„Tagesspiegel": Nach der Geschlechtsangleichung "Es hat alles nur schlimmer gemacht"
„Tagesspiegel": Nach der Geschlechtsangleichung "Es hat alles nur schlimmer gemacht" - # 4

zu den Themen Crossdressing, Transgender, Transident...
Cybill
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Re: "Tagesspiegel": Nach der Geschlechtsangleichung "Es hat alles nur schlimmer gemacht"

Post 46 im Thema

Beitrag von Cybill »

Hallo Mädels,
ich hau noch mal in die von mir bereits geschlagene Kerbe:
Es ist wurscht, mit welcher Intention dieser Artikel geschrieben wurde! Ich sehe am Beispiel von Joachim /Jasmin eine grundlegende Gefahr, die uns alle treffen kann:
Nämlich die vollständige Transition durchzuziehen ohne dass tatsächlich der seelische Bedarf besteht und damit einhergehend eine menschliche Tragödie.

Der/die Betroffene mag sicher ein krasses Beispiel sein, dennoch zeigt sich, allein an diesem, dass es möglich ist, eine GaOp zu erreichen, ohne dass eine genaue, differntialdiagnostische Prüfung stattfindet.

Ich denke wir sollten an dieser Stelle auch endlich einmal ehrlich mit uns selber sein - mit unserer Geschlechtsidentitätsstörung weichen wir von der binären Norm ab. Da hilft es auch nicht, wenn wir uns in unserer Echokammer dieses Forums, ständig gegenseitig versichern, dass wir lediglich eine Option im Geschlechterspektrum darstellen. Unsere Störung ist selten und nur wenige Praxen in der Bundesrepublik kennen sich richtig damit aus.
Wir sind also keine besonders umfangreiche Gruppe, mit der sich Psychotherapeuten regelmäßig beschäftigen. Aber wir bieten diesen Leuten eine verteufelt einfache Lösung: HET und nachfolgend die GaOp - fertig, Fall erledigt.

Die Diagnose von überlagernden Störungen, (jetzt mögen gewisse Leute wegsehen, bzw mir nach dem Hinsehen eine PN schreiben ) wie im vorliegenden Fall ist nicht einfach und - wie ich vermute -- bei manipulativen Störungen (vergl. R.Sachse "Persönlichkeitsstörungen verstehen") nicht ohne weiteres zu diagnostizieren.
Das soll keine Entschuldigung für das Versagen der Therapeuten sein.

Aber ich appelliere an Euch an dieser Stelle letztmalig:
Seid ganz einfach sensibel für allzu unproblematische Diagnosen und therapeutische Maßnahmen. Bei euch selbst und bei Personen aus eurem Bekanntenkreis. Therapeuten sind auch nur Menschen. Sie unterliegen menschlichen Schwächen. Daher ist es umso wichtiger, dass wir gegenseitig auf uns aufpassen.

Cybill

P.S. Shitstorm bitte per PN, des Anstands wegen.
Scio quid nolo! - Ich weiß was ich nicht will!

Im Übrigen: Ich bin nicht hauptberuflich transsexuell!
JanaH
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Re: "Tagesspiegel": Nach der Geschlechtsangleichung "Es hat alles nur schlimmer gemacht"

Post 47 im Thema

Beitrag von JanaH »

Shitstorm hin oder her,
die ganze Mühe der vermeintlichen Diagnose ist doch der eigentliche Casus.
Es kann definitiv niemand mein Leben diagnostizieren.
Ich bin für mich verantwortlich, kann Hinweise verfolgen oder es sein lassen, mein Leben.
Ich will als Frau durch mein weiteres Leben gehen, thats it, no discussion!
Ich mach das eh, sei es mit PÄ, OP oder ohne.
Für mich: lieber mit.
Es gibt immer Leute, die sich irgendwas vormachen, Lebensrisiko.
Und Punkt!

Jana
Amadé
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Re: "Tagesspiegel": Nach der Geschlechtsangleichung "Es hat alles nur schlimmer gemacht"

Post 48 im Thema

Beitrag von Amadé »

Hallo Cybill,

eine sachliche Diskussion kann auch öffentlich geführt werden. Mich stört die Einstellung gegenüber Menschen mit Geschlechtsinkongruenz, die du durch die Verwendung veralteter Begriffe und die damit verbundene Pathologisierung zeigst.

"Geschlechtsidentitätsstörung" steht so im noch gültigen ICD10, wird aber in den S3-Richtlinien und im kommenden ICD11 nicht mehr verwendet. Der Begriff "binäre Norm" ist seit dem Beschluss der Weltärzteschaft von 2015 durch "Normvarianten" ersetzt. "Überlagernde Störungen" gibt es nach den S3-Richtlinien nicht, jedenfalls nicht in Form von Persönlichkeitsstörungen. Das steht nur noch im veralteten ICD10. Sie sollen nicht zum Ausschluss einer Geschlechtsdysphorie führen, sondern wären allenfalls zuvor zu stabilisieren. Gerade Sachse (ein gutes Buch!) appelliert daran, zwischen Störung und Stil zu unterscheiden. Wenn Joachim/Jasmin vor seiner Transition unter möglichen Persönlichkeitsstörungen nicht subjektiv gelitten hat, hätte höchstens ein problematischer Stil erkannt werden können, so dass die Verweigerung von geschlechtsangleichenden Leistungen jedenfalls nach den aktuellen Diagnoserichtlinien nicht zu vertreten gewesen wäre.

Ich sehe es eher wie Jana, der Mensch trägt selbst die Verantwortung für das, was er tut.

Liebe Grüße
Solveig
Jasmine
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Re: "Tagesspiegel": Nach der Geschlechtsangleichung "Es hat alles nur schlimmer gemacht"

Post 49 im Thema

Beitrag von Jasmine »

JanaH hat geschrieben: Sa 22. Dez 2018, 03:05 Ich bin für mich verantwortlich, kann Hinweise verfolgen oder es sein lassen, mein Leben.
Ich will als Frau durch mein weiteres Leben gehen, thats it, no discussion!
Ich mach das eh, sei es mit PÄ, OP oder ohne.
Für mich: lieber mit.
@ Jana, du hast mir aus dem Herzen gesprochen. Danke
Weihnachtliche Grüße Jasmine
Marlene K.
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Re: "Tagesspiegel": Nach der Geschlechtsangleichung "Es hat alles nur schlimmer gemacht"

Post 50 im Thema

Beitrag von Marlene K. »

Amadée hat geschrieben: Sa 22. Dez 2018, 10:20 Ich sehe es eher wie Jana, der Mensch trägt selbst die Verantwortung für das, was er tut.

Liebe Grüße
Solveig
Liebe Solveig,
Ich sehe nicht, wo hier die großen Unterschiede in der letztendlichen Aussage liegen.

Du kannst doch nicht ernstlich wollen, dass ein mit einem Menschen befasster Therapeut sehenden Auges eine andere, eventuell durch die falsche Haltung in der Gesellschaft zum Thema Trans* ausgelöste Erkrankung des Patienten nicht anspricht und jemanden ohne Hinweis in sein Unglück laufen lässt?

Sollten sich Deines Erachtens nach Ärzte auf Gesetztestexte zurückziehen und nicht auf Gefahren hindeuten, weil diese nicht in den Richtlinien abgebildet sind?
Meiner Meinung nach ist das Leben vielfältiger als es jede Richtlinie abbilden kann. Mir erscheint es wichtiger, Tatsachen zu benennen, wenn es um Menschen geht, als juristisch und politisch korrekt jedes kritische Wort zu vermeiden.

Selbstverständlich bleibt jede*r für sein Wohlergehen selber verantwortlich. Genau da hat Cybill ja in ihrem letzten Satz hingewiesen.

Ich hoffe, es geht hier in der Diskussion um den Menschen.
Liebe Grüße
Marlene

Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon

Ich bin (nur) intolerant gegenüber der Intoleranz.
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Re: "Tagesspiegel": Nach der Geschlechtsangleichung "Es hat alles nur schlimmer gemacht"

Post 51 im Thema

Beitrag von Exuser-2019-01-04 »

gertraudeZ hat geschrieben: Sa 22. Dez 2018, 00:08 Der Artikel war duchweg ergreifend und sagt mir: Bleibe treu deinen Fantasien als CD und sei dankbar für dessen Befriedigung.
Und eine alte Weisheit besagt: Glück kann man nicht kaufen....Und das trifft eben auch auf eine teure OP wie im Artikel beschrieben zu!
gertraudeZ
Wieso glauben CD tatsächlich, sich in eine TS-Person hineinversetzen zu können?
Bitte beachte die unterschiedlichen Voraussetzungen und Zielsetzungen von CD und TS, das sind zwei ziemlich verschiedene Schuhe...
Und: kaufst Du etwa als CD keine Damenkleidung. um Dein "Glück" zu finden?

Irgendwie albern, die ganze Diskussion hier...
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Re: "Tagesspiegel": Nach der Geschlechtsangleichung "Es hat alles nur schlimmer gemacht"

Post 52 im Thema

Beitrag von Jenina »

Sasha hat geschrieben: Sa 22. Dez 2018, 11:14 ...
Wieso glauben CD tatsächlich, sich in eine TS-Person hineinversetzen zu können?
...
Schon mal was von Empathie gehört? Ich habe kenne einige TS persönlich und habe zusammen mit anderen Freundinnen viel über deren Gefühle und Befindlichkeiten gesprochen. Du wirst es nicht glauben, aber so etwas soll dazu führen können, dass man einander versteht und sich in den anderen hinein versetzen kann. Und das im Übrigen in beide Richtungen. Etwas wenige Überheblichkeit muss man dazu aber schon an den Tag legen.

Jenina
Disclaimer: Dies ist eine persönliche Meinung, sie ist möglicherweise inkompatibel mit Deinem Glauben/Lifestyle/Parteiprogramm!
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Re: "Tagesspiegel": Nach der Geschlechtsangleichung "Es hat alles nur schlimmer gemacht"

Post 53 im Thema

Beitrag von Exuser-2019-01-04 »

Jenina hat geschrieben: Sa 22. Dez 2018, 11:40
Sasha hat geschrieben: Sa 22. Dez 2018, 11:14 ...
Wieso glauben CD tatsächlich, sich in eine TS-Person hineinversetzen zu können?
...
Schon mal was von Empathie gehört? Ich habe kenne einige TS persönlich und habe zusammen mit anderen Freundinnen viel über deren Gefühle und Befindlichkeiten gesprochen. Du wirst es nicht glauben, aber so etwas soll dazu führen können, dass man einander versteht und sich in den anderen hinein versetzen kann. Und das im Übrigen in beide Richtungen. Etwas wenige Überheblichkeit muss man dazu aber schon an den Tag legen.

Jenina
Liebe Jenina,
Dein Einwand ist berechtigt (leider). Tatsächlich habe ich nicht pauschal ALLE CD gemeint, sondern nur speziell diejenigen wenigen (Du nicht), auf die mein Vorwurf mutmaßlich zutrifft.
Ich bitte meine sachlich falsche Formulierung zu verzeihen.
Das Thema hat aktuell für mich eine gewisse Priorität, da ist es mir ein besonderes Anliegen, Verunglimpfungen entgegenzutreten.
VG Sasha
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Re: "Tagesspiegel": Nach der Geschlechtsangleichung "Es hat alles nur schlimmer gemacht"

Post 54 im Thema

Beitrag von ExUserIn-2026-04-08 »

Cybill hat geschrieben: Sa 22. Dez 2018, 01:50 Ich denke wir sollten an dieser Stelle auch endlich einmal ehrlich mit uns selber sein - mit unserer Geschlechtsidentitätsstörung weichen wir von der binären Norm ab.
Wenn Du für Dich eine "Störung" diagnostizierst, ist das Deine Sache. Aber das "wir" ist für mich nicht passend. Ich unterliege keiner Störung in diesem Zusammenhang. Damit bin ich nicht unehrlich. Deinen Kommentar empfinde ich als übergriffig und respektlos.
Viele Grüße
Vicky

Respekt ist nicht teilbar.
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Re: "Tagesspiegel": Nach der Geschlechtsangleichung "Es hat alles nur schlimmer gemacht"

Post 55 im Thema

Beitrag von Cybill »

Vicky_Rose hat geschrieben: Sa 22. Dez 2018, 15:06 ... Deinen Kommentar empfinde ich als übergriffig und respektlos.
Das kann ich nur zurückgeben.

Im Übrigen appelliere ich an deinen Anstand und verweise auf mein Postskriptum.

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Re: "Tagesspiegel": Nach der Geschlechtsangleichung "Es hat alles nur schlimmer gemacht"

Post 56 im Thema

Beitrag von Karla »

Ob Abtreibung oder GaOP:
100%-ig sicher sein kann sich keine/r vor einer derart irreversiblen Entscheidung.
Interessant wäre zu beidem eine belastbare Umfrage: würd ich's wieder tun oder bereue ich es?
Die Ergebnisse dieser Umfrage gehören unter "Risiken und Nebenwirkungen" in die Aufklärung vor der OP rein!

LG Elly
Ein Leben ohne Möps(chen) ist möglich, aber sinnlos. (frei nach Loriot)
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Re: "Tagesspiegel": Nach der Geschlechtsangleichung "Es hat alles nur schlimmer gemacht"

Post 57 im Thema

Beitrag von Marlene K. »

Liebe Leute,
wie wäre es, wenn wir unser eigenes Empfinden in diesem Augenblick etwas weniger als die einzige mögliche Wahrnehmung sehen. Wir alle sind unterschiedlich, unsere augenblickliche Wahrheit ist nur für uns und nur in diesem Augenblick wahr.

Ich wünsche auf jeden Fall allen ein schönes Weihnachtsfest und ein glückliches neues Jahr auf dem eigenen, richtigen Weg.
Marlene

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Re: "Tagesspiegel": Nach der Geschlechtsangleichung "Es hat alles nur schlimmer gemacht"

Post 58 im Thema

Beitrag von gertraudeZ »

Sasha hat geschrieben: Sa 22. Dez 2018, 11:14
gertraudeZ hat geschrieben: Sa 22. Dez 2018, 00:08 Der Artikel war duchweg ergreifend und sagt mir: Bleibe treu deinen Fantasien als CD und sei dankbar für dessen Befriedigung.
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Irgendwie albern, die ganze Diskussion hier...
Die Gefühlswelt aller Menschen ist so groß und vielseitig, dass sich ein heute bekennender CD durchaus in eine TS-Person hineinversetzen kann, ja, aber auch nicht muss. Dabei dürfte es auch bekannt sein, dass ein großer Teil der Forumsteilnehmer beschreibt, eben von kleinen Anfängen der Verwandlung im Kindesalter bis zum heutigen Status einen evolutionären Entwicklungsprozess durchlaufen zu haben. Auch ich als heute bekennender CD weiß nicht, was bei mir noch so kommen wird.
Und mit der Wortwahl "Glück kann man nicht kaufen" meine ich die "hohe Kaufsumme" für eine OP, nicht jedoch die überschaubareren Beträge für meinen Silberschmuck und meine Klamotten, die ich übrigens meistens in A&V Shops kaufe.
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Re: "Tagesspiegel": Nach der Geschlechtsangleichung "Es hat alles nur schlimmer gemacht"

Post 59 im Thema

Beitrag von Joe95 »

Mir fällt auf das hier oft verallgemeinert wird.
JEDER Mensch ist anders und es sind oft nur geringe Feinheiten, die sehr unterschiedliche Menschen ausmachen.
Ich muss gestehen das ich weder den Artikel noch alle Beiträge komplett gelesen habe.
Ändert aber nix daran wie es nun mal ist.
Was wäre die Welt doch einfach wenn wir irgendwann merken würden "so und so ist es und gut".
So einfach ist es aber nicht, wir rennen zu den Ärzten und versuchen mit deren Hilfe herauszufinden was nun Sache ist.
Das ist so ungefähr als würde jemand (der Arzt) nach unseren Angaben Puzzelteile herstellen und versuchen daraus ein Bild (von uns) zu machen.
Wenn wir aber nun, aus welchen Gründen auch immer, egal ob wissentlich oder unwissentlich, Puzzelteile falsch beschreiben kann das ganze Bild verfälscht sein.

Mich wundert es schon mal das es nicht noch mehr solcher Irrtümer gibt. Unsere Ärzte scheinen sehr gut zu sein.

Nicole Doll hat geschrieben: Fr 21. Dez 2018, 16:27
Dieses ganze TS oder nicht - und psychische Störung - Gelaber geht mir nur noch auf den Geist. Gäbe es nicht diese fest gefahrenen Rollenbilder, würde es wohl niemanden dahin treiben, dass er letztlich nur um in ein Schema hinein zu passen seinen Körper verändern lässt. Wer sich aber lange genug einredet oder eingeredet bekommt, er würde im falschen Körper stecken, glaubt es schließlich auch. - Aber wehe, er merkt dann irgendwann, dass es gar nicht so ist.

Man sieht es ja schließlich lieber, dass im falschen Körper steckt, als dass man eine psychische Störung hat, also irgendwie bekloppt ist.

LG Nicole
Hallo Nicole,
da muss ich was zu sagen.
Zunächst einmal hast du recht mit dem was du da sagst, auch die von Jenina erwähnte Kulturrevolution scheint mir lange überfällig, aber es kann auch anders sein.
Da brauche ich garnicht suchen, ich sehe mich als gutes Beispiel.
Ich gebe nichts auf die herkömmlichen Rollenbilder, dieses binäre Schema kann ich nicht mal begreifen, geschweige denn akzeptieren.
Mit dem Ausdruck "im falschen Körper stecken" kann ich mich auch nicht wirklich anfreunden, es ist ja nun mal mein Körper und wird es auch noch (von mir aus noch recht lange) bleiben. Allerdings hat dieser Körper einige Missbildungen, mit denen ich meine Probleme habe.
Diese zu beseitigen tue ich was in meiner Macht steht.
Allerdings bediene ich damit kein Rollenbild, im Gegenteil. dadurch, das ich den weiterhin männlichen Körper mit weiblichen Attributen ausstatte entferne ich mich deutlich sichtbar von dem binären Schema, nähere mich aber meinem eigenen Rollenverständnis an.
Aus meiner Sicht eine rein körperliche Missbildung, es ist mir völlig egal ob das irgendjemand als psychische Störung definiert oder nicht.

Ok, ich kann mir vorstellen das ich ein recht seltenes Beispiel bin. Ich bin ein absolutes Einzellstück, ob nun "Gottseidank" oder "leider" darf jeder für sich selbst entscheiden.
Sei vorsichtig mit deinen Wünschen, sie könnten in Erfüllung gehen.
Natürlich ist das wahr, es steht doch im Internet!

Du hast ne Frage, brauchst Rat oder Hilfe?
Ohren verleih ich nicht, aber anschreiben darfst du mich jederzeit...
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