Für die Klassikfreunde - # 90
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Jalana
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Re: Für die Klassikfreunde
"Soll ich reden? Darf ich schweigen?" aus der Operette 'Der Bettelstudent' von Carl Millöcker
Carl Joseph Millöcker (* 29. April 1842 in Wien (Laimgrube); " 31. Dezember 1899 in Baden bei Wien) war ein österreichischer Operettenkomponist.
Der Bettelstudent ist eine Operette in drei Akten von Carl Millöcker. Das Libretto verfassten gemeinsam F. Zell und Richard Genée. Es basiert auf dem Stück Les Noces de Fernande (Fernandos Hochzeit) von Victorien Sardou. Die Uraufführung fand am 6. Dezember 1882 im Theater an der Wien statt.
Es singen Lotte Rysanek & Karl Terkal.
LG
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Carl Joseph Millöcker (* 29. April 1842 in Wien (Laimgrube); " 31. Dezember 1899 in Baden bei Wien) war ein österreichischer Operettenkomponist.
Der Bettelstudent ist eine Operette in drei Akten von Carl Millöcker. Das Libretto verfassten gemeinsam F. Zell und Richard Genée. Es basiert auf dem Stück Les Noces de Fernande (Fernandos Hochzeit) von Victorien Sardou. Die Uraufführung fand am 6. Dezember 1882 im Theater an der Wien statt.
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Re: Für die Klassikfreunde
"Rezitativ und Scherzo" von Fritz Kreisler
Fritz Kreisler (* 2. Februar 1875 in Wien; " 29. Januar 1962 in New York) war ein aus Österreich stammender Violinist und Komponist.
Kreisler war der Sohn des jüdischen Arztes Samuel Kreisler, der auch Sigmund Freud behandelte. Von seinem Vater erhielt er im Alter von vier Jahren den ersten Violinunterricht. Seine Mutter, Anna Reches (im Geburtsregister von Fritz noch Chaje Ribe), war römisch-katholisch, im Alter von 12 Jahren wurde er getauft. 1882 wurde er in das Konservatorium der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien aufgenommen und von Josef Hellmesberger junior (Violine) und Anton Bruckner (Musiktheorie) unterrichtet. Er war erst 7 Jahre alt und damit das jüngste "Wunderkind", das jemals aufgenommen wurde. Von 1885 bis 1887 studierte er am Pariser Konservatorium, von seinen dortigen Lehrern sind insbesondere Lambert Joseph Massart (Geigenunterricht) und Léo Delibes (Komposition) sowie Jules Massenet zu nennen. 1887 gewann er die höchste Auszeichnung des Pariser Konservatoriums, den Premier Prix, im Alter von nur 12 Jahren.
Es spielt Arabella Steinbacher.
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Fritz Kreisler (* 2. Februar 1875 in Wien; " 29. Januar 1962 in New York) war ein aus Österreich stammender Violinist und Komponist.
Kreisler war der Sohn des jüdischen Arztes Samuel Kreisler, der auch Sigmund Freud behandelte. Von seinem Vater erhielt er im Alter von vier Jahren den ersten Violinunterricht. Seine Mutter, Anna Reches (im Geburtsregister von Fritz noch Chaje Ribe), war römisch-katholisch, im Alter von 12 Jahren wurde er getauft. 1882 wurde er in das Konservatorium der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien aufgenommen und von Josef Hellmesberger junior (Violine) und Anton Bruckner (Musiktheorie) unterrichtet. Er war erst 7 Jahre alt und damit das jüngste "Wunderkind", das jemals aufgenommen wurde. Von 1885 bis 1887 studierte er am Pariser Konservatorium, von seinen dortigen Lehrern sind insbesondere Lambert Joseph Massart (Geigenunterricht) und Léo Delibes (Komposition) sowie Jules Massenet zu nennen. 1887 gewann er die höchste Auszeichnung des Pariser Konservatoriums, den Premier Prix, im Alter von nur 12 Jahren.
Es spielt Arabella Steinbacher.
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Anne-Mette
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Re: Für die Klassikfreunde
Heute (7.12.) und in der Mediathek: Verdis Attila aus der Mailänder Scala
https://www.arte.tv/de/videos/084740-00 ... der-scala/
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Re: Für die Klassikfreunde
"Je suis Titania la blonde" aus der Oper "Mignon" von Ambroise Thomas
Charles Louis Ambroise Thomas (* 5. August 1811 in Metz; " 12. Februar 1896 in Paris) war ein französischer Komponist.
Mignon ist eine Oper in drei Akten des französischen Komponisten Ambroise Thomas. Das Libretto verfassten Jules Barbier und sein ständiger Mitarbeiter Michel Carré. Als Vorlage diente ihnen ein kleiner Teil aus dem zweiten Buch des Romans Wilhelm Meisters Lehrjahre von Johann Wolfgang von Goethe. Uraufführung war am 17. November 1866 an der Pariser Opéra-Comique.
Diana Damrau singt.
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Charles Louis Ambroise Thomas (* 5. August 1811 in Metz; " 12. Februar 1896 in Paris) war ein französischer Komponist.
Mignon ist eine Oper in drei Akten des französischen Komponisten Ambroise Thomas. Das Libretto verfassten Jules Barbier und sein ständiger Mitarbeiter Michel Carré. Als Vorlage diente ihnen ein kleiner Teil aus dem zweiten Buch des Romans Wilhelm Meisters Lehrjahre von Johann Wolfgang von Goethe. Uraufführung war am 17. November 1866 an der Pariser Opéra-Comique.
Diana Damrau singt.
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Re: Für die Klassikfreunde
Ouverture der Oper "Il Signor Bruschino" von Gioachino Rossini
Gioachino Antonio Rossini (auch Gioacchino) (* 29. Februar 1792 in Pesaro, Kirchenstaat, heute Marken; " 13. November 1868 in Passy, Paris) war ein italienischer Komponist. Er gilt als einer der bedeutendsten Opernkomponisten des Belcanto; seine Opern Il barbiere di Siviglia ("Der Barbier von Sevilla"), L'italiana in Algeri ("Die Italienierin in Algier") und La Cenerentola ("Aschenputtel") gehören weltweit zum Standardrepertoire der Opernhäuser.
Il signor Bruschino, ossia Il figlio per azzardo ist eine einaktige Oper (Originalbezeichnung: "farsa giocosa per musica") von Gioachino Rossini auf ein Libretto von Giuseppe Foppa, die auf der Komödie Le fils par hasard, ou ruse et folie von Alissan de Chazet und E. T. M. Ourry beruht. Die Uraufführung fand am 27. Januar 1813 im Teatro San Moisè in Venedig statt.
Alessandro Crudele leitet das Orchestra UniMi.
LG
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Gioachino Antonio Rossini (auch Gioacchino) (* 29. Februar 1792 in Pesaro, Kirchenstaat, heute Marken; " 13. November 1868 in Passy, Paris) war ein italienischer Komponist. Er gilt als einer der bedeutendsten Opernkomponisten des Belcanto; seine Opern Il barbiere di Siviglia ("Der Barbier von Sevilla"), L'italiana in Algeri ("Die Italienierin in Algier") und La Cenerentola ("Aschenputtel") gehören weltweit zum Standardrepertoire der Opernhäuser.
Il signor Bruschino, ossia Il figlio per azzardo ist eine einaktige Oper (Originalbezeichnung: "farsa giocosa per musica") von Gioachino Rossini auf ein Libretto von Giuseppe Foppa, die auf der Komödie Le fils par hasard, ou ruse et folie von Alissan de Chazet und E. T. M. Ourry beruht. Die Uraufführung fand am 27. Januar 1813 im Teatro San Moisè in Venedig statt.
Alessandro Crudele leitet das Orchestra UniMi.
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Re: Für die Klassikfreunde
Programmhinweis:
Galakonzert - 100 Jahre The Cleveland Orchestra Samstag 15.12. 20:15 auf 3SAT
Franz Welser-Möst und Lang Lang
Programm:
- W. A. Mozart: "Klavierkonzert No. 24"
- Richard Strauss: "Die Frau ohne Schatten" (Symhonic Fantasy)
- Johann Strauss jr.: Walzer "Wiener Blut" (op. 354)
- Maurice Ravel: "La Valse"
Mit Lang Lang (Klavier)
Musikalische Leitung: Franz Welser-Möst
Seit 100 Jahren existiert das Cleveland Orchestra im US-Bundesstaat Ohio und gehört seit jeher zu den Top-Orchestern des Landes. 3sat zeigt das Jubiläumskonzert vom September 2018.
Zu diesem Festkonzert hat der österreichische Chefdirigent Franz Welser-Möst den Klaviersuperstar Lang Lang eingeladen. Gemeinsam spielen sie das "Klavierkonzert Nr. 24" von Mozart. Außerdem spielen sie Werke von Richard Strauss, Johann Strauss jr. und Ravel.
(ARD/BR/3sat)
LG
Jalana
Galakonzert - 100 Jahre The Cleveland Orchestra Samstag 15.12. 20:15 auf 3SAT
Franz Welser-Möst und Lang Lang
Programm:
- W. A. Mozart: "Klavierkonzert No. 24"
- Richard Strauss: "Die Frau ohne Schatten" (Symhonic Fantasy)
- Johann Strauss jr.: Walzer "Wiener Blut" (op. 354)
- Maurice Ravel: "La Valse"
Mit Lang Lang (Klavier)
Musikalische Leitung: Franz Welser-Möst
Seit 100 Jahren existiert das Cleveland Orchestra im US-Bundesstaat Ohio und gehört seit jeher zu den Top-Orchestern des Landes. 3sat zeigt das Jubiläumskonzert vom September 2018.
Zu diesem Festkonzert hat der österreichische Chefdirigent Franz Welser-Möst den Klaviersuperstar Lang Lang eingeladen. Gemeinsam spielen sie das "Klavierkonzert Nr. 24" von Mozart. Außerdem spielen sie Werke von Richard Strauss, Johann Strauss jr. und Ravel.
(ARD/BR/3sat)
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Re: Für die Klassikfreunde
"Sempre Libera" aus der Oper 'La Traviata' von Giuseppe Verdi
Giuseppe Fortunino Francesco Verdi (* 9. Oktober oder 10. Oktober 1813 in Le Roncole, Département Taro, Französisches Kaiserreich; " 27. Januar 1901 in Mailand) war ein italienischer Komponist der Romantik, der vor allem durch seine Opern berühmt wurde.
La Traviata (italienisch für Die vom Wege Abgekommene) ist eine Oper von Giuseppe Verdi (Musik) und Francesco Maria Piave (Libretto) nach dem Roman Die Kameliendame (1848), den der Autor Alexandre Dumas der Jüngere im Februar 1852 auch als Schauspiel auf die Bühne gebracht hatte. Die Oper wurde am 6. März 1853 im Teatro La Fenice in Venedig uraufgeführt und fiel zunächst beim Publikum durch, bevor sie überarbeitet zu einer der erfolgreichsten Opern der Musikgeschichte wurde.
Es singt Renée Fleming.
LG
Jalana
Giuseppe Fortunino Francesco Verdi (* 9. Oktober oder 10. Oktober 1813 in Le Roncole, Département Taro, Französisches Kaiserreich; " 27. Januar 1901 in Mailand) war ein italienischer Komponist der Romantik, der vor allem durch seine Opern berühmt wurde.
La Traviata (italienisch für Die vom Wege Abgekommene) ist eine Oper von Giuseppe Verdi (Musik) und Francesco Maria Piave (Libretto) nach dem Roman Die Kameliendame (1848), den der Autor Alexandre Dumas der Jüngere im Februar 1852 auch als Schauspiel auf die Bühne gebracht hatte. Die Oper wurde am 6. März 1853 im Teatro La Fenice in Venedig uraufgeführt und fiel zunächst beim Publikum durch, bevor sie überarbeitet zu einer der erfolgreichsten Opern der Musikgeschichte wurde.
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Re: Für die Klassikfreunde
"Quintett für Klarinette und Streichquartett A-Dur KV 581 (Stadler-Quintett)" von Wolfgang Amadeus Mozart
Mozarts Klarinettenquintett, vollendet am 29. September 1789, ist eine der schönsten musikalischen Freundesgaben der Musikgeschichte. In seinem Umkreis nannte man es nur "des Stadlers Quintett", denn er hat es für den Wiener Klarinettisten Anton Stadler geschrieben. Derselbe, drei Jahre älter als Mozart und aus Bruck an der Leitha stammend, war eine Art Faktotum des Mozartschen Haushalts. Vom Komponisten wurde er nicht ohne zärtlichen Spott "Ribieslgesicht" (zu deutsch: Johannisbeergesicht) genannt, wohl, weil Stadler seinen so weithin gerühmten Klarinettenton nicht ohne Anstrengung hervorbrachte.
Mozart liebte die Klarinette wegen ihres der Singstimme ähnlichen Timbres; kein Klarinettist des 18. Jahrhunderts hat diese Ähnlichkeit vollendeter zum Ausdruck gebracht als Stadler. Dazu bediente er sich nicht nur der üblichen Klarinetten in den gebräuchlichen Stimmungen (C, B, A), sondern auch tieferer Instrumente. Es waren dies neben dem Bassetthorn in F oder G die sogenannte "Bassettklarinette", eine A-Klarinette, deren Umfang in der Tiefe bis zum C erweitert war. Für dieses Instrument hat Mozart ursprünglich sowohl sein Klarinettenquintett als auch sein Klarinettenkonzert geschrieben. Heute werden sie, da Mozarts Autographe verloren sind, meist nach den gedruckten Versionen für normale Klarinette aus dem frühen 19. Jahrhundert gespielt
Es spielen Ruokai Chen (Klarinette) & The Old City String Quartet.
Mit lieben Grüßen an Steffi
Jalana
Mozarts Klarinettenquintett, vollendet am 29. September 1789, ist eine der schönsten musikalischen Freundesgaben der Musikgeschichte. In seinem Umkreis nannte man es nur "des Stadlers Quintett", denn er hat es für den Wiener Klarinettisten Anton Stadler geschrieben. Derselbe, drei Jahre älter als Mozart und aus Bruck an der Leitha stammend, war eine Art Faktotum des Mozartschen Haushalts. Vom Komponisten wurde er nicht ohne zärtlichen Spott "Ribieslgesicht" (zu deutsch: Johannisbeergesicht) genannt, wohl, weil Stadler seinen so weithin gerühmten Klarinettenton nicht ohne Anstrengung hervorbrachte.
Mozart liebte die Klarinette wegen ihres der Singstimme ähnlichen Timbres; kein Klarinettist des 18. Jahrhunderts hat diese Ähnlichkeit vollendeter zum Ausdruck gebracht als Stadler. Dazu bediente er sich nicht nur der üblichen Klarinetten in den gebräuchlichen Stimmungen (C, B, A), sondern auch tieferer Instrumente. Es waren dies neben dem Bassetthorn in F oder G die sogenannte "Bassettklarinette", eine A-Klarinette, deren Umfang in der Tiefe bis zum C erweitert war. Für dieses Instrument hat Mozart ursprünglich sowohl sein Klarinettenquintett als auch sein Klarinettenkonzert geschrieben. Heute werden sie, da Mozarts Autographe verloren sind, meist nach den gedruckten Versionen für normale Klarinette aus dem frühen 19. Jahrhundert gespielt
Es spielen Ruokai Chen (Klarinette) & The Old City String Quartet.
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Re: Für die Klassikfreunde
Herzlichen Dank Jalana,
Das kannte ich noch nicht
Vielen Dank
Steffi
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Bin auf dem Weg. Bitte sucht mich nicht.
Melde mich demnächst wieder.
Bye
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Re: Für die Klassikfreunde
"Venti, turbini, prestate..." aus der Oper 'Rinaldo' von Georg Friedrich Händel
Georg Friedrich Händel (laut Taufregister Georg Friederich Händel *23. Februar in Halle (Saale); " 14. April 1759 in London) war ein deutsch-britischer Komponist des Barock. Sein Hauptwerk umfasst 42 Opern und 25 Oratorien — darunter Messiah mit dem weltbekannten Chor "Halleluja" —, Kirchenmusik für den englischen Hof, Kantaten, zahlreiche Werke für Orchester sowie Kammer- und Klaviermusik. Händel, dessen künstlerisches Schaffen sich auf alle musikalischen Genres seiner Zeit erstreckte, war gleichzeitig als Opernunternehmer tätig. Er gilt als einer der bedeutendsten Musiker der Geschichte.
Rinaldo (HWV 7a/7b) ist eine Oper (Opera seria) in drei Akten von Georg Friedrich Händel. Sie ist der Beginn seiner dreißig Jahre währenden Laufbahn als Opernkomponist in London.
Rinaldo ist die erste Oper, die Händel in London schrieb. Zwar war der Komponist am 16. Juni 1710 zum Kapellmeister am Hofe von Hannover des Kurfürsten Georg Ludwig ernannt worden, doch schon im August 1710 reiste Händel über Düsseldorf nach London, wo er im November 1710 eintraf. Zu der Zeit hatte der Dramatiker Aaron Hill im Alter von 24 Jahren die Direktion des Queen"™s Theatre am Haymarket übernommen. Zugleich war dem Theater das Monopol für Opernproduktionen zugesprochen worden.
Zum großen Erfolg der Oper hat vor allem die Arie der Almirena Lascia ch"˜io pianga mia cruda sorte ("Lass mich beweinen mein grausames Schicksal") beigetragen. Dieses musikalische Material hatte Händel zuvor schon in Hamburg für seine erste Oper Almira (1705), hier eine rein instrumentale Sarabande, und in der Sopran-Arie Lascia la spina seines römischen Oratoriums Il trionfo del Tempo e del Disinganno (1707) verwendet.
Es singt der Countertenor Philippe Jaroussky. Emmanuelle Haïm leitet das Concert d'Astrée.
LG
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Georg Friedrich Händel (laut Taufregister Georg Friederich Händel *23. Februar in Halle (Saale); " 14. April 1759 in London) war ein deutsch-britischer Komponist des Barock. Sein Hauptwerk umfasst 42 Opern und 25 Oratorien — darunter Messiah mit dem weltbekannten Chor "Halleluja" —, Kirchenmusik für den englischen Hof, Kantaten, zahlreiche Werke für Orchester sowie Kammer- und Klaviermusik. Händel, dessen künstlerisches Schaffen sich auf alle musikalischen Genres seiner Zeit erstreckte, war gleichzeitig als Opernunternehmer tätig. Er gilt als einer der bedeutendsten Musiker der Geschichte.
Rinaldo (HWV 7a/7b) ist eine Oper (Opera seria) in drei Akten von Georg Friedrich Händel. Sie ist der Beginn seiner dreißig Jahre währenden Laufbahn als Opernkomponist in London.
Rinaldo ist die erste Oper, die Händel in London schrieb. Zwar war der Komponist am 16. Juni 1710 zum Kapellmeister am Hofe von Hannover des Kurfürsten Georg Ludwig ernannt worden, doch schon im August 1710 reiste Händel über Düsseldorf nach London, wo er im November 1710 eintraf. Zu der Zeit hatte der Dramatiker Aaron Hill im Alter von 24 Jahren die Direktion des Queen"™s Theatre am Haymarket übernommen. Zugleich war dem Theater das Monopol für Opernproduktionen zugesprochen worden.
Zum großen Erfolg der Oper hat vor allem die Arie der Almirena Lascia ch"˜io pianga mia cruda sorte ("Lass mich beweinen mein grausames Schicksal") beigetragen. Dieses musikalische Material hatte Händel zuvor schon in Hamburg für seine erste Oper Almira (1705), hier eine rein instrumentale Sarabande, und in der Sopran-Arie Lascia la spina seines römischen Oratoriums Il trionfo del Tempo e del Disinganno (1707) verwendet.
Es singt der Countertenor Philippe Jaroussky. Emmanuelle Haïm leitet das Concert d'Astrée.
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Re: Für die Klassikfreunde
Programmhinweis: Samstag 22. Dezember 20:15 auf 3SAT
Nussknacker und Mausekönig
Opernhaus Zürich, 2017
Mit der fantasievollen Musik Tschaikowskis gehört der "Nussknacker" zu einem der beliebtesten Werke des Ballett-Repertoires. Der Handlung liegt ein Märchen von E. T. A. Hoffmann zugrunde.
Hoffmanns meisterhafte Märchen-Erzählung springt virtuos hin und her zwischen Traum und Wirklichkeit und verschachtelt mehrere Erzählebenen ineinander. Auf dem Weg zum Ballett-Libretto hat seine Geschichte viel von ihrer schwarzromantischen Fantastik verloren.
Der zweite Akt des Balletts etwa besteht im Libretto von Alexandre Dumas und Marius Petipa, dem die Ballett-Produktionen seit der Uraufführung folgen, nur noch aus einem weitgehend handlungsfreien Divertissement, das eine bunte Folge von Tänzen und Ausstattungseffekten aneinanderreiht.
Der deutsche Choreograf Christian Spuck unternimmt nun in seiner "Nussknacker"-Version für das Ballett Zürich den Versuch, sich von der Dumas/Petipa-Version abzusetzen und die literarische Ursprungserzählung wieder in den Mittelpunkt zu stellen. Spuck interessiert sich mehr für E. T. A. Hoffmanns unheimliche Fantastik als für das zuckersüße Weihnachtsballett. So holt er etwa das Märchen von der in ein Nussmonster verwandelten Prinzessin Pirlipat zurück in die Handlung, das in E. T. A. Hoffmanns Version als Vorgeschichte zum Nussknacker erzählt wird.
Im Bühnenbild von Rufus Didwiszus wird die Werkstatt des Paten Drosselmeier zu einem alten Revue-Theater, in dem die Figuren des Balletts zu neuem Leben erwachen. Spucks Choreografie spielt mit dem überbordenden Figurenreichtum von E. T. A. Hoffmanns Erzählkosmos, der Skurrilität und dem überdrehten Witz, der ihnen innewohnt, aber er blickt auch in die düsteren Abgründe der Romantik.
LG
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Nussknacker und Mausekönig
Opernhaus Zürich, 2017
Mit der fantasievollen Musik Tschaikowskis gehört der "Nussknacker" zu einem der beliebtesten Werke des Ballett-Repertoires. Der Handlung liegt ein Märchen von E. T. A. Hoffmann zugrunde.
Hoffmanns meisterhafte Märchen-Erzählung springt virtuos hin und her zwischen Traum und Wirklichkeit und verschachtelt mehrere Erzählebenen ineinander. Auf dem Weg zum Ballett-Libretto hat seine Geschichte viel von ihrer schwarzromantischen Fantastik verloren.
Der zweite Akt des Balletts etwa besteht im Libretto von Alexandre Dumas und Marius Petipa, dem die Ballett-Produktionen seit der Uraufführung folgen, nur noch aus einem weitgehend handlungsfreien Divertissement, das eine bunte Folge von Tänzen und Ausstattungseffekten aneinanderreiht.
Der deutsche Choreograf Christian Spuck unternimmt nun in seiner "Nussknacker"-Version für das Ballett Zürich den Versuch, sich von der Dumas/Petipa-Version abzusetzen und die literarische Ursprungserzählung wieder in den Mittelpunkt zu stellen. Spuck interessiert sich mehr für E. T. A. Hoffmanns unheimliche Fantastik als für das zuckersüße Weihnachtsballett. So holt er etwa das Märchen von der in ein Nussmonster verwandelten Prinzessin Pirlipat zurück in die Handlung, das in E. T. A. Hoffmanns Version als Vorgeschichte zum Nussknacker erzählt wird.
Im Bühnenbild von Rufus Didwiszus wird die Werkstatt des Paten Drosselmeier zu einem alten Revue-Theater, in dem die Figuren des Balletts zu neuem Leben erwachen. Spucks Choreografie spielt mit dem überbordenden Figurenreichtum von E. T. A. Hoffmanns Erzählkosmos, der Skurrilität und dem überdrehten Witz, der ihnen innewohnt, aber er blickt auch in die düsteren Abgründe der Romantik.
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Re: Für die Klassikfreunde
Gestern Abend waren Cybill, unser Trans*Freund Rafi und ich bei einem Konzert der Wiener Philharmoniker im Konzerthaus am Gendarmenmarkt.
Es gab das Konzert für Violine, Violoncello und Orchester op. 102 und die Sinfonie Nr.2 D-Dur op.73 von Johannes Brahms.
Eine Solozugabe von Violine und Violoncello vor der Pause und die "Rosen des Südens" und die "Tritsch-Tratsch-Polka" von Johann Strauß/Sohn am Schluss rundeten einen wunderbaren Abend ab.
Marlene
Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon
Ich bin (nur) intolerant gegenüber der Intoleranz.
Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon
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Re: Für die Klassikfreunde
"Klavierkonzert Nr. 1 g-Moll Op. 25" von Felix Mendelssohn Bartholdy
Jakob Ludwig Felix Mendelssohn Bartholdy (* 3. Februar 1809 in Hamburg; " 4. November 1847 in Leipzig) war ein deutscher Komponist, Pianist und Organist. Er gilt als einer der bedeutendsten Musiker der Romantik und setzte als Dirigent neue Standards, die das Selbstverständnis des Dirigierens bis heute maßgeblich mitprägen.
Das Klavierkonzert Nr. 1 g-Moll op. 25 (MWV O 7) ist das erste von zwei Klavierkonzerten von Felix Mendelssohn Bartholdy. Das als Jugendwerk entstandene Klavierkonzert für Klavier und Orchester in a-moll sowie zwei in Mendelssohns Nachlass enthaltenen Konzerte für zwei Klaviere und Streichorchester haben keine offizielle Nummerierung; erst das g-Moll-Konzert wurde von Mendelssohn für gut genug für eine Veröffentlichung befunden.
Mendelssohn schrieb das Konzert, das er später als "ein schnell dahingeworfenes Ding" bezeichnete, im Jahr 1831 und widmete es der 17-jährigen Pianistin Delphine von Schauroth, mit der ihn eine Liebesromanze verband. Wahrscheinlich hatte Mendelssohn bereits ein Jahr zuvor erste Überlegungen zur Komposition angestellt.
Die Uraufführung im Münchener Odeonssaal, bei der auch König Ludwig I. anwesend war, fand am 17. Oktober 1831 bei einem Benefizkonzert -»Zum Besten der Armenpflegegesellschaft-« statt, bei dem Mendelssohn neben dem Klavierkonzert auch seine 1. Sinfonie dirigierte. Mendelssohn schrieb über die von ihm dirigierte Uraufführung des Klavierkonzerts: -»Gestern ist denn nun mein Concert gewesen, und brillanter und vergnügter ausgefallen, als ich es erwartet hatte [...] Es waren gegen 1100 Menschen drin, und so können die Armen zufrieden sein-«.
Kurt Masur dirigiert das Verbier Festival Orchestra. Es spielt Yuja Wang.
@ Ralf-Marlene, da wäre ich auch gerne mitgekommen
LG
Jalana
Jakob Ludwig Felix Mendelssohn Bartholdy (* 3. Februar 1809 in Hamburg; " 4. November 1847 in Leipzig) war ein deutscher Komponist, Pianist und Organist. Er gilt als einer der bedeutendsten Musiker der Romantik und setzte als Dirigent neue Standards, die das Selbstverständnis des Dirigierens bis heute maßgeblich mitprägen.
Das Klavierkonzert Nr. 1 g-Moll op. 25 (MWV O 7) ist das erste von zwei Klavierkonzerten von Felix Mendelssohn Bartholdy. Das als Jugendwerk entstandene Klavierkonzert für Klavier und Orchester in a-moll sowie zwei in Mendelssohns Nachlass enthaltenen Konzerte für zwei Klaviere und Streichorchester haben keine offizielle Nummerierung; erst das g-Moll-Konzert wurde von Mendelssohn für gut genug für eine Veröffentlichung befunden.
Mendelssohn schrieb das Konzert, das er später als "ein schnell dahingeworfenes Ding" bezeichnete, im Jahr 1831 und widmete es der 17-jährigen Pianistin Delphine von Schauroth, mit der ihn eine Liebesromanze verband. Wahrscheinlich hatte Mendelssohn bereits ein Jahr zuvor erste Überlegungen zur Komposition angestellt.
Die Uraufführung im Münchener Odeonssaal, bei der auch König Ludwig I. anwesend war, fand am 17. Oktober 1831 bei einem Benefizkonzert -»Zum Besten der Armenpflegegesellschaft-« statt, bei dem Mendelssohn neben dem Klavierkonzert auch seine 1. Sinfonie dirigierte. Mendelssohn schrieb über die von ihm dirigierte Uraufführung des Klavierkonzerts: -»Gestern ist denn nun mein Concert gewesen, und brillanter und vergnügter ausgefallen, als ich es erwartet hatte [...] Es waren gegen 1100 Menschen drin, und so können die Armen zufrieden sein-«.
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Re: Für die Klassikfreunde
Programmhinweis: Montag 24. Dezember 20:15 auf 3SAT
Cenerentola
Musikfilm, Italien 2013
Darsteller:
Cenerentola Lena Belkina
Don Ramiro Edgardo Rocha
Clorinda Anna Kasyan
Tisbe Annunziata Vestri
Don Magnifico Carlo Lepore
Dandini Simone Alberghini
Alidoro Lorenzo Regazzo
u.a.
Orchester: Orchestra Sinfonica Nazionale, della RAI
Musikalische Leitung: Gianluigi Gelmetti
Regie: Carlo Verdone
Länge: 124 Minuten
Die Fassung des französischen Dichters Charles Perrault "Cendrillon" diente 1817 Gioachino Rossini als Vorlage für seine Oper "La Cenerentola", die kurze Zeit später zum Publikumshit wurde.
Heute ist sie fester Bestandteil des klassischen Opern-Repertoires. Der für Original-Schauplätze und Live-Opern-Welterfolge bekannte Produzent Andrea Andermann wählte Ballsäle, Parks und finstere Gemäuer im realen Turin.
Gianluigi Gelmetti hat die musikalische Leitung inne. Edgardo Rocha fasziniert in seiner Paraderolle als Don Ramiro, und Lena Belkina schleudert als Angelina/Cenerentola Koloratur-Feuerwerke in die echte Luft des Piemont. Auch das Poetische erfährt eine Steigerung durch fantastische Animationen von Annalisa Corsi und Maurizio Forestieri.
So erscheint das Gesellschaftsspiel der karnevalesken Lust an Rollenwechseln und Rauschzuständen aller Art noch bunter, noch aufregender. Dazwischen traut sich die Regie eine moderne Spur "Film noir". "La Cenerentola" versammelt verschiedene Figuren aus der "Welt des Komischen" - einen philosophischen Zauberer, einen gefühlsverwirrten Prinzen, einen ehrgeizigen Stiefvater mit zwei heiratswütigen Töchtern und einen aufrührerischen Diener in Prinzenkleidung - zu einem aufklärerischen Märchen. Am Ende wird der Untertitel der Oper eingelöst, und es triumphiert "La bontà in trionfo", der Sieg der Herzensgüte. Diese besondere Version des Opernklassikers macht den Opernfilm zu einem wahren Märchenfilm, der Jung und Alt bezaubert.
(ORF)
LG
Jalana
Cenerentola
Musikfilm, Italien 2013
Darsteller:
Cenerentola Lena Belkina
Don Ramiro Edgardo Rocha
Clorinda Anna Kasyan
Tisbe Annunziata Vestri
Don Magnifico Carlo Lepore
Dandini Simone Alberghini
Alidoro Lorenzo Regazzo
u.a.
Orchester: Orchestra Sinfonica Nazionale, della RAI
Musikalische Leitung: Gianluigi Gelmetti
Regie: Carlo Verdone
Länge: 124 Minuten
Die Fassung des französischen Dichters Charles Perrault "Cendrillon" diente 1817 Gioachino Rossini als Vorlage für seine Oper "La Cenerentola", die kurze Zeit später zum Publikumshit wurde.
Heute ist sie fester Bestandteil des klassischen Opern-Repertoires. Der für Original-Schauplätze und Live-Opern-Welterfolge bekannte Produzent Andrea Andermann wählte Ballsäle, Parks und finstere Gemäuer im realen Turin.
Gianluigi Gelmetti hat die musikalische Leitung inne. Edgardo Rocha fasziniert in seiner Paraderolle als Don Ramiro, und Lena Belkina schleudert als Angelina/Cenerentola Koloratur-Feuerwerke in die echte Luft des Piemont. Auch das Poetische erfährt eine Steigerung durch fantastische Animationen von Annalisa Corsi und Maurizio Forestieri.
So erscheint das Gesellschaftsspiel der karnevalesken Lust an Rollenwechseln und Rauschzuständen aller Art noch bunter, noch aufregender. Dazwischen traut sich die Regie eine moderne Spur "Film noir". "La Cenerentola" versammelt verschiedene Figuren aus der "Welt des Komischen" - einen philosophischen Zauberer, einen gefühlsverwirrten Prinzen, einen ehrgeizigen Stiefvater mit zwei heiratswütigen Töchtern und einen aufrührerischen Diener in Prinzenkleidung - zu einem aufklärerischen Märchen. Am Ende wird der Untertitel der Oper eingelöst, und es triumphiert "La bontà in trionfo", der Sieg der Herzensgüte. Diese besondere Version des Opernklassikers macht den Opernfilm zu einem wahren Märchenfilm, der Jung und Alt bezaubert.
(ORF)
LG
Jalana
Leben und leben lassen
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Re: Für die Klassikfreunde
"Stille Nacht, heilige Nacht" von Franz Xaver Gruber
Zu Heiligabend 1818 führten der Arnsdorfer Dorfschullehrer und Organist Franz Xaver Gruber (1787—1863) und der Hilfspfarrer Joseph Mohr (1792—1848) in der Schifferkirche St. Nikola in Oberndorf bei Salzburg das Weihnachtslied Stille Nacht, heilige Nacht erstmals auf.
Mohr hatte den späteren Liedtext bereits 1816 in Mariapfarr im Salzburger Bezirk Lungau in Form eines Gedichts geschrieben. Franz Xaver Gruber, der als Sohn einer armen Leinenweberfamilie aus Hochburg-Ach im Innviertel stammte, komponierte dann vor Weihnachten 1818 auf Wunsch von Joseph Mohr eine Melodie zu diesem Gedicht.
Originalversion im Ursprungsort Oberndorf. Gesang mit Gitarre.
Euch Allen wünsche ich ein frohes Weihnachtsfest und besinnliche Feiertage.
LG
Jalana
Zu Heiligabend 1818 führten der Arnsdorfer Dorfschullehrer und Organist Franz Xaver Gruber (1787—1863) und der Hilfspfarrer Joseph Mohr (1792—1848) in der Schifferkirche St. Nikola in Oberndorf bei Salzburg das Weihnachtslied Stille Nacht, heilige Nacht erstmals auf.
Mohr hatte den späteren Liedtext bereits 1816 in Mariapfarr im Salzburger Bezirk Lungau in Form eines Gedichts geschrieben. Franz Xaver Gruber, der als Sohn einer armen Leinenweberfamilie aus Hochburg-Ach im Innviertel stammte, komponierte dann vor Weihnachten 1818 auf Wunsch von Joseph Mohr eine Melodie zu diesem Gedicht.
Originalversion im Ursprungsort Oberndorf. Gesang mit Gitarre.
Euch Allen wünsche ich ein frohes Weihnachtsfest und besinnliche Feiertage.
LG
Jalana
Leben und leben lassen