierbei die tragende Rolle spielt. Wenn es die tragende Rolle spielen würde, würde ich ja Vorbild für LGBTI sein und nicht die Welt.
Ich denke diesbezüglich generell eher analog zum Themen wie Umweltschutz:
Ein Einzelner kann die (um)Welt nicht aus eigener Kraft retten aber seinen Teil dazu beitragen und wenn genug mitmachen können wir gemeinsam die Umwelt retten. Wie heißt es so schön "Think global, act local". Daher und m.M.n.: Versucht ein guter Mensch zu sein (das seit ihr sowieso), versucht freundlich und aufklärend zu sein, nimmt Leuten die Ängste, beweist denen, dass wir keine Freaks oder Pervs sind.
Es ist wie bei einer Infektion. Du musst nur den Virus verbreiten. Der Rest erledigt sich von selbst (aber es wird dauern). Nur im positiven Sinne. Wir breiten keine Krankheiten aus, sondern wir heilen den Hass.
Vielleicht wir die Welt dann besser für kommende Generationen und wir haben unseren ein wenig Salz in dieser Suppe.
VlG
Ein Vorbild für die Gesellschaft?
Vorbilder, Helden, Anführer: Das sind für mich ein Sachen was man nicht so nebenbei machen kann, sondern sein Leben danach leben muss und große Opfer bringen muss. Ich fühle mich dazu ehrlich gesagt nicht berufen. Denkt von mir was ihr wollt, aber ich will mein Leben nicht für meine Ideale völlig aufopfern. Selbst wenn, würde ich mir die frage stellen ob der TS Anteil hierbei die tragende Rolle spielt. Wenn es die tragende Rolle spielen würde, würde ich ja Vorbild für LGBTI sein und nicht die Welt.
Ich denke diesbezüglich generell eher analog zum Themen wie Umweltschutz:
Ein Einzelner kann die (um)Welt nicht aus eigener Kraft retten aber seinen Teil dazu beitragen und wenn genug mitmachen können wir gemeinsam die Umwelt retten. Wie heißt es so schön "Think global, act local". Daher und m.M.n.: Versucht ein guter Mensch zu sein (das seit ihr sowieso), versucht freundlich und aufklärend zu sein, nimmt Leuten die Ängste, beweist denen, dass wir keine Freaks oder Pervs sind.
Es ist wie bei einer Infektion. Du musst nur den Virus verbreiten. Der Rest erledigt sich von selbst (aber es wird dauern). Nur im positiven Sinne. Wir breiten keine Krankheiten aus, sondern wir heilen den Hass.
Vielleicht wir die Welt dann besser für kommende Generationen und wir haben unseren ein wenig Salz in dieser Suppe.
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I have big dreams and a small world in between
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Marlene K.
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Re: Vorbild für die Gesellschaft sein
Ich finde Zitate ohne Quellenangabe eher störend. Das Zitat ist von Robert BetzFrieda hat geschrieben: Mi 23. Jan 2019, 06:58 Ich habe den Verfasser dieser Worte allerdings absichtlich nicht erwähnt, da er zu sehr polarisieren kann.
Namaste![]()
https://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Betz
Ich finde, eine solche Information ist hier nicht uninteressant und zumindest ich möchte wissen, von wem ich was lese.Robert Theodor Betz (* 23. September 1953 in Friedrich-Wilhelms-Hütte) ist ein deutscher Seminaranbieter, Coach, Autor psychologischer Bücher und auf dem Gebiet der Esoterik tätig. Er lebt in München und auf der griechischen Insel Lesbos.
...
Die durch das Land Nordrhein-Westfalen geförderte Beratungs- und Informationsstelle "Sekteninfo NRW" lastet Robert Betz"™ esoterischer Psychotherapiemethode Fälle mit schwerwiegenden negativen Konsequenzen für die psychische Gesundheit und familiäre Beziehungen an.
Marlene
Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon
Ich bin (nur) intolerant gegenüber der Intoleranz.
Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon
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Ronda_PTL
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Re: Vorbild für die Gesellschaft sein
Hi liebe Frieda,Bea Magdalena hat geschrieben: Mi 23. Jan 2019, 06:49 Hallo Frieda,
schöner Spruch!
ich hab mich bisschen selber wiedergefunden, bzw. beides durchlebt.
Dankeschön
Namaste
Ich finde das Zitat auch gut.
Ich umarme Dich!
Ronda
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"Don't dream it. Be it!" (Rocky Horror Picture Show)
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ExuserIn-2019-12-18
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... Vorbild für die Gesellschaft sein ...
Guten Morgen ...
vieles wurde ja schon richtigerweise angesprochen. Verbindliches, offenes Auftreten und Authentizität sind sicherlich Grundvoraussetzungen.
Meine Anmerkung: ein Vorbild kann man eigentlich nicht sein, sondern zu einem Vorbild wird man von anderen erhoben.
Wenn wir von "Vorbild sein" sprechen, meinen wir die Darstellung einer eigenen Moral-/Verhaltensstruktur unseres gesellschaftlichen Ideals bzw idealisierten Verhaltens = das was unserer Meinung nach richtig ist, vorleben .... .
Wenn ich früher sagte: "Ich möchte meinem Kind ein Vorbild sein", dann meinet ich wohl auch:
ich möchte, dass er zumindest in Teilen so wird, wie ich bin ... mich "als Vorbild für sein Leben" nimmt. Mich letztendlich auch anerkennt.
Ob er das letztendlich gemacht hat oder nicht und ob er mich so sieht, dass bezweifle ich eher. Das müsste man ihn fragen.
Wenn ich also Vorbild sein möchte, muss ich mich letztendlich wohl auch fragen, was die anderen diesbezüglich von mir erwarten würde (das machst Du ja hier auch). Wenn ich dann aber anfange mich zu verbiegen - so zu sein, wie ich eigentlich nicht bin, stellt sich natürlich die Frage, ob ich dann eigentlich noch Vorbild bin und für wen eigentlich.
Ich hoffe ich konnte meine Gedankengänge verständlich machen. Spannendes Thema ....
Liebe Grüße
Vanessa
vieles wurde ja schon richtigerweise angesprochen. Verbindliches, offenes Auftreten und Authentizität sind sicherlich Grundvoraussetzungen.
Meine Anmerkung: ein Vorbild kann man eigentlich nicht sein, sondern zu einem Vorbild wird man von anderen erhoben.
Wenn wir von "Vorbild sein" sprechen, meinen wir die Darstellung einer eigenen Moral-/Verhaltensstruktur unseres gesellschaftlichen Ideals bzw idealisierten Verhaltens = das was unserer Meinung nach richtig ist, vorleben .... .
Wenn ich früher sagte: "Ich möchte meinem Kind ein Vorbild sein", dann meinet ich wohl auch:
ich möchte, dass er zumindest in Teilen so wird, wie ich bin ... mich "als Vorbild für sein Leben" nimmt. Mich letztendlich auch anerkennt.
Ob er das letztendlich gemacht hat oder nicht und ob er mich so sieht, dass bezweifle ich eher. Das müsste man ihn fragen.
Wenn ich also Vorbild sein möchte, muss ich mich letztendlich wohl auch fragen, was die anderen diesbezüglich von mir erwarten würde (das machst Du ja hier auch). Wenn ich dann aber anfange mich zu verbiegen - so zu sein, wie ich eigentlich nicht bin, stellt sich natürlich die Frage, ob ich dann eigentlich noch Vorbild bin und für wen eigentlich.
Ich hoffe ich konnte meine Gedankengänge verständlich machen. Spannendes Thema ....
Liebe Grüße
Vanessa
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Emilia
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Re: Vorbild für die Gesellschaft sein
Juten Morjen,
Die Art wie wir durch das Leben gehen, ist beeinflussend für unsere Umwelt. Wenn ich mich in erster Linie menschlich bewege, werde ich niemanden stören und keinen Negativeindruck hinterlassen. In den meisten Fällen, schreit es raus, wie es hinein ruft.
Ich war auch schon als Emilia in der Öffentlichkeit unterwegs und habe dabei nicht die Übertranse raus hängen lassen und gesagt, da bin ich, ihr müsst mich nehmen wie ich bin. Nein ich bin stehen geblieben und habe Antwort gegeben, mich mit der Öffentlichkeit unterhalten und dabei die selbe Ebene eingenommen wie mein Gegenüber. Klein und versteckend habe ich mich dabei nicht bewegt, jedoch eine feste Meinung vertreten, die ich sachlich erklären konnte.
Sicherlich ist es mir auch egal, was andere über mich denken und ich weiß, dass man mit dem Finger auf uns zeigt, da kann ich hervorragend mit umgehen.
Doch ich meine, wenn wir mit dem Respekt, den wir von anderen erwarten, auf die Welt zugehen, können unbeantwortete Fragen erklärt werden und das sind wir den unwissenden gegenüber schuldig, es in loyaler Art beizubringen.
Es müssen meiner Meinung nach keine trophäenschleppenden Helden geboren werden, um ein Vorbild abzugeben.
LG, Emi
Die Art wie wir durch das Leben gehen, ist beeinflussend für unsere Umwelt. Wenn ich mich in erster Linie menschlich bewege, werde ich niemanden stören und keinen Negativeindruck hinterlassen. In den meisten Fällen, schreit es raus, wie es hinein ruft.
Ich war auch schon als Emilia in der Öffentlichkeit unterwegs und habe dabei nicht die Übertranse raus hängen lassen und gesagt, da bin ich, ihr müsst mich nehmen wie ich bin. Nein ich bin stehen geblieben und habe Antwort gegeben, mich mit der Öffentlichkeit unterhalten und dabei die selbe Ebene eingenommen wie mein Gegenüber. Klein und versteckend habe ich mich dabei nicht bewegt, jedoch eine feste Meinung vertreten, die ich sachlich erklären konnte.
Sicherlich ist es mir auch egal, was andere über mich denken und ich weiß, dass man mit dem Finger auf uns zeigt, da kann ich hervorragend mit umgehen.
Doch ich meine, wenn wir mit dem Respekt, den wir von anderen erwarten, auf die Welt zugehen, können unbeantwortete Fragen erklärt werden und das sind wir den unwissenden gegenüber schuldig, es in loyaler Art beizubringen.
Es müssen meiner Meinung nach keine trophäenschleppenden Helden geboren werden, um ein Vorbild abzugeben.
LG, Emi
Eines Tages werden wir sterben, aber an allen anderen Tagen nicht.
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Bea Magdalena
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Re: ... Vorbild für die Gesellschaft sein ...
Hallo Vanessa,VanessaL hat geschrieben: Do 24. Jan 2019, 04:28 Guten Morgen ...
vieles wurde ja schon richtigerweise angesprochen. Verbindliches, offenes Auftreten und Authentizität sind sicherlich Grundvoraussetzungen.
Meine Anmerkung: ein Vorbild kann man eigentlich nicht sein, sondern zu einem Vorbild wird man von anderen erhoben.
Wenn wir von "Vorbild sein" sprechen, meinen wir die Darstellung einer eigenen Moral-/Verhaltensstruktur unseres gesellschaftlichen Ideals bzw idealisierten Verhaltens = das was unserer Meinung nach richtig ist, vorleben .... .
Wenn ich früher sagte: "Ich möchte meinem Kind ein Vorbild sein", dann meinet ich wohl auch:
ich möchte, dass er zumindest in Teilen so wird, wie ich bin ... mich "als Vorbild für sein Leben" nimmt. Mich letztendlich auch anerkennt.
Ob er das letztendlich gemacht hat oder nicht und ob er mich so sieht, dass bezweifle ich eher. Das müsste man ihn fragen.
Wenn ich also Vorbild sein möchte, muss ich mich letztendlich wohl auch fragen, was die anderen diesbezüglich von mir erwarten würde (das machst Du ja hier auch). Wenn ich dann aber anfange mich zu verbiegen - so zu sein, wie ich eigentlich nicht bin, stellt sich natürlich die Frage, ob ich dann eigentlich noch Vorbild bin und für wen eigentlich.
Ich hoffe ich konnte meine Gedankengänge verständlich machen. Spannendes Thema ....
Liebe Grüße
Vanessa
will Dir zustimmen.
Zum Vorbild wird man durch andere gemacht, finde ich absolut richtig.
Man kann versuchen, Vorbild zu sein, ob man aber als Vorbild angenommen wird entscheiden andere. Bei den Kindern entscheiden die Kinder, ob sie unser Beipiel annehmen.
Nur wenn ich meine Überzeugung vorlebe, habe ich eine kleine Chance, als Vorbild angenommen zu werden, sich "verbiegen" wird schnell erkannt und erreicht das Gegenteil.
Liebe Grüße
Bea
ich bin keine Frau, leider
und werde bedauerlicherweise auch nie eine Frau (100%) werden können.
Aber: ich fühle mich als Simulation einer Frau und dabei bin ich mega glücklich!
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Cybill
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Re: Vorbild für die Gesellschaft sein
Ich warne an dieser Stelle jede Person davor, sich mich als Vorbild zu nehmen!
Gruß Cybill
Gruß Cybill
Scio quid nolo! - Ich weiß was ich nicht will!
Im Übrigen: Ich bin nicht hauptberuflich transsexuell!
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Ulrike-Marisa
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Re: Vorbild für die Gesellschaft sein
hey Cybill,
...wird nicht vorkommen; wir nehmen dich so wie du bist.
Gruß, Ulrike-Marisa
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Gruß, Ulrike-Marisa
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Joe95
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Re: Vorbild für die Gesellschaft sein
Vorbild, Beispiel oder was auch immer.
Ich meine auch irgendwo gelesen zu haben "was kann ich für die Sache tun?".
Ich denke es ist etwas, das sich einpendelt.
Ich werde meine Vergangenheit niemals loswerden, man sieht sie meinem Körper zu sehr an. Anfänglich war ich ja fast euphorisch ob all dem, was ich als Frau darf, vor allem was ich anziehen darf.
Dann kam eher Frust auf, weil die ganzen, schönen Sachen an mir garnicht mehr so schön aussehen. Jetzt bin ich immer noch auf der Suche nach "meiner" Kleidung. Nicht Maskulin, aber auch nicht so feminin wie ich mal gedacht hab.
Was das jetzt mit Vorbild zu tun hat?
Je natürlicher ich erscheine um so mehr werde ich in der Gesellschaft akzeptiert.
Daher zeige ich dass es wichtiger ist man selbst zu sein als zu versuchen perfekt zu sein und das die Gesellschaft durchaus "andere" akzeptiert.
Ich meine auch irgendwo gelesen zu haben "was kann ich für die Sache tun?".
Ich denke es ist etwas, das sich einpendelt.
Ich werde meine Vergangenheit niemals loswerden, man sieht sie meinem Körper zu sehr an. Anfänglich war ich ja fast euphorisch ob all dem, was ich als Frau darf, vor allem was ich anziehen darf.
Dann kam eher Frust auf, weil die ganzen, schönen Sachen an mir garnicht mehr so schön aussehen. Jetzt bin ich immer noch auf der Suche nach "meiner" Kleidung. Nicht Maskulin, aber auch nicht so feminin wie ich mal gedacht hab.
Was das jetzt mit Vorbild zu tun hat?
Je natürlicher ich erscheine um so mehr werde ich in der Gesellschaft akzeptiert.
Daher zeige ich dass es wichtiger ist man selbst zu sein als zu versuchen perfekt zu sein und das die Gesellschaft durchaus "andere" akzeptiert.
Sei vorsichtig mit deinen Wünschen, sie könnten in Erfüllung gehen.
Natürlich ist das wahr, es steht doch im Internet!
Du hast ne Frage, brauchst Rat oder Hilfe?
Ohren verleih ich nicht, aber anschreiben darfst du mich jederzeit...
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Nicole Fritz
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Re: Vorbild für die Gesellschaft sein
Hallo Joe,Joe95 hat geschrieben: Fr 25. Jan 2019, 08:54 Daher zeige ich dass es wichtiger ist man selbst zu sein als zu versuchen perfekt zu sein und das die Gesellschaft durchaus "andere" akzeptiert.
das ist genau der Weg, den ich jetzt auch zu gehen versuche. Bei Dir setzt die Natur enge Grenzen bezüglich einer perfekten Frau - mit denen Du inzwischen sehr gut umzugehen gelernt hast -, und ich will gar keine perfekte Frau darstellen. Also ist mein Motto in der Öffentlichkeit: soviel Enby wie möglich und so viel Frau wie zum wohl Fühlen nötig. Wenn ich dabei natürlich rüber komme, akzeptiert man mich auch meistens - trotz männlicher Stimme und Gestik. Wozu soll ich mich also verbiegen?
LG Nicole
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Ulrike-Marisa
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Re: Vorbild für die Gesellschaft sein
Moin zusammen,
...wir, die von der Thematik betroffenen sind ja bestimmt nicht die Avantgarde der Scene und Vorbilder. Ja Vorbilder werden von anderen gemacht, aber in gewissem Sinne sind wir es doch, nämlich für uns selbst, und für die vielen noch fragenden, denen wir mit unseren Erfahrungen vielleicht einen gangbaren Weg aufzeigen können, Beispiel geben können für machbare Lebenswege und Lösungen für Kompromisse anregen können. Das tun wir dann, wenn wir uns selbst akzeptieren und das auch durch unser Verhalten, Kommunikation und letztlich auch unser Aussehen etc. auf natürliche Weise nach außen in die Gesellschaft tragen. Gerade gestern Abend auf dem Amt habe ich mit zwei Mitarbeiterinnen der Serviceabteilung ein nettes Gespräch über meinen dgti-Ergänzungsausweis geführt. Von der ganzen Problematik hatten sie noch nichts rechtes bisher gehört; sie waren sehr interessiert und wissen nun mehr, da wir auch über meinen Lebensweg gesprochen habe, wobei ich immer ganz offen bin, da gibt's nichts zu verheimlichen.
So meine ich das, Vorbild sein, Beispiel geben , der Sache dienen, wenn es angemessen und möglich ist.
Schönes Wochenende, Grüße, Ulrike-Marisa
...ich bin das, was ich bin und nicht das, was andere in mir zu sehen glauben...
...wir, die von der Thematik betroffenen sind ja bestimmt nicht die Avantgarde der Scene und Vorbilder. Ja Vorbilder werden von anderen gemacht, aber in gewissem Sinne sind wir es doch, nämlich für uns selbst, und für die vielen noch fragenden, denen wir mit unseren Erfahrungen vielleicht einen gangbaren Weg aufzeigen können, Beispiel geben können für machbare Lebenswege und Lösungen für Kompromisse anregen können. Das tun wir dann, wenn wir uns selbst akzeptieren und das auch durch unser Verhalten, Kommunikation und letztlich auch unser Aussehen etc. auf natürliche Weise nach außen in die Gesellschaft tragen. Gerade gestern Abend auf dem Amt habe ich mit zwei Mitarbeiterinnen der Serviceabteilung ein nettes Gespräch über meinen dgti-Ergänzungsausweis geführt. Von der ganzen Problematik hatten sie noch nichts rechtes bisher gehört; sie waren sehr interessiert und wissen nun mehr, da wir auch über meinen Lebensweg gesprochen habe, wobei ich immer ganz offen bin, da gibt's nichts zu verheimlichen.
So meine ich das, Vorbild sein, Beispiel geben , der Sache dienen, wenn es angemessen und möglich ist.
Schönes Wochenende, Grüße, Ulrike-Marisa
...ich bin das, was ich bin und nicht das, was andere in mir zu sehen glauben...
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susanneb
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Re: Vorbild für die Gesellschaft sein
Hallo
Ich behaupte mal, dass unsere Kinder von Natur aus tolerant sind. Erst das Umfeld sorgt für die Intoleranz.
Wenn ich daran denke wer im Laufe der Geschichte schon alles Vorbild war, dann will ich lieber versuchen nicht als schlechtes Beispiel rum zu laufen.
Ich versuche möglichst unauffällig zu sein. Das ich trotzdem auffalle erkenne ich an den Reaktionen der Menschen mit denen ich Kontakt habe. Negative Kommentare gab es nicht, und so hoffe ich ein wenig zur Akzeptanz bei zu tragen.
Allerdings gebe ich zu, dass mir mein Wohlbefinden vorrangig ist.
LG
Susanne
Ich behaupte mal, dass unsere Kinder von Natur aus tolerant sind. Erst das Umfeld sorgt für die Intoleranz.
Wenn ich daran denke wer im Laufe der Geschichte schon alles Vorbild war, dann will ich lieber versuchen nicht als schlechtes Beispiel rum zu laufen.
Ich versuche möglichst unauffällig zu sein. Das ich trotzdem auffalle erkenne ich an den Reaktionen der Menschen mit denen ich Kontakt habe. Negative Kommentare gab es nicht, und so hoffe ich ein wenig zur Akzeptanz bei zu tragen.
Allerdings gebe ich zu, dass mir mein Wohlbefinden vorrangig ist.
LG
Susanne
Albert Einstein
Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind
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Ronda_PTL
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Re: Vorbild für die Gesellschaft sein
Hi community:
Ich denke, Vorbild für wen auch immer zu sein, ist ein verflixt hoher Anspruch an jedweden Menschen, den nur die wenigsten wohl in voller Breite erfüllen. Schon gar nicht wenn man / Frau einer kontrovers empfundenen Minderheit angehört. Das vorweg.
Bleibt für mich die Frage, ob ich persönlich überhaupt das sein wollte, selbst wenn ich dazu taugen würde? Ganz ehrlich, nicht für unseren Lebensweg, weder den selbstgewählten als CD, vielleicht eher noch für die Minderheit der TG / TI, die sich dieser Rolle gewachsen fühlen.
Meine Vorbilder, an denen ich mich versuche zu orientieren, sind eher die menschlich beeindruckenden IKONEN, die für die Grundwerte dessen stehen, was unsere Spezies ausmachen sollte. Sprich Menschen wie Nelson Mandela, Martin Luther King, Mahatma Gandhi oder auch John Lennon ... nicht weil sie alle schon tot sind, oder gar ermordet wurden, sondern für Ihre Überzeugungen, die sie gelebt haben.
Wer sich aus unseren Kreisen jedoch als mögliches Vorbild empfindet, dem sei dies unbenommen, das kann ich respektieren, wenn ich es auch nicht selbst sein möchte. Besser gefällt mir die Vorstellung eine INSPIRATION, eine Mutmacherin, ein Katalysator oder Wegbegleiterin für Menschen zu sein, die auf der Suche nach dem ganz individuellen Lebensmodell für sich sind, dabei nicht alleine die Herausforderungen tragen können.
"Gute Nacht, Freunde!"
Ronda
Ich denke, Vorbild für wen auch immer zu sein, ist ein verflixt hoher Anspruch an jedweden Menschen, den nur die wenigsten wohl in voller Breite erfüllen. Schon gar nicht wenn man / Frau einer kontrovers empfundenen Minderheit angehört. Das vorweg.
Bleibt für mich die Frage, ob ich persönlich überhaupt das sein wollte, selbst wenn ich dazu taugen würde? Ganz ehrlich, nicht für unseren Lebensweg, weder den selbstgewählten als CD, vielleicht eher noch für die Minderheit der TG / TI, die sich dieser Rolle gewachsen fühlen.
Meine Vorbilder, an denen ich mich versuche zu orientieren, sind eher die menschlich beeindruckenden IKONEN, die für die Grundwerte dessen stehen, was unsere Spezies ausmachen sollte. Sprich Menschen wie Nelson Mandela, Martin Luther King, Mahatma Gandhi oder auch John Lennon ... nicht weil sie alle schon tot sind, oder gar ermordet wurden, sondern für Ihre Überzeugungen, die sie gelebt haben.
Wer sich aus unseren Kreisen jedoch als mögliches Vorbild empfindet, dem sei dies unbenommen, das kann ich respektieren, wenn ich es auch nicht selbst sein möchte. Besser gefällt mir die Vorstellung eine INSPIRATION, eine Mutmacherin, ein Katalysator oder Wegbegleiterin für Menschen zu sein, die auf der Suche nach dem ganz individuellen Lebensmodell für sich sind, dabei nicht alleine die Herausforderungen tragen können.
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lilijana
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Re: Vorbild für die Gesellschaft sein
Hallo zusammen,
dachte nicht, das da doch so einiges an Antworten kommt, Danke!
Ich denke, man selbst kann sich nicht zum Vorbild machen, das müssen schon andere machen. Wenn man seinem Herzen folgt, seinen Weg geht, darauf vertraut das in allem etwas positives steckt und dabei auch die Menschen um einen herum nicht vergisst, dann finde ich sollte man schon ein gutes Vorbild für andere sein.
Dabei finde ich, das man als nicht CIS Mensch es viel schwerer hat, aber nichts desto trotz sollte jeden Tag immer das beste gegeben werden. Dabei sollte man sich selbst nicht vergessen oder für andere verbiegen, denn dann finde ich ist man nicht mehr authentisch.
@Steffi; Ich fühle mich geehrt, Danke!
@Alle die kein Vorbild sein wollen; Evtl. seid ihr es schon für jemand ohne das ihr es wisst.
@Alle die jeden Tag authentisch in der Öffentlichkeit unterwegs sind; Ihr seid schon Vorbild für alle anderen, die sich noch nicht nach draussen getraut haben. Denn die, die nach draussen möchten, werden sich an euch orientieren.
Dabei ist es völlig egal ob das Passing perfekt ist oder ob man sich einfach nur so zeigt, wie man selbst ist.
Viele Grüße
Lilijana
dachte nicht, das da doch so einiges an Antworten kommt, Danke!
Ich denke, man selbst kann sich nicht zum Vorbild machen, das müssen schon andere machen. Wenn man seinem Herzen folgt, seinen Weg geht, darauf vertraut das in allem etwas positives steckt und dabei auch die Menschen um einen herum nicht vergisst, dann finde ich sollte man schon ein gutes Vorbild für andere sein.
Dabei finde ich, das man als nicht CIS Mensch es viel schwerer hat, aber nichts desto trotz sollte jeden Tag immer das beste gegeben werden. Dabei sollte man sich selbst nicht vergessen oder für andere verbiegen, denn dann finde ich ist man nicht mehr authentisch.
@Steffi; Ich fühle mich geehrt, Danke!
@Alle die kein Vorbild sein wollen; Evtl. seid ihr es schon für jemand ohne das ihr es wisst.
@Alle die jeden Tag authentisch in der Öffentlichkeit unterwegs sind; Ihr seid schon Vorbild für alle anderen, die sich noch nicht nach draussen getraut haben. Denn die, die nach draussen möchten, werden sich an euch orientieren.
Dabei ist es völlig egal ob das Passing perfekt ist oder ob man sich einfach nur so zeigt, wie man selbst ist.
Viele Grüße
Lilijana
Manche Menschen brauchen lange, bis sie geboren wurden.