Aska's Transgender Tagebuch
Aska's Transgender Tagebuch

Crossdressing und selbst Erlebtes... Erdachtes
Aska

Aska's Transgender Tagebuch

Post 1 im Thema

Beitrag von Aska »

Hallo ihr lieben,...
ich möchte euch hin und wieder meine Erfahrungen mitteilen und Berichten was mir im Zusammenhang zu meiner weiblichen Seite wiederfährt.

Und ich fange hier gleich aus aktuellem Anlass an.
Heute Abnend werde ich nämlich zu einer Geburtstagsfeier eines guten Freundes gehen. Und zwar Outdoor.
Er und ein paar meiner Freunde die mich dorthin begleiten werden kennen mich schon in meiner weiblichen Form. Allerdings bin ich bisher nur zu Hause so rum gelaufen, bzw. wenn ich draußejn war, dann nur ganz kurz maximal bis zum Briefkasten. Oder mit ner Jacke drüber das man es fast nicht sieht.

Diesmal werd ich mich aber so raus trauen wie ich eigendlich jeden Tag zu Hause rum laufe. Ich habe mir blaue Jeans, nen weißes langärmliges Shirt und nen schwarzes eng anligendes Tanktop ausgesucht. Vielelicht trage ich noch ein Hemd drüber, je nach Wetter. Ich werd mich auch ganz dezent an etwas Kosmetik versuchen, Kajal, Liedschatten, Nagellack... aber nichts auffälliges.

Wie man an der Uhrzeit sicher feststellen kann ich noch net schlafen und bin jetzt schon total aufgeregt. Es kommen nämlich noch Freunde des Feiernden, die mich noch nicht kennen und vor denen ich zum ersten mal unter weiblichen Namen vorgestellt werden soll. Ich weis überhaupt nicht wie Sie reagieren werden und wie ich reagieren soll. Ich weis das ich definitiv beim zweiten Blick als Kerl geoutet bin, aber das möcht ich in kauf nehmen, habe trotzdem ne riesen Angst vor.
Aber ich hoffe, nachdem ich mir das hier von der Seele geschrieben habe, schaff ich es vielleicht noch ein bisschen Schlaf zu finden und mich dann geistig auf den Heutigen Abend vorzubereiten :3

Ich hoffe mal ganz naiv das es alles gut laufen wird, wo ich ja sonst lieber der Devise folge: Wer nicht erwartet kann nicht enttäuscht werden und nur positiv überrascht werden.

In dem Fall das ich das überstehe ließt man sich :3

Liebe Grüße,
Aska

PS: Ich freu mich natürlich hier auch über Kommentare, Ratschläge und/oder Beiträgen von euch.
Bianca D.
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Re: Aska's Transgender Tagebuch

Post 2 im Thema

Beitrag von Bianca D. »

Moin Aska,

Ich kann mich Michi nur anschließen: Immer locker bleiben!Das schreibt sich leichter als es den Anschein hat,ist aber so.Habe Anfangs auch Blut und Wasser geschwizt,aber mit guten Freunden im Rücken,ist es kein Problem.Frauen haben im allgemeinen noch viel weniger Schwierigkeiten mit uns und Männer?Sind eben Männer,von vorsichtiger Zurückhaltung bis offener Zustimmung hab ich
da auch schon alles durch!Also: Don`t worry-be happy! (smili)

LG Bianca
Ick wees nüscht,kann nüscht,hab aba jede Menge Potenzial
Aska

Re: Aska's Transgender Tagebuch

Post 3 im Thema

Beitrag von Aska »

@Michi: Danke noch mal für das Willkommen hier :3
Ich versuche eigendlich meinst etwas positiv zu denken, ich bin aber weder pessimistisch noch optimistisch, einfach weil beides keine akzeptablen Erwartungshaltungen sind. Ich bin halt skeptisch, auch wenn ich zu diesem thema bisher immer wieder positiv überrascht bin, aber das ist irgendwie besser als wenn ich negitiv überrascht werde, ich brauche das Erfolgserlebnis ein kleines bisschen um Mut zu behalten weiter zu machen.

Und Bianca stimmt ich da auch zu, das es mit Freundinin manchmal sogar noch leichter ist, wenn Sachen zusammen macht. Ich kann es inzwischen gut nachvollziehen, warum Mädeln gerne zusammen Shoppen, oder auf Toilette, usw. gehen (war für mich fürher, wie vielen anderen Jungs ein Rätzel war). ^..^

Zum Gestrigen Abend. Ich bin leider nicht mehr dazu gekommen direckt danach zu berichten, weil einerseits der Abend bis in die Morgenstunden ging und andererseits so viel Alkohol im Spiel war, das ich den ganzen Sonntag zum ausnüchtern gebraucht habe.
Aber:
Der Abend war ein voller Erfolg in ganzer Linie.
Ich bin so froh das ich mich das getraut habe!

Aber der Reihe nach... als es dann endlich los ging hab ich meine ganze aufregung irgendwie ausgeblendet und bin mit den jungs einfach los gezogen. Wir haben auf dem hinweg ein Bierchen getrunken und uns wie immer unterhalten. Als ob ales so währe wie immer.
In der Ubahn war es mir dann schon ein bisschen mulmig, weil ich wusste das man das Makeup und auch die Oberweite von mir etwas sieht, aber ich glaube das hat keiner so wirklich mitbekommen. Irgendwie achtet eigendlich ja auch kaum jemand auf seine Mittmenschen.
Dann kam die Vorstellung vor den Freunden. Es war schon ungewöhnlich. Ich glaube da hat noch niemand genau gewusst ob was ich nun bin.
Später im Gespräch wurde dann aber gewiss jedem klar das ich eigednlich nen Typ bin, aber das hat dann doch niemanden gestört, es hat aber auch nie jemand was dazu gesagt oder gefragt. Ich hätte schon gerne gewusst was sie so über mich gedacht haben,... aber eigendlich sage ich mir auch das es mir ja egal sein kann.
Ich weis das ich mich so verhalten habe wie ich mich immer verhalte, ich war ganz ich selbst und hatte sogar mehr das Gefühl befreit zu sein, nicht in der männlichen Rolle eingeengt. Die Party war bis zum Ende sehr schön und es ab auch das ein und andere kleine Gespräch mit den Freunden was ganz normal verlaufen ist.

Eine Situation war mir dann doch schon etwas peinlich.
Irgendwann musste ich dann doch mal für kleine Mädchen und fragte wohin ich da hin müsste. Das Geburtstagskind schickte mich ganz selbstverständlich ohne nachfrage zur Damentoilette. Auf dem Weg dahin schlängelte ich mich durch den Kneipenbereich bis mir der Weg von einigen älteren Stammgästen versperrt war, die am Ende der Theke den die Tür zur Toilette versperrten. In meinem bemühen mich durch sie hindurchzuslängeln meint dann einer der Herren freudlich bestimmt zu mir: "Das Herrenklo ist draußen um die Ecke!" Uff... Herz sackt erstmal ab... notgedrungen Reagere ich noch ganz perplex mit einem zaghaft beschämten lächeln und zeige ihm wortlos meine lackierten Fingernägel.
In dem Moment dachte ich mir dann nur... wenn das jetzt nicht klappt... Erdboten tuh dich auch und verschlimg mich!
"Na wenn das so ist." Antwortet er mir auf meine Geste und macht mir den Weg frei.
Glück gehabt... ich hab mich trotzdem in Gund und Boden geschämt,... trotzdem würde ich das wieder so tun, einfach weil ich finde das es richtig ist. Ich kann ja nichts dafür das mein Passing noch nicht so perfekt ist, ich habe mir ja stundenlang mühe gegeben und es ist noch nie ein Meister vom Himmel gefallen. Die ganzen richtigen Mädels in meinem Alter hatten ihre ganze Pubertät zeit gehabt das zu lernen,... ich hab da noch gans schön viel nachzuholen.


Nun ja,... am Donnerstag begleitet mich ein guter Freund zu einer Selbsthinfegruppe in Berlin,... welche genau kann ich mich nicht entscheiden, da gibt es mehrere Termine auf ein mal diese Woche. Ich werd mal allen Mut zusammen nehmen und überall anrufen und mal Fragen wie das so aussieht.
Ich weis ja auch noch nicht ob ich da so immer zu Hause, oder als Kerl hingehen soll. Auf etweilige Fragen, bezüglich meinem Outfit würd ich dann warscheinlich kein vernüftiges Wort rauskriegen >..<
Aber das lässt sich ja vielleicht auch vorab telefonisch klären... mal sehen.

Am Wochenende dann möchte eine sehr gute Freundin ins Freie. Entweder im Park spatzeiren gehen, oder vielleicht wenn es irgendwo stattfindet, auf einen Mittelaltermarkt. Ich würde mich auf zweiteres sehr freuen, weil sie Fotos machen möchte, und ich schon sehr lange gerne mal in meinem Mittelalterkleid auf so einen Markt gehen möchte. Zum einen als mutprobe undübung zum Selbstvertrauen,... zum anderen weil es einfach nur Spaß macht! Mal sehen was daraus wird.

Das war's erstmal wieder von mir... mal wieder so spät schon...
Liebe Grüße
Aska
Joe95
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Re: Aska's Transgender Tagebuch

Post 4 im Thema

Beitrag von Joe95 »

na, oft werden menschen, die anders sind, nur wegen ihrem anderssein angefeindet, aber - wie dein bericht zeigt - zum glück nicht immer!
Aska hat geschrieben:... trotzdem würde ich das wieder so tun, einfach weil ich finde das es richtig ist...
find ich auch und beim nächsten mal bist du ein wenig selbstbewusster!
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Re: Aska's Transgender Tagebuch

Post 5 im Thema

Beitrag von Joe95 »

wie verschieden doch die eindrücke sind...
ich lese aus dem bericht - grob umrissen - erstes ausgehen "en femme" mit outing im bekanntenkreis, wenig probleme, ein schöner abend...
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Re: Aska's Transgender Tagebuch

Post 6 im Thema

Beitrag von Bianca D. »

Joe95 hat geschrieben:wie verschieden doch die eindrücke sind...
ich lese aus dem bericht - grob umrissen - erstes ausgehen "en femme" mit outing im bekanntenkreis, wenig probleme, ein schöner abend...
Hallöchen,

So sehe ich das auch!Wenn man als TS anfängt,läuft eben noch nicht alles rund aber mit der Übung kommt die Routine und dann gibt es auch keine Zweifel mehr an der Person.
@ Aska: Mach weiter so!

LG Bianca
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Re: Aska's Transgender Tagebuch

Post 7 im Thema

Beitrag von Joe95 »

genau das meinte ich ja mit "eindrücken".
du suchst nach realen angaben und einem abbild dessen, was nun real abgelaufen ist, ich habe versucht die stimmung und gefühle einzufangen.

das bild eines androgyn-femininen wesens kam dabei ganz von selbst...
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Re: Aska's Transgender Tagebuch

Post 8 im Thema

Beitrag von Aska »

Ich habe ziemlich viel darüber nachgedacht was ihr mir so geantwortet habt. Aber der Reihe nach:

@ Joe: Danke erstmal für die aufmunternden Worte. Ich denke du hast schon richtig aus meinem Wirrwar rausgelesen, dass das mein erster Abend "en femme" war,... und vor allem das es ein schöner Abend ohne wirkliche Probleme war :3

Claudia hat aber schon irgendwie Recht mit dem eher androgynen Wesen. Lag vielleicht auch an der Art wie ich den Abend beschrieben habe. Aber es stimmt schon das ich mich in keine richtige Geschlechtsrolle einfinden kann. Für mich ist zur Zeit ein großer innerer Konflikt das ich absolut nicht Mann sein will, aber ich auch nicht Frau sein kann.
Nicht weil ich es nicht wirklich will, sondern weil ich ich es irgendwie nicht Realisieren kann. Ich habe mir ja schon sehr viel Mühe bei meinem Passing gegeben, habe über 3,5h mich für den Abend vorbereitet um einen natürlichen Casual-Look hinzubekommen, in dem ich mich halt richtig und wohl finde.
(Hierzu auch mal ein paar Fotos, da ich noch kein Album haben kann, Bildquali ist leider nicht perfekt. Hatte dazu auch noch weise Adidas Sportschuhe an mit knalligen Lilanen Steifen und Schürsenkeln.)
http://img98.imageshack.us/img98/6354/bild004zx.jpg
http://img861.imageshack.us/img861/4971/bild006f.jpg
http://img688.imageshack.us/img688/3931/bild011b.jpg
http://img717.imageshack.us/img717/8196/bild014w.jpg
http://img600.imageshack.us/img600/4642/bild015z.jpg


Mit dem Outfit selbst bin ich ja auch sehr zufrieden, da es aktuell und meinem Alter und Typ und vor allem mir entsprechend ist. Nur weis ich einfach das man mir trotz allem Ansieht das ich biologisch Männlich bin. Das ist meine große Diskrepanz die mir dann zum einen mein Selbstvertrauen raubt und zum anderen das Zugehörigkeitsgefühl nimmt Weiblich zu sein.

Ich habe ja überhaupt kein Problem damit wie das andere sehen,... und selbst wenn meine sich Mühe geben in mir eine weibliche Person zu sehen, so rutscht doch immer wieder das "Er" raus. Jedes mal ist das eine Erinnerung an mein unvollkommenen äußeren und jedes mal ist es ein kleiner aber schmerzfhafter Stich. Ich habe auch bisher noch keine Lösung gefunden wie ich weiter damit umgehen soll und ich weis das ich mich deswegen auch selbst hin und wieder ziemlich fertig mache, wenn es mal nicht so gut läuft.

Doch der Abend war zum Glück gut gewesen. Und um deine Frage zu beantworten Claudia: Das Ziel für den Abend war den Geburstatgs des guten Freundes zu feiern, Spaß zu haben und mich endlich mal zu überwinden in weiblichen Outfit und im Freundeskreis als Frau satt als Mann raus zu gehen. Und das hat ja auch super toll geklappt :3

Und ich hoffe, dass auch das Passingproblem vielleicht mit mehr Übung weniger werden wird.

---
Nun aber noch was aktuelles:

Für das SHG-Treffen hat sich ergeben das ich am Donnerstag zu einer Gruppe gehen werde die an dem Nachmittag im freien Grillen wollen. Ich schwanke noch etwas in welchem Outfit ich hingehen soll. Einerseits möchte ich mich schon möglichst so oft wie möglich weiblich Kleiden, da ich mich so wohler und freier fühle. Außerdem begleitet mich ein Freund und warscheinlich eine Freundin, sodass ich mich auch trauen würde mit ihnen so gekleidet raus zu gehen. Andererseits ist mir diesmal sehr wichtig wie die anderen dort auf mich reagieren werden und das ich dort Anschluss finde. Ich möchte ja nicht das ich ein falsches Bild von mir erzeuge und im Moment würde ich das in jedem Fall:
In Mannverkleidung fühle ich mich falsch und unwohl, aber ich bin so nicht "angreifbar".
Als Frau hingegen ist da der Markel das jeder gleich einen Einblick in meine Gefühlswelt hat. Unter Freunden kein Problem (da habe ich ja Vertrauen), auch hier im Forum kein Problem (da kann ich ja selektieren), auch unter Fremden kein Problem (die sieht man eh nie wieder), aber ein riesiges Problem wenn ich mich wo Vorstelle und in ein Umfelt gerate wo ich an neue Personen stoße mit denen ich wohl öfter zu tun habe.

Ich weis nicht wie ich es ausdrücken soll, aber mich macht das total verrückt. >..<
Ich habe deswegen jetzt schon wieder totale Kopfschmerzen, kann nicht Schlafen und meine Gedanken springen im Dreieck. Ich hoffe ich finde bis Donnerstag eine Lösung... als Kerl will ich nicht hingehen, als Frau kann ich es aber auch nicht... auch wenn es nur eine Kopfsache ist.
Notfalls hab ich dann ja meine Begleitung da das ich nicht die ganze Sache aus irrationaler Angst abblase :(

Eine Positive Sache noch zum Schluss,... eure Feedbacks haben mir alle sehr geholfen, also vielen Dank und bitte weiter so!
Ganz liebe Grüße
Aska
Joe95
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Re: Aska's Transgender Tagebuch

Post 9 im Thema

Beitrag von Joe95 »

zunächst mal folgendes:
sicher hatte ich eine vorstellung davon wie du wohl aussiehst, aber das du dem so sehr entsprichst verwirrt mich jetzt doch ein wenig...

zu deiner frage wie du gehen sollst möchte ich etwas ausholen.
als ich mich vor einigen jahren von meiner damaligen frau getrennt hatte war wohl die größte lehre aus dem ganzen das es nichts bringt wenn man versucht zu sein wie man denkt das die anderen es erwarten. ich hoffe du verstehst was ich meine?
sei du selbst, alles andere ist selbstbetrug!
ich suchte damals eine wohnung und fand es selbstverständlich bei dem ersten treffen mit dem vielleicht zukünftigen vermieter in hosen aufzukreuzen... selbstverständlich? nein!
was habe ich gerade schmerzlich gelernt? sei du selbst!
beim ersten treffen in hosen, und dann?
wie lange willst du dem vermieter den kerl in hosen vorspielen?
ich hatte für mich beschlossen das es richtig ist röcke zu tragen und seither gehe ich überall im rock hin (ok, es gibt zwei ausnahmen).

smile... es liegt mir auf der zunge zu sagen sei ein ganzer kerl und geh als frau, aber treffender finde ich wirklich sei du selbst. ich denke androgyn kommt ziemlich gut hin, wobei es völlig egal ist ob es nur ein übergang oder schon das ende der entwicklung ist.
versuch nicht den mann zu spielen, der du schon lange nicht mehr bist, versuch nicht die frau zu sein von der du garnicht weißt ob du sie je sein wirst, sei du. nicht mehr und nicht weniger.



meine meinung...
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Bianca D.
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Re: Aska's Transgender Tagebuch

Post 10 im Thema

Beitrag von Bianca D. »

Aska hat geschrieben:Für mich ist zur Zeit ein großer innerer Konflikt das ich absolut nicht Mann sein will, aber ich auch nicht Frau sein kann.
Hallöchen Aska,

Dieser Konflikt ist völlig normal!Mir ging es so seit ich ein Teenager war.30 Jahre habe ich meiner Umwelt den Mann vorgemacht,innerlich war ich aber Frau.Ich konnte es wegen diverse
Beziehungen nocht nicht einmal im privaten Umfeld ausleben.Laß dir Zeit,geh zur SHG und du wirst sehen,daß es den meisten genauso geht wie dir.Mit der Zeit wirst du auch merken,wie
sich sich dieser Konflikt in Rauch auflöst,je mehr du dich deinem Umfeld outest und so lebst,wie du es für dich entschieden hast!
Aska hat geschrieben: so rutscht doch immer wieder das "Er" raus. Jedes mal ist das eine Erinnerung an mein unvollkommenen äußeren und jedes mal ist es ein kleiner aber schmerzfhafter Stich.
Ich habe auch bisher noch keine Lösung gefunden wie ich weiter damit umgehen soll
Versuch es locker zu nehmen.Überleg mal,wie es dir gehen würde?Kennst nen guten Kumpel sei 20 Jahren und dann wird da plötzlich eine gute Freundin draus!Da solltest du für einen gewisse Zeit(1-2Jahre) Verständnis für aufbringen.
Und ich hoffe, dass auch das Passingproblem vielleicht mit mehr Übung weniger werden wird
Das wird mit Sicherheit so sein.Ein paar Anmerkungen an dieser Stelle zu den Bildern: Kleidungstechnisch soweit ok,aber im Gesicht mußt du noch ein bißchen was tun.Vergleichsweise günstig
ist ein regelmäßiger Besuch bei der Kosmetikerin zum Augenbrauen zupfen.Die sind definitiv zu wuschig.Als nächstes entweder eine gute Camouflage für den Bartschatten oder in ein Haarstudio
gehen,wo der Bart mit Lichtimpulsen in mehreren Sitzungen wegemacht wird.Als Student ist das natürlich ein finanzielles Problem,da kommt schnell ein Tausender zusammen.
Ich schwanke noch etwas in welchem Outfit ich hingehen soll. . als Kerl will ich nicht hingehen, als Frau kann ich es aber auch nicht...

Wie Joe schon schrieb,geh als du selbst,so wie du dich wohl fühlst. Mann scheidet aus-das willst du ja nicht;also bleibt nur Frau!Und da du vielleicht mal eine werden willst,nutze die Chance,die
deinem Selbstwertgefühl auf so einem Treffen geboten wird.Ich wünsch dir,daß du die für dich richtige Entscheidung triffst und viel Spaß morgen..

LG Bianca
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Aska

Re: Aska's Transgender Tagebuch

Post 11 im Thema

Beitrag von Aska »

Mew... ich habe Heute mal etwas getan was mich selbst Überrascht hat.
Ich habe ja immer das Problem das ich es dof finde, wenn ich aus meinen Sachen raus muss und mich umziehe um raus zu gehen. Wir wollten groß Einkaufen fahren und ich dachte mir dann einfach, nö... du hast da keine Lust mehr drauf und lässt das bleiben! Überstürzt: Ja... aber auch mal konsequent!

Resultat war, da wir zu dritt Einkaufen gingen war das absolut erstmal kein Problem für mich. Ok zugegeben,... ich hatte diesmal keine Stunden vorher im Bad gestanden, demtentsprechen war es diesmal noch viel auffälliger: Jedenfalls schließe ich das daraus, das mich im Kaufland wirklich jede dritte Person angeschaut und gemustert hat, aber das war weniger schlimm als Erwartet... einige konnten ihre Blicke gar nicht mehr von mir lassen, das war dann schon manchmal recht aufdringlich... aber ich habe mir dann immer gedacht: Jetzt ist auch zu spät, lern damit klar zu kommen! Außerdem war ich ja in Begleitung, darum hab ich mich noch sicher gefühlt.

Doch irgendwie hatte ich Heute meinen Impulsiven Tag und ich habe mich spontan noch etwas getraut, was ich mir bisher keinenfalls getraut habe und ich nicht mal davon gedacht hätte das ich es irgednwann erst tun könnte.
Auf dem Rückweg musste ich nämlich noch Briefe los werden, und das es sonst ungüstig im Verkehr war bin ich aus dem Auto an einer Ampel raus und zu unserer Post gelaufen während die anderen beiden schon mal vorgefahren sind die Einkäufe ausladen. Nun ich dachte, erst das es ja nicht schlimm sein kann da ich ja am Automaten die Marken bekomme und nur einwerfen muss. Tja leider war dann der Automat kaputt und ich musste mich an eine riesige Schlange anstellen... und die nächten 12 Minuten in der Schlange Warten kamen wir wie eine ganze Stunde vor... denn was macht man schon wenn man wartet, man schaut so durch die gegend auf die Leute in der Schlange und wartet halt,... und genau das haben auch alle anderen gemacht: jeder hat nach einem ersten kurzen blick noch mals genauer zu mir hingeschaut und mache konnten den Blick gar nicht mehr von mir lassen.
Das interessante für mich jetzt ist: Hätte ich so eine Erzählung vorher gehört, hätte ich definitiv wahnsinnige Angst vor solcher einer Situation gehabt und hätte in jedem Fall alles daran getan das zu vermeiden. Da ich aber irgendwie so da reingerutscht bin, hab ich gemerkt das es war komisch und schon etwas unangenehm ist,... aber keineswegs unerträglich. Und vor allem habe ich jetzt kein Problem mehr das wieder zu tun. Tatsächlich hat es mir sogar für Heute Nachmittag bei einer Entscheidung geholfen: Ich geh da so hin wie ich mich fühle! Selbst wenn es doof läuft hab ich ja meine Begleitung dabei,... und ansonsten kann ich ja nur dadurch gewinnen... an Erfahrung, Freunde und Selbstvertrauen.

Tatsächlich sehe ich gerade nicht mal mehr ein warum ich überhaupt noch irgednwann mal in meine Rolle als Mann schlüpfen soll. Außer mir selbst zwingt mich ja niemand dazu. Naja ich hoffe diese Einstellung bleibt erstmal... Worte und Gedanken sind ja immernoch ein Unterschied zu Taten... und irgendwie bin ich zwar froh aber warte noch darauf das es irgednwann mal knallt und ich eine schlechte Erfahrung mache, denn ich bekomme so langsman das Gefühl das es viel zu gut verläuft in letzter Zeit und ich Ärger mich langsam über mich selnbst das ich nicht schon viel früher damit angefangen habe endlich mal zu handeln statt nur von zu Träumen oder zu Fürchten was sein könnte.

Es gibt zwar noch viele Dinge an die ich mich gewöhnen muss,... das mir jeder ansieht das ich Biomann bin oder das viele zu mir "Er" oder "Herr ..." sagen, aber daran kann ich selbst ja schlecht was ändern.
Mit der Zeit wird sich da ja vielelicht noch was ändern,... wie ihr mir ja auch erzählt habt,... aber Heute habe ich auch gesehen, das ich die Zeit auch nicht schneller Laufen lassen kann. Ich mach es einfach, ich geh einfach weiter... denn was brigt es mir denn sonst. Irgendwie ist es schon eine From von Resignation... die Kraft unter den Problemen zu Leiden habe ich schon Verloren als ich mich aufgerafft habe zum Arzt zu gehen,... doch das hat mir nichts gebracht da ich jetzt Hilfe brauche und nicht erst in ein paar Monaten. Irgendwie muss ich also mir selbst Helfen,... und wie wenn nicht so.

Fazit (vielen Dank an Joa für die passende Wortwahl dafür :3 )
Ich bin momentan einfach ein androgyn-feminines Wesen (mit männlicher Vergangenheit und [angestrebter] weiblicher Zukunft)!
Joe95
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Re: Aska's Transgender Tagebuch

Post 12 im Thema

Beitrag von Joe95 »

irgendwie finde ich da sehr viel aus meiner anfangszeit wieder.
nur war es bei mir so dass ich zum einen nicht irgendeine frau sein wollte, sondern meine eigene weiblichkeit fühlen und präsentieren. zum anderen steht der aufwand für ein halbwegs annehmbares passing in keinem verhältnis zum ergebnis.
sicherlich hab ich da oft drüber nachgedacht und bin zu dem ergebnis gekommen: frau sein wär schön, ist aber nicht sooo wichtig.
wichtig ist nur weiblich sein.
nun bin ich halt irgendwas dazwischen...
ein weiblicher mann, androgyn oder was auch immer, nur kein mann...

hmm...
schweife ich etwa ab?

zurück zum thema...
das mit dem "er" und "herr" würde ich einfach ignorieren, das gibt sich ganz von selbst...

auf die gefahr hin das es einige für verantwortungslos oder einseitig halten möchte ich sagen "bravo, das hast du sehr gut gemacht! weiter so, und zwar schnell..."
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Re: Aska's Transgender Tagebuch

Post 13 im Thema

Beitrag von Bianca D. »

Hallöchen Aska,

Bravo!Hast du gut gemacht.Mach da weiter,aber gib dir auch die Zeit,die deine Psyche braucht,um mit den Veränderungen Schritt zu halten.
und irgendwie bin ich zwar froh aber warte noch darauf das es irgednwann mal knallt und ich eine schlechte Erfahrung mache,
Das ist nie auszuschließen,im Hinterkopf sollte man das auch immer parat haben,damit die Entäuschung im Fall der Fälle nicht zu groß ist.

LG Bianca
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Re: Aska's Transgender Tagebuch

Post 14 im Thema

Beitrag von Aska »

Joe95 hat geschrieben:... frau sein wär schön, ist aber nicht sooo wichtig. wichtig ist nur weiblich sein. ...
Darüber habe ich Heute irgednwie den ganzen Tag nachgedacht. Diese Aussage ist hängen geblieben und eigendlich trifft sie erstaunlich genau auf das zu was ich gerade empfinde.

Ich war Heute ja zuerst mit meiner besten Freundin im C&A shoppen. Wir haben uns ein paar schicke Sachen ausgesucht und und dann in eine Umgleide gezwängt und die Sachen dann anprobiert. War total toll, vor allem weil wir uns gegenseitig sagen konnten ob das top aussieht oder nicht. Wir haten beide ziemlich viel Spaß,... ich hab mich dann auch zum ersten mal getraut selbst ein bisschen durch die Kleiderständer zu stöbern.
Am Ende hat Sie eine schicke Sonnenbrille und ein karietres Hemd gefunden. Ich bin mit 2 Tanktops, einem süßen magentafarbenem Shirt, einer schwarzen Bluse und einem totschicken supersüßem Kleid in Leomuster erfolgreich gewesen.
(Sobald ich endlich eine neue Kamera erstanden habe, verspreche ich das ich mal Fotos davon mache :3 )

Ich bin in dort ja in ähnlichem Look hingegangen wie zum Geburtstag,... da ich aber ziemlich aus dem Bett gefallen bin hatte ich diesmal nicht ganz so viel Makeup drauf, also wirklich sehr minimalsistisch nur um die Barthaare zu verbergen.
Trotz dessen das man mir erstrecht wieder angesehen hat welchem Geschlecht ich angehöre, hab ich mich sehr weiblich gefühlt. Und das ist es auch was mir mit der Aussage durch den Kopf gegangen ist. Ich mag vielleicht noch weit davon entfernt sein ein Leben als Frau zu führen, und ich weis nicht ob ich das jemals wirklich kann oder werde,... aber es sind ja diese kleinen weiblichen Aspekte die mir so viel Freunde und Spaß machen: Einfach mehr weiblich sein... das ist toll. ^..^

Das anprobieren der Sachen, das miteinander kichern und über die Sachen diskutieren in der Umkleide, das raussuchen und insgesammt das ganze shoppen hat soooo viel Spaß gemacht... als Junge hätt und habe ich das nie gemacht und hätte da auch niemals meinen Spaß drann gehabt den ich jetzt hatte (hm liegt auch vielleicht an der Auswahl *zwinker*), oder Mädchen können das einfach besser als Jungs :p

Jedenfalls, nach diesem tollen Erlebnis ging es dann zur SHG. Hm... gut durch das Wetter fiel das Grillen dann bisschen ins Wasser,... aber wir habens dann im Hof dann doch noch bisschen retten können. Doch zu Anfang erstmal eine kleines Gespräch mit dem Gruppenleiter unter 6 Augen (also mit meiner Begleitung dazu). Das Gespräch hat mich dann schon bisschen entspannt, da ich ja nicht wusste wie sie so auf mich reagieren würden. Aber ich bin im nachhinein echt super froh das ich so hingegangen bin, satt als Kerl.
In der Vorstellungsrunde mit lutigen kleinen Namesspielchen zum kennen lernen und auflockern ist dann auch endlich meine Angstschwelle gefallen und ich hab mich dann auch getraut mich in Gesprächen zu beteiligen. Für mich sehr interessant war zu sehen das es zwei Transmänner in der Gruppe gab, die also genau die andere Richtung wie ich gehen. Vor allem das es da schon etliche Gemeinseimkeiten mit dem Aufwand gibt... da ich vorher dachte, das es Frauen auf dem Weg zum Mann einfacher hätten. Was ich aber richtig interessant fand, war die Tatsache das jemand dabei war, dessen Pronom Ersie zutraff. Das ersie nirgendwo und doch beidem zugehörig ist fand ich total faszinierend... und auch vom Äußerlichen, dem Verhaltung und meinem ganzen Eindruck war das auch ganz genau so.
Ich glaube mir schwirren da noch einige Sachen über ihnsie durch den Kopf...

Aber ich bin auch total begeistert davon wie offen und freundlich alle waren und das man doch ziemlich offen miteinander reden konnte, wenn man sich erstmal getraut hat.
Und ich freu mich auf jeden Fall wieder dort hin zu gehen und vielleicht auch mal ein paar andere Gruppen kennen zu lernen.

Gut es gab zugegeben schon auch ein paar kleinere kritische Aspekte. Zum einen waren die Diskusionsstandpunkte manchmal sehr extremisitsch, womit ich sagen will, das meine Begleitung schon ab und zu das Gefühl hatte jetzt blos nichts Falsches sagen zu dürfen. Und ich konnte am Ende auch von den beiden gut Nachvollziehen warum sie als aussehnstehende dann doch ein bisschen schockiert waren. Als Beipsiel: Es mag ja wichtig sein, das andere und auch vor allem Freunde akzeptieren das man das eben gewünschte Pronomen benutzt und den gewünschten Namen verwendet,... aber ich denke im Gegenzug sollte man genauso akzeptieren das besonders längere Freunde Zeit brauchen um sich daran zu gewöhnen... und selbst wenn sie es nicht hinbekommen, man es ihnen eben nicht übel nimmt sondern auch akzeptanz zeigen sollte, satt zu sagen das man selbst deswegen nicht tolleriert wird. Aber vielleicht war es nur bisschen überspitzt dargestellt, ich werd einfach mal sehen was weiterhin so läuft.

Das war jedenfalls schon mal auch von meiner Begleitung ein interessantes Feedback, was sie Mindesens ebenso viel tollerenz benötigen wie von ihnen erwartet wird (Was man sicher leicht vergisst, weil man denkt das man ja anders ist und deswegen akzeptant verlangt.) Außerdem weis ich von ihnen jetzt auch wie ich mit dem Pronomenproblem umgehen soll,... ich habe nämlich einfach mal gefragt wie ich das machen soll, wenn sie es falsch sagen: und als Antwort kam, das ich es berichtigen soll, wenn es zu oft falsch ist, aber ich ihen sonst einfach Zeit lassen soll damit sie es lernen können. Und ich denke das ist ein Prima Kompromis mit dem ich auf jeden Fall klar kommen werde.

Der andere kritische Aspekt war die neben mir einzige andere Transfrau. Das war schon ein kleiner Schock für mich. Nach meiner ganz perönlichen Meinung denke ich das man sich schon wenigstens ein bisschen Mühe geben sollte wie man nach außen hin wirkt. Es soll nicht böse oder abwertend klingen, aber ich fand Sie ziemlich unestetisch... was eigendlich nur an ziemlich starker behaarung liegen mag, denn Sie war ja total lieb und nett und auch vom Wesen her sehr sanft.
Aber das hat mir auch deutlich gezeigt, das ich schon noch viel Wert auf mein äußeres leben muss,... meine Gefühle und mein inneres Empfinden alleine reichen halt nicht aus um ein weiblichs Erscheinungsbild zu haben. Und das ist mir ja schon sehr wichtig, und zwar nicht um von anderen so akzeptiert zu werden, sonder damit ich mich selber mag. Je weiblicher ich erscheine um so mehr komme ich mit mir selbst zurecht.

Asl nächstes Freue ich mich schon wahnsinnig auf das Wochenende, da geht nämlich eine andere sehr gute Freundin mit mir nach draußen in die Natur Fotos machen... natürlich werd ich mich da mal so richtig herrichten und meine Kleider mitnemen. Die Ergebnisse stelle ich euch dann natürlich auch gerne vor :3
Joe95
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Re: Aska's Transgender Tagebuch

Post 15 im Thema

Beitrag von Joe95 »

wenn ich mir überlege das gerade freunde jemanden jahrelang auf die gleiche weise ansprechen wundert es mich nicht das sie das auch weiterhin tun... zumindest unabsichtlich...

kann ja durchaus sein das sich für einen freund doch garnicht so viel ändert...

was die körperbehaarung angeht fallen mir da zwei sachen auf:
zum einen:
wenn ich mir überlege wieviel aufwand es ist jeden tag den ganzen körper zu rasieren... vllt ist die gute frau ja auf der suche nach einer dauerhaften lösung und erhofft sich dabei finanzielle unterstützung von der krankenkasse.
dann wäre es blöd wenn die kk mit hinweis auf den rasierten körper sagt "wozu, es geht doch..."
zum anderen:
vielleicht sind ihr die haare einfach egal...
Sei vorsichtig mit deinen Wünschen, sie könnten in Erfüllung gehen.
Natürlich ist das wahr, es steht doch im Internet!

Du hast ne Frage, brauchst Rat oder Hilfe?
Ohren verleih ich nicht, aber anschreiben darfst du mich jederzeit...
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